Hintergründe der Flüchtlingskrise

Gewollte und gesteuerte Masseneinwanderung nach Europa
Gewollte und gesteuerte Masseneinwanderung nach Europa

Ohne Abspra­che mit Nach­bar­län­dern und ohne Rück­sicht auf die eige­nen Mög­lich­kei­ten und ohne Ach­tung bestehen­der Geset­ze und des deut­schen Grund­ge­set­zes kam die Lawi­ne.

von Gerd Josef Wei­sen­see*

Die deut­sche Bun­des­kanz­le­rin hat etwas vor mit den Flücht­lin­gen, und sie geht ihren Weg mit schlaf­wand­le­ri­scher Sicher­heit. Ohne Abspra­che mit ihrer eige­nen Frak­ti­on, ohne Betei­li­gung des  deut­schen Bun­des­ta­ges, ohne sich mit ihren euro­päi­schen Part­nern zu bera­ten, gab sie das Signal: Wo ihr auch her­kommt, ihr Flücht­lin­ge, ihr seid in Deutsch­land herz­lich will­kom­men. Über die TV-Schir­me der Welt– beson­ders aber im Nahen Osten – wur­den die Bil­der gezeigt, auf denen Mer­kel sich mit Flücht­lin­gen lächelnd foto­gra­fie­ren ließ – zumeist waren es Män­ner. Was plant Mer­kel mit den Flücht­lin­gen für Deutsch­land und Euro­pa? In einem Inter­view mit der Ham­bur­ger Tages­zei­tung Die Welt sag­te ihr Par­tei-Kol­le­ge Kurt Bie­den­kopf Ende Sep­tem­ber:

„Sie [Mer­kel] wird Euro­pa ver­än­dern und des­sen Rol­le in der Welt. Das ist eine wirk­li­che Zei­ten­wen­de.“

Eine Zei­ten­wen­de? Wie­so?

Die neue „erträumte europäische Nation“

Der frü­he­re tsche­chi­sche Staats­prä­si­dent (2003–2013) Václav Klaus schrieb am 20.9.2015 in einem Bei­trag für Die Welt:

Angela Merkel Urheberin der Flüchtlingskrise
Ange­la Mer­kel maß­geb­li­che Draht­zie­he­rin der Flücht­lings­kri­se

„War­um ist das so? Ich möch­te hier mei­nen Kol­le­gen Jiri Weigl zitie­ren, der annimmt, es ist gera­de der Sinn und Zweck einer sol­chen ‚Will­kom­mens­po­li­tik‘, den Zusam­men­halt der bestehen­den Gesell­schaf­ten Euro­pas nach­hal­tig zu zer­stö­ren. Denn nur auf deren Trüm­mern kön­nen die­se Poli­ti­ker ihr ’neu­es Euro­pa‘ auf­bau­en – natür­lich ohne uns, ohne die­je­ni­gen, die mit dem bestehen­den Euro­pa zufrie­den sind. Aus den Migran­ten sol­len die ersten ‚Ange­hö­ri­gen der erträum­ten euro­päi­schen Nati­on‘ wer­den, so Weigl. Die­se haben kei­ner­lei Bin­dung zu irgend­ei­nem der jet­zi­gen Staa­ten Euro­pas, kön­nen sich daher viel ein­fa­cher mit einem neu­en mul­ti­kul­tu­rel­len Euro­pa iden­ti­fi­zie­ren. Die Migran­ten sol­len als ‚Kitt­mit­tel‘ (Kleb­stoff) einer neu­en euro­päi­schen Nati­on funk­tio­nie­ren.“

Strebt Mer­kel also jetzt – fast im Allein­gang – ein sozia­li­sti­sches Mul­ti-Kul­ti-Euro­pa an?

Linke und Logen wollen das Ende der Nationen

Nicht nur Lin­ke und lin­ke Sozi­al­de­mo­kra­ten träu­men von einem neu­en sozia­li­sti­schen Euro­pa es gibt noch eine Grup­pe, die schon seit Lan­gem an einem sol­chen neu­en Euro­pa arbei­tet: die Frei­mau­rer. Von daher über­rascht es auch nicht, dass eini­ge Gross­lo­gen aus Euro­pa am 7. Sep­tem­ber 2015 eine gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung her­aus­ga­ben. Dar­in wird eine schran­ken­lo­se Zuwan­de­rung nach Euro­pa gefor­dert, um „natio­na­le Ego­is­men“ zu über­win­den.

Erklärung europäischer Großlogen für mehr Masseneinwanderung
Erklä­rung euro­päi­scher Groß­lo­gen für mehr Mas­sen­ein­wan­de­rung

Václav Klaus macht in sei­nem Welt-Arti­kel noch auf eine ande­re Beson­der­heit auf­merk­sam. Er fragt, war­um gera­de jetzt die Mas­sen an Flücht­lin­gen kom­men, wo doch in den Län­dern, aus denen sie stam­men (z. B. Afgha­ni­stan etc.), seit Jahr­zehn­ten bewaff­ne­te Kon­flik­te vor­herr­schen. Irgend jemand muss ihnen ein Signal gege­ben haben. So mel­de­te die deut­sche Bot­schaft in Kabul, dass eine Mil­li­on Afgha­nen einen Aus­rei­se-Pass erhal­ten haben.

Die mei­sten der mus­li­mi­schen Migran­ten star­ten ihre Flucht aus Lagern in der Tür­kei. Vie­le die­ser Mas­sen­la­ger  an der tür­kisch-syri­schen Gren­ze wur­den in der letz­ten Zeit auf­ge­löst. Will der  erz­kon­ser­va­ti­ve Mus­lim und Staats­prä­si­dent der Tür­kei, Erdogan, Euro­pa mit der mus­li­mi­schen Migra­ti­ons­waf­fe angrei­fen, um Euro­pa für den Islam zu erobern? Der frü­he­re Göt­tin­ger Pro­fes­sor Dr. Bassam Tibi, selbst ein sun­ni­ti­scher Mos­lem, erklärt, dass jeder Mos­lem die Pflicht hat, in die gesam­te Welt zu wan­dern, um die Welt für den Islam ein­zu­neh­men. Mos­lems deu­ten die soge­nann­te Will­kom­mens­kul­tur à  la Mer­kel völ­lig anders als Deut­sche. Sie mei­nen: „Allah hat uns nun Euro­pa in die Hand gege­ben.“

Gespräch mit Willy Wimmer, Staatssekretär der Bundeswehr

Von einem Angriff mit einer „Migra­ti­ons­waf­fe“ spricht auch jemand, der die­se Form der Kriegs­füh­rung kennt. Wil­ly Wim­mer ist ein deut­scher Poli­ti­ker in der CDU und war 33 Jah­re im Deut­schen Bun­des­tag. Von 1988 bis 1992 war Wim­mer Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­ni­ste­ri­um der Ver­tei­di­gung. In einem Gespräch mit dem Ver­fas­ser und sei­ner Frau äusser­te sich Wim­mer auch zum Ein­satz von „Migra­ti­ons­waf­fen“, also zu Flücht­lings­strö­men, die gezielt ein­ge­setzt wer­den: „Da ich Übungs­mi­ni­ster in der letz­ten NATO-Übung des Kal­ten Krie­ges gewe­sen bin, weiss ich natür­lich auch aus den Übun­gen, die in den Jah­ren zuvor statt­ge­fun­den haben, dass Flücht­lings­strö­me die­ser Art immer auch Gegen­stand der mili­tä­ri­schen Pla­nung sind. Dafür gibt es Doku­men­ta­tio­nen, die man ein­se­hen kann … Und wenn ich heu­te sehe oder höre, wenn wir alle sehen, woher die­se Flücht­lings­strö­me kom­men, sie kom­men ja aus Gebie­ten, die wir mit Krieg  über­zo­gen haben, wir brau­chen uns ja nur den Irak oder Afgha­ni­stan anzu­se­hen und ande­re Län­der. Wir haben den Men­schen dort die Lebens­grund­la­ge ent­zo­gen. Und die Flücht­lings­strö­me wer­den dann in der Sub­stanz in unse­re Län­der gelenkt. Das heisst, sie tra­gen hier im Wesent­li­chen zur Desta­bi­li­sie­rung bei und zu mög­li­chen künf­ti­gen Akti­vi­tä­ten, die uns sehr unan­ge­nehm wer­den kön­nen.“

Für Wim­mer ist klar, „dass die Ame­ri­ka­ner die Migra­ti­ons­waf­fe gegen uns ein­set­zen“.

Und sie wür­den damit gleich zwei Flie­gen mit einer Klap­pe schla­gen: Deutsch­land und Euro­pa zu desta­bi­li­sie­ren und gleich­zei­tig Assad in Syri­en zu besie­gen. Wim­mer:

Die EU und die Türkei
Die EU und die Tür­kei

„Man hat es bis­her nicht geschafft, die Regie­rung Assads zu besei­ti­gen, und jetzt geht man hin und holt die gesam­te Finanz- und Bil­dungs­schicht aus die­sem Land im Kern nach Deutsch­land … Das heisst, wir blu­ten die­ses Land gezielt aus und erle­di­gen auf die­se Art und Wei­se die ame­ri­ka­ni­sche Poli­tik, die mit Bom­ben allein nicht durch­zu­füh­ren ist … Mit die­ser Form der Poli­tik, die die Bun­des­re­gie­rung betreibt, tra­gen wir dazu bei, dass die­se Län­der kei­ne Per­spek­ti­ve mehr haben, und wir bewir­ken letzt­lich, dass die­ses Land aus­ein­an­der­fliegt. Und das ist die Migra­ti­ons­waf­fe, die in dop­pel­ter Hin­sicht ein­ge­setzt wird, gegen­über dem Land, das wir gera­de ange­spro­chen haben, in dem Fall Syri­en, und gegen­über Deutsch­land selbst.“

Wim­mer bedau­er­te in die­sem Gespräch auch, dass die „Regie­rung in Bern“ nur das mache, was den Ame­ri­ka­nern pas­se. Eine spä­te­re Rück­fra­ge bei einem frü­he­ren Bun­des­rat ergab vol­le Zustim­mung. Auch der schwer ange­schla­ge­ne US-Dol­lar soll mit einer Schwä­chung des Euro geret­tet wer­den.

Ist nun Wim­mers Deu­tung der Flücht­lings­kri­se die wirk­lich wah­re? Wel­che Aspek­te und wel­che Sze­na­ri­en tat­säch­lich die Welt­po­li­tik der­zeit bestim­men, ist nicht sicher zu sagen. Fakt ist jedoch eines: Gro­sse gesell­schaft­li­che Umwäl­zun­gen ste­hen ins Haus.

Wie der Flüchtlingsstrom aus Syrien bzw. der Türkei ausgelöst wurde

Statt 30 US-$ nur noch 6 US-$ pro Person und Monat

Das UNHCR (UNO Welt­flücht­lings­hil­fe) kürz­te von einem Tag auf den ande­ren die Lebens­mit­tel­hil­fe pro Per­son und Monat von 30 US-$ auf 6 US-$ und teil­te das den Men­schen per Inter­net und SMS mit.
Angeb­lich hat­ten die UN immer wie­der dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Gel­der aus­ge­hen wür­den. Ange­la Mer­kel sag­te dies­be­züg­lich lapi­dar, „das hät­te man über­se­hen“ ((Inter­In­fo März 2016))

Msgr. Nisyros Nathanael, Bischof von Kos:

Repor­ter brau­chen gestell­te Bil­der von „ertrin­ken­den Flücht­lin­gen“, um die Tole­ranz und das Mit­ge­fühl in Euro­pa wei­ter aus­zu­rei­zen. Das behaup­tet zumin­dest der Bischof von Kos. Aus­län­di­sche Repor­ter wür­den ankom­men­den Flücht­lin­gen 20 Euro bezah­len, wenn sie so tun, als wären sie ertrun­ken. Im Zuge eines Radio-Inter­views auf Alpha 98,9 sag­te Bischof Natha­na­el:

„Ich habe mit mei­nen eige­nen Augen gese­hen, wie aus­län­di­sche TV-Repor­ter Men­schen (Flücht­lin­ge) 20 Euro dafür bezahlt haben, Ertrun­ke­ne zu spie­len.“

Der Bischof sag­te, dass die Mas­sen­me­di­en ver­su­chen, gefälsch­te Bil­der von Bege­ben­hei­ten zu prä­sen­tie­ren, die fern jeg­li­cher Rea­li­tät sei­en. Es sei eine Sün­de, mensch­li­ches Leid aus­zu­nut­zen. ((Inter Info DIREKT))

Milliarden für die Türkei

Ange­la Mer­kel, mass­geb­li­che Draht­zie­he­rin der Ein­wan­de­rungs­in­va­si­on im Auf­trag der USA und derer Hin­ter­män­ner, behaup­tet, dass die Tür­kei die Flücht­lings­wel­le stop­pen kann. Dafür sag­te sie Anka­ra drei Mil­li­ar­den Euro an EU-Steu­er­gel­dern zu, deren Finan­zie­rung bis heu­te nicht gesi­chert ist. Dem tür­ki­schen Prä­si­den­ten Erdogan ist die­se Sum­me zu gering, er for­dert bis zu 30 Mil­li­ar­den Euro und behaup­tet, dass die Sum­me von drei Mil­li­ar­den Euro pro Jahr gemeint war. Und was sagt Mer­kel dazu? Nichts! Nun ver­wei­gert die Tür­kei die Rück­nah­me von Boots­flücht­lin­gen. Allein in den ersten 20 Tagen im Febru­ar sind in Grie­chen­land trotz Schlecht­wet­ter 33.767 Migran­ten auf Boo­ten ange­kom­men. Seit Jah­res­be­ginn hät­ten 94.260 Men­schen von der Tür­kei über­ge­setzt, teil­te das UN-Flücht­lings­hilfs­werk UNHCR mit.

EU und Afrika

Angela Merkel: Für Einwanderung nach Deutschland werben

Migrationsgipfel auf Malta (11./12.11.2015)
Migra­ti­ons­gip­fel auf Mal­ta (11./12.11.2015)

Die Staa­ten der EU und Afri­kas haben bereits im Novem­ber 2015 ein Abkom­men zur Bekämp­fung der ille­ga­len Migra­ti­on nach Euro­pa ver­ab­schie­det. In Mal­ta unter­zeich­ne­ten sie einen Akti­ons­plan, der gleich­zei­tig die lega­len Wege für eine Arbeits­auf­nah­me oder ein Stu­di­um in der EU erleich­tern soll. Die EU-Kom­mis­si­on hat 1,8 Mil­li­ar­den Euro aus dem EU-Haus­halt bereit­ge­stellt und hofft auf die Ver­dopp­lung der Sum­me durch natio­na­le Bei­trä­ge. Die Aus­lands­über­wei­sun­gen von Afri­ka­nern aus der EU sol­len ver­bil­ligt wer­den. Dies ist ein wich­ti­ger Punkt für die afri­ka­ni­schen Staa­ten, da ihre in die EU aus­ge­wan­der­ten Bür­ger jähr­lich ins­ge­samt zwei­stel­li­ge Mil­li­ar­den­be­trä­ge in die Hei­mat über­wei­sen. Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel kün­dig­te bereits vor dem Gip­fel an, dass sie für die Ein­wan­de­rung nach Deutsch­land wer­ben will.

Geheimer EU-Plan: 50 Millionen schwarzafrikanische Arbeiter

Die Nach­richt ist zwar schon zwei­ein­halb Jah­re alt, aber offen­bar aktu­el­ler denn je zuvor: Mehr als 50 Mil­lio­nen schwarz­afri­ka­ni­sche Arbei­ter sol­len nach einem gehei­men Plan der EU in den näch­sten Jah­ren nach Euro­pa geholt wer­den. Dies ent­hüll­te die eng­li­sche Tages­zei­tung The Dai­ly Express in ihrer Aus­ga­be vom 11. Okto­ber 2008. Nach den Brüs­se­ler Öko­no­men benö­tigt die EU in den näch­sten Jahr­zehn­ten 56 Mil­lio­nen Immi­gran­ten, ein­mal als Arbei­ter in der euro­päi­schen Wirt­schaft, aber aus­drück­lich auch, um dem demo­gra­phi­schen Nie­der­gang Euro­pas auf­grund des­sen nied­ri­ger Gebur­ten­ra­te ent­ge­gen­zu­steu­ern.

Nigerias Staatspräsident: „Gebt ihnen kein Asyl!“

„Gebt ihnen kein Asyl, es sind Kri­mi­nel­le!“… So lau­tet die Aus­sa­ge des nige­ria­ni­schen Prä­si­den­ten Muham­ma­du Buha­ri. In einem inter­es­san­ten Inter­view mit dem bri­ti­schen Tele­graph erklärt er, dass die mei­sten, die das Land ver­las­sen, Kri­mi­nel­le und Glücks­rit­ter sind, denn in Nige­ria gibt es kei­nen Krieg. Im Gespräch mit dem Kor­re­spon­den­ten Colin Free­man warn­te Buha­ri davor, sei­ne Lands­leu­te auf­zu­neh­men und sag­te, dass es nichts wei­ter als Kri­mi­nel­le jeder Art und Schma­rot­zer sei­en, die Häu­ser und Geld haben wol­len und den­noch Straf­ta­ten bege­hen wer­den, weil sie nichts ande­res kön­nen. Er kann ver­ste­hen, dass ihnen kei­ne Sym­pa­thie ent­ge­gen­schlägt, da die mei­sten von ihnen im Dro­gen- und Men­schen­han­del tätig sind und auch vor Über­fäl­len, kör­per­li­cher Gewalt und Ver­ge­wal­ti­gun­gen nicht zurück­schrecken.

Muammar Gaddafi: „Ihr seid Idioten!“

Es war aus­ge­rech­net der liby­sche Des­pot Gad­da­fi, der den Westen deut­lich warn­te. Als die  Euro­pä­er als NATO-Mit­glie­der die USA im Krieg gegen Liby­en unter­stütz­ten, wand­te er sich mit fol­gen­den Wor­ten an den Westen:

„… und jetzt hört ihr, Leu­te der NATO! Ihr bom­bar­diert jetzt die Mau­er, die die afri­ka­ni­sche Migra­ti­on nach Euro­pa auf­hält. Die­se Mau­er war Liby­en, Ihr zer­stört die­se Mau­er, Ihr seid Idio­ten!“.

Sechs Mona­te spä­ter wur­de er bestia­lisch ermor­det, sei­ne Lei­che durch die Stra­ssen von Sir­te geschleppt, und die Welt jubel­te.

Ein Zitat

„Die Mehr­heit der gewöhn­li­chen Bevöl­ke­rung ver­steht nicht was wirk­lich geschieht. Und sie ver­steht noch nicht ein­mal, dass sie es nicht ver­steht.“ (Prof. Dr. Noam Chom­sky)

EU-offiziell: 60 Prozent keine Flüchtlinge

Inzwi­schen gibt auch die EU zu, dass 60 Pro­zent der Ein­wan­de­rer kei­ne Flücht­lin­ge sind. Die EU wäre dem­nach ver­pflich­tet, die­se 60 Pro­zent an den Aussen­gren­zen abzu­wei­sen – nicht zuletzt, um ech­ten Kriegs­flücht­lin­gen eine ordent­li­che Auf­nah­me zu ermög­li­chen. Wenn die EU ihre Aussen­gren­zen nicht schüt­zen kann – was der­zeit und wohl auch auf abseh­ba­re Zeit – nicht der Fall ist, dann wäre Deutsch­land nach gel­ten­dem Recht ver­pflich­tet, die Ein­rei­sen­den an den deut­schen Gren­zen zu über­prü­fen. Wenn sie kei­ne Chan­ce auf Asyl haben, müss­te Deutsch­land die­se Ein­wan­de­rer an der Gren­ze laut Ver­fas­sung und inter­na­tio­na­lem Recht abwei­sen.
SPD-Chef Sig­mar Gabri­el lehnt einen Grenz­schutz ab, weil die­ser zu teu­er sei.

*Gerd Josef Wei­sen­see, Schwei­zer Unter­neh­mer und Jour­na­list, Stu­di­um der Volks­wirt­schaft an der Uni­ver­si­tät Bern, 1978 Pro­mo­ti­on an der Rechts‑, Wirt­schafts- und Sozi­al­wis­sen­schaft­li­ches Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Fri­bourg über das Bank­kre­dit­kar­ten­ge­schäft, Tätig­keit für den Ver­band der Schwei­zer Kran­ken­kas­sen, 1989 Grün­der und Geschäfts­füh­rer (bis 2013) des Ver­eins Pro Life, der sei­nen Mit­glie­dern, die dem Lebens­schutz ver­pflich­tet sind, Kran­ken­ver­si­che­run­gen ohne lebens­feind­li­che Dienst­lei­stun­gen wie Abtrei­bung anbie­tet, Redak­teur des Schwei­ze­ri­schen Katho­li­schen Sonn­tags­blat­tes (SKS),  Autor wis­sen­schaft­li­cher und reli­giö­ser Bücher.

Bild: lesalonbeige.blogs.com/IxR (Screen­shot)

5 Kommentare

  1. Der Plan, Euro­pa aus­zu­lö­schen, ist im Grun­de genom­men eine boden­lo­se Dumm­heit. Man muß es so dra­stisch sagen. Es ist Blöd­sinn, zwar hoch­in­tel­li­gent, was Poli­ti­ker und Hin­ter­män­ner im Sin­ne haben, aber die Pfor­ten der Höl­le wer­den die Kir­che und Euro­pa NICHT zer­stö­ren kön­nen.
    Es ist ein Plan des Teu­fels, aber er wird NICHT auf­ge­hen. Die Hand­lan­ger Satans (Poli­tik, Medi­en und Bischöfe/Priester) täu­schen sich sel­ber am aller­mei­sten. Dabei ist zu sagen, daß (Papst?) und Bischö­fe und Prie­ster den Gläu­bi­gen den mora­li­schen Knock­out ver­set­zen (wol­len), zusätz­lich zur täg­li­chen Pro­pa­gan­da von Medi­en und bestimm­ten Poli­ti­ke­rIn­nen.

    Aber es wird nicht funk­tio­nie­ren, wenn man die Bit­ten der Mut­ter­got­tes wie in Fati­ma und an vie­len ande­ren Orten geäu­ßert, sich zu Her­zen nimmt und erfüllt.
    Auch als Gott in Maria Fleisch ange­nom­men hat­te, war nur ein klei­ner Teil des Gesamt­vol­kes offen für den Got­tes­sohn. Und nicht allein das: er wur­de sogar ans Kreuz geschla­gen, ans sicht­ba­re Kreuz der dama­li­gen Frei­mau­rer. Aber der Herr hat­te das böse Kreuz der Frei­mau­rer in ein Heils­zei­chen ver­wan­delt. Satan und sei­ne Hand­lan­ger hat­ten ver­lo­ren- und wer­den auch nun­mehr wie­der ver­lie­ren, ins­be­son­de­re wenn es genug Rosen­kranz­be­ter und glau­bens­vol­le Katho­li­ken gibt, die am gesam­ten Evan­ge­li­um, den Apo­stel­brie­fen, der Tra­di­ti­on und der Wahr­heit der Glau­bens­leh­ren fest­hal­ten und dem­entspre­chend auch leben und han­deln.
    Die Rech­nun­gen von Frei­mau­rern und Poli­ti­kern wer­den nicht auf­ge­hen, denn dem Satan und sei­nen Hand­lan­gern wird der Kopf zer­tre­ten.
    Wür­den alle getauf­ten Katho­li­ken sich bemü­hen als Chri­sten zu leben, wäre der Spuk (das ist es ja) in weni­gen Tagen zuen­de: häu­fi­ge Beich­te, täg­li­ches Rosen­kranz­ge­bet für die Bekeh­rung der Sün­der und den Frie­den in der Welt, ehr­furchts­vol­ler Emp­fang der hl. Eucha­ri­stie, Anbe­tung usw. und Üben der Näch­sten­lie­be.

  2. Neu ist die Ideo­lo­gie, die hin­ter dem jet­zi­gen poli­ti­schen Han­deln steht, ja nicht. Ihren Ursprung hat sie in der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on und den Jako­bi­nern, die expli­zit alle christ­li­chen Wur­zeln aus der euro­päi­schen Kul­tur her­aus­rei­ßen woll­ten. Die Radi­ka­li­tät, mit der man zu Wer­ke ging, beinhal­te­te auch den Ter­ror, der seit­dem zu einer Pla­ge der moder­nen Welt gewor­den ist. Es ist das abstrak­te Ide­al einer Welt­ge­mein­schaft, das die Poli­tik seit­dem bestimmt und zu immer neu­en Anläu­fen ihrer Ver­wirk­li­chung führt, wobei die bestehen­de christ­li­che Kul­tur durch ihre Zer­stö­rung erst zu über­win­den wäre. Das erträum­te Welt­bür­ger­tum ist ein rein büro­kra­ti­sches Gebil­de, in dem Ver­wal­tung system­be­stim­mend alles beherrscht und durch­dringt. Nichts bleibt von der büro­kra­ti­schen Regel­wut ver­schont. Genau genom­men kann man von einer ver­west­lich­ten Form der ori­en­ta­li­schen Des­po­tie spre­chen, die sich in Euro­pa über die Brüss­ler EU Kom­mis­si­on suk­zes­si­ve eta­bliert. Die poli­ti­schen Prot­ago­ni­sten füh­len sich allein der Büro­kra­tie ver­pflich­tet, die stän­dig neue „Plä­ne“ gebiert, die dann — wen wun­dert es — auf Grund ihres abstrak­ten Cha­rak­ters stets im Rea­len ganz ande­re, höchst absur­de Fol­gen zei­ti­gen. Je stär­ker die Dis­kre­panz von büro­kra­ti­scher Vor­ga­be und Wirk­lich­keit, desto restrik­ti­ver wird das poli­ti­sche System. Für die Idee nimmt der revo­lu­tio­nä­re Geist auch die Selbst­zer­stö­rung des Vol­kes in Kauf, denn der Wahn bean­sprucht ja Abso­lut­heit. Dass in einem sol­chen Den­ken der christ­li­che Glau­be ein abso­lu­tes Feind­bild dar­stellt, ver­steht sich von selbst, denn nur im christ­li­chen Glau­ben ver­wirk­licht sich Frei­heit als Selbst­ver­ant­wor­tung der Ent­schei­dung. Wo die­se Ent­schei­dung an ein rein büro­kra­ti­sches System abge­tre­ten wird, dankt auch das in der Per­son ver­an­ker­te Gewis­sen ab. Genau das zeich­ne­te die jüng­sten Dik­ta­tu­ren aus, wie den Sta­li­nis­mus und Natio­nal­so­zia­lis­mus. Wer sich ein­mal näher mit der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on befasst und die posi­ti­ven Inter­pre­ta­ti­ons­vor­ga­ben des Zeit­gei­stes kri­tisch bei der Betrach­tung hin­ter­fragt, der wird erken­nen, dass in der Ideo­lo­gie die­ser Revo­lu­ti­on die Wur­zel allen Übels der Moder­ne zu suchen ist.

  3. Das mit den gestell­ten Bil­dern „Ertrun­ke­ner“ ist der abso­lu­te Ham­mer, wun­dert einen aber kaum mehr. Das Gebet, die Sakra­men­te, Süh­ne­op­fer­lei­den und die täti­ge Näch­sten­lie­be ist das Zäh­len­de in die­sen Zei­ten des nahem­den Endes.

  4. Dem Arti­kel ist zuzu­stim­men. Vor unser aller Augen voll­zieht sich ein Ver­fas­sungs­bruch und die zur Kon­trol­le beru­fe­nen Orga­ne, Par­la­ment, Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, aber auch ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Medi­en u.a. schwei­gen. Gleich­zei­tig wird eine muti­ge Bür­ge­rin ins Gefäng­nis gewor­fen, die sich wei­gert, Rund­funk- und Fern­seh­ge­bühr zu zah­len, weil sie weder Rund­funk- noch Fern­seh­ap­pa­rat besitzt. So lang­sam begin­ne ich zu ahnen, wie das damals zuging, gegen Ende der Wei­ma­rer Repu­blik. Wir haben unse­re Groß­el­tern wohl vor­schnell beschul­digt, geschwie­gen zu haben. Man­che poli­ti­schen Ent­wick­lun­gen schei­nen eine Eigen­dy­na­mik zu besit­zen.

  5. Es ist gut, daß in die­sem Arti­kel über die „Hin­ter­grün­de der Flücht­lings­kri­se“ die ver­schie­den­sten Aspek­te und Sze­na­ri­en zur Spra­che kom­men. Nicht nur Mer­kels „Will­kom­mens­po­li­tik“, die Euro­pa ver­än­dern wer­de, auch nicht nur der Traum von einem „neu­en sozia­li­sti­schen Euro­pa“, son­dern auch die Mas­sen­ein­wan­de­rung als „Migra­ti­ons­waf­fe“, ver­bun­den etwa mit der Fra­ge, ob der Mus­lim und Staats­prä­si­dent der Tür­kei, Erdogan, mit Hil­fe die­ser Migra­ti­ons­waf­fe Euro­pa für den Islam erobern wol­le.
    Inter­es­sant dürf­te jedoch auch das sein, was ein Pal­lot­ti­ner-Pater unter der Über­schrift „Christ­li­che Leit­kul­tur“ in der Wochen­end-Aus­ga­be einer Zei­tung (Augs­bur­ger All­ge­mei­ne) hören läßt: Im Hin­blick auf den grie­chi­schen Grenz­ort Ido­me­ni, wo man „Tau­sen­de im Schlamm ver­sin­ken“ las­se, stellt der Pater ent­rü­stet die Fra­ge: „Wer gibt uns das Recht, auf der Erde, ´unse­rem gemein­sa­men Haus´ (Papst Fran­zis­kus), Zäu­ne zu errich­ten, um Hil­fe­su­chen­de von uns fern­zu­hal­ten?“

    Wohl­weis­lich ver­schweigt der Pater, daß die mei­sten derer, die sich im Schlamm lagern, aus gewis­sen Grün­den wei­gern, ins Trocke­ne und Über­dach­te gebracht zu wer­den. Vor allem scheint es dem Pater nicht in den Sinn zu kom­men, daß es jener Gott sein könn­te, der nicht nur „dem Meer die Düne als Gren­ze gesetzt“ (Jr 5,22) hat, son­dern der auch den Men­schen in einen Gar­ten setz­te, damit er ihn „bebaue und bewa­che“ (Gn 2,15). Doch wohl auch jen­seits von Eden.

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