Nach der Generalaudienz auf dem Petersplatz kam es am Mittwoch zu einem kurzen Zwischenfall, der jedoch glimpflich verlief. Wie RAI News berichtete, brach ein Pilger infolge der ersten Hitze dieses Jahres plötzlich zusammen, als er gemeinsam mit anderen Gläubigen darauf wartete, Papst Leo XIV. zu begrüßen und ihm die Hand zu reichen.
Der Pilger hatte die Erlaubnis zur persönlichen Begegnung mit Leo XIV. und näherte sich daher der Papsttribüne. Der Papst bemerkte den Vorfall sofort, eilte zu dem Mann und kniete sich neben ihn nieder, um ihm beizustehen. Mitarbeiter des Vatikans leisteten umgehend Hilfe und brachten den Pilger schließlich in einem Rollstuhl an einen schattigen Platz, wo er versorgt und ihm zu trinken gegeben wurde. Dehydrierung ist in den allermeisten Fällen das Problem.
Der Vorfall sorgte für einen Moment der Unruhe auf dem Petersplatz, da zunächst nicht allen der Grund der Aufregung bekannt war. Die Geste des Papstes wurde von den anwesenden Gläubigen mit sichtbarer Anteilnahme verfolgt.
Für Teilnehmer an der Generalaudienz gilt, sich ausreichend mit Flüssigkeit einzudecken. Rom ist seit jeher im Sommer ein heißes Pflaster. Schon antike Autoren wie Seneca, Martial oder Juvenal erwähnen drückende Hitze, schlechte Luft, Staub und sich daraus ergebende Schlafprobleme. Daher war es üblich, daß die wohlhabenden Römer die Stadt verließen und die heißen Monate an angenehmeren Orten wie Tivoli, die Albaner Berge und der Küste verbrachten.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)
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