„Wer bringt diesen Mann nur zum Schweigen“ — Der Papst, der Islam und ein Schlag gegen die Eucharistie

(Rom) Von einer „Welt, die kopf­steht“, schrieb gestern der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. „Die Katho­li­ken ermor­den die Schwie­ger­mut­ter, die Mus­li­me besu­chen die Mes­se“, jeden­falls wenn es nach Papst Fran­zis­kus geht. Der päpst­li­che Ver­gleich löste in der katho­li­schen Welt hef­ti­ges Kopf­schüt­teln aus. „Unan­ge­mes­se­ner könn­te die Ant­wort des römi­schen Pap­stes auf die Ermor­dung eines katho­li­schen Prie­sters durch Isla­mi­sten gar nicht sein“, so ein sicht­lich empör­ter Prä­lat der Römi­schen Kurie, nach­dem er von der flie­gen­den Pres­se­kon­fe­renz des Pap­stes gehört hat­te.

Dabei war die Pres­se­kon­fe­renz auf dem Rück­flug von Kra­kau nach Rom ver­hält­nis­mä­ßig kurz aus­ge­fal­len. Die „flie­gen­den Pres­se­kon­fe­ren­zen“ des argen­ti­ni­schen Pap­stes gel­ten als berühmt-berüch­tigt. „Ich fürch­te nicht so sehr, was bei Aus­lands­be­su­chen pas­siert, ich fürch­te mich aber jedes­mal vor dem Rück­flug“, so ein ande­rer Kuri­en­mit­ar­bei­ter, der auch als Seel­sor­ger in Rom wirkt.

Von „sei­ner per­sön­li­chen Les­art des isla­mi­sti­schen Ter­ro­ris­mus“ scheint Papst Fran­zis­kus jeden­falls „ganz über­zeugt“ zu sein, so Magi­ster.

Fran­zis­kus bezeich­ne­te die in zahl­rei­chen Staa­ten mor­den­de Dschi­had-Miliz Isla­mi­scher Staat (IS) allen ern­stes als ein „klei­nes fun­da­men­ta­li­sti­sches Grüpp­chen“. Die dop­pel­te Ver­klei­ne­rungs­form unter­streicht den zwang­haf­ten Ver­such des Pap­stes, das Mar­ty­ri­um der Chri­sten in Asi­en, Afri­ka, Euro­pa und Ame­ri­ka aus Grün­den der poli­ti­schen Kor­rekt­heit her­un­ter­zu­spie­len. Bereits vor weni­gen Wochen fiel der den geschun­de­nen Chri­sten an der Dschi­had-Front in den Rücken, als er jene kri­ti­sier­te, die von einem Geno­zid an den Chri­sten des Nahen Ostens spre­chen. Zu „jenen“ gehö­ren in erster Linie die Betrof­fe­nen selbst, die inzwi­schen seit Jah­ren ihre Stim­me erhe­ben, um Hil­fe zu erhal­ten. Ihre Stim­me wird aber nicht gehört. Die Mäch­ti­gen des Westens hal­ten sich die Ohren zu, und der Papst in Rom eben­so. Selbst das Euro­päi­sche Par­la­ment kam im ver­gan­ge­nen Win­ter in einer Reso­lu­ti­on zum Schluß, daß die Chri­sten­ver­fol­gung des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) im Irak ein Geno­zid ist.

Lie­ber als über den Islam zu spre­chen und Roß und Rei­ter end­lich beim Namen zu nen­nen, ver­leg­te sich Papst Fran­zis­kus ein­mal mehr auf etwas, was er schon oft und ger­ne getan hat, auf die Beschimp­fung der Katho­li­ken. Er ver­such­te die Ver­bre­chen der Isla­mi­sten mit an den Haa­ren her­bei­ge­zo­ge­nen Ver­glei­chen auf­zu­rech­nen und zu baga­tel­li­sie­ren.

„Auch wir Katho­li­ken“ haben einen „Fun­da­men­ta­lis­mus“. Wer sind die katho­li­schen Fun­da­men­ta­li­sten, die der Papst auf eine Stu­fe mit den isla­mi­sti­schen Chri­sten­mör­dern stellt? Jener, „der sei­ne Ver­lob­te umbringt oder die Schwie­ger­mut­ter“, so der Papst, wobei das gar nicht wört­lich zu neh­men ist. Fran­zis­kus setz­te näm­lich das Mes­ser, mit dem die Dschi­ha­di­sten ihren Opfern die Keh­le durch­schnei­den und sie dann ent­haup­ten, mit der „Zun­ge“ gleich, mit der die Katho­li­ken ver­bal „töten“ wür­den, näm­lich die genann­te „Ver­lob­te“ und die „Schwie­ger­mut­ter“. Die abstru­se Schluß­fol­ge­rung, mit der Papst Fran­zis­kus sich selbst der Pflicht ent­hob, über den Islam zu spre­chen: „Wür­de ich ich von isla­mi­scher Gewalt spre­chen, müß­te ich auch von der katho­li­schen Gewalt spre­chen, von getauf­ten Katho­li­ken.“

„Ange­sichts ähn­li­cher, wie­der­hol­ter, unver­bes­ser­li­cher Aus­sa­gen, bleibt nichts ande­res übrig, als sich zu erge­ben“, so Magi­ster mit dem Zusatz: „Und zum Glück hat nie­mand den Papst zu dem befragt, was am sel­ben Mor­gen in ver­schie­de­nen Kir­chen Frank­reichs und Ita­li­ens gesche­hen ist, nach­dem eini­ge Mus­li­me ande­re Mus­li­me auf­ge­for­dert hat­ten, zum Zei­chen der Soli­da­ri­tät für die Ermor­dung von Abbé Jac­ques Hamel der Mes­se bei­zu­woh­nen.“

Zu erge­ben? „Wer bringt die­sen Mann nur zum Schwei­gen!?“, ent­fuhr es heu­te mor­gen einem Mann, als er beim Espres­so in der Bar die jüng­ste päpst­li­che Schlag­zei­le las. Eine Fra­ge, die sich immer mehr Katho­li­ken stel­len. Im Ver­gleich zum bereits Dar­ge­stell­ten ist die Drauf­ga­be kaum mehr erwäh­nens­wert. Fran­zis­kus mein­te näm­lich auch, daß der „Gott Geld“ der eigent­li­che Ter­ro­ris­mus sei, aber nicht der Islam. Der Islam sei nicht gewalt­tä­tig, das Geld aber sehr wohl.

Ange­sichts einer zuneh­men­den päpst­li­chen Wirr­nis und ange­sichts der Begei­ste­rung hoher Kir­chen­ver­tre­ter in Frank­reich und Ita­li­en über die Selbst­ein­la­dung der Mus­li­me in die Kir­chen, ste­chen die Stel­lung­nah­men ein­zel­ner Katho­li­ken wie jene von Camil­lo Lan­go­ne, Aldo Maria Val­li und Msgr. Anto­nio Livi, wohl­tu­end her­vor. Letz­te­rer bezeich­ne­te den demon­stra­ti­ven Meß­be­such von Mus­li­men als „unsin­ni­gen Akt“. Wer sich wegen des bru­ta­len Ritu­al­mor­des im Namen Allahs von Rou­en die Mus­li­me in Sack und Asche vor­ge­stellt hat­te, wur­de eines Bes­se­ren belehrt. Erho­be­nen Haup­tes, ange­führt von ihren Ima­men, such­ten sie die Kir­chen auf. Sie hat­ten allen Grund dazu: Die mit ihnen zur Mes­se ver­sam­mel­ten Katho­li­ken wirk­ten sicht­lich ver­ängst­licht. Selbst­be­wuß­te Ima­me rezi­tier­ten im Altar­raum aus dem Koran und rück­grat­lo­se Kle­ri­ker him­mel­ten die im Kol­lek­tiv auf­tre­ten­den Islam­ver­tre­ter für jeden noch so klei­nen Gun­ster­weis an.

War die­ser Akt wirk­lich „unsin­nig“? Aus katho­li­scher Sicht mit Sicher­heit. Aus mus­li­mi­scher Sicht brach­te er gro­ße und wohl­wol­len­de Pres­se­auf­merk­sam­keit und die bis­her nie dage­we­se­ne Gele­gen­heit, offi­zi­ell und in Bischofs­kir­chen aus dem Koran rezi­tie­ren zu kön­nen. Der 31. Juli wird als Tag der Schwä­che des römi­schen Papst­tums und der Kapi­tu­la­ti­ons­be­reit­schaft der katho­li­schen Kir­che in die Geschich­te ein­ge­hen. Der 31. Juli kann umge­kehrt von den Mus­li­men als wei­te­rer Schritt auf dem Weg zur Isla­mi­sie­rung Euro­pas ver­bucht wer­den.

Für den Vati­ka­ni­sten San­dro Magi­ster bedeu­tet der ver­gan­ge­nen Sonn­tag noch mehr:

„Die Des­kon­struk­ti­on des Altarsa­kra­ments ist in der katho­li­sche Kir­che seit eini­ger Zeit im Gan­ge, auf bewuß­te und weni­ger bewuß­te Wei­se. Die Geste vom Sonn­tag, dem 31. Juli war ein wei­te­rer Schlag.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: NBQ

1 Kommentar

  1. Rom wird den Glau­ben ver­lie­ren, hat die Mut­ter­got­tes doch in La Salet­te gesagt. Inzwi­schen darf und muß man das glau­ben.
    Es ist in der Tat fürch­ter­lich, was hier abgeht. Die­ser Papst ist ein­deu­tig ein fal­scher Pro­phet und gehört offen­kun­dig inner­lich dem Islam an.

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