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2008 brachte „bisher nicht gekannten“ Pilgerstrom ins Heilige Land

(Jeru­sa­lem) Das zu Ende gehen­de Jahr 2008 führ­te mehr als 1,5 Mil­lio­nen Pil­ger in das Hei­li­ge Land. Die­se Zahl gab P. Pier­bat­ti­sta Piz­za­bel­la, der Kustos des Hei­li­gen Lan­des gegen­über der ita­lie­ni­schen Pres­se­agen­tur SIR bekannt. P. Piz­za­bel­la steht der seit 1217 bestehen­den Fran­­zi­s­­ka­­ner-Orden­s­­pro­­vinz vor, der die Betreu­ung der hei­li­gen Stät­ten anver­traut ist. Zur Kusto­die des Hei­li­gen
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Papst Benedikt XVI.: Europa “verantwortlich für die Zukunft der gesamten Menschheit“

(Rom) Durch die Ver­an­ke­rung „sei­ner Wur­zeln in den gro­ßen und alten Reich­tum Athens und Roms vor allem in den frucht­ba­ren Boden des Chri­sten­tums, hat­te und hat Euro­pa einen kul­tu­rel­len Ein­fluß auf die gesam­te Mensch­heit, und kann gar nicht anders als sich ver­ant­wort­lich füh­len nicht nur für sei­ne eige­ne Zukunft, son­dern für die Zukunft der gan­zen
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Staatspräsident Uruguays wegen Abtreibungsfrage aus Sozialistischer Partei ausgetreten

(Mon­te­vi­deo) Der Staats­prä­si­dent Uru­gu­ays, Taba­re Vaz­quez, ist aus der Sozia­li­sti­schen Par­tei (PS) aus­ge­tre­ten. Laut Pres­se­be­rich­ten des süd­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des habe das Staats­ober­haupt vor weni­gen Tagen dem Gene­ral­se­kre­tär des Part­ido Socia­li­sta, Edu­ar­do Fer­nan­dez, den Par­tei­aus­tritt in einem Brief mitgeteilt.
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Venezuela: Bischof fordert Chavez auf, „Krieg der Beleidigungen und Drohungen“ zu beenden

(Cara­cas) Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der vene­zo­la­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz (CEV), Msgr. Rober­to Lückert, hat Staats­prä­si­dent Hugo Cha­vez auf­ge­for­dert, die ver­ba­le Gewalt auf­zu­ge­ben, die nicht dazu bei­tra­ge, die Ein­heit des Lan­des zu för­dern. Viel­mehr wür­de sie jene aus­schlie­ßen, die nicht so den­ken, wie er.
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Uruguays Bischöfe danken Staatspräsident für sein Veto gegen die Abtreibung

(Mon­te­vi­deo) Die Bischö­fe Uru­gu­ays haben per­sön­lich Staats­prä­si­dent Taba­re Vaz­quez dafür gedankt, daß er sich wei­ger­te, das vom Par­la­ment gewoll­te Abtrei­bungs­ge­setz zu unter­schrei­ben. Vaz­quez emp­fing die Bischö­fe zum tra­di­tio­nel­len Weih­nachts­emp­fang in sei­ner Resi­denz in Suarez.Der Gene­ral­se­kre­tär der Bischofs­kon­fe­renz, Msgr. Luis Del Castil­lo Estra­da, beton­te dabei die „Inte­gri­tät und Kohä­renz“ des Staats­prä­si­den­ten in der Lebens­schutz­fra­ge. „Es ist
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Beten heißt öffentliche Unruhe stiften. Katholiken in Hanoi vor Volksgerichtshof

(Hanoi) Mit einem dra­ma­ti­schen Appell wand­te sich P. Vin­cent Pham Trung Thanh, der Pro­vinz­obe­re der Redempto­ri­sten in Viet­nam an die Nach­rich­ten­agen­tur Fides. Am 8. Dezem­ber müs­sen sich acht Katho­li­ken vor dem Volks­ge­richts­hof der Stadt ver­ant­wor­ten. Sie sind ange­klagt, „Staats­ei­gen­tum beschä­digt und öffent­li­che Unru­he gestif­tet zu haben“. Es han­delt sich um sechs Män­ner und zwei Frau­en
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Erzbischof von Bagdad kritisiert Aufnahme von irakischen Christen durch EU

(Bag­dad) Erstaunt über die Ankün­di­gung der EU, 10.000 ira­ki­sche Flücht­lin­ge, vor allem Ange­hö­ri­ge reli­giö­ser Min­der­hei­ten auf­neh­men zu wol­len, zeig­te sich der latei­ni­sche Erz­bi­schof von Bag­dad Jean Ben­ja­min Slei­man. Eine sol­che Ent­schei­dung hat­te die EU am 27. Novem­ber bekanntgegeben.
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Papst-Buch „Jesus von Nazareth“ in Moskau vorgestellt

(Mos­kau) In Mos­kau wur­de gestern, 2. Dezem­ber, die rus­si­sche Aus­ga­be des Buches „Jesus von Naza­reth“ von Papst Bene­dikt XVI. vor­ge­stellt. An der Buch­vor­stel­lung nah­men P. Igor Vyza­nov, Sekre­tär des „Außen­am­tes“ des Mos­kau­er Patri­ar­chats, der katho­li­sche Erz­bi­schof von Mos­kau, Msgr. Pao­lo Pez­zi, der apo­sto­li­sche Nun­ti­us Msgr. Anto­nio Men­ni­ni und der Direk­tor des rus­si­schen Ver­lags Azbu­ka, Denis
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Verfassungskrise in Luxemburg wegen Euthanasiegesetz

(Luxem­burg) Im Groß­her­zog­tum Luxem­burg ist es zu einer Ver­fas­sungs­kri­se gekom­men, weil Groß­her­zog Hen­ri dem vom Par­la­ment beschlos­se­nen Eutha­na­sie­ge­setz die Unter­schrift ver­wei­gert. Aus Gewis­sens­grün­de lehnt das Staats­ober­haupt die Rati­fi­zie­rung des Geset­zes ab, das vom luxem­bur­gi­schen Par­la­ment im Febru­ar beschlos­sen wor­den war.
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Kommunistischer Ideologe küßte Statue des Jesuskindes

(Rom) Die Mit­tei­lung des ehe­ma­li­gen Kuri­en­erz­bi­schofs Lui­gi De Magi­stris, daß sich Anto­nio Gram­sci, der Mit­be­grün­der und intel­lek­tu­el­le Vor­den­ker der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Ita­li­ens, auf dem Toten­bett bekehrt und die Sakra­men­te emp­fan­gen habe, löste hef­ti­gen Pro­test von kom­mu­ni­sti­scher und athe­isti­scher Sei­te aus. Dabei ist die Mel­dung nicht neu. Alt sind jedoch die Reak­tio­nen. Bereits 1977 kamen erste