Zeitung der französischen Bischöfe fordert: Keine Exkommunikation mehr für Freimaurer

Freimaurerei
Freimaurerei und Kirche

(Paris) Am 26. Novem­ber 1983 bekräf­tig­te die römi­sche Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on mit einer von Papst Johan­nes Paul II. aus­drück­lich appro­bier­ten Erklä­rung die Unver­ein­bar­keit der Frei­mau­re­rei mit der Katho­li­schen Kir­che.

Die Ver­ur­tei­lung war vom dama­li­gen Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger, für not­wen­dig erach­tet wor­den. Nach­dem im neu­en Codex des Kir­chen­rechts vom Janu­ar 1983 die Zuge­hö­rig­keit zu einer Frei­mau­rer­lo­ge nicht mehr aus­drück­lich erwähnt wur­de, trat in meh­re­ren Län­dern die Behaup­tung auf, dar­un­ter auch in Öster­reich, Frei­mau­rer sei­en nicht mehr exkom­mu­ni­ziert. Katho­li­ken baten Rom daher um eine Klä­rung, die mit beson­de­rer Eile noch im Novem­ber des­sel­ben Jah­res erfolg­te.

„Das nega­ti­ve Urteil der Kir­che über die frei­mau­re­ri­schen Ver­ei­ni­gun­gen bleibt also unver­än­dert, weil ihre Prin­zi­pi­en immer als unver­ein­bar mit der Leh­re der Kir­che betrach­tet wur­den und des­halb der Bei­tritt zu ihnen ver­bo­ten bleibt.  Die Gläu­bi­gen, die frei­mau­re­ri­schen Ver­ei­ni­gun­gen ange­hö­ren, befin­den sich also im Stand der schwe­ren Sün­de und kön­nen nicht die hei­li­ge Kom­mu­ni­on emp­fan­gen“ (Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re, Urteil der Kir­che bleibt unver­än­dert, 26. Novem­ber 1983).

Damit wur­de die Exkom­mu­ni­ka­ti­on bekräf­tigt und prä­zi­siert:

„Auto­ri­tä­ten der Orts­kir­che steht es nicht zu, sich über das Wesen frei­mau­re­ri­scher Ver­ei­ni­gun­gen in einem Urteil zu äußern, das das oben Bestimm­te außer Kraft setzt“ (Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re, Urteil der Kir­che bleibt unver­än­dert, 26. Novem­ber 1983).

La Croix will Aufhebung der Exkommunikation für Logenbrüder

Beschürzte Logenbrüder
Beschürz­te Logen­brü­der

Den­noch gibt es „mün­di­ge Katho­li­ken“, die sich an der Exkom­mu­ni­ka­ti­on sto­ßen oder sie rund­weg leug­nen. „Man­che haben kei­ne Skru­pel, ihre Miß­bil­li­gung offen zu zei­gen. Die Zuge­hö­rig­keit zur Frei­mau­rer­lo­ge ist ihnen wich­ti­ger als der Gehor­sam gegen­über der Kir­che“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Jüng­stes Bei­spiel dafür ist La Croix, die Tages­zei­tung der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz. Am 25. Janu­ar beklag­te sie sich dar­über, daß soviel Stren­ge „exklu­siv“ und so „schmerz­lich“ nur „die Frei­mau­rer“ tref­fe, „die sich zum katho­li­schen Glau­ben beken­nen“.

Laut La Croix sei­en „Urtei­le“, wie jenes der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on gerecht­fer­tigt und „ver­ständ­lich“ in einer Zeit, in der die Logen erklär­ter­ma­ßen kir­chen­feind­lich gewe­sen sei­en. Heu­te aber sei das, zumin­dest laut der Zei­tung der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz, nicht mehr der Fall.

Statt einer Begrün­dung für die­se Behaup­tung führt La Croix die eine omni­prä­sen­te Ver­pflich­tung zum „Dia­log“ ins Feld: „Gäbe es in einem Kon­text, wie dem heu­ti­gen, nicht mehr Nut­zen im Dia­log als in der Ver­ur­tei­lung?“ Um die beschürz­ten Brü­der aus der selbst­ge­wähl­ten Kir­chen­fer­ne zu „befrei­en“, wird von der Tages­zei­tung auf das „Hei­li­ge Jahr der Barm­her­zig­keit“ ver­wie­sen: „War­um nicht aus Anlaß des Jah­res der Barm­her­zig­keit end­gül­tig die­se Beschul­di­gung von der ‚schwe­ren Sün­de‘ eli­mi­nie­ren?“

Der Tages­zei­tung der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz fällt kein Grund ein, war­um die Frei­mau­rer exkom­mu­ni­ziert sein soll­ten. Um genau zu sein, unter­nimmt die Zei­tung erst gar kei­nen Ver­such, einen Grund zu nen­nen. Sie ver­weist ledig­lich auf eine „Ver­gan­gen­heit“, die nun nicht mehr gege­ben sei, ohne zu erklä­ren, wann sich was und war­um geän­dert haben soll.

„Dabei ist die Ant­wort ganz ein­fach. Der Vor­wurf der schwe­ren Sün­de kann nicht eli­mi­niert wer­den, weil sich die Frei­mau­re­rei weder geän­dert hat noch je etwas unter­nom­men hat, um sich zu ändern. Ihr Ziel ist nach wie vor die Zer­trüm­me­rung der orga­ni­schen und natür­li­chen Gesell­schaft. Sie unter­stützt dazu Posi­tio­nen und Ver­hal­tens­wei­sen, die aus ethi­scher und sozia­ler Sicht mit dem katho­li­schen Glau­ben abso­lut unver­ein­bar sind und die­sem viel­mehr erklär­ter­ma­ßen wider­spre­chen, wie Schei­dung, Abtrei­bung, Homo­se­xua­li­tät, Gen­der-Ideo­lo­gie, Eutha­na­sie und ande­re mehr“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Wenn sich die Distanz ver­rin­gert habe, dann nur, weil pro­gres­si­ve Teil der Kir­che sich mit ihren „Öff­nun­gen“ den Posi­tio­nen der Logen ange­nä­hert hät­ten, „falls die­se nicht über­haupt in eine töd­li­che Umar­mung führ­ten“.

Die am 28. April 1738 von Papst Cle­mens XII. mit der Bul­le In emi­nen­ti aus­ge­spro­che­ne Ver­ur­tei­lung habe nichts an von ihrer Gül­tig­keit ver­lo­ren. Vor allem aber las­se sie kei­nen Platz für Zwei­fel. „Es wäre nicht schlecht, wenn man das auch in der Tages­zei­tung der fran­zö­si­schen Bischö­fe beach­ten und viel­leicht bei Gele­gen­heit die­se Bann­bul­le nach­le­sen wür­de“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Wiens Dompfarrer Toni Faber und seine beschürzten Brüder

Zu jenen, die sich über die gel­ten­de Ver­ur­tei­lung der Frei­mau­re­rei hin­weg­set­zen, gehört der Wie­ner Dom­pfar­rer Msgr. Toni Faber. 2010 war er zusam­men mit dem ehe­ma­li­gen Groß­mei­ster der Öster­rei­chi­schen Groß­lo­ge zu Gast beim pri­va­ten Fern­seh­sen­der TW1.

Auf die Erklä­rung der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und die Exkom­mu­ni­ka­ti­on bei Ein­tritt in eine Loge ange­spro­chen, erklär­te Dom­pfar­rer Faber: statt mit Kar­di­nal Ratz­in­ger hal­te er es „lie­ber mit dem Kar­di­nal König“. In Öster­reich sei es „Gott sei Dank, immer so“ gewe­sen, „daß Frei­mau­rer, die den Kar­di­nal König gefragt haben: ‚Ist es für mich als auf­rich­ti­gen Katho­li­ken erlaubt, in der Loge zu sein‘, von ihm immer die Zustim­mung erhal­ten haben“.

Faber ver­mit­tel­te den Ein­druck, als sei die Hal­tung zur Frei­mau­re­rei per­sön­li­che Ermes­sens­sa­che. Die „Zustim­mung“, die Kar­di­nal König laut Faber erteil­te, war jedoch null und nich­tig, weil er kei­ner­lei Zustän­dig­keit dafür hat­te.

Faber frei­mü­ti­ge Dar­stel­lung ver­deut­licht, daß kirch­li­che Bestim­mun­gen bis in die höch­sten Stel­len hin­ter­trie­ben wer­den. Faber konn­te sich in der Sen­dung sei­ner per­sön­li­chen Kon­tak­te zu „vie­len“ Frei­mau­rern, die er aus­nahms­los als „über­zeug­te Katho­li­ken“ bezeich­ne­te,  nur des­halb rüh­men, weil er sich offen­bar sicher sein konn­te, von vor­ge­setz­ter Stel­le nichts befürch­ten zu müs­sen.

Die behaup­te­te Harm­lo­sig­keit der Logen wur­de von Toni Faber 2010 wie nun von La Croix so weit getrie­ben, daß man sich fra­gen könn­te, war­um es angeb­lich „auf­rich­ten“ und „über­zeug­ten Katho­li­ken“ wich­tig ist, im Unge­hor­sam zur eige­nen Kir­che zu leben, um einem angeb­lich so harm­lo­sen Ver­ein anzu­ge­hö­ren.

Das Video der Sen­dung mit Dom­pfar­rer Faber, zunächst auf You­tube ver­öf­fent­licht, dort inzwi­schen aber gelöscht, kann noch bei Gloria.tv abge­ru­fen wer­den.

Text: Giu­sep­pe Nar­di

20 Kommentare

  1. Mitt­ler­wei­le hat es im Haus der Kir­che soviel Rauch und Schwe­fel, dass man nur noch mit einer Gas­mas­ke über­le­ben kann: mei­ne „Gas­mas­ke“, das ist eine alte Hl. Schrift, ein alt­grie­chi­sches NT, ein alter Kate­chis­mus und ein Rosen­kranz. Dem Geruch des Schwe­fels kann ich dadurch nicht ent­ge­hen, aber er kann mir nicht wesent­lich scha­den.

  2. Nach­fol­gend eine zum Arti­kel pas­sen­de Schil­de­rung der neu­en Tak­tik der Frei­mau­re­rei im Kampf gegen die Kir­che.
    Sie stammt vom mitt­ler­wei­le ver­stor­be­nen Hw Man­fred Adler:
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    „Schon nach dem 1. Welt­krieg hat man in der Gegen­kir­che (die Welt­frei­mau­re­rei) erkannt, dass das bis­he­ri­ge, von gei­sti­ger Pole­mik und mili­tan­ter Kon­fron­ta­ti­on bezeichne­te Ver­hält­nis zur katho­li­schen Kir­che
    drin­gend einer stra­te­gi­schen und tak­tischen Kor­rek­tur bedarf.
    Die mas­si­ve anti­kirch­li­che Pro­pa­gan­da war nicht geeig­net, die Kir­che zu ver­nich­ten und brach­te der Frei­mau­re­rei nicht den gewünsch­ten Erfolg und den erhoff­ten Fort­schritt auf dem Wege zur One­world (Welt­re­pu­blik) und zur uni­ver­sa­len Reli­gi­on.
    So hat der „Fürst der Welt“ (Johan­nes 12, 31. 14, 30. 16, 11) eini­ge sei­ner Mei­ster­schü­ler in den Logen inspi­riert und moti­viert, eine neue Lang­zeit­stra­te­gie zu ent­wer­fen, die den schon 200 Jah­re andau­ern­den unfrucht­ba­ren Aus­ein­an­der­set­zun­gen und nutz­lo­sen Strei­te­rei­en zwi­schen Frei­mau­rern und Katho­li­ken ein Ende set­zen und gleich­zei­tig ein erfolg­rei­ches und wirk­sa­mes Land zur Zer­set­zung der Katho­li­schen Kir­che und ihres Glau­bens ent­wickeln soll­te.
    Genau zu die­sem Zweck hat man gleich­zei­tig als Wun­der­dro­ge die neue revo­lu­tio­nä­re Metho­de ent­deckt, die man Dia­log nennt.
    Durch den brü­der­li­chen Dia­log soll­te es end­lich gelin­gen, die Kir­che ent­schei­dend zu schwä­chen und sie im Sin­ne der „frei­mau­re­ri­schen Huma­ni­tät“ gei­stig umzu­funk­tio­nie­ren.
    Der Geist der Fin­ster­nis, der es mei­ster­haft ver­steht, sich als „Engel des Lich­tes“ (2. Korin­ther 11, 14) zu tar­nen, hat des­we­gen die Paro­le „Auf zum Dia­log“ ausgege­ben.
    Die­se neue Masche war in mehr­fa­cher Hin­sicht geni­al.
    Der über­le­ge­ne Stra­tege Satan weiß sehr wohl, dass die Kir­che weder durch die Errich­tung des kor­rup­ten vati­ka­ni­schen Wirt­schafts- und Finanz­sy­stems
    noch durch die her­kömm­li­chen Finanz­at­tacken auf­ge­klär­ter Logen­brü­der
    ent­schei­dend ge­schlagen und geschä­digt wer­den kann.
    Er setzt des­halb höher an, indem er nun­mehr ver­sucht, im Gei­ste gegen­sei­ti­ger „Tole­ranz“ das soge­nann­te „Freund-Feind-Den­ken“ abzu­bau­en. Wenn Kir­che und Frei­mau­re­rei näm­lich eines Tages kei­ne Fein­de mehr sind,
    dann sind sie viel­leicht Freun­de.
    Aber selbst wenn sie die­ses nicht wer­den soll­ten, so sind sie jeden­falls kei­ne Fein­de mehr.
    Und wenn die­ses erste Plan­ziel auf dem Wege des Dia­logs ein­mal erreicht ist, dann hat die Frei­mau­re­rei die Schlacht gegen die Kir­che bereits gewon­nen.
    Daher der Ruf der Loge nach dem Dia­log.
    Denn eine Kir­che, die mit anders Den­ken­den — Nicht­ka­tho­li­ken, Nicht­chri­sten, Athe­isten und Anti­chri­sten — auf allen Ebe­nen und welt­weit demü­tige und „brü­der­li­che Dia­lo­ge“ führt, muss ihre mis­sio­na­ri­sche Sen­dung und ihr mis­sio­na­ri­sches Wesen mit sei­nem unab­ding­ba­ren Anspruchs- und For­derungscharakter not­ge­drun­gen abschwä­chen und ver­ges­sen.
    Allem Anschein nach ist näm­lich die mis­sio­nie­ren­de Kir­che in dem­sel­ben Maße auf dem Rück­zug, wie die dia­lo­gi­sie­ren­de Kir­che auf dem Vor­marsch ist.
    Gewis­se Vor­gän­ge auf dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil haben die­ser Fehl­ent­wick­lung zweif­fel­los Vor­stoß gelei­stet.
    Damals ist der Begriff von der „dia­lo­gi­sie­ren­den Kir­che“ geprägt wor­den.
    Ein nur als unver­bind­li­che Infor­ma­ti­on oder Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­stan­de­ner „Dia­log“ genügt dem Anspruch eben­so wenig wie eine „Mis­si­on“, die Glau­bens­ver­kün­dung durch Befrei­ung und Erlö­sung von inner­welt­li­chen Not- und son­sti­gen Zustän­den ersetzt und umdeu­tet und ver­fälscht.“
    -

  3. Momen­tan sind es deren 20 (zwan­zig) hohe Mit­glie­der, die in den Vati­kan ein­ge­schleust wur­den.

    Das Gebet zum hei­li­gen Erz­engel Micha­el ist nach wie vor eine unver­zicht­ba­re, mäch­ti­ge Waf­fe; gebrau­chen wir es, täg­lich! Es soll­te eine Ange­wohn­heit wer­den, spe­zi­ell nach jeder hei­li­gen Mes­se!

    • @Ano Nym — Es sind viel mehr. Es fing schon in der Zeit des II. Vati­ka­nums an, so sag­te Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re schon damals, dass alles voll von ihnen ist. Dar­über hin­aus wur­de die Wahl eines Kar­di­nals aus jenem Korps zum Papst schon 1903 durch die eine ein­zi­ge Stim­me von S.M. Kai­ser Franz Joseph I. ver­hin­dert. Sie sind schon sehr sehr lan­ge prä­sent.
      Zu beten ist auf jeden Fall eine abso­lu­te Pflicht, sowohl um Schutz, als auch um Ret­tung vie­ler See­len. Da haben Sie kom­plett recht. So lehr­te unser Herr Jesus Chri­stus uns auch zu beten für die, die uns ableh­nen oder feind­lich gesinnt sind, und sie zu seg­nen: „…segnet, die euch flu­chen; tut wohl denen, die euch has­sen; bit­tet für die, so euch belei­di­gen und verfolgen,…“ (Mt 5, 44). Pau­lus sag­te hier­zu: „So ermah­ne ich euch nun, daß man vor allen Din­gen zuerst tue Bit­te, Gebet, Für­bit­te und Dank­sa­gung für alle Men­schen, für die Köni­ge und alle Obrig­keit, auf daß wir ein ruhi­ges und stil­les Leben füh­ren mögen in aller Gott­se­lig­keit und Ehr­bar­keit. Denn sol­ches ist gut und ange­nehm vor Gott, unserm Heiland,…“ (1. Tim 2, 1–3).
      Dan­ke für Ihren Gebets­hin­weis !

  4. Zur Situa­ti­on und den Irr­we­gen, die sie bis heu­te in der Katho­li­schen Kir­che geht, ist fol­gen­de Buch­emp­feh­lung hier ange­führt: „Die Unter­mi­nie­rung der Katho­li­schen Kir­che“ von Mary Ball Mar­ti­nez Ver­lag: Pro Fide Catho­li­ca

    • Zu Frei­mau­re­rei und Kir­che auch emp­feh­lens­wert:
      Hans Baum: Die Apo­ka­lyp­ti­sche Frau aller Völ­ker sowie Das Ulti­ma­tum Got­tes.

      Hans Baum hat­te sich nach sei­ner Ent­las­sung aus der sowje­ti­schen Kriegs­ge­fan­gen­schaft inten­siv auf phi­lo­so­phi­schem Wege mit der Frei­mau­re­rei im Zusam­men­hang mit der „Offen­ba­rung des Johan­nes“ beschäf­tigt.
      Dann erfuhr er von den Amster­da­mer Bot­schaf­ten der Mut­ter­got­tes, der „Frau aller Völ­ker“ wie sie sich bezeich­ne­te, und wo sie auch das wich­ti­ge Gebet nebst Bild offen­bar­te. Auf die­sem Bild der Frau aller Völ­ker ist Ihre Heils­be­deu­tung ganz und gar aus­ge­sagt.
      In ihren Bot­schaf­ten hat unse­re lie­be Frau und Mut­ter Maria, geprie­sen sei sie, das Wesen, die Sym­bo­le usw. und Absich­ten der Frei­mau­re­rei und des Kom­mu­nis­mus, vor allem der Hoch­lo­gen, kom­plett ent­larvt.

      Hans Baum ver­hilft dem Leser zu einem tie­fen Ver­ständ­nis der Heils­ge­schich­te sowie zum Wir­ken der Fein­de in und außer­halb der Kir­che in Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart.

  5. Vor ca. 2 Jah­ren nahm ich unbe­ab­sich­tigt an einer Abend­mes­se im Ste­phans­dom teil, die Herr Dom­pfar­rer Faber „zele­brier­te“, die allein dem „Lions Club“ (!) zuge­ord­net war (ein Jubi­lä­um od.ä.). D.h. der Dom war voll mit sei­nen Mit­glie­dern, die Herr Dom­pfar­rer Faber per­sön­lich dort und sehr ver­traut, begrüß­te. Eini­ge, wie ich stau­nend zur Kennt­nis neh­men muß­te, beim Namen nann­te und offen­sicht­lich sehr gut kann­te, auch die „Struk­tur des Clubs“ bzw. ihre Hier­ar­chie, als er sie per­sön­lich (wäh­rend der Hei­li­gen Mes­se) schil­der­te und ansprach. Das Wort „Bru­der“ war da sehr oft im Gebrauch etc. Sehr vie­le gin­gen dann aus den Rei­hen zur Kom­mu­ni­on !? Ich war irri­tiert, sehr betrof­fen und fühl­te mich am „fal­schen Platz“ äußerst unwohl. Das ist auch ein Grund, war­um ich heu­te im Ste­phans­dom nur wenn ich „muß“ kom­mu­ni­zie­re. Natür­lich bete ich für Herrn Dom­pfar­rer Faber immer wie­der und das seit Jah­ren, wie für Sei­ne Emi­nenz Herrn Kar­di­nal Dr. Chri­stoph Schön­born auch (sie­he Hrdlick­as bar­bu­si­ge „Iko­ne“ in der Kreuz­ka­pel­le, Dom­mu­se­um das „Orgi­en­abend­mahl der Apo­stel“ vor noch nicht lan­ger Zeit, Stüt­zen­ho­fen, „Wir sind Kir­che“ etc.).

    • Wann MUSS man denn kom­mu­ni­zie­ren? Rei­ne Ver­ständ­nis­fra­ge, kei­ne Pole­mik mei­ner­seits…

  6. Sie wer­den immer drei­ster die­se Logen­brü­der. In frü­he­ren Zei­ten als Geheim­bund
    die Kir­che bekämp­fend, tre­ten sie immer mehr in Erschei­nung und an die Öffent-
    lich­keit. Seit den 60iger Jah­ren, mit Ihren Instruk­tio­nen an die Bischö­fe und
    Prie­ster der Frei­mau­rer, sind sie äußerst aktiv und in die höch­sten Rän­ge der
    Hier­ar­chie ein­ge­drun­gen und sit­zen an den Schalt­he­beln der Macht. Wer die In-
    struk­tio­nen der Frei­mau­rer kennt und gele­sen hat, der wird erken­nen, dass die
    For­de­run­gen der Frei­mau­rer, zu min­de­stens 90 % in der katho­li­schen Kir­che ver-
    wirk­lich sind: Abschaf­fung der Kir­chen­spra­che, Volks­al­tar, Knie­bän­ke, Hand­kom-
    muni­on, Lai­en in den Altar­raum, um nur eini­ge zu nen­nen. Des­halb ist es nicht
    ver­wun­der­lich, dass fran­zö­si­sche Bischö­fe for­dern, die Frei­mau­rer nicht mit
    einer Kir­chen­stra­fe zu bele­gen. Es gibt Auto­ri­tä­ten in der Kir­che die sich
    zu den Rota­ri­ern beken­nen, ein Zweig der Frei­mau­rer. Von Fran­zis­kus weiß man,
    dass er Rota­ri­er ist. Schon die Mut­ter­got­tes hat in La Salet­te ange­kün­digt,
    dass in Rom die Frei­mau­rer regie­ren wer­den. Wir sind auf dem besten Weg dort-
    hin und kei­ner wird es ver­hin­dern kön­nen.

    • Prä­zi­ser muß man die Rota­ri­er und ande­re Ser­vice-Clubs als Vor­feld-Orga­ni­sa­ti­on der Frei­mau­rer bezeich­nen. Frei­mau­rer haben sie ins Leben geru­fen, um über sie für ihre Logen rekru­tie­ren zu kön­nen. Neben den Ser­vice-Clubs gibt es auch ande­re Ver­ei­ni­gun­gen, die dem Dunst­kreis der „Mysterien„schulen zuzu­rech­nen sind, aber im Gegen­satz zu bei­spiels­wei­se Frei­mau­rern, Rosen­kreu­zern oder Mar­ti­ni­sten nicht das kul­ti­sche Feld bedie­nen. Hier­zu zäh­len zum Bei­spiel der Club of Rome, Bil­der­ber­ger oder Tri­la­te­ra­le Kom­mis­si­on.

  7. @ Kosta­di­nov An einem Sonn­tag od. kath. Fei­er­tag, wenn ich anders­wo, die Zeit für eine Hei­li­ge Mes­se, aus Grün­den, wie auch immer (Besuch, Aus­flug, Kränk­lich­keit etc.) ver­säumt, oder über­se­hen habe, dann wer­de ich die 21 Uhr Mes­se dort besu­chen.

  8. Unser Herr JEsus gebie­tet, nie­man­den zu ver­leum­den und jeder­mann in Lie­be zu begeg­nen — selbst unse­ren Fein­den.
    .
    Ich emp­fin­de es als (gelin­de gesagt) schlimm, wenn hier den Br. Mau­rern und sogar noch den Rota­ri­ern gene­rell Böses und fin­ste­re Absich­ten zuge­schrie­ben wird.
    .
    Auch die­se Mit­men­schen hat uns GOtt als unse­re Näch­sten zuge­sellt; und jeder wird auch danach beur­teilt, wie er sich ihnen gegen­über ver­hal­ten hat: selbst im „Jahr der Barm­her­zig­keit“!

    • Dann schau­en Sie sich doch an, wie die Frei­mau­re­rei auf­tritt. Deren gan­ze Sym­bo­lik ist auf die sata­ni­sche Kab­ba­la aus­ge­rich­tet. Und selbst aus den blau­en bzw. nied­rig­sten Gra­den bekommt man mit, wie dort Ver­bre­chen gegen das Natur­recht wie Abtrei­bung, Eutha­na­sie, Homo­se­xua­li­tät, Ein­äsche­rung von Toten ohne zwin­gen­den Grund usw. gut­ge­hei­ßen wer­den. Es liegt offen­kun­dig eine Unver­ein­bar­keit zwi­schen Mit­glied­schaft in der Kir­che und der Frei­mau­re­rei vor. Jeder, der eine anders­lau­ten­de Behaup­tung tätigt, weiß nicht, wovon er spricht.

    • Basel­bie­ter 9. FEBRUAR 2016 UM 18:16 — Es gibt da einen Spruch: „Wenn ein Fin­ger nach vor­ne geht, dann gehen drei nach hin­ten !“. Sün­den und Feh­ler pas­sie­ren über­all. Des­we­gen haben wir ja von Jesus Chri­stus unse­rem Herrn die Wei­sun­gen bekom­men für die, die uns ableh­nen oder feind­lich gesinnt sind zu beten (Mt 5, 44 und 1. Tim 2, 1–3 s. mein post oben). Es gibt dort auch Men­schen mit hoher Kom­pe­tenz und die nicht bos­haf­te Zie­le oder Vor­stel­lung haben. Es ist wirk­lich am Besten wenn wir beten und opfern (Süh­nelei­den) und Situa­tio­nen ‚ent­stres­sen‘. Ich bin wel­chen von ihnen begeg­net und die Klei­nen dort kön­nen nichts für Ent­schei­dun­gen auf hohen Ebe­nen, und auch die, die dort in der aller­höch­sten Ebe­ne sind, haben Lasten und Bür­den zu tra­gen. Ich den­ke mit Hass, Ableh­nung und Nega­ti­vi­tät kom­men wir nicht wei­ter, son­dern mit Unter­schei­dungs­ver­mö­gen (man muss es nicht mit­ma­chen) und Gebet und Süh­ne­op­fer­lei­den.

  9. Eben­so­gut könn­te man for­dern, Sata­ni­sten nicht zu exkom­mu­ni­zie­ren, Mord nicht mehr als Sün­de zu wer­ten und Jesus (und die voll­kom­me­ne Offen­ba­rung, die die kath. Kir­che bewahrt) als einen Weg von vie­len zum Vater bzw. in den Him­mel (und damit Gott Wider­sprüch­lich­keit und Lüge zu unter­stel­len) zu behaup­ten.

  10. Es ist schon erstaun­lich, „wie“ unver­schämt frech, der „Geist der Ver­wir­rung“, sich (!) oft zu behaup­ten weiß, in dem er „Barm­her­zig­keit“ ein­for­dert, wenn er die Lüge (sie­he die Gen­der­be­we­gung, Abtrei­bung, Eutha­na­sie etc. und hier die 10 Gebo­te) hoch­hal­ten will, und „die gei­sti­gen Wer­ke der Barm­her­zig­keit“, wer­den sie ihm zu Teil, zugleich mit Hoch­mut von sich weißt, kein Hören auf sie kennt und das “ Ich…“ zur Gel­tung bringt, wie ich „in der Welt“, lei­der oft erfah­ren muß­te. Habe gele­sen, dass es den Frei­mau­rern grund­sätz­lich nur um ihr eige­nes „ICH“ bzw. den Ego­is­mus geht — „vor­sätz­lich“…

  11. Es exi­stiert eine Enzy­kli­ka eines Pap­stes- von Leo XIII, Pius X od. etwas frü­her, wor­in die „Vor­grup­pie­run­gen“ der Frei­mau­rer, als gleich­wer­tig übel und ver­derb­lich für die Hei­li­ge röm.kath.Kirche ange­se­hen und genannt wird, wie die Logen selbst (die ROTARIER sind dort gewiss genannt und ange­führt, erin­ne­re ich mich) und damit EXKOMMUNIZIERT ! Nach­zu­le­sen in dem Buch von Mary Ball Mar­ti­nez: „Die Unter­mi­nie­rung der Katho­li­schen Kirche“.Ich glau­be, das gilt bis heu­te…?!

    • stell­ama­ria
      Es wäre nütz­lich, wenn Sie die­se Enzy­kli­ka her­aus­fin­den könn­ten. Das wür­de bedeu­ten, dass die­se Ober­hir­ten mit dem Papst an der Spit­ze nach dem Maß­ga­be frü­he­rer Päp­ste durch ihre Mit­glied­schaft in die­sen frei­mau­re­ri­schen Vor­or­ga­ni­sa­tio­nen, die im Unter­schied zur Mit­glied­schaft in der eigent­li­chen Frei­mau­re­rei nicht geheim ist und veri­fi­zier­bar ist, Frei­mau­rer im Gei­ste sind. Dass sie der größ­te Teil der Hier­ar­che vom frei­mau­re­ri­schen Geist durch­tränkt ist, ist sowie­so offen­kun­dig. Das Papst­vi­deo vom Janu­ar ist durch und durch frei­mau­re­risch. Das ist kei­ne üble Unter­stel­lung. Und der zum christ­li­chen Glau­ben kon­ver­tier­te ehe­ma­li­ge ara­bi­sche Mos­lem Abdul Mem­ra hat es mit weni­gen schlag­kräf­ti­gen Argu­men­ten klar bewie­sen: https://youtu.be/SToMQ-_xhNQ . Noch ein­mal: Das Papst-Video vom Janu­ar ist rein­ste Frei­mau­re­rei.

      • Bit­te ent­schul­digt die dum­men Gram­ma­tik­feh­ler. Bit­te ver­bes­sert sie im Gei­ste. Lei­der habe ich mich wie­der nicht an den Grund­satz gehal­ten: „nur ned hud­le“

  12. Hier nur eine klei­ne Anek­do­te ganz am Ran­de, die aber ein bezeich­nen­des Licht wirft. Alle Frei­mau­er­lo­gen haben eine soge­nann­te Dun­kel­kam­mer oder „Kam­mer des stil­len Geden­kens“ Franz.„cabinet de réflexion“ die zu den Initia­ti­ons­ri­tua­len der Bewer­ber dient. Die Kam­mer hat eine etwas beson­de­re Innen­de­ko­ra­ti­on. Bei­spiels­wei­se eine Sand­uhr, eine Ker­ze und einen Toten­schä­del. Frü­her war die Aus­stat­tung mitun­der noch reich­hal­ti­ger und bun­ter. So hat­te zum Bei­spiel zwi­schen 1940 und 1944 die fran­zö­si­sche Vichy-Regie­rung Ermitt­lun­gen gegen die fran­zö­si­sche Frei­maue­rei eröff­net um ihre Machen­schaf­ten zur Vor­be­rei­tung des Krie­ges auf­zu­decken. Als nun Ende 1941 die Poli­zei die Loge in der süd­fran­zö­si­schen Stadt Béziers durch­such­te mach­te sie einen Zufalls­fund. In der Dun­kel­kam­mer war die mumi­fi­zier­te Lei­che eines etwa sie­ben Jah­re alten Mäd­chens auf­ge­hängt, die auch gerichts­me­di­zi­nisch unter­sucht wur­de. Es wur­den ver­grö­sser­te Öff­nun­gen im Bauch und After­be­reich fest­ge­stellt. Die Bevöl­ke­rung reagier­te damals mit Abscheu auf die Bekannt­ga­be des Fun­des in der Pres­se. Die­se Dun­kel­kam­mern wer­fen natür­lich eine Rei­he von Fra­gen auf. In zivi­li­sier­ten Staa­ten, also Frank­reich und Deutsch­land gibt es Bestat­tungs­ge­set­ze. Man kann also nicht so ohne Wei­te­res Han­del mit Lei­chen­tei­len trei­ben. So könn­te man sich die Fra­ge stel­len wie die Brü­der legal in den Besitz ihrer geschmacks­vol­len Innen­de­ko­ra­ti­on kom­men? Es ist ausser­dem klar um es ein­mal ganz vor­sich­tig aus­zu­drücken, dass sol­che Fun­de nicht gera­de dazu geeig­net sind den Ver­dacht ganz aus­zu­räu­men, dass in den Logen oder in ihrem Umfeld Greu­el­ta­ten ver­übt wer­den. In bin über­zeugt, wür­de man heu­te Durch­su­chun­gen der Logen in Euro­pa durch­füh­ren wür­de man auch auf Über­ra­schun­gen sto­ssen. Nur setz­te das vor­aus, dass eine poli­ti­sche Macht die Not­wen­dig­keit sol­cher Ermitt­lun­gen ein­se­hen wür­de. Mit Brü­dern in den Justiz­ver­wal­tun­gen, der Poli­zei, der Regie­rung und sogar der Kir­che geht das nicht!

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