Leo XIV. in ungewöhnlicher Doppelverpflichtung

Zwei Messen an einem Tag


Gleich zwei Messen zelebrierte Papst Leo XIV. am gestrigen Sonntag, was als Seltenheit bezeichnet werden muß.
Gleich zwei Messen zelebrierte Papst Leo XIV. am gestrigen Sonntag, was als Seltenheit bezeichnet werden muß.

Papst Leo XIV. hat­te in den ver­gan­ge­nen Mona­ten bereits, wenn auch sehr dis­kret, über einen über­füll­ten Ter­min­ka­len­der geklagt. Gestern zeig­te sich dies in einer aus­ge­spro­chen unge­wöhn­li­chen Wei­se: Der Papst zele­brier­te an einem ein­zi­gen Tag gleich zwei Messen.

Was für vie­le Pfar­rer selbst­ver­ständ­lich ist, gilt nicht eben­so für den Papst. Es ist viel­mehr höchst unge­wöhn­lich, daß das Kir­chen­ober­haupt zwei­mal am sel­ben Tag zele­briert. Genau dies tat Leo XIV. gestern. 

Am Vor­mit­tag fei­er­te er eine Mes­se auf dem Peters­platz. Anlaß war die Hei­lig­jahr-Fei­er der „Welt der Mis­si­on“, wie es im Vati­kan etwas sper­rig genannt wur­de, sowie zugleich die Hei­lig­jahr-Fei­er der Migranten.

Am Nach­mit­tag zele­brier­te Leo XIV. eine wei­te­re Mes­se bei der Lour­des-Grot­te in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten – dies­mal für die Vati­ka­ni­sche Gen­dar­me­rie.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Vati​can​.va/​V​a​t​i​c​a​n​M​e​dia (Screen­shots)