Eine unerwünschte Wahrheit zu den Attentaten von Paris — Pfarrer von Präfekt bedroht und vom Bischof bestraft

Der Konzertsaal kurz vor dem Attentat
Der Konzertsaal kurz vor dem Attentat

(Paris) Der Pfar­rer sprach eine unbe­que­me Wahr­heit aus und wur­de dafür bestraft. Nicht von jenen, die er kri­ti­siert hat­te, son­dern von sei­nen Vorgesetzten.

Am Sonn­tag, den 29. Novem­ber sprach Msgr. Fran­çois Schnei­der, der Pfar­rer von Wisem­bach in den loth­rin­gi­schen Voge­sen in sei­ner Pre­digt auch die blu­ti­gen Atten­ta­te an, die 16 Tage zuvor Paris erschüt­tert hat­ten. Dabei erwähn­te er auch, daß beim Kon­zert im Kon­zert­saal Bata­clan zum Zeit­punkt des Angriffs isla­mi­scher Ter­ro­ri­sten, „Satan besun­gen“ wur­de und deu­te­te damit einen Zusam­men­hang an. Bei dem Atten­tat kamen 89 Kon­zert­be­su­cher ums Leben, Hun­der­te wur­den verletzt. 

Bischof verlangte vom Pfarrer eine öffentliche Entschuldigung

Die­se Aus­sa­ge wur­de umge­hend dem zustän­di­gen Bischof, Msgr. Jean-Paul Mathieu von Saint Dié zuge­tra­gen. Die­ser for­der­te den Pfar­rer auf, sich für sei­ne Aus­sa­ge öffent­lich zu ent­schul­di­gen, und dies wie­der­um in einer Sonn­tags­mes­se zu tun. Eine Anwei­sung, der Msgr. Schnei­der am ver­gan­ge­nen 20. Dezem­ber am Ende der Lit­ur­gie nach­ge­kom­men ist. Er übt „Selbst­kri­tik“ und ver­las eine Erklä­rung, die – laut Ripo­ste Catho­li­que – vom Bischof ver­faßt wor­den sei. Dar­in brach­te der Pfar­rer den anwe­sen­den Gläu­bi­gen sein Bedau­ern zum Aus­druck, daß es wegen sei­ner Aus­sa­gen zu empör­ten Medi­en­re­ak­tio­nen gekom­men war.

Laut der Tages­zei­tung Vos­ges Matin hät­te der Prä­fekt des Depar­te­ments auf Anwei­sung des fran­zö­si­schen Innen­mi­ni­ste­ri­ums dem Pfar­rer sogar mit straf­recht­li­chen Sank­tio­nen gedroht. Die Katho­li­ken von Wisem­bach sind ent­setzt über die Här­te, mit der von Medi­en, Behör­den und Vor­ge­setz­ten gegen den Pfar­rer vor­ge­gan­gen wur­de. „Man will dem Chri­sten­tum einen Maul­korb umbin­den“, zitiert Cor­ris­pon­den­za Roma­na deren Stimmung.

Der Pfar­rer erhielt auch zahl­rei­che Soli­da­ri­täts­be­kun­dun­gen. Pfarr­an­ge­hö­ri­ge schrie­ben der loka­len Tages­zei­tung. Dar­in heißt es: „Er ist ein guter Prie­ster, den wir immer geschätzt haben. Was er der­zeit durch­macht, ändert in kei­ner Wei­se unse­re Hal­tung ihm gegen­über. Kri­ti­siert wird er von jenen, die fast nie zur Hei­li­gen Mes­se gehen.“

Liedtexte „vom Satanismus inspiriert“ — Pfarrei wurde „kollektive Umerziehung“ verordnet

Jesse Hughes von Eagles of Death Metal im Bataclan
Jes­se Hug­hes von Eagles of Death Metal im Bataclan

Pfar­rer Schnei­der wur­de auch von Emma­nu­el Del­hourne, dem Vor­sit­zen­den der Ver­ei­ni­gung „Chri­sten in der Poli­tik“ ver­tei­digt. „Was von Msgr. Schnei­der gesagt wur­de, ent­spricht der Wahr­heit. Die Lied­tex­te der Grup­pe Eagles of Death Metal sind vom Sata­nis­mus inspi­riert“, so Del­hourne. Die ame­ri­ka­ni­sche Rock­band Eagles of Death Metal spiel­te gera­de auf der Büh­ne, als die Atten­tä­ter zuschlugen.

Der Jour­na­list Yves Daou­del äußer­te den Ver­dacht, daß hin­ter der gan­zen Ange­le­gen­heit die Regie­rung stecke, die uner­wünsch­te Mei­nun­gen unter­drücken wol­le. Auch Ripo­ste Catho­li­que schrieb: „Die mar­xi­stisch-leni­ni­sti­sche Dik­ta­tur läßt nicht locker, egal unter wel­chem Namen, bis der Klas­sen­feind ver­nich­tet ist.“

Der Gene­ral­vi­kar des Bis­tums Saint Dié erklär­te: „Unser erstes Ziel war es, daß Msgr. Schnei­der die­se Erklä­rung abgibt. Nun wird man zusam­men­kom­men, um die Sache wei­ter zu prü­fen. Es ist noch zu früh, um etwas zu sagen.“ Er ließ damit durch­blicken, daß die Ange­le­gen­heit damit noch nicht been­det sei. Bekannt wur­de, daß ein Prie­ster, der im Bereich der Hard­rock­mu­sik aktiv ist, dem­nächst nach Wisem­bach kom­men soll, um die katho­li­schen Gläu­bi­gen einer „kol­lek­ti­ven Umer­zie­hung“ in Sachen Hard­rock­mu­sik zu unter­zie­hen. „Daß die Kir­che einen sol­chen Hang zur Selbst­de­mon­ta­ge hat, hät­ten nicht ein­mal ihre erbit­tert­sten Geg­ner zu hof­fen gewagt“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Zum Zeit­punkt, als die isla­mi­schen Ter­ro­ri­sten im Bata­clan zuschlu­gen, spiel­te die Band Eagles of Death Metal auf der Büh­ne das Lied „Kiss the Devil“. Im Refrain des Lie­des wer­den auf pene­tran­te Wei­se die Wor­te wie­der­holt: „Wer wird den Teu­fel lie­ben? Wer wird sein Lied sin­gen? Ich wer­de den Teu­fel und sein Lied lie­ben! Wer wird die Zun­ge des Teu­fels küs­sen? Ich wer­de den Teu­fel auf sei­ne Zun­ge küssen!“

Doch die­ser Teil der Geschich­te scheint nicht in das Bild der fran­zö­si­schen Regie­rung zu pas­sen, wes­halb sie mit dem Prä­fek­ten droht, Druck auf die Diö­ze­se aus­übt und die Medi­en gegen einen Land­pfar­rer hetzen.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Inotos/Corrispondenza Romana

57 Kommentare

  1. Auf­fäl­lig ist, das sowohl der zustän­di­ge Gene­ral­vi­kar des Bis­tums St-Dié, wie auch die sozia­li­sti­sche fran­zö­si­sche Regie­rung sich nicht nur auf die glei­che Ebe­ne wie Gott stel­len son­dern sogar noch über ihn. Wie kön­nen sie wis­sen, dass das Sin­gen die­ser sata­ni­schen Lie­der durch die­se Rock­grup­pe nicht in einem Zusam­men­han­ge mit den Kräf­ten steht, die die­ses Mör­de­ri­sche Atten­tat ermög­licht haben? Dazu bedürf­te es Got­tes Weis­heit, und die ist sowohl dem Gene­ral­vi­kar wie auch der Regie­rung nicht gegeben!

  2. Die „zeit­ge­mäss umge­pol­ten“ kirch­li­chen an der Wand Ent­lang­schlei­cher zei­gen sich „empört“ bez. des Hin­wei­ses auf die sata­ni­sche „Annah­me der Ein­la­dung“( und Ent­sen­dung sei­ner mör­de­ri­schen „Stell­ver­tre­ter“), aus­ge­spro­chen bzw. besun­gen durch die­se absto­ßen­de „Band“.
    Der Sän­ger einer grie­chi­schen „Hea­vy-Metal“ Band namens „Satan‘s Wrath“ (Satans Zorn) hat in einem Inter­view mit einer „Hea­vy-Metal“ Online-Sei­te unver­hoh­len davon gespro­chen, dass sei­ne Grup­pe „sata­ni­schen Hea­vy Metal“ mache.

    Auf Nach­fra­ge, ob es ihm dabei Ernst sei, ant­wor­te­te er in erschrecken­der Offenheit:
    -
    „Satan ist rea­ler als vie­le Leu­te den­ken … Ich bin Satan, und Satan ist in mir.“
    -

    Wer denn meint, ein „coo­les Spiel­chen“ mit dem Teu­fel trei­ben zu kön­nen, indem er ihm den klei­nen Fin­ger reicht, wird sehr schnell erfah­ren müs­sen, dass die­ser nach der gan­zen Hand grei­fen wird.

  3. Das Schlim­me ist, dass Pfar­rer Fran­çois Schnei­der einen ursäch­li­chen Zusam­men­hang zwi­schen den Atten­ta­ten einer­seits und den Musik­stücken ande­rer­seits her­stellt. Das ist ein mate­ria­ler Trug­schluss nach der Wei­se CUM HOC, ERGO PROPTER HOC: ein Fehl­schluss der Gat­tung E CAUSA NON CAUSA.

    • …logisch ist natür­lich kein Zusam­men­hang! Aber es ist schon eine gene­rel­le Über­le­gung wert, denn immer­hin haben die Atten­tä­ter bzw. ihre Hin­ter­män­ner in dem Beken­ner­schrei­ben, soweit ich erin­ne­re, ja aus­drück­lich die Per­ver­si­on die­ser Musik als Grund genannt, war­um sie gera­de dort ein Atten­tat durchführten.

    • Auch Ihre gegen­tei­li­ge Mei­nung könn­te ein Trug­schluß sein — ich sage bewusst „könn­te“.
      Dazu muß man sagen, selbst wenn die­ser Pfar­rer einem Trug­schluss unter­le­gen wäre, dann gibt das nie­mand das Recht die­sen zu maßregeln.
      Die Kir­che hat sehr wohl das Recht sata­ni­sche Musik zu kri­ti­sie­ren (und auf die Gefah­ren die­ser Musik hin­zu­wei­sen). Selbst wird die Kir­che ja andau­ernd kri­ti­siert, meist nur dafür, dass sie das wie­der­gibt, was Jesus gesagt hat.
      Wenn man nicht mehr behaup­ten darf, dass die­ser Auf­tritt die­ser Satans­band in einem ursäch­li­chen Zusam­men­hang mit den Atten­ta­ten steht, was nichts ande­res als eine Mei­nung ist, dann ist es mit der Mei­nungs­frei­heit nicht mehr weit her.

    • Ihr Com­men­tar ist eine Spe­ku­la­ti­on, weil es durch­aus moe­g­lich wae­re, dass die Moer­de­rer die­ses Lokal fuer ihren Anschlag gewa­ehlt haben, wegen die­ser abscheu­li­chen „Musik“.

  4. Beklem­mend mit­an­se­hen zu müs­sen, wie immer enger die Gren­zen gezo­gen wer­den, inner­halb derer noch etwas geäu­ssert wer­den darf.
    Ob der zustän­di­ge Bischof auf Druck der frz. Regie­rung eine Ent­schul­di­gung des Prie­sters for­der­te oder er selbst in anbie­dern­dem Gehor­sam glaub­te, es tun zu müs­sen, spielt kaum eine Rolle.
    Es ist beschä­mend, eine Tat­sa­che nicht mehr als sol­che benen­nen zu dür­fen, nur weil es nicht ins Kon­zept zu pas­sen scheint.

  5. Mir scheint das die Erwäh­nung Satans bei man­chen Bischö­fen schlech­te Lau­te her­vor­ruft. Wäre es dann nicht bes­ser wenn man im Zuge der Neue­van­ge­li­sie­rung Satan ein­fach per Dekret abschafft? Denn der Typ ist doch ganz ein­deu­tig der schlimm­ste Stim­mungs­kil­ler im fröh­li­chen Trei­ben mit die­ser Welt. Laßt uns doch die „Schöp­fung bewah­ren“ Satan aber nicht!
    Irgend so ein Gei­stes­kran­ker hat mal geru­fen Gott ist tot ab ich ken­ne kei­nen der laut bezeugt hat das Satan tot ist. Habe ich was verpaßt?
    Per Mari­am ad Christum.

    • Es gibt aber schon Leu­te im Kle­rus, die da behaup­ten, dass man das mit dem teu­fel nicht so wört­lich neh­men darf.
      Also im Kle­rus schon !!

  6. Ein Pfar­rer bekräf­tigt in sei­ner Pre­digt, dass mit dem vor­ge­tra­ge­nen Lied der Gruppe
    Eagles of Deaht Metal “ Küss den Teu­fel „, das Teuf­li­sche gera­de­zu her­bei geru­fen wur-
    de. Wer wun­dert sich da noch, dass die­se dia­bo­li­sche Akti­on der Ter­ro­ri­sten von der
    Höl­le gelei­tet wur­de, mit ent­spre­chen­den Toten. Selbst die Besu­cher einer sol­chen Ver-
    anstal­tun­gen unter­stüt­zen die­sen Satans­kult. Das ist die eine Sei­te, die ande­re ist lei-
    der die, dass der zustän­di­ge Bischof den Prie­ster zurecht weist und die­ser sich öffent-
    lich für sei­ne muti­ge Tat ent­schul­di­gen muss. Anstatt sei­nen Prie­ster zu schüt­zen und
    für sei­ne muti­ge Pre­digt zu dan­ken, wird der Pfar­rer geta­delt und eine Entschuldigung
    ver­langt. So sieht es also aus, die Hir­ten die den Glau­ben und was dazu gehört, näm-
    lich die Wahr­heit, zu ver­tei­di­gen haben, beneh­men sich wie gemei­ne Miet­lin­ge. Ist es
    da ein Wun­der, wenn es mit dem Glau­ben steil abwärts geht?!

    • Sie spre­chen mir aus der Seele.Kriegen wir in Frank­reich wie­der Ver­hält­nis­se wie zur Zeit der Revo­lu­ti­on ? salopp aber akku­rat gesagt: die­ser Bischof und sein Gehül­fe (GV) ist ja ein dol­le Type.Den Glau­ben und die hl. Kir­che verrät!esse deponendum.

  7. Tja, der Sata­nis­mus scheint schon lan­ge auf der höch­sten Macht­ebe­ne ange­kom­men zu sein. Natür­lich nicht nur in Frank­reich, in Deutsch­land auch. Sonst ist die­se Reak­ti­on nicht zu erklä­ren. Denn was ist dem Pfar­rer vor­zu­wer­fen? Eine Sata­ni­sten­belei­gung oder gar eine Belei­di­gung Satans?

    Nach dem sata­ni­schen Den­ken muss für das Wohl­erge­hen der Sata­ni­sten, natür­lich nur in die­ser Welt, jemand ster­ben oder geop­fert wer­den. Zuerst Tier­op­fer dann Men­schen­op­fer. Es besteht auch die Prak­tik, dass man Men­schen, die umge­bracht wer­den, wie z. b. in den Abtrei­bungs­kli­ni­ken, Satan weiht. Ein hoher Satans­prie­ster ver­wirk­licht die­se Wei­he, damit es mit der Macht und dem Wohl­erge­hen klappt. Daher die­se komi­schen Koali­tio­nen Poli­tik und Isla­mis­mus, denn Islam für für alles ent­schul­digt und der Sata­nis­mus wie man sieht auch.

    Wir haben etwas dazu geschrieben:
    https://traditionundglauben.wordpress.com/2015/11/15/die-wirklichen-ursachen-der-terrorangriffe-von-paris/

    Lei­der wird das Über­na­tür­li­che immer offenbarer.

  8. Gute Stra­te­gen sind die Typen aber nicht — erst durch ihre über­zo­ge­ne Reak­ti­on auf einen sach­lich ja nicht abwe­gi­gen Hin­weis des Pfar­rers (wie­so kein ein­fa­cher „curé“, son­dern ein „Mon­si­gno­re“ an einem sol­chen Ort — war da vor­her schon mal was, straf­ver­setzt oder so!?) hat ihn aus dem Nest Wisem­bach in den Rest der Welt getragen.

    Was könn­te man sich mehr wünschen?

    • Ich könn­te mir zwei Sachen vorstellen :
      Eine Macht­de­mon­stra­ti­on und gleich­zei­tig der Ver­such (gelingt lei­der immer öfters) jed­we­de Kri­tik am herr­schen­den System, bzw. die wirk­li­che Oppo­si­ti­on im Keim ersticken, bevor sie gefähr­lich wird.
      Nach dem Mot­to „nichts auf­kom­men las­sen“, lei­der im nega­ti­ven unchrist­li­chen Sinn.
      Spon­tan kam mir beim lesen des Arti­kels das zwei­te in den Sinn.

  9. Aus den Reak­tio­nen kommt zum Aus­druck, dass weit­um — sogar vom bla­sier­ten Ram­mel — an die Exi­stenz der Höl­le geglaubt wird. Wes­halb sonst die Empö­rung? Erstaunlich!

    • Nee, glaub ich nicht! Ich glau­be eher, man will um jeden Preis ver­hin­dern, dass irgend­je­mand sich „schul­dig“ fühlt in Frank­reich — etwa dafür, dass man tat­säch­lich dem Satan hul­digt, auch wenn man ihn für eine Mär­chen­fi­gur hält, und gleich anschlie­ßend eine sata­ni­sche Por­ti­on Zuwen­dung in Form eines Mas­sen­mor­des erhielt.

      Man will ein­fach nicht sehen, dass man dem IS-Ter­ro­ris­mus gei­stig nichts ent­ge­gen­set­zen kann und v.a. nicht will außer „Lasst uns wei­ter­fei­ern“ (wie in den Tagen Noachs!?).
      Und v.a. pro­vo­ziert man mit vol­ler Absicht und einer bei­spiel­lo­sen Fahr­läs­sig­keit die Isla­mi­sten. denn wenn die super­from­men Mus­li­me auf etwas aggres­siv reaie­ren, dann auf offe­ne oder bloß kryp­ti­sche Blas­phe­mie. dass man sich also ins Hemd macht und jede Kri­tik am Islam ver­hebt als hät­te man eine gei­sti­ge Ver­stop­fung, rotzt man den Mus­li­men und allen ande­ren reli­giö­sen an der Stel­le, an der sie zu Recht sen­si­bler sind, bestän­dig neue Belei­di­gun­gen an den Kopf …
      Wer soll die­se Schi­zo­phre­nie noch verstehen?

      Offen­bar ist die Kir­che in Frank­reich trotz gro­ßen Unab­hän­gig­keits­ge­tö­ses immer noch der Sta­bi­li­sa­tor der welt­li­chen regie­rung — egal, was die tut oder will. Haupt­sa­che mitgemischt!

  10. Leu­te,
    was erwar­tet Ihr denn noch von der
    „V2-Kir­che“, wel­che seit Jahr­zehn­ten von ihren Fein­den unter­wan­dert ist und wo nahe­zu alle Schlüsselpositionen
    von Hel­fern der Mäch­te der Fin­ster­nis besetzt sind ?

  11. Wäh­rend einem Rock­fe­sti­val in der U.S.A haben die Rol­ling Stones ihre Num­mer „Sym­pa­thy for the Devil“ gespielt, und gera­de dann ist ein jun­gen Mann ermor­det wor­den, von Hell’s Angels! Ich fin­de das unglaub­lich dumm von die­sen Musi­ker, die wis­sen nicht was sie tun! Die wol­len wahr­schein­lich nur pro­vo­zie­ren, aber mit schreck­li­chen Folgen.

  12. Nicht nur der HH Pfar­rer Fran­çois Schnei­der, son­dern auch eini­ge der Zuschrei­ber hier soll­ten doch ein­mal erklä­ren, war­um es die Tau­sen­de in lär­mi­ge Kon­zer­te zieht?
    War­um emp­fin­den sie dort Gebor­gen­heit und Freu­de, und nicht in der Kirche?
    Das dem Teu­fel anzu­la­sten, scheint mir eine bil­li­ge Ablenkung.

    • @Baselbieter
      Ich den­ke, Sie sehen das blau­äu­gig — und bege­hen tat­säch­lich den Feh­ler, den Sie (viel­leicht unbe­grün­det Pfar­rer Schnei­der wei­ter oben unter­stel­len, denn aus dem Arti­kel geht nur her­vor, dass er einen Zusam­men­hang ange­deu­tet hat), indem sie die „Lee­re“ Kir­che den vol­len Kon­zert­hal­len gegenüberstellen.
      Ich habe sol­che Kon­zer­te in mei­ner Jugend besucht. 1.) über­wiegt männ­li­ches Publi­kum. Weib­li­ches ist i.d.R. nur „zwangs­läu­fig“ am männ­li­chen Schlepp­tau dabei. 2.) Die Musik gibt nicht „Gebor­gen­heit“, es geht um das Auf­put­schen, Sich-Stark-Füh­len, Aggres­sio­nen, Gewalt, All­macht­al­lü­ren. Eine ziem­lich bedenk­li­che Sache kann ich nur sagen und mei­ne das sehr ernst.
      Musik, jede Musik spricht über den Gehör­sinn (indi­rekt auch Seh­sinn) an und ver­mit­telt eine Bot­schaft oder weckt und beför­dert bestimm­te emo­tio­na­le Regun­gen. Bei har­tem Rock geht es um — ich wie­der­ho­le mich — sehr bedenk­li­che Sachen. Selbst wenn die Tex­te „blü­ten­rein“ wären, wäre immer noch die Musik bedenk­lich. Dass die Tex­te häu­fig stumpf, gewalt­ver­herr­li­chend, absto­ssend sind ist kein Zufalls­pro­dukt, son­dern das logi­sche Pen­dant zur Musik.
      In Paris wur­de eine deut­li­che Spra­che gespro­chen — eine tödliche!

    • Der arme Teu­fel, gut dass Sie den ein biss­chen verteidigen.
      Also jetzt mal ganz im Ernst, glau­ben Sie wirk­lich, dass es nicht der Teu­fel ist der gewis­se Musi­ker und ein gewis­ses Publi­kum dazu inspi­riert, so eine Musik zu pro­du­zie­ren und zu konsumieren ?
      Das gan­ze natür­lich bei den mei­sten unbe­wusst, bis auf jene die das ganz offen leben und zugeben.
      Satan agiert auf vie­len Ebe­nen und die aggres­si­ve Rock­mu­sik ist dafür nun mal wie geschaf­fen. Er for­dert dafür aber auch was.
      In Öster­reich gibt es einen alten Spruch (auf hochdeutsch):
      „Der Teu­fel hilft sei­nen Leu­ten, aber holen tut er sie auch“
      Natür­lich weiß ich, dass ich falsch lie­gen kann, aber das Atten­tat in Paris zeigt eben doch was pas­sie­ren kann, wenn man sich offen­sicht­lich mit dem Teu­fel ein­lässt, ihn sogar beju­belt, ver­herr­licht, wie bei die­sem Konzert.
      Er holt sich nicht nur See­len, er for­dert auch Blutopfer.
      Selbst wenn es kei­nen kau­sa­len Zusam­men­hang zwi­schen dem Atten­tat im Bata­clan und dem Kon­zert gäbe:
      Jeder Mord (auch und gera­de an Unge­bo­re­nen), jeder Ter­ror­an­schlag, jede Gewalt­tat an sich, ist für Satan ein Blut­op­fer. Für die über­wäl­ti­gen­de Mehr­zahl der Täter sicher nicht, für Satan aber immer. Natür­lich ist ein Ritu­al­mord für Satan das höch­ste Opfer.

      • In die­sem Fall wur­den die Akteu­re auf der Büh­ne als beson­ders expo­nier­te Zie­le alle­samt ver­schont. Dar­über habe ich mich sofort gewundert.
        Viel­leicht kom­men sie doch noch zur Besin­nung bevor sie der Teu­fel holt.

      • Was @ Wie­ser vor­trägt, stimmt zum Teil — har­te Rock­mu­sik ist tat­säch­lich ein Auf­put­scher. Es kommt ja nicht von Unge­fähr, dass die Neo­na­zi­sze­ne und vor allem jun­ge Män­ner eine ent­spre­chend har­te Musik nut­zen, um sich in „Stim­mung“ zu brin­gen und für all­mäch­tig zu halten.

        Dass musi­ka­li­sche Stil­mit­tel per se schon bedenk­lich sind, hal­te ich dage­gen für einen Fehlschluss.

        In älte­ren, vor-elek­tro­ni­schen Zei­ten, brach­te man Sol­da­ten mit Marsch­mu­sik in Stim­mung, bestimm­te Instru­men­te, die lau­te­sten, die es damals gab, also Blech­blas­in­stru­men­te, wur­den auch damals gezielt ein­ge­setzt. Auch in der AT-Jeri­cho-Geschich­te wur­den Mau­ern mit­tels Musik nie­der­ge­ris­sen und mit­tels Blech bzw. den lau­te­sten Instru­men­ten. Es sind weni­ger visu­el­le als „Vibra­ti­ons“ im Spiel. Man setz­te die Kir­chen­glocken übri­gens auf­grund ihrer mächt­gen Schwin­gun­gen stes auch als exor­zie­ren­de Mit­tel ein. Man sieht schon dar­an, dass ein uns das­sel­be musi­ka­li­sche Phä­no­men sowohl positv als auch nega­tiv ein­ge­setzt wer­den kann. Ähn­lich ist es bei der extrem lau­ten Orgel. Sie soll ursprüng­lich im Cir­cus maxi­mus und im Colos­se­um ein­ge­setzt wor­den sein, in dem auch Chri­sten zu Tode kamen. Die frü­hen Chri­sten lehn­ten daher die Orgel für die musi­ka­li­sche Beglei­tung beim Hl. Mess­op­fer kate­go­risch ab.

        Die Rock­mu­sik erin­nert am stärk­sten an Kriegs­mu­sik, an über­wie­gend rhyth­mi­sche Musik, die aber weni­ger zum Tanz als zum Rausch von Macht und Gewalt ani­miert und dar­um mit „har­ten“ Instru­men­ten gespielt wird. Mit Gei­gen, Flö­ten und Lau­ten hat man noch nie Men­schen so auf­put­schen kön­nen, egal in wel­chem Stil.

        Man muss also vor­sich­tig sein — Musik berührt den Men­schen weni­ger „emo­tio­nal“, son­dern tat­säch­lich gei­stig. In einer ein­zig­ar­ti­gen Wei­se ist sie nur dem Men­schen mög­lich auf Erden und ist ein zwar sinn­lich erschei­nen­des, aber vor allem gei­sti­ges Ggeschehen.

        Musik ist immer ein Gan­zes und erscheint als Gan­zes, als Ein­heit in einer bestimm­ten Situ­ti­on mit zahl­rei­chen Umge­bungs­be­din­gun­gen — wie man an der Orgel sieht.
        Wenn Text im Spiel ist auch eins mit dem Text. Man kann nicht sagen: Setz einen einen andern Text rein und sofort ist die Musik was anders — nein: denn für einen bestimm­ten Text und Zweck wur­de sie ja geschrie­ben und mein­te die­sel­ben dann auch. Das kann man nicht mehr ein­fach auseinanderlösen.

        Des­we­gen kann man aber unmög­lich die Stil­mit­tel fest­le­gen auf bestimm­te „Sym­bo­le“. Ich weiß, dass es im kon­ser­va­ti­ven Spek­trum Theo­re­ti­ker gibt, die das tun, aber das dürf­te zu kurz gegrif­fen sein und viel zu sehr aus­blen­den, dass unser Musik­emp­fin­den neben einer natür­li­chen Vor­be­din­gung durch den Bau des Ohres den­noch sehr stark kul­tu­rell vor­ge­prägt ist.

  13. Wem nüt­zen ein­gent­lich die Attentate ?
    Offi­zi­ell wird doch der IS in Syri­en wegen die­ser Atten­ta­te jetzt ver­stärkt bekämpft ?! Oder ist dies nur ein Vor­wand um doch noch stär­ker gegen Assad vor­ge­hen zu können ?
    Mir stellt sich immer wie­der die Fra­ge, wer da mit wem in Wirk­lich­keit kun­gelt und Vor­tei­le hat ? Die Chri­sten und die Demo­kra­tie sicher nicht !!
    Unbe­streit­bar ist doch zumin­dest jene Tat­sa­che, dass in Frank­reich im Gefol­ge der Atten­ta­te die Bür­ger­rech­te durch den Aus­nah­me­zu­stand für 3 Mona­te stark ein­ge­schränkt wur­den !! „Man wird aber noch eini­ge Atten­ta­te brau­chen“ um die­sen Aus­nah­me­zu­stand dau­er­haft eta­blie­ren zu kön­nen. Das glei­che Vor­ge­hen konn­te man ja auch in den USA nach dem 11.09.2001 in den USA beob­ach­ten. Die Bür­ger­rech­te wur­den damals gleich dau­er­haft (bis heu­te) eingeschränkt.
    Vor eini­gen Wochen (es war an einem Sams­tag­mit­tag im bay­ri­schen Rund­funk), kam die Mel­dung, dass irgend­wel­che Men­schen­rechts­grup­pen gegen die Glo­ba­li­sie­rung und der­glei­chen in Paris demon­strie­ren woll­ten. Der Nach­rich­ten­spre­cher wörtlich :
    „Das ist jetzt aber nicht mehr mög­lich, weil wegen der Atten­ta­te in Frank­reich die Bür­ger­rech­te ein­ge­schränkt wurden“.
    Da gibt es auch kei­nen Auf­schrei, denn die Medi­en spie­len ja mit. Die­je­ni­gen die das kri­ti­sie­ren haben kein Sprach­rohr mehr. Das wird auch künf­ti­ge Demon­stra­tio­nen für Reli­gi­ons­frei­heit und für das Lebens­recht in Frank­reich unmög­lich machen.
    Umge­kehrt wer­den Demon­stra­tio­nen gegen Rechts, für „Tole­ranz“ und der­glei­chen sicher geneh­migt wer­den. Die Sicher­heits­la­ge macht es halt gera­de dann mög­lich und man kann ja so auch demon­strie­ren, dass die Demo­kra­tie ja intakt ist.
    Man kann da ruhig mit zwei­er­lei Maß mes­sen, wie gesagt die Medien.
    In wes­sen Hand sind die ??

    • Sie mögen mit der Beob­ach­tung recht­ha­ben, aber wir soll­ten nicht ver­ges­sen, dass es ursprüng­lich die katho­li­sche Kir­che war, die sich am mei­sten gegen die Bür­ger­rech­te gestemmt hat — solan­ge sie selbst in einem poli­ti­schen Macht­rausch ver­blen­det war, nicht beden­kend, dass ihre rigi­den Vor­stel­lun­gen eines Tages auf sie selbst zurück­fal­len könnten!

  14. Kein Wun­der, dass sich kaum noch ein Prie­ster öffent­lich die Wahr­heit zu sagen traut, wenn man sol­che Mel­dun­gen liest. Man braucht als gläu­bi­ger Christ nur 1 + 1 zusam­men­zu­zäh­len um zu ver­ste­hen, dass die­ser in Frank­reich kri­ti­sier­te Prie­ster die Wahr­heit sagt. Lei­der hat das fran­zö­si­sche Volk den christ­li­chen Glau­ben mehr­heit­lich ver­lo­ren, dar­um hat besag­ter sozia­li­sti­scher Athe­is­mus dort leich­tes Spiel. Ein Prie­ster darf mit Rock­mu­sik eigent­lich nichts zu tun haben, weil die­se vom Satan kommt. Es ist ein Zei­chen der Ver­welt­li­chung, wenn ein Prie­ster Rock­mu­sik oder auch Kinofilme(die heu­te zu 95% Schund sind) gut fin­det und auch noch bewirbt. Für Prie­ster gäbe es wei­te Betä­ti­gungs­fel­der in der Seel­sor­ge, sodass nor­ma­ler­wei­se gar kei­ne Zeit mehr sein dürf­te für der­art welt­li­che Ver­dor­ben­hei­ten. Als Bei­spiel fällt mir spon­tan ein, dass man Jugend­li­che nach der Fir­mung, zuge­spitzt for­mu­liert, an den Teu­fel abgibt, anstatt ihnen pasto­ra­le Ange­bo­te zu machen, die sie dau­er­haft beglei­ten wür­den. Auf jede bekann­te Rock­mu­sik-CD wird angeb­lich ein Dämon befoh­len, da wun­dert es nicht, wenn die Jugend­li­chen die Ori­en­tie­rung ver­lie­ren. Es ist auch eine Form der Demo­kra­tie, wenn irgend­wann das Böse das Gute über­stimmt im Gewis­sen der Jugend­li­chen und genau­so geschieht es heut­zu­ta­ge. Und wenn von der katho­li­schen Kir­che nichts mehr kommt, ist es klar, dass Sie nur mehr der Sün­de fol­gen kön­nen. Wobei, wie erwähnt, die katho­li­sche Kir­che in Frank­reich eine Min­der­heit ist, unge­ach­tet gro­ßer Hei­li­ger wie Bern­hard von Clairvaux, The­re­se von Lisieux oder Franz von Sales.
    Und hin­zu­fü­gen möch­te ich, dass es sehr wohl Aus­wir­kun­gen hat, an wen sich eine See­le weiht, sei es bewusst oder unbe­wusst. Man hat die Mög­lich­keit, sich an das Unbe­fleck­te Herz Mariens(oder an das Hei­lig­ste Herz Jesu) zu WEIHEN, mit allen begrü­ßens­wer­ten Aus­wir­kun­gen oder, wie es vie­le Jugendliche(aber auch Erwach­se­ne) heu­te tun, die viel­leicht unbe­wuss­te, dafür aber nicht weni­ger wirk­sa­me Wei­he an Satan.
    Das wird deut­lich damit ver­an­schau­licht, dass als die­se Atten­ta­te in der Bata­clan-Dis­co gescha­hen, ein Lied gespielt wur­de, das den Satan ver­herr­lich­te. Dem­entspre­chend waren auch die Fol­gen, so ein­fach ist das.
    Ober­fläch­lich betrach­tet sah es aus, als wären arme Teen­ager ein­fach nur unschul­di­ge Opfer von Ter­ro­ri­sten gewor­den, aber genau betrach­tet haben Sie, sei es bewusst oder unfrei­wil­lig, den­je­ni­gen ver­ehrt, der nur Fluch, Sün­de und Tod brin­gen kann. Was man sät, das ern­tet man, Unwis­sen­heit schützt nicht immer vor Stra­fe und daher sehe ich es als wich­tig, hier die Wahr­heit über die Kon­se­quen­zen auf­zu­zei­gen, die ent­ste­hen, wenn man sata­ni­schen Ein­flüs­sen nicht aus dem Weg geht.
    Die bewuss­te Wei­he an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens funk­tio­niert übri­gens genau­so gut, wie die Wei­he an den Bösen. Mit dem Unter­schied dass Maria, auf lan­ge Sicht gese­hen, Segen hervorbringt.

    • Bei­spie­le für eine unbe­wuss­te Wei­he an Satan ist nicht nur Main­stream-Rock- oder Pop­mu­sik, son­dern auch jede Form von Yoga, Reik­ki, Kar­ten­le­gen, Toten­be­schwö­rung oder son­sti­ger Eso­te­rik sowie das Nacht­an­zen bestimm­ter Cho­reo­gra­fien aus Musik­vi­de­os, wie es Jugend­li­che tun, eben­so das Über­neh­men bestimm­ter Hand­zei­chen und Lebens­ein­stel­lun­gen, wie sie Stars vor­ge­ben. Ver­läss­li­ches Erken­nungs­merk­mal für die Wei­he an den Bösen ist ein aus­ufern­der Mate­ria­lis­mus, bestimm­te Täto­wie­run­gen, eine star­ke Ver­eh­rung bestimm­ter Musik­grup­pen oder die Teil­nah­me an Teu­fels­fe­sten wie dem bekann­ten Wacken-Open Air, wo ganz offen­sicht­lich der Satan ver­ehrt und dämo­ni­sches Ver­hal­ten nach­ge­äfft wird.

    • Man kann sich nicht „unbe­wusst“ jeman­dem „wei­hen“.
      Eine Wei­he setzt förm­lich den bewuss­ten Akt voraus.

      Die wenig­sten Men­schen sind bereit, sich bewusst und ein­deu­tig etwas zu weihen.
      Der Mensch lässt sich am lieb­sten trei­ben, trei­ben von einem gesell­schaft­li­chen Main­stream und von ihren unbe­wuss­ten Antrie­ben. Jeder, der ehr­lich ist, kennt das von sich selbst.
      Ist der Main­stream fromm, lässt er sich fromm trei­ben, ist er rockig, lässt er sich rockig trei­ben. Es gibt auch ein from­mes Getrie­ben­sein. Hin­ter allem kann die Bos­heit sich als Trieb­kraft ver­stecken… In einem gewis­sen Sinn ist es ehr­li­cher, wenn sie es unge­schminkt tut. Und vie­le Jun­ge ren­nen in sol­che Kon­zer­te, weil dort wenig­stens nicht bigott geheu­chelt wird. Dort ist alles so, wie es wirk­lich ist: hart, böse und fin­ster. Nie­mand heu­chelt Mora­li­tät oder Fröm­mig­keit vor. Ich den­ke, dass die Hoff­nung vie­ler jun­ger Men­schen auf ver­läss­lich­keit und ech­ten Glau­ben zutiefst kor­rum­piert ist — nicht zuletzt durch From­me. Das Ver­säum­nis und die Per­ver­si­on vie­ler, die sich als fromm aus­ge­ge­ben haben und vie­le Men­schen ver­deckt für ihre fin­ste­ren Trie­be miss­braucht haben, ist nicht zu unterschätzen.

      Die Fra­ge eines Posters oben ist sehr wohl berech­tigt, war­um die Men­schen in sol­chen Scha­ren in die­se Wel­ten abdrif­ten oder sich trei­ben las­sen und uns meiden. 

      Es ist zu bequem, wenn wir sie allei­ne bzw. den Bösen dafür ver­ant­wort­lich machen! Hier stimmt tat­säch­lich auch bei uns etwas nicht.

  15. Es sei noch ange­merkt, dass die Aus­wir­kun­gen des Kon­sums der­ar­ti­ger Seelenfolter-„Musik“ einem Dau­er­tre­ten auf die See­le gleichkommt.
    Dies geht nie­mals spur­los ins­be­son­de­re an den Jugend­li­chen vorbei.
    Der Böse sickert gleich­sam mehr und mehr in die See­len ein und raubt so unver­hoh­len die Wor­te der Ewi­gen Wahr­heit aus den Herzen !
    „Hard­rock“ eine unbe­schreib­li­che Fol­ter für die See­le. Die­se wird nach und „defor­miert“ und zu einem Spiel­ball des Bösen. 

    Düste­re, fin­ste­re Tex­te legen sich denn auch wie Blei auf die See­le und „ver­stei­nern“ sie gleichsam.
    Die sug­ge­sti­ve Wir­kung die­ser See­len­fol­ter ist unglaub­lich hoch.
    Das gan­ze Wesen des ins­be­son­de­re noch jun­gen Men­schen kann gleich­sam zu einem düste­ren geformt wer­den, was sich wie­der­um im Den­ken, Reden und Han­deln nie­der­schlägt, wovon denn auch Gestik und Mimik künden.

    Kurz: Satan’s Stra­te­gie bedarf eigent­lich kei­ner phy­si­scher Nach­stel­lung; viel­mehr berei­tet ein jeder bewusst han­deln­der „Hard-Rock“-Konsument / bewusst han­deln­der „Konzert“-Besucher von der­ar­ti­gen „Bands“ den Weg für den gleich­sam schlei­chen­den see­li­schen Selbst­mord sel­ber vor.…für den Teu­fel bleibt allei­ne noch das wie auch immer Zugrei­fen auf die auf die­se Art und Wei­se bereits schwer ver­letz­te Seele.

    • Die phy­si­sche Nach­stel­lung kann dar­in lie­gen, dass Jugend­li­che das Teu­fels­zei­chen mit dem aus­ge­streck­ten klei­nen Fin­ger und dem Zei­ge­fin­ger machen. Oder auch dar­in, dass die ame­ri­ka­ni­sche Pop­sän­ge­rin Miley Cyrus auf der Büh­ne zig ver­schie­de­ne Sex-Stel­lun­gen vor­macht, die dann von ihren jugend­li­chen „Fans“ nach­ge­äfft wer­den. Soweit sind wir schon heute.
      Das genügt aber nicht, es wer­den natür­lich der­ar­ti­ge Musik-Clips ziel­ge­rich­tet ver­mark­tet und auf Musik­sen­dern rauf und run­ter­ge­spielt, Fans kopie­ren ihren Mei­nun­gen, ihren Klei­dungs­stil, hän­gen sich Pla­ka­te von ihr ins Zim­mer usw.

      Man kennt dage­gen das Hand­zei­chen, mit dem der Herr Jesus Chri­stus auf vie­len Bil­dern dar­ge­stellt wird, wo der Zei­ge­fin­ger und der Mit­tel­fin­ger zur Segens­ge­ste aus­ge­streckt sind, das ist dann qua­si das Gegen­teil davon.

      Der har­te Rhyth­mus, die schnell fol­gen­den Schlä­ge von Schlag­zeu­gen machen das Ent­schei­den­de aus, das ist das kras­se Gegen­teil von Kir­chen­mu­sik. Wenn gre­go­ria­ni­sche Cho­rä­le gespielt wer­den, neh­men Dämo­nen oft reißaus(laut Pater Gabrie­le Amor­th). Bei Rock­mu­sik, könn­te man sagen, machen die­se es sich erst gemüt­lich. Sicher gibt es auch unge­fähr­li­che Rock­mu­sik, aber der Kon­trast zu kirch­li­cher Musik ist immer gege­ben. Wer an die Gren­zen des Erlaub­ten geht, wird bald auch Uner­laub­tes anstre­ben. Das hat, soweit ich mich erin­ne­re, sinn­ge­mäß der Hl. Anto­ni­us gesagt, oder war es jemand anderer?

  16. @Carlo: „Aus den Reak­tio­nen kommt zum Aus­druck, dass weit­um — sogar vom bla­sier­ten Ram­mel — an die Exi­stenz der Höl­le geglaubt wird. Wes­halb sonst die Empö­rung? Erstaun­lich!“ Erstaun­lich ist Ihr Voka­bu­lar: „bla­sier­ten Ram­mel“, wirk­lich absur­de For­mu­lie­run­gen die Sie hier ver­wen­den. Was die ‚Höl­le‘ betrifft: Könn­te das Leben mit Ihnen eine Art Vor­höl­le sein? Mit Ihrem fle­gel­haf­ten Geschwur­bel möch­te man das mei­nen. Was ist nur los mit Ihnen!?

    • Mon Dieu, trin­ken Sie erst mal Bal­dri­an­tee oder ein Glas Wein!
      …Und dann lesen Sie @ Car­los Bei­trag noch mal … echt ein Trep­pen­witz, dass SIE sich ange­grif­fen füh­len, aber viel­leicht hat er ja unge­wollt in Ihnen ein wah­res Miss­ver­ständ­nis erzeugt…
      A l’ai­de, Messieuxdames!

      • @zeitschnur:
        Es heißt hier: „Mes­da­mes, Messieurs“
        (Die Damen höf­li­cher­wei­se zuerst und die Her­ren im Plu­ral: Mes­sieurs (Sing.: Monsieur)(kein ‑x))

      • End­lich hat Er was gefun­den! Bra­vo — aber mein Feh­ler ist bloo­ooooooß (seulel­el­el­ele­ment) ein Recht­schreib­feh­ler. Hups — A non: Oups! — bin halt in man­chen Spra­chen auch’n Nicht­mut­ter­sprach­ler, non, Mon­sier Antoine?

        Excu­sez-moi, aber zu mei­ner Kind­heit im 18. Jh gabs auch noch die „Mes­sieurs dames“, ganz altbacken…vieux jeu — dies­mal mit X? 

        Und ich als Frau kann das ja so brin­gen, aus Lie­be zu den Her­ren, ver­steht sich…hach ich muss euch ein­fach zuerst nen­nen… Bon.

  17. Erkennt hier nie­mand, dass die Äuße­run­gen des Pfar­rers als Recht­fer­ti­gung für den Ter­ror­an­schlag ver­stan­den wer­den kön­nen? Daher ver­ste­he ich sehr wohl die Bemü­hun­gen des Bischofs, den Pfar­rer zu einer Ent­schul­di­gung zu veranlassen.

    • Nein, das erken­ne ich nicht. Der Pfar­rer hat auf ein Fak­tum hin­ge­wie­sen, das zu unter­schla­gen, die Dimen­si­on der Sache verzerrt.
      Der Bischof scheint ihn nur wegen dem Druck der Regie­rung zur Ent­schul­di­gung ange­hal­ten zu haben.
      Die US-Aussen­po­li­tik bei­spiels­wei­se ope­riert mit plum­per Schwarz-Weiss-Male­rei. Die Geschich­te von der „Ach­se des Bösen“, die einen selbst impli­zit zur „Ach­se des Guten“ macht. Das geht aber an der Rea­li­tät vor­bei. Paris hat­te das schon mit Char­lie Heb­do, einem links­ra­di­ka­len Blatt mit abscheu­li­chem Spott gegen Chri­stus. Doch nach dem Atten­tat wur­den sie von Staat und Medi­en „hei­lig­ge­spro­chen“. Das aber kann es nicht sein: Mit Lügen oder Halb­wahr­hei­ten lässt sich kein Staat machen, auch nicht in Frank­reich. Der Fall des Pfar­rers ist Sym­ptom für eine schwa­che Kir­che, die vor dem Staat kuscht und sich ihrer eige­nen Sache nicht mehr sicher ist. Der Hin­weis des Pfar­rer auf eine Tat­sa­che soll uns auf­rüt­teln, dass wir unse­ren Glau­ben und unse­re Kul­tur wie­der­fin­den, denn das allein ist der Wall gegen zer­stö­re­ri­sche Kräf­te, wie die Ter­ro­ri­sten. Der Ter­ror kommt von aussen. Wir haben aber auch zer­stö­re­ri­sche Kräf­te in uns, dafür steht in der Ana­ly­se des Pfar­rers der „locke­re“ Umgang mit dem Bösen. Doch so wie Gott Sei­ner nicht spot­ten lässt, so kann man auch mit dem Teu­fel nicht spie­len. Das hat Fol­gen. Paris ist also eine dop­pel­te Mah­nung an uns, auf­zu­wa­chen und uns zu ändern, dann wird auch Abhil­fe kommen.

      • @Wieser
        Wenn man die Alter­na­ti­ven Medi­en liest, scheint es sich bei Char­lie Heb­do um einen Insi­der Job zu handeln.
        Wenn man dann noch das in einer Sei­ten­stra­ße auf­ge­nom­men Foto der Poli­ti­ker anschaut, das den Medi­en zum vor­mon­tie­ren vor der eigent­li­chen Mas­sen­de­mo bereit gestellt wur­de, kann man das Grau­en über den Ver­lust der sau­be­ren Bericht­erstat­tung nicht ver­mei­den. Kom­plett wur­de die Mas­sen­hy­ste­rie durch den Slo­gan Je sou­is Char­lie Heb­do. Auf Face­book bin ich wegen mei­nes Hin­wei­ses auf die Hyste­rie ange­grif­fen wor­den, natür­lich tun einem die die Opfer leid, aber sie haben nicht nur den Islam provoziert.
        Bei einem Atten­tat sei­nen Aus­weis im Flucht­fahr­zeug zu depo­nie­ren, zeugt von abso­lu­ter Dumm­heit, oder.…. von einem Atten­tat unter fal­scher Flag­ge. Beson­ders als danach die Umfra­ge­wer­te von Hol­lan­de in den Poli­tik­erhim­mel stiegen.
        Eine Men­ge Men­schen sind in Euro­pa schon auf­ge­wacht, davon zeu­gen auch die Wahl­fäl­schun­gen eta­blier­ter Par­tei­en. Doch wenn man Peti­tio­nen schreibt, lan­den die­se zu 89% unge­le­sen in den Papier­korb. Auch der Ver­such eine Volks­ab­stim­mung zu initi­ie­ren ist fast Unmög­lich. Das wur­de durch die Alli­ier­ten wohl­weis­lich so diktiert.
        Es gibt in der Inter­na­tio­na­len Poli­tik eine gan­ze Men­ge sata­ni­scher Ritua­le, die beson­ders in den Medi­en ver­brei­tet sind. Die auf­rech­ten und ehr­li­chen haben kei­ne Stim­me. So auch Pfar­rer Schneider!
        Die USA wer­den von einer Grup­pe regiert, die schon lan­ge Gott nur als ein Wahl­kampf Hilfs­mit­tel ansieht!s
        Ein Land das von den 238 Jah­ren ihres Bestehens 222 Jah­re Krieg führt, kann man nur nur mit abso­lu­ter Blind­heit, wie die Pres­se als Land des Frie­dens bezeich­nen. Und doch sind die Men­schen dort im Durch­schnitt, viel gläu­bi­ger als in Europa.

    • Nein, das sehe ich nicht! Eine Recht­fer­ti­gung muss auch aus­drück­lich gesagt werden.
      Der Msgr. hät­te sagen müs­sen: Es ist ganz recht, dass die Metal-Sze­ne mal eins aufs Dach bekam…
      Hat er aber nicht!
      Er sah doch offen­bar nur eine Kor­re­la­ti­on (kei­ne logi­sche Fol­ge!) zwi­schen der Satans­hul­di­gung und dem sata­ni­schen Massenmord.

    • Der Prie­ster woll­te, wie ich es ver­stan­den habe, dar­auf hin­wei­sen, dass wer Teu­fels­mu­sik hört, den Teu­fel anlockt. Aus der Maß­re­ge­lung durch den zustän­di­gen Bischof kann man able­sen, dass erstens nicht an die Exi­stenz des Teu­fels geglaubt wird und zwei­tens, dass in Frank­reich die athe­isti­schen Uhren anders ticken, Mei­nungs­frei­heit seit dem Char­lie Heb­do-Atten­tat weit­ge­hend abge­schafft ist.
      Nun war schon die Ursa­che für den Tod von Char­lie Heb­do ziem­lich offen­sicht­lich. Er hat­te solan­ge den(bekanntlich gewalt­be­rei­ten) Islam mit Kari­ka­tu­ren pro­vo­ziert, bis er dafür ermor­det wur­de. Er konn­te damit rech­nen, dass das pas­sie­ren wür­de. Trotz­dem hat­ten nach­her alle Mit­leid mit Heb­do, denn Ein­zel­hei­ten inter­es­sie­ren die brei­te Mas­se nicht.
      Eben­so haben die Jugend­li­chen ihr Schick­sal her­aus­ge­for­dert, sei es bewusst oder unbe­wusst, und ich den­ke, das woll­te der fran­zö­si­sche Prie­ster aufzeigen.

  18. Wenn das wirk­lich so ist, ist es eine unfass­ba­re Aktion.
    Frank­reich ruehmt sich immer sei­ner tota­len Tren­nung von Kir­che und Staat.
    Es gibt kei­ne Kir­chen­steu­er, die Kir­che muss schau­en wie sie zurechtkommt.
    Ich glau­be ganz anders, das der Feind wie­der ein­mal innen sitzt.
    In Form von „Fran­zis­kus“ jubel­den ver­a­eng­stig­ten Voll­pfo­sten-Bischoe­fen, die jetzt in vor­aus­ei­len­dem Gehor­sam sich lieb Kind mit der Oef­fent­lich­keit machen wollen.
    Ziel erreicht, aber wie­der­um gesagt, solch eine Kir­che braucht prak­tisch nie­mand mehr, sie steht fuer nichts und nie­mand mehr.
    Ich fra­ge mich nur wann FSSPX von die­sen Hand­lan­gern Satans ver­bo­ten wird, lan­ge kann es nicht mehr dau­ern, da dort noch von Tod und Teu­fel, Suen­de und Ver­ge­bung, Reue und Vor­satz etc. gespro­chen wird.
    Pfui, Pfui wie peinlich !

  19. US-Wel­t­rock­star Ali­ce Coo­per warnt vor Satan

    Seit vie­len Jah­ren bekennt sich Ali­ce Coo­per zum christ­li­chen Glau­ben, so auch vor kur­zem in einem Inter­view mit CNS-News: “Vor drei­zehn Jah­ren hör­te ich mit dem Trin­ken auf und ging zurück in die Kir­che. Ich hat­te jeden Mor­gen Blut gespuckt, ich war ein übler Alkoholiker.”

    Der Rockn-Rol­ler warnt vor Drogen‑, Alko­hol- oder Por­no­gra­fie­sucht und sagt: “Wir leben in einer Welt, die täg­lich von Satan bom­bar­diert wird. Wenn du nicht Chri­stus in dein Leben auf­nimmst, bist du ein Opfer davon.”

    Der Groß­va­ter der Rock­le­gen­de war evan­ge­li­scher Pastor, der Vater sei­ner Frau ist es heu­te noch. Er wuchs in einem christ­li­chen Eltern­haus auf: “Ich selbst bezeich­ne mich als der wirk­lich ver­lo­re­ne Sohn.” – Gott habe ihn zum Glau­ben zurückgeführt.

    Als er zu Trin­ken auf­hör­te, ging er zusam­men mit sei­ner Frau zurück in die Gemein­de in Phoe­nix (USA): “Der Pastor war ein­zig­ar­tig. Zwar waren immer 6000 Besu­cher da, doch es war, als wür­de er nur zu mir spre­chen – und das jeden Sonntag.”

    Quel­le und voll­stän­di­ger Text hier: http://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/267943-satan_ist_real_die_welt_sollte_sich_in_acht_nehmen.html

    Inter­es­san­te Bücher hier­zu sind auch:

    - „Wir wol­len nur dei­ne See­le“ von U. Bäumer
    — Musik unter der Lupe von Kurt E. Koch

    Und zum Gesamt­the­ma Satanisus

    - „Chri­stus oder Satan“ von Kurt E. Koch

    • Im Grun­de genom­men gibt Coo­per damit ein gutes Bei­spiel ab, wie eine Bekeh­rung für Pro­mi­nen­te aus­se­hen könn­te. Jetzt fehlt ihm nur noch der katho­li­sche Glau­be, der aber lei­der in den USA von Evan­ge­li­ka­len, Pfingst­lern, Amish und was weiß ich wie die alle hei­ßen, ver­drängt wird.

  20. Coo­per: «Satan ist kein Witz»

    Er blieb ein Rock’n’Roller. «Doch ich tue es nicht mehr im glei­chen Geist wie frü­her. Und ich ach­te bei der Lyrik, wovon ich sin­ge. Vie­le der frü­he­ren Lie­der hat­ten die Gren­ze über­schrit­ten.» Und über den Unter­schied, den der Glau­be macht sagt Ali­ce Coo­per: «Vor­her bist du selbst­zen­triert, es geht nur um dich, du bist Gott. Men­schen machen lau­si­ge Göt­ter, wir soll­ten Gott Gott sein las­sen und uns, was wir sind.»

    (Quel­le: ebd.)

  21. The reac­tion of the government of Fran­ce incli­nes one to think that what is real­ly meant by the „war on ter­ro­rism“ is not­hing short of a war against tho­se who do not pro­fess to wor­ship Satan in public.

    • …der Arme hats mit Ihnen offen­bar für alle Zei­ten ver­scherzt, weil er ein­mal vor Wochen auch mal was Kri­ti­sches sagte… 

      Mon Dieu, @ Leo­ne, das kann doch unter Katho­li­ken nicht ernst­haft wahr sein!

      Ich sag Ihnen was ins Ohr fürs neue Jahr: Wir Katho­li­ken sind humor­voll, stark in Argu­men­ten, schwach in per­sön­li­chen Beschimp­fun­gen, kri­tisch UND kri­tik­fä­hig, NICHT nach­tra­gend, aber auch streit­bar und … äh… sou­ve­rän ich mei­ne, wir bemü­hen uns um Sach­lich­keit und Fun­die­rung unse­res Wis­sens, wir inter­es­sie­ren uns für die Dinge…(hust!) und sehen uns gegen­sei­tig als Geschwi­ster an (hat­schi) — nee, ist doch so, oder?

      • @zeitschnur,
        Der letz­te Absatz Ihres Postings ist sehr schön geschrieben.
        Bei Ihrer Erkäl­tung mit Husten und Nie­sen emp­feh­le ich hier Rosen­ho­nig­si­rup (Mel­ros­um), noch auf ein Rezept der Zister­zi­en­ser zurück­ge­hend, oder natür­lich einen guten klö­ster­li­chen Bron­chi­al­tee (oder für Män­ner: ein Bron­chi­cum-Eli­xir), um von den vie­len Arten Brust­ka­ra­mel­len zu schweigen.
        Ad bonum annum!

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