Pater Gabriele Amorth, der Hauptexorzist von Rom, ist tot — 30 Jahre im Kampf gegen den Teufel

Pater Gabriele Amorth (1925-2016)
Pater Gabriele Amorth (1925-2016)

(Rom) Der bekann­te­ste Exor­zist der Welt, der Prie­ster und Exor­zist der Diö­ze­se Rom, Pater Gabrie­le Amor­th, ist im Alter von 91 Jah­ren gestor­ben. 2010 beklag­te er, daß es auch im Vati­kan „Anhän­ger sata­ni­sti­scher Sek­ten“ gebe.

Vom habsburgischen Hofapotheker zum katholischen Partisanen

Pater Amor­th wur­de am 1. Mai 1925 in eine gläu­bi­ge katho­li­sche Fami­lie der Stadt Mode­na in der Emi­lia gebo­ren. Sei­ne Vor­fah­ren stamm­ten aus Tirol und waren 1814 als her­zog­li­che Hof­apo­the­ker mit den Habs­bur­gern in die Stadt gekom­men.

Nach dem Sturz Mus­so­li­nis und der deut­schen Beset­zung Ita­li­ens schloß sich Gabrie­le Amor­th den katho­li­schen Par­ti­sa­nen an und wur­de 1945 im Rang eines Haupt­manns Platz­kom­man­dant von Mode­na. Nach dem Krieg mit der Tap­fer­keits­me­dail­le und ande­ren Ehrun­gen aus­ge­zeich­net, trat er in die Christ­de­mo­kra­ti­sche Par­tei (DC) ein und wur­de zum Stell­ver­tre­ter des ersten Vor­sit­zen­den der christ­de­mo­kra­ti­schen Par­tei­ju­gend und spä­te­ren Mini­ster­prä­si­den­ten Giu­lio Andreot­ti. Poli­tisch stand Amor­th damals dem lin­ken Par­tei­flü­gel um Giu­sep­pe Dos­set­ti nahe, der spä­ter als Prie­ster eine zwei­fel­haf­te Rol­le beim Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil spie­len soll­te.

Amor­th stu­dier­te Rechts­wis­sen­schaf­ten. Nach sei­nem erfolg­rei­chen Stu­di­en­ab­schluß ver­spür­te er die Beru­fung zum Prie­ster­tum und trat in die Gesell­schaft vom Hei­li­gen Pau­lus (Socie­tas a Sanc­to Pau­lo Apo­sto­lo, SSP) ein, die 1914 vom seli­gen Gia­co­mo Alber­io­ne gegrün­det wor­den war. 1954 wur­de er zum Prie­ster geweiht.

Ganz dem Cha­ris­ma sei­nes Ordens ver­pflich­tet, trat Pater Amor­th vor allem publi­zi­stisch in Erschei­nung. Sein Inter­es­se für Mario­lo­gie führ­te ihn dazu, die Lei­tung der Monats­zeit­schrift Madre di Dio (Mut­ter­got­tes) zu über­neh­men. Spä­ter wur­de er zum Mit­glied der Inter­na­tio­na­len Maria­ni­schen Päpst­li­chen Aka­de­mie ernannt.

Schüler des Exorzisten Candido Amantini

Bekannt wur­de Pater Amor­th vor allem als Exor­zist. 1986 erfolg­te unter der Lei­tung von Pater Can­di­do Aman­ti­ni sei­ne offi­zi­el­le Ernen­nung zum Exor­zi­sten der Diö­ze­se Rom. Ein Amt, das er 30 Jah­re bis zu sei­nem Tod aus­üb­te.

Pater Gabriele Amorth war 30 Jahre Erster Exorzist der Diözese Rom
Pater Gabrie­le Amor­th war 30 Jah­re Erster Exor­zist der Diö­ze­se Rom

Pater Aman­ti­ni gehör­te dem Pas­sio­ni­sten­or­den an. Von 1961 bis zu sei­nem Tod 1992 war er als Exor­zist an der Hei­li­gen Stie­ge am Late­ran tätig, wo die Exor­zis­men in der Sakri­stei statt­fin­den. Durch Ernen­nung von Kar­di­nal Ugo Polet­ti, dem dama­li­gen Kar­di­nal­vi­kar von Rom, wur­de Pater Amor­th zum Schü­ler von Pater Aman­ti­ni. Als die­ser starb, folg­te ihm Pater Amor­th in der Auf­ga­be als Erster Exor­zist der Diö­ze­se des Pap­stes.

2012 wur­de das Selig­spre­chungs­ver­fah­ren für Pater Aman­ti­ni ein­ge­lei­tet. „Ihm habe ich als Exor­zist alles zu ver­dan­ken“, so Pater Amor­th über sei­nen Lehr­mei­ster.

1986 führ­te Pater Amor­th unter der Anlei­tung von Pater Aman­ti­ni sei­nen ersten Exor­zis­mus durch. Im Jahr 2000 sag­te er in einem Inter­view mit dem bri­ti­schen Sunday Tele­graph, 50.000 Exor­zis­men durch­ge­führt zu haben. 2007 nann­te die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Libe­ra­zio­ne die Zahl von 70.000 Exor­zis­men. Ein Groß­teil daue­re nur „weni­ge Minu­ten“, ande­re „meh­re­re Stun­den“. Ins­ge­samt sei er in sei­nem Leben in rund hun­dert Fäl­len ech­ter Beses­sen­heit gegen­über­ge­stan­den. In der Regel habe es sich um „dämo­ni­sche Stö­run­gen“ oder For­men von Gei­stes­krank­heit gehan­delt.

„Auch im Vatikan gibt es Mitglieder satanistischer Sekten“

Immer wie­der sorg­te Pater Amor­th für Auf­se­hen, so am 25. Febru­ar 2010 in einem Inter­view mit der Tages­zei­tung Il Foglio.

„Ja, auch im Vati­kan gibt es Mit­glie­der sata­ni­scher Sek­ten. Es sind Prie­ster, Mon­si­gno­ri und auch Kar­di­nä­le! Es wur­de mehr­fach vom Teu­fel wäh­rend eines Exor­zis­mus gestan­den.“

Auf die Fra­ge, ob der Papst dar­über infor­miert sei, ant­wor­te­te Pater Amor­th:

„Natür­lich ist er [Papst Bene­dikt XVI.] infor­miert wor­den! Er macht, was er kann. Es ist eine erschüt­tern­de Sache. Beden­ken Sie, daß Bene­dikt XVI. ein deut­scher Papst ist. Er kommt von einem Volk, das sol­che Din­ge ent­schie­den ablehnt. In Deutsch­land gibt es daher prak­tisch kaum Exor­zi­sten, und den­noch glaubt der Papst dar­an. Ich hat­te drei­mal Gele­gen­heit mit ihm zu spre­chen, als er noch Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on war. Und wie er dar­an glaubt! Er sprach meh­re­re Male öffent­lich dar­über. Er emp­fing uns als Ver­ei­ni­gung von Exor­zi­sten und hielt uns auch einen schö­nen Vor­trag, in dem er uns ermu­tig­te und unser Apo­sto­lat lob­te. Und ver­ges­sen wir nicht, daß auch Johan­nes Paul II. über den Teu­fel sprach und sehr häu­fig über den Exor­zis­mus.“

Dämonen treiben die Verdammenten in die Hölle, Ausschnitt aus Michelangelos "Jüngstem Gericht", Sixtinische Kapelle, Vatikan
Dämo­nen trei­ben die Ver­damm­ten in die Höl­le, Aus­schnitt aus Michel­an­ge­los „Jüng­stem Gericht“, Six­ti­ni­sche Kapel­le, Vati­kan

Auf die Fra­ge, ob es stim­me, was Papst Paul VI. sag­te, daß „der Rauch Satans in die Kir­che ein­ge­drun­gen“ sei, mein­te der bekann­te Exor­zist:

„Es ist lei­der wahr, denn auch in der Kir­che gibt es Adep­ten sata­ni­scher Sek­ten. Jene beson­de­re Aus­sa­ge über den ‚Rauch Satans‘ sag­te Paul VI. am 28. Juni 1972. Da die­ser Satz einen enor­men Skan­dal aus­lö­ste, wid­me­te er am 15. Novem­ber dem Teu­fel eine gan­ze Mitt­wochs-Gene­ral­au­di­enz mit sehr star­ken Sät­zen. Er brach damit das Eis und lüf­te­te den Schlei­er des Schwei­gens und der Zen­sur, die seit zu lan­ger Zeit herrsch­ten, doch es hat­te kei­ne prak­ti­schen Fol­gen. Es brauch­te einen wie mich, der nichts zähl­te, um Alarm zu schla­gen und prak­ti­sche Kon­se­quen­zen zu errei­chen.“

Pater Amor­th wei­ter:

„Es gibt lei­der sehr vie­le Prie­ster und vie­le Bischö­fe, die nicht an die Exi­stenz des Teu­fels glau­ben. Es gibt gan­ze Län­der ohne offi­zi­ell ernann­te Exor­zi­sten: Deutsch­land, Öster­reich, Schweiz, Spa­ni­en, Por­tu­gal. Vie­le Bischö­fe glau­ben nicht an die Exi­stenz des Teu­fels und gehen sogar soweit öffent­lich zu sagen, die Höl­le exi­stiert nicht, der Teu­fel exi­stiert nicht. Jesus aber spricht im Evan­ge­li­um mehr­fach davon, so daß man sich fra­gen könn­te, ob sie das Evan­ge­li­um nie gele­sen haben oder wirk­lich nicht dar­an glau­ben!“

Freimaurerei und Abtreibung

In einem Fern­seh­in­ter­view vom April 2015 sag­te Pater Amor­th zur Frei­mau­re­rei:

„Die Frei­mau­re­rei wur­de ursprüng­lich von einem angli­ka­ni­schen Pastor gegrün­det, anfangs aus huma­ni­tä­ren Grün­den. Dann wur­de jedoch etwas ande­res dar­aus. Es geht um Macht und Geld. Um Macht und Geld. Das sind zwei Ein­falls­to­re des Bösen. Heu­te bestimmt die Frei­mau­re­rei auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne die Poli­tik.“

Und zur Abtrei­bung:

„Der Teu­fel ist der Ver­wir­rer schlecht­hin. Er ver­dreht die Din­ge. Er ist der Vater der Lüge. Es ist kei­ne Wahr­heit in ihm. Je weni­ger an sei­ne Exi­stenz glau­ben, desto mehr bewuß­te oder unbe­wuß­te Werk­zeu­ge fin­det er unter den Men­schen. Neh­men wir das Bei­spiel Abtrei­bung. Da wird ein unschul­di­ges Kind getö­tet, ein Mensch getö­tet. Sie wol­len uns aber glau­ben machen, daß es sich um einen Fort­schritt han­delt. Um einen Fort­schritt! Einen Men­schen zu töten, soll ein Fort­schritt sein? Das muß man sich vor­stel­len. Es ist kaum zu glau­ben.“

Gründer der Internationalen Vereinigung der Exorzisten

Pater Amor­th grün­de­te 1990 die Inter­na­tio­na­le Ver­ei­ni­gung der Exor­zi­sten (AIE) mit Sitz in Rom. Ihr gehö­ren Prie­ster an, die offi­zi­ell von einem Diö­ze­san­bi­schof mit dem Amt des Exor­zi­sten beauf­tragt sind. 2014 wur­de die Ver­ei­ni­gung mit Dekret der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on kir­chen­recht­lich vom Hei­li­gen Stuhl aner­kannt.

Pater Amor­th führ­te von 1994 – 2000, bis zu sei­nem 75. Geburts­tag den Vor­sitz und war seit­her deren Ehren­vor­sit­zen­der. Der­zei­ti­ger Vor­sit­zen­der ist Pater Fran­ces­co Bamon­te von den Die­nern des Unbe­fleck­ten Her­zens Mari­ens, einer 1991 vom dama­li­gen Abt der Ter­ri­to­ri­al­ab­tei Sub­ia­co und Titu­lar­bi­schof von Vaza­ri, Beni­to Sta­nis­lao Andreot­ti OSB, errich­te­ten Ordens­ge­mein­schaft.

Radio Maria Ita­li­en strahl­te die Sen­dung „Erzäh­lun­gen eines Exor­zi­sten“ aus. Der Titel der Sen­dung war einem von Pater Amor­ths bekann­te­sten Büchern ent­lehnt. Ein­mal im Monat sprach Amor­th im Sen­der über Dämo­no­lo­gie, berich­te­te über sei­ne Arbeit und beant­wor­te­te Hörer­an­ru­fe.

2011 ant­wor­te­te er auf eine Hörerfra­ge, daß vie­le Gefah­ren unter­schätzt wür­den. „Har­ry Pot­ter führt zur Magie, und damit zum Bösen.“ Den Kin­dern wer­de ein fal­sches Vor­bild gege­ben, das sie in Gefahr brin­gen kann. „Auch die wei­ße Magie hängt mit Satan zusam­men.“ Gleich­zei­tig warn­te der Exor­zist vor Yoga, einer ande­ren „unter­schwel­li­gen Gefahr“. Die­se Übungs­tech­nik ver­mitt­le den Ein­druck zur Ent­span­nung zu füh­ren. „Ver­steckt und unter­schwel­lig“ füh­re sie jedoch zum Hin­du­is­mus. „Alle öst­li­chen Reli­gio­nen grün­den auf dem Irr­glau­ben der Reinkar­na­ti­on“ und sei­en daher zu mei­den.

Unerbittlich gegen die Sünde, nicht gegen den Sünder

Pater Amor­th wehr­te sich gegen mensch­li­che Uner­bitt­lich­keit. Der Böse ver­lei­te zu „schreck­li­chen Taten“. Es gebe aber kei­nen Men­schen, was auch immer er getan haben mag, der nicht durch Got­tes Gna­de geret­tet wer­den könn­te, des­halb habe die Kir­che immer gelehrt, uner­bitt­lich gegen die Sün­de zu sein, aber nicht gegen den Sün­der.

2013 ent­stand unter sei­ner Mit­wir­kung der Doku­men­tar­film „Amor­th — Der Exor­zist“, der sei­ner Tätig­keit als Exor­zist gewid­met ist. Meh­re­re sei­ner zahl­rei­chen Bücher sind auch in deut­scher Über­set­zung erschie­nen.

Am Frei­tag, den 16. Sep­tem­ber starb Pater Amor­th nach kur­zer, schwe­rer Krank­heit im römi­schen Kran­ken­haus San­ta Lucia.

Requie­scat in pace

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wikicommons/MiL

11 Kommentare

  1. Ein gro­sser Mann moe­ge Gott ihn in Frie­den ruhen las­sen.
    Sei­ne Beru­fung ist eine extrem ange­fein­de­te in der Kir­che.
    Es ist schon wahr­haft dia­bo­lisch, die­je­ni­gen die den Teu­fel am mei­sten leug­nen sind die, die Satan am feste­sten im Griff hat.
    Lei­der auch hier­zu­lan­de.
    Der Satz von Paul 6 ver­wirrt mich immer wie­der, denn wer war es, der das unse­li­ge Kon­zil mit sei­nen Irr­leh­ren (Nostra Aeta­te, Lumen Gen­ti­um etc.) voll­endet hat ?
    Wer war es, der die Lit­ur­gie gegen bes­se­res Wis­sen zer­stoe­ren half ?
    Was dach­te er sich wohl, das das Para­dies auf Erden aus­bricht, wenn der Mensch sich an Got­tes Stel­le setzt ?
    Oder er war ein boe­ser Zyni­ker der erst zer­sto­ert und sich dann ueber das Resul­tat erei­fert !
    Fest steht das es den Teu­fel gibt und er beka­empft wer­den muss und wie­der ein­mal haet­te die kath. Kir­che eine ver­nu­enf­ti­ge Loe­sung daf­ur.
    Aber genau das ist das Pro­blem, im moder­ni­sti­schen Rom von heu­te fuehrt Satan laengst Regie ueber sei­ne nuetz­li­chen Idio­ten in der Kle­ris­ei.
    Was wohl Chri­stus dazu sagt ?
    Weil er das letz­te Wort hat, auch ueber den Rauch den soge­nann­ten !

    • Da Pater Amor­th noch im Pon­ti­fi­kat von Papst Pius XII. zum Prie­ster geweiht wur­de, ist von einer gül­ti­gen Wei­he aus­zu­ge­hen. Amor­th schien zumin­dest tie­fe Ein­sich­ten beses­sen zu haben. Es stellt sich damit die Fra­ge, wes­halb er das „Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil“ mit­ge­tra­gen hat.

      Es ist ja schön, wenn Joseph Ratz­in­ger an die Wirk­sam­keit von Exor­zis­men glaubt, aber erst ein­mal soll­te er bei­spiels­wei­se an die leib­li­che Auf­er­ste­hung Jesu Chri­sti glau­ben, denn um sei­ne Ableh­nung die­ser Leh­re zu recht­fer­ti­gen, unter­stellt er öffent­lich dem Evan­ge­li­sten Lukas Über­trei­bung im Glau­bens­ei­fer und Wider­spruch. Impli­zit leug­net er damit die gött­li­che Inspi­ra­ti­on der Hei­li­gen Schrift.

      Was die Frei­mau­re­rei anbe­langt: Geld und Macht sind die Fol­gen des sata­ni­schen Trei­bens der Hoch- und Höchst­grad-Logen. Dort, wo Jesus Chri­stus wäh­rend der Ver­su­chung durch den Satan stand­haft blieb, haben sich die Grün­der der Frei­mau­re­rei für den ewi­gen Affen Got­tes ent­schie­den. Die ober­sten Köp­fe der Frei­mau­re­rei kom­mu­ni­zie­ren mit Satan und sei­nen Dämo­nen, wobei sie ihnen Reve­renz erwei­sen. Als Gegen­lei­stung wird ihnen auf­ge­zeigt, wie sie die Welt der Men­schen zu ihrem Spiel­ball machen.

      Übri­gens beinhal­ten die Mel­dun­gen der deut­schen Mas­sen­me­di­en zum Tod von Pater Amor­th das übli­che Aus­kip­pen von kübel­wei­se Dreck. So heißt es, Amor­th habe gegen Homo­se­xua­li­tät und Har­ry Pot­ter „gewet­tert“. Er hat ledig­lich die enor­me Sünd­haf­tig­keit von wider­na­tür­li­cher Sexua­li­tät und Begei­ste­rung für Magie beim Namen genannt. Das paßt den frei­mau­re­risch kon­trol­lier­ten Mas­sen­me­di­en selbst­ver­ständ­lich gar nicht.

  2. Ich ver­eh­re Pater Amorth,aber ich glau­be nicht das etwas falsch ist mit Har­ry Potter.Der ist doch ziem­lich unschul­dig.

    • Was im Gewand eines harm­lo­sen Mär­chens namens Har­ry Pot­ter daher­kommt, ist nichts ande­res als eine knall­har­te Anlei­tung zu schwar­zer Magie und Hexe­rei! Hier wer­den klei­ne Kin­der in die Pra­xis dämo­ni­scher Hand­lun­gen und hoch wirk­sa­mer Flü­che ein­ge­führt!! Rei­nes Gift für die (Kinder-)Seelen, die dadurch weg von GOTT und hin zu Satan und sei­nem Anhang geführt wer­den.
      Die Autorin J.K. Row­ling gab übri­gens zu, wäh­rend einer Zug­fahrt vom Schrei­ben über­wäl­tigt wor­den zu sein, so dass sie damit nicht mehr auf­hö­ren konn­te! Sie war und ist also nichts ande­res als ein Schreib­me­di­um, durch das sich die bösen Gei­ster der Kin­der­see­len bedie­nen!
      Nicht umsonst schaff­te sie es von einer Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ge­rin zur hun­dert­fa­chen Mil­lio­nä­rin !! Die­ser Reich­tum kommt nicht von unge­fähr!!

      • Voll­tref­fer! Joan­ne K. Row­ling erfreut sich des Wohl­wol­lens der Geheim­ge­sell­schaf­ten, die unse­re Welt als ihre Spiel­wie­se betrach­ten, denn sonst wäre sie nie zig­fa­che Mil­lio­nä­rin gewor­den.

        Walt­hard Zim­mer von der Petrus­bru­der­schaft hat 2005 die Unver­schämt­heit beses­sen, die Kri­ti­ker, die in „Har­ry Pot­ter“ Pro­pa­gan­da für den Okkul­tis­mus sehen, als „Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker“ zu brand­mar­ken. Viel­leicht setzt er noch einen drauf und ver­tei­digt die­se Pro­pa­gan­da für „schwar­ze Magie“ und Hyper­se­xua­li­tät:

        https://www.youtube.com/watch?v=iUSpjV15uBA

  3. Hät­ten wir mehr Prie­ster sei­ner Art, wür­de es in der Kir­che und der Welt anders aus­se­hen!
    P. Gabrie­le Amor­th sag­te übri­gens auch, dass ein Exor­zis­mus auf Latein gespro­chen, viel mehr Kraft und Wir­kung zei­gen wür­de, als in der jewei­li­gen Lan­des­spra­che gebe­tet! Die Kir­chen­spra­che allein hat schon exor­zi­sti­sche Gewalt; das soll­te uns doch stark zu den­ken geben!

  4. Lie­be Pia,ich bin ganz ihrer Meinung,aber nich ueber „Har­ry Potter“,da ich wirk­lich nichts schlim­mes dar­in ent­decken kann.Es ist ziem­lich moralisch,nichts mit sex oder so,Die mei­sten Bue­cher und Fil­me sind,obwohl die zucker­suess scheinen,viel gif­ti­ger.

    • Lie­be @ anja­li jain, ich habe mir sagen las­sen, dass sämt­li­che Flü­che, die in den ver­schie­de­nen H.P.- Bän­den auf­ge­schrie­ben sind und somit den Lesern sug­ge­stiv ein­ge­trich­tert wer­den — Kin­dern und Jugend­li­chen fällt es übri­gens nicht schwer, die­se aus­wen­dig zu ler­nen und in „Not­si­tua­tio­nen“ anzu­wen­den — aus einem Pra­xis­buch des Okkul­tis­mus und der Schwarz­ma­gie ent­nom­men sind und ihre Wir­kung nicht ver­feh­len. Lei­der ist die Exi­stenz von Magi­ern und Hexen auch im 3. Jahr­tau­send n. Chr. eine ernst­zu­neh­men­de Rea­li­tät, die nicht zu unter­schät­zen ist! Im Gegen­teil: Die Anzahl der Men­schen, die die Hil­fe der gefal­le­nen Engel suchen, nimmt eher zu, statt ab! Zur nähe­ren Infor­ma­ti­on kann ich das Buch „Ich war eine Hexe“ emp­feh­len. Beim Lesen wird man schnell fest­stel­len, dass die H.P.- Welt kei­nes­wegs als rei­ne Fan­ta­sy abge­tan wer­den kann, son­dern in moder­nen Hexen­zir­keln ähn­lich prak­ti­ziert wird! Auch ande­re Bekeh­rungs­zeug­nis­se ehe­ma­li­ger „Zau­be­re­rIn­nen“ bie­ten einen erschrecken­den Ein­blick in die­se obsku­re Wirk­lich­keit.
      Rufen wir des­halb, oft und regel­mä­ßig — beson­ders im Engel­mo­nat Sep­tem­ber — die Hil­fe der Erz- und Schutz­en­gel, sowie aller neun Engel­chö­re an. Sie bren­nen förm­lich dar­auf, uns hel­fen zu dür­fen. Las­sen wir sie nicht arbeits­los!

      • Ergän­zend möch­te ich noch hin­zu­fü­gen, dass Geschich­ten, in denen Hexen und Zau­be­rer posi­tiv dar­ge­stellt wer­den, wie z.B. Har­ry Pot­ter oder auch Bibi Blocks­berg, Magie und Hexe­rei ver­nied­li­chen und ver­harm­lo­sen, was aber ganz und gar nicht der Wirk­lich­keit ent­spricht. Es gibt kei­ne guten Hexen oder auch wei­ße Magie! Hexe­rei und Zau­be­rei ist immer ein Werk des Teu­fels und führt die See­le ins Ver­der­ben!

    • Natür­lich gibt es bei­spiels­wei­se von der „Church of Satan“ Din­ge, gegen die „Har­ry Pot­ter“ wie ein Kin­der­ge­burts­tag erscheint. Doch nur weil etwas rela­tiv betrach­tet harm­lo­ser erscheint, wird es dadurch noch lan­ge nicht gut an sich. Das Gan­ze bil­det ein sich geschlos­se­nes System: Für die Kin­der unschul­dig anmu­ten­de Geschich­ten über Magie, Hexe­rei und Zau­be­rei, doch ab dem Dasein eines Jugend­li­chen gibt es die här­te­ren Sachen wie sata­ni­sche Rock- und Metal-Musik, Hor­ror­fil­me, die sich immer wie­der auf Über­na­tür­li­ches bezie­hen, Com­pu­ter-Spie­le, in denen wider­wär­ti­gen Krea­tu­ren der Gar­aus gemacht wer­den soll etc.

      Noch heu­te habe ich einen PKW gese­hen, des­sen Besit­zer die jähr­li­che Groß­ver­an­stal­tung „Wacken Open Air“ bewirbt und zugleich das Adler-greift-Chri­sten­fisch-Motiv zeigt. Soviel zum Trug­bild vom harm­lo­sen Metal­head, der eigent­lich ein ganz lie­ber Typ sein soll. In jeder gesun­den Gesell­schaft äch­tet man Chri­sten­feind­lich­keit wie so etwas öffent­lich, doch Deutsch­land und Euro­pa kran­ken schon seit Jahr­hun­der­ten.

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