Die Zukunft Europas und die Zukunft Afrikas — Simple Gedanken, weil die Grundwahrheiten jeder Frage simpel sind

Progressives Denken als Feind der Zivilisation
Progressives Denken als Feind der Zivilisation

Von Remo Wink­ler

(Brüs­sel) Laut Sta­ti­stik lebt eine Mil­li­ar­de Afri­ka­ner auf einem Kon­ti­nent mit einer Grö­ße von 30 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­tern. Und es leben rund 750 Mil­lio­nen Euro­pä­er auf einem Kon­ti­nent von 10 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­tern. Die Zah­len rei­chen aus, um eini­ge Über­le­gun­gen rund um die „Auf­wie­ge­lung von Migran­ten“ (Mau­ri­zio Blon­det) anzu­stel­len, denen von den Öku­me­ni­sten unter­schied­lich­ster Cou­leur, ob fromm, ob lai­zi­stisch oder kri­mi­nell, zuge­ru­fen wird, sich auf den Weg nach Euro­pa zu machen.

Gibt es einen ver­nünf­ti­gen Grund, die Ein­wan­de­rung von Afri­ka­nern in Euro­pa zu tole­rie­ren oder gar zu för­dern? Macht es etwa einen erkenn­ba­ren Sinn, sie ein­zu­la­den, am Dra­ma der Arbeits­lo­sig­keit teil­zu­neh­men? Oder sie in die Unter­welt der euro­päi­schen Städ­te zu impor­tie­ren? Wäre es nicht ange­brach­ter und sinn­vol­ler, den Afri­ka­ner dabei zu hel­fen, ihren Kon­ti­nent und des­sen Reich­tü­mer ver­ant­wor­tungs­voll zu nut­zen?

Nun wer­de eini­ge die Augen rol­len. Vor allem die in der Ent­wick­lungs­hil­fe täti­gen Orga­ni­sa­tio­nen, beson­ders im Bereich Mas­sen­ein­wan­de­rung und „Inte­gra­ti­on“, wird man die­sen Hin­weis als „anti­quiert“ abtun. Den­noch wie­der­ho­le ich ihn, weil ich ihn für rich­tig hal­te und das – ent­ge­gen den eigen­nüt­zi­gen Inter­es­sen der euro­päi­schen Migra­ti­ons­in­du­strie, die sich in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten gebil­det hat — auch begrün­den wer­de.

All das Geld, das seit Jah­ren zur Ver­sor­gung und „Inte­gra­ti­on“ der Ein­wan­de­rer aus­ge­ge­ben wird, die aus isla­mi­scher Sicht als Kolo­ni­sie­rung ver­stan­den und betrie­ben wird, fehlt den euro­päi­schen Völ­kern auf dem Arbeits­markt, um ein erstes Stich­wort zu nen­nen. Mir ist dabei durch­aus bewußt, daß zunächst der gan­ze Troß von Migra­ti­ons- und Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten, in deut­schen Lan­den ein gan­zes Heer auf allen Ver­wal­tungs­ebe­nen samt einer Gala­xie von Ver­ei­nen und Ver­bän­den, die drum­her­um krei­sen, daß also die­ser Troß bei Umset­zung des erwähn­ten Grund­sat­zes zunächst auf den Arbeits­markt drücken wür­de. Die Umschu­lung in die­sem Sek­tor ist jedoch weit sinn­vol­ler und ziel­füh­ren­der als die viel­fach sinn­lo­sen Integrations‑, Umschulungs‑, Aus­bil­dungs- und Sprach­kur­se für Migran­ten, oder sie gar nicht sel­te­nen, mit Steu­er­gel­dern bezahl­ten Unter­hal­tungs­kur­se, um die zumeist jun­gen und männ­li­chen „Neu­bür­ger“ bei Lau­ne zu hal­ten. Dabei hat noch kein Volk eines EU-Mit­glieds­staa­tes in einer demo­kra­ti­schen und frei­en Volks­ab­stim­mung die Mas­sen­ein­wan­de­rung gewollt.

In den Medi­en der euro­päi­schen Staa­ten fin­den sich in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Kla­ge­ar­ti­kel über eine gro­ße Zahl bestens aus­ge­bil­de­ter jun­ger Lands­leu­te, die ihrem Land den Rücken keh­ren, um ins Aus­land zu gehen. Das geschieht, nach­dem sie in der Regel auf Kosten ihrer Fami­li­en und des Staa­tes (im Klar­text der Steu­er­zah­ler) ihre Aus­bil­dung genos­sen haben. Wir kla­gen über Ärz­te­man­gel auf dem Land, unse­rem Land, hal­ten aber an einem engen Nume­rus clau­sus fest. War­um soll­ten die Glück­li­chen, die es bei­spiels­wei­se schaf­fen, einen Stu­di­en­platz in Medi­zin zu ergat­tern, nicht ver­pflich­tet wer­den, zumin­dest zehn Jah­re nach Abschluß ihres Stu­di­ums in ihrem Land arbei­ten zu müs­sen. Die zeit­lich begrenz­te Ein­schrän­kung der Per­sön­lich­keits­rech­te wer­den durch das do ut des von Aus­bil­dung und ärzt­li­cher Tätig­keit auf­ge­wo­gen.

Die Wer­be­spre­cher der Regie­rung ver­kün­den zwar zur Beru­hi­gung der Unter­ta­nen, wie „qua­li­fi­ziert“, die ins Land beför­der­ten Ein­wan­de­rer sei­en, doch pfei­fen es die Spat­zen vom Dach, daß sol­che Aus­sa­gen nicht ein­mal den Hal­te­wert von Gar­misch bis Par­ten­kir­chen haben.

Hal­ten es Berufs­mi­gra­ti­ons­för­de­rer tat­säch­lich für tröst­lich, wenn die Bür­ger wis­sen, daß eine Quo­te des Staats­haus­hal­tes, sprich ihrer Steu­ern, für die Ver­pfle­gung und Unter­brin­gung von Migran­ten ver­wen­det wer­den, die unse­re reli­giö­sen wie welt­li­chen Tra­di­tio­nen und Sit­ten so abgrund­tief ableh­nen, daß sie es nicht ein­mal schaf­fen – oder der Mühe wert befin­den – in der kur­zen Zeit, die sie in irgend­ei­nem Flücht­lings­heim zu treu­en Hän­den des Staa­tes ver­brin­gen, ihre Aggres­sio­nen gegen das Chri­sten­tum zurück­zu­hal­ten. Denn sagen wir die Din­ge so wie sie sind, und nicht wie wir sie ger­ne hät­ten: Die isla­mi­schen Ein­wan­de­rer mögen die Homo­se­xu­el­len nicht und wahr­schein­lich noch eini­ge ande­re Kate­go­rien von Men­schen nicht, ihr wirk­li­ches Haß­ob­jekt sind jedoch die Chri­sten. Die Beschimp­fung als Christ gehört zum Stan­dard­re­per­toire und ist nicht belie­big aus­tausch­bar.

Der­zeit die­nen sich die nicht­christ­li­chen Euro­pä­er der obe­ren Ebe­ne gera­de­zu an, zur Pro­blem­be­he­bung — in Sachen Islam — die Chri­sten zu besei­ti­gen. Damit ist aber nichts gelöst, dafür aber die ein­zi­ge Kraft eli­mi­niert, die dem Islam wirk­lich ent­ge­gen­tre­ten kann. Das mag erstau­nen, da es nicht an Bischö­fen und ande­ren Kir­chen­ver­tre­tern man­gelt, die ihren inter­re­li­giö­sen Kotau vor dem „unbe­kann­ten“ Mus­lim voll­zie­hen. Mit dem Boden­per­so­nal gab es in der Kir­che schon immer Pro­ble­me. Das ändert aber nichts an der Gei­stes­kraft, die dem Chri­sten­tum inne­wohnt, und die es von allen ande­ren Reli­gio­nen abhebt. Der nicht-christ­li­che Westen, egal wel­cher Ideo­lo­gie oder auch Ideo­lo­gie­lo­sig­keit, hat nichts zu bie­ten, nichts ent­ge­gen­zu­hal­ten, außer Kapi­tu­la­ti­on, außer dem His­sen wei­ßer Fah­nen und dem Hin­un­ter­las­sen der Hosen.

Hal­ten es Berufs­mi­gra­ti­ons­för­de­rer tat­säch­lich für tröst­lich, wenn die Bür­ger wis­sen, daß ihre Steu­er­gel­der in eine Gut­men­schen-Maschi­ne­rie flie­ßen, um die Arbeits­chan­cen der Euro­pä­er zu schmä­lern und die Bequem­lich­keit der Migran­ten zu för­dern? Um die­sen Mecha­nis­mus zu begrei­fen, bedurf­te es nicht der ille­ga­len Mas­sen­ein­wan­de­rung des ver­gan­ge­nen Jah­res. Wer es erfah­ren woll­te, wie sich Migran­ten nicht inte­grie­ren, aber phä­no­me­nal geris­sen in unse­rem Sozi­al­sy­stem bewe­gen, um den maxi­ma­len Nut­zen bei mini­ma­ler Arbeits­lei­stung zu erhal­ten, konn­te es bereits in den 80er erfah­ren, jeden­falls im deut­schen Sprach­raum. In den ande­ren euro­päi­schen Staa­ten ab 1990.

In Euro­pa leben heu­te Mil­lio­nen von Mus­li­men, wo es vor 50 Jah­ren noch kei­ne gab. Wel­chen Sinn macht die­se Isla­mi­sie­rung, die unter den ver­schie­den­sten und stän­dig wech­seln­den Titeln von­stat­ten geht. Für vie­le, sehr vie­le ist es die Geschich­te vom Schla­raf­fen­land: gering qua­li­fi­ziert und wenig Arbeits­be­reit­schaft. Idea­le Vor­aus­set­zun­gen, um nach Euro­pa auf­zu­bre­chen, wo die größ­te Unfä­hig­keit mit noch grö­ße­rem Ver­ständ­nis belohnt wird.

Als die Kri­mi­nal­sta­ti­sti­ken immer offen­kun­di­ger mach­ten, daß die Migra­ti­on auch direkt in die Kri­mi­na­li­tät führt, wur­de von den Gut­men­schen die Ver­öf­fent­li­chung der eth­ni­schen oder staat­li­chen Her­kunft ver­bo­ten. Man­che wer­den sich noch dar­an erin­nern, so lan­ge ist das schon her. Die Poli­zei durf­te nicht mehr, und die Medi­en woll­ten nicht mehr. Der cle­ve­re Bür­ger konn­te es sich meist den­noch zusam­men­rei­men, der weni­ger cle­ve­re Bür­ger wur­de amt­lich hin­ters Licht geführt.

Damals waren die Grü­nen noch ziem­lich weit weg von einer Regie­rungs­be­tei­li­gung, die sie auf Bun­des­ebe­ne in Öster­reich oder der Schweiz bis heu­te nicht erreicht haben. Es waren also auch ande­re Kräf­te an die­ser Moge­lei inter­es­siert, um den Migran­ten­fluß nicht ver­trock­nen zu las­sen. Womit wir wie­der bei der knap­pen, aber in der Sache immer prä­zi­sen Fra­ge nach dem Cui bono wären. Mas­sen­ein­wan­de­rung: Cui bono?

In vie­len euro­päi­schen Län­dern, die Zah­len kann jeder nach­le­sen, herrscht eine erschreckend hohe Jugend­ar­beits­lo­sig­keit, zu der sich nicht sel­ten das Dra­ma der Ent­las­sung älte­rer Arbeit­neh­mer vor Errei­chen des Pen­si­ons­al­ters gesellt. Wer könn­te nicht erken­nen, daß die­ses Pro­blem nicht durch noch stär­ke­re Ein­wan­de­rung in die sozi­al schwa­chen Schich­ten gelöst wer­den kann? Wer könn­te nicht erken­nen, daß die brei­te Arbeits­lo­sig­keit der Migran­ten zu einer Schat­ten­wirt­schaft, zu Pfusch, Aus­beu­tung, Halb­le­ga­li­tät oder Kri­mi­na­li­tät führt, und damit zugleich zur Par­al­lel­ge­sell­schaft, wie sie in Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en und Schwe­den ungläu­big bestaunt wer­den kann und bei nähe­rem Hin­se­hen auch bei uns zu ent­decken sind. In den deut­schen Län­dern ist die sozia­le Ver­sor­gung nur bes­ser, wes­halb das ein­ge­wan­der­te Sub­mi­lieu treff­li­cher bedient, und damit alles bes­ser hin­ter einer schö­nen Fas­sa­de ver­steckt wer­den kann.

Ange­heizt und belem­mert vom ideo­lo­gi­schen und auch theo­lo­gi­schen Deli­ri­um, das in der Sache völ­lig sinn­wid­rig „Gut­men­schen­tum“ genannt wird, expor­tie­ren die euro­päi­schen Län­der maso­chi­stisch qua­li­fi­zier­te Intel­li­genz und impor­tie­ren eine explo­si­ve und nur not­dürf­tig ver­bor­ge­ne Feind­se­lig­keit.

Wie vie­le Dis­kus­sio­nen wer­den unter Euro­pä­ern für oder gegen den „lie­ben“ oder weni­ger lie­ben Nach­barn mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund geführt. Da kann es schon hit­zig wer­den. Das sind jedoch Sinn­los­dis­kus­sio­nen, weil man sich für oder gegen jemand, für oder gegen eine Kul­tur, für oder gegen ein Her­kunfts­land ent­schei­den muß, und dies noch mit Eifer begrün­den soll. Das trifft aber den Kern der Fra­ge nicht.

Ich will weder etwas gegen ein Land, eine Kul­tur oder bestimm­te Men­schen haben. War­um soll­te ich? Ich will aber, daß das Land mei­nes Vol­kes auch das Land mei­nes Vol­kes bleibt; das Land mei­ner Groß­el­tern auch das Land mei­ner Enkel sein wird. Daher will ich kei­ne Mas­sen­ein­wan­de­rung, die die eth­ni­schen, kul­tu­rel­len, reli­giö­sen und sprach­li­chen Ver­hält­nis­se ändert. Das Land der Marok­ka­ner soll das Land der Marok­ka­ner blei­ben. Ich will ihnen nichts Böses. Das Land der Alba­ner, das Land der Alba­ner, das Land der Ben­ga­len, eben Ban­gla­desch.

So ist auch die Dis­kus­si­on über ein Ver­schleie­rungs- oder ein Bur­ki­ni-Ver­bot ledig­lich Aus­druck euro­päi­scher Unfä­hig­keit, auf Her­aus­for­de­run­gen Ant­wort zu geben. Das Pro­blem ist nicht der Bur­ki­ni, son­dern die Reli­gi­on, die dahin­ter­steht. Das Bur­ki­ni-Ver­bot ist besten­falls Make-up, um das eigent­li­che Pro­blem zu ver­schlei­ern. Und dafür läßt man das eige­ne Volk hit­zig dis­ku­tie­ren. Damit wird das eige­ne Volk auf Neben­schau­plät­ze abge­lenkt. Selbst wenn der Islam eine wun­der­ba­re und fried­li­che Reli­gi­on wäre, möch­te ich kei­ne Mas­sen­ein­wan­de­rung von Anhän­gern die­ser frem­den Reli­gi­on.

Die Migra­ti­ons­spe­zia­li­sten haben kei­ne Scham das Mär­chen zu erzäh­len, daß ein beacht­li­cher Teil des Brut­to­in­lands­pro­dukts von den Migran­ten erwirt­schaf­tet wer­de. Die Dem­ago­gen, die der­glei­chen behaup­ten, kön­nen dies nur tun, weil sie wis­sen, daß sie nicht den Beweis für ihre drei­ste Mär antre­ten müs­sen.

Auf einer sol­chen Ebe­ne der intel­lek­tu­el­len Red­lich­keit ist es nicht mehr weit zur Bekämp­fung „jeder Reli­gi­on“, sprich, des Chri­sten­tums, um den Islam ein­zu­däm­men, der zugleich zum Namen­lo­sen wird, weil er von den Migra­ti­ons­spe­zia­li­sten aus „Respekt und Ehr­furcht“ nicht beim Namen genannt wer­den darf. Da ist es nicht mehr weit, daß selbst auf einer katho­li­schen Ver­an­stal­tung wie dem Mee­ting von Com­u­nio­ne e Libe­ra­zio­ne in Rimi­ni eine Mari­en­sta­tue ver­hüllt wer­den muß, oder in Bre­men eine katho­li­sche Pfar­rei die Kir­che räumt, also Chri­stus delo­giert, um Platz für mus­li­mi­sche Migran­ten zu machen, und die Hei­li­ge Mes­se dane­ben im Pfarr­saal fei­ert.

Die „from­men“ Groß­stadt­le­gen­den, die auch von kirch­li­chen Krei­sen über den gro­ßen „Nut­zen“ der Migra­ti­on ver­brei­tet wer­den, sind wohl er ein untrüg­li­ches Zei­chen für eine Form von theo­lo­gi­schem Deli­ri­um und einem unbe­sieg­ba­ren Drang zur Selbst­ver­nich­tung der Wür­de der euro­päi­schen Völ­ker.

Und zum Schluß zurück an den Anfang. Wer schon ein­mal das Glück hat­te Afri­ka zu berei­sen, weiß wie von Gott geseg­net die­ser Kon­ti­nent über wei­te Strecken ist. Der Kon­ti­nent ist frucht­bar, ver­fügt über ein gün­sti­ges Kli­ma, sodaß in nicht uner­heb­li­chen Tei­len das gan­ze Jahr hin­durch geern­tet wer­den kann, und er ist reich an Boden­schät­zen. Im Ver­gleich dazu sind wei­te Tei­le Euro­pas weit weni­ger frucht­bar, das ungün­sti­ge nörd­li­che Kli­ma erlaubt manch­mal nur eine Ern­te, und die Boden­schät­ze, man neh­me bei­spiels­wei­se den deut­schen Sprach­raum, sind karg gesät. Ver­gleicht man die kli­ma­ti­schen und geo­lo­gi­schen Bedin­gun­gen Nor­we­gens mit Äqua­to­ri­al­afri­ka, müß­ten die Afri­ka­ner von der Hand in den Mund leben kön­nen und umge­kehrt die Nor­we­ger längst ver­hun­gert sein. Wenn also die Nor­we­ger in ihrem wenig begün­stig­ten Land nicht ver­hun­gern, son­dern eine tüch­ti­ge Nati­on sind, wäh­rend sich Men­schen­mas­sen aus dem teils para­die­si­schen Afri­ka auf den Weg machen, dann erge­ben sich dar­aus drän­gen­de Fra­gen mit zwin­gen­den Ant­wor­ten, die Aus­sa­ge­kraft haben und zugleich auf­zei­gen, wo zur Lösung vor­han­de­ner Pro­ble­me anzu­set­zen ist, anstatt Men­schen­mas­sen wie Schach­fi­gu­ren auf dem Glo­bus her­um­zu­schie­ben und eine Viel­zahl von neu­en Pro­ble­men zu schaf­fen, ohne die vor­han­de­nen zu lösen. Neue Pro­ble­me, die auch in Fra­ge auf­wer­fen, wenn nicht sogar in die Luft jagen kön­nen, was die euro­päi­schen Völ­ker aus eige­ner Kraft und ohne Ent­wick­lungs­ma­nage­ment einer gut­mensch­li­chen Migran­ten­in­du­strie auf­ge­baut haben.

Die Wahr­hei­ten sind in der Regel sim­pel, man muß sie nur aus­spre­chen. Dar­um noch ein­mal die Fra­ge zur Mas­sen­mi­gra­ti­on: Cui bono? Die Afri­ka­ner wol­len nach Euro­pa. Man könn­te ihnen einen Tausch vor­schla­gen. Sie bekom­men Euro­pa im Tausch gegen Afri­ka: Das wäre ein Geschäft für die euro­päi­schen Völ­ker!

Text: Remo Wink­ler
Bild: Mau­ri­zio Blon­det (Screen­shot)

3 Kommentare

  1. Zum letz­ten Absatz:
    Nein! Kein Tausch. Wir wol­len in Euro­pa blei­ben und es erhal­ten. Es wür­de im Fal­le eines Tau­sches ohne­hin eben­falls nur kaputt gewirt­schaf­tet. Und ihr Afri­ka­ner bleibt gefäl­ligst, wo ihr seid und ver­tragt euch. Das müss­tet ihr näm­lich auch in Euro­pa tun. Aber dann flös­sen kei­ne Mil­li­ar­den­zah­lun­gen mehr von uns zu euch.

    • Es darf aber auch nicht ver­schwie­gen wer­den, dass wir Euro­pä­er die­sen Kon­ti­nent nicht wenig aus­ge­beu­tet haben und immer noch aus­beu­ten!

  2. Der Ver­fas­ser des Arti­kels macht es sich wirk­lich zu leicht:
    Im Gegen­satz zu Euro­pa (Aus­nah­me: Weiß­rus­s­land) gibt es in Afri­ka kaum zu Rechts- oder gar Sozi­al­staa­ten ent­wickel­te Staa­ten.
    Eini­ger­ma­ßen ent­wickel­te und funk­tio­nie­ren­de Demo­kra­tien sind dort m.W. neben Süd­afri­ka nur Gha­na und seit kur­zem Tune­si­en.
    Meist befin­det sich die Macht und der Besitz nur in den Hän­den weni­ger Fami­li­en­clans oder gar eines Des­po­ten und sei­ner Getreu­en. Das Schick­sal des brei­ten Vol­kes ist denen völ­lig egal. Noch schlim­mer ist es in den vie­len von Bür­ger­krie­gen zer­ris­se­nen Län­dern des afri­ka­ni­schen Kon­ti­nents.
    Für Mil­lio­nen Men­schen gibt es so vor Ort kei­ne Per­spek­ti­ve, und da sucht der, wer irgend kann, dann das Heil im fer­nen geord­ne­ten und rechts­staat­li­chen rei­chen Euro­pa — wer kann das den ver­zwei­fel­ten Men­schen eigent­lich ver­den­ken?

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