Großbritannien „islamisiert“ den Schulkalender

(Lon­don) Um die „Her­an­wach­sen­den nicht zu benach­tei­li­gen, die den Fasten­mo­nat beach­ten“, emp­fiehlt das Joint Coun­cil for Qua­li­fi­ca­ti­ons (JCQ), eines der wich­tig­sten bri­ti­schen Exami­na­ti­on Boards, eine Prü­fungs­pau­se für isla­mi­sche Schü­ler wäh­rend des Rama­dan.

Wer Mos­lem ist und in Groß­bri­tan­ni­en eine Schu­le besucht, soll sich aus Rück­sicht auf den Islam einen Monat lang zurück­leh­nen kön­nen, wäh­rend die nicht-mos­le­mi­schen Mit­schü­ler münd­li­che Prü­fun­gen, Tests und Schul­ar­bei­ten bestrei­ten müs­sen.

„Die Isla­mi­sie­rung Groß­bri­tan­ni­ens schrei­tet mit schnel­len und immer aggres­si­ve­ren Schrit­ten vor­an, und das ohne auf nen­nens­wer­ten Wider­stand zu sto­ßen. Die Türen ste­hen viel­mehr offen, sperr­an­gel­weit offen“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Vorzugsbehandlung für den Islam

„Nie­mand in Groß­bri­tan­ni­en wäre in der Ver­gan­gen­heit auch nur im Traum ein­ge­fal­len, katho­li­schen Schü­lern wäh­rend der gro­ßen und klei­nen Fasten­zeit ein ähn­li­ches Pri­vi­leg zu gewäh­ren.“ Bis­her ist auch kei­ne ver­gleich­ba­re Vor­zugs­be­hand­lung für Juden, Bud­dhi­sten, Sikh, Tao­isten oder ande­re Reli­gi­ons­an­ge­hö­ri­ge bekannt. Was für alle ande­ren Reli­gio­nen nicht gilt, gilt aber für den Islam.

2016 dürf­te Rama­dan in der zwei­ten Juni-Woche begin­nen und damit mit­ten in der wich­tig­sten Prü­fungs­pe­ri­ode des Schul­jah­res. „Soweit mög­lich“, so die JCQ-Emp­feh­lung, soll­ten Prü­fungs­ter­mi­ne vor oder nach dem Rama­dan ange­setzt wer­den. Mit größ­ter Für­sor­ge wird „emp­foh­len“, Prü­fun­gen, die den­noch wäh­rend des Rama­dan ange­setzt wer­den, am „frü­hen Mor­gen“ durch­zu­füh­ren.

Lehrerverbände unterstützen „Ramadan-Empfehlungen“

Die Leh­rer­ge­werk­schaft mach­te sich die „Emp­feh­lun­gen“ bereits unein­ge­schränkt zu eigen: „Als Erzie­her wol­len wir, daß alle Kin­der und Jugend­li­chen bei Prü­fun­gen, die für ihre Zukunft so wich­tig sind, ihr Bestes geben kön­nen“, erklär­te Mary Bou­sted, die Gene­ral­se­kre­tä­rin der Asso­cia­ti­on of Tea­chers and Lec­tu­rers (ATL), des größ­ten bri­ti­schen Inter­es­sens­ver­ban­des der Leh­rer und Erzie­her im Bereich Grund­schu­le und Kin­der­gar­ten. Mal­colm Tro­be, der Vize-Gene­ral­se­kre­tär der Asso­cia­ti­on of School and Col­le­ge Lea­ders (ASCL) für die wei­ter­füh­ren­den Schu­len, stieß ins sel­be Horn und mein­te, daß die Rück­sicht­nah­me auf den Rama­dan die Prü­fun­gen „nicht beein­träch­ti­gen“ wür­de.

„Es gibt aller­dings ein klei­nes Detail, das den eif­ri­gen Leh­rern zu ent­ge­hen scheint: daß wir im Westen und nicht in Ägyp­ten, Sau­di-Ara­bi­en oder Alge­ri­en sind. Einem Westen, der sich lei­der frei­wil­lig und bedin­gungs­los dem Islam unter­wirft. Wider bes­se­res Wis­sen“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Lehrerin erteilte nicht-moslemischen Schülern bei 30°C Trinkverbot „aus Rücksicht auf islamische Mitschüler“

Die Tages­zei­tung Dai­ly Mail berich­te­te von der Grund­schu­le „Charles Dickens“ in Ports­mouth, wo eine Leh­re­rin im Juli 2015 einem zehn­jäh­ri­gen Schü­ler trotz Tem­pe­ra­tu­ren von 30 Grad Cel­si­us ver­bot, wäh­rend des Schul­un­ter­richts etwas zu trin­ken, „aus Respekt vor den isla­mi­schen Mit­schü­lern“, die den Rama­dan beach­ten. Sie beschlag­nahm­te des­halb die Was­ser­fla­sche des Schü­lers, die anson­sten erlaubt ist.

Die Mut­ter des Schü­lers pro­te­stier­te. Die Schul­di­rek­to­rin sprach von einem „Miß­ver­ständ­nis“. Die Stadt­ver­wal­tung ver­sank trotz des offen­kun­di­gen päd­ago­gi­schen Ver­sa­gens in kol­lek­ti­ves Schwei­gen. „Doch im heu­ti­gen Euro­pa scheint es für Leh­rer und Poli­ti­ker nor­mal zu sein, ein Kind einen Tag lang aus reli­giö­sen Grün­den nichts trin­ken zu las­sen, und das wegen einer Reli­gi­on, der das Kind nicht ein­mal ange­hört.“

Vor fünf Jah­ren beschloß der Stadt­rat von Sto­ke-on-Trent, der Ein­la­dung des Mus­lim Coun­cil of Bri­tain (MCB) Fol­ge zu lei­sten und sag­te alle Prü­fun­gen, Sprech­stun­den, Eltern­ver­samm­lun­gen und sogar den Schwimm­un­ter­richt ab, damit die mos­le­mi­schen Schü­ler nicht ver­se­hent­lich Was­ser schlucken. Auch der Sexu­al­kun­de­un­ter­richt, der christ­li­chen Kin­dern in jeder Fas­sung gna­den­los aufs Auge gedrückt wird, wur­de sus­pen­diert, um die mos­le­mi­schen Schü­ler wäh­rend des Rama­dan nicht auf „schlech­te Gedan­ken“ kom­men zu las­sen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

11 Kommentare

  1. Der Ast, auf dem wir sit­zen, wird abge­sägt. In sol­chen Schu­len kann kein ein­hei­mi­sches, christ­li­ches Kind mehr exi­stie­ren. Man hat den Ein­druck , dass es nicht nur heißt „Deutsch­land ver­recke !“ (Anti­fa-Aus­ruf) son­dern auch „Christ­lich-west­li­che Welt ver­recke !“. Es gilt auf­zu­wa­chen und sich über alter­na­ti­ve Medi­en zu infor­mie­ren (z.B. „KenFM“ (Ken Freie Medi­en), „Quer-Den­ken-TV“, „Compact“-TV u. Maga­zin, „Metro­po­li­co“, „Anti­zens­ur­ko­ali­ti­on“ CH – AZK, „Nuo Visio“-TV, „Wis­sens­ma­nu­fak­tur“ u.v.m.). Hin­ter den oben im Arti­kel genann­ten Fak­ten steht eine jah­re­lan­ge Fehl­po­li­tik mit fata­len Aus­wir­kun­gen. Fol­gen­der Vor­trag von Chri­stoph Hör­stel (Ex-ARD-Kor­re­spon­dent und Ori­ent-Exper­te) hat mich sehr beein­druckt: https://www.youtube.com/watch?v=V1a54zE8QiE – Wenn nur die Hälf­te davon wahr ist, dann ist klar, dass in unse­rer Demo­kra­tie eini­ges aus den Fugen gera­ten ist. Unse­re „Demo­kra­tie“ hat ver­sagt.

  2. Nicht nur Eng­land, ganz Euro­pa wird lang­fri­stig mus­li­misch wer­den. Alle west­li­chen Regie­run­gen lei­sten hier Vor­schub durch ent­spre­chen­de Geset­ze und Vor­ga­ben. Aus
    unehr­li­cher Rück­sicht auf ande­re Reli­gio­nen und Kul­tu­ren, soll der christ­li­che
    Westen sich ducken und sei­ne christ­li­chen Sym­bo­le abbau­en. Frank­reich ist hier Vor-
    bild durch sei­ne lai­zi­sti­schen Geset­ze und bekommt auch schon sei­ne Quit­tung dafür.
    Wer die Dämo­nen ruft, muss auch die Fol­gen tra­gen. Gefor­dert wären auch die west­li-
    chen Bischofs­kon­fe­ren­zen unter ihrem “ Ober-Vor­sit­zen­den “ Kar­di­nal Marx. Lei­der
    schwei­gen sie und sin­gen lie­ber das Lied des Welt­gei­stes.

  3. Angli­ka­nisch, pro­te­stan­tisch, was will man da anders erwar­ten, die­ser Pro­zess schrei­tet rasend vor­an, bald ist Deutsch­land dran.

  4. Schlei­chen­de Isla­mi­sie­rung,
    Nur wei­ter so. Bald wer­den sich die christ­li­chen Mäd­chen auch als Vogel­scheu­chen klei­den müs­sen, damit die isla­mi­schen Schü­le­rin­nen „nicht aus­ge­grenzt wer­den“. Es ist zum Heu­len.

  5. Der Islam kennt genug Aus­nah­men von dem Fasten­ge­bot. Da braucht es kei­ne staat­li­che Hil­fe. die Mus­lims, die ich ken­ne, hal­ten sich nur in Aus­nah­me­fäl­len an die Vor­schrif­ten. Im Zwei­fel ist man krank. Das geht dann schon, um die Vor­schrif­ten nicht beach­ten zu müs­sen. Hier­mit will ich aber nicht ver­ken­nen, dass es kei­ne Vor­tei­le für Mus­lims geben darf. Wer mit sei­nem Islam in der christ­lich gepräg­ten Welt nicht zurecht kommt, muss sich eben in mus­li­misch beherrsch­te Gebie­te bege­ben.

Kommentare sind deaktiviert.