„Eventlocation“ Vatikan: Kongreß über Ästhetische Gynäkologie, G‑Punkt und Vagina-Lifting

(Rom) Im Okto­ber 2014 wur­de die Six­ti­ni­sche Kapel­le im Vati­kan an den Por­sche Tra­vel Club ver­mie­tet. Wo sich sonst jeden Tag 15.000 Men­schen drän­gen, um zumin­dest für eini­ge Minu­ten das ein­zig­ar­ti­ge Pracht­werk Michel­an­ge­los betrach­ten zu kön­nen, genos­sen 40 Por­sche­fah­rer das Pri­vi­leg eines Pri­vat­kon­zer­tes. Die Ein­tritts­kar­te zum exklu­si­ven Ereig­nis koste­te 4.990 Euro. Im Gegen­zug für den pri­vi­le­gier­ten Zugang über­wies der Por­sche Tra­vel Club dem Vati­kan eine unge­nann­te Sum­me, ça va sans dire zur Unter­stüt­zung wohl­tä­ti­ger Initia­ti­ven von Papst Franziskus.

Am ver­gan­ge­nen 8. Dezem­ber wur­de ein Licht­spek­ta­kel auf Fas­sa­de und Kup­pel des Peters­doms pro­ji­ziert. Gespon­sert von der Welt­bank tum­mel­ten sich als Licht­spiel Schim­pan­sen, Fische und Hin­dus auf dem alt­ehr­wür­di­gen Gemäuer.

„Schamlippen-Vergrößerung“ und „G‑Spot-Amplification“

Der näch­ste Schritt folgt 2016. Am 20./21. April wird der Vati­kan zum Aus­tra­gungs­ort des 1° World Con­gress der Euro­pean Socie­ty of Aest­ethic Gyne­co­lo­gy (ESAG). Am Päpst­li­chen Patri­sti­schen Insti­tut Augu­sti­nia­num, das sich nor­ma­ler­wei­se mit der Theo­lo­gie­ge­schich­te des Früh­chri­sten­tums befaßt, wird im kom­men­den Jahr über ganz ande­re Argu­men­te dis­ku­tiert: etwa über die „opti­ma­le Sti­mu­lie­rung des G‑Punktes für ein befrie­di­gen­des Sexu­al­le­ben“, über „O‑S­pot-Ampli­fi­ca­ti­on“, „neue Hori­zon­te der Vagi­nal-Rekon­struk­ti­on“, die Ver­grö­ße­rung oder Ver­klei­ne­rung von Scham­lip­pen, Tech­ni­ken zur „Vagi­nal­ver­jün­gung“, „Lif­ting der Cli­to­ris, „neue Aspek­te der sex the­ra­py“ und Kol­po­poe­se, die Anle­gung einer künst­li­chen Vagi­na. Sie wird bei Vagi­nala­pla­sie und Gyna­t­re­sie ein­ge­setzt, aber auch bei Geschlechts­um­wand­lun­gen von Män­nern zu Frauen.

Eventlocation Vatikan G-Punkt Vagina Lifting Schamlippen Als letz­ter Punkt wird auch „Fema­le Geni­tal Muti­la­ti­on (FGM)“ genannt. Die weib­li­che Geni­tal­ver­stüm­me­lung wird im Islam von allen vier sun­ni­ti­schen Rechts­schu­len befür­wor­tet, wenn auch nicht über­all in glei­chem Aus­maß prak­ti­ziert. Die Scha­fii­ten schrei­ben sie aus­drück­lich vor, was die enor­me Ver­brei­tung der weib­li­chen Geni­tal­ver­stüm­me­lung in Ägyp­ten, dem Jemen, Malay­sia, Indo­ne­si­en, Ost­afri­ka und unter den Kur­den erklärt. Die Mali­ki­ten schrei­ben sie nicht vor, sehen dar­in aber eine Pro­phe­ten­tra­di­ti­on (Moham­med). Im mal­ki­ti­schen Ein­zugs­ge­biet ist sie vor allem im schwarz­afri­ka­ni­schen Teil ver­brei­tet, nicht aber — auf­fal­len­der­wei­se — im einst christ­lich gepräg­ten Nord­afri­ka. Die auf­fäl­li­ge Prä­senz mos­le­mi­scher Mit­glie­der der ESAG dürf­te mit der weib­li­chen Geni­tal­ver­stüm­me­lung zu tun haben.

Als Pro­gramm­punkt des Kon­gres­ses wird auch die Teil­nah­me an der Gene­ral­au­di­enz des Pap­stes genannt. Wäh­rend des Kon­gres­ses sind „Pro­jek­tio­nen“ vor­ge­se­hen. „Soll­ten die­se öffent­lich erfol­gen, ist ein über­füll­ter Peters­platz garan­tiert“, so Mes­sa in Lati­no. Der Vati­kan scheint jeden­falls als Event­lo­ca­ti­on beliebt zu sein.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: ESAG (Screen­shots)

32 Kommentare

  1. Der Ein­gang und der Weg zum „wah­rem Glück“,wird neugemacht,neugeschöpft,mit der Hil­fe des Vati­kans und des Papstes.Es ist die Vagina.Neue Vagi­na für jeden,dank Papst.Die Gebär­mut­ter konn­te dabei wegbleiben,oder?Nun,die angeb­li­che Bono­bo Friedfertigkeit,durch Sex,alle miteinander,auch Babys,fast pausenlos,auf jede erdenk­li­che Art,wurde inten­siw geforscht.Alle lie­ben sich und teilen.Vagina,die Pfor­te des Glücks.

    • Es fas­se, wer es fas­sen kann.
      Das Jahr der Pfor­ten! Vagi­na­le, barm­her­zi­ge und hei­li­ge Pförtchen!

      • @Engelchen
        „Es fas­se, wer es fas­sen kann.
        Das Jahr der Pfor­ten! Vagi­na­le, barm­her­zi­ge und hei­li­ge Pförtchen!“
        Also ich emp­fin­de ( natür­lich nur rein per­sön­lich ) das das heu­ti­ge Rom kein geeig­ne­ter Zufluchts­ort der Mut­ter Got­tes sein könn­te. Sie soll­te und das wird sie auch machen Abstand hal­ten von die­sem Ort. Die­se Figu­ren die dort rum­gei­stern sind selbst für hart­ge­sot­te­ne Mar­ke­ten­de­rin­nen eine ein­zi­ge Zumutung.
        Per Mari­am ad Christum.

  2. Wie man sieht sind Sakri­le­gi­en und Blas­phe­mi­en stei­ge­rungs­fä­hig. Im Vati­kan gibt es Män­ner, die im Okkul­ten sehr bewan­dert ist. War­um? Weil es hier­bei dar­um geht „das Maß der Sün­de zu erfül­len, damit der Mes­si­as kommt“. Die­ser Gedan­ken­gang war sehr oft inner­halb der jüdi­schen Kabal­li­stik zu fin­den und inter­es­san­ter­wei­se auch in der Gegen-Kaballistik.

    So kon­ver­tier­ten Ende des 18 Jhds. meh­re­re Tau­send Juden in Polen unter dem Anfüh­rer Jakob Frank zuerst zum Chri­sten­tum und spä­ter zum Islam. Was, aus der jüdi­schen Sicht einen schreck­li­chen Abfall darstellte.

    Die Fran­ki­sten, wie vie­le Gno­sti­ker vor ihnen und nach ihnen, mein­ten aber dadurch den tie­fe­ren, nur den Ein­ge­weih­ten zugäng­li­chen Ver­ständ­nis der Tho­ra zu erfül­len und dadurch „das Maß der Sün­de voll­zu­ma­chen, um das Kom­men des Mes­si­as zu beschleu­ni­gen“. Die­se Kon­ver­sio­nen wur­de als äußer­li­ches, not­wen­di­ges Übel betrach­tet. Denn sie betrach­te­ten sich selbst nach wie vor als Juden. Den Ansatz durch die Häu­fung der Sün­den eine inne­re, geist­li­chen Erleuch­tung her­bei­zu­füh­ren, war auch bei nicht­jü­di­schen Gno­sti­kern im Früh­chri­sten­tum vor­han­den, bspw. bei den Ano­mi­sten über die Kle­mens von Alex­an­dri­en und hl. Ire­nä­us von Lyon berich­ten. Denn nicht alle Gno­sis ist oder war jüdisch.

    Da Papst Fran­zis­kus gute Ver­bin­dun­gen zu Rab­bi Skorka hat und sei­ne Man­nen sich in die­ser The­ma­tik auch aus­ken­nen, so scheint es dar­um zu gehen, dass auf dem Trüm­mer­feld der Blas­phe­mi­en eine neue, dunk­le Gegen­re­li­gi­on und wahr­schein­lich die Neue Welt­ord­nung, errich­tet wird. Bevor es aber poli­tisch mög­lich sein wird, muss es geist­lich geschehen.

    Es bleibt immer zu beden­ken, dass ein Geist­li­cher oder vati­ka­ni­scher Mong­si­gno­re, der Sata­nist oder Okkul­tist wird, nicht auf­hört ein Geist­li­cher zu sein und die Welt pri­mär geist­lich betrach­tet, obzwar mit umge­kehr­ten Vor­zeich­nen. Sie fra­gen sich nicht: „Um wie­viel wird die Welt dadurch gehei­ligt?“, son­dern „Um wie­viel wird Gott dadurch belei­digt und das Mass der Sün­de gestei­gert wer­den?“ Die eigent­li­chen Strip­pen­zie­her den­ken im die­sem Sin­ne geist­lich, aber ihren Unter­ge­be­nen ver­kau­fen sie es als Poli­tik, Welt­öff­nung, Anti­kle­ri­ka­lis­mus etc. Wie hier schon öfters erwähnt wur­de: sie haben einen sehr guten sen­sus fidei, nur einen umgekehrten.

    Denn die Initia­ti­ve Vati­kan zum Event-Punkt zu machen, kam ja aus dem Vati­kan und nicht von den Firmen.

    So sieht es nun­mal aus.
    Daher die Ver­mie­tung der Six­ti­ni­schen Kapel­le, das Licht­spek­ta­kel am 8.12, jetzt die­ser Kon­gress. In Deutsch­land wer­den Kir­che in Unter­künf­te für isla­mi­sche Flücht­lin­ge umge­wan­delt, die Mas­sen­ein­wan­de­rung wird vom Papst geför­dert, irgend­wie passt das alles zusammen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Joseph_Frank#Disputation_II_und_Konversion_zum_Christentum

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frankismus_%28religi%C3%B6se_Bewegung%29

    • „irgend­wie passt das alles zusam­men“. Und Fran­zis­kus passt gut zur deut­schen Kanz­le­rin. Wenn die bei­den im Luther­jahr auf deut­schem Boden zusam­men­trä­fen.… Nein! Das hat kein Luther verdient!

  3. „Una cum“, kann ich da nur sagen.
    Ihr seid ja ver­rückt, wenn ihr län­ger die­sem Unhold folgt.
    Was muss eigent­lich noch passieren?
    Wer Auge zum Sehen und Ohren zum Hören hat, konn­te schon beim ersten Auf­tritt auf der Log­gia mer­ken, was los ist.
    Meint ihr vue­l­leicht, dass der sich irgend­wann fängt?
    Es wurd immer tol­ler wer­den, und der lacht sich weg über euch.
    Aber ja, der Geni­tal­kon­gress ist ja kein Ex-cathedra-Dogma!
    Also lässt man ihn weiterwüten.

  4. Mit einem Wort kann man das gan­ze so bezeich­nen wie es ist:Profanierung der Kir­che mit­tels dem hin­ter­häl­ti­gen Zweck,eine After-Kir­che zu schaffen.Siehe die diver­sen Pro­phe­zei­un­gen und Warnungen,inklusive der von La Salette!

  5. Ist der Papst jetzt der Dienst­lei­ster der Dienst­lei­ster jener Damen, die sich unter hohem finan­zi­el­len Auf­wand im Wett­be­werb einer Welt der Pro­mis­kui­tät, des Hedo­nis­mus und der Por­no­gra­phie mei­nen behaup­ten zu müs­sen? Wel­che Pri­vi­le­gi­en kann man sich beim Vati­kan sonst noch kaufen?
    „The social event will take place in the Vati­can City, par­ti­ci­pants will have the chan­ce to visit the enti­re city of the Vati­can and reach places not ever­y­bo­dy can. Dele­ga­tes will have the chan­ce to attend the gene­ral audi­ence of Pope Fran­cis­co, the Mass and to visit the Vati­can gardens.“

  6. @Tradition und Glau­ben: Sie sind, um es mit den Wor­ten Got­tes zu sagen, Schlan­gen­brut, wenn sie den Vati­kan-2-Okkul­ti­sten so fein-sophi­stisch heh­re Moti­ve (die Wie­der­kehr des Mes­si­as her­bei­ru­fen) unter­stel­len. Des­we­gen sind wiki­pe­dia und ähn­li­che Quel­len ver­bo­ten: damit es Leu­te wie sie nicht nach­plap­pern als ob Sie das Böse begrei­fen könnten.

    • @ kei­na­me

      Vie­len Dank für die Schlangenbrut.
      Die Moti­ve sind viel­leicht viel­fäl­tig, wahr­schein­lich sind nicht alle Okkul­ti­sten Kab­ba­li­sten, aber man kann nur Böses tun, wenn man es als das Gute versteht.

      @ anja­li jain

      Ja, ich habe „den letz­ten Papst“ gele­sen. Hal­te es aber für destruk­tiv und übertrieben.

      Mar­tin Mala­chi hal­te ich für einen „feind­li­chen Agen­ten“, wobei „feind­lich“ mit „dämo­nisch inspi­riert“ zu lesen ist. Der Dämon will uns glau­ben machen, dass er gewon­nen hat und alles ver­lo­ren sei, dem ist aber nicht so.

      Das Leben von Mala­chi selbst, über wel­chen ich viel gele­sen habe, ist höchst ver­wor­ren und wider­sprüch­lich. Vie­le ame­ri­ka­ni­sche tra­di­tio­na­li­sti­sche Web­sites bezeich­nen ihn als einen psy­cho­pa­ti­schen Lüg­ner, was wohl für vie­le Schrif­stel­ler, beson­ders aus der Sen­sa­ti­ons­ecke aber nicht nur zutrifft. Also psy­cho­lo­gisch gese­hen kein Ding der Unmöglichkeit.

      Mehr zu Mala­chi fin­det sich u.a. hier:
      http://callmejorgebergoglio.blogspot.de/2014/08/apostate-fr-malachi-martin-helps-break.html

      Wider­sprüch­lich­kei­ten ohne Ende:

      1. Er war angeb­lich in vati­ka­ni­sche Geheim­mis­sio­nen invol­viert, man ließ ihn aber gehen.
      2. Er war mit Leib und Seel Jesu­it ver­ließ aber den Orden.
      3. Lai­zi­siert, aber nach eige­nen Anga­ben nicht.
      4. Affä­ren mit meh­re­ren Frau­en, aber angeb­lich Priester.
      5. Führ­te angeb­lich Exor­zi­stem durch, aber kein offi­zi­el­ler Exorzist.
      6. Tra­di­tio­na­list aber von wenig tra­di­tio­nel­len Stif­tun­gen unterstützt.
      7. Gro­ßer finan­zi­el­ler Erfolg all sei­ner, sehr kir­chen­kir­ti­schen Bücher.
      8. Schien sehr gute Kon­tak­te zu Vati­kan zu besit­zen, obwo­hol seit 1960-gern in den USA.

      Als Zeu­ge der Wahr­heit wenig glaub­wür­dig, als „Dop­pel­agent“ sehr.

  7. Ich habe „Der Letz­te Papst“ (Winds­wept Hou­se) von Mala­chi Mar­tin gele­sen und eini­ges ande­re auch in frü­he­ren Jahren.
    Einen Ein­blick gibt das Peri­odi­kum „Chie­sa viva“, beson­ders die­se Aus­ga­be: http://padrepioandchiesaviva.com/uploads/Satana_in._Vaticano_ge_OK.pdf
    Obwohl in Grund­zü­gen infor­miert und vor­ge­warnt, kann ich trotz­dem die atu­el­len Vor­gän­ge nicht ein­fach kühl regi­strie­ren und an mir vor­bei­zie­hen las­sen. Sie wüh­len mich auf und ich rege mich auf.

  8. Paßt so ein Kon­gress in den Vatikan?
    Vul­va-Ver­schö­ne­rung bei der Frau für den west­li­chen Mann und Geni­tal­ver­stüm­me­lung für den mor­gen­län­di­schen? Bei­de Kul­tu­ren sind ori­en­ta­li­schen Ursprungs, mono­the­istisch und frauenfeindlich.
    Ist das die Botschaft?
    Ein Kon­gress der Pla­sti­schen Chir­ur­gie zum The­ma Penis­ver­län­ge­rung und Beschnei­dung in den Hal­len des Vati­kans wäre übri­gens auch geschmack­los aber etwas erträglicher.

  9. Na nun muss es ja dem Letz­ten klar werden,wer im Vati­kan wütet.Und ja,es wird das Ende her­bei­ru­fen aber anders als es sich die „Macher“ so vorstellen.

  10. @ Leo Laemmlein
    auch ich rege mich auf, auch mich wühlt es auf, wenn ich sehen muss, wie die (sicht­ba­re) Kir­che immer mehr aus­sieht wie ein Hemd vol­ler Löcher, ja bald mehr Löcher als Hemd! Wir müs­sen es erlei­den; das ist eine Art Kir­chen­ver­fol­gung, und wer weiss was noch kommt! Was ich da schrei­be, ist natür­lich kein Trost …

  11. Aha.
    Leu­te, wir müs­sen fle­xi­bler wer­den im Denken.
    Das Denk­un­mög­li­che müs­sen wir den­ken lernen.
    Bil­dungs­pro­gramm für Mit­ar­bei­ter an der Kurie. Mit Moral hat der Kon­gress ja irgend­wie zu tun.…
    Öfter war zu ver­neh­men, dass man mit der weib­li­chen Theo­lo­gie noch mehr vor­an­kom­men will. Also der rich­ti­ge Kon­gress am rich­ti­gen vati­ka­ni­schen Institut?
    Unhei­li­ger Bimbam.

  12. Wahr­schein­lich darf man froh sein, dass die Bil­der dazu nicht groß­flä­chig auf die Fas­sa­de des Peters­doms pro­ji­ziert werden!

    • Da dürf­ten Sie tat­säch­lich recht haben.
      Eini­ge schlech­te Thea­ter und Oper schei­nen ähn­li­che Pro­ji­zie­run­gen schon als Büh­nen­bild genützt zu haben- wie man hört, mit wenig wirt­schaft­li­chem Erfolg.
      Der Absatz von ana­to­mi­schen Atlan­ten außer­halb von ärzt­li­chen Milieus hält sich seit Jahr­hun­der­ten auch im Grenzen.
      Ales „setut“(Hebräisch): Unsinn, Schwach­sinn, Dumm­heit, Koko­lo­res, Gelül­le- das Gegen­teil von Logos und Aletheia.

  13. Dan­ke für die­se Infor­ma­tio­nen im Artikel!

    Gera­de der letz­te, aus­führ­li­che Teil des Arti­kels, näm­lich der auf einen Kon­gress, der eine moder­ne Form der Gene­ti­al­ver­stüm­me­lung der Frau „wis­sen­schaft­lich“ „stylt“, fällt hier wie­der mal kei­nem Kom­men­ta­tor auf.

    Im Prin­zip kom­men­tie­ren hier alle samt und son­ders an dem bri­san­ten Inhalt des obi­gen Arti­kels total vorbei.

    Es ist aber dies ein Hin­weis dar­auf, dass es nie­mals um eine wirk­li­che Gleich­be­rech­ti­gung der Frau ging, weder den Reak­tio­nä­ren und noch weni­ger den Liberaleren.

    Die Frau ist heu­te welt­weit so elend (von ein paar west­li­chen Frei­zo­nen und poli­ti­schen Gal­li­ons­fi­gu­ren abge­se­hen, an denen sich der kon­ser­va­ti­ve Mob dann auch — wie es von den Machern geplant ist — schad­los hält), wie kaum je zuvor.
    Sie ist in den mei­sten Tei­len der Welt inzwi­schen regel­rech­tes, voll­kom­men unge­schütz­tes Frei­wild. Und dies mehr als je zuvor.
    Die Debat­te um das Frau­en­prie­ster­tum ist ein­fach nur Beschäf­ti­gungs­the­ra­pie für die dump­fen Mas­sen — die einen um uto­pi­sche Illu­sio­nen zu näh­ren, die ande­ren wer­den damit genüss­lich auf­ge­hetzt und mit ihren eige­nen dump­fen Res­sen­ti­ments gefüt­tert. Aber bei­de pas­sen nicht auf, was wirk­lich geschieht…

    Wäh­rend des­sen blüht der Frau­en­han­del in aller Welt, der IS tut nur das, was auch bei uns seit Jahr­zehn­ten durch ein­hei­mi­sche und seit den offe­nen Gren­zen v.a. durch rus­si­sche und ukrai­ni­sche Men­schen­händ­ler getan wird. Und die Kir­che schwieg dazu damals und sie schweigt heu­te, ja heu­te lädt sie die Leu­te, die die Ver­skla­vung der Frau öko­no­misch per­fek­tio­nie­ren, auch noch in den Vati­kan als Gäste ein.

    Gre­gor Gysi sag­te bei einer Tagung 2014, als es um das Kriegs­ge­den­ken 1914/2014 ging, er habe so vie­le Din­ge für zivi­li­sa­to­risch über­wun­den geglaubt — etwa den ethi­schen Kon­flikt auf dem Bal­kan, oder Reli­gi­ons­krie­ge, habe aber erken­nen müs­sen, dass jede Bar­ba­rei der Welt­ge­schich­te, die man schein­bar befrie­det habe, in Null­kom­ma­nichts wie­der auf­tau­chen könne.
    Er hält daher auch einen euro­päi­schen Bru­der­krieg, wie er im 1. WK ja den Unter­gang Euro­pas ein­läu­ten half, jeder­zeit wie­der für mög­lich. All die „Freund­schaf­ten“ keh­ren sich unter bets­imm­ten Bedin­gun­gen wie­der in Feindschaften.
    Nicht anders ist es mit der Lage der Frau. Von einem ganz klei­nen Frei­heits­fen­ster abge­se­hen, das auch nur wir West­eu­ro­pä­er ken­nen, war die Stel­lung der Frau ohne­hin nie ver­bes­sert wor­den. Wer das nicht sieht, soll­te aus unse­rem Sup­pen­tel­ler aus­stei­gen und mal einen Rund­blick wagen.

    Was aber die mei­sten Kon­ser­va­ti­ven nicht ver­ste­hen ist die Tat­sa­che, dass die Frei­heit der Frau immer der Grad­mes­ser für die Frei­heit der Braut Chri­sti ist.
    Es geht bei allen Vor­gän­gen in der Welt der­zeit nur um eins: die Frei­heit der Kir­che ein­zu­schrän­ken und sie am Ende zu ver­nich­ten. Hand in Hand damit geht das Schick­sal der Frau, die von Anfang an Aus­druck und natür­li­ches Bild für die gan­ze Kir­che war.

    Dass die Mut­ter Kir­che, die­se sym­bo­li­sche Frau, nun die ein­lädt, die sie und ihre phy­si­schen Töch­ter ver­tie­ren, ver­nich­ten und ver­skla­ven wol­len — das ist wirk­lich das Ende und soweit ging noch nie ein Papsttum.

    • Ja Frau Zeit­schnur, ich fin­de auch das der Roemisch-Katho­li­schen Glau­ben von allen Reli­gio­nen die ich ken­ne der aller­be­ste ist fuer Frau­en. Und das soll so bleiben!

  14. Wie schon ein­mal vor eini­gen Mona­ten, möch­te ich noch ein­mal das gro­ße Stich­wort nen­nen, unter dem auch die­se Per­ver­si­on m.E. ein­zu­ord­nen ist: Trans­hu­ma­nis­mus. Fün­di­ger wird man unter dem eng­li­schen Wort ‚trans­hu­ma­nism‘.
    Es geht ja nicht nur um das scham­los unter dem Ver­grö­ße­rungs­glas zur Schau gestell­te weib­li­che Geni­tal, es geht um sei­ne unmensch­li­che Ver­zweckung und Verstümmelung.

  15. Also wenn die six­ti­ni­sche Kapel­le für welt­li­che Zwecke ver­mie­tet und der Vati­kan als Tagungs­ort für Sexu­al­kun­de benutzt wird und jeder weiß, Jor­ge Ber­go­glio ist dafür ver­ant­wort­lich, dann soll­te ja alles klar sein. Ich hof­fe es gibt jeman­den, der die­se vie­len Fre­vel in einer Chro­nik festhält.

  16. Kann jemand die­ses Ereig­nis bit­te auf­hal­ten, da sonst die Kir­che gro­sse Scha­den zuge­fuegt wird. Es sol­len doch noch eini­ge Berae­ter im Vati­kan sein die einen nor­ma­len Ver­stand haben?!

  17. Damit alle jetzt wie­der ein wenig her­un­ter­kom­men: Das Augu­sti­nia­num (unmit­tel­bar benach­bart, aber außer­halb des Vati­kan­staa­tes) besitzt ein Kon­fe­renz­zen­trum, dass offen­bar von jeder­mann ange­mie­tet wer­den kann (http://www.patristicum.org/en/conference-center).
    Abge­se­hen davon hat P. Lom­bar­di in der Pres­se­kon­fe­renz vom 22.12.15 ver­lau­ten las­sen, dass das Augu­sti­nia­num einen geplan­ten Kon­gress der ESAG in sei­nen Räu­men auf das Schärf­ste bestrei­tet (http://ilsismografo.blogspot.it/2015/12/vaticano-risposta-del-direttore-della.html).
    Auf der Web­sei­te der ESAG sind inzwi­schen alle Hin­wei­se auf Vati­kan und Augu­sti­nia­num enfernt wor­den. Ein neu­er kon­kre­ter Ver­an­stal­tungs­ort wird der­zeit noch nicht genannt.
    Fazit: Es sieht sehr danach aus, als ob da ledig­lich bei der Ver­mie­tung des Kon­gress­zen­trums jemand nicht so genau hin­ge­schaut hat, ähn­lich wie kürz­lich im Exer­zi­ti­en­haus der Erz­diö­ze­se Müchen und Frei­sing. Dass aber hier noch recht­zei­tig die Reiß­lei­ne gezo­gen wer­den konnte.
    Pein­lich für uns Kom­men­ta­to­ren: wir alle (mich ein­ge­schlos­sen) haben uns über den ver­meint­li­chen Bal­ken im Auge des Bru­ders furcht­bar — über­stei­gert — aufgeregt.

    • Das ist jetzt,so,gut.Jedoch,ES war kein Zufall,kein Missverständniss,Das The­ma ist da,eng ver­bun­den mit dem Vatikan,den Vermietungen,schleichender Zweckentfremdung.Die „arme Kirche„macht für Geld…was?Der Schmuck des Vati­kans sind jetzt die Obdach­lo­sen und Flüchtlinge,undifferenziert.Es wer­den mehr.Mitilluminiert von Bil­dern und The­men der extrem Rei­cher und Mächtiger.Nein,das The­ma im Vatikan,war kein Zufall.Das Fran­zis­kus- Gespräch für eine Zeitung,vor eini­gen Wochen,was im Vati­kan zu Geld zu machen ist,z.B.die Geschen­ke an Ihm,persönlich,was eben nicht,da es der All­ge­mein­heit gehöre.…

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