Moskauer Patriarch Kyrill unterzeichnet Petition für ein Ende der Abtreibung

Moskaus Patriarch Kyrill I. unterzeichnet Petition für ein Ende der Abtreibung in Rußland
Moskaus Patriarch Kyrill I. unterzeichnet Petition für ein Ende der Abtreibung in Rußland

(Mos­kau) Der Mos­kau­er Patri­arch der rus­sisch-ortho­do­xen Kir­che, Kyrill I., setz­te am 27. Sep­tem­ber sei­ne Unter­schrift unter die Peti­ti­on, mit der „das Ende der lega­len Tötung unge­bo­re­ner Kin­der“ gefor­dert wird.

Die rus­si­sche Bewe­gung für das Leben star­te­te eine Unter­schrif­ten­samm­lung für eine Peti­ti­on mit ein Ende der Abtrei­bung gefor­dert wird. Die Peti­ti­on wird von der Kom­mis­si­on für die Fami­lie und den Schutz der Mut­ter­schaft und der Kind­heit der rus­sisch-ortho­do­xen Kir­che unter­stützt.

Am Diens­tag erhielt die Peti­ti­on, die „Geset­zes­än­de­run­gen“ für ein Ver­bot von Abtrei­bung und Pil­le danach anstrebt, die wich­ti­ge Unter­stüt­zung des Mos­kau­er Patri­ar­chen.

Kyrill I. hat­te im ver­gan­ge­nen Mai die Abtrei­bung als „eine ech­te natio­na­le Kata­stro­phe“ bezeich­net, „die jedes Jahr mehr als einer Mil­li­on unse­rer Mit­bür­ger das Leben raubt“. Die rus­sisch-ortho­do­xe Kir­che betreibt ruß­land­weit 29 Zen­tren für Müt­ter in Not. 2015 erhiel­ten 5,5 Mil­lio­nen Frau­en in die­sen Zen­tren Hil­fe.

Laut Anga­ben des bekann­ten Men­schen­recht­lers Ser­gej Tsches­no­kow, der Vor­sit­zen­der der rus­si­schen Bewe­gung für das Leben ist, wur­de die Peti­ti­on bereits von mehr als 300.000 Bür­gern unter­zeich­net. Ziel sei es, eine Mil­li­on Unter­schrif­ten zu sam­meln.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
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1 Kommentar

  1. Zur Erin­ne­rung, Ruß­land war das erste Land, in dem die Abtrei­bung unter Lenin nach der bol­sche­wi­sti­schen Revo­lu­ti­on lega­li­siert wur­de; von dort trat das Ja zur Tötungs­er­lau­nis unge­bo­re­nen Lebens sei­nen Sie­ges­zug an, auch wenn Sta­lin als direk­ter Nach­fol­ger Lenins 1936 die Abtrei­bung wie­der ver­bot und unter Stra­fe stell­te. Erst nach sei­nem Tode wur­de sie wie­der erlaubt.
    Welch ein gro­ßer Sieg des Lebens wider die Kul­tur des Todes wäre es, wenn dort, wo dies Unheil sei­nen Anfang nahm, das Ja zum Leben sie­gen wür­de!
    Uwe C. Lay Pro Theol Blog­spot

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