Reliquien von Pater Pio und Pater Mandic in Rom — Heilige Messe im überlieferten Ritus

Sterbliche Überreste von Pater Pio und Pater Leopold Mandic befinden sich zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit bis zum 11. Februar in Rom
Sterbliche Überreste von Pater Pio und Pater Leopold Mandic befinden sich zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit bis zum 11. Februar in Rom

(Rom) Am Mon­tag sind die sterb­li­chen Über­re­ste des Hei­li­gen Pater Pio von Piet­rel­ci­na und des Hei­li­gen Leo­pold Man­dic in Rom ein­ge­trof­fen. Am Mor­gen des 5. Febru­ar wird am Auf­be­wah­rungs­ort ihrer Schrei­ne eine Hei­li­ge Mes­se in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus zele­briert.

Heu­te erfolgt als zwei­ter Etap­pe die Über­füh­rung in die römi­sche Kir­che San Sal­va­to­re in Lau­ro. Am Frei­tag, den 5. Febru­ar bis zur Trans­la­ti­on in den Peters­dom, die am Sams­tag­nach­mit­tag erfolgt, wer­den für die in gro­ßer Zahl erwar­te­ten Pil­ger in San Sal­va­to­re in Lau­ro zahl­rei­che Hei­li­gen Mes­sen zele­briert. Dar­un­ter am Frei­tag­mor­gen um 7 Uhr auch eine Hei­li­ge Mes­se in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus.  Zele­brant wird Pater Wil­liam Baker von der Petrus­bru­der­schaft sein.

Die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Sei­te Mes­sa in Lati­no spricht von einem „klei­nen Wun­der“. Die Anwe­sen­heit der bei­den hei­li­gen Kapu­zi­ner und Beicht­vä­ter, von denen kei­ner im Novus Ordo zele­brier­te (Pater Leo­pold starb 1942, Pater Pio hoch­be­tagt 1968), habe es mög­lich gemacht, daß auch der über­lie­fer­te Ritus „Berück­sich­ti­gung fin­det, wo dies bis­her nicht der Fall war“, so Mes­sa in Lati­no.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Mes­sa in Lati­no

9 Kommentare

  1. Jetzt wird auf belieb­te Volks­hei­li­ge zurück­ge­rif­fen, um ein kon­zept­schwa­ches Barm­her­zig­keits­jahr-mit-Dis­count-Allü­ren anzu­kur­beln. Man spannt ihre Popu­la­ri­tät vor den Kon­zils­kar­ren und über­sieht dabei groß­zü­gig, daß sie für einen ganz ande­ren Bekeh­rungs­weg gestrit­ten haben.

    Ähn­li­ches auch in Fati­ma: da die neue Drei­fal­tig­keits­kir­che in ihrer gebau­ten Kon­zils­ar­chi­tek­tur von den Gläu­bi­gen nicht ange­nom­men wird, möch­te man ger­ne die bei­den seli­gen Hir­ten­kin­der aus der alten Basi­li­ka dort­hin umset­zen – damit sich das gewünsch­te Bild end­lich ein­stellt …

  2. Jean @ Sie haben recht. Die­se zwei Hei­li­gen haben eine ganz ande­re Kir­che ver-
    tre­ten, nicht die Kon­zils­kir­che. Der Aus­spruch von Pater Pio in der Zeit des
    Kon­zils spricht eine deut­li­che Spra­che :..was machen die da ? ( Rom ).Er hat
    auch beson­ders betont, dass man der Tra­di­ti­on treu blei­ben soll. So gese­hen,
    han­delt man gegen den Wil­len der bei­den Hei­li­gen.

  3. Nun­ja, es gibt zwei Arten, mit Fein­den umzu­ge­hen, ent­we­der man bekämpft sie, oder man ver­ein­nahmt sie.

  4. Bei Pater Pio ver­ste­he ich nicht, war­um sei­ne Hei­lig­spre­chung solan­ge dau­er­te, ange­sichts der vie­len Wun­der, die er bewirk­te.

  5. Und was haben die­se her­bei­trans­por­tier­ten und zur Ver­eh­rung auf­ge­bahr­ten Leich­na­me mit dem apo­sto­li­schen Glau­ben zu tun? Ernst­haf­te Anfra­ge.

    • Wer­tes Laemm­lein — das hier im from­men Schafs­pelz umher­geht und brüllt wie ein rei­ssen­der Löwe — Evan­ge­li­ka­len ist das nur schwer ver­mit­tel­bar, weil sie so ver­stockt in ihrem Glau­ben sind.

      • Das Lämm­lein trägt ein natür­li­ches Lamm­fell, wer­te @ hicest­ho­die, und braucht kein Schafs­fell umzu­le­gen. Es stellt eine unschul­di­ge, wie­wohl vor­be­dacht for­mu­lier­te Fra­ge, die zum Nach­den­ken anre­gen soll. Wie vor­her­zu­se­hen, ist eine Ant­wort zur Sache schwie­rig. Lie­ber möch­te ich fel­sen­fest im Glau­ben, als ver­stockt im Unglau­ben, an Chri­stus sein. Papst Fran­zis­kus macht schon mal gern auf kon­ser­va­tiv katho­lisch (was von gro­ßer Spann­wei­te ist, rigo­ri­stisch und lax, büße­risch und aus­schwei­fend, aske­tisch und üppig, zart und grau­sam, grell und gru­se­lig…), wenn es der Revo­lu­ti­on dient. Pater Pio und Pater Man­dic mit­ten dabei für UNO und EU, für Inter­re­li­gi­on und „Umwelt­schutz“. Wenn der Herr Jesus von Grä­bern und Lei­chen sprach, dann eher im nega­ti­ven Kon­text, und nach allem was wir aus dem Neu­en Testa­ment wis­sen, bete­ten die Apo­stel, ohne Umwe­ge und Zwi­schen­in­stan­zen, direkt zu Gott und hie­ßen so auch ande­re tun.

      • Leo, nicht dass wir in der Sache bezüg­lich Ber­go­glio nicht einer Mei­nung wären, aber es wäre mir ehr­lich lie­ber, Sie wür­den mit offe­nen Kar­ten spie­len und sich sol­che Spit­zen spa­ren. Ich muss Ihnen auf Ihre rhe­to­ri­sche Fra­ge doch kei­ne ernst­haf­te Ant­wort geben. Sie ken­nen sich im katho­li­schen Glau­ben doch bestens aus. Im Grun­de schät­ze ich Sie (resp. Ihre Bei­trä­ge) sehr, auch ggf. als Pro­te­stant und Evan­ge­li­ka­ler! Das nur mal am Ran­de und zur Klä­rung der Fron­ten 😉 Frie­de!? Frie­de! 🙂

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