Homosexualität oder Transsexualität nicht angeboren — Neue Studie widerlegt Homo-Lobby und Gender-Theorie

Neue Studie widerlegt Homo-Lobby und Gender-Ideologie
Neue Studie widerlegt Homo-Lobby und Gender-Ideologie

(Washing­ton) In den 90er Jah­ren wur­de nach dem Homo-Gen gesucht. Obwohl sich die Wis­sen­schaft erst auf die Suche gemacht hat­te, stand das Ergeb­nis für zahl­rei­che Mas­sen­me­di­en und die tri­um­phie­ren­de Homo-Lob­by bereits fest. Selbst­ver­ständ­lich gebe es die­ses Homo-Gen. Es sei der ulti­ma­ti­ve Beweis, daß Homo­se­xua­li­tät ange­bo­ren und damit Teil der mensch­li­chen Natur sei. Allein durch die­se Schlag­zei­len und Berich­te wur­de die Akzep­tanz der Homo­se­xua­li­tät ein gutes Stück mehr in den Köp­fen leicht­gläu­bi­ger Zeit­ge­nos­sen ver­an­kert. Das Homo-Gen erfüll­te sei­ne pro­pa­gan­di­sti­sche Wir­kung allein schon durch sei­ne ima­gi­nä­re Exi­stenz, denn gefun­den wur­de es nicht. Der Grund: Weil es ein Homo-Gen nicht gibt. Die Wis­sen­schaft stell­te die Suche ein und bald wur­de es still um das The­ma, schließ­lich woll­ten die homo­se­xu­el­len und homo­phi­len Krei­se ihre  eige­ne Pro­pa­gan­da­er­fin­dung nicht zum Bume­rang wer­den las­sen. Zum The­ma Homo­se­xua­li­tät und Gen­der-Theo­rie herrscht gro­ße Ver­wir­rung. Eine neue wis­sen­schaft­li­che Stu­die hilft wie­der Klar­heit zu schaf­fe. Die soeben in Washing­ton publi­zier­te Stu­die wider­spricht der Homo-Lob­by und den Gen­der-Theo­re­ti­kern auf gan­zer Linie: Weder Homo­se­xua­li­tät noch Trans­se­xua­li­tät sind ange­bo­ren.

Die renom­mier­te US-Wis­sen­schafts­zeit­schrift The New Atlan­tis, benannt nach der uto­pi­schen Erzäh­lung Nova Atlan­tis von Fran­cis Bacon aus dem Jahr 1627, in der Bacon sei­ne Vor­stel­lung eines moder­nes For­schungs­in­sti­tuts schil­dert, ver­öf­fent­lich­te in ihrer jüng­sten Aus­ga­be (Nr. 50) eine umfang­rei­che Stu­die, mit der eini­ge der zen­tra­len Theo­rien der Homo-Lob­by und der Gen­der-Ideo­lo­gen zu Trans­se­xua­li­tät, Homo­se­xua­li­tät und der behaup­te­ten Dicho­to­mie Gen­der − Geschlecht wider­legt wer­den. Das Haupt­er­geb­nis der Stu­die ist, daß weder Homo­se­xua­li­tät noch Trans­se­xua­li­tät ange­bo­ren sind.

Homosexualität und Transsexualität nicht angeboren

Laut der Stu­die „Sexua­li­ty and Gen­der“ gibt es kei­ne wis­sen­schaft­li­che Grund­la­ge für die Behaup­tung der Gen­der-Ideo­lo­gie, daß die Geschlechts­iden­ti­tät etwas vom bio­lo­gi­schen Geschlecht Los­ge­lö­stes sei. Mit ande­ren Wor­ten aus­ge­drückt: Wenn ein Mann behaup­tet, er sei in Wirk­lich­keit eine Frau, die nur in einem männ­li­chen Kör­per „gefan­gen“ sei, oder umge­kehrt,  weist das auf eine schwe­re sexu­el­le Iden­ti­täts­stö­rung, und damit auf eine psy­chi­sche Patho­lo­gie hin. Mit der Wirk­lich­keit habe es aber nichts zu tun, denn eine wis­sen­schaft­li­che Bestä­ti­gung die­ser Selbst­wahr­neh­mung gibt es nicht.

Die Stu­die wur­de von Law­rence S. May­er, einem Epi­de­mio­lo­gen und Psych­ia­ter, Dozent am Depart­ment Psych­ia­try and Beha­vio­ral Sci­en­ces der School of Medi­ci­ne der Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty in Bal­ti­more und Pro­fes­sor für Bio­sta­ti­stik an der Ari­zo­na Sta­te Uni­ver­si­ty, zusam­men mit Paul R. McHugh, einem der bedeu­tend­sten Psych­ia­ter und Psy­cho­lo­gen der USA und Pro­fes­sor für Psych­ia­trie am Depart­ment Psych­ia­try and Beha­vio­ral Sci­en­ces der School of Medi­ci­ne der Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty in Bal­ti­more, vor­ge­legt. Mit ihrer Stu­die zei­gen die bei­den Wis­sen­schaft­ler auf, daß die mei­sten Men­schen eine irri­ge Mei­nung von Trans­se­xua­li­tät haben. Eine Mei­nung, die durch die Wis­sen­schaft nicht gedeckt wird. Aus­gangs­punkt der Stu­die war eine Ana­ly­se der psy­chi­schen und gesund­heit­li­chen Pro­ble­me von Trans­se­xu­el­len.

Adam Kei­per, der Her­aus­ge­ber von The New Atlan­tis, einer im Wis­sen­schafts­be­reich sehr ange­se­he­nen Fach­pu­bli­ka­ti­on, betont die Bedeu­tung die­ser arbeits­in­ten­si­ven Stu­die, die von den bei­den Wis­sen­schaft­lern vor­ge­legt wur­de. Es gehe dar­um, die Trans­se­xua­li­tät, eine „hoch­kom­ple­xe Rea­li­tät der mensch­li­chen Sexua­li­tät“ in den rich­ti­gen wis­sen­schaft­li­chen, vor allem bio­lo­gi­schen und psy­cho­lo­gi­schen Kon­text zu stel­len. Das sei wich­tig, weil Trans­se­xua­li­tät Aus­druck psy­chi­scher Pro­ble­me sei und ihrer­seits wie­der­um schwer­wie­gen­de psy­chi­sche Aus­wir­kun­gen nach sich zie­he.

Das natürliche Geschlecht kann durch operative Geschlechtsumwandlung nicht geändert werden

Eine der Kern­aus­sa­ge der Stu­die ist, daß das natür­li­che, das bio­lo­gi­sche Geschlecht weder gesell­schaft­li­che, kul­tu­rell oder durch chir­ur­gi­schen Ein­griff geän­dert wer­den kön­ne. Die Geschlechts­um­wand­lung durch chir­ur­gi­schen Ein­griff sei zwar tech­nisch mög­lich, ände­re aber nichts am natür­li­chen Geschlecht eines Men­schen. Ein gebo­re­ner Mann blei­be ein Mann, eben­so eine gebo­re­ne Frau eine Frau. Damit wird eine Kern­the­se der Gen­der-Theo­rie wider­legt, daß ein Mensch sich sein Geschlecht selbst kon­stru­ie­ren und wäh­len kön­ne, bzw. ein natür­li­ches Geschlecht gar nicht exi­stie­re, son­dern nur ein kul­tu­rel­les Kon­strukt sei. Von alle­dem, so die bei­den Wis­sen­schaft­ler, stim­me nichts, denn die Wis­sen­schaft wider­legt die­se Behaup­tung. Mit ande­ren Wor­ten: Nicht das Geschlecht ist ein Kon­strukt, son­dern die Gen­der-Theo­rie.

Für die Mei­nung, abwei­chen­des Sexu­al­ver­hal­ten wie Homo­se­xua­li­tät oder Trans­se­xua­li­tät sei ange­bo­ren, gebe es nicht den gering­sten wis­sen­schaft­li­chen Beleg. Nie­mand wer­de als Homo­se­xu­el­ler oder Trans­se­xu­el­ler gebo­ren. Daher ände­re auch eine ope­ra­ti­ve Geschlechts­um­wand­lung, das sozia­le Umfeld oder gesell­schaft­li­che Rah­men­be­din­gun­gen nichts am natür­li­chen Geschlecht, das allein für die Iden­ti­tät eines Men­schen aus­schlag­ge­bend sei und ein Leben lang blei­be.

Studie warnt vor „Transsexualisierung“ von Kindern

Einen beson­de­ren Schwer­punkt der Stu­die bil­den Kin­der. Die bei­den Autoren zei­gen auf, daß die aller­we­nig­sten Kin­der, die Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten zei­gen, die­se in der Puber­tät oder im Erwach­se­nen­al­ter bei­be­hal­ten. Es sei daher ein Irr­tum, zu mei­nen, so May­er und McHugh, sol­che Kin­der soll­ten ani­miert wer­den, sich in Trans­se­xu­el­le zu ver­wan­deln, oder sie soll­ten Hor­mon­be­hand­lun­gen oder chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen unter­zo­gen wer­den. Es könn­ten dadurch irrepa­ra­ble psy­chi­sche Schä­den her­vor­ge­ru­fen wer­den. Die Autoren war­nen mit Nach­druck vor fal­schen The­ra­pien im Sin­ne der Homo-Lob­by und der Gen­der-Ideo­lo­gen, die auf Kosten von Kin­dern eine Trans­se­xua­li­tät kon­stru­ie­ren möch­ten, die es in Wirk­lich­keit so nicht gibt.

Einen wei­te­ren Schwer­punkt der Stu­die bil­den Angst­stö­run­gen, Depres­si­on und Selbst­mord, die unter Homo­se­xu­el­len und Trans­se­xu­el­len um ein viel­fa­ches häu­fi­ger auf­tre­ten als unter Hete­ro­se­xu­el­len. Auch Gewalt gegen­über dem Part­ner sei in die­sen Per­so­nen­grup­pen über­durch­schnitt­lich häu­fig anzu­tref­fen. Dies alles sei­en Indi­zi­en für erheb­li­che psy­chi­sche Stö­run­gen.

Psychische Störungen von Homosexuellen nicht Folge von Diskriminierung

Die Homo-Lob­by und die Gen­der-Ideo­lo­gen erklä­ren die­se Phä­no­me­ne mit der gesell­schaft­li­chen „Dis­kri­mi­nie­rung“ unter der Homo­se­xu­el­le und Trans­se­xu­el­le zu lei­den hät­ten. Dem wider­spre­chen die bei­den Wis­sen­schaft­ler ohne Wenn und Aber: Es gebe kei­ne wis­sen­schaft­li­chen Bele­ge dafür, daß die psy­chi­schen Pro­ble­me von Homo­se­xu­el­len und Trans­se­xu­el­len gene­rell oder auch nur zu einem grö­ße­ren Teil dar­auf zurück­zu­füh­ren sei­en. Die Rei­hen­fol­ge sei viel­mehr umge­kehrt. Zuerst sei­en die psy­chi­schen Pro­ble­me, die sich in einer sexu­el­len Iden­ti­täts­stö­rung und den genann­ten Phä­no­men aus­drücken.

Die bei­den Autoren bezeich­nen es als drin­gen­des Desi­de­rat, detail­liert die psy­chi­schen Pro­ble­me der Homo­se­xu­el­len und Trans­se­xu­el­len, die so signi­fi­kant höher sind als von Hete­ro­se­xu­el­len, zu unter­su­chen, um die nöti­gen the­ra­peu­ti­schen Ansät­ze zu ihrer Über­win­dung zu ent­wickeln.

Genau das aber wol­len weder die Homo-Lob­by noch die Gen­der-Ideo­lo­gen. Auf deren Zie­le und die damit zusam­men­hän­gen­den poli­ti­schen Aspek­te gehen die bei­den Wis­sen­schaft­ler nicht ein. Die Stu­die, wie The New Atlan­tis schreibt, schla­ge jeden­falls eine enor­me Bre­sche und erschüt­te­re inzwi­schen all­ge­mein ver­brei­te­te Mei­nun­gen über Homo­se­xua­li­tät und Trans­se­xua­li­tät und zwin­ge zu einem Umden­ken.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: The New Atlan­tis (Screen­shot)

2 Kommentare

  1. Der Ver­ein „Wüsten­strom“ und ande­re bie­ten für homo­se­xu­ell Emp­fin­den­de, die in ihrem sexu­el­len Ver­hal­ten unglück­lich sind, die sog. Kon­ver­si­ons­the­ra­pie an, mit deren Hil­fe eine Umwand­lung hin zu Hete­ro­se­xua­li­tät mög­lich sein soll.

    Homo­se­xu­el­len­ver­bän­de lie­fen dage­gen Sturm u.a. mit der Behaup­tung, besag­te The­ra­pie sei risi­ko­reich bis hin zur angeb­li­chen Lebens­ge­fähr­lich­keit.

    Ich wun­de­re mich, dass das Gan­ze mitt­ler­wei­le tabui­siert und schlicht­weg tot­ge­schwie­gen wird — vor allem in den Medi­en aber auch z.B. kirch­li­cher­seits.

    • Wo ein Wil­le, da auf jeden Fall auch ein Weg!
      Es gibt genü­gend Zeug­nis­se von Homo­se­xu­el­len und sol­chen, die glaub­ten es sein zu müs­sen, die nach einer Bekeh­rung (mit oder ohne The­ra­pie), eine Hei­lung ihrer Sexua­li­tät erfuh­ren und eine gesun­de Fami­lie grün­de­ten.

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