Papst Franziskus im Jahr 2013: „Es ist nicht angebracht…“

Sein Handeln im Jahr 2018

Papst Franziskus beim Wort genommen
Papst Franziskus 2013 in Evangelii gaudium

„Es ist nicht ange­bracht, dass der Papst die ört­li­chen Bischö­fe in der Bewer­tung aller Pro­blem­krei­se ersetzt, die in ihren Gebie­ten auf­tau­chen. In die­sem Sinn spü­re ich die Not­wen­dig­keit, in einer heil­sa­men ‚Dezen­tra­li­sie­rung‘ vor­an­zu­schrei­ten.“

Papst Fran­zis­kus in sei­nem ersten Apo­sto­li­schen Schrei­ben Evan­ge­lii gau­di­um vom 24. Novem­ber 2013. Am 11. Novem­ber unter­sag­te er der Ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz Ent­schei­dun­gen zum drän­gen­den Pro­blem des sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dals zu tref­fen mit dem Hin­weis, daß er im Febru­ar 2019 die Bischofs­kon­fe­ren­zen zu sei­nem Gip­fel nach Rom ein­la­den wer­de.

Bild: Vatican.va (Screen­shot)

3 Kommentare

  1. P. Fran­zis­kus selbst kom­men­tiert dies mit sei­nen eige­nen Wor­ten:
    „Bla­bla“.

    Wie auch der Pater-Gene­ral der Jesui­ten P. Arturo Ascar­bal Sosa weiß, gibt es heut­zu­ta­ge auch Ton­band­ge­rä­te (um von Video usw. zu schwei­gen).
    Das ist doch wohl alles „die Kohä­renz des tota­len Cha­os“.

  2. Obi­ge Aus­sa­ge in Evan­ge­lii gau­di­um vom 24.11.2013 und der nun­mehr erfolg­te „Wunsch“ an die US-Bischö­fe, ihren Maß­nah­men­ka­ta­log gegen sexu­el­len Miß­brauch nicht zu ver­öf­fent­li­chen ‑auch Vati­can News berich­te­te am Mon­tag, den 12.11.18 über die­se päpst­li­che Inter­ven­ti­on- schei­nen offen­sicht­lich wider­sprüch­lich zu sein; das lässt einen doch ziem­lich erstau­nen bzw. wirkt ver­wir­rend.
    Einer­seits wer­den Glau­bens­in­ter­na ‑wie z.B. For­mu­lie­run­gen der Vater­un­ser­bit­te „und füh­re uns nicht in Ver­su­chung“, Vor­aus­set­zun­gen zum Emp­fang der hl. Kom­mu­ni­on etc.- groß­zü­gig in die Hän­de der jewei­li­gen Bischofs­kon­fe­ren­zen gelegt.
    Wenn nun ande­rer­seits eine Bischofs­kon­fe­renz im Hin­blick auf ein sehr ern­stes Pro­blem in ihrem eige­nen Zustän­dig­keits­be­reich Vor­sor­ge tref­fen möch­te, dann wird sie kurz­fri­stig auf­ge­for­dert, dies zu unter­las­sen.
    Ich fra­ge mich, wel­che leid­vol­len Aus­wir­kun­gen ein sol­ches Ver­hal­ten beson­ders für die Miß­brauchs­op­fer zei­ti­gen kann.
    War­um und wozu ein sol­ches Pro­ze­de­re? Cui bono?

  3. Der Papst hat homo­phi­le Freun­de, die sei­ne Agen­da unter­stüt­zen. Da muss er die auch unter­stüt­zen.

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