Von leeren und von vollen Priesterseminaren — Weihen bei der Petrusbruderschaft

Diakonatsweihe der Petrusbruderschaft in Wigratzbad
Subdiakonatsweihe der Petrusbruderschaft (Priesterseminar Wigratzbad)

(Wigratz­bad) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag wur­den von Bischof Vitus Huon­der von Chur in der Pfarr­kir­che von Gestratz 11 Sub­dia­ko­ne der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus geweiht. Gleich­zei­tig spen­de­te der Chu­rer Bischof 15 Semi­na­ri­sten im über­lie­fer­ten Ritus die nie­de­ren Wei­hen als Ost­ia­ri­er und Lek­to­ren. Fünf Semi­na­ri­sten wur­den zu Exor­zi­sten und Ako­ly­then geweiht. Alle Geweih­ten berei­ten sich am Inter­na­tio­na­len Prie­ster­se­mi­nar St. Petrus der Petrus­bru­der­schaft (FSSP) in Wigratz­bad in der Diö­ze­se Augs­burg nahe dem Boden­see auf die Prie­ster­wei­he vor.

Am kom­men­den 20. Febru­ar wer­den am zwei­ten inter­na­tio­na­len Prie­ster­se­mi­nar der Petrus­bru­der­schaft in den USA wei­te­re 13 Sub­dia­ko­ne geweiht wer­den. „Es besteht daher rea­li­sti­sche Aus­sicht, daß 2017 24 Neu­prie­ster für die­se alt­ri­tu­el­le Gemein­schaft geweiht wer­den“, so Mes­sa in Lati­no. Das wäre das Dop­pel­te des Durch­schnitts der ver­gan­ge­nen zwölf Jah­re.

„Viel­leicht soll­te man den Hei­li­gen Vater dar­auf auf­merk­sam machen, daß es nicht nur lee­re Prie­ster­se­mi­na­re, son­dern auch vol­le Prie­ster­se­mi­na­re gibt, wenn er das näch­ste Mal über den Prie­ster­man­gel klagt. Und daß es einen Grund geben wird, wenn es die Semi­na­re der Tra­di­ti­on sind, die voll sind“, so Mes­sa in Lati­no in Anspie­lung auf die Anspra­che von Papst Fran­zis­kus am ver­gan­ge­nen 1. Febru­ar an die Teil­neh­mer am Abschluß des Jah­res des gott­ge­weih­ten Lebens.

Beim Pon­ti­fi­kal­amt wur­de Bischof Huon­der von Pater Arn­aud Evrat, dem Gene­ral­se­kre­tär der Petrus­bru­der­schaft, Pater Jean-Lau­rent Lefà¨vre, Haus­obe­rer der Nie­der­las­sung von Fon­taine­bleau, und Pater Chri­sti­an Jäger, dem Ver­ant­wort­li­chen des Apo­sto­lats der Petrus­bru­der­schaft in Mün­chen assi­stiert.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: FSSP Wigratz­bad (Screen­shots)

92 Kommentare

  1. Das wol­len und dür­fen Bischö­fe nicht ein­ge­ste­hen, dass das was nicht sein darf, wahr sein darf, näm­lich vol­le Prie­ster­se­mi­na­re bei der Tra­di­ti­on und gäh­nen­de lee­re bei den Kon­zil-Prie­ster­se­mi­na­ren. Die Petrus­bru­der­schaft, die Pius­bru­der­schaft und die Orden der Tra­di­ti­on haben regen Zulauf an Prie­ster­kan­di­da­ten. Das hat in erster Linie mit Spi­ri­tua­li­tät zu tun, aber auch mit star­ker Unter­stüt­zung in der Glau­bens­leh­re. Die­se Wischi-Waschi-Theo­lo­gie der Kon­zil­kir­che hat schon vie­le Theo­lo­gie-Stu­den­ten vom Glau­ben und Stu­di­um abge­bracht. Aber die Bischof­kon­fe­ren­zen und selbst Fran­zis­kus klam­mern sich an das Kon­zil und hal­ten es für einen gro­ßen Auf­bruch und belü­gen sich damit sel­ber. Trotz bes­se­ren Wis­sens lehnt man eine Neue­van­ge­li­sie­rung ab und beschrei­tet den Weg einer Aller­lö­sung und Umar­mung fal­scher Reli­gio­nen. Es liegt auf der Hand, dass das kei­nen Segen brin­gen kann.

  2. Vol­le Prie­ster­se­mi­na­re der Tra­di­ti­on nicht ohne Grund: „Öku­me­nis­mus“, „inter­re­li­giö­ser Dia­log“ oder „Erneue­rung“ ste­hen nicht auf dem Aus­bil­dungs­plan, sondern.…Zitat aus „kath­pe­dia“:
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    „Das Cha­ris­ma der Prie­ster­bru­der­schaft ist die Treue zu den spi­ri­tu­el­len und lit­ur­gi­schen Tra­di­tio­nen der latei­ni­schen Kir­che. Ihr Ziel ist die Hei­li­gung der Prie­ster durch den spi­ri­tu­el­len Dienst und durch die Aus­rich­tung des Lebens auf das Hei­li­ge Mess­op­fer, spe­zi­ell durch die Fei­er der hl. Mes­se im außer­or­dent­li­chen Form des Römi­schen Ritus (lit­ur­gi­sche Bücher von 1962), die zu zele­brie­ren der Bru­der­schaft aus­drück­lich vom Hl. Stuhl zuge­stan­den wor­den ist. „Jene, die zur Teil­nah­me am Prie­ster­tum unse­res Herrn Jesus Chri­stus, dem Hohen­prie­ster, Leh­rer und Hir­ten, beru­fen sind, sol­len ent­spre­chend dem drei­fa­chen Aspekt aus­ge­bil­det wer­den: spi­ri­tu­ell, intel­lek­tu­ell, dis­zi­pli­na­risch; denn der Prie­ster ver­wal­tet die Sakra­men­te, ver­kün­det die fro­he Bot­schaft und dient der Gemein­schaft der Kirche.”
    Kar­di­nal Paul Augu­stin May­er schreibt ca. 1998: “Vor fast 10 Jah­ren, am 10. Dezem­ber 1988, durf­te ich in der Kir­che der Ani­ma in Rom den ersten Kan­di­da­ten aus der Bru­der­schaft St. Petrus zum Prie­ster wei­hen. Unter­des­sen sind vie­le Prie­ster in eif­ri­gem Ein­satz, und eine gro­ße Schar fro­her jun­ger Men­schen berei­tet sich auf die Wei­he und Sen­dung als Prie­ster vor. Gegen­über der heu­ti­gen Gefahr, den Sinn für das Sakra­le zu ver­lie­ren, wird die Lit­ur­gie in der Bru­der­schaft mit der dem Myste­ri­um geschul­de­ten Ehr­furcht gefei­ert und so in vie­len Men­schen durch Vor­bild und Leh­re der Glau­be ver­tieft, die Gabe des Betens erneu­ert und die Lie­be zur Kir­che gefestigt.”
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  3. Der frei­mau­re­ri­sche Plan zur Zer­stö­rung der katho­li­schen Kir­che

    Richt­li­ni­en vom Groß­mei­ster der Frei­mau­rer an die katho­li­schen Frei­mau­rer-Bischö­fe. — Effek­ti­ve März 1962 — (the Aggior­no­me­n­to of Vati­can II) — Alle Frei­mau­rer­brü­der sol­len über den Fort­schritt die­ser ent­schei­den­den Anwei­sun­gen berich­ten. — Über­ar­bei­tet im Okto­ber 1993 als fort­schrei­ten­der Plan für das End­sta­di­um. — Alle Frei­mau­rer, die in der Kir­che arbei­ten, müs­sen Fol­gen­des in die Hand neh­men und durch­set­zen:

    1. Ent­fernt St. Micha­el, den Beschüt­zer der kath. Kir­che, aus allen Gebe­ten inner­halb und außer­halb der hl. Mes­se, ein und für alle Mal. Ent­fernt sei­ne Sta­tu­en. Sagt, es lenkt von Chri­stus ab.

    2. Schafft die Buß­übun­gen in der Fasten­zeit ab, wie den Ver­zicht auf Fleisch am Frei­tag oder das Fasten. Ver­hin­dert jeden Akt der Selbst­ver­leug­nung. An die Stel­le sol­len Akte der Freu­de, des Glücks und der Näch­sten­lie­be tre­ten. Sagt: „Chri­stus hat schon den Him­mel für uns ver­dient“ und „daß alle mensch­li­chen Anstren­gun­gen nutz­los sind“. Sagt ihnen: „sie sol­len die Sor­ge um ihre Gesund­heit ernst neh­men“. Ermu­tigt den Ver­zehr von Fleisch, beson­ders Schwei­ne­fleisch.

    3. Weist pro­te­stan­ti­sche Pasto­ren an, die hl. Mes­se zu über­prü­fen und zu entsa­kra­li­sie­ren. Sät Zwei­fel an der Real­prä­senz (der Eucha­ri­stie) und bekräf­tigt, daß die Eucha­ri­stie — näher am Glau­ben der Pro­te­stan­ten — nur Brot und Wein und nur sym­bo­lisch gemeint ist. — Setzt Pro­te­stan­ten in Semi­na­ren und Schu­len ein. Ermu­tigt Öku­me­ne als den Weg zur Ein­heit. Klagt jeden an, der an die Real­prä­senz glaubt, als sub­ver­siv und unge­hor­sam gegen die Kir­che.

    4. Ver­bie­tet die latei­ni­sche Meß­lit­ur­gie, Anbe­tung und Lie­der, denn sie ver­mit­teln ein Gefühl des Geheim­nis­ses und der Ehr­furcht. Stellt das hin als „Hokus­po­kus“ von Wahr­sa­gern. Die Men­schen wer­den auf­hö­ren, die Prie­ster als Men­schen von über­ra­gen­der Intel­li­genz und als geheim­nis­vol­le Respekts­per­so­nen zu betrach­ten.

    5. Ermu­tigt die Frau­en, in der Kir­che kei­ne Hüte zu tra­gen. Haa­re sind sexy. — For­dert Frau­en als Vor­be­ter, Kom­mu­ni­on­hel­fer, Dia­ko­nis­sen und Prie­ster. Stellt es als demo­kra­ti­sche Idee her­aus. Grün­det eine Frau­en­frei­heits­be­we­gung. — Die Kirch­gän­ger sol­len salop­pe Klei­dung tra­gen, damit sie sich dazu­ge­hö­rig füh­len. Das wird die Bedeu­tung der hl. Mes­se her­ab­set­zen.

    6. Hal­tet die Kom­mu­nion­emp­fän­ger davon ab, kniend die Hostie zu emp­fan­gen. Sagt den Eltern und Leh­rern, daß sie die Kin­der davon abhal­ten sol­len, vor und nach dem Kom­mu­nion­emp­fang die Hän­de zu fal­ten. Sagt ihnen, daß Gott sie so liebt, wie sie sind, und wünscht, daß sie sich voll­kom­men ent­spannt füh­len. Schafft alles Knien und jede Knie­beu­ge in der Kir­che ab. Ent­fernt die Knie­bän­ke. Sagt den Men­schen, daß sie wäh­rend der Mes­se ste­hend ein Zeug­nis geben sol­len.

    7. Hört auf mit der sakra­len Orgel­mu­sik. Bringt Gitar­ren, jüdi­sche Har­fen, Trom­meln und „Mit-den-Füßen-Stamp­fen“ und „Hei­li­ges Geläch­ter“ in die Kir­chen. Das wird die Men­schen von per­sön­li­chen Gebe­ten und Gesprä­chen mit Jesus abhal­ten. Gebt Jesus kei­ne Zeit, Kin­der zu reli­giö­sem Leben zu beru­fen. Führt lit­ur­gi­sche Tän­ze in auf­rei­zen­der Klei­dung, Spie­le und Kon­zer­te am Altar auf.

    8. Nehmt den Lie­dern zur Mut­ter­got­tes und zu St. Joseph den sakra­len Cha­rak­ter. Bezeich­net ihre Ver­eh­rung als Göt­zen­dienst! Macht die­je­ni­gen, die dar­auf behar­ren, lächer­lich. — Führt pro­te­stan­ti­sche Lie­der ein! Das wird den Anschein erwecken, daß die kath. Kir­che end­lich zugibt, daß der Pro­te­stan­tis­mus die wah­re Reli­gi­on ist oder wenig­stens der kath. Kir­che gleich ist.

    9. Schafft alle Hym­nen ab, auch die zu Jesus, denn die erin­nern die Men­schen an ihre glück­li­che Kind­heit, die sie dann wie­der­um an den Frie­den erin­nert, des­sen Wur­zel das stren­ge Leben der Selbst­ver­leug­nung und Buße für Gott war. Bringt nur neue Lie­der hin­ein, um die Men­schen zu über­zeu­gen, daß die frü­he­ren Riten irgend­wie falsch waren. Ver­ge­wis­sert euch, daß in jeder hl. Mes­se wenig­stens ein Lied ist, das Jesus nicht erwähnt, son­dern nur über die Lie­be zu den Men­schen spricht. Die Jugend wird davon begei­stert sein, über die Lie­be zum Näch­sten zu hören. Pre­digt über Lie­be, über Tole­ranz und Ein­heit. Erwähnt Jesus nicht. Ver­bie­tet jed­we­de Ver­kün­di­gung über die Eucha­ri­stie.

    10. Ent­fernt alle Hei­li­gen­re­li­qui­en von den Altä­ren, und dann ent­fernt die Altä­re selbst. Ersetzt sie durch heid­ni­sche, unge­seg­ne­te Tische, die gebraucht wer­den kön­nen, um leben­de Opfer bei Satans­mes­sen dar­zu­brin­gen. Hebt das Kir­chen­ge­setz auf, das sagt, hei­li­ge Mes­sen kön­nen nur an Altä­ren gele­sen wer­den, die Reli­qui­en ent­hal­ten.

    11. Hört auf mit der Pra­xis, die hl. Mes­se vor dem hl. Sakra­ment im Taber­na­kel zu fei­ern. Erlaubt kei­ne Taber­na­kel auf den Altä­ren, die zur hl. Mes­se benutzt wer­den. — Der Tisch soll wie ein Eßtisch aus­se­hen. Er soll trans­por­ta­bel sein, um anzu­deu­ten, daß er nichts Hei­li­ges ist, son­dern einem dop­pel­ten Zweck die­nen soll, für irgend etwas, wie z.B. als Kon­fe­renz­tisch oder um Kar­ten dar­an zu spie­len. Spä­ter stellt wenig­stens einen Stuhl an die­sen Tisch. Der Prie­ster soll dar­auf sit­zen, um nach der Kom­mu­ni­on anzu­deu­ten, daß er sich nach sei­nem Mahl aus­ruht. Der Prie­ster soll sich bei der hl. Mes­se nie­mals knien, noch Knie­beu­gen machen.

    Man kniet nicht bei Mahl­zei­ten. Der Stuhl des Prie­sters soll anstel­le des Taber­na­kels ste­hen. Ermu­tigt die Leu­te, den Prie­ster zu ver­eh­ren (bzw. anzu­be­ten) und nicht die Eucha­ri­stie und ihm zu gehor­chen statt der Eucha­ri­stie. Sagt ihnen, der Prie­ster ist Chri­stus, ihr Haupt. Setzt die Taber­na­kel in einen ande­ren Raum, außer Sicht­wei­te.

    12. Laßt die Hei­li­gen vom Kir­chen­ka­len­der ver­schwin­den, immer eini­ge zur gewis­sen Zeit. Ver­bie­tet den Prie­stern, über Hei­li­ge zu pre­di­gen, es sei denn, sie sind im Evan­ge­li­um genannt. Sagt ihnen, die Pro­te­stan­ten, die viel­leicht in der Kir­che sind, wür­den Anstoß dar­an neh­men. Ver­mei­det alles, was die Pro­te­stan­ten stört.

    13. Beim Lesen des Evan­ge­li­ums laßt das Wort „hei­lig“ aus, z. B. „Evan­ge­li­um nach dem hl. Johan­nes“. Sagt ein­fach nur. „Evan­ge­li­um nach Johan­nes“. Die­ses wird den Leu­ten andeu­ten, daß sie sie nicht mehr ver­eh­ren sol­len. Schreibt lau­fend neue Bibeln, bis sie iden­tisch sind mit den pro­te­stan­ti­schen Bibeln. Laßt das Wort „Hei­lig“ beim Hei­li­gen Geist weg. Die­ses wird den Weg öff­nen. Betont die femi­ni­ne Natur Got­tes als einer lie­ben­den Mut­ter. Erlaubt nicht den Gebrauch des Wor­tes „Vater“.

    14. Laßt alle per­sön­li­chen Gebet­bü­cher ver­schwin­den und zer­stört sie. Dann wer­den auch die Lita­nei­en zum Hl. Her­zen Jesu, zur Mut­ter­got­tes und zu St. Joseph weg­fal­len und auch die Vor­be­rei­tung auf die hl. Kom­mu­ni­on. Auch die Dank­sa­gung nach der Kom­mu­ni­on wird dann über­flüs­sig sein.

    15. Laßt auch alle Sta­tu­en und Bil­der von Engeln ver­schwin­den. War­um sol­len die Sta­tu­en unse­rer Fein­de her­um­ste­hen? — Nennt es Mythen oder Gute-Nacht-Geschich­ten. Erlaubt nicht, über die Engel zu spre­chen; denn es wird unse­re pro­te­stan­ti­schen Mit­glie­der absto­ßen.

    16. Schafft den klei­nen Exor­zis­mus für Teu­fels­aus­trei­bun­gen ab; arbei­tet hart dar­an, ver­kün­det, daß es kei­ne Teu­fel gibt. Sagt, daß es die Art und Wei­se der Bibel ist, so das Böse zu bezeich­nen, und es kann kei­ne gute Geschich­te geben ohne einen Böse­wicht. Dann wer­den sie auch nicht an die Höl­le glau­ben und wer­den sich nie­mals fürch­ten, dort­hin zu kom­men. — Sagt, daß die Höl­le nichts ande­res ist, als von Gott ent­fernt zu sein; und was ist dar­an so schlimm, da es doch sowie­so das glei­che Leben ist, wie hier auf der Erde.

    17. Lehrt, daß Jesus nur ein Mensch war, der Brü­der und Schwe­stern hat­te, und daß er das Estab­lish­ment gehaßt hat. Sagt, daß er die Gesell­schaft von Pro­sti­tu­ier­ten lieb­te, beson­ders von Maria Mag­da­le­na. Sagt, daß er kei­ne Ver­wen­dung für Kir­chen und Syn­ago­gen hat­te. Sagt, daß er den Rat gab, Kir­chen­füh­rern nicht zu gehor­chen. Sagt, daß er ein gro­ßer Leh­rer war, der aber auf Irr­we­ge kam, als er den Kir­chen­leh­rern unge­hor­sam wur­de. Ent­mu­tigt das Gespräch über das Kreuz als Sieg, son­dern beschreibt es als eine Nie­der­la­ge.

    18. Erin­nert euch dar­an, daß ihr Non­nen zur Auf­ga­be ihrer Beru­fung brin­gen könnt, wenn ihr euch an ihre Eitel­keit, ihren Charm und ihre Schön­heit wen­det. Laßt sie ihre Habi­te ändern, das wird sie auto­ma­tisch dazu brin­gen, ihre Rosen­krän­ze weg­zu­wer­fen. Zeigt der Welt, daß es Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten in den Klö­stern gibt. Das wird ihre Beru­fun­gen aus­trock­nen. Sagt den Non­nen, daß sie nicht akzep­tiert wer­den, wenn sie nicht auf ihren Habit ver­zich­ten. Bringt das Tra­gen von Habi­ten auch bei den Men­schen in Miß­kre­dit.

    19. Ver­brennt alle Kate­chis­men. Sagt den Reli­gi­ons­leh­rern, daß sie leh­ren sol­len, Got­tes Men­schen zu lie­ben, anstatt Gott zu lie­ben. Es ist ein Zei­chen der Rei­fe, offen zu lie­ben. Laßt das Wort „Sex“ ein all­täg­li­ches Wort in den Reli­gi­ons­klas­sen wer­den. Macht eine neue Reli­gi­on aus dem „Sex“.

    Führt Sex­bil­der in den Reli­gi­ons­un­ter­richt ein, um die Kin­der die Fak­ten zu leh­ren. Ver­ge­wis­sert euch, daß die Bil­der deut­lich sind. Ermu­tigt die Schu­len, fort­schritt­li­che Den­ker in der Sex­er­zie­hung zu sein. Führt die Sex­er­zie­hung durch die bischöf­li­chen Behör­den ein, so wer­den die Eltern nichts dage­gen haben.

    20. Schließt alle katho­li­schen Schu­len, indem ihr die Schwe­stern­be­ru­fun­gen ver­min­dert. Sagt den Schwe­stern, daß sie unter­be­zahl­te Sozi­al­ar­bei­ter sind, und die Kir­che im Begriff ist, sie abzu­schaf­fen. Besteht dar­auf, daß die kath. Lai­en­leh­rer das glei­che Gehalt bekom­men wie die in den Regie­rungs­schu­len. Beschäf­tigt nicht-katho­li­sche Leh­rer. Prie­ster müs­sen das glei­che Gehalt bekom­men wie ent­spre­chen­de welt­li­che Beam­te.

    Alle Prie­ster müs­sen ihre prie­ster­li­che Klei­dung und ihre Kreu­ze able­gen, so daß sie von allen ange­nom­men wer­den kön­nen. Macht die­je­ni­gen lächer­lich, die sich nicht dar­an hal­ten.

    21. Ver­nich­tet den Papst, indem ihr sei­ne Uni­ver­si­tä­ten zer­stört. Trennt die Uni­ver­si­tä­ten vom Papst, indem ihr sagt, die Regie­rung wür­de sie dann unter­stüt­zen. Ändert die Namen der reli­giö­sen Insti­tu­te in pro­fa­ne Namen, statt „Imma­cu­la­ta-Con­cep­tio-Schu­le“ sagt z. B. „Ina­va­le-Hoch­schu­le“. Nennt das öku­me­nisch. — Errich­tet öku­me­ni­sche Abtei­lun­gen in allen Diö­ze­sen. Sorgt für deren pro­te­stan­ti­sche Kon­trol­len. Erlaubt kei­ne Gebe­te für den Papst oder zu Maria, da sie die Öku­me­ne ent­mu­ti­gen. Ver­kün­det, daß die Orts­bi­schö­fe die zustän­di­gen Auto­ri­tä­ten sind. Sagt, daß der Papst nur eine Reprä­sen­ta­ti­ons­fi­gur ist. Sagt den Men­schen, das Leh­ren des Pap­stes die­ne nur der Unter­hal­tung, habe aber sonst kei­ne Bedeu­tung.

    22. Greift die Auto­ri­tät des Pap­stes an, indem ihr eine Alten­gren­ze sei­nes Amtes fest­setzt. Setzt sie all­mäh­lich her­ab. Sagt, daß ihr ihn vor der Über­ar­bei­tung bewah­ren wollt.

    23. Seid kühn. Schwächt den Papst, indem ihr Bischofs­syn­oden ein­rich­tet. Der Papst wird dann nur eine Reprä­sen­ta­ti­ons­fi­gur sein, wie in Eng­land, wo das Ober- und Unter­haus regie­ren und die Köni­gin von dort ihre Befeh­le bekommt. Dann schwächt die Auto­ri­tät des Bischofs, indem ihr eine Gegen­in­sti­tu­ti­on auf Prie­ster­ebe­ne errich­tet. Sagt, die Prie­ster bekom­men so die Aner­ken­nung, die sie ver­die­nen.

    Dann schwächt die Auto­ri­tät des Prie­sters durch Auf­stel­len von Lai­en­grup­pen, die den Prie­ster beherr­schen. Es wird soviel Haß dadurch ent­wickelt, daß sogar Kar­di­nä­le die Kir­che ver­las­sen, so daß die Kir­che nun demo­kra­tisch ist . .….… DIE NEUE .….…..

    24. Redu­ziert die Beru­fun­gen zum Prie­ster dadurch, daß die Lai­en die Ehr­furcht vor ihnen ver­lie­ren. Ein Skan­dal eines Prie­sters in der Öffent­lich­keit wird Tau­sen­de Beru­fun­gen ver­nich­ten.

    Lobt abge­fal­le­ne Prie­ster, die wegen der Lie­be zu einer Frau, alles auf­ge­ge­ben haben. Nennt sie hero­isch, hel­den­haft. Ehrt die lai­sier­ten Prie­ster als wah­re Märthy­rer, die so unter­drückt wur­den, daß sie es nicht län­ger ertra­gen konn­ten.

    Ver­ur­teilt es auch als einen Skan­dal, daß unse­re Frei­mau­rer­brü­der im Prie­ster­amt bekannt gemacht und ihre Namen ver­öf­fent­licht wer­den sol­len. Seid tole­rant gegen die Homo­se­xua­li­tät bei Prie­stern. Sagt den Men­schen, daß die Prie­ster ein­sam sind.

    25. Beginnt damit, Kir­chen wegen Prie­ster­man­gels zu schlie­ßen. Nennt es wirt­schaft­lich und gute Geschäfts­pra­xis.

    Sagt, daß Gott über­all Gebe­te erhört. So sind Kir­chen extra­va­gan­te Geld­ver­schwen­dung. Schließt zuerst die Kir­chen, in denen alt­mo­di­sche Tra­di­tio­nen prak­ti­ziert wer­den.

    26. Nutzt Lai­en­kom­mis­sio­nen und Prie­ster, die schwach im Glau­ben sind, die jede Mari­en­er­schei­nung und jedes angeb­li­che Wun­der, beson­ders von St. Micha­el, dem Erz­engel, schnell ver­dam­men und ver­ur­tei­len.

    Seid abso­lut sicher, daß nichts hier­von, was auch immer, die Aner­ken­nung nach Vati­ca­num II bekommt. Nennt es unge­hor­sam gegen­über der Auto­ri­tät, wenn irgend­ei­ner den Bot­schaf­ten folgt oder sogar dar­über nach­denkt. Bezeich­net die Seher als unge­hor­sam gegen­über der kirch­li­chen Auto­ri­tät. Bringt ihren guten Namen in Ver­ruf, dann wird es kei­nem ein­fal­len, ihre Bot­schaft zu beach­ten.

    27. Wählt einen Anti­papst. Sagt, daß er die Pro­te­stan­ten in die Kir­che zurück­bringt und viel­leicht sogar die Juden.

    Ein Anti­papst kann gewählt wer­den, wenn man den Bischö­fen das Wahl­recht gibt. Es wer­den dann so vie­le Päp­ste gewählt wer­den, daß der Anti­papst als Kom­pro­miß ein­ge­setzt wird. — Sagt, daß der rich­ti­ge Papst gestor­ben ist.

    28. Besei­tigt die Beich­te vor der Hei­li­gen Kom­mu­ni­on für den 2. und 3. Jahr­gang der Kin­der, so daß sie sich nichts aus der Beich­te machen, wenn sie in die 4. und 5. Klas­se und dann in die höhe­ren Klas­sen gehen. Die Beich­te wird dann ver­schwin­den. Führt Grup­pen­beich­ten (in Stil­le) ein, mit Grup­pen­ab­so­lu­ti­on. Sagt den Leu­ten, daß es aus Prie­ster­man­gel geschieht.

    29. Laßt Frau­en und Lai­en die Kom­mu­ni­on aus­tei­len. Sagt, daß dies die Zeit der Lai­en ist. Beginnt damit, die Kom­mu­ni­on in die Hand zu geben, wie die Pro­te­stan­ten, anstatt auf die Zun­ge. Sagt, daß Chri­stus es in der glei­chen Wei­se getan hat.

    Sam­melt eini­ge Hosti­en für „Schwar­ze Mes­sen“ in unse­ren Tem­peln. Dann gebt an die Stel­le der per­sön­li­chen Kom­mu­ni­on eine Scha­le von Obla­ten, die man mit nach Hau­se neh­men kann. Sagt, so wird man die Geschen­ke Got­tes in das täg­li­che Leben neh­men. Bringt Kom­mu­nion­au­to­ma­ten an und nennt sie Taber­na­kel. –

    Sagt, daß das Zei­chen des Frie­dens gege­ben wer­den muß. Ermu­tigt die Leu­te, umher­zu­ge­hen, um die Andacht und das Gebet zu unter­bre­chen. Macht kei­ne Kreuz­zei­chen, statt des­sen aber ein Frie­dens­zei­chen. Sagt, daß Chri­stus auch hin­aus­ging, um sei­ne Jün­ger zu grü­ßen. Erlaubt kei­ne Andacht zu die­ser Zeit. — Prie­ster sol­len den Rücken zur Eucha­ri­stie keh­ren und dem Volk die Ehre geben.

    30. Nach­dem der Anti­papst gewählt wor­den ist, löst die Bischofs­syn­oden auf und auch die Prie­ster­ver­ei­ni­gun­gen und die Pfarr­gre­mi­en. Ver­bie­tet allen Geist­li­chen, neue Richt­li­ni­en ohne Erlaub­nis in Fra­ge zu stel­len. Sagt, daß Gott die Demut liebt und die­je­ni­gen haßt, die nach Ehre suchen. Beschul­digt alle, die Fra­gen stel­len, als Unge­hor­sam gegen­über der kirch­li­chen Auto­ri­tät. Ent­mu­tigt den Gehor­sam gegen Gott. Sagt den Men­schen, daß sie die­sen Kir­chen­füh­rern gehor­chen müs­sen.

    31. Gebt dem Papst (Anti­papst) die höch­ste Macht, um sei­ne Nach­fol­ger aus­zu­wäh­len. Befehlt unter Stra­fe der Exkom­mu­ni­ka­ti­on allen, die Gott lie­ben, das Zei­chen des Tie­res zu tra­gen. — Nennt es nicht „Zei­chen des Tie­res“.

    Das Kreuz­zei­chen soll nicht mehr benutzt oder gemacht wer­den über oder durch Men­schen. (Es soll nicht mehr geseg­net wer­den.) Das Kreuz­zei­chen zu machen wird dann als Göt­zen­dienst und Unge­hor­sam bezeich­net wer­den.

    32. Erklärt die frü­he­ren Dog­men für falsch, außer dem Dog­ma der Unfehl­bar­keit des Pap­stes. Sagt, daß Jesus Chri­stus ein Revo­lu­tio­när war, der es nicht geschafft hat. Sagt, daß der wah­re Chri­stus bald kom­men wird. Nur dem gewähl­ten Anti­papst muß gehorcht wer­den. Sagt den Men­schen, daß sie sich nie­der­beu­gen müs­sen, wenn sein Name genannt wird.

    33. Befehlt allen Unter­ge­be­nen des Pap­stes, in „Hei­li­gen Kreuz­zü­gen“ zu kämp­fen, um die eine „Welt­re­li­gi­on“ zu ver­brei­ten. — Satan weiß, wo alles ver­lo­re­ne Gold ist. Erobert erbar­mungs­los die Welt!

    DAS WIRD DER MENSCHHEIT BRINGEN, WONACH SIE SICH IMMER GESEHNT HAT:

    „DIE GOLDENE ZEIT DES FRIEDENS.“

    (Ende des frei­mau­re­ri­schen Edikts gegen die kath. Kir­che

    • Bis­her hat mir aller­dings noch nie einer bewei­sen kön­nen, dass die­ses Geschreib­sel kei­ne Fäl­schung oder kein Witz ist.

      Wo bit­te ist die seriö­se Quel­le?

      Inter­es­sant aber trotz allem die­ser Satz — wahr­schein­lich ist er auch das ein­zi­ge, was an dem gna­zen Blöd­sinn tat­säch­lich von ech­ter Bedeu­tung sein dürf­te:

      „32. Erklärt die frü­he­ren Dog­men für falsch, außer dem Dog­ma der Unfehl­bar­keit des Pap­stes.“

      Alles ande­re klingt eher hand­ge­strickt und infan­til. Was da als angeb­lich „frei­mu­are­ri­scher Plan“ behaup­tet wird, ist teil­wei­se alt­kirch­li­che Pra­xis… also irgend­et­was stimmt mit dem Teil nicht…

      Ich hal­te das eigent­lich für Schwin­del ange­sichts der Däm­lich­keit…

      Aber bit­te: Ich hät­te ger­ne die seriö­se Quel­le für die­se Liste.

      • Sehr geehr­te @zeitschnur
        Ich stim­me Ihrem Kom­men­tar zu (abge­se­hen von den Wör­tern „Geschreib­sel“ und „Däm­lich­keit“, denn die hal­te ich für sehr unhöf­lich. Sie pas­sen auch so gar­nicht zu dem Stil und der Wis­sen­schaft­lich­keit, die Sie hier reprä­sen­tie­ren wol­len. Sag­ten Sie nicht selbst vor ein paar Tagen: „Man lässt Beschimp­fun­gen und Ver­un­glimp­fun­gen des Dis­kurs­part­ners aus“ https://www.katholisches.info/2016/02/12/1000-missionare-der-barmherzigkeit-der-knoten-der-unerlaubt-geweihten-bischoefe-chinas/#comment-74725)
        Zum Inhalt: Es stimmt, das kann jeder schrei­ben, vor allem im Nach­hin­ein. Ande­rer­seits liegt es in der Natur der Sache, dass es für „gele­ak­te“ Geheim­do­ku­men­te nun mal kei­nen offi­zi­el­len, bestä­tig­ten Quel­len­nach­weis gibt. Die Fra­ge danach ist also eher rhe­to­risch und in der Dis­kus­si­on viel­leicht auch ein biss­chen unrea­li­stisch.
        Aber sei’s d’rum, denn was ändert es an den Tat­sa­chen, wenn wir die Auten­ti­zi­tät die­ser Zei­len bele­gen oder wider­le­gen kön­nen?
        Tat­sa­che ist, dass der Teu­fel seit Anbe­ginn gegen Got­tes Kir­che strei­tet. Tat­sa­che ist auch — und Sie bestrei­ten das ja auch nicht — dass er in unse­rer Zeit sehr viel Erfolg hat: Die Kir­chen sind leer, die Prie­ster­se­mi­na­re eben­falls und das — ent­schul­di­gen Sie die­sen Aus­druck — „Geschwätz“ unse­rer Bischö­fe ist noch lee­rer.
        Vor die­sem Hin­ter­grund ist es schön, erfreu­lich und erbau­lich, dass die Gemein­schaf­ten, die den unver­än­der­ten, voll­stän­di­gen und über­lie­fer­ten Glau­ben bewah­ren, guten Zulauf haben und dass deren Klö­ster und Semi­na­re gut gefüllt sind — und das nicht nur auf den ersten Blick den­ke ich!
        Aber selbst­ver­ständ­lich wird der Teu­fel auch die­sen Men­schen das Leben schwer machen! Viel­leicht schwe­rer als ande­ren. Selbst­ver­ständ­lich wer­den eini­ge auf die­sem Weg schei­tern und selbst­ver­ständ­lich gibt es auch — und viel­leicht gera­de — in die­sen Gemein­schaf­ten mensch­li­che Schwä­chen, Feh­ler und Sün­den. Wer glaubt ernst­haft etwas ande­res?!?
        Ist es nicht gera­de dar­um wich­tig, die­se jun­gen Men­schen in ihrem Idea­lis­mus zu unter­stüt­zen? Ist es nicht gera­de dar­um ent­schei­dend, für sie zu beten und sie zu stär­ken, anstatt Ihnen die Wahr­schein­lich­keit des Schei­terns vor Augen zu hal­ten?

      • Augen und Ohren sind eine seriö­se Quel­le.
        Wer das nicht sieht — o Mann, o Mann!
        Davon ist doch schon soviel umge­setzt wor­den!!

      • @Kanadier: Und in wel­chem Punk­te, wer­ter Kana­di­er, stim­men Sie nun dem Kom­men­tar von zeit­schnur zu?

      • @ Kana­di­er

        Rich­tig — Belei­di­gun­gen und Ver­un­glimp­fun­gen gegen Men­schen, vor allem im direk­ten Kon­takt, soll man ver­mei­den.

        In die­sem Fall lag kei­ner­lei Kon­takt oder Bezug­nah­me auf einen kon­kre­ten Men­schen vor. „Geschreib­sel“ und „Däm­lich­keit“ bezo­gen sich nicht auf einen Men­schen, nicht mal einen Ver­stor­be­nen, son­dern auf den blo­ßen Text, der ja ohne­hin „anonym“ ist.
        Und Sie selbst benut­zen in die­sem sicher erlaub­ten Sin­ne ja eben­falls das Wort „Geschwätz“ — ohne damit eine kon­kre­te Per­son zu mei­nen…

        Anson­sten sage ich nur, auch auf @ sinas Ein­wurf:

        Sanc­ta sim­pli­ci­tas! Wisst ihr denn nicht, dass schon im 19. Jh die Frei­mau­rer sich kaputt­lach­ten über die katho­li­sche Hyste­rie und sie sie mit Genuss durch fin­gier­te Tex­te anheiz­ten? Sie ver­fass­ten mit vol­ler Absicht sol­che Tex­te, brach­ten sie unters Volk, wei­de­ten sich an all den durch­dre­hen­den Katho­li­ken, zogen dann Schein­be­keh­run­gen zur Kir­che durch, um her­nach wie­der höh­nisch dem Teu­fel zu hul­di­gen bzw. einer Gestalt, die sie wie ihn zeich­ne­ten („Bapho­met“)…

        Jeder kann selbst als Katho­lik mal recher­chie­ren. Nicht immer nur die „Insi­der­Li­te­ra­tur“ lesen, die ein­fach von man­geln­der Men­schen­kennt­nis und einer gewis­sen Beschränkt­heit zeugt. Auch mal übern Tel­ler­rand schau­en! Gebt das Stich­wort „Taxil-Schwin­del“ ein…

        Und @ sina spe­zi­ell

        Auch hier wie­der kei­ner­lei Men­schen­kennt­nis und gesun­de Vor­sicht: Es gab und gibt von alters her fal­sche Zeu­gen!
        „Glaubt nicht jedem Geist!“ sag­te Johan­nes, auch nicht angeb­li­chen ach so from­men Zeu­gen für angeb­lich „gehör­te“ Instruk­tio­nen der FM. Nir­gends wird mehr gelo­gen und ver­leum­det als in super­from­men Krei­sen.…

        Also bit­te: Quel­le fehlt immer nich!

        Bit­te: Die Quel­len feh­len immer noch!

      • Zum Argu­ment, man sol­le sich doch freu­en über die vie­len jun­gen Leu­te, die etc.

        Das sehe ich begrün­det anders!

        Was gibt man ihnen denn an die Hand?
        Die­se jun­gen Män­ner da oben müs­sen die­sem Papst F. Treue schwö­ren.
        Es war Johan­nes Paul II, der unter Mit­hil­fe Joseph ratz­in­ger den prie­stern erneut einen ver­schärf­ten und tota­li­sier­ten treuueid abver­lang­te — im Prin­zip eine Neu­auf­la­ge des Anti­mo­der­ni­sten­ei­des:

        „Außer­dem han­ge ich mit reli­giö­sem Gehor­sam des Wil­lens und des Ver­stan­des den Leh­ren an, die der Papst oder das Bischofs­kol­le­gi­um vor­le­gen, wenn sie ihr authen­ti­sches Lehr­amt aus­üben, auch wenn sie nicht beab­sich­ti­gen, die­se in einem end­gül­ti­gen Akt zu ver­kün­den.“

        http://www.kirchenrecht-online.de/kanon/glaub.html

        Ver­gesst also hier alle­samt die­se freu­de über sol­che Wei­hen!

        Die­se armen jun­gen Män­ner wis­sen nicht, wor­auf sie sich ein­las­sen.
        Und auch Sie hier begrei­fen offen­bar gar nicht, dass die­ses Gelöb­nis prin­zi­pi­ell jedem Katho­li­ken abver­langt wird, das Dog­ma von 1871 im Sin­ne Pius X. erneut miss­braucht und uns alle dar­auf ver­pflich­ten will, den ver­stand an der Gar­de­ro­be abzu­ge­ben und Häre­ti­kern, über die sich hier doch vie­le so satt­sam und auch unsach­lich erre­gen, auf Gedeih und Ver­derb zu fol­gen.

        Ob man dabei auch noch ein biss­chen Tra­di­ti­ons­mes­se spie­len darf, ist doch egal. Mit der alten Mes­se sackt man heu­te wie der Rat­ten­fän­ger von Hameln all die gut­gläu­bu­g­en Leu­te ein, die den­ken, die­ser Mess­ri­tus hät­te magi­sche Rei­ni­gungs­kraft.

        Anders­her­um wird ein Schuh draus: Una cum hae­re­ti­co, dem man mehr ver­pflich­tet ist als Jesus, ist die­se Mess­fei­er sakri­le­gisch, auch wenn sie lit­ur­gisch und zere­mo­ni­ell kor­rekt gefei­ert wird, denn sie geschieht im Ein­ver­neh­men mit dem Bösen.

      • @zeitschnur
        Na ja, „begrün­det anders“, was Sie da sehen wol­len!?? Ich mei­ne viel­mehr, dass sie ziem­lich trost­los sind, was ich bedau­re. Sie soll­ten damit aber nicht ande­re anstecken wol­len, son­dern sich von jenen anstecken las­sen, die noch Hoff­nung haben. Das ist eine gött­li­che Tugend. Wo Chri­stus ist, da ist Hoff­nung. Wo Er nicht ist, herrscht Dun­kel­heit.
        Sie sagen: Gibt es kei­ne Semi­na­ri­sten, ist das ein Zei­chen für den Glau­bens­ab­fall. Gibt es Semi­na­ri­sten, ist das erst recht ein Zei­chen für den Glau­bens­ab­fall, er ist nur bes­ser getarnt.
        Die Per­ver­si­on die­ses Den­kens dürf­te Ihnen nun — so pla­ka­tiv for­mu­liert — selbst ein­leuch­ten.
        Das ist die Logik von Inqui­si­tor Ber­nard Gui, die Umber­to Eco in „Der Name der Rose“ beschreibt:
        Ist der Ange­klag­te gestän­dig, beweist das sei­ne Schuld. Ist er nicht gestän­dig, beweist das umso mehr sei­ne Schuld, denn er ist auch noch ver­stockt.
        Die Opti­on, dass der Ange­klag­te unschul­dig sein könn­te kommt Gui gar nicht in den Sinn.
        Ihnen scheint es schwer zu fal­len, das Gute anzu­neh­men, selbst dort, wo es sich zag­haft zeigt und gehegt, gepflegt und unter­stützt gehört.
        Das soll eine Hil­fe sein, wenn ich das schrei­be, denn vor Ihrer Trost­lo­sig­keit müs­sen ande­re geschützt wer­den. Sie selbst aber soll­ten die Hoff­nung anneh­men, wo sie sich zeigt und mit­hof­fen, denn — wie gesagt — wo Hoff­nung ist, da ist Chri­stus. Nicht nur zur „Selbst­the­ra­pie­rung“, son­dern weil es rich­tig und gut ist.

        Und: Aus dem Aus­zug man­cher aus der FSSPX ist auch viel Gutes, Neu­es ent­stan­den: die Petrus­bru­der­schaft (etwa 6 zogen aus, heu­te sind es wohl ca. an die 500), das Insti­tut vom Guten Hir­ten in Frank­reich, ande­re Ordens- und Mönschsge­mein­schaf­ten. Es gibt rich­ti­ge Ver­lu­ste, aber nicht jeder Abgang ist ein Ver­lust, im Guten wie im Schlech­ten.

      • @ Lio­ba

        Sie behaup­ten, ich hät­te fol­gen­des geschrie­ben:

        „Sie sagen: Gibt es kei­ne Semi­na­ri­sten, ist das ein Zei­chen für den Glau­bens­ab­fall. Gibt es Semi­na­ri­sten, ist das erst recht ein Zei­chen für den Glau­bens­ab­fall, er ist nur bes­ser getarnt.“

        Nun habe ich gera­de das nicht geschrie­ben.

        Auch Ihre ad-per­so­nam-Anma­che ist wie­der völ­lig dane­ben: Ich bin nicht trost­los!

        Und noch was: Hoff­nung haben an sich ‚ma Ihnen als Ret­tung erschei­nen.

        Es gibt aber auch fal­sche Hoff­nun­gen und Illu­sio­nen.

        Ich habe eine kla­re und wich­ti­ge Begrün­dung abge­ge­ben.
        Sie müs­sen sie nicht tei­len, aber Sie soll­ten wenig­stens in der Lage sein, sie zu begrei­fen, bevor sie mei­nen, mir wider­spre­chen zu müs­sen.

        So läuft alles, was Sie schrei­ben, ins Lee­re, weil es mit mei­nem Ansatz nichts zu tun hat.

        Wenn die Prä­mis­sen falsch sind, wird auch alles, was drauf gebaut wird, falsch sein!
        Und DASS sie falsch sind, habe ich begrün­det.

      • Sehr geehr­ter @hicesrhodie,
        Ich tei­le @zeitschnur’s Ein­schät­zung, dass die­ser Kata­log wenig pro­fes­sio­nell ist — sie nann­te das in ihrer unnach­ahm­li­chen Wei­se „hand­ge­strickt und infan­ti“.
        Ich hal­te die­ses Doku­ment nicht für echt.
        Das heißt aller­dings nicht — und so will ich den zwei­ten Teil mei­nes Postings ver­stan­den wis­sen — dass es nicht Tei­le der teuf­li­schen Stra­te­gie rich­tig benen­nen wür­de!

    • Ein her­vor­ra­gen­der Kom­men­tar von @Paschachasius!
      Das Inter­es­san­te ist, daß es ent­we­der tat­säch­lich ein authen­ti­sches Trak­tat aus der Revo­lu­ti­ons­ära des 2. Vati­can­ums ist (es stimmt bis in den letz­ten Details mit den dama­li­gen Umtrie­ben und Unsin­nig­kei­ten über­ein) oder ein iro­ni­sches Fake kurz hin­ter­her sei.
      Inzwi­schen ist es soweit gekom­men, daß offen­sicht­li­che Koko­lo­res des Ber­go­gli­os als „Iro­nie“ ver­kauft wird von eini­gen Papo­la­tri­sten auf deraillier­ten Web­sites (Die­se Iro­nie bekam spä­te­stens bei dum­men Aus­sa­gen über Kar­nickel­zucht einen Voll­tref­fer).
      So hal­ten wir es bei die­sem inter­es­san­ten Trak­tat wie der alt­grie­chi­sche Histo­ri­ker Thu­ky­d­i­des: wie er im Vor­wort sei­nes „Pelo­pon­ne­si­schen Kriegs“ schrie­be, hat er für die Reden der Poli­ti­ker ent­we­der die offi­zi­el­le Tex­te wenn vor­han­den, anson­sten die Aus­sa­gen dar­über meh­re­rer Zuhö­rer benutzt; und wo Zwei­fel oder Unklar­heit oder Unbe­kann­tes vor­lag, hat Thu­ky­d­i­des dann das geschrie­ben, was sei­ner Ansicht nach das Wahr­schein­lich­ste und für die­se Per­son das Typi­sche war.
      Inso­weit inhalt­lich sehr wahr und poin­tiert for­mu­liert.

      • Ja, wir sind inzwi­schen seit min­de­stens 1000 Jah­ren eine sau­be­re und nach­voll­zieh­ba­re Zita­ti­ons­wei­se gewöhnt — auch durch den Ein­fluss des Glau­bens, der nicht Gerüch­ten fol­gen will, son­dern Fak­ten.

        Hin­zu kommt der römi­sche Grund­satz „In dubio pro reo“ — auch hier: Wenn ein Text nicht beweis­bar von einem behaup­te­ten, beschul­dig­ten Geg­ner ver­fasst wur­de und sich kei­ne aus­rei­chen­de Zahl seriö­ser Zeu­gen fin­det, gilt der Text als nicht echt oder sogar als nicht ver­han­den.

        So ein­fach ist das und so soll­te es auch blei­ben!

      • @Paschachasius

        Der 1995 ver­stor­be­ne Metro­po­lit v. St. Peters­burg Ioann (Sni­cev) hat als er ein­mal auf ein ähn­li­ches Doku­ment hin­ge­wie­sen wur­de, wel­ches von eini­gen „Fäl­schung“ genannt wur­de, ent­geg­net:
        „Selbst wenn die­ses Doku­ment unecht ist. Den Pro­zeß den es beschreibt ist bereits in vol­lem Gan­ge“.

      • @ Rat­kaj

        Sie wer­den es mir nach­se­hen, wenn ich trotz die­ser Aus­sa­ge dar­auf wert lege, dass man kei­ne unbe­wie­se­nen Behaup­tun­gen auf­stellt.

        Denn wenn der Pro­zess teil­wei­se tat­säch­lich im Gang ist, wäre immer noch zu fra­gen, „wer erfun­den hat“.

        Es nützt uns wenig, uns auf die Frei­mau­rer zu stür­zen, wenn wir gar nicht wis­sen, ob es auf ihr Kon­to geht und nicht viel­leicht auf das inner­kirch­li­cher, dunk­ler Kräf­te, die mit den FM nichts zu tun haben, ihnen aber ger­ne die Schuld für ihre eige­nen Machen­schaf­ten anla­sten.

      • @zeitschnur
        Ich tei­le auch in die­sem Fall Ihre Mei­nung. Ich den­ke wir hat­ten das letz­tes Jahr mit der angebl. Jüdi­schen und maso­ni­schen Kon­spi­ra­ti­on mal dis­ku­tiert.
        Ich hät­te mei­nen Kom­men­tar anders for­mu­lie­ren sol­len. Ich hielt mich zu knapp.

      • J.G. Rat­kaj

        Okay! Ich woll­te das nur noch mal klar­stel­len, weil vie­le den­ken: ja, aber es pas­siert aber doch genau­so…

        Damit ist bloß nicht gesagt,
        a. wann die­ser Text ent­stan­den ist und
        b. wer ihn ver­fasst hat. (Das sage ich nicht direkt Ihnen, son­dern die­ser eher nai­ven Denk­wei­se, die ich bei eini­gen her­aus­hö­re…)

        Es ist die alte „Hal­tet den Dieb“-Strategie: man klaut und rennt aus dem Haus und ruft „Zu Hil­fe! Hal­tet den Dieb“.

        Die FM wären ja so blöd, dass sie brum­men, wenn sie den Katho­li­ken auch noch einen 30-Puk­te-Plan zuspie­len wür­den, in dem ihre rea­le Stra­te­gie auf­ge­li­stet ist.
        Wer so etwas Abwe­gi­ges glaubt, hat noch nicht rea­li­siert, in wel­cher Lage wir sind.

      • Thu­ky­d­i­des leb­te vor 2400 Jah­ren.
        (Der grie­chi­sche Histo­ri­ker natür­lich- vor 30 Jah­ren war hier bei uns auch eine Kat­ze mit dem schö­nen Namen) 🙂

  4. Das ist zwar auf den ersten Blick schön und ermu­ti­gend, aller­dings bin ich inzwi­schen zu alt, um nicht zu wis­sen, dass man erst in die Köp­fe die­ser Män­ner sehen müss­te, um zu beur­tei­len, ob das wirk­lich ein Grudn zur Freu­de ist.

    Jeder weiß ja, wie vie­le Prie­ster wie­der absprin­gen, gera­de bei den Pius­brü­dern, aber auch den Sedis­va­kan­ti­sten (pro­zen­tu­al) bzw durch die­se wah­ren Intri­gen­stadl heaus­ge­ekelt oder weg­ge­mobbt wer­den. Ich hab das mal ver­folgt, und was da allei­ne an Bewe­gun­gen eini­ge Jah­re nach Prie­ster­wei­hen zu ver­zeich­nen ist, ist erschreckend. Die Sta­bi­li­tät ist in die­sen schein­bar so „glau­bens­treu­en“ Krei­sen kei­nes­wegs bes­ser als in der Amts­kir­che, die zwar ins­ge­samt an Boden ver­liert und daher kei­nen Mas­sen­nach­wuchs mehr, da aber, wo es noch Kir­chen­treue gibt (egal wie sie aus­schaut), einen ähn­li­chen Nach­wuchs auf­weist, der ähn­lich insta­bil ist.

    Jun­ge Men­schen suchen oft idea­le Ver­hält­nis­se, für die sie sich hin­ge­ben kön­nen, das ist der Vor­zug der Jugend und ihre gro­ße Gefähr­dung, und je „fester“ und „rigi­der“ eine Ord­nung scheint, desto mehr zieht sie auch an. Vor­der­grün­dig jeden­falls.
    Mit zuneh­men­der Rei­fe sieht sich das für vie­le dann anders an.

    • @zeitschnur
      Schlimm und falsch was Sie sagen.
      Sie tre­ten hier als die gro­sse Lehr­mei­ste­rin auf und haben immer das letz­te Wort.
      Ich ueber­le­se Sie oft, weil Ihr Kon­zil­streu­es Gere­de wirk­lich zu daem­lich ist.
      Sie haben von der FSSPX lei­der kei­nen blas­sen Schim­mer, aber gera­de das scheint Sie beson­ders zu qua­li­fi­zie­ren.
      War­um die­se Beck­mes­se­rei und Ober­leh­rer­haf­tig­keit ?
      Ihre Ueber­zeu­gung ist doch in Per­son Ber­go­gli­os und Kas­pers fest in Rom instal­liert, freu­en Sie sich wenn alles abge­schafft wird und die Kom­mu­ni­on auf dem Peters­platz in Papp­be­chern ange­bo­ten wird.
      Bald duer­fen Prie­ster hei­ra­ten und die Ehe wird katho­lisch geschie­den.
      Hacken Sie mit Ihrem Pseu­do­wis­sen nicht auf ande­ren her­um und akzep­tie­ren Sie, das es ausser der „unfehl­ba­ren Zeit­schnur“ noch ande­re Mei­nun­gen gibt.

      • Die The­men, die Sie anspre­chen, sind in mei­nem Posting in kei­ner Wei­se behan­delt. Was soll also die­ser alber­ne Aus­bruch?

        In die­sem Forum dürf­te ich eine der weni­gen sein, die über­haupt bereit ist, ande­re Mei­nun­gen — vor­aus­ge­setzt sie ver­die­nen die­sen Titel — ernst­haft zu akzep­tie­ren.

        Ad per­so­nam-Gekei­fe akpep­tie­re ich natür­lich nicht. Mei­nungs­frei­heit schließt Belei­di­gun­gen und Ver­leum­dun­gen nicht ein.

        Dabei han­delt es sich viel­mehr um Straf­ta­ten.

        Es ist aller­dings kei­ne Belei­di­gung, wenn man das Licht auf Fak­ten wirft, die ohne­hin jeder kennt: Allei­ne die­se hohe Zahl an Abgän­gern aus kir­chen­po­li­ti­schen Grün­den: https://gloria.tv/?media=558829
        Mir sind per­sön­lich noch eini­ge ande­re bekannt, die aus andern Grün­den weg­gin­gen oder gegan­gen wur­den.

        In jedem Fall ist es eine sehr hohe Zahl.

        Was wol­len Sie machen?

        Vogel Strauß?

        Blei­ben Sie doch dabei: lesen Sie mei­ne Postings nicht und schwei­gen Sie dazu — das ist für Sie sicher am besten.

      • Ger­de ist das rich­ti­ge Wort für die Aus­las­sun­gen von Igno­ran­ten, die Zusam­men­hang­lo­ses zitie­ren nur um ihren ver­que­ren Stand­punkt oder was sie dafür hal­ten legi­ti­mie­ren zu wol­len. Arm­se­li­ge Ver­su­che.

      • Ja, was kann ich dafür? Die FSSPX ver­liert mas­siv ihre Wei­he­trä­ger — das hab ich nicht erfun­den!

        Ein gan­zer Frau­en­kon­vent ist denen — zu den vie­len Prie­stern dazu — davon­ge­lau­fen.

        Es ist nicht nur über­heb­lich, wenn man das ableug­net und nicht wahr­ha­ben will, son­dern auch noch unred­lich.

        Wie immer man dazu ste­hen will, eines ist klar und offen­kun­dig:

        Vie­le, die ein­mal vol­ler Idea­le so dastan­den wie die jun­gen Män­ner oben, kom­men in schwer­ste Kri­sen und vie­le davon wer­den die­se Kri­sen nicht bestehen. Das sind nun mal die Tat­sa­chen.

  5. @ Paschach­a­si­us: Dan­ke. Bes­ser kann es nicht for­mu­liert wer­den.
    @ ZEITSCHNUR: Bis vor 3 Jah­ren konn­te ich, ADOR­NO-Schü­ler wie WALTER HOERES, alles auch immer nur so NEGATIV sehen wie Sie oft. Nach­dem ich aber aus einer lebens­ge­schicht­lich AUSSICHTSLOSEN Situa­ti­on vor 3 Jah­ren NUR AUS GOTTES GNADE wie­der raus­fin­den durf­te, traue ich dem HERRN auch INSGESAMT mehr zu, jen­seits unse­rer Äng­ste und Befürch­tun­gen. Ich bin FEST davon über­zeugt, dass ER die ALTE Mes­se als KÖNIGSWEG aus der Kir­chen­kri­se vor­ge­se­hen hat — trotz aller MENSCHLICHEN Unzu­läng­lich­kei­ten im „Tra­di­la­ger“, auch unter Prie­stern! Ausser­dem: WIR SOLLEN FÜRBITTE LEISTEN, NICHT RICHTEN! Sit­zen ja selbst im Glas­haus …

    • Was wis­sen Sie über mei­ne Gebets­pra­xis?
      Und wo habe ich einen Rich­ter­spruch erlas­sen?
      Sach­lich blei­ben.

      Hal­le­lu­ja-Opti­mis­mus hat nichts mit Gott­ver­trau­en zu tun!

      • Lei­der muss ich Ihnen, wer­te Zeit­schnur, wei­test­ge­hend zustim­men. Anzie­hend wirkt oft der Idea­lis­mus der Stren­ge der „triden­tin­schen“ Semi­nar­ord­nung. Aber die Aus­bil­dung ist viel­fach in den Semi­na­ren der Tra­di­ti­on nicht umfas­send gut. Zu stark fixiert auf Lit­ur­gie und Rubri­zi­stik sowie auf Dog­ma­tik. Letz­te­re aber nur auf Hand­buch­ni­veau der 1950iger. Die gedie­ge­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Moder­nis­mus fehlt. Hier viel­leicht sogar noch eher in Indult­se­mi­na­ren als bei FSSPX. Denn die Indult­ge­mein­schaf­ten dür­fen ja prin­zi­pi­ell kei­ne Kri­tik äußern, sei es theo­lo­gisch oder an der pasto­ra­len Pra­xis des­sen, was sie als ordent­lich akzep­tie­ren müs­sen, um eine außer­or­dent­li­che Legi­ti­mi­tät zu genie­ßen.

        Trotz­dem meint mE auch Herr Kop­pe etwas Rich­ti­ges.

  6. Ich möch­te als Augen­zeu­ge dar­auf hin­wei­sen, dass es sich um Sub­dia­ko­nats­wei­hen han­del­te. Die Dia­ko­nats­wei­he fin­det am 7. Mai am sel­ben Ort statt.

  7. Die Pro­gres­si­sten wis­sen das. Gera­de des­halb, weil sie ihre Fel­le lang­fri­stig davon­schwim­men sehen, wer­den die Alt 68ér ver­su­chen vor­her noch unum­kehr­ba­re Schrit­te ein­zu­lei­ten. Der inne­re Riss wird dadurch nur noch mehr ver­tieft.

  8. Ein sehr schö­ner und hoff­nung­ma­chen­de Arti­kel.
    Ich habe nur Beden­ken bei dem vor­letz­ten Absatz, wo
    Mes­sa in lati­no den Pon­ti­fex auf die­ses Ereig­nis und die­se Situa­ti­on auf­merk­sam machen will.
    Das ist a. nicht nötig und b. gefähr­lich.
    Mei­ner beschei­de­nem Mei­nung nach ist es gera­de bes­ser für die Hl. Kir­che und das Flo­rie­ren des tra­di­ti­ons­freund­li­chen Kle­rus wenn Ber­go­glio sei­ne Auf­merk­sam­kei­ten NICHT dar­auf rich­tet.
    Pri­mär wich­tig sind dage­gen Gleich­ge­wichts­übun­gen und Acht­sam­keit mit tem­pe­r­an­tia und con­ti­nen­tia.

    • Gera­de ist das rich­ti­ge Wort für die Aus­las­sun­gen von Igno­ran­ten, die Zusam­men­hang­lo­ses zitie­ren nur um ihren ver­que­ren Stand­punkt oder was sie dafür hal­ten legi­ti­mie­ren zu wol­len. Arm­se­li­ge Ver­su­che.

    • Genau mei­ne Gedan­ken, hoch­ge­schätz­ter Adri­en Antoi­ne! Nicht, dass die Eccle­sia Dei Gemein­schaf­ten nicht ohne­hin streng­stens über­wacht und der Vati­kan und ande­re kirch­li­che wie welt­li­che Krei­se über alle Vor­gän­ge genaue­stens unter­rich­tet sein dürf­ten. Aber je mehr die­ser „Erfolg“ an die gro­ße Glocke gehan­gen, je mehr man die Zweit­va­ti­ka­ni­sten damit in die Enge treibt und reizt und deren Ver­sa­gen scha­den­freu­dig öffent­lich macht, desto grö­ßer ist die Gefahr, dass gege­neri­sche Kräf­te den Eccle­sia Dei Gemein­schaf­ten mit Mit­teln den Gar­aus zu machen ver­su­chen, für die das Geschick der Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta oder ande­re Skan­da­le der jüng­sten Zeit nur ein Vor­ge­schmack gewe­sen sein dürf­ten. Ich hof­fe und bete, dass die Obe­ren der jewei­li­gen Gemein­schaf­ten, gera­de was die Semi­na­re betrifft, sehr auf der Hut sind und Ihre Vor­sichts­maß­nah­men getrof­fen haben.

  9. @ ZEITSCHNUR:Ich beob­ach­te jeden­falls an mir SELBST, dass ich, wenn ich mich zu sehr auf das NEGATIVE fokus­sie­re (wie es MIR jeden­falls auch an IHREN ÜBERAUS KLUGEN Postings auf­fällt), sehr schnell ins VERURTEILEN gera­te und mein Gebet für die, die ich kri­ti­sie­re, dann dar­un­ter lei­det.

    Soll­te ich Ihnen zu nahe getre­ten sein, tut mir das Leid! Viel­leicht woll­te ich ein­fach auch nur mal los­wer­den, dass mich Ihre Postings in ihrer unbe­stech­li­chen intel­lek­tu­el­len Red­lich­keit oft RUNTERZIEHEN, weil dann fast kein AUSWEG mehr erscheint.

    • „Ver-urtei­len“ setzt einen end­gül­ti­gen Rich­ter­spruch ins­klu­si­ve Straf­maß vor­aus. Ich bin sicher die­je­ni­ge, die das am wenig­sten tut!
      Es sind hier ande­re, die ger­ne gera­de mir mit sol­chen Ver­ur­tei­lun­gen mei­ner Per­son inklu­si­ve Stra­fe dro­hen!

      Ich beur­tei­le ledig­lich die Situa­ti­on, und das sol­len wir sogar.
      „Prüft alles!“ heißt es.

      „Run­ter­zie­hen“ sagen Sie?
      Glau­ben Sie, es macht mir Freu­de, mich die­sen Rea­li­tä­ten zu stel­len?
      Glau­ben Sie, ich hät­te nicht auch lie­ber Har­mo­nie?
      Wie ging es dem Herrn in sei­ner Pas­si­on?
      Ob es den nicht auch „run­ter­ge­zo­gen“ hat?

      Gera­de gestern schien mir dies klar auf: Die Magd steht nicht über dem Herrn!
      Er erlitt die größt­denk­ba­re Depres­si­on des Glau­bens.

      Wer nicht bereit ist, ihm dar­in zu fol­gen, ist nicht sein Jün­ger.
      Ich weiß, dass ich die­se depri­mie­ren­de Rea­li­tät in ihrer gan­zen Schär­fe und schein­ba­ren Aus­weg­lo­sig­keit anneh­men muss, wenn ich sei­ne Jün­ge­rin sein will.

      Sie brin­gen gut zum Aus­druck, was die wah­re men­ta­le und psy­chi­sche Ver­fas­sung der soge­nann­ten „Tra­di­ti­on“ ist: sie sucht nur das Ihre, beque­me irdi­sche Har­mo­nie, sie will begei­stert und bei guter Stim­mung gehal­ten wer­den, sucht Halt in den Ord­nun­gen des Flei­sches und einen irdi­schen Glanz, der sie selbst auf­wer­tet, noch dazu ein pit­to­res­kes Feind­bild und poli­ti­schen Erfolg und welt­li­che Macht — im Prin­zip ganz ähn­lich den Isla­mi­sten (wenn auch phy­sisch nicht so aggres­siv).

      Das ist aber ein Irr­weg:

      Der Men­schen­sohn, sag­te der Herr, hat kei­nen Ort, an den er sein Haupt legen kann.

      Ein wah­rer „Imi­ta­tor Chri­sti“ muss unwei­ger­lich mit ihm die­sen Weg bereit sein zu gehen.

      Was, fra­ge ich Sie, darf Sie „run­ter­zie­hen“, solan­ge Sie die­sen Herrn haben, der Ihr Heil bereits im „Him­mel hin­ter­legt hat“ (Petrus­brief) für Sie und für jeden, der ihm folgt?
      Hat der Herr nicht alles bereits über­wun­den und will unse­re Kampf­be­reit­schaft, weil er uns eben so hoch, an sei­nem Her­zen und an sei­ner Sei­te ver­an­schlagt hat und daher auch für uns ans Kreuz ging…

      Zieht Sie die­ser feste Glau­be denn nicht hoch?

      Und hat der Herr uns nicht gesagt, dass es genau­so kom­men wird:

      „4 Wir müs­sen, solan­ge es Tag ist, die Wer­ke des­sen voll­brin­gen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der nie­mand mehr etwas tun kann.
      5 Solan­ge ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ (Joh. 9, 4)

      Die­se Schrift­stel­le sagt uns doch, dass es eine Zeit am Ende geben wird, in der Chri­stus für schlim­me Erden­mi­nu­ten „nicht mehr in der Welt sein wird“. Die­se Inter­pre­ta­ti­on stimmt auch mit dem über­ein, was die Offen­ba­rung des Johan­nes sagt: am Ende wird eine Zeit sein, in der nie­mand mehr wir­ken kann.
      Das gilt es anzu­neh­men!

      Ent­we­der wir sind bereit, uns auf die­se Zeit mit Bewusst­sein vor­zu­be­rei­ten und ihr ins Auge zu sehen, oder wir träu­men unse­re Tra­di-hei­le-Kathol­welt-Träu­me wei­ter und wer­den nicht bestehen, weil wir unter­las­sen haben, auch unser gesam­tes gei­sti­ges Ver­mö­gen ein­zu­set­zen, um die Lage red­lich und ohne Schmin­ke zu erfas­sen.

      Natür­lich ste­hen wir alle immer in der Gefahr, dabei über die Strän­ge zu schla­gen oder uns zu ver­ren­nen.
      Davor kann uns nur der Herr selbst bewah­ren. Und dar­um soll­ten wir bit­ten!
      Nicht „Herr schenk uns mög­lichst vie­le Prie­ster“ oder „Mach, dass die­se Prie­ster die Kir­che wie­der umbau­en“ oder „Herr, lass die Tra­di­ti­on glor­reich sie­gen“ — sol­che Bit­ten sind viel zu fest­ge­legt und schrei­ben dem Herrn vor, wie er zu han­deln hat — das wird wohl kaum erhört, denn er hat sei­ne eige­nen Plä­ne.

      Die Bereit­schaft zur Scho­nungs­lo­sig­keit muss auf­ge­bracht wer­den und zum Lei­den mit ihm. Dar­um muss man (all­ge­mein) beten, nur dar­um und um die Bekeh­rung mög­lichst vie­ler Sün­der in letz­ter Minu­te.

      • Die Kir­che ist in die Welt gestellt und muß in ihr bestehen. Und die­ses Bestehen ist ein Kampf. Einen Kampf kann man aber nur bestehen mit Opti­mis­mus.
        Glau­be ich nicht mehr an den Sieg oder zumin­dest an die Zukunft mei­ner Sache, ist jede Initia­ti­ve gelähmt. Inso­fern ist der Opti­mis­mus nötig. Ob er gerecht­fer­tigt ist, wird die Zukunft zei­gen. Ich ken­ne auch Leu­te, die gera­de auf Grund man­geln­den Opti­mis­mu­sses den christ­li­chen Glau­ben über Bord gewor­fen haben. „Wenn das die Kir­che Chri­sti ist, kann ihre Bot­schaft nicht wahr sein.“ Auch ich ertap­pe mich öfters bei sol­chen Gedan­ken.
        Mit ihrer Auf­fas­sung kann man eigent­lich nur Ere­mit wer­den, sich von Welt und Kir­che abwen­den und die per­sön­li­che Hei­li­gung suchen. Das ist aber nicht jedem gege­ben. Will man als Christ in der Welt bestehen und viel­leicht auch noch dem einen oder ande­ren das Heil nahe­brin­gen, geht es so nicht.

      • @zeitschnur

        Zu sehen was ist, -„Die Bereit­schaft zur Scho­nungs­lo­sig­keit muss auf­ge­bracht wer­den …“- wie Sie es aus­drücken, schließt nicht aus, dass wir den­noch Hoff­nung haben dür­fen.

        Schon Pau­lus schrieb im Römer­brief:
        „Der Gott der Hoff­nung aber erfül­le euch mit aller Freu­de und mit allem Frie­den im Glau­ben, damit ihr reich wer­det an Hoff­nung in der Kraft des Hei­li­gen Gei­stes.“ (15,13)

        Und im Gegen­satz zu Ihnen bin ich gewiss, dass wir neben der „Bekeh­rung mög­lichst vie­ler Sün­der in letz­ter Minu­te“ auch um vie­le gute Prie­ster beten dür­fen.
        Was soll­te unser Herr dage­gen ein­zu­wen­den haben?
        Ihrer scho­nungs­lo­sen, manch­mal gna­den­lo­sen Ana­ly­se fehlt m.E. ein ent­schei­den­der Punkt: Die Hoff­nung näm­lich.
        Wenn sich @Michael Kop­pe ‑wie er schreibt- oft her­un­ter­ge­zo­gen fühlt (und mit ihm viel­leicht auch ande­re), u.a. durch Ihre Kom­men­ta­re, so ist das mehr als bedau­er­lich.
        Wir soll­ten uns gegen­sei­tig stär­ken und uns Gutes zuspre­chen.
        Das Aus­spre­chen der Pro­ble­me ist wich­tig, aber es muss mehr hin­zu­kom­men: Das Ver­trau­en und die Hoff­nung dar­auf, dass es auch wie­der anders wer­den kann.
        Prie­ster­wei­hen sind für mich ein Zei­chen die­ser Hoff­nung!

      • @ Wolf­gang Franz

        Das sehe ich anders: Zweck­op­ti­mis­mus nennt man das, was Sie da raten.

        Ein Christ muss nicht opti­mi­stisch sein, aber soll hof­fen auf das kom­men­de Reich Got­tes.

      • @ Mari­en­zweig

        Sie haben mich nicht ver­stan­den: Die­se Prie­ster­wei­hen fin­den ent­we­der im Schis­ma bzw. unter der Vor­aus­set­zung, dass wir kei­ne gül­ti­ge Juris­dik­ti­on und kein gül­ti­ges Ober­haupt mehr haben, in jedem Fall also ohne juris­dik­tio­nel­le Deckung statt (FSSPX und alle Sedis), oder die Kan­di­da­ten müs­sen dem Häre­ti­ker in Rom einen Treu­eid auf Gedeih und Ver­derb schwö­ren (s. oben Text). Das betrifft die FSSP-Wei­hen. Bei letz­te­ren kommt hin­zu, dass sie viel­leicht nach dem NOM geweiht wer­den und die­se Wei­hen mög­li­cher­wei­se gar nicht gül­tig sind.

        Bei­des ist defi­ni­tiv hoff­nungs­los. Dre­hen wir es, wie wir es wol­len. Es kann nicht drum gehen, immer noch mehr Prie­ster in die­se aus­weg­lo­se Lage hin­ein­zu­bug­sie­ren. Sehen Sie sich deren Unglück doch an!

        Ein Schiff hört nicht des­we­gen auf zu sin­ken, weil man immer mehr Leu­te auf sein Deck lockt!

        Als Jesus sag­te, er wer­de nach Jeru­sa­lem gehen und ster­ben, woll­ten sei­ne Jün­ger ihn abhal­ten. Auch ihnen war das zu wenig „hoff­nungs­voll“.

        Dabei war Jesu Hal­tung die ein­zi­ge ech­te Hoff­nung. Die der Jün­ger dage­gen Hoff­nung auf das schwa­che Fleisch.

        Christ­li­che Hoff­nung, geist­li­che Hoff­nung ist kein Opti­mis­mus, son­dern die feste Zuver­sicht dar­auf, dass Jesus alles schon besiegt hat und die­se Welt ihrem Ende ent­ge­gen geht.

        Wis­sen Sie es nicht: Ihre Tau­fe war die in den Tod Chri­sti. Das hl. Mess­op­fer ver­kün­det laut Pau­lus den „Tod des Herrn, bis er kommt“.

        Unse­re Hoff­nung ist daher, wenn sie recht ist, die, dass er kommt und nicht die, dass wir auf Bie­gen und Bre­chen hier wei­ter machen wol­len, in der unein­ge­stan­de­nen Hoff­nung, dass er mög­lichst noch lan­ge nicht kommt!

        „Gott erfüllt nicht alle unse­re Gebe­te, aber er erfüllt alle sei­ne Ver­hei­ßun­gen.“

        Ver­hei­ßen ist uns ein Ende die­ses Äons und das himm­li­sche Jeru­sa­lem.

      • „Unse­re Hoff­nung ist daher, wenn sie recht ist, die, dass er kommt und nicht die, dass wir auf Bie­gen und Bre­chen hier wei­ter machen wol­len, in der unein­ge­stan­de­nen Hoff­nung, dass er mög­lichst noch lan­ge nicht kommt! Ver­hei­ßen ist uns ein Ende die­ses Äons und das himm­li­sche Jeru­sa­lem.“

        Gewiss. Nur kennt nie­mand die Stun­de. Auch die ersten Chri­sten, auch Pau­lus und — glaubt man den moder­nen Exege­ten — Jesus selbst waren bereits über­zeugt, in der End­zeit zu leben. Was also wäre dem­nach zu tun!? Aus der Kir­che aus­tre­ten? Jeden davon abra­ten, sich in die­ser Kir­che zu behei­ma­ten, sich zum Prie­ster wei­hen zu las­sen? Viel­mehr alles ste­hen und lie­gen las­sen, die Hän­de aus­strecken, gen Him­mel blicken und „Mara­natha!, Mara­natha!“ rufen!? Was ist denn die Alter­na­ti­ve?? Ver­ra­ten Sie es uns! Und wenn Sie uns kei­ne über­zeu­gen­de, LEBBARE Ant­wort geben kön­nen, dann sage ich Ihnen noch­mals: was Sie ver­brei­ten hat mit christ­li­chem Glau­ben nichts zu tun, es ist viel­mehr alles eine rei­ne Kopf­ge­burt aus dem Geist der Destruk­ti­vi­tät!

      • Was ist Ihr Glau­be wert, wenn Sie nicht wis­sen, dass es immer nur Jesus ist, der von Tag zu Tag Ihr Leben leb­bar macht?
        Unser täg­li­ches Brot, auch das geist­li­che, bekom­men wir immer nur für 24 Stun­den… wol­len Sie gleich einen Vor­schuss auf Jahr­zehn­te hin? Wie der rei­che Mann?

        Welch ein ver­wöhn­tes, kin­di­sches Gegrei­ne! Anders­wo wer­den Hun­der­tau­sen­de jun­ge Chri­sten­le­ben zer­stört, und Sie sind nicht bereit, der Rea­li­tät ins Auge zu sehen oder gar mit Chri­stus zu lei­den.

        Für Sie eine „Kopf­ge­burt“ — ja: der wah­re Glau­be wird vom natür­li­chen Men­schen nicht ver­stan­den…

        Was an unse­rem Leben leb­bar ist, ist über­na­tür­lich.
        Alles ande­re ist Illu­si­on, Illu­si­on, Illu­si­on, die Hass, Neid, Streit, Eifer­er­tum und Miss­gunst erzeugt.

        Ich habe kla­re und ver­steh­ba­re Argu­men­te vor­ge­tra­gen. Sie kön­nen mit ihnen nicht umge­hen.

        Las­sen Sie mich doch ein­fach mal in Ruhe — ren­nen Sie Ihren Weg doch allei­ne wei­ter und stal­ken Sie mich hier nicht dau­ernd.

      • Das sind doch alles Bin­sen­wahr­hei­ten, was Sie hier über die End­lich­keit des mensch­li­chen Seins ver­brei­ten. Es recht­fer­tigt trotz­dem nicht Ihre Destruk­ti­vi­tät. Stel­len Sie sich vor, ein hei­li­ger Pau­lus hät­te Ihre Auf­fas­sung von end­zeit­li­cher Gei­stes­hal­tung beses­sen, dann wäre die „Sache Jesu“ eine Mar­gi­na­lie, von der wir heu­te wohl nichts wüss­ten, so wie von 90% des­sen, was sich in der Mensch­heits­ge­schich­te so alles abge­spielt hat.

        „Was an unse­rem Leben leb­bar ist, ist über­na­tür­lich.“
        Unsinn. Wir sind Geschöp­fe, als sol­che Leib-See­le-Wesen. Wir leben mit und von der Schöp­fung und in der Zeit ent­schei­det sich sogar unse­re Ewig­keit!

        „Alles ande­re ist Illu­si­on, Illu­si­on, Illu­si­on, die Hass, Neid, Streit, Eifer­er­tum und Miss­gunst erzeugt.“
        Das wun­dert mich aller­dings nicht, wenn ich mir Ihr Auf­tre­ten hier anse­he, dass Sie zu die­ser Über­zeu­gung gelan­gen müs­sen!

        „Las­sen Sie mich doch ein­fach mal in Ruhe – ren­nen Sie Ihren Weg doch allei­ne wei­ter und stal­ken Sie mich hier nicht dau­ernd.“
        Sie äußern sich hier öffent­lich und bezeich­nen Reak­tio­nen, die Ihnen nicht pas­sen, als Ver­such des Stal­kens!? Geht’s noch pri­mi­ti­ver und unver­schäm­ter!? Sie müs­sen damit leben ler­nen, Beste, dass, wenn man in den Wald hin­ein­ruft, es einem auch ent­ge­gen­schallt.

      • Ich wie­der­ho­le es: Hören Sie auf, mich mit Ihrer Bos­heit; Drei­stig­keit, Unver­stän­dig­keit und Aggres­si­vi­tät zu ver­fol­gen!

        Sie sind hier nicht der Platz­wart und nicht der Raus­schmei­ßer.

        Keh­ren Sie vor der eige­nen Tür, Sie hät­ten es drin­gend nötig.

      • Fr. Zeit­schnur, dass nun sogar hicest­ho­die Sie „Was also wäre dem­nach zu tun!?“ frägt, ist ein beson­de­rer Skalp in Ihrer Samm­lung. „Glück­wunsch!“

        Dabei wis­sen — wie alle andern — auch Sie nicht nur NICHTS, son­dern ver­grö­ßern mit Ihren Wider­sprü­chen noch das Cha­os.

        Da wer­den einer­seits bspw. die ob der aktu­el­len römi­schen Linie besorg­ten Bischö­fe wie Bur­ke und Schnei­der regel­mä­ßig als lei­se­tre­te­ri­sche Wasch­lap­pen abge­fer­tigt („wagen wenig!“). Ande­rer­seits bekom­men aber auch jene, die nicht erst des „Sex-The­mas“ wegen auf­ge­stan­den sind (…als Sie sel­ber sich noch im „once-upon-a-time“ Modus befan­den), son­dern schon in den 70ern die tota­len Wider­sprü­che in der neu­en Linie bspw. zu „Mor­ta­li­um Ani­mos“ ange­pran­gert und des­we­gen ihren Raus­wurf in Kauf genom­men haben — NN.SS. Lef­eb­v­re und de Castro May­er — als angeb­li­che Schis­ma­ti­ker ihr Fett ab — wie wei­ter oben wie­der.

        Und obwohl Ihrer For­schung zufol­ge seit „spä­te­stens 150 Jah­ren“ alles in der Kir­che der­art ver­mas­selt und ver­murkst ist, dass „es zu spät“ ist, hal­ten Sie oben hicest­ho­die dra­ma­tisch die „jun­gen Chri­sten­le­ben“ vor, die anders­wo tat­säch­lich zu Hun­dert­tau­sen­den zer­stört wer­den. Dabei sind dies doch alles Leu­te, die zwar immer­hin getauft sind, indes­sen durch Bischö­fe und Prie­ster, die ent­we­der „ohne juris­dik­tio­nel­le Deckung (FSSPX und alle Sedis)“ unter­wegs sind, oder die „dem Häre­ti­ker in Rom einen Treu­eid auf Gedeih und Ver­derb schwö­ren“ müs­sen und deren Wei­hen „mög­li­cher­wei­se gar nicht gül­tig sind“. Arme Unwis­sen­de also — aber hier kom­men sie Ihnen qua­si als Abschuss­ram­pe ‚gen h.e.h. ganz gele­gen.

        Es ist mir ein Rät­sel, dass Sie sich ange­sichts der durch Sie sel­ber fest­ge­stell­ten Situa­ti­on über­haupt noch äußern. Aber wenn es auch nur für mich ist, wol­len Sie DIESE Inkon­se­quenz bit­te schön bei­be­hal­ten.

      • Naja, Car­lo (mir will schei­nen, Sie fir­mier­ten hier frü­her ein­mal unter einem kür­ze­ren Nick­na­men!?), das war mei­ner­seits doch eher eine rhe­to­ri­sche Fra­ge, gell! Mei­nen Skalp habe ich noch, zumal mir zeit­schnur, wie gewohnt, die Ant­wort schul­dig blieb und sich statt­des­sen lie­ber in Beck­mes­se­rei­en flüch­tet. Ich sei hier nicht der Platz­wart und Raus­schmei­sser. Naja, ver­mut­lich erklärt die­ses Bon­mot zeit­schnurs Aggres­sio­nen gegen mich: Sie fühlt sich offen­sicht­lich von mir in die­ser Ihr bis­lang kon­kur­renz­los zukom­men­den Posi­ti­on bedroht. Zu einem sol­chen Job fehlt mir aller­dings die ent­spe­chen­de psy­chi­sche Nei­gung.

      • @ Car­lo

        Etwas sehr ver­kürzt stel­len Sie mei­ne ver­schie­de­nen Arbei­ten dar und knüp­fen die Quer­ver­bin­dun­gen an teil­wei­se fal­schen Naht­stel­len. Aber las­sen wir das, das führt zu weit. Lesen Sie ein­fach sorg­sam noch mal. Und wenn Sie ein kon­kre­tes Anlie­gen mit kon­kre­ten Zita­ten und kon­kret dar­auf bezo­ge­nen Fra­gen haben, kön­nen wir das auch kon­kret erör­tern. So aber wür­den wir im Trü­ben fischen.

        Viel­leicht klärt dies mei­ne Hal­tung:

        Die in der Schrift ange­kün­dig­te Zuspit­zung des „Offen­bar­wer­dens des Geheim­nis des Bösen“ spielt sich vor unse­ren Augen ab, aller­dings nicht erst seit 150 Jah­ren, son­dern schon zu Apo­stel­zei­ten (logisch, denn die Apo­stel schrie­ben dar­über!).
        Ich gehe aber davon aus, dass mit dem Vati­ca­num I das Vati­ca­num II vor­be­rei­tet und ermög­licht wur­de, und zwar struk­tu­rell, nicht zwin­gend inhalt­lich. Was ich damit mei­ne, habe ich viel­fach bereits argu­men­ta­tiv und sach­lich dar­ge­legt. Wider­le­gen — ich mei­ne: sach­lich und argu­men­ta­tiv (!) konn­te mich bis­lang dabei nie­mand.
        Vie­le hier haben sich ein der­ma­ßen ideo­lo­gi­sches Lager­den­ken ange­wöhnt oder ein­trich­tern las­sen, dass sie die­se ein­fa­che metho­di­sche The­se mei­ner Gedan­ken­gän­ge nicht ver­ste­hen.

        Das ist aller­dings nicht mein Feh­ler.
        Es ist um ein wei­te­res kata­stro­phal, wenn Per­so­nen, die etwas nicht ver­ste­hen bzw. erfas­sen — rein intel­lek­tu­ell mei­ne ich — den­noch mei­nen, sie müss­ten wie ein wil­des Heer zum Kampf gegen eben die­se Gedan­ken antre­ten, die sie über­haupt nicht orten kön­nen, also im Ergeb­nis ein gif­ti­ges Schat­ten­bo­xen gegen ihre eige­nen, trau­ri­gen Äng­ste und gegen eine dro­hen­de Ent­zau­be­rung ihrer Illu­sio­nen füh­ren. Mei­ne Anlie­gen ver­feh­len sie dabei zu 100%. Dabei drücke ich mich doch klar aus!

        Ich den­ke, in die­sem Forum nimmt so gut wie nie­mand die­se neu­te­sta­ment­li­che Rede vom „myste­ri­um ini­qui­ta­tis“ und sei­nem suk­zes­si­ven Offen­bar­wer­den in Zeit und Kir­che ernst.

        Die mei­sten bil­den sich allen Ern­stes ein, etwa in der Manier von „Emil und die Detek­ti­ve“, sie könn­ten mit ein paar hand­ge­strick­ten Ver­schwö­rungs­theo­rien und einer Ver­schan­zungs­stra­te­gie in einer from­men Wagen­burg das Böse ganz leicht erken­nen und abweh­ren. Es genügt ihnen, wenn ihnen die FSSPX sagt: hier sind die Guten und hier die Bösen, hier ist der wah­re Glau­be und da der fal­sche, wobei der wah­re selbst­ver­ständ­lich nur bei ihnen zu fin­den ist. Dann wis­sen die­se Leu­te, wo sie drauf­zu­schla­gen haben und glau­ben, sie hät­ten das Böse für heu­te mal wie­der besiegt und har­ren gol­de­ner poli­ti­scher Zeit­al­ter, in denen die Kir­che das sozia­le König­tum Chri­sti durch­ge­setzt hat.

        Das ist „Umma“-Denken auf Katho­lisch, nichts wei­ter!

        Nicht mit einem Gedan­ken sehen sich die­se Leu­te in Gefahr, selbst dem Bösen zu erlie­gen, obwohl genau das in der Johan­nes-Offen­ba­rung ange­kün­digt wird: Selbst die Hei­igen dür­fen mit Got­tes Zulas­sung besiegt wer­den. War­um den­ken wir nur immer­zu, das beträ­fe uns nicht und nur die andern?

        Wenn das aber so ist, muss man auch den Mut zu einer radi­ka­len und scho­nungs­lo­sen Schau auf­brin­gen.
        Als Jesus rief, Gott habe ihn ver­las­sen, war das ein Schrei, der eine abso­lut dra­ma­tisch zuge­spitz­te Rea­li­tät aus­sprach. Das gilt auch dann, wenn er zugleich bekann­te, in die Hän­de des Vaters bege­be er sei­nen Geist. Es ist kein Wider­spruch: Dass Gott ihn ver­ließ, ändert nichts dar­an, dass er den­noch sich dem Vater voll und ganz über­ließ und anbe­fahl.

        Das phi­lo­so­phi­sche Para­dox, das uns hier ent­ge­gen­tritt, könn­te auch uns auf­er­legt sein.

        Der Wahn, man kön­ne dem Bösen in die Kar­ten sehen, ist also fahr­läs­sig, den Tra­dis träu­men. Man kann es nicht!
        Die zuneh­men­de Ver­wir­rung ist nicht zu bestehen — wie denn? Mit ein paar zwang­haf­ten Tra­di­po­si­tio­nen? Hal­ten Sie den Bösen etwa für einen lusti­gen Kla­bau­ter­mann, den man ganz leicht aus­trick­sen kann?

        Je mehr ich lese und ver­ste­he, desto kla­rer wird mir die Aus­sichts­lo­sig­keit der Situa­ti­on — nicht nur all­ge­mein, son­dern auch für jeden per­sön­lich.
        Ande­rer­seits erken­ne ich an, dass uns genau das vor­her­ge­sagt ist vom Herrn selbst.
        Es ist die Aus­sichts­lo­sig­keit, die er zuerst erlit­ten hat auf sei­nem Kreuz­weg.

        Unser Dilem­ma ist, dass wir in einen Kampf gestellt sind, des­sen Koor­di­na­ten wir nicht wirk­lich ken­nen.
        Nein, es ist weder ein pro­gres­si­ver noch ein Tra­di-Aben­teu­er­spiel­platz, bei dem man selbst immer auf der rich­ti­gen Sei­te steht! Es ist bit­ter­ster Ernst, es ist Kreu­zes­nacht! Das Offen­bar­wer­den des Bösen stürzt alle ins tie­fe Cha­os. „Offen­ba­res Böses“ zer­stört jede Ori­en­tie­rung. Das erle­ben wir. Wer sich dar­über erha­ben glaubt, ist bereits im Abgrund — das ist auch hier das Pro­blem im Forum. Und nichts ist gefähr­li­cher, als Men­schen zu ido­li­sie­ren, von denen man glaubt, sie hül­fen hin­aus, zumal jeder sieht, dass sie es nicht tun.

        Was bleibt?

        Das, was Jesus auch getan hat: sich ganz und gar dem Vater anzu­be­feh­len über den Sohn und auf Für­bit­te Mari­ens hin.

        Es nützt ja niemndem, einer Illu­si­on von Kir­che anzu­hän­gen, die sich längst selbst ent­larvt hat — das treibt uns nur in den Abgrund des Aber­glau­bens oder der Ver­zweif­lung, die unwei­ger­lich kom­men wird, wenn wir nicht bereit sind, die Stun­de anzu­er­ken­nen, in der wir leben.

        Über den „Skalp Hicest­ho­dies“ möch­te ich mich nicht äußern — es gibt Poster, mit denen man aktu­ell nicht reden kann, und er gehört dazu. Er ist stin­ke­s­au­er, weil ich ihm sei­ne Illu­sio­nen rau­be. Viel­leicht ist er mir eines Tages aber auch dank­bar oder begreift zumin­dest, wor­um es mir ging — das steht abzu­war­ten.

        Unse­re Erlö­sung naht — das ist das, was die Lage im Para­do­xon bedeu­tet (nach den Wor­ten Jesu).

        Ich mag auf Per­so­nen, die kein ech­tes geist­li­ches Ver­ständ­nis haben, „destruk­tiv“ wir­ken (ich zer­stö­re ihnen rein irdi­sche Illu­sio­nen), aber ich selbst freue mich, denn der Glanz Jesu ist über­all zu spü­ren. Er ist nahe, er ist der Herr und er bleibt der Herr, auch dann, wenn wir alles zusam­men­bre­chen sehen, was uns als Inven­tar unse­rer Gläu­big­keit not­wen­dig schien. Er jeden­falls bricht nicht zusam­men. Was uns irdisch zusam­men­bricht, lässt ihn umso hel­ler auf­leuch­ten vor dem inne­ren Auge des Gei­stes.

        Der um jedes Haar auf mei­nem Kopf bescheid weiß, kennt selbst am besten die­se Situa­ti­on — weil er sie bereits vor­aus­be­schrit­ten und über­wun­den hat.

        Was also tun?
        Ich weiß nur einen Rat: Mit IHM spre­chen Tag und Nacht über das, sich kei­ner Illu­si­on die­ses armen irdi­schen Lebens anver­trau­en, son­dern dem auf­er­stan­de­nen Herrn und sich an IHM fest­klam­mern, alles ande­re erle­digt er.
        Gelobt sei Jesus Chri­stus!

      • @zeitschnur Da Sie hier über mich zu einem Drit­ten reden (was für ein erbärm­li­cher Stil!), muss ich Ihnen ant­wor­ten, auch auf die Gefahr hin, von Ihnen erneut als Stal­ker ver­leum­det zu wer­den.

        Sie rau­ben mir über­haupt nichts, denn Ihre sek­tie­re­ri­schen Theo­rien, die Sie hier mit einem gera­de­zu neu­ro­ti­schen Unfehl­bar­keits­an­spruch ver­brei­ten, sind nicht nur wir­re und des­halb wider­sprüch­li­che Zeug­nis­se eines pein­li­chen theo­lo­gi­schen Di­let­tan­tis­mus, der jeg­li­che Katho­li­zi­tät bereits weit hin­ter sich gelas­sen hat, sie sind viel­mehr, und da wie­der­ho­le ich mich ger­ne, Zeug­nis­se eines geist­lich Ertrin­ken­den, der sich an einen „Herrn“ fest­klam­mert, des­sen Glanz im inne­ren Auge wohl nur der Wider­schein der eige­nen Hybris sein dürf­te. Sie spre­chen von der Kir­che als irdi­sche Illu­si­on, schei­nen aber dabei zu über­se­hen, dass Chri­stus, gemäß unse­res Glau­bens, sich die­se Kir­che mit sei­nem Blut am Kreuz erwor­ben und sich an sie und ihre Heils­my­ste­ri­en gebun­den hat, so wie er sich als gött­li­cher Logos frei und ohne Not an sein Mensch­sein gebun­den hat. Das gera­de ist ja die ret­ten­de Tat Jesu, dass er das Gött­li­che uns Irdi­schen auf irdi­sche Wei­se fass­bar und daher auch bere­chen­bar gemacht hat: Wem Du die Sün­den ver­gibst, dem sind sie ver­ge­ben. Wer mein Fleisch ist und mein Blut trinkt, der ist in mir und ich in ihm. Gott hat uns kon­kre­tes Heil zuge­sagt durch die Heils­ver­mit­te­rin Kir­che — de fide -. Wer da glaubt, sich die­ser Kir­che als irdi­sche Illu­si­on ent­le­di­gen und direkt an den Herrn wen­den und an ihn fest­klam­mern zu kön­nen, der ist alles mög­li­che, nur kein katho­li­scher Christ. Mögen Sie auf Ihrem Weg glück­lich wer­den, ich wün­sche es Ihnen, aber hören Sie auf, Ihre The­sen als unum­stöß­li­che Wahr­hei­ten zu ver­kau­fen und jeg­li­che Kri­tik mit der neu­ro­ti­schen Atti­tü­de der ewig Unver­stan­de­nen abzu­schmet­tern, denn sie sind nicht mehr und nicht weni­ger als die ganz per­sön­li­chen Für­wahr­hal­tun­gen einer an sich und der Welt Ver­zwei­fen­den.

    • Hicest­ho­die: zum „gell“: ja. Zu einem frü­he­ren kür­ze­ren Nick­na­me: nein; wer schweb­te denn Ihnen da vor?

      • Ihr leich­ter, iro­ni­scher Stil erin­ner­te mich an einen sehr lesens­wer­ten Fori­sten aus bes­se­ren Tagen, der sich hier lei­der rar gemacht hat, wie so vie­le, die des ewig zer­mür­ben­den Gezänks müde gewor­den sind..

      • Soll­ten Sie etwa den auch von mir ver­miss­ten GW mei­nen, wäre dies zu viel der Ehre — wün­sche Ihnen jeden­falls einen schö­nen Tag !

  10. Dazu sage ich nur: Neu­es Got­tes­lob! Voll mit anti­christ­li­chen Zei­chen.
    Fängt schon auf dem Umschlag an.
    Sata­nisch von A bis Z!

  11. @ zei­schnur: Wie wäre es — statt ande­ren immer zu „emp­feh­len“ zu schwei­gen — wenn Sie ein­mal schwei­gen wür­den. Sie wer­den ja immer unaus­steh­li­cher mit Ihren Gag­ge­lei­en. Sie haben doch einen Beruf, wo Sie sich ein­brin­gen kön­nen, nicht? War­um mischen Sie sich immer­zu in Din­ge ein, die Sie nicht ändern kön­nen und die sich nichts ange­hen? Machen Sie doch eine Rei­se oder sehen Sie sich einen schö­nen Film an, aber ner­ven Sie nicht stän­dig ande­re Leu­te mit Ihren teils belei­di­gen­den State­ments!

    • Schwei­gen und Kopf-in-den-Tra­di-Sand-stecken emp­feh­le ich Leu­ten, die sich dar­über ärgern, dass sie mei­ne Tex­te lesen und gan­ze Kam­pa­gnen gegen mich fah­ren, inklu­si­ve dem Block­wart-Auf­tritt ande­ren vor­zu­schrei­ben, ob sie mich lesen sol­len.

      Inter­es­sant, dass mei­ne blo­ßen Über­le­gun­gen offen­bar als so stark ange­se­hen wer­den, dass sich so vie­le davon auf­ge­for­dert oder auf­ge­rüt­telt füh­len.

      Aber Sie, Sie Ärm­ster: lesen Sie doch bit­te mei­ne Postings ein­fach nicht. Sie müs­sen das ja nicht. Ich lese Postings bestimm­ter Poster hier auch nicht.

      Wie­so kom­men Sie da nicht selbst drauf?

  12. Das ver­mu­te ich auch!

    Und was den hl. Josef betrifft — da gibt es kaum ech­te tra­dier­te Hym­nen und Lie­der an ihn, und wenn, sind sie Neue­run­gen des spä­ten 19. Jh/ frü­hen 20. Jh. Die sind ohne­hin frag­wür­dig und selbst dazu ange­tan, den Inkar­na­ti­ons­glau­ben zu ver­zer­ren.
    Der hl. Josef war zwar der Bräu­ti­gam der Maria und daher ein beson­de­rer und rei­ner und aus­ge­such­ter Mensch, aber er war nur der Beschüt­zer des hei­li­gen Kin­des und sei­ner Mut­ter und ver­schwin­det schom im NT sehr bald aus den Erzäh­lun­gen. Jesus nennt gera­de ihn nicht als den „größ­ten Men­schen“ des Alten Bun­des, son­dern Johan­nes den Täu­fer.
    Die Kir­che war des­halb in ihrer Josefsver­eh­rung an sich zurück­hal­tend, auch des­halb, weil er am Inkar­na­ti­ons­ge­sche­hen nicht betei­ligt war und sei­ne Über­be­to­nung die Rol­le Mari­ens und den Vor­rang ihrer Bräut­lich­keit zum Hl. Geist ver­dun­kelt hät­te und damit letzt­lich die Gott­heit Jesu.
    Inter­es­sant aber, dass sich Tra­di­tio­na­li­sten eben­so wie Pro­gres­si­ve in einer Über­be­to­nung des hl. Josef vor der Got­tes­mut­ter oder zunächst „neben“ ihr, einig sind.

    Lei­der wis­sen das die wenig­sten und hal­ten das für „uralt“. Ist es aber nicht!

  13. Zunächts einen herz­li­chen Glück­wunsch an die Neu­ge­weih­ten — mögen sie alle in der Gna­de Got­tes wach­sen — dazu sind wir alle gehal­ten, die­se jun­gen Män­ner im Gebet und Opfer zu unter­stüt­zen — damit sie durch­hal­ten in unver­brüch­li­cher Lie­be und Treue zum Herrn und sei­ner Kir­che. Wer da spe­ku­liert, die wür­den ohne­hin nicht lan­ge blei­ben, über­prü­fe sich selbst, ob er/sie in deren eige­nen Stand durch­hal­ten könn­te aus eige­ner Kraft, dies bis zum Tode? Das macht demü­tig und sich an Gott klam­mernd.
    Dar­über­hin­aus möch­te ich dem guten, kor­rek­ten Bischof Vitus Huon­der ganz beon­ders dan­ken für die Spen­dung der hei­li­gen Wei­hen, zumal ihm bestän­dig von den Medi­en und selbst vom eige­nen Kle­rus Schel­te und Kon­te­sta­ti­on ent­ge­gen weht. Ganz bedenk­lich wie er oft ein­sam ohne Kol­le­gia­li­tät der Bischofs­kon­fe­renz dasteht. Dies als kor­rek­ter, guter Hir­te, der noch nie­mand was Böses getan hat. Wel­che Schan­de!

  14. Dan­ke an Pascha­si­us für die „alta ven­de­ta“. Die Geschich­te die­ses Stra­te­gie­pa­piers gilt als bekannt. Jeder hat auch das Recht den Wahr­heits­ge­halt sol­che Papie­re an zu zwei­feln. Erwie­sen ist jedoch, dass inzwi­schen durch die Lit­ur­gie­re­form von Erz­bi­schof Bugni­ni unter Paul VI geschätzt 70 — 80 % der For­de­run­gen umge­setzt wur­den und in der Kir­che nichts mehr ist, wie es war. Die schlimm­ste Fol­ge ist der Ver­lust der Demut, die Scheu und der Respekt vor dem Hei­li­gen. Den Kri­ti­kern kann ich nur emp­feh­len sich ein­mal die schlam­pi­ge lit­ur­gi­sche Hal­tung vie­ler moder­ner Prie­ster (und auch Bischö­fe) anzu­se­hen. Ehr­furcht vor Gott drückt sich in einer ande­ren Hal­tung aus. An den infol­ge der Bugni­ni- Reform eigetre­te­nen Ver­än­de­run­gen in Kir­che und Lit­ur­gie erken­nen Sie die Umset­zung der alta ven­de­ta und die Evi­denz der ein­ge­tre­te­nen Ent­wick­lung beweist den Wahr­heits­ge­halt des Stra­te­gie­pla­nung. Der Erfolg einer nicht rea­len Ver­schwö­rungs­theo­rie aus den Hir­nen von Hyste­ri­kern sieht anders aus.

    • … die „alta ven­dita“ lau­tet jedoch andes und stammt von der 1. Hälf­te des 19. Jh — als das Unfehl­bar­keits­dog­ma noch nicht defi­niert war und Wör­ter wie „sexy“ noch nicht im Sprach­ge­brauch waren.
      Allei­ne das soll­te uns doch wohl stut­zig machen!

    • Und zu Ihrem letz­ten Satz:

      Man kann einen sol­chen Text auch faken, wenn ohne­hin klar ist, wohin der Hase läuft. In dem Fall beschreibt man das, was kommt ein­fach nur als „Ver­schwö­rung“ und rückt sie 100 Jah­re zurück.

      Der Gar­ten der Rhe­to­rik hat doch unend­lich vie­le Bäu­me!

  15. Zeit­schnurs Gekei­fe ist wirk­lich müh­sam und bringt unterm Strich genau null Erkennt­nis. hab hier schon lan­ge mit­ge­le­sen, um mir die­ses Urteil zu bil­den.
    Eis­ler zeigt selbst, wes Gei­stes Kind er ist anahnd sei­ner For­mu­lie­rung: „Frei­mau­rer­pho­bie“. Spra­che ist ent­lar­vend. In der Sache sind sei­ne Argu­men­te sämt­lich unlo­gisch. Aus dem Umstand etwa, dass der ggst Text nicht über exzel­len­te lit­ur­gi­sche uä Kennt­nis­se ver­fügt, ist genau gar nix zu fol­gern.
    Ich für mei­nen Teil tip­pe eben­falls auf ein Fake, und zwar aus fol­gen­dem Grund: ein wirk­li­cher GM oder FM wür­de nie­mals in der­ar­ti­ge offen­her­zi­gen Begrün­dun­gen für sein schänd­li­ches Trei­ben den ange­grif­fe­nen Stand­punkt loben wie hier:

    „Schafft alle Hym­nen ab, auch die zu Jesus, denn die erin­nern die Men­schen an ihre glück­li­che Kind­heit, die sie dann wie­der­um an den Frie­den erin­nert, des­sen Wur­zel das stren­ge Leben der Selbst­ver­leug­nung und Buße für Gott war.“
    Auch die­se Zei­len spre­chen mE für sich:
    „Gebt Jesus kei­ne Zeit, Kin­der zu reli­giö­sem Leben zu beru­fen“
    „Die Men­schen wer­den auf­hö­ren, die Prie­ster als Men­schen von über­ra­gen­der Intel­li­genz und als geheim­nis­vol­le Respekts­per­so­nen zu betrach­ten.“
    Es scheint, dass der Autor selbst an Jesus glaubt bzw die Prie­ster als über­le­ge­ne Wesen annimmt. Ein GM wür­de das gegen­über sei­nen Unter­ge­be­nen aber nie­mals offen zuge­ben. Er wür­de viel eher argu­men­tie­ren: Schützt ide Kin­der vor die­sem eke­li­gen Jesus-Kult!
    Das zeiht sich wie ein roter Faden durch.
    Aber wie jemand rich­tig geschrie­ben hat: das heißt nicht, dass der Text schlecht oder falsch ist, der er uns zum Nach­den­ken anre­gen soll, was denn nicht alles schon umge­setzt wor­den ist, auch wenn das der­la­ten­te Pro-Maso­nis­mus von Frau Z. (unter­schwel­li­ger) und Herrn E. nicht wahr­ha­ben will.
    Zum the­ma; Die Petrus­bru­der­schaft ist für uns Öster­rei­cher ein wah­rer Segen. Warh­schein­lich wäre ich ohne sie und ohne der Mög­lich­keit der Zweck­wid­mung mei­nes Kir­che­bei­tra­ges (ist in Höhe von 50% mög­lich an ise) längst aus der RKK aus­ge­tre­ten, da ich den lau­fen­den Volks­ver­rat ein­fach nicht mehr aus­hal­te, geschwei­ge denn mit­tra­gen will. Die Petrus­bru­der­schaft wird mög­li­cher­wei­se das Sam­mel­becken für alle wahr­haft Glau­ben­den wer­den und so das Wort erfül­len, dass die Pfor­ten der Höl­le Chri­sti Kir­che nicht über­win­den sol­len.

      • Sie könn­ten es nur gemein­sam (Lehramtstreue+Ecclesia Dei+FSSPX), wer­ter Triden­ti­nus. Aber dazu waren sie bis­lang nicht in der Lage. Und vor­nehm­lich an die­sem Unver­mö­gen ist auch die Reform Bene­dikt XVI. und sein Pon­ti­fi­kat geschei­tert.

    • @Franz Lech­ner
      Sie haben das Glück, die Petrus­bru­der­schaft (ver­mut­lich) in Ihrer Nähe zu haben.
      Hier, wo ich woh­ne, ist sie nicht prä­sent. Ich fah­re in letz­ter Zeit häu­fi­ger in die Kreis­stadt, wo die Pius­bru­der­schaft die hl. Mes­se fei­ert.
      Aus der katho­li­schen Kir­che aus­zu­tre­ten, könn­te ich mir trotz allem nicht vor­stel­len.
      Gehe ich in eine „Eucha­ri­stie­fei­er“ neh­me ich immer mehr wahr, dass ich dort nicht mehr „daheim“ bin.

      • lie­be @marienzweig
        Sie sind so reich beschenkt — klu­ge, prak­ti­sche Intel­li­genz und vor allem ein gro­sses mit­füh­len­den Herz — ich weiss das aus Ihren postings. Hören Sie ein­fach auf Ihr gutes Herz, denn Got­tes Geist wird Sie in alle Wahr­heit ein­füh­ren und an alles erin­nern, was für Ihren Pil­ger­weg wich­tig und nötig ist. Beson­ders bewah­ren Sie Ihre Freu­de an Gott, die von Gott her­kommt. Ich den­ke in jeder eucha­ri­sti­schen Begeg­nung der hl. Kom­mu­ni­on, dort kommt der Herr uns ent­ge­gen mit Sei­ner gan­zen Gna­den­fül­le — unge­ach­tet der oft stö­ren­den Begleit­mu­sik. Freu­en Sie sich, wenn Sie mit Ihrer Fami­lie zu Tische sit­zen im Kreis Ihrer Kin­der, Ihrem Mann — damit hat Gott Sie geseg­net und ent­täuscht Sie nie. Mir scheint, die Augen unse­res Glau­bens müss­ten uns viel mehr auf­ge­hen für das Glück der Inti­mi­tät mit Gott. Ich kom­me seit vie­len Jah­ren krank­heits­be­dingt nicht mehr aus dem Haus — wie gross ist mei­ne Freu­de, wenn ich den Leib Chri­sti emp­fan­gen darf, wenn ich im PC die Hei­li­ge Schrift, die Kir­chen­vä­ter (beson­ders St. Bern­hard) lesen kann. Oder im Buch der Natur via TV suis­se view die Herr­lich­keit des Schöp­fers loben und prei­sen kann. Nein, im inni­gen Umgang mit dem Herrn fehlt uns nichts. Aller­dings, das habe ich durch 70 mühe­vol­le Jah­re als Schwe­re­nö­ter­see­le erst kapie­ren müs­sen. Also wün­sche ich Ihnen viel Freu­de auf Ihrem Got­tes­weg, las­sen Sie sich nicht von düste­ren Wol­ken ent­mu­ti­gen: die­nen wir dem Herrn in Freu­de, das ist unse­re Kraft.

      • Lie­be @hedi züger, ich bin sehr glück­lich, Sie wie­der öfter hier in die­sem Forum lesen zu dür­fen. Ihre Mit­tei­lun­gen sind — auch wenn sie nicht direkt an mich gerich­tet sind — mir so wert­voll, weil sie, aus erlit­te­ner Lebens­er­fah­rung und einem tief ver­in­ner­lich­ten Glau­ben stam­mend, Wah­res in kla­rer, über­zeu­gen­der Spra­che zum Klin­gen brin­gen. Die von mir sehr ver­ehr­te Künst­le­rin Ruth Schau­mann nann­te die­ses Glück in ihren Brie­fen immer: cor ad cor loqui­tur. Dan­ke dafür!

    • Erst mir und Eisel wider­spre­chen und ’ne Schmä­hung ablas­sen und dann genau das bestä­ti­gen, was wir sag­ten — gehts noch drei­ster und gehäs­si­ger!?

  16. Ja, Mari­en­zweig, so geht es mir auch. Ich hal­te die­ses weich­ge­spül­te Gewäsch und die­se laten­ten Häre­si­en nicht mehr aus.
    Na ja, in den gro­ßen Städ­ten Öster­reichs (Sie sind wohl aus D) gibt es die Petrus­bru­der­schaft, zT in recht pro­mi­nen­ten Kir­chen (eex­trem wun­der­bar: Linz).
    @Tridentinus
    Ich ging von Ö. aus. Da ist die Petrus­bru­der­schaft stär­ker prä­sent. Aber irgend­wann wird man sich den Luxus der klei­nen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten nicht mehr lei­sten kön­nen und zusam­men­ge­hen müs­sen. Ich will die Pius­bru­der­schaft von der „wah­ren, ein­zi­gen Kir­che“ nicht aus­ge­schlos­sen sehen, dass Sie mich da nur nicht falsch ver­ste­hen.

  17. @ ZEITSCHNUR:Danke für Ihr Posting von 8.49 Uhr!

    Und DENNOCH muss ICH auf­pas­sen nicht in einen STRUDEL DER NEGATIVITÄT zu gera­ten auf dem Hin­ter­grund mei­nes Lebens, das GESCHEITERT schien — bis zur Begeg­nung mit der ALTEN MESSE am 25.3.2014.

    Es gilt halt, die PAULINISCHE Unter­schei­dung der zwei Arten von TRAURIGKEIT für sich zu tref­fen!

    Und beten wir HOFFNUNFSFROH für die Semi­na­ri­sten in WIGRATZBAD und ZAITZKOFEN!

    • @ Micha­el Kop­pe

      Ich bin nicht hoff­nungs­los, aber ich will nicht auf etwas hof­fen, das kei­ne Zukunft und kei­ne Ver­hei­ßung hat.

      Wenn Sie wol­len, ist das NT unglaub­lich nega­tiv, v.a. in der Offen­ba­rung und in den Pasto­ral­brie­fen.

      Alles ist dort auf das Ende die­ses schwan­ken­den Äons ein­ge­rich­tet.
      Wir sol­len das Herz nicht dar­an hän­gen!

      Und dass das „Gehe­mi­nis des Bösen“ mit zuneh­men­der Zeit offen­bar wird, ist auch NT-Aus­sa­ge.

      Was glau­ben die Leser hier eigent­lich?

      Dass das Böse offen­bar wird und sie dabei auch noch Sieg spie­len dür­fen?
      Dass die­se ange­kün­dig­te Nacht, in der kei­ner wir­ken kann, wie Jesus es sag­te, sie und ihre Illu­sio­nen unbe­hel­ligt lässt?

      Ich hof­fe, dass ich nicht schläf­rig wer­de, denn das wird uns als eine der größ­ten Gefah­ren der See­len geschil­dert.
      Auch die „Macher“, die einen auf christ­li­che Hoff­nung im Irdi­schen pau­ken — Jesus sagt am Ende, er ken­ne sie nicht. Macht Ihnen das kei­ne Angst?
      Mir schon!
      Wie leicht ist man auf der andern Sei­te gelan­det!
      Wie leicht ver­wech­selt man irdi­sche Sehn­süch­te, ego­isti­sche Macht­in­ter­es­sen und ego­isti­sche Har­mo­nie­träu­me mit dem wah­ren Glau­ben?
      Zeugt nicht die abend­län­di­sche Geschich­te von die­ser gro­ßen Gefahr?
      Meint hier einer, er sei dar­über erha­ben?

      Kann Ihnen im Ernst das Cha­os die­ser untreu­en Katho­li­ken und ihres ver­rä­te­ri­schen Kle­rus samt allen sei­nen Abspal­tun­gen die Hoff­nung auf Jesus rau­ben?
      Haben Sie denn auf Men­schen gehofft?

  18. Die Ver­eh­rung des hl. Joseph ist uralt, aus dem ersten Jahr­tau­send, kei­ne römi­sche Erfin­dung, kommt wie das Chri­sten­tum ins­ge­samt aus dem Osten.
    So gibt es einen ost­kirch­li­chen Kanon (das ist eine Fol­ge von Oden und andern Stro­phen­for­men) an den hl. Joseph den Verlobten/ Bräu­ti­gam. Die­ser Kanon ist rund tau­send Jah­re alt.
    Zufäl­lig weiß ich das, weil ich ihn selbst in den 90er Jah­ren aus dem Grie­chi­schen über­setzt habe. Erschien in „Mario­lo­gi­sches“.

    • Eben — in der Ost­kir­che, nicht aber im Westen!

      Und das hat auch einen ein­deu­ti­gen und gut erkenn­ba­ren theo­lo­gi­schen Grund. Ich wer­de das erklä­ren:

      Der Westen hat das erst im spä­ten 19. Jh ange­fan­gen zu über­neh­men, als Pius IX. den hl Josef zum Schutz­her­ren der Kir­che erhob. Die damals bereits erho­be­nen For­de­run­gen, ihn auch in den Mess­ka­non ein­zu­fü­gen, wehr­te er noch ab.

      Die Hei­li­ge-Fami­lie-Ver­eh­rung oder das Fest „Josef der Arbei­ter“ (Pius XII.) las­se ich mal bei­sei­te. Das kann man ja so machen.

      Ent­schei­dend war dann eben die­ses Trei­ben durch Ron­cal­li, der ihn in den Mess­ka­non ein­füg­te, was gewalt­sam ist, denn dort ste­hen Mär­ty­rer der ersten Stun­de, und da passt er schlicht nicht hin.
      Eben­so erhob er Josef neben Maria zum Patron des Vati­ca­num II., was bereits eine Zer­stö­rung des Heils­rol­len­ge­fü­ges andeu­te­te. Mari­as Rol­le in „Lumen Gen­ti­um“ weicht ent­schei­dend ab von der bis­he­ri­gen mario­lo­gi­schen Leh­re und Dog­ma­tik. Eben­so miss­ver­ständ­lich und theo­lo­gisch absurd ist die Erhe­bung und Ein­ord­nung Mari­as zur „Mut­ter der Kir­che“ und in ein Neu­es-Pfing­sten-Kon­zept durch Paul VI. am sel­ben Tag wie „Lumen gen­ti­um“.

      Woity­la füg­te den hl. Josef dann in meh­re­re neu erfun­de­ne Hoch­ge­be­te des NOM ein.
      In „Redemp­to­ris custos“ ver­kehr­te er förm­lich die Rol­len von Maria und Josef — eine eige­ne Art des Gen­de­ris­mus, denn kein Mann kann die Rol­le der Got­tes­mut­ter auch nur annä­hernd aus­füh­ren — eben­so wie kei­ne Frau Prie­ster sein kann!
      Lei­der haben die mei­sten Kon­ser­va­ti­ven die­se Zer­stö­rung der gött­li­chen Ord­nun­gen ein­fach ver­pennt. Wenn es ums Frau­en­prie­ster­tum geht, sind sie alle sofort wach. Wenn aber die ein­zig­ar­ti­ge und nur der Frau zuge­dach­te Auf­ga­be plötz­lich dem Mann zuge­ord­net wird, nicken sie fromm mit den Köp­fen…

      Die Krö­nung war die sedis­va­kan­ti­sti­sche Dog­ma­ti­sie­rung der „Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis des Hl. Josef“ in der Kir­che der Glo­rie. Über den Füh­rer die­ser schis­ma­ti­schen Grup­pe heißt es:

      „1967 ver­kün­det er das Dog­ma vom „unbe­fleck­ten hei­li­gen Joseph“ und die Auf­he­bung der Erb­sün­de. 1968 stell­te er Joseph mit Maria gleich.“

      http://www.helmut-zenz.de/hzfreik.htm

      Man sieht an der Ange­legn­heit, dass sich Tra­di­tio­na­li­sten auf erschrecken­de Wei­se den Pro­gres­si­ven ange­nä­hert haben, denn durch die Über­be­to­nung des hl. Josef wird das Heils­ge­fü­ge ver­dun­kelt und zer­stört. Die Kon­se­quenz, dass wenn man Josef mit Maria auf eine Ebe­ne stellt, ist näm­lich theo­lo­gisch tat­säch­lich, dass man die Erb­sün­den­leh­re bestrei­ten muss… was ver­rückt scheint, ist nur fol­ge­rich­tig.

      Woity­la hat soweit nicht gedacht, nimmt aber im Grun­de mit sei­ner Ido­li­sie­rung Josefs eine ähn­li­che Rich­tung ein.

      Nun wer­den Sie schnell erken­nen, dass auch die Ost­kir­che die römi­sche Erb­sün­den­leh­re so nicht kennt und daher eben auch eine über­zo­ge­ne Josefsver­eh­rung ent­wickeln konn­te.

      Wir kom­men dog­ma­tisch in Teu­fels Küche, wenn wir hier nicht klar und sau­ber den­ken und uns der weit­rei­chen­den Fol­gen sol­cher eigen­mäch­ti­gen Ido­li­sie­run­gen bewusst sind.

      Mit vol­lem Recht hat die West­kir­che daher das Ver­schwin­den des hl. Josefs hin­ter der Got­tes­mut­ter immer als Myste­ri­um ste­hen­ge­las­sen.

      So kommt ein Stein zum ande­ren in der Irrig­keit, im Umbau der Leh­re hin zu etwas ande­rem, bis am Ende alles durch­ein­an­der ist… las­sen wir doch Josef da, wo er immer war: im abso­lu­ten Schwei­gen und treu­ster Dienst­eif­rig­keit, die schon vie­len Men­schen in aller Stil­le aus wirt­schaft­li­chen Nöten gehol­fen hat. Auch mir!

  19. Die tra­di­ti­ons­freund­li­che Semi­na­ri­en bekom­men stets mehr Zulauf; das ist in der Tat erfreu­lich und stößt bei vie­len Moder­ni­sten natür­lich sau­er auf.
    Die Prie­ster­bru­der­schaft St.-Pius X hat in den letz­ten 44 Jah­ren ins­ge­samt knapp 2000 prie­ster­li­che Mit­glie­der gehabt, wovon etwa 400 ver­stor­ben sind; knapp 750 tra­ten über zu der Petrus­brü­der­schaft; die FSSPX zählt im Augen­blick etwa 850 Mit­glie­der.
    Die Aus­fall­quo­te in den Semi­na­ri­en beträgt ca. 30%, ähn­lich übri­gens bei der FSSP und in z.B. dem Séminaire von Tou­lon; ähn­li­che Per­cen­ta­ges tra­ten übri­gens vor 90 bis 70 Jah­ren in ganz West­eu­ro­pa bei den Spi­ri­ta­nern und in den gro­ßen fran­zö­si­schen Semi­na­ri­en auf.
    Das ist übri­gens sehr sinn­voll: es weist dar­auf­hin, daß eine kräf­ti­ge Selek­ti­on und reif­li­che Über­le­gung statt­fin­det.
    Der tra­di­ti­ons­freund­li­che Kle­rus wächst, im Gegen­satz zu dem Rest der Kir­che:
    ins­ge­samt gibt es ünge­fähr 3500 Prie­ster, dar­über­hin­aus vie­le Brü­der (die in der moder­nen Kir­che rasant veschwinden)und ein schnel­les Wachs­tum von befreun­de­ten weib­li­chen Orden.
    Die Kaprio­len von Fran­zis­kus und das Gestüm­pe­re der moder­ni­sti­schen Post­kon­zils­kir­che haben gewal­ti­ge Ver­schie­bun­gen zuwe­ge gebracht.
    Die FSSPX ist übri­gens kein mono­li­thi­scher Block: es gibt vie­le asso­zier­te und befreun­de­te Gesell­schaf­ten und Orden;
    und, wie auch im Mit­tela­ter und in der Neu­zeit, gibt es immer wiedr Geist­li­chen, die sich auch im höhe­ren alter zum Ordens­le­ben geru­fen füh­len.
    Das ist kein Man­ko son­dern der Beweis eines frucht­ba­ren geist­li­chen Lebens.
    Die Anzahl der Gläu­bi­gen, die der Tra­di­ti­on nahe­ste­hen und/oder näher ken­nen ler­nen dürf­ten (und in den weit­aus mei­sten Fäl­len heißt es auch: schät­zen, wenn nicht lie­ben lern­ten) läßt sich auf ca. 5 Mil­lio­nen hoch­rech­nen- das ist mehr als das Dop­pel­te was noch unter Papst Bene­dikt XVI von kon­ser­va­ti­ven Kar­di­nä­len ange­nom­men wur­de, und etwa hun­dert­mal mehr als (fru­strier­te) Moder­ni­sten ange­ben.
    In den letz­ten Jah­ren hat sich die Fun­da­men­tal­theo­lo­gie, die Patri­stik und die Kir­chen­ge­schich­te bei der FSSPX sehr stark ent­wickelt und eine hohe Qua­li­tät erreicht;
    die moder­ne Infor­ma­ti­ons­me­di­en und die welt­wei­te Ver­knüp­fung spie­len da eine sehr gro­ße Rol­le.
    Inter­ne Schwie­rig­kei­ten inner­halb der FSSPX sind in den letz­ten 20 Mona­ten stark zurück­ge­gan­gen:
    das desa­strö­se Agie­ren von Ber­go­glio hat eine total uner­war­te­te Situa­ti­on her­vor­ge­ru­fen: die post­va­ti­ka­ni­sche Kir­che fällt wie ein Kar­ten­haus inein­an­der und ver­dün­stet als Gesprächs­part­ner der FSSPX.
    Die Auf­ga­be und die Pflicht, den Glau­ben unver­fälscht wei­ter zu tra­gen, wird da natür­lich noch grö­ßer.
    Pro­spe­re pro­ce­de!

    • Haben Sie die­se Sta­ti­sti­ken und Hoch­rech­nun­gen selbst erstellt oder kann man das irgend­wo nach­le­sen?

      • Das Daten­ma­te­ri­al habe ich natür­lich nicht erfun­den.
        Die Web­sites der FSSPX (www.dici.org; http://www.laportelatine.org) geben unter „Histoire“ aus­führ­li­che und sehr belast­ba­re Zah­len wie­der.
        Wei­ter­hin Stu­di­um von vie­len Blogs und Kom­men­ta­re, beson­ders im Fran­zö­si­schen.
        Die FSSP ist weni­ger aus­kunfts­freu­dig; aus den in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten gemach­te Mit­tei­lun­gen (da ist ein per­sön­li­ches Archiv sehr nütz­lich) läßt sich eben­falls ein gutes Bild mit zuver­läs­si­gen Zah­len machen.
        Die Eccle­sia Dei-Gesell­schaf­ten wer­den z.B. in Wiki­pe­dia recht gut beschrie­ben; par­al­lel dazu kann man mit den von den unter­schied­li­chen Orden und Gesell­schaf­ten publi­zier­ten Zah­len ver­glei­chen.
        Die sta­ti­sti­sche Ver­glei­che stam­men von mir; die Aus­fall­quo­te in den Semi­na­ri­en vor vie­len Jahr­zehn­ten ist histo­risch sehr gut beschrie­ben.
        Was die Hoch­rech­nun­gen betrifft:
        Anläß­lich Summorum pon­ti­fi­cum und den dama­li­gen Gesprä­chen zwi­schen des Vati­kans und der FSSPX wur­den Hoch­rech­nun­gen gemacht bzw. Zah­len genannt von einer­seits (nach mei­ner Erin­ne­rung) S.E. Kard.Castrillon Hoyos (ca. 1 Mil­li­on) und ander­seits wüten­den Moder­ni­sten („ein paar weni­ge Gläubigen“/ (mei­ner Erin­ne­rung nach wur­de dies in einem Arti­kel auf kath.net mit ca. 50 000 ange­ge­ben).
        In den letz­ten Jah­ren ist die Tra­di­ti­on beson­ders auf­ge­blüht; und auch die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta habe ich bei der Tra­di­ti­on dazu­ge­rech­net.
        Ich kann nur emp­feh­len um sel­ber sehr aus­führ­lich die unter­schied­li­che Orden und Gesell­schaf­ten zu stu­die­ren, die Web­sites und die Mit­tei­lun­gen zu lesen und das Mate­ri­al zu stu­die­ren:
        es ist unge­mein inter­es­sant und stär­kend für den Glau­ben.
        Auf die­ser Web­site posten eini­ge Histo­ri­ker und Histo­ri­ke­rin­nen, die sicher noch mehr Zah­len­ma­te­ri­al lie­fern kön­nen.

        Das Zah­len­ma­te­ri­al der kon­ven­tio­nel­len Orden ist dage­gen sehr schwie­rig zu beschaf­fen:
        die Ordens­kon­gre­ga­ti­on gibt nicht viel preis (Kard. Braz do Aviz fröhnt hier wohl die flä­mi­sche Devi­se: „Wer nichts tut, macht nichts falsch“);
        klei­ne Kon­ven­te und Kom­mu­ni­tä­ten wer­den meist in Stil­le geschlos­sen (es sei ein oder meh­re­re Skan­da­le deto­nie­ren) und ver­schämt tot­ge­schwie­gen.
        Und die kir­chen­ge­schicht­li­che Lehr­stüh­le beschäf­ti­gen sich wohl­wei­se NICHT mit dem Unter­gang in den letz­ten 50 Jah­ren.
        Es ist als mit dem deut­schen Sek­tor Mit­te an der Ost­front in 1944 (rus­sisch genannt: „Ope­ra­ti­on Bag­ra­ti­on“): auf ein­mal feh­len 2,5 Mil­lio­nen Sol­da­ten- und kei­ner weiß, wann und wo sie gefal­len sind.
        Ein­zig die plötz­lich ellen­lan­ge Gefal­le­nen­li­sten und das häu­fi­ge Wört­chen „ver­mißt“ erin­nern an die Kata­stro­phe.
        Und die Wit­wen, die Kin­der, die Ver­lob­te, die Eltern und Geschwi­ster blei­ben allein zurück.

      • @Tridentinus,

        Vor­erst Adden­dum: bei „…die Gefal­le­nen­li­sten…“ lies „auf den Grab­mo­nu­men­ten“ dazu;
        tat­säch­lich sind die Gefal­le­nen- und Ver­miss­ten­zah­len für die Jah­re 1944 und 1945 (zusätz­lich die hin­ter­her Zuge­füg­ten) ein Viel­fa­ches län­ger als die Zah­len von 1939 bis 1943.

        Ver­zei­hen Sie mei­ne Neu­gier, aber wel­che Zah­len haben Sie denn?

  20. Inter­es­sant, und von grö­ße­rer Bedeu­tung scheint mir die­ser Satz:

    „Ich hal­te die­ses weich­ge­spül­te Gewäsch und die­se laten­ten Häre­si­en nicht mehr aus.“

    Aus Gesprä­chen hört man, daß es inzwi­schen nicht weni­gen „rat­lo­sen“ Katho­li­ken genau­so ergeht. Die­se Fest­stel­lung ist von erheb­li­cher Bedeu­tung, mei­ner Auf­fas­sung nach.

  21. hedi züger am 19. Febru­ar 2016 um 10:06

    Lie­be @hedi züger!
    Für Ihre Wor­te dan­ke ich Ihnen herz­lich!
    Sie per­sön­lich zu ken­nen, müss­te ein Gewinn sein.
    Sie sind sehr tap­fer!
    Seit Jah­ren ans Haus gefes­selt, strah­len Sie den­noch kei­ne Bit­ter­keit, son­dern Dank­bar­keit und Warm­her­zig­keit aus — gespeist aus einem tie­fen Glau­ben. Welch gro­ßes Geschenk!
    Ich bin etwa in Ihrem Alter, lie­be hedi züger und seit ca. 8 Jah­ren ver­wit­wet. Auch in mei­nem Leben gibt es ein schwe­res Kreuz zu tra­gen, doch ich hal­te es mit Tere­sa von Avi­la:
    „Nichts soll dich äng­sti­gen, nichts dich erschrecken …“
    Sie ken­nen sicher den gan­zen Wort­laut die­ses Gebe­tes.
    Ihre Erfah­rung, @hedi:
    „Nein, im inni­gen Umgang mit dem Herrn fehlt uns nichts.“
    deckt sich wun­der­bar mit dem letz­ten Satz des Gebets:
    „Solo Dios basta.“ — Gott allein genügt!

    Ich wün­sche Ihnen ‑und uns allen hier- den Segen Got­tes und stets fro­he Zuver­sicht.

    • ein gro­sses Dan­ke­schön-wir beten, dass wir uns in Got­tes ewi­gem Frie­den begeg­nen dür­fen beson­ders mit all den postern und dem Urhe­ber die­ses wert­vol­len Forums.ecce quam bonum et jucund­um habi­t­a­re in unum-wie schön und gut es ist wenn Geschwi­ster in Ein­tracht wohnen.Ps.133-und zwar in Ewig­keit!

      • Sie fra­gen, wel­che Zah­len ich denn hät­te. Kei­ne so syste­ma­ti­schen, wie Sie sie ange­ben. Des­we­gen habe ich gefragt, nicht jedoch, um Ihre Anga­ben zu bezwei­feln. Inter­es­sant wäre auch mal, zu wis­sen, wie­vie­le tra­di­tio­nel­len Prie­ster, das Prie­ster­tum völ­lig auf­ge­ge­ben haben, sei es zöli­bats­be­gingt oder nicht, sei es ord­nungs­ge­mäß lai­siert oder nicht. Zwei Fäl­le bei FSSPX fal­len mir gleich auf Anhieb ein: Otto und Paul Nat­te­rer. Letz­te­rer mW jetzt Phi­lo­so­phie­do­zent in Trier, erste­rer Post­bo­te.

  22. War­um die­se sinn­lo­sen Dis­ku­tio­nen ? Die Semi­na­re der Tra­di­ti­on sind voll (in Frank­reich und USA wer­den in der Zukunft viel mehr Prie­ster der Tra­di­ti­on geweiht). War­um sind in West-Euro­pa die Semi­na­re des Novus Ordo leer , das ist die Zen­tra­le Fra­ge, was ist da schief­ge­lau­fen ? In der Diö­ze­se Metz wird diess Jahr viel­leicht ein Prie­ster geweiht, es müss­ten min­de­stens 100 bis 150 sein um den Prie­ster­man­gel ent­ge­gen­zu tre­ten. Hört auf? auf Semi­na­re der Tra­di­ti­on her­um­zu­ei­ern, die haben Zukunft, und trotz gro­sser Schwie­rig­kei­ten sei­tens der Amts­kir­che, vie­le Bewer­ber. Die Zukunft liegt da, und bestimmt nicht in den lee­ren Semi­na­ren Deutsch­lands und Frankreichs.…oder Oester­reichs.….

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