Pfarrer führt Katholiken zum Freitagsgebet in Moschee — Warum überhaupt Moscheebesuche?

Katholiken und Moslems beim Freitagsgebet in der Moschee. Pfarrer Bigumira im blauen Pullover hinter dem Imam.
Katholiken und Moslems beim Freitagsgebet in der Moschee. Pfarrer Bigumira im blauen Pullover hinter dem Imam.

(Paris) Kaum sind die Regio­nal­wah­len in Frank­reich von den Medi­en ad acta gelegt, ste­hen das Ver­hält­nis zum Islam und der inter­re­li­giö­se Dia­log wie­der im Mit­tel­punkt der Bericht­erstat­tung. Am ver­gan­ge­nen Frei­tag führ­te Abbé Emi­le Bigu­m­i­ra eine Grup­pe von 20 Katho­li­ken der Pfar­rei Saint Gildas zum isla­mi­schen Frei­tags­ge­bet in die Moschee der tür­ki­schen Gemein­de von Auray.

„Wir glau­ben an den­sel­ben Gott“, begrün­de­te, laut der Tages­zei­tung Le Télé­gram­me, der aus der Demo­kra­ti­schen Repu­blik Kon­go (Ex-Zai­re) stam­men­de Pfar­rer sei­ne unge­wöhn­li­che Initia­ti­ve. Die Absicht der Geste sei es gewe­sen, jeder Form von Gewalt im Namen der Reli­gi­on eine Absa­ge zu ertei­len. Die Idee sei wegen der blu­ti­gen, von Mos­lems began­ge­nen Atten­ta­ten von Paris am ver­gan­ge­nen 13. Novem­ber ent­stan­den. Die katho­li­schen Gläu­bi­gen nah­men, ange­spornt von ihrem Pfar­rer, am mos­le­mi­schen Frei­tags­ge­bet teil und lausch­ten der Pre­digt von Imam Fatik Öztürk.

Abbé Bigumira: „Wir haben nicht dieselbe Religion, aber denselben Gott“

„Der Islam ist eine Reli­gi­on des Frie­dens und der Lie­be“, habe Öztürk erklärt. „Der Koran leh­ne Kri­mi­na­li­tät und Ter­ro­ris­mus ab. Es ist unse­re Pflicht, für unse­re Kin­der die wah­ren Wer­te des Islams zu ler­nen.“

Im Vor­feld der Initia­ti­ve hat­te Abbé Bigu­m­i­ra erklärt: „Wir haben nicht die­sel­be Reli­gi­on, aber im Grun­de haben wir viel gemein­sam wie die Brü­der­lich­keit und die Näch­sten­lie­be. Vor allem aber glau­ben wir an den­sel­ben Gott“. Das gemein­sa­me Ziel sei es, so der Pfar­rer, am Auf­bau einer „neu­en Mensch­heit“ zu arbei­ten.

Die Geste stieß nicht auf unge­teil­te Zustim­mung. Wäh­rend nie­mand die Bedeu­tung des inter­re­li­giö­sen Dia­logs in Fra­ge stell­te, wur­de erheb­li­che Kri­tik am „gemein­sa­men Gebet“ geäu­ßert und an der Fest­stel­lung, daß „wir an den­sel­ben Gott glau­ben“. Die Mos­lems ken­nen weder die zwei­te noch die drit­te Per­son Got­tes. Die Hei­li­ge Schrift und die christ­li­che Über­lie­fe­rung schlie­ßen es aus, daß jemand das ewi­ge See­len­heil erlangt, der Chri­stus oder den Hei­li­gen Geist ver­leug­net. Die Behaup­tung, Mos­lems und Chri­sten wür­den den­sel­ben Gott anbe­ten, kön­ne daher nicht zutref­fend sein.

Samir Khalil Samir: „Authentischer Dialog nur auf dem Boden der Vernunft“

Das Bei­spiel von Abbé Bigu­m­i­ra und sei­ner Pfar­rei las­sen unter Chri­sten eine Ver­wir­rung erken­nen, die dem wirk­li­chen Dia­log mit Anders­gläu­bi­gen nicht nütz­lich ist, son­dern die Gefahr eines sorg­lo­sen Syn­kre­tis­mus birgt. Ein bekann­ter Isla­m­ex­per­te, der ägyp­ti­sche Jesu­it Samir Kha­lil Samir, sprach in einer Rede von 2006 von der Not­wen­dig­keit, mit dem Islam nicht einen theo­lo­gisch-reli­giö­sen, son­dern einen kul­tu­rel­len Dia­log auf­zu­bau­en. Die­se For­de­rung erfolg­te unter Beru­fung auf die Regens­bur­ger Vor­le­sung von Papst Bene­dikt XVI., für den ein authen­ti­scher Dia­log mit dem Islam auf der für alle gemein­sa­men Grund­la­ge der Ver­nunft zu füh­ren sei.

2004 sag­te der dama­li­ge Kar­di­nal Joseph Ratz­in­ger zum Histo­ri­ker Erne­sto Gal­li del­la Log­gia, einem stän­di­gen Kolum­ni­sten des Cor­rie­re del­la Sera, daß „der Logos ver­mit­tel­bar ist, weil er zu unse­rer gemein­sa­men mensch­li­chen Natur gehört“. Wenn jemand einen Schatz der Wahr­heit und der Lie­be gefun­den habe, sei es eine Pflicht, ihn zu ver­mit­teln. „Die Ratio­na­li­tät ist daher Postu­lat und Zustand des Chri­sten­tums“, um uns auf fried­li­che und posi­ti­ve Wei­se mit dem Islam und den asia­ti­schen Reli­gio­nen aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Das Problem ist, daß Europa dem Positivismus statt der Vernunft folgt

Das Pro­blem ist, wie das Bei­spiel im fran­zö­si­schen Auray zeigt, daß das Abend­land — heu­te Westen genannt, was ein Syn­onym scheint, aber gei­stes­ge­schicht­lich, kul­tu­rell, aber auch poli­tisch nicht das­sel­be meint — vom Weg die­ser Ratio­na­li­tät abge­kom­men scheint, die zu einem authen­ti­schen Dia­log befä­hi­gen wür­de. Statt des­sen folgt Euro­pa einem posi­ti­vi­sti­schen Den­ken, das „die gro­ßen Wer­te unse­res Seins zur Sub­jek­ti­vi­tät redu­ziert“, wie Kar­di­nal Ratz­in­ger damals sag­te.

„Initia­ti­ven, wie jene von Abbé Bigu­m­i­ra, so gut die Absich­ten auch sein mögen, för­dern nicht die Rück­kehr zur Ratio­na­li­tät, von der Bene­dikt XVI. in Regens­burg gespro­chen hat. Die Fra­ge, auf die wir ant­wor­ten müs­sen, ist eine ande­re: Sind wir imstan­de, einen Dia­log zu füh­ren, der eine rea­li­sti­sche Sicht der Per­son und der Men­schen­wür­de her­vor­bringt?“, so Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na.

Inzwi­schen wur­de in Frank­reich eine Unter­schrif­ten­samm­lung gestar­tet, um Abbé Bigu­m­i­ra wegen „Häre­sie­ver­dacht“ als Pfar­rer von Auray abzu­be­ru­fen.

Umstrittene Moscheebesuche der Päpste

Im Zusam­men­hang mit dem Vor­fall von Auray wird grund­sätz­lich die Fra­ge gestellt, war­um für den inter­re­li­giö­sen Dia­log Moscheen zu besu­chen sei­en oder in Moscheen gebe­tet wer­den müs­se. Den umstrit­te­nen Auf­takt mit welt­wei­tem Auf­se­hen setz­te Papst Johan­nes Paul II. erst am Beginn des drit­ten Jahr­tau­sends. Vier Mona­te vor den 9/11-Atten­ta­ten in den USA besuch­te er die Oma­ja­den­mo­schee in Damas­kus. Ein Prä­ze­denz­fall, den seit­her jeder Papst mein­te, wie­der­ho­len zu müs­sen. Johan­nes Paul II. brach 2001 das Tabu, beließ es aller­dings bei einem Moschee­be­such. Die umstrit­te­ne Fra­ge, ob der Papst dabei sogar ein Exem­plar des Korans küß­te, soll an die­ser Stel­le gar nicht the­ma­ti­siert wer­den.

Von Bene­dikt XVI. wird gesagt, er habe im Dezem­ber 2006 die Blaue Moschee in Istan­bul nur unter dem Ein­druck der mas­si­ven inter­na­tio­na­len Kri­tik und blu­ti­gen Aus­schrei­tun­gen wegen sei­ner Regens­bur­ger Rede besucht. Es soll­te jeden­falls bei die­sem einen Besuch blei­ben.

Papst Fran­zis­kus besuch­te in sei­nem noch kur­zen Pon­ti­fi­kat hin­ge­gen bereits zwei Moscheen: im Novem­ber 2014 in Istan­bul und im Novem­ber 2015 in Ban­gui. Sind die Päp­ste Opfer pro­zeß­haf­ter Zwän­ge? Auf ihr Vor­bild kön­nen sich Kir­chen­ver­tre­ter und Gläu­bi­ge beru­fen, obwohl kein Papst bis­her Katho­li­ken zum Besuch einer Moschee auf­for­der­te. Pfar­rer Bigu­m­i­ra setz­te den­noch letzt­lich fort, was ande­re begon­nen haben und ging zwei Schrit­te wei­ter, indem er nicht ein­fach eine Moschee besuch­te, son­dern dies zum Frei­tags­ge­bet tat, und ande­re Katho­li­ken dazu ein­lud.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Le Tele­gram­me (Screen­shot)

20 Kommentare

  1. Der Kerl ist nicht ein­mal als Prie­ster kennt­lich!
    Was ist eigent­lich mit
    2 KOR 6, 14 (und 17) ?? Mich erfüllt Zorn.

  2. Ja,was will man dazu sagen, die ver­gan­ge­nen Päp­ste sind mit „guten Bei­spiel“ vor­an­ge­gan­gen und nun geht man halt einen Schritt wei­ter. Die­se Ent­wick­lung ist ein­fach nur trau­rig und zum Ver­zwei­feln.

  3. In der heu­ti­gen Kir­che gibt es nichts was nicht mög­lich wäre. Das Chri­sten­tum ist total
    aus dem Ruder. Jetzt spinnt ein katho­li­scher Pfar­rer der­art, dass er 20 ihm anver­trau-
    ten Chri­sten in eine Moschee zum Frei­tags­ge­bet führt. Man muss auch fra­gen, was sind
    das für Chri­sten die sich vom Pfar­rer ver­ein­nah­men las­sen. Der Pfar­rer faselt wie nach
    dem Kon­zil, von einem gemein­sa­men Gott mit vie­len Namen. Wie kann man mit einem Immam
    beten, der sein Gebet an einen Dämon rich­tet. Aber ist das ein Wun­der, wenn Kon­zils-
    Päp­ste es vor­ma­chen und wie in Assi­si, oder Moscheen, gemein­sam mit­un­ter auch mit Hei-
    den beten und damit den allei­ni­gen Gott belei­di­gen. Hin­zu kommt, dass Fran­zis­kus dies-
    bezüg­lich noch einen Schritt wei­ter geht und den ande­ren Reli­gio­nen beschei­nigt, ihren
    fal­schen Glau­ben zu leben und wei­ter­zu­ge­ben. Natür­lich spricht der Imam vom Islam als
    eine fried­li­che Reli­gi­on, wohl wis­send, dass im Koran etwas ande­res steht und die Ge-
    schich­te etwas ande­res lehrt. Wahr­lich die End­zeit ist ein­ge­läu­tet.

    • fre­di­us
      Sie schrei­ben: die Pfarr­an­ge­hö­ri­gen las­sen sich vom Pfar­rer ver­ein­nah­men. Aber was wol­len Sie? Die Gläu­bi­gen, oder was Gläu­bi­ge genannt wird, fol­gen dem Prie­ster, die Prie­ster fol­gen dem Bischof, die Bischö­fe fol­gen dem Papst. Aber folgt der Papst sei­nem Herrn Jesus Chri­stus? Es gab Päp­ste, die das taten. Was mei­nen Sie, wie oft ich schon dar­über nach­ge­dacht habe, ob mein Aus­tritt aus der Kir­chen­steu­er­kör­per­schaft rich­tig war? Und ob ich nicht doch wie­der die katho­li­schen Got­tes­dien­ste am Ort besu­chen gehe? Ich wür­de so gern, aber es geht nicht! Die­se Kir­che wird täg­lich abscheu­li­cher. Gestern besuch­te ich zum ersten Mal seit Wochen wie­der den Mari­en­wall­fahrts­ort, in des­sen Nähe ich woh­ne. Am Turm der Basi­li­ka prangt seit dem 8. Dezem­ber das rie­si­ge Kon­ter­fei von Papst Fran­zis­kus anläss­lich des Barm­her­zig­keits­jahrs. Die­ser Per­so­nen­kult widert mich an, und ehr­lich gesagt, egal wel­cher Papst da hän­gen wür­de. Ich habe nichts gegen den Papst an sich, aber ich habe etwas gegen einen Papst, der sich zwi­schen Jesus Chri­stus und die Men­schen stellt, vor allem dann, wenn er ein prä­po­ten­ter Falsch­leh­rer ist. Ich bin Christ und bete Gott an, kei­nen „Stell­ver­tre­ter Got­tes“. Die Rebe emp­fängt ihr Leben direkt vom Wein­stock, an dem sie hängt. Jesus Chri­stus ist der ein­zi­ge Mitt­ler zwi­schen Gott und den Men­schen. Er ist das Haupt der Kir­che, das Wort Got­tes kennt kein ande­res Haupt. Der Leib Chri­sti ist kein Mon­ster mit zwei Köp­fen. In der Kir­che gibt es Ämter und Auf­ga­ben, aber es hat kei­ne Ersatz­göt­ter in der Kir­che zu geben. Das grie­chi­sche Wort für „Stell­ver­tre­ter Chri­sti“ / „vica­ri­us Chri­sti“ ist „antíchristos“. (Papst Bene­dikt XVI. mag Feh­ler began­gen haben, aber ihn emp­fand ich nicht als Tyrann, der sich zwi­schen Gott und mich drängt.)
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  4. Die Phra­se „wir glau­ben an den­sel­ben Gott“ ist aus­ge­spro­chen trü­ge­risch und irre­füh­rend. Allei­ne die Hal­tung wäh­rend des Gebets ist bei Mus­li­men eine ganz ande­re als bei Chri­sten. Außer­dem bil­det der Inhalt des Korans im Ver­gleich zur Hei­li­gen Schrift einen Unter­schied wie Tag und Nacht. Wie könn­te ein und der­sel­be Gott so unter­schied­li­che Aus­sa­gen machen, also in der Bibel zu Näch­sten­lie­be und im Koran zu Gewalt auf­ru­fen — das wäre völ­lig undenk­bar und daher stammt die Bibel, die Hei­li­ge Schrift von Gott und der Koran eben nicht. Außer­dem lau­ert hin­ter der ein­gangs erwähn­ten Phra­se „wir glau­ben an den­sel­ben Gott“ die aller­größ­te Gefahr, was eine(möglicherweise) dar­aus fol­gen­de Ver­ein­heit­li­chung aller Reli­gio­nen und eine damit ver­bun­de­ne Auf­lö­sung der katho­li­schen Kir­che als Welt­kir­che angeht. Im Moment wird ja bereits die Vor­ar­beit dazu gelei­stet, wie die Wachen unter den Katho­li­ken bemerkt haben dürf­ten.

    • Außer­dem wäre eine sol­che Öku­me­ne sei­tens der katho­li­schen Kir­che wün­schens­wert, die sich nicht(unter sym­bo­li­schen Gesten) vor lau­ter Freund­lich­keit ande­ren Reli­gio­nen gegen­über selbst auf­gibt, son­dern die kei­nen Zen­ti­me­ter vom eige­nen Glau­bens­gut abrückt und dabei trotz­dem Näch­sten­lie­be im christ­li­chen Sin­ne vor­lebt. Nur so lie­ße sich wirk­lich Wer­bung für den katho­li­schen Glau­ben betrei­ben. Und außer­dem besteht sei­tens der katho­li­schen Kir­che abso­lut kei­ne Not­wen­dig­keit immer einen Schritt auf den Islam zuzugehen(ohne dass Ver­gleich­ba­res von der Gegen­sei­te zu erwäh­nen wäre), denn nach sovie­len Schrit­ten hat man sich sei­tens der katho­li­schen Kir­che am Ende sym­bo­lisch und öffent­lich­keits­wirk­sam vom eige­nen Glau­ben ent­fernt. Vor allem zeigt man mit die­ser ver­kehr­ten Sym­bo­lik eines, näm­lich dass man sich sei­nes eige­nen Glau­bens irgend­wie nicht sicher ist, denn sonst wür­de man die­sen ja ent­spre­chend nach außen ver­tre­ten, oder täu­sche ich mich?

    • …von wegen…schauen Sie sich mal die Machen­schaf­ten des Kar­di­nals Turk­son von Gha­na an! Der rei­tet ganz an der Spit­ze des Glau­bens­ab­falls — und er ist der afri­ka­ni­sche Kar­di­nal und sitzt im Kon­kla­ve!

  5. Unfass­bar nai­ve — ja fast schon unter­wür­fi­ge — Anbie­de­rung an die Irr­leh­re Islam, frei­lich eine wei­te­re Ent­glei­sung auf­grund der durch „nostra aeta­te“ voll­zo­ge­nen „inter­re­li­giö­sen“ Wei­chen­stel­lung. Einer, der die in einer dämo­ni­scher Ein­ge­bung wur­zeln­de see­len­ver­fin­stern­de Irr­leh­re Islam kennt, ist der Kon­ver­tit Mag­di Chri­sti­an Allam. In einem Brief an Papst Bene­dikt XVI. ( in der Oster­nacht im Jah­re 2008 ist er von Papst Bene­dikt getauft wor­den)
    drück­te er ein­drück­lich sein Befrem­den und Unver­ständ­nis über den „inter­re­li­giö­sen Kurs“ der Kir­che aus und nahm expli­zit zum „Kuschel­kurs“ mit der Irr­leh­re Islam Stel­lung:
    -
    „Ich wen­de mich direkt an Sie, den Stell­ver­tre­ter Chri­sti und das Ober­haupt der Katho­li­schen Kir­che, mit Ehr­er­bie­tung, als auf­rich­ti­ger Gläu­bi­ger 
    im Glau­ben an Jesus und als uner­müd­li­cher Vor­kämp­fer, 
    Zeu­ge und Erbau­er der christ­li­chen Gesell­schaft, 
    um Ihnen mei­ne höch­ste Besorg­nis kund­zu­tun wegen des schwer­wie­gen­den reli­giö­sen und ethi­schen (sitt­li­chen) Ver­derb­nis­ses, 
    das in den Schoß der Kir­che ein­ge­drun­gen ist. 
    (Und dies) in einem sol­chen Aus­maß, 
    dass wäh­rend an der Spit­ze der Kir­che gewis­se hohe Prä­la­ten 
    und sogar enge Mit­ar­bei­ter von Ihnen 
    offen und öffent­lich die Recht­mä­ßig­keit des Islams als Reli­gi­on 
    unter­stüt­zen und Moham­med als Pro­phe­ten beglau­bi­gen, 
    und an der Kir­chen­ba­sis ande­re Prie­ster und Pfar­rer, 
    die Kir­chen und die Pfar­rei­en in Gebets­sä­le und Ver­samm­lungs­stät­ten 
    für die isla­mi­schen Inte­gri­sten und Extre­mi­sten ver­wan­deln, 
    die offen­sicht­lich und uner­müd­lich die Stra­te­gie 
    der Erobe­rung des Ter­ri­to­ri­ums und der Gei­ster eines christ­li­chen Westens ver­fol­gen, 
    der, wie Sie selbst es defi­niert haben, 
    “sich selbst hass­t”, ideo­lo­gisch krank ist an Nihi­lis­mus, Mate­ria­lis­mus, Kon­su­mis­mus, Rela­ti­vis­mus, isla­mi­scher Kor­rekt­heit, Gut­mensch­lich­keit, Lai­zis­mus, gesetz­li­chem Sub­jek­ti­vis­mus, Selbst­ver­let­zung, Gleich­gül­tig­keit, Mul­ti­kul­turis­mus.
    [.…]
    Ich fra­ge mich, ob sich die Kir­che bewußt ist, 
    wenn sie nicht gel­tend macht (und durch­setzt) und sich nicht dazu erhebt, 
    die Ein­zig­keit, Abso­lut­heit, Uni­ver­sa­li­tät und Ewig­keit der Wahr­heit in Chri­stus zu bezeu­gen, 
    dass sie damit endet, Kom­pli­zin zu wer­den in der Kon­struk­ti­on eines Welt-Pan­the­ons der Reli­gio­nen, wo alle mei­nen, dass jede Reli­gi­on Ver­wah­re­rin eines Tei­les der Wahr­heit sei, auch wenn jede Reli­gi­on sich selbst das Mono­pol der Wahr­heit bei­misst? 
    Wie kann man ver­wun­dert sein ange­sichts der Tat­sa­che, 
    dass das Chri­sten­tum, auf die glei­che Stu­fe gesetzt mit Tau­sen­den 
    von Glau­ben und Ideo­lo­gien, 
    die die unter­schied­lich­sten (abwei­chend­sten) Ant­wor­ten geben auf die spi­ri­tu­el­len Bedürf­nis­se, auf­hört zu fas­zi­nie­ren, zu über­zeu­gen und die Köp­fe und die Her­zen selbst der Chri­sten zu gewin­nen, die die Kir­chen immer mehr ver­las­sen (ihnen fern­blei­ben), 
    die von der Prie­ster­be­ru­fung zurück­schrecken 
    und all­ge­mei­ner noch die reli­giö­se Dimen­si­on aus dem eige­nen Leben gera­de­zu aus­schlie­ßen?
    Für mich ist das Chri­sten­tum nicht eine “bes­se­re” Reli­gi­on als der Islam, 
    oder die 
    “voll­stän­di­ge” Reli­gi­on der “voll­ende­ten” Bot­schaft ange­sichts eines Islams, 
    den man als eine “unvoll­stän­di­ge” Reli­gi­on mit einer “unvoll­kom­me­nen” Bot­schaft betrach­tet.
    Für mich ist das Chri­sten­tum 
    die ein­zig wah­re Reli­gi­on, weil Jesus wahr ist, der Gott, der Mensch wur­de 
    und der Zeug­nis ableg­te inmit­ten von uns Men­schen mit­tels guter Wer­ke, der Wahr­heit, der Fas­zi­na­ti­on, der Ver­nünf­tig­keit und der Güte des Chri­sten­tums. 
    Für mich ist der Islam, der einen nur mensch­li­chen Jesus aner­kennt, 
    der des­halb das Chri­sten­tum als Häre­sie ver­ur­teilt, 
    weil es an die Gott­heit Jesu glaubt und als Ver­göt­te­rung, weil es an das Dog­ma der Aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit glaubt, 
    eine fal­sche Reli­gi­on, inspi­riert nicht von Gott son­dern vom Dämon.
    Für mich ver­dirbt der Islam, 
    der den kora­ni­schen Vor­schrif­ten gehorcht und die Taten Moham­meds nach­ahmt, 
    den Geist (den Cha­rak­ter) jener, 
    die sich unter­wer­fen und den Leib derer töten, 
    die sich einer natür­li­cher­wei­se gewalt­tä­ti­gen Reli­gi­on ver­wei­gern, 
    die sich geschicht­lich als aggres­siv und kon­flikt­träch­tig erwie­sen hat, gänz­lich inkom­pa­ti­bel mit den Grund-Wer­ten der gemein­sa­men mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on.“
    [.…]
    -

    • Allah ist nicht unser Gott. Wer das nicht weiß, ist kein Christ. Es ist eine schwe­re Sün­de, fal­sche Göt­ter anzu­be­ten oder auch mit dem ein­zig wah­ren Gott gleich­zu­set­zen oder irgend­wie hoch zu schät­zen.

    • Tref­fen­de Bezeich­nung. Stän­dig besteht Ver­an­las­sung, sich mit die­sem Kon­glo­me­rat zu befas­sen, das von Moham­med stammt oder stam­men soll. Der wah­re Ver­fas­ser ist ein Ande­rer und all­zu wohl bekannt.

  6. Genau­so spin­nert wie die les­bi­sche „Bischö­fin“ in Schweden.Kein nor­ma­ler zivi­li­sier­ter Mensch der noch eini­ger­ma­ssen bei Ver­stand ist,würde sich in so einem Gebäu­de die Hosen auf dem Tep­pich abwet­zen lassen.Schade ist ein­zig für den schö­nen Outfit-Anzug,vorausgesetzt der Trä­ger die­ses Out­fits besitzt einen Stil.Aber Ange­sichts des Bischofs von Rom ist da Hop­fen und Malz verloren.Stil sucht man unter dem jez­ti­gen Pon­ti­fi­kat vergebens.Ziemlich schä­big das alles…

  7. Inzwi­schen soll Mag­di wie­der aus der kath. Ki. aus­ge­tre­ten sein, Christ blei­bend. Ich weiss nicht, ob das stimmt. Aber ich kann ver­ste­hen, wie unend­lich schwer das Kon­ver­tie­ren heu­te sein muss …

  8. Es ist für mich völ­lig unver­ständ­lich, wie man behaup­ten kann, dass der drei­fal­ti­ge Gott und der isla­mi­sche Allah der­sel­be sei?? Na, ja man behaup­tet ja auch, dass Abtrei­bung ein Men­schen­recht sei. Also alle gehirn­ge­wa­schen.
    Die­ser „Pfar­rer“ sagt doch genau, was er will, den Auf­bau einer „neu­en Mensch­heit“. Er ist bewußt frei­mau­re­risch, sata­nisch. Was sagt der Bischof dazu? Dazu ver­führt er noch sei­ne offen­sicht­lich dum­men (und zu faul den Koran zu lesenden)Gemeindemitglieder. Was sagt der Bischof hier­zu? Oder will der Bischof auch an der „neu­en Mensch­heit“ mit­ar­bei­ten?
    Frau Mer­kel arbei­tet an der neu­en Mensch­heit, sie will die Afro-Asia­ten-ehe­mals-Euro­pä­er her­stel­len und die Kir­che arbei­tet an der neu­en Mensch­heit, sie will die sata­ni­sche Eine-Welt-Reli­gi­on — es passt schon. Nur wir Chri­sten sind ohn­mäch­tig, weil wir den Him­mel zu wenig bestür­men.

    • Der Bischof wird ver­mut­lich gar nichts sagen, wie es heu­te so üblich ist. Wich­tig erscheint die­sen Her­ren, den Schmu­se-Kuschel­kurs vor­an­zu­trei­ben.

  9. Es gab in die­sem Fal­le ein Sturm der Ent­rü­stung. Vie­le empör­te Katho­li­ken in Frank­reich haben es satt, sich, die­se Anbie­de­rung eini­ger Krei­se der Kir­che, an den Islam, taten­los, anzusehen.Die Amts­kir­che ver­liert zuse­hends an Boden, und immer mehr JUNGEN Katho­li­ken wäh­len die Front Natio­na­le, oder wen­den sich an die tra­di­ti­ons­ori­en­tier­ten Gemein­schaf­ten, die über­all einen regen Zulauf, erle­ben. Gute Zei­ten für die Tra­di­ti­on in Frank­reich.

    G

  10. „Abbé Bigu­m­i­ra: „Wir haben nicht die­sel­be Reli­gi­on, aber den­sel­ben Gott“
    Aber Allah hat kei­nen Sohn und ihr Gott ist nicht „Drei­fal­tig“.
    Abbé Bigu­m­i­ra hat sei­nen Ver­stand vor Chri­stus ver­lo­ren denn an IHM schei­den sich die Gei­ster. Ich fürch­te das die­se Ver­tre­ter des Kon­zils­gei­stes selbst dem Erz­engel Gabri­el der Lüge vor der Mut­ter Got­tes bezich­ti­gen wer­den um in ihrem Wahn nicht kom­plett durch­zu­dre­hen.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  11. Führt er sie auch mal zur Teil­nah­me an einer Kopf­ab­hacke­rei? Im Sin­ne des mul­ti­kul­tu­rel­len Dia­logs auf Augen­hö­he.

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