Hinweise zum Kommentarbereich

Die jüng­sten Angrif­fe gegen Katho­li­sches, die am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de auto­ma­ti­siert aus­ge­führt wur­den, nötig­ten zu einer ver­bes­ser­ten Siche­rung der Sei­te. Die ein­ge­setz­te Tech­nik der Angrei­fer (im kon­kre­ten Fall han­del­te es sich um Cloa­king-Hacks) ver­langt eine stän­di­ge Ver­bes­se­rung der Schutz­maß­nah­men.

Der am Mon­tag erfolg­te Umstieg auf neue Sicher­heits­stan­dards bringt es mit sich, daß der Kom­men­tar­be­reich wie­der direkt ohne Anmel­dung genutzt wer­den kann.

Wir hof­fen damit zugleich jenen Lesern und wert­vol­len Kom­men­ta­to­ren ent­ge­gen­zu­kom­men, die sich mit einer Anmel­dung nicht anfreun­den konn­ten.

Wei­ter­hin gel­ten hin­ge­gen kla­re Regeln für den Kom­men­tar­be­reich. Katholisches.info ist ein Online-Maga­zin mit Nach­rich­ten, Hin­ter­grund­be­rich­ten und Ori­gi­nal­do­ku­men­ten sowie einem Kom­men­tar­be­reich. Katholisches.info ist aber kein all­ge­mei­nes Dis­kus­si­ons­fo­rum. Auf die Ein­hal­tung grund­le­gen­der Regeln, die all­ge­mei­ne Zustim­mung fin­den soll­ten, wird wei­ter­hin gro­ßer Wert gelegt. Nicht­be­ach­tung führt daher zur ersatz­lo­sen Löschung eines Kom­men­tars.

Inhalt der Kommentare

Kom­men­ta­re sol­len arti­kel­be­zo­gen, das heißt, the­men­be­zo­gen sein. Sie sol­len ergän­zend zum Arti­kel Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten, Zusam­men­hän­ge auf­zei­gen oder auch eine sach­li­che Kri­tik und Kor­rek­tu­ren ent­hal­ten. Der Kom­men­tar­be­reich ist jedoch kein all­ge­mei­nes Dis­kus­si­ons- und Gruß­fo­rum. Kom­men­ta­to­ren sol­len sich weder gegen­sei­tig anfein­den, beschimp­fen noch pro­vo­zie­ren. Weni­ger ist zudem mehr. Es kommt nicht auf die Quan­ti­tät, son­dern auch die Qua­li­tät der Kom­men­ta­re an. Da die Kom­men­ta­re manu­ell frei­ge­schal­tet wer­den, kom­men die Kom­men­ta­to­ren durch Ein­hal­tung die­ser Hin­wei­se auch der Her­aus­ge­ber­schaft ent­ge­gen, da die Kräf­te nicht zu sehr gebun­den wer­den.

Sprache der Kommentare

Der Ton macht die Musik: vul­gä­re, unan­ge­mes­se­ne, ehr­ab­schnei­den­de oder die Wür­de der Per­son ver­let­zen­de Aus­drücke sol­len unter­las­sen wer­den. Jeder soll sich bemü­hen, sei­ne sach­be­zo­ge­nen Anmer­kun­gen in anstän­di­ger und ver­ständ­li­cher Spra­che vor­zu­tra­gen. Emo­tio­na­le Reak­tio­nen sind bei man­chen Mel­dun­gen ver­ständ­lich. Sie soll­ten aber kei­nen unmit­tel­ba­ren Nie­der­schlag in den Kom­men­ta­ren fin­den. Glei­ches gilt für Gebrüll, Geze­ter, Über­bie­tungs­kampf mit immer radi­ka­le­ren Paro­len, Zynis­mus oder Scha­den­freu­de. Eine katho­li­sche Inter­net­sei­te soll sich auch durch die Art des gegen­sei­ti­gen Umgangs und die Spra­che wohl­tu­end und bei­spiel­ge­bend von dem Dschun­gel unter­schei­den, als der das Inter­net viel­fach wahr­ge­nom­men wird.

Es geht dabei auch um die Ebe­ne der Spra­che: Es wur­den in Dis­kus­sio­nen z.B. Begrif­fe wie „Clan­chefs“ ver­wen­det, wenn die Rede von Ordens­obe­ren und Kar­di­nä­len ist, oder „vul­gär-katho­lisch“ und Aus­drücke, die ob ihrer intel­lek­tu­el­len und zwi­schen­mensch­li­chen Beschei­den­heit an die­ser Stel­le nicht wie­der­holt wer­den sol­len. Es geht um eine Spra­che, mit der der Nor­mal­ka­tho­lik kei­nen Kon­takt hat und die er auch ungern ken­nen­ler­nen möch­te.

Verlinkungen

Grund­sätz­lich gilt die Regel, daß Links nur ver­öf­fent­licht wer­den, wenn sie arti­kel­be­zo­gen zu einer bestimm­ten, ergän­zen­den oder bele­gen­den Infor­ma­ti­on füh­ren. Gene­rel­le Ver­lin­kun­gen auf ande­re Sei­ten sind nicht erwünscht. Bei der Anga­be per­sön­li­cher Daten besteht aus­drück­lich die Mög­lich­keit, daß der Schrei­ber eines Kom­men­tars zu sei­ner eige­nen, per­sön­li­chen Sei­te ver­lin­ken kann. Ande­re Links in die­sem Bereich sind nicht zuge­las­sen. Das Feld ist natür­lich kein Pflicht­feld und kann daher gern frei blei­ben.

Neue Kontakt-Möglichkeit

Neu ist oben in der Menü­lei­ste ganz rechts die Kate­go­rie „Kon­takt“. Sie ermög­licht es schnell und direkt mit uns zu kom­mu­ni­zie­ren, Infor­ma­tio­nen, Ter­mi­ne, Hin­wei­se und Doku­men­te wei­ter­zu­lei­ten. Eine eige­ne siche­re Daten­über­tra­gung garan­tiert völ­li­ge Anony­mi­tät.

In die­sem Sinn dan­ken wir allen Lesern für ihr Ver­ständ­nis und rech­nen mit einer guten Zusam­men­ar­beit.

Linus Schnei­der
Her­aus­ge­ber

3 Kommentare

  1. Es ist kei­nes­wegs so, dass ich mich mit einer „Anmel­dung nicht anfreun­den konn­te“. Ich habe es mehr­fach ver­sucht, und es war offen­sicht­lich, dass mei­ne Kom­men­ta­re uner­wünscht sind.

    Ich hof­fe aus gan­zem Her­zen, dass der Kom­men­tar­be­reich wie­der so leben­dig und frucht­bar wird, wie er es frü­her schon mal war. Aller­dings ohne die ent­setz­li­che Pole­mik, die zum Schluss zum Gos­sen-Niveau führ­te. Die sich nicht gegen ein­zel­ne The­men inner­halb der Kir­che rich­te­te, son­dern gegen unse­re katho­li­sche Kir­che ins­ge­samt, undif­fe­ren­ziert gegen die Päp­ste der Ver­gan­gen­heit und dann auch noch gegen die geof­fen­bar­ten Glau­bens­wahr­hei­ten, die nicht mehr debat­tiert wer­den kön­nen, als sei­en sie ver­än­der­bar.
    Hier muss­te Kath.info mas­siv ein­grei­fen, dar­an besteht kein Zwei­fel. Doch die mei­sten Kom­men­ta­re, auch wenn die Spra­che mit­un­ter def­tig war, habe ich schmerz­lich ver­misst. Katho­li­ken, die ihre Kir­che lie­ben, müs­sen nicht ver­druckst und duck­mäu­se­risch sein in ihren Äuße­run­gen, glaubt jeden­falls
    Thea

    • Wie bereits oft in per­sön­li­chen E‑Mails von mir an Sie mit­ge­teilt: Ihre Kom­men­ta­re waren offen­sicht­lich immer erwünscht.

      Ich habe kein Pro­blem damit, und habe dies oft tun müs­sen, jeman­den mit­zu­tei­len, daß sei­ne Kom­men­ta­re uner­wünscht sind, wenn gefragt wur­de.

      Sie haben nach­ge­fragt und ich habe jedes­mal geant­wor­tet, daß Sie gern kom­men­tie­ren dür­fen.

      Für tech­ni­sche Pro­ble­me an pri­va­ten Com­pu­tern sind wir nicht ver­ant­wort­lich.

      Schön das Sie wie­der Kom­men­ta­re schrei­ben möch­ten.

  2. Das ist eine sehr gute Anwei­sung für Kom­men­ta­to­ren. Bleibt zu hof­fen, dass sich die­se dar­an hal­ten.

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