Worum es beim jüngsten Skandal geht – und worum nicht

Kardinal McCarrick

von Antho­ny Eso­len

Ich habe nicht über den jüng­sten Schwall von Anschul­di­gun­gen geschrie­ben hin­sicht­lich des Skan­dals katho­li­scher Prie­ster, die ihre Hän­de – und ande­re Din­ge – nicht bei sich behal­ten konn­ten, und Prä­la­ten, die das­sel­be taten, sie ermu­tig­ten, oder sie hier­hin und dort­hin ver­setz­ten, um sie zu ver­stecken. Ich bin kein Pri­vat­de­tek­tiv und kein Anwalt, also las­se ich zunächst die Din­ge ihren Lauf neh­men und schaue, wel­che Ein­zel­hei­ten ans Licht gebracht wer­den.

Aber vie­le mei­ner Mit­ka­tho­li­ken, und vie­le Leu­te, wel­che die Kir­che has­sen, und eini­ge, die ein biss­chen von bei­dem sind, haben Sachen gesagt, die the­ma­ti­siert wer­den müs­sen.

Erstens behaup­ten eini­ge Leu­te, dass es gegen­über den Mäd­chen und Frau­en, die Opfer wur­den, unge­recht sei, sich auf die homo­se­xu­el­le Natur des Ver­bre­chens zu kon­zen­trie­ren, und dass dies sowie­so nicht der sprin­gen­de Punkt sei. Hier müs­sen wir jeg­li­chen Miss­brauch ver­ur­tei­len und auf den kal­ten Zah­len behar­ren, um den haupt­säch­li­chen Cha­rak­ter [des Ver­bre­chens] zu ana­ly­sie­ren. Vier von fünf Opfern des gan­zen Skan­dals waren männ­lich, und die mei­sten waren nicht klei­ne Kin­der, son­dern Jun­gen im Jugend­al­ter sowie jun­ge Män­ner. Es mag ja sein, dass eine unver­hält­nis­mä­ßi­ge Zahl homo­se­xu­el­ler Män­ner ins Semi­nar ein­ge­tre­ten ist, um ihre Begier­den vor sich selbst und ande­ren zu ver­stecken, und dass wir die­ses Ver­hält­nis [vier von fünf Opfern sind männ­lich] nicht zu streng inter­pre­tie­ren soll­ten. Aber das sozia­le Stig­ma wirkt in bei­de Rich­tun­gen. Soll­te die Zahl homo­se­xu­el­ler Män­ner, die Prie­ster wur­den, ange­stie­gen sein, so ist ohne Zwei­fel die Zahl der Män­ner gesun­ken, die jemals zuge­ben wür­den, homo­se­xu­ell aktiv gewe­sen zu sein. Wenn ein Jun­ge wenig­stens halb so wahr­schein­lich wie ein Mäd­chen anzeigt, von einem Mann belä­stigt wor­den zu sein – fast immer nicht durch Gewalt, son­dern durch Ver­lockung und Ein­la­dung zur Scham­lo­sig­keit („groo­m­ing“) –, dann ist das Ver­hält­nis eher acht Män­ner zu einer Frau, nicht jene vier Män­ner zu einer Frau, wofür es hand­fe­ste Bewei­se gibt – und vier zu eins ist schon schwin­del­erre­gend. Viel­leicht war es zehn zu eins, oder zwölf. Wir wis­sen es nicht.

Zwei­tens war das gan­ze Meta-Ver­bre­chen homo­se­xu­el­ler Art. Mit ande­ren Wor­ten, es gibt kei­ne Bei­spie­le von Prie­stern mit Frau­en­geschich­ten oder Prie­stern mit Feti­schen für Mäd­chen, die kei­ne Mühen scheu­en, ande­re der­ar­ti­ge Prie­ster zu rekru­tie­ren, eine enge, klei­ne, gehei­me Ver­bin­dung auf­bau­en, sich ein­an­der in Schutz neh­men, jun­ge Män­ner zu einem sünd­haf­ten Lebens­weg ver­lei­ten, ver­schlei­er­te Dro­hun­gen gegen jeden for­mu­lie­ren, der an die Öffent­lich­keit gehen will, und jene brüs­kie­ren, die all das nicht gut­hei­ßen. Es gab kein Netz­werk von Prie­stern, die Mäd­chen miss­brau­chen. Bei die­sem Netz­werk ging es um Män­ner, die mit ande­ren Jun­gen und Män­nern gewis­se Din­ge tun woll­ten.

Drit­tens soll­te jemand den Autoren des John Jay-Berichts sagen, dass Bar­num & Bai­ley [ein Zir­kus] in ihrer Neben­vor­stel­lung offe­ne Stel­len für mensch­li­che Bre­zeln haben. Man kann alle hin­zu­neh­men, die sagen, dass das wirk­li­che Pro­blem der Prie­ster nicht die Homo­se­xua­li­tät war, son­dern sexu­el­le Unrei­fe. […] Die­je­ni­gen, wel­che das Leben homo­se­xu­el­ler Män­ner stu­die­ren, sagen seit Jah­ren, dass das Syn­drom zutiefst ver­bun­den ist mit Unrei­fe. Es ist so, als sei ein Jun­ge in den sodom­ver­seuch­ten öffent­li­chen Schu­len Eng­lands nie aus die­sem Sta­di­um her­aus­ge­kom­men, son­dern dort für den Rest sei­nes Lebens stecken­ge­blie­ben. Oder als sei ein Jun­ge, der kei­nen Vater hat­te (wie Theo­do­re McCarrick) oder mit einem Vater bestraft wur­de, der gleich­gül­tig und grau­sam oder bei­des war, nie aus dem Sta­di­um der jun­gen­haf­ten Hel­den­ver­eh­rung her­aus­ge­wach­sen, wäh­rend er sich nach männ­li­cher Kame­rad­schaft sehn­te und sie nicht auf jene ordent­li­che Wei­se bekam wie Jun­gen aller Kul­tu­ren der Welt. Man muss beson­de­re Ver­ren­kun­gen machen, um nicht zu sehen, was das Pro­blem war, und nicht eini­ge offen­sicht­li­che Fra­gen über Rei­fe und Unrei­fe zu stel­len. Man kann die gan­ze mora­li­sche Fra­ge außen vor las­sen. Wenn ein Mann eine rei­fe Eigen­schaft braucht, um zu hei­ra­ten und eine Fami­lie zu grün­den, und wenn er die­se Eigen­schaft nie erwirbt, dann wür­den wir anneh­men, dass er nicht reif ist. Ein zehn­jäh­ri­ger Jun­ge, der auf jede tie­fe Bezie­hung mit einem Mäd­chen all­er­gisch reagiert, ist unreif, doch nicht für einen zehn­jäh­ri­gen Jun­gen. Aber mit 20 oder 30 Jah­ren?

Vier­tens, was kön­nen die Leu­te bloß mei­nen, wenn sie wie Damon Lin­ker sagen, die Kir­che sei eine „absto­ßen­de Ein­rich­tung“, die kei­ne anstän­di­ge Per­son aus­hal­ten kön­ne? Man neh­me eine belie­bi­ge ande­re gro­ße mensch­li­che Insti­tu­ti­on. Man fra­ge, um die Peri­ode zu reflek­tie­ren, die in dem Bericht aus Penn­syl­va­nia unter­sucht wur­de: „Was ist die schlimm­ste Sache, wel­che die­se Insti­tu­ti­on in den letz­ten 70 Jah­ren getan hat?“ Die Regie­rung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten? Hol­ly­wood? Die BBC? Har­vard? Sei­en wir kon­se­quent. Ich blei­be Ame­ri­ka­ner nicht wegen Ame­ri­kas Sün­den, von denen es vie­le und schwe­re gibt, son­dern weil ich dem Land mei­ner Geburt als Bür­ger etwas schul­dig bin, und weil Ame­ri­ka auch eine Nati­on gro­ßer und mensch­li­cher Tugen­den ist. Ich urtei­le nicht über Ame­ri­ka auf Grund­la­ge der schlech­te­sten Prä­si­den­ten, oder der schlimm­sten Ver­bre­chen, son­dern auf Grund­la­ge des gesam­ten Cha­rak­ters, und auf Grund­la­ge von Ame­ri­kas Tri­um­phen und Güte. Kei­ne Nati­on ist voll­kom­men böse – nicht ein­mal die Sowjet­uni­on, die dem Teu­fel einen har­ten Wett­kampf bot, war voll­kom­men böse, und in jedem Fall sind Russ­land und die Sowjet­uni­on nicht das­sel­be, wie auch die Kir­che und ihre bösen Prä­la­ten nicht das­sel­be sind.

Fünf­tens, wer macht wem etwas vor? Ich habe eine „Iko­ne“ des homo­se­xu­el­len Räu­bers [„pre­d­a­tor“] Har­vey Milk gese­hen, des­sen Name ein Schiff der Mari­ne ziert. Was genau hat McCarrick getan, das schlim­mer war als das, was Milk die gan­ze Zeit getan hat? Im Gegen­teil, wenn McCarrick ein Räu­ber [„pre­d­a­tor“] war, dann war Milk das fleisch­ge­wor­de­ne Böse. Er zog Jun­gen her­an, indem er ihnen „half“, als sie auf der Stra­ße waren, sie bei sich auf­nahm, ver­führ­te, in eine Bezie­hung mit ihnen ein­trat und sie dann los­wur­de, wenn sie ihn zu lang­wei­len anfin­gen. Trotz­dem wird er gefei­ert. Glei­ches gilt für Sir John Gie­l­gud, einen Schau­spie­ler, des­sen beacht­li­che Fähig­kei­ten ich bewun­de­re. Er tat eben­falls sol­che Din­ge, und die Leu­te in der Film­in­du­strie stell­ten sich schüt­zend vor ihn. Wor­über, zum Teu­fel, unter­hal­ten sich unse­rer Mei­nung nach homo­se­xu­el­le Män­ner, wenn sie aus­schließ­lich mit älte­ren Jun­gen und jun­gen Män­nern zusam­men sind? Auto­rennen? Natür­lich wer­den sie von den Jüng­lin­gen erregt. Grie­chen­land und Rom legen Zeug­nis ab von der Anzie­hung, wel­che die jugend­li­che Schön­heit des Jun­gen, die nicht so ist wie die Schön­heit der Frau, oder wie die Rau­heit des erwach­se­nen Man­nes, auf den selt­sa­men Mann aus­übt. Schla­gen Sie den Begriff „Neo­te­nie“ nach!

Sech­stens, wer macht, erneut, wem etwas vor? Wir haben gehört, dass in Penn­syl­va­nia 300 Prie­ster sich unsitt­li­che Frei­hei­ten mit 1000 Kin­dern nah­men – die mei­sten davon Jun­gen, die groß genug sind, zu ent­flie­hen oder dem Prie­ster einen Schlag in den Kie­fer zu geben, […] was ich jedem Vater emp­feh­le, sei­nen Söh­nen in die­sen kran­ken Zei­ten bei­zu­brin­gen. Es war dies in einem Zeit­raum von 70 Jah­ren, in einem Bun­des­staat mit mehr als zehn Mil­lio­nen Men­schen. Und wie vie­le Fami­li­en wur­den in die­sen 70 Jah­ren durch Schei­dung in zwei Hälf­ten zer­schnit­ten? Wie vie­le der­je­ni­gen, die jetzt wütend auf die bösen Män­ner in der Kir­che sind, haben eini­ge Jah­re ihres Lebens damit zuge­bracht, ihre Art sexu­el­len Übels zu tun? Unzucht, Kon­ku­bi­nat, Ehe­bruch, Por­no­gra­fie – Prie­ster sol­len die gro­ßen Befür­wor­ter von all dem gewe­sen sein? Und Abtrei­bung? Ich ent­schul­di­ge nicht das Böse. Ich neh­me fast jedem Men­schen, der in die­sen Zei­ten der leich­ten und weit­ver­brei­te­ten und gesell­schaft­lich akzep­tier­ten sexu­el­len Unmo­ral lebt, das Recht, auf sein Pferd zu stei­gen und sich als rit­ter­li­cher Ver­tei­di­ger des Anstands­or­dens auf­zu­schwin­gen. Jetzt hal­tet mal die Luft an!

Sieb­tens höre ich eini­ge Leu­te sagen, dass die betrof­fe­nen Prie­ster nur Prie­ster wur­den, um Räu­ber [„pre­d­a­tors“] zu wer­den. Wenn die Din­ge nur so ein­fach wären. Man soll­te nie das Durch­ein­an­der von Moti­ven und Wider­sprü­chen im mensch­li­chen Her­zen unter­schät­zen. Eini­ge Kon­ser­va­ti­ve haben gesagt, dass Theo­do­re McCarrick nie wirk­lich an Gott oder das Evan­ge­li­um geglaubt haben kann. Glau­ben Sie, dass sei auch wahr bezüg­lich des Paa­res in der Nach­bar­schaft, das zur Mes­se geht, aber nicht ver­hei­ra­tet ist? Man hat uns allen etwas ver­kauft. Die gan­ze Anti­kul­tur rings um McCarrick, mit jenem net­ten Paar in Ihrer Nach­bar­schaft, hat gesagt: „Wis­sen Sie, die Kir­che wird bald auf der Höhe der Zeit sein. Sie tun nicht wirk­lich etwas Fal­sches.“ Wenn es dar­um geht, was akzep­ta­bel ist und was nicht, so wer­den die Leu­te die Mess­lat­te gewöhn­lich zwei Zoll tie­fer anle­gen als dort, wo sie sich gera­de befin­den – wo auch immer das ist. Jesus hat die Welt nicht erzürnt, weil er die Sün­de lieb­te. Er erzürn­te die Welt, weil er die Sün­der lieb­te – mit ande­ren Wor­ten, er riss all unse­re klein­ka­rier­ten Aus­re­den für jede denk­ba­re Sün­de fort.

Ach­tens war die Ant­wort eini­ger unse­rer Bischö­fe erstaun­lich herz- und belang­los. „Mei­ne Dame“, sagt der Poli­zist, „ich weiß, dass Ihr Kind ent­führt wur­de, aber ich bit­te sie freund­li­cher­wei­se ihren Mund zu hal­ten. Ich arbei­te an der Orga­ni­sa­ti­on der mor­gi­gen Para­de.“ Ich ver­lan­ge nicht, dass mein Bischof ein Hei­li­ger ist. Ich ver­lan­ge, dass er den Leh­ren der Kir­che treu ist und dass er das Recht des Lan­des befolgt. Das ist nicht zu viel ver­langt. Wenn Sie ein Dop­pel­le­ben füh­ren, ver­schwin­den Sie! Wir brau­chen Sie nicht! Wenn Sie jemals eine Per­son mit Dop­pel­le­ben gedeckt haben, ver­schwin­den Sie! Wenn Sie jeman­den gedeckt haben, der eine jun­ge Per­so­nen gleich wel­chen Geschlechts belä­stigt hat, ver­schwin­den Sie! Bit­te, ver­las­sen Sie uns end­lich. Sie haben genug Scha­den ange­rich­tet.

Neun­tens scheint es so, als sei­en die mei­sten der feh­ler­be­haf­te­ten Prä­la­ten, aber sicher nicht alle, hip­pie­mä­ßi­ge und locke­re Neue­rer in Sachen Lit­ur­gie gewe­sen, hete­ro­dox, was die Fami­lie betrifft, und sehr schlech­te Mana­ger der diö­ze­sa­nen Res­sour­cen, beson­ders der Schu­len. Sie schie­nen glück­lich, den Miss­erfolg zu ver­wal­ten. Ob sie es waren oder nicht – die letz­ten Leu­te, die sie je sehen woll­ten, waren jene, die über den Schlamm der Sexu­al­erzie­hung in der ört­li­chen Schu­le klag­ten, oder über rund­her­aus häre­ti­sche Pre­dig­ten und Lied­chen. Bit­te, ver­las­sen Sie uns. Gehen Sie nach Hau­se, tun Sie Buße, begin­nen Sie mit Kegeln oder Brief­mar­ken­sam­meln, beten Sie, arbei­ten Sie in einer Sup­pen­kü­che, tun Sie, was Sie wol­len, aber bela­sten Sie uns nicht län­ger mit Ihrer Inkom­pe­tenz!

Zehn­tens. Die Kir­che ist unse­re Mut­ter. Kein wah­rer Sohn und kei­ne wah­re Toch­ter freut sich an der Schan­de sei­ner Mut­ter. Wir dür­fen dies auch nicht tun. Auch will ich nicht das Schlimm­ste über jedes ein­zel­ne Glied der Kir­che den­ken. Ich habe McCarrick nur genannt, weil sein Fall alles ins Rol­len brach­te, was seit­her dis­ku­tiert wird, und dabei habe ich ihn, glau­be ich, nicht ver­ur­teilt mit einer Här­te, die über das hin­aus­geht, was er ein­deu­tig ver­dient. Wer­den wir nicht zu tän­zeln­den Schau­spie­lern, die fal­sche Trä­nen ver­gie­ßen, um von den Sün­den ande­rer zu hören. Wir müs­sen jetzt treu­er zu unse­rer Mut­ter sein, noch enga­gier­ter, ihre Leh­ren zu bewah­ren, dem Glau­ben, den Sie uns gebracht hat, mehr erge­ben, und gede­mü­tig­ter ange­sichts einst bewun­der­ter Män­ner, die durch die Sün­de in die Gru­be gefal­len sind. Die­se Gru­be kann auch einen jeden von uns erwar­ten.

Antho­ny Eso­len ist Autor zahl­rei­cher Bücher und Arti­kel sowie Pro­fes­sor für Lite­ra­tur am „Tho­mas More Col­le­ge of Libe­ral Arts“ in den Ver­ei­ni­gen Staa­ten von Ame­ri­ka. Der hier in deut­scher Über­set­zung vor­ge­leg­te Arti­kel ist ursprüng­lich in eng­li­scher Spra­che bei „Cri­sis Maga­zi­ne“ erschie­nen. Über­set­zung von Mar­tin Bür­ger.

3 Kommentare

  1. Es gibt vie­le Fäl­le von sexu­el­lem Miss­brauch, aber es wer­den prak­tisch nur die rela­tiv weni­gen Fäl­le von sexu­el­lem Miss­brauch in der Kir­che (im Unter­schied zu ande­ren Berufs­grup­pen) medi­al groß the­ma­ti­siert.
    Dass dies gera­de die homo­phi­len Grup­pen sind die sol­ches Ver­an­stal­ten, fällt den Bür­gern hier­zu­lan­de nicht auf.

  2. Ein fan­ta­sti­scher Arti­kel.
    Die gan­ze Pro­ble­ma­tik poin­tiert behan­delt.
    Möge die Katho­li­sche Kir­che in den UsA sich rege­ne­rie­ren kön­nen.
    In Nord­bel­gi­en ist sie im Final­sta­di­um durch oben­ge­nann­te Fak­to­ren und Cha­rak­te­ri­sti­ken.
    Exo­ria­tur ex ossi­bus ultor

  3. Der „Geist des Kon­zils“ wur­de hier nicht ange­spro­chen.
    Mir stel­len sich gei­stig die Haa­re auf, wenn ich hin­neh­men muß, daß Prie­ster nach sol­chen Akti­vi­tä­ten die Mes­se fei­ern. Wie kann man das unter einen Hut brin­gen? Hilft dabei der Aller­lö­sungs­wahn, den zB der Jesu­it Chri­stoph Wrem­bek direkt ver­tritt (LB in Tagespost)Dann kommt zwar nach dem Tod eine Lei­dens­zeit a la Feg­feu­er, aber eben kei­ne ewi­ge Ver­damm­nis. Nur aus die­ser Sicht­wei­se kann ich mir die­se Ver­wor­fen­heit erklä­ren. Dazu kom­men natür­lich noch ande­re Punk­te wie Ver­wahr­lo­sung im Glau­bens­wis­sen, die Wood­stocki­sie­rung Anfang der 1970er.

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