Nur „administrative Entscheidung“ zu Medjugorje — Kardinal Puljics Empfehlung an den Papst

Medjugorje: Kardinal Puljic's Empfehlung an den Papst
Medjugorje: Kardinal Puljic's Empfehlung an den Papst

(Rom) Kar­di­nal Vin­ko Pul­jic, Erz­bi­schof von Sara­je­vo und Mit­glied der Päpst­li­chen Unter­su­chungs­kom­mis­si­on, die beauf­tragt ist, das Phä­no­men Med­jug­or­je zu stu­die­ren, erklär­te, dem Papst „emp­foh­len“ zu haben, zu Med­jug­or­je eine Ent­schei­dung nur  zu „admi­ni­stra­ti­ven“ Aspek­ten zu tref­fen, nicht aber zu den „Erschei­nun­gen“ und Bot­schaf­ten.

Die Pfar­rei von Med­jug­or­je, in der seit 35 Jah­ren sechs „Sehern“ regel­mä­ßig die Got­tes­mut­ter Maria erschei­nen soll, unter­steht der Juris­dik­ti­on des Bischofs von Mostar. Bischof Rat­ko Peric, wie auch sein Vor­gän­ger Pavao Zanic (bis 1993), steht dem Phä­no­men Med­jug­or­je mit gro­ßer Skep­sis gegen­über. Bischof Zanic erklär­te als zustän­di­ge kirch­li­che Auto­ri­tät, daß die angeb­li­chen Erschei­nun­gen „nicht über­na­tür­li­chen“ Cha­rak­ter hät­ten (non cons­tat de super­na­tu­ra­li­ta­te). Die­se Ent­schei­dung wur­de 1991 von der dama­li­gen Jugo­sla­wi­schen Bischofs­kon­fe­renz bestä­tigt und gilt noch heu­te.

Die Men­schen haben „das Recht, auch nach Med­jug­or­je zu gehen, um zu beten und Buße zu tun“, sag­te Kar­di­nal Pul­jic bereits im Dezem­ber zur staat­li­chen tür­ki­schen Nach­rich­ten­agen­tur Ana­do­lu Agen­cy (AA). Med­jug­or­je „ist einer der größ­ten Beicht­stüh­le, nicht nur des Bal­kans, son­dern von ganz Euro­pa, und das muß bei der Ent­schei­dung, die man tref­fen wird, irgend­wie berück­sich­tigt wer­den“.

Kar­di­nal Pul­jic emp­fahl daher dem Papst eine Ent­schei­dung „aus­schließ­lich“ über „admi­ni­stra­ti­ve Aspek­te“ zu tref­fen, „ohne auf die Fra­ge der Erschei­nun­gen“ ein­zu­ge­hen. „Wenn es sich um Visio­nen und Bot­schaf­ten han­delt, die noch geprüft wer­den, geht es bei der Kir­che nicht schnell. Die Kir­che hat es nicht eilig, gelangt aber immer zu einem Schluß. Ich bin nicht besorgt wegen der Hal­tung des Hei­li­gen Vaters oder jener der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on.“

Medjugorje
Med­jug­or­je

Was die Pil­ger betref­fe, so der Kar­di­nal, gel­te das bereits Gesag­te: „Es ist wich­tig, daß die Per­so­nen die nach Med­jug­or­je gehen, für die Stär­kung ihres Glau­bens beten und getrö­stet nach Hau­se zurück­keh­ren.“

„Salomonische“ oder „pädagogische“ Lösung?

Hin­ter den Kulis­sen fin­det im Vati­kan seit Jah­ren ein Tau­zie­hen rund um Med­jug­or­je statt. Der Vati­kan zeig­te sich immer zurück­hal­tend, wäh­rend eini­ge Kir­chen­ver­tre­ter, dar­un­ter Wiens Erz­bi­schof, Kar­di­nal Schön­born, von der Echt­heit des Phä­no­mens über­zeugt sind. Seit den 80er Jah­ren liegt von den zustän­di­gen kirch­li­chen Stel­le eine nega­ti­ve Ent­schei­dung zu Med­jug­or­je vor. Seit­her wird von Befür­wor­tern damit argu­men­tiert, Rom habe noch nicht dar­über ent­schie­den. Eine Ent­schei­dung Roms ist aller­dings kir­chen­recht­lich nicht not­wen­dig vor­ge­se­hen. Die unter Med­jug­or­je-Anhän­gern kol­por­tier­te Behaup­tung, Papst Johan­nes Paul II. und der dama­li­ge Glau­bens­prä­fekt Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger hät­ten sich posi­tiv zu Med­jug­or­je geäu­ßert, wur­de 1998 von Kar­di­nal Ratz­in­ger schrift­lich demen­tiert.

2009 bestä­tig­te die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on die Zustän­dig­keit der bos­ni­schen Bischö­fe und damit die ableh­nen­de Ent­schei­dung von 1991.

2010 setz­te Papst Bene­dikt XVI. schließ­lich eine vati­ka­ni­sche Unter­su­chungs­kom­mis­si­on ein, um das Phä­no­men Med­jug­or­je zu unter­su­chen und die viel­dis­ku­tier­te Ent­schei­dung Roms her­bei­zu­füh­ren. Die aus der Kom­mis­si­on durch­sickern­den Signa­le waren in der Sache nega­tiv. Zum Jah­res­wech­sel 2012 leg­te sie dem Papst den Schluß­be­richt vor.

Seit­her wird von eini­gen Kir­chen­krei­se eine Ent­schei­dung ver­zö­gert, die durch den uner­war­te­ten Rück­tritt von Bene­dikt XVI. begün­stigt wur­de. Die Unter­su­chungs­kom­mis­si­on, die ihre Arbeit bereits abge­schlos­sen hat­te, blieb so wei­te­re zwei Jah­re bis 2014 im Amt.

Für einen Auf­schub wird argu­men­tiert, daß eine nega­ti­ve Ent­schei­dung vie­le Gläu­bi­ge ver­un­si­chern und in ihrem Glau­ben erschüt­tern könn­te. Tat­säch­lich bestä­ti­gen Ken­ner, daß unter Med­jug­or­je-Anhän­gern die Span­nung sehr groß sei. Die Gefahr von Spal­tun­gen, auch inner­halb der bos­ni­schen Fran­zis­ka­ner, macht regel­mä­ßig die Run­de. Ein Argu­ment, das in Rom — aus Erfah­rung — nicht auf die leich­te Schul­ter genom­men wird, wie das Zögern von Papst Fran­zis­kus bestä­tigt. Fran­zis­kus äußer­te sich mehr­fach gegen „Erschei­nungs- und Bot­schaf­ten-Süch­tig­keit“.

Am 6. Juni 2015 hat­te der Papst auf dem Rück­flug von Sara­je­vo selbst eine bal­di­ge Ent­schei­dung in Aus­sicht gestellt. Gesche­hen ist seit­her aber nichts. Bereits Ende Juni ließ Andrea Tor­ni­el­li, der päpst­li­che Haus­va­ti­ka­nist wis­sen, daß es eine Ent­schei­dung erst „nach der Som­mer­pau­se“, viel­leicht sogar erst „nach der Bischofs­syn­ode“ geben wer­de.

Im Tau­zie­hen zeich­net sich seit Mona­ten eine „admi­ni­stra­ti­ve“ Lösung ab. Ein Dekret liegt aus­for­mu­liert seit dem Früh­jahr 2015 auf dem Schreib­tisch des Pap­stes. Med­jug­or­je soll als Gebets­stät­te aner­kannt, die Seel­sor­ge dem Fran­zis­ka­ner­or­den anver­traut, aber der Juris­dik­ti­on und Auf­sicht Roms unter­stellt wer­den. Kei­ne leich­te Kon­struk­ti­on, da sie in die Rech­te der Diö­ze­se Mostar ein­greift. Öffent­li­che Auf­trit­te der „Seher“ sol­len zudem zurück­ge­drängt oder ganz unter­bun­den wer­den. Für eine Nicht-Ent­schei­dung über „Erschei­nun­gen“ und „Bot­schaf­ten“ wird ins Feld geführt, daß das Phä­no­men noch andaue­re und daher ein abschlie­ßen­des Urteil vor­ei­lig, ja unmög­lich sei. In Rom spricht man von einer „salo­mo­ni­schen“ oder „päd­ago­gi­schen“ Lösung.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cari Filii/Wikicommons

 

29 Kommentare

  1. Das ist doch ein Kuh­han­del, für den man kei­ne Sym­pha­ti­en haben mag. Dann soll der Vati­kan sein „NEIN“ den Gläu­bi­gen doch mit­tei­len. Was soll der Eier­tanz ?

  2. Wenig­stens wird es sich F. mög­li­cher­wei­se mit den oft tief­gläu­bi­gen Med­jug­or­je-Pil­gern ver­scher­zen, wenn er tat­säch­lich die Erschei­nun­gen dort für unecht erklä­ren soll­te.

    • Die Gläu­bi­gen soll­ten sich aber nicht mit so bil­li­gen Mätz­chen abfin­den las­sen. Der Glau­be erfor­dert auch, dass man Unrecht benennt.

  3. Es sind die Erschei­nun­gen und die Aus­sa­gen von Med­jug­or­je doku­men­tiert. Meist mas­si­ve War­nung vor dem 3. Welt­krieg und die For­de­rung zum Gebet um die­se Kata­stro­phe abzu­wen­den. Das ist in den letz­ten Jahr­zehn­ten oft genug gesche­hen an hun­der­ten von Orten welt­weit, Oft wur­den die­se Erschei­nun­gen von der Kurie bezwei­felt.
    Wenn man mit offe­nen Augen die Ereig­nis­se betrach­tet kann man die Zei­chen an der Wand für Euro­pa deut­lich erken­nen. Die Glei­chen die die Mos­lems nach Euro­pa pum­pen, berei­ten sich auf ein blu­ti­ges Arma­ged­don zur Ankunft des Mes­siah ben David vor. Denn nach dem Glau­ben die­ser jüdi­schen End­zeit­sek­te der Chas­si­di­schen Cha­bad Lub­awitsch ist es ein Blu­ti­ges Krei­ßen mit 6 Mil Toten in Isra­el. Der drit­te Holo­caust. Der 1. war 1919 in der Ukrai­ne, doch da Eng­land sei­ne Zusa­gen für die Grün­dung von Isra­el nicht ein­ge­hal­ten hat­ten wird die­ser nicht mehr erwähnt. Dar­um haben die­se sta­ni­sti­schen Kräf­te die über Unsum­men ver­fü­gen Mus­so­li­ni und Hit­ler finan­ziert um die Eng­län­der zu bestra­fen und Ame­ri­ka zur 1. Welt­macht brach­ten. Durch Hit­ler wur­de der Weg zu Isra­el frei, blu­tig durch den 2. Holo­caust der gericht­lich nicht zu bezwei­feln ist! Quel­len Wolf­gang Eggert Isra­els Geheim­va­ti­kan!

    • Wo haben Sie von einer War­nung vor dem 3. Welt­krieg gele­sen ? Im Zusam­men­hang mit Med­jug­or­je exi­stiert eine sol­che War­nung nicht.

  4. „Wenn es sich um Visio­nen und Bot­schaf­ten han­delt, die noch geprüft wer­den, geht es bei der Kir­che nicht schnell.“

    Das gilt nur für die Bestä­ti­gung der Echt­heit. Andern­falls muß die Kir­che ent­spre­chend der Fak­ten­la­ge schon vor Abschluß der „Erschei­nun­gen“ nega­tiv urtei­len, um Scha­den von den Gläu­bi­gen abzu­wen­den.

    Par­al­lel zum ver­quirrl­ten Kon­zils­mist liegt hier auch das Pro­blem begra­ben, denn man hat die nüch­ter­ne Wahr­heits­fra­ge durch Gefühl und Betrof­fen­heit ersetzt. Dar­um geht es auch in die­ser Ange­le­gen­heit nicht wei­ter.

    Es gibt in Med­jug­or­je gute Früch­te, aber wenn die Gos­pa dort nur eine Aus­sa­ge unter tau­sen­den macht à la „alle Reli­gio­nen sind von Gott gewollt“, ist höch­ste Eile gebo­ten, dem Spuk ein Ende zu set­zen. Zur Ver­tei­di­gung der Unbe­fleck­ten. Die Gläu­bi­gen haben ein Recht drauf.

    • Aus­sa­gen „à la alle Reli­gio­nen sind von Gott gewollt“ wer­den in MeÄ‘ugorje nicht gemacht! Statt­des­sen ruft die Mut­ter Got­tes zur ehr­li­chen, inne­ren Umkehr, Buße, Fasten (!), Reue, Gebet, v.a. Gebet mit dem Her­zen, Lesen der Hl. Schrift und zur regel­mä­ßi­gen Teil­nah­me an Eucha­ri­stie und Beich­te statt. Jeden Tag wird dort mit tau­sen­den Men­schen, Prie­stern und Gläu­bi­gen, der Rosen­kranz vor dem Eucha­ri­sti­schen Herrn gebe­tet. Jeden Tag. In unzäh­li­gen Spra­chen. MeÄ‘ugorje ist ein Ort der Bekeh­rung von Zahl­lo­sen. Dort ist ein himm­li­scher Frie­den zu spü­ren, in der Kir­che und vor allem auf dem Erschei­nungs­berg. Was die Got­tes­mut­ter sagt, ist für mich bin­dend, nicht das Wort eines Men­schen; ins­be­son­de­re dann nicht, wenn es in Gegen­satz zu dem steht, was der Him­mel sagt.

      Gott­ver­trau­en und Got­tes­furcht ist, was wir alle brau­chen!

      • Mit die­sen Aus­sa­gen muss man sehr vor­sich­tig sein. Schlech­te Tehe­o­lo­gen haben natür­lich schlecht über­setzt. Die­se Aus­sa­gen wur­den mehr­mals offi­zi­ell demen­tiert.
        Wer die Seher und ihre Umge­bung kennt, weiss, dass da der inter­re­li­giö­se Dia­log und Öku­me­nis­mus nie beson­de­re Bedeu­tung hat­ten.
        Oft spre­chen Sie Dia­lekt, drücken sich theo­lo­gisch sehr unprāzise aus, wenn sie etwas Kom­pli­zier­tes zu erklāren ver­su­chen.
        Der Bischof von Mostar hat sich frü­her dar­über lustig gemacht, dass die Sehe­rin­nen nichts über Bud­dha sagen konn­ten, weil sie über­haupt nicht wuss­ten, wer das war. Müs­sen sie das wis­sen?
        Das Haupt­pro­blem ist mei­nes Erach­tens das Verhāltins zu Fati­ma: „Was in Fati­ma begon­nen wur­de, wird die Gos­pa in MeÄ‘ugorje voll­enden.“
        Bis­her hat man tatsāchlich nichts davon fest­stel­len kön­nen.
        Haben Sie je von der Wei­he Russ­lands etwas gehört? Ich nie.

  5. Wie bei vie­len ande­ren über­na­tür­li­chen Gescheh­nis­sen der letz­ten Jah­re wird auch in die­sem Fall die Mehr­heit der Chri­sten erst im Nach­hin­ein zur wah­ren Über­zeu­gung über die Echt­heit oder eben Falsch­heit kom­men.

    Um die (klein­gläu­bi­ge) „Mas­se“ geht es dem Him­mel aber in Wirk­lich­keit nicht, son­dern um jene weni­gen, treu­en See­len, die die Kon­se­quen­zen dar­aus zie­hen und ihren Lebens­wan­del ändern, indem sie ganz kon­kre­te, täg­li­che Schrit­te zur Hei­li­gung des eige­nen Lebens set­zen (um so Leuch­ter für ande­re zu sein).

    Die wah­ren Gläu­bi­gen fürch­ten nicht die (manch­mal täg­li­che) Gei­ße­lung der Klein­gläu­bi­gen, ganz im Gegen­teil: Das macht sie nur noch stär­ker, und am Ende unbe­sieg­bar!

  6. Bei die­sem Unsinn muß­te ich doch laut lachen:
    jetzt möch­te man in dem jet­zi­gen Vati­kan tat­säch­lich „admi­ni­stra­ti­ve Ent­schei­dun­gen“ tref­fen mit Bezug zum Wir­ken der Hl. Jung­frau Maria machen.
    Wohin man jedoch das mehr­fach abge­stem­pel­te und unter­schrie­be­ne Doku­ment dann hin­sen­den will (oder: wo jetzt die Post­leit­zahl des Him­mels gefun­den wer­den kann) bleibt vor­erst unklar.
    Quis­quid deli­rant reges, plect­un­tur Achi­vi (Horaz,Epist. I,2,14): “ Die Grie­chen wer­den gestraft bei allem, was die Köni­ge wirr spre­chen“

  7. Es gibt sehr wohl ver­wir­ren­de oder unkla­re Aus­sa­gen in Med­jug­or­je und wenn auch nur ein ein­zi­ges klei­nes Detail falsch wäre so muß alles ver­wor­fen werden,etwas dazwi­schen gibt es nicht.
    In Fati­ma reich­ten sechs Erschei­nun­gen in sechs Monaten,wozu braucht die „Gos­pa“ nun 25 Jah­re für immer die sel­ben „Bot­schaf­ten“!?
    Aber mir ist schon klar,das sich auch hier die Gei­ster schei­den…

  8. „… daß die angeb­li­chen Erschei­nun­gen „nicht über­na­tür­li­chen“ Cha­rak­ter hät­ten (non cons­tat de super­na­tu­ra­li­ta­te).

    Das ist so nicht kor­rekt. Sonst wür­de es ja hei­ßen: „Cons­tat de non super­na­tu­ra­li­ta­te.“

    Es heißt aber: „Non cons­tat de super­na­tu­ra­li­ta­te“. D.h.: Es steht nicht fest, ob die besag­ten Erschei­nun­gen über­na­tür­lich sind. (Ohne den Sinn des Sat­zes zu ändern könn­te man auch hin­zu­fü­gen: „… oder nicht“, da das Gegen­teil auch nicht fest­steht.) Das ist was ande­res als: „Es steht fest, dass die besag­ten Erschei­nun­gen nicht über­na­tür­lich sind.“ (Cons­tat de non super­na­tu­ra­li­ta­te.) Des­we­gen kann es noch kein Urteil in der Sache geben. Die angeb­li­chen Erschei­nun­gen hal­ten ja noch an.

  9. Der Reich­tum der Seher wird uner­träg­lich. Eini­ge haben mitt­ler­wei­le Hotels, teue­re Autos…verdienen Mil­lio­nen — in einer Regi­on, wo unzäh­li­ge Men­schen das Land ver­las­sen, weil sie kei­ne Arbeit fin­den und nicht über­le­ben kön­nen.
    Vie­le Her­ze­go­wi­ner selbst, die Papst Fran­zis­kus zwar aner­ken­nen und für ihn beten, aber sei­nen Stil nicht ver­ste­hen, haben gleich gesagt, dass die War­nun­gen des Pap­stes an die Seher vom Hei­li­gen Geist kom­men.
    Die Situa­ti­on wird von Tag zu Tag selbst fü die­je­ni­gen, die seit 35 Jah­ren an die Erschei­nun­gen glau­ben und regel­mä­ßig pil­gern, ganz unver­ständ­lich.
    Irgend­et­was stimmt hier nicht!

    • ‚Anto­ni­us‘ schreibt:
      „Der Reich­tum der Seher wird uner­träg­lich.“

      Bit­te über­prü­fen Sie die Fak­ten, bevor Sie sol­che haar­sträu­ben­de Ver­leum­dun­gen los­las­sen: Die Seher sind nor­ma­le, ein­fa­che Men­schen mit Fami­lie.

      Eini­ge in der Regi­on sind mitt­ler­wei­le zu Reich­tum gekom­men (nicht die Seher sel­ber); sol­che Aus­wüch­se gibt es aber an *jedem* bekann­ten Erschei­nungs­ort, rund um die Welt!

      (Wenn sol­che Ver­leum­dun­gen von Kir­chen-Fein­den kom­men, sind sie ver­ständ­lich. Von inner­halb der eige­nen Kir­che aber sind sie nur beschä­mend. Viel­leicht sind Sie auch ein­fach nur auf erfun­de­ne Ver­leum­dung-Geschich­ten im Inter­net gesto­ßen: Auch hier ist immer Vor­sicht gebo­ten: Was man nicht *ganz* *sicher* weiß, soll­te man lie­ber für sich behal­ten, sonst spielt man das glei­che Spiel wie die Mas­se der Chri­sten-Hasser: Die­se sind aber sowie­so immer in der Über­zahl, und brau­chen nicht auch noch unse­re Unter­stüt­zung!!)

      • Am Amfang war das nicht so. Jetzt ist es lei­der so.
        Das wis­sen doch alle. Kom­men Sie zu Besuch zu Mari­ja Pavlo­vić. Wenn ihr Hotel ein paar Mil­lio­nen wert ist, wenn es mehr als 150 Pil­ger beher­ber­gen kann…wissen Sie, wie viel Geld man so ver­die­nen kann?! Was soll da Ver­leum­dung sein? Oder Autos, die die Seher fah­ren? Soll man Ihnen Fotos zuschicken oder was?
        Das ist zum Ärger­nis gewor­den, beson­ders für die domi­zi­le Bevöl­ke­rung.
        Vie­le glau­ben nicht mehr, dass die Gos­pa unter sol­chen Bedin­gun­gen erscheint.

      • Anto­ni­us,

        wenn Sie Ihre „Wut im Bauch“ abre­agiert haben, kön­nen wir anfan­gen, ver­nünf­tig dar­über zu spre­chen.

        Alle ihre Anschul­di­gun­gen habe ich per­sön­lich nicht ein ein­zi­ges mal gehört, obwohl ich das Gesche­hen schon lan­ge ver­fol­ge, seit vie­len Jah­ren, und bis heu­te.

        Den Fein­den kann man nie trau­en, wer weiß, was die alles zusam­men­ba­steln… Und Fotos kann man immer fäl­schen und falsch inter­pre­tie­ren. Kein ein­zi­ges Gericht auf die­ser Welt wür­de heut­zu­ta­ge Inter­net-Fotos als „Beweis“ akzep­tie­ren, machen Sie sich also nicht lächer­lich.

        Und falls jemand ehr­lich etwas wohl­ha­bend gewor­den sein soll­te, so ist das kein Ver­bre­chen: Laza­rus, der treue Freund Jesu, wahr recht wohl­ha­bend, leb­te aber sel­ber ein­fach, und ver­wen­de­te sei­nen Reich­tum, um Gutes zu tun (er hat­te sein Herz nicht an den Reich­tum gehängt).

        Es gibt übri­gens Arme, die sün­di­gen, weil sie immer die Rei­chen benei­den. Und es gibt Rei­che, die nicht sün­di­gen, weil sie ihren Wohl­stand für gute Zwecke ein­set­zen, und sel­ber ein­fach leben.

      • Ich wāre sehr froh, wenn Sie recht hātten.
        Die Lebens­wei­se der Seher ist zum Ärger­nis gewor­den. Sie soll­ten ein biss­chen lānger in MeÄ‘ugorje blei­ben. Ihre Quel­len sind ent­we­der schlecht, oder ten­den­ti­os.
        Die heu­ti­ge Situa­ti­on kann ich wirk­lich nicht ver­ste­hen: kann man Gott und dem Mam­mon die­nen? Wann wird die Kir­che end­lich etwas unter­neh­men, um zu ret­ten, was zu ret­ten ist?

    • Herr Anto­ni­us,
      sehr gefähr­lich, ande­ren etwas nach­zu­sa­gen. Wei­sen Sie die Mil­lio­nen nach , die die Seher ver­die­nen oder wider­ru­fen Sie die­se Behaup­tung.

  10. Die Cha­ris­ma­ti­ker wer­den die Her­ze­go­wi­ner zer­stö­ren, wenn die Kir­che nicht end­lich ein­greift und bestimm­te Devia­tio­nen kor­ri­giert. Es ist unertrāglich, was alles in der Kir­che gedul­det wird. Seit 35 Jah­ren kom­men Scha­ren von irgend­wel­chen Beklopp­ten, die ihre Bot­schaf­ten, Ver­rückt­hei­ten, gefāhrlichen Prak­ti­ken ver­brei­ten.
    Man muss natür­lich auch zuge­ben: es gibt Tau­sen­de von tiefglāubigen Katho­li­ken, die nach MeÄ‘ugorje kom­men und beten und fasten.

  11. Med­jug­or­je ist ein gro­sser Betrug. Zur Infor­ma­ti­on und Emp­feh­lung das Buch von E.Michael Jones: Der Medy­ug­or­je — Betrug. Geschich­te und Fak­ten zu sei­ner Auf­deckung. Ob der auf dem „Stuhl Petri“ die­ses Buch je gele­sen hat ist zu bezwei­feln!

    • Herr Leo­ne,
      wenn ‚Betrug vor­ge­le­gen hät­te, hät­te es die Rui­ni Kom­mis­si­on bereits nach­ge­wie­sen. Was glau­ben Sie, wie schnell ein sol­ches Ergeb­nis bekannt gemacht wor­den wäre !!!
      Wenn eine Ent­schei­dung aus­schließ­lich vom Vati­kan kom­men darf, was abso­lut rich­tig ist, ist es völ­lig unwe­sent­lich, was E. Micha­el Jones schreibt. Denn das müss­te dann eben­falls erst­mal durch eine Unter­su­chung lau­fen, wie sie durch Kar­di­nal Rui­ni gemacht wor­den ist.

  12. Muss man Bud­dha und sei­ne ver­schro­be­nen Leh­ren ken­nen ? Die Kennt­nis des Bud­dha-Ela­bo­rats ist genau­so ent­behr­lich wie die Lesung im Koran.

  13. @Reinhold:„Die Kennn­nis des Buddha-Elaborat’s ist genau­so enbehr­lich wie die Lesung im Koran“. Ja und Nein. Nur, wie kommt es dann, dass in Assi­si Bud­dha Sta­tu­en auf den Haupt­al­tar in der Kir­che gestellt wur­den und der „Papst“ den Koran küss­te , sowie unlängst in den vati­ka­ni­schen Gär­ten der Koran rezi­tiert wur­de, ect,usw und so fort.…

  14. Am 23. April 2016 kommt die Him­mels­mut­ter auch wie­der auf den Schloss­berg in Sankt Leon­hard in Kärn­ten:
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    http://www.marienerscheinung.at/
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    Es wer­den die­ses Mal etwa 10’000 Besu­cher erwar­tet.
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    Der ehr­wür­di­ge Herr Mari­en­se­her Sal­va­to­re Capu­ta glaubt, dass die Him­mels­mut­ter zu dem ange­ge­be­nen Ter­min eine wich­ti­ge Bot­schaft ver­kün­den wer­de.
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