Märtyrer von Uganda starben, weil sie homosexuelle Begierden ihres Königs zurückwiesen

(Kam­pa­la) Am kom­men­den Sams­tag, den 28. Novem­ber wird Papst Fran­zis­kus Namu­go­n­go in Ugan­da besu­chen. Um 8.30 Uhr wird er die Gedenk­stät­te für die angli­ka­ni­schen Mär­ty­rer auf­su­chen und um 9 Uhr die Gedenk­stät­te der katho­li­schen Mär­ty­rer. Dort wird er im Anschluß eine Hei­li­ge Mes­se zele­brie­ren. In Namu­go­n­go wur­den am 3. Juni 1886 Karl Lwan­ga und ande­re Pagen am Hof des Kabaka, des Königs von Bug­an­da wegen ihres christ­li­chen Glau­bens bei leben­di­gem Leib ver­brannt. Ins­ge­samt wur­den in vier­zehn Mona­ten zwi­schen Ende 1885 und Anfang 1887 32 Chri­sten am Königs­hof hin­ge­rich­tet. 22 von ihnen waren Katho­li­ken, so auch Karl Lwanga.

1920 wur­den die Mär­ty­rer von Ugan­da von Papst Bene­dikt XV. selig­ge­spro­chen. 1964 erfolg­te durch Papst Paul VI. ihre Hei­lig­spre­chung. Der 3. Juni ist seit­her Gedenk­tag des hei­li­gen Karl Lwan­ga und sei­ner Gefährten.

Der Besuch in Namu­go­n­go nimmt eine zen­tra­le Stel­le beim Besuch von Ugan­da ein. Dort wird der Papst die ein­zi­ge öffent­li­che Hei­li­ge Mes­se in die­sem ost­afri­ka­ni­schen Land zelebrieren.

Das Martyrium von Karl Lwanga und Gefährten für ihren Glauben und die Keuschheit

Der Besuch ist nicht ohne Bri­sanz. Ugan­da wur­de in der jüng­sten Ver­gan­gen­heit viel­fach kri­ti­siert, weil es in Sachen Homo­se­xua­li­tät, Abtrei­bung, Ver­hü­tung und Aids-Bekämp­fung ganz ande­re Wege ging, als im Westen mit sei­ner Abtrei­bungs- und Ver­hü­tungs­men­ta­li­tät üblich ist. Mit Homo­se­xua­li­tät, und damit mit AIDS und Ver­hü­tung, haben auch die Ereig­nis­se von Namu­go­n­go zu tun und sind daher von beson­de­rer Aktua­li­tät. Das weiß aller­dings kaum jemand in Europa.

Um zu erfah­ren, wes­halb Karl Lwan­ga und die ande­ren Chri­sten einen so grau­sa­men Tod fan­den, muß man das Römi­sche Mar­ty­ro­lo­gi­um auf­schla­gen. Karl Lwan­ga ent­stamm­te, wie sei­ne Gefähr­ten, dem bagan­di­schen Adel. Die jun­gen Adels­söh­ne gehör­ten zum Hof­staat des Königs, dem sie dien­ten. König von Bug­an­da war damals Mwan­ga II. Wäh­rend Karl Lwan­ga und ande­re jun­ge Ade­li­ge sich tau­fen lie­ßen und mit gro­ßem Eifer Chri­stus folg­ten, lieh der König sein Ohr hin­ge­gen isla­mi­schen Emis­sä­ren und ver­such­te den wach­sen­den christ­li­chen Ein­fluß zurück­zu­drän­gen, indem er die Chri­sten, katho­li­sche wie angli­ka­ni­sche, bru­tal ver­fol­gen ließ.

Vielweiberei, Homosexualität und Islam

Märtyrer von Uganda
Mär­ty­rer von Uganda

Die Grün­de dafür waren nicht nur poli­ti­scher (Ein­fluß­nah­me durch Bri­ten, Deut­sche und Ara­ber, Angli­ka­ner, Katho­li­ken und Mos­lems), son­dern auch mora­li­scher Natur. Das Mar­ty­ro­lo­gi­um Roma­num spricht von „obszö­nen For­de­run­gen“ des Königs. Gemeint sind damit homo­se­xu­el­le Begier­den des damals 20jährigen Kabaka (König). Begier­den, die von Chri­sten an sei­nem Hof zurück­ge­wie­sen wur­den. Mwan­ga II. ließ sie dafür hinrichten.

Der Höhe­punkt die­ser Chri­sten­ver­fol­gung war am 3. Juni die Ver­bren­nung von Karl Lwan­ga und zwölf Gefähr­ten in Namu­go­n­go, wo zu ihrem Gedächt­nis eine Kir­che errich­tet wur­de. Die mos­le­mi­schen Bera­ter am Hof des Königs hat­ten weni­ger Pro­ble­me mit dem Lebens­wan­del des Königs. Das galt offi­zi­ell vor allem für die Viel­wei­be­rei, der die Kabaka der Bagan­da hul­dig­ten. Das christ­li­che Ehe­ver­ständ­nis der Ein­ehe war ein schwe­rer kul­tu­rel­ler Bruch mit poli­ti­schen Aus­wir­kun­gen. Durch die zahl­rei­chen Frau­en eines Kabaka hat­ten die ver­schie­de­nen Stäm­me der Bagan­da Anteil an der Königs­wür­de. Die Viel­wei­be­rei war das matri­ar­cha­le Ele­ment der unge­schrie­be­nen Ver­fas­sung, das allen Stäm­men im Rota­ti­ons­ver­fah­ren die Königs­wür­de sicher­te. Der Islam, der die Viel­wei­be­rei erlaubt, kam den poli­ti­schen Bedürf­nis­sen ent­ge­gen. Das galt aber auch inof­fi­zi­ell für die dem tyran­ni­schen König mehr zusa­gen­den homo­se­xu­el­len Begier­den, der sei­ne Macht auch im Sin­ne von Potenz durch sexu­el­le Unter­wer­fung von Mann und Frau unter Beweis stel­len wollte.

Der Kabaka wur­de spä­ter gestürzt, ließ sich angli­ka­nisch tau­fen, und kehr­te mit den Bri­ten an die Macht zurück, wur­de aber bald in einer gemein­sa­men Akti­on von Bri­ten und Stam­mes­obe­ren erneut gestürzt und starb 1903 im bri­ti­schen Exil auf den Seychellen.

Am 117. Jahrestag des Martyriums nahm Glaubenskongregation 2003 zu Homo-Beziehungen Stellung

Es war kein Zufall, daß die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, mit der Unter­schrift ihres dama­li­gen Prä­fek­ten Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger, genau am 3. Juni 2003 das Doku­ment „Erwä­gun­gen zu den Ent­wür­fen einer recht­li­chen Aner­ken­nung der Lebens­ge­mein­schaf­ten zwi­schen homo­se­xu­el­len Per­so­nen“ ver­öf­fent­lich­te. Ein Doku­ment zu einer Fra­ge, die zu den umstrit­ten­sten unse­rer Zeit gehört. Zu die­sem The­ma ist die katho­li­sche Kir­che mas­si­vem äuße­ren, aber auch inne­rem Druck ausgesetzt.

In den „Erwä­gun­gen“ der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on heißt es zunächst über die Ehe:

„Die Kir­che lehrt, daß die christ­li­che Ehe ein wirk­sa­mes Zei­chen des Bun­des zwi­schen Chri­stus und der Kir­che ist (vgl. Eph 5,32). Die­se christ­li­che Bedeu­tung der Ehe schmä­lert kei­nes­wegs den tief mensch­li­chen Wert der ehe­li­chen Ver­bin­dung von Mann und Frau, son­dern bestä­tigt und bekräf­tigt ihn (vgl. Mt 19,3–12; Mk 10,6–9).“

Und dann über homo­se­xu­el­le Beziehungen:

„Es gibt kei­ner­lei Fun­da­ment dafür, zwi­schen den homo­se­xu­el­len Lebens­ge­mein­schaf­ten und dem Plan Got­tes über Ehe und Fami­lie Ana­lo­gien her­zu­stel­len, auch nicht in einem wei­te­ren Sinn. Die Ehe ist hei­lig, wäh­rend die homo­se­xu­el­len Bezie­hun­gen gegen das natür­li­che Sit­ten­ge­setz ver­sto­ßen. […] Sie sind in kei­nem Fall zu billigen.
Homo­se­xu­el­le Bezie­hun­gen wer­den in der Hei­li­gen Schrift als schwe­re Ver­ir­run­gen ver­ur­teilt… (vgl. Röm 1,24–27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10). Die­ses Urteil der Hei­li­gen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluß, daß alle, die an die­ser Ano­ma­lie lei­den, per­sön­lich dafür ver­ant­wort­lich sind, bezeugt aber, daß die homo­se­xu­el­len Hand­lun­gen in sich nicht in Ord­nung sind. Die­ses mora­li­sche Urteil, das man bei vie­len kirch­li­chen Schrift­stel­lern der ersten Jahr­hun­der­te fin­det, wur­de von der katho­li­schen Tra­di­ti­on ein­mü­tig angenommen.“

Homosexuelle Handlungen „schreien im Himmel nach Rache“

Homo­se­xu­el­le Bezie­hun­gen gehö­ren zu den vier Tod­sün­den oder „him­mel­schrei­en­den“ Sün­den, wie es im Kate­chis­mus von Papst Johan­nes Paul II. heißt, oder Sün­den „die im Him­mel nach Rache schrei­en“, wie es im Kate­chis­mus von Papst Pius X. heißt.

Heu­te gibt es in der katho­li­schen Kir­che, jeden­falls jener des soge­nann­ten Westens, eine Ten­denz, die­sen Teil der katho­li­schen Leh­re ein­fach still­schwei­gend zu unter­schla­gen. Der eine Teil spricht nicht mehr dar­über und ent­geht somit kir­chen­fer­ner und homo­se­xu­el­ler Kri­tik. Ein ande­rer Teil macht sich die Posi­ti­on der Kir­chen­fer­nen und der Homo­se­xu­el­len zu eigen. Par­al­lel dazu ist die Homo­se­xua­li­tät samt ihren Zwei­gen, der Pädo­phi­lie und der Ephe­bo­phi­lie, zum inter­nen Pro­blem der Kir­che geworden.

Zweideutige Signale von Papst Franziskus zur Homosexualität

Papst Fran­zis­kus sand­te bis­her zwei­deu­ti­ge Signa­le in Sachen Homo­se­xua­li­tät aus. Einer­seits übte er mehr­fach hef­ti­ge Kri­tik an der Gen­der-Theo­rie. Am 15. April 2015 frag­te er sich bei der Gene­ral­au­di­enz „ob die soge­nann­te Gen­der-Theo­rie nicht auch Aus­druck von Fru­stra­ti­on und einer Resi­gna­ti­on ist, die auf die Aus­lö­schung der sexu­el­len Dif­fe­renz zielt, weil sie nicht mehr ver­steht, sich mit ihr zu kon­fron­tie­ren. Wir ris­kie­ren hier, einen Rück­schritt zu machen. Die Ver­drän­gung der Unter­schie­de ist das Pro­blem, nicht die Lösung“. Anfang des Jah­res sprach der Papst in Mani­la von „einer neu­en ideo­lo­gi­schen Kolo­nia­li­sie­run­gen, die ver­su­chen, die Fami­lie zu zer­stö­ren“. Kon­kret kri­ti­sier­te er die inter­na­tio­na­len Insti­tu­tio­nen, die Finanz­kre­di­te für Staa­ten an die Ein­füh­rung der „Homo-Ehe“ binden.

Ande­rer­seits sag­te er dazu auch den berühmt-berüch­tigt­sten Satz sei­nes Pon­ti­fi­kats: „Wer bin ich, um zu urtei­len?“ Ein Satz, der viel­fach von homo­se­xu­el­len und homo­phi­len Krei­sen zur Recht­fer­ti­gung der Homo­se­xua­li­tät und zur Lega­li­sie­rung von „Homo-Rech­ten“ miß­braucht wur­de. Obwohl die­ser Gebrauch des Sat­zes dem Vati­kan kei­nes­wegs ent­gan­gen ist, wur­de er von Papst Fran­zis­kus nicht kor­ri­giert. Jeden­falls nicht in einem aus­rei­chend ver­ständ­li­chen und klä­ren­den Aus­maß, da der Miß­brauch fort­ge­setzt wird.

Homo-Ver­bän­de füh­ren König Mwan­ga II. als Bei­spiel ins Feld, daß Homo­se­xua­li­tät auch „zu Afri­ka“ gehö­re. Das Bei­spiel des Mar­ty­ri­ums für die Rein­heit von Karl Lwan­ga und sei­nen Gefähr­ten war ein wich­ti­ger Fak­tor bei der erfolg­rei­chen Bekämp­fung von AIDS durch die ugan­di­sche Regie­rung. Der west­li­chen Ver­hü­tungs­men­ta­li­tät stell­te die Regie­rung in Zusam­men­ar­beit mit den christ­li­chen Kir­chen Keusch­heit und Ent­halt­sam­keit ent­ge­gen. Waren Ende der 1980er Jah­re fast 30 Pro­zent der Bevöl­ke­rung HIV-infi­ziert, sank deren Zahl bis 2004 auf 6 Pro­zent. Die Erfolgs­me­tho­de gefiel weder den UNO-Bevöl­ke­rungs­ex­per­ten noch der Abtrei­bungs­lob­by oder den west­li­chen Medi­en, wes­halb vom „Wun­der am Vic­to­ria­see“ bei der AIDS-Bekämp­fung inter­na­tio­nal kaum etwas bekannt wurde.

Kein Ort ist geeigneter als Namugongo um klärendes Wort zur Homosexualität zu sprechen

Kein Ort wäre geeig­ne­ter als Namu­go­n­go mit dem Grab des hei­li­gen Karl Lwan­ga und sei­ner Gefähr­ten, die wegen der Ver­tei­di­gung ihrer Keusch­heit das Mar­ty­ri­um erlit­ten, um ein klä­ren­des Wort zur Homo­se­xua­li­tät zu spre­chen und dazu die Stim­me für die gan­ze Welt hör­bar zu erhe­ben. Zu einem The­ma, das von kir­chen­fer­nen Krei­sen zu einer „Prio­ri­tät“ der Welt­po­li­tik gemacht wer­den soll. Vor allem wäre es der geeig­ne­te Ort, um jenen umstrit­te­nen Satz zu kor­ri­gie­ren, der seit dem Rück­flug von Rio de Janei­ro Ende Juli 2013 über die­sem Pon­ti­fi­kat und über der gan­zen Kir­che lastet: „Wer bin ich, um zu urteilen?“

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Set­ti­mo Cielo/Wikicommons

4 Kommentare

  1. Dan­ke für die­sen sehr wich­ti­gen Artikel! 

    Das „Wun­der am Vic­to­ria­see“ ist lei­der wirk­lich nur weni­gen bekannt. Ugan­da vor den Vorhang!

    Die Schluß­fol­ge­rung unter­schrei­be ich ebenfalls.

  2. Auch ich dan­ke für den lehr­rei­chen und auf­bau­en­den Artikel.
    Wir wer­den beson­ders auf­merk­sam hin­hö­ren müs­sen, was Papst Fran­zis­kus heu­te sagen wird und was nicht.
    Und ver­ges­sen wir dabei nicht: in einen präch­ti­gen Blu­men­strauß kann ein Spreng­kör­per ein­ge­baut sein, gera­de in unse­rer Zeit des all­täg­li­chen Terrors.

  3. Erlau­ben Sie mir, die Aus­füh­run­gen von Papst Bene­dikt an ent­schei­den­der Stel­le um wich­ti­ge Aus­sa­gen aus der Bibel zu ergänzen.
    Es geht dabei um fol­gen­den Text von Kar­di­nal Ratzinger:
    …„Homo­se­xu­el­le Bezie­hun­gen wer­den in der Hei­li­gen Schrift als schwe­re Ver­ir­run­gen verurteilt.…(vgl. Röm 1,24–27; Kor 6,10; 1Tim1,10). Die­ses Urteil der Hei­li­gen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluß, daß alle, die an die­ser Ano­ma­lie lei­den, p e r s ö n l i c h dafür ver­ant­wort­lich sind, bezeugt aber, daß die homo­se­xu­el­len Hand­lun­gen in sich nicht in Ord­nung sind.“

    Nach­dem ich im Mai 2014 einen Leser­brief über Homo­se­xua­li­tät an eine Tages­zei­tung geschickt hat­te — es ging unter ande­rem um Con­chi­ta Wurst und Fege­feu­er /Hölle — brach ein gewal­ti­ger Shit­s­torm über mich bzw. was viel schlim­mer war, über mei­ne Fami­lie her­ein. Mei­ne Fami­lie wur­de beschimpft, bedroht und mas­siv im eige­nen Dorf und im Inter­net ange­fein­det. Ich selbst habe mit Kri­tik kein Pro­blem, aber das mei­ne Fami­lie wegen die­ses Vor­falls bei­na­he aus­ein­an­der­ge­bro­chen wäre, hat mich dazu ver­an­lasst kei­ne Leser­brie­fe mehr zu schrei­ben, da man mir von sei­ten der Zei­tung das Schrei­ben unter einem Künst­ler­na­men oder anonym mit Hin­weis auf das Pres­se­recht verweigerte.
    Lei­der habe ich erst nach der Ver­öf­fent­li­chung die­ses Leser­briefs noch­mals in der Bibel nach­ge­le­sen und dabei 2 ent­schei­den­de Zita­te gefun­den, die sagen wo Homo­se­xua­li­tät her­kommt und damit auch gleich­zei­tig Hil­fen geben, wie HS geheilt wer­den kann.
    ..„Denn aus dem HERZEN kom­men böse Gedan­ken, Mord, Ehe­bruch, UNZUCHT, Diebstahl…(Mt 15,19)
    ..„Denn von INNEN aus dem HERZEN der Men­schen, kom­men die bösen Gedan­ken, UNZUCHT, Dieb­stahl, Mord…(Mk 7,21)
    Homo­se­xua­li­tät ist Unzucht. Unzucht wie­der­rum ist mehr als HS, es ist auch Por­no­gra­phie, Pädo­phi­lie, die gesam­te Gen­der-Theo­rie, Unzucht mit Tie­ren usw.
    Was von innen — aus dem Her­zen — des Men­schen kommt, ist heil­bar, sie­he see­li­sche und kör­per­li­che Hei­lun­gen, die Jesus zu Leb­zei­ten bewirk­te. Unzucht kommt von innen, nicht von aussen in den Men­schen hin­ein. Sie ist also nicht erb­lich bedingt, wobei die Wis­sen­schaft die Schutz­be­haup­tung der Homo­lob­by, das ein Homo-Gen exi­stiert, längst klar wider­legt hat. Gott erschuf den Men­schen ganz klar und ein­deu­tig als Mann und Frau — Punkt. Homo­se­xua­li­tät kommt nicht von Gott und ist dem­zu­fol­ge auch nicht gott­ge­wollt oder „ererbt“.
    Schwul bzw. les­bisch kann jeder wer­den, der sei­nen Geist, sein Herz dafür öff­net. Jeder Mensch ist selbst und p e r s ö n l i c h dafür ver­ant­wort­lich an einer sol­chen Tod­sün­de — wel­che in der Bibel auch als Begier­de bezeich­net wird — zu lei­den. Begier­den — und das wis­sen wir, sind eben­falls nicht ange­bo­ren, son­dern erwor­ben. Alles was von innen — aus dem Her­zen des Men­schen kommt — ist heilbar.
    Hei­lung erfolgt durch den Arzt und Hei­land — Jesus Chri­stus — , durch Gebet, Bekeh­rung und vor allem durch das Sakra­ment der per­sön­li­chen Beichte.
    Regina

  4. Man muss sich ver­ge­gen­wär­ti­gen: gin­ge es nach den heu­ti­gen UNO und west­li­chen Gen­der-Ideo­lo­gen hät­ten der hei­li­ge Karl Lwan­ga und sei­ne Gefähr­ten bes­ser dar­an getan sich der Begier­de ihres unge­recht­len Königs zu unter­wer­fen um dem Mär­ty­rer­tod zu ent­ge­hen. Wie des Übri­gen nach den Wün­schen die­ser Ideo­lo­gen alle jun­gen afri­ka­ni­schen Män­ner heu­te, west­li­che homo­se­xu­el­le Sex­tou­ri­sten mit offe­nen Armen (oder ande­ren offe­nen Kör­per­tei­len) begrü­ssen müssten!

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