11. April 2026
Links Msgr. Novak, rechts das gemeinsame Schreiben des derzeitigen Bischofs von Quilmes und des Provinzials der Steyler Missionare in Argentinien

Widerruf des Nihil Obstat im Seligsprechungsprozeß

Am 8. April 2026 berich­te­te die Nach­rich­ten­agen­tur AICA der Argen­ti­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz von einer wich­ti­gen Ent­schei­dung, die den Selig­spre­chungs­pro­zeß von Msgr. Jor­ge Novak, dem ersten Bischof von Quil­mes, betrifft. Der Wider­ruf des Nihil Obstat für sei­nen Selig­spre­chungs­pro­zeß durch das römi­sche Dik­aste­ri­um für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­pro­zes­se unter­bricht den 2017 unter Papst Fran­zis­kus begon­ne­nen Prozeß.

Links Msgr. Novak, rechts das gemeinsame Schreiben des derzeitigen Bischofs von Quilmes und des Provinzials der Steyler Missionare in Argentinien
Nachrichten

Widerruf des Nihil Obstat im Seligsprechungsprozeß

Am 8. April 2026 berich­te­te die Nach­rich­ten­agen­tur AICA der Argen­ti­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz von einer wich­ti­gen Ent­schei­dung, die den Selig­spre­chungs­pro­zeß von Msgr. Jor­ge Novak, dem ersten Bischof von Quil­mes, betrifft. Der Wider­ruf des Nihil Obstat für sei­nen Selig­spre­chungs­pro­zeß durch das römi­sche Dik­aste­ri­um für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­pro­zes­se unter­bricht den 2017 unter Papst Fran­zis­kus begon­ne­nen Prozeß.
Nach 40 Tagen wurde die Grabeskirche für die Gläubigen wieder zugänglich gemacht.
Nachrichten

Grabeskirche nach 40 Tagen geöffnet

Die hei­li­gen Stät­ten Jeru­sa­lems, dar­un­ter die Gra­bes­kir­che, wur­den am Don­ners­tag wie­der für Gläu­bi­ge geöff­net, nach­dem sie 40 Tage lang vom israe­li­schen Staat geschlos­sen waren. Die­ser hat­te die Schlie­ßun­gen mit Sicher­heits­grün­den im Zusam­men­hang mit dem Krieg gegen den Iran gerechtfertigt.
Nahostkonflikt
Forum

Die wahren Ursachen des Krieges und die einzige Bedingung für den Frieden

Von Rober­to de Mat­tei* Die mei­sten west­li­chen Ana­ly­sten sind davon über­zeugt, daß der der­zeit im Nahen Osten statt­fin­den­de Krieg vor allem auf wirt­schaft­li­che Inter­es­sen im Öl- und Ener­gie­sek­tor zurück­zu­füh­ren ist. Zugleich besteht die größ­te Sor­ge der öffent­li­chen Mei­nung in Euro­pa und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten dar­in, daß eine Ver­län­ge­rung des Kon­flikts den All­tag beein­träch­ti­gen und den
Msgr. Paolo Rudelli bei der Amtseinführung als Substitut durch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin
Leo XIV.

Msgr. Rudelli als neuer Substitut ins Amt eingeführt

Nur weni­ge Tage nach der offi­zi­el­len Ernen­nung wur­de Erz­bi­schof Pao­lo Rudel­li bereits in sei­nen Dienst als Sub­sti­tut des Kar­di­nal­staats­se­kre­tärs und Lei­ter der Abtei­lung für All­ge­mei­ne Ange­le­gen­hei­ten im vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­at auf­ge­nom­men. Die Bekannt­ga­be erfolg­te am 30. März 2026, seit dem 8. April ist er nun auch fak­tisch im Amt.
Papst Julius I. nimmt zur Zeit des Konzils von Sardica (343) von einem Boten eine Botschaft des hl. Athanasius, Patriarch von Alexandria, entgegen, der damals gerade gebannt war. In diesem Schreiben erklärt Athanasius (im Bild links im Gebäude zu sehen) seinen Widerstand. Sardica ist das heute Sofia in Bulgarien.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Spaltung ist vorprogrammiert

Die Ankün­di­gung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., am 1. Juli 2026 in Ecô­ne neue Bischö­fe auch ohne Erlaub­nis des Pap­stes zu wei­hen, hat die Span­nun­gen mit dem Vati­kan erneut ver­schärft. Im Inter­view mit Bern­hard Mül­ler vom Vati­can Maga­zin (April-Aus­­­ga­­be) äußert sich der Schwei­zer Bene­dik­ti­ner und eme­ri­tier­te Weih­bi­schof von Chur, Msgr. Mari­an Ele­gan­ti, kri­tisch und warnt
Über Gehorsam und Ungehorsam verfaßte der Kanonist Don Mario Alexis Portella einen Beitrag im US-amerikanischen Crisis magazine.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Über das Wesen von Gehorsam und Ungehorsam

Jede blin­de Aner­ken­nung der Auto­ri­tät eines Pap­stes – als ob er mora­lisch unfehl­bar in sei­nen per­sön­li­chen Aus­sa­gen und Hand­lun­gen wäre – wider­spricht der wah­ren Natur päpst­li­cher Unfehl­bar­keit und des hei­li­gen Gehor­sams. Von Don Mario Alexis Por­tel­la* „Als Kephas [Petrus auf syrisch] nach Antio­chia gekom­men war, habe ich ihm ins Ange­sicht wider­stan­den, weil er sich ins
Leo XIV. appellierte eindringlich, nicht weiter an der Eskalationsspirale zu drehen. Für heute nacht stand der Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran im Raum.
Leo XIV.

Knapp am Atomkrieg vorbei

Die Welt hat in den ver­gan­ge­nen Tagen einen Moment äußer­ster Anspan­nung erlebt. Nie seit Anfang der 1960er Jah­re war die Mensch­heit einem Atom­krieg näher als ver­gan­ge­ne Nacht. Im Vor­feld des Aus­lau­fens eines von Donald Trump gesetz­ten Ulti­ma­tums an den Iran ver­dich­te­ten sich in den USA und in Isra­el die Signa­le einer mög­li­chen mili­tä­ri­schen Eska­la­ti­on. Öffent­li­che
Zum Tod von Prof. Jean-Claude Lozac'hmeur, einem katholischen Kämpfer, Verteidiger der bretonischen Identität, Linguisten, Historiker und Kritiker der Freimaurerei und ihres Einflusses auf den französischen Staat; im Bild mit seinem Buch: "Die okkultistischen Ursprünge der Freimaurerei"
Liturgie & Tradition

Jean-Claude Lozac’hmeur – Ein Leben für die Kirche, die Literatur und die Forschung

Am Grün­don­ners­tag, dem 2. April 2026, ist in Saint-Malo (bre­to­nisch Sant-Maloù) der bre­to­ni­sche Gelehr­te Prof. Jean-Clau­­de Lozac’hmeur im Alter von 86 Jah­ren von Gott heim­ge­ru­fen wor­den. Lozac’hmeur war ein lei­den­schaft­li­cher Kämp­fer des Glau­bens, Lin­gu­ist, Medi­ävist, Lite­ra­tur­kri­ti­ker und Essay­ist, des­sen Werk eine blei­ben­de Spur in der fran­zö­si­schen Gei­stes­land­schaft hinterläßt.


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.