Veröffentlicht Papst Franziskus eine Enzyklika über den Islam?

Veröffentlicht Papst Franziskus eine Enzyklika über den Islam?
Ver­öf­fent­licht Papst Fran­zis­kus eine Enzy­kli­ka über den Islam?

(Rom) Wird Papst Fran­zis­kus eine Enzy­kli­ka über den Islam schrei­ben? Die­ses Doku­ment soll eine Ant­wort des katho­li­schen Kir­chen­ober­haupts auf die Dschi­ha­di­sten-Angrif­fe sein, die in den ver­gan­ge­nen Wochen die öffent­li­che Mei­nung erschüt­tert haben.

Die Idee wur­de am 16. Novem­ber bei der von ihm ein­be­ru­fe­nen Ver­samm­lung aller Dikaste­ri­en­lei­ter an der Römi­schen Kurie geäu­ßert. Die Ver­öf­fent­li­chung einer Enzy­kli­ka über den Islam soll die Ant­wort auf die Ereig­nis­se der ver­gan­ge­nen Wochen sein.

Idee von Kardinal Beniamino Stella vorgebracht

Die Ver­samm­lung fand drei Tage nach den Atten­ta­ten isla­mi­scher Extre­mi­sten in Paris statt. Die Idee soll vom Prä­fek­ten der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on, Kar­di­nal Benia­mi­no Stel­la, vor­ge­bracht wor­den sein, wie die Tages­zei­tung La Stam­pa mel­det. Der ehe­ma­li­ge Vati­kan­di­plo­mat Stel­la gehört zu den von Papst Fran­zis­kus ernann­ten Kuri­en­prä­fek­ten. Fran­zis­kus erhob ihn auch in den Kardinalsstand.

Die Angrif­fe der Dschi­ha­di­sten in Paris, in Nige­ria und Mali wür­den eine Ant­wort des Pap­stes in Form einer Enzy­kli­ka über den Islam ver­lan­gen, so Stel­la in der Ver­samm­lung. Die Idee sei von ande­ren Dikaste­ri­en­lei­tern unter­stützt worden.

Kardinal Koch: Islamischer Staat ist „eine satanische, terroristische Organisation“

Der Papst habe sich in der Ver­samm­lung nicht zum Vor­schlag geäu­ßert. Er sprach davon, daß das bevor­ste­hen­de Hei­li­ge Jahr der Barm­her­zig­keit eine Gele­gen­heit sei, den Mos­lems mit Barm­her­zig­keit zu begegnen.

Eine akzen­tu­ier­te­re Ant­wort gab Kar­di­nal Kurt Koch, der Vor­sit­zen­de des Päpst­li­chen Rats zur För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten. In Schwä­bisch Gmünd bezeich­ne­te er bei einer Anspra­che vor einem grö­ße­ren Publi­kum den Isla­mi­schen Staat als „eine sata­ni­sche, ter­ro­ri­sti­sche Orga­ni­sa­ti­on“ und erin­ner­te dar­an, daß das Leben der Chri­sten in 25 Staa­ten der Welt akut gefähr­det ist. Ein „selt­sa­mes Phä­no­men“ sei es, daß die Mas­sen­me­di­en die­se Tat­sa­che fast völ­lig igno­rie­ren, so der Kardinal.

Papst Franziskus wird in der Zentralafrikanischen Republik eine Moschee besuchen

Der­zeit befin­det sich der Papst auf einer Pasto­ral­rei­se in Afri­ka und wir dort auch eine Naht­stel­le zwi­schen dem isla­mi­schen und dem christ­li­chen Afri­ka besu­chen. In der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik, der letz­ten Etap­pe der Papst­rei­se, ist am Mon­tag, den 30. Novem­ber der Besuch der Haupt­mo­schee von Kou­dou­k­ou in Ban­gui vor­ge­se­hen, um sich mit der isla­mi­schen Gemein­schaft zu tref­fen. Die Begeg­nung könn­te eine Gele­gen­heit sein, sei­ne Ent­schei­dung über die Idee bekanntzugeben.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: InfoVaticana

22 Kommentare

  1. Nicht auch das noch !
    Die als „Ant­wort“ auf den isla­mi­schen Ter­ror gedach­te Enzy­kli­ka dürf­te wohl in erster Linie zu einer Suche nach der nicht exi­sten­ten isla­mi­schen „Frie­dens­steck­na­del“ im krie­ge­ri­schen Heu­hau­fen werden.
    Sein „Unver­ständ­nis“ über den isla­mi­schen Ter­ror hat Papst Fran­zis­kus kürz­lich so formuliert: 

    -
    „Ich bin bewegt und betrübt und ver­ste­he das nicht, aber es sind ja auch schwie­rig zu ver­ste­hen­de Dinge.
    [.…]
    So eine Bar­ba­rei lässt uns sprach­los zurück, und man fragt sich, wie das Herz des Men­schen sol­che furcht­ba­ren Din­ge erdenken und umset­zen kann,“
    [.…]
    -

    „Erdacht“ im Koran des Schein-„Propheten“ Moham­med mit den kon­kret 25 Suren mit Tötungsaufforderung !
    „Umge­setzt“ nach dem krie­ge­ri­schen Vor­bild Moham­meds und des­sen Auf­trag zur Erlan­gung der Welt­herr­schaft über alle als „dena­tu­rier­te Men­schen“ gese­he­nen Nicht-Moslems.

    Was aber der Papst in die Irr­leh­re Islam hin­ein­in­ter­pre­tiert, kann man bereits in sei­nem „Evan­ge­lii gau­di­um“ (253)
    -
    „[.…]
    „denn der wah­re Islam und eine ange­mes­se­ne Inter­pre­ta­ti­on des Korans ste­hen jeder Gewalt entgegen“
    [.…]

    -

    Das päpst­li­che Orten eines ang. „wah­ren Islams“ (?) dürf­te in etwa auch die Rich­tung der mög­li­chen Enzy­kli­ka weisen.

    Gera­de heu­te konn­ten wir frei­lich im Arti­kel bez. des Inter­views mit dem chaldäi­schen Erz­bi­schof gleich­sam aus erster Hand erfah­ren, dass der Koran nicht inter­pre­tier­bar ist:

    -
    „Erz­bi­schof Nona:
    Weil im Koran Ver­se ent­hal­ten sind, die zur Gewalt auf­for­dern. Sie erklä­ren alle Nicht-Mos­lems zu Ungläu­bi­gen, die ent­we­der zum Islam bekehrt oder getö­tet wer­den müs­sen. Das Pro­blem liegt in die­sen Ver­sen, die das mit aller Deut­lich­keit sagen und die ein inte­gra­ler Bestand­teil des Islam sind. Einen Men­schen in der ara­bi­schen Spra­che als „Ungläu­bi­gen“ zu bezeich­nen, ist sehr gefähr­lich. Der Ungläu­bi­ge gilt als so min­der­wer­tig, daß ein Mos­lem, irgend­ein Mos­lem, jeder Mos­lem mit ihm machen kann, was er will: er kann ihn töten, kann sich sei­ne Frau neh­men, kann sei­ne Kin­der ver­skla­ven und sei­nen Besitz an sich reißen.
    [.…]
    Die Mos­lems sehen im Koran etwas Ewi­ges und Unver­än­der­li­ches. Der Koran ist für sie nicht irgend­wann in einer Zeit und für eine Zeit geschrie­ben, son­dern ein ewi­ger Text für alle Zei­ten. Der Koran, so die isla­mi­sche Vor­stel­lung, exi­stier­te immer schon als Buch bei Gott, bis Gott ihn irgend­wann in der Geschich­te Moham­med über­gab, um ihn den Men­schen bekannt­zu­ma­chen. Man kann die Ver­se daher nicht umin­ter­pre­tie­ren oder sie im Licht der Ver­nunft oder zeit­be­dingt aus­le­gen. Das geht völ­lig am isla­mi­schen Den­ken vorbei.“
    -

    • Oh nein, bit­te nicht — war mein erster Gedan­ke zur Über­schrift des Artikels.
      Es kann nur schlim­mer werden.

      Der Islam ist sata­nisch, die ein­zel­nen Mus­li­me haben durch extre­me Kon­trol­le die­ser sata­ni­schen Gemein­schaft kaum eine Mög­lich­keit, die Wahr­heit zu suchen, zu fin­den und ihr nachzufolgen.
      Dabei sind die Mus­li­me selbst die größ­ten Opfer des Islam, wie vie­le wer­den ermor­det, weil sie nicht dem rich­ti­gen Islam ange­hö­ren, oder im rich­ti­gen Islam nicht unter­wür­fig genug sind.
      Mit dem Islam ist auch kein Dia­log zu füh­ren. „Wei­che von mir, Satan“ hat Jesus gesagt.
      Im „Westen“ sind die Göt­zen Macht, Gier, Geld, Will­kür, Grö­ßen­wahn­sinn, media­le Auf­merk­sam­keit; im Islam sind sie nicht anders.
      Hin­ter sämt­li­chen Göt­zen ver­birgt sich Satan. „Das alles will ich dir geben, wenn du nie­der­fällst und mich anbetest“.

  2. Was soll denn eine päpst­li­che Enzy­kli­ka über den Islam noch brin­gen? Wenn damit unter den(gewohnt) miss­ver­ständ­li­chen For­mu­lie­run­gen der Islam ein­mal mehr ver­harm­lost wer­den soll­te, wür­de die Welt aus so einer Enzy­kli­ka auch nicht klü­ger wer­den als sie es vor­her war. Und lesen dürf­ten so ein Buch ohne­hin nur sol­che mit einem im Vor­hin­ein fest­ge­leg­ten Wohl­wol­len dem Papst gegen­über oder jene die den Papst von Amts wegen für gescheit halten.
    Jetzt wo der isla­mi­sti­sche Ter­ro­ris­mus IN Euro­pa ange­kom­men ist, erschie­ne es mir gro­tesk, den gewalt­be­rei­ten Islam durch ein Papst-Buch her­un­ter­spie­len zu wollen.
    Und letz­ten­en­des tut man Isla­mi­sten über­haupt kei­nen Gefal­len, wenn man die­se nach Euro­pa holt, ohne sie in die Gesell­schaft wirk­lich ein­glie­dern zu kön­nen, da die kul­tu­rel­le Kluft in Wahr­heit unüber­wind­bar ist. Man muss sich die Ursa­che vor Augen hal­ten, dass die­ser enor­me Flücht­lings­strom allei­ne der Ein­la­dung Ange­la Mer­kels nach Deutsch­land folgt bzw gefolgt ist. Eine unklu­ge, unüber­leg­te Ein­la­dung, denn wenn man jeman­den beher­ber­gen möch­te, müs­sen kla­rer­wei­se zuerst die Vor­aus­set­zun­gen dafür gege­ben sein. Die­se Men­schen bekä­men also unter frag­wür­di­gen Umstän­den ein bes­se­res Leben für viel­leicht ein paar Jah­re, soll­te man den Stau an Pro­ble­men lösen kön­nen, der im Moment dar­in besteht dass man ihnen kei­ne Arbeit, kei­ne dau­er­haf­ten Unter­künf­te, kei­nen sitt­li­chen Frie­den gewähr­lei­sten kann, dort wo die­se Flücht­lin­ge sich aufhalten.
    Noch dazu wer­den sie aus christ­li­cher Sicht da wie dort nicht erlöst, da sich nur ihr Wohn­ort ändert. Das ein­zi­ge das das Chri­sten­tum den Mos­lems wirk­lich anbie­ten könn­te, wäre die Erlö­sung, aber wie wir alle wis­sen, erzeu­gen das Kreuz oder der Name Jesus Chri­stus bei radi­ka­len Mos­lems eine ähn­lich ableh­nen­de Reak­ti­on wie beim Teu­fel das Weih­was­ser. Jetzt wo sich zeigt, dass sich der radi­ka­le Islam(IS) tat­säch­lich in rasan­tem Tem­po im urchrist­li­chen Euro­pa ver­brei­tet und in Fol­ge des Flücht­lings­stroms ein huma­ni­sti­scher Links­ruck durch die Gesell­schaft geht, nur weil man plötz­lich das Elend sieht das vor­her tau­sen­de Kilo­me­ter weit weg ver­bor­gen lag und wei­ter­hin im Über­maß ver­bor­gen liegt, jede Islam-Kri­tik auf die Gold­waa­ge gelegt und oft sogar als poten­zi­ell rechts­ra­di­kal ein­ge­stuft wird, die Über­wa­chung unge­ahn­te Züge annimmt und auch die inter­na­tio­na­len Kon­flik­te zuneh­men, dürf­te klar sein, dass das für die Mehr­heit der Men­schen mit­tel­fri­stig kein gutes Ende neh­men wird. Als ich in einem frü­he­ren Kom­men­tar auf die poten­zi­el­le Ter­ror­ge­fahr hin­ge­wie­sen habe, die durch den iden­ti­täts­lo­sen, unkon­trol­lier­ba­ren Flücht­lings­strom nach Euro­pa kommt, waren aus mei­ner Sicht die ersten Ter­ror­an­schlä­ge nur eine Fra­ge der Zeit. Genau­so kam es, und man könn­te sich unter die­sen kurio­sen Umstän­den als Pro­phet füh­len, wäre da nicht die Ernst­haf­tig­keit und Fol­gen­schwe­re die­ser sei­tens der ver­ant­wor­tungs­lo­sen EU-Poli­tik her­auf­be­schwo­re­nen Ereig­nis­se. JETZT noch den Islam schön­zu­re­den wäre also die unpas­send­ste aller Reaktionen.

  3. Geehr­ter @Defendor,

    Ihr Posting bringt es auf den Punkt:

    Fran­zis­kus sagt hier „…daß es ihm sprach­los zurück­läßt…“ aber quas­selt trotz­dem am lau­fen­dem Band;
    „Er sei bewegt und betrübt“, aber am Tag nach dem furcht­ba­ren Atten­tat in Paris hat er sehr lustig mit sei­nen Kar­di­nä­len gelacht und sich amü­siert, wie zeit­gleich zu sehen war.
    „… Er ver­ste­he es nicht, aber es sind auch schwer zu ver­ste­hen­de Din­ge…“ : war­um Fran­zis­kus mit all sei­nem Unver­stand trotz­dem alles noch kom­men­tiert und die­se „Fran­zis­kus­pil­len“ (so eine Net­sei­te, nach­dem das Wort „Fran­zis­kus­per­le“ ein wenig lächer­lich wur­de) so schnell und breit unter das Publi­kum bringt, ist tat­säch­lich für einen logi­schem den­ken­den Men­schen unverständlich.
    Knetterjeck.

  4. Nein, bit­te nicht! Da kommt wie­der nur Bla­bla heraus!

    Not­wen­dig wäre jetzt end­lich eine Revi­si­on von „Nostra aeta­te“ im Licht der Wirklichkeit!

  5. @ TRIDENTINUS
    Bra­vo! Aber da schon min­de­stens 25 Mio M. in Euro­pa sind, wäre das der Fun­ke im Pul­ver­fass! Und was dann? Die Zei­ten von Lepan­to und Wien sind vorbei …

  6. Ich schla­ge vor: wir pas­sen unse­re Tak­tik den Gege­ben­hei­ten an und grün­den eine gehei­me (wir leben im Pul­ver­fass!) euro­päi­sche Gebets­ar­mee (Rosen­kranz gegen den Islam) und bau­en sie auf. War­um immer auf die Kle­ri­ker war­ten? Sind wir nicht angeb­lich mün­di­ge Laien?

  7. Die­se Nach­richt ist sehr besorg­nis­ser­re­gend. Ber­go­glio wird eine Apo­lo­gie des isla­mi­schen Wahns bie­ten, gleich­sam der Exkul­pie­rung des Islams durch „Islam­wis­sen­schaf­ter“ eine katho­li­sche Grund­la­ge berei­ten. Nur KIr­chen­krei­se beschwich­ti­gen in der Islam­fra­ge noch mehr als Medi­en und das polit. establishment.

  8. @ Eli­as und alle Anderen,
    dem Vor­schlag eine Gebets­ar­mee durch mün­di­ge Lai­en kann ich mich nur anschließen.
    Beten wir für die Aus­brei­tung des Glau­bens auch in unse­rer Zeit.

  9. Das von den Illu­mi­na­ten geplan­te und insze­nier­te Pari­ser Mas­sa­ker wird poli­tisch maxi­mal aus­ge­schlach­tet, aktu­ell durch inter­re­li­giö­se Gedenkfeiern.
    In Nai­ro­bi beschwört Papst zeit­gleich den e i n e n Namen Got­tes, ohne ihn zu nen­nen, der allen mono­the­isti­schen Reli­gio­nen angeb­lich gemein­sam ist.
    http://ath.net/news/53055
    In der Kathe­dra­le von Scran­ton, Penn­sil­va­nia, wird statt einer Mes­se ein inter­re­li­giö­ser Erntedank„gottes„dienst abge­hal­ten. Dabei wird Allah ange­ru­fen und sogar such zum Pro­phe­ten Moham­med als Gesand­tem Allahs bekannt.
    http://biblefalseprophet.com/2015/11/26/allah-invoked-in-scranton-cathedral/

    Das ist schon sehr bös­ar­tig. Eine Fran­zis­kus-Enzy­kli­ka wird das vor­aus­sicht­lich alles ideo­lo­gisch unter­mau­ern und bekräftigen.

  10. Das von den Illu­mi­na­ten geplan­te und insze­nier­te Pari­ser Mas­sa­ker wird poli­tisch maxi­mal aus­ge­schlach­tet, aktu­ell durch inter­re­li­giö­se Gedenkfeiern.
    In Nai­ro­bi beschwört Papst zeit­gleich den e i n e n Namen Got­tes, ohne ihn zu nen­nen, der allen mono­the­isti­schen Reli­gio­nen angeb­lich gemein­sam ist.
    http://kath.net/news/53055
    In der Kathe­dra­le von Scran­ton, Penn­sil­va­nia, wird statt einer Mes­se ein inter­re­li­giö­ser Erntedank„gottes„dienst abge­hal­ten. Dabei wird Allah ange­ru­fen und sogar such zum Pro­phe­ten Moham­med als Gesand­tem Allahs bekannt.
    http://biblefalseprophet.com/2015/11/26/allah-invoked-in-scranton-cathedral/

    Das ist schon sehr bös­ar­tig. Eine Fran­zis­kus-Enzy­kli­ka wird das vor­aus­sicht­lich alles ideo­lo­gisch unter­mau­ern und bekräftigen.

    • Ber­go­glio wird eine „Enzy­kli­ka“ ver­fas­sen mit dem er jeden Wider­stand gegen die Moham­me­da­ner in das Umfeld der kon­zils­kirch­li­chen „Häre­sie“ ver­dam­men wird. Natür­lich alles sophi­stisch ver­klau­su­liert. Aber „Besorg­ten“ kann dann sein Pam­phlet ent­ge­gen­schleu­dert wer­den: „Aber Papst Fran­zu­is­kus hat doch gesagt, daß der Islam und die Muslime…“
      Frei­lich hat er sel­ber kei­ne Ahnung von die­sem Irr­glau­ben aber sein infan­til-ire­nisch- indif­fe­ren­tes-Ein-Welt-Ein­mal­eins genügt voll­kom­men um maxi­ma­len Scha­den anzurichten.

      • Ver­ges­sen wir aber nicht, dass auch die Tra­diti­na­li­sten die größ­te gei­sti­ge Affi­ni­tät zum Islam haben. Ich sehe da ein glo­ba­les Pro­blem inner­halb der gesam­ten Kirche.
        Und man kann auch auf vie­len Tra­di­fo­ren die­se Ten­denz nachvollziehen.
        Man greift zurück auf alle Exzess­se und Irr­tü­mer des Abend­lan­des, die mit dem Islam kon­form gehen, aber der Hl. Schrift dia­me­tral entgegenstehen.

        M.E. ist das größ­te Man­ko der gesam­ten Kir­che die Refle­xi­on der Hl. Drei­fal­tig­keit. Ich schrei­be noch mal was dazu unten.

  11. Was uns fehlt, ist eine ver­tief­te Refle­xi­on auf die Hl. Drei­fal­tig­keit. Das ist der Dreh- und Angel­punkt des Konfliktes.

    Alles, das ein­di­men­sio­na­le isla­mi­sche Got­tes­bild mit­samt dem Gott zuge­spro­che­nen tota­len Volun­ta­ris­mus, die Ableh­nung der Inkar­na­ti­on Got­tes, das Ver­sa­gen einer Kon­te­pla­ti­on dar­auf, dass Gott auf die­se Wei­se den Men­schen ganz offen­bar in die Gott­heit inklu­diert hat bzw. inklu­die­ren will, die Vor­rang­stel­lung der Frau Maria, die Gott zur Braut erwählt hat, um sei­ne Mensch­wer­dung zu voll­zie­hen — all das wird gar nicht oder ver­zerrt reflektiert.

    Im Prin­zip ist nie­mand mehr in der Lage, die­se The­men über­haupt kon­tem­pla­tiv zu ver­ar­bei­ten oder sich ihnen zu ergeben.
    Alles wur­de zum rei­nen Begriff degra­diert, der Waf­fe in letzt­end­lich rein irdisch-poli­ti­schen oder ästhe­ti­schen Kämp­fen wurde.

    Wir faseln her­um, suchen Schul­di­ge, die unser schö­nes Wahn­bild unter­mi­niert haben sol­len, mer­ken aber nicht, dass wir in einem ähn­li­chen Wahn befan­gen sind, wie die Muslime.
    Der Schock vie­ler Kon­ver­ti­ten ist groß, wenn sie ent­dek­cen, dass auch in der Tra­disze­ne kei­ner mehr im Ernst glaubt, son­dern alle nur noch die from­men Waf­fen klir­ren lassen.

    Zurück: Was den Islam und das Chri­sten­tum völ­lig inkom­pa­ti­bel macht, ist der Tri­ni­täts­glau­be der Chri­sten und der Glau­be an die Flei­sch­wer­dung Chri­sti durch eine Frau, die als das rein­ste und höch­ste (aus­schließ­lich) mensch­li­che Wesen defi­niert wird.

    Im Grun­de haben wir nur einen Weg: die Tri­ni­täts­theo­lo­gie noch ein­mal histo­risch auf­zu­grei­fen und nach­zu­voll­zie­hen und aufs Neue hier und heu­te zu kon­tem­plie­ren. Dazu gehört auch eine ver­tief­te Mariologie.
    Die an sich bei den Tra­dis ja rich­tig erfass­te Pro­ble­ma­tik des ent­stell­ten Ritus, erfährt dort aber kaum eine Ver­tie­fung hin­sicht­lich die­ser Fragen.

    Man bevor­zugt der alten Ritus aus irgend­wie kon­ser­va­ti­ven theo­lo­gi­schen Grün­den, erreicht aber nie­mals die dar­in ver­bor­ge­nen Geheim­nis­se, die ich oben nann­te und die doch der Gegen­stand der Lie­be des Gläu­bi­gen sein müssten.

    Sie sind es aber nicht, wie ich mit wach­sen­dem Ent­set­zen fest­stel­len muss. Gera­de bei den Tra­dis nicht. Was immer sie eigent­lich wol­len, aber es geht nicht um Jesus Chri­stus. Für mich ist das niederschmetternd.

    Man kann ja Leos XIII. Inten­ti­on, sich mit Tho­mas zu beschäf­ti­gen auch ein­mal von daher sehen: die Sum­ma behan­delt die Hl. Drei­fal­tig­keit. Das müss­te der Aus­gangs­punkt für die modern-post­mo­der­ne Refle­xi­on werden.

    Ist es aber nie geworden!
    Man fragt sich, womit sich die mei­sten Neu­scho­la­sti­ker eigent­lich ernst­haft beschäf­tigt haben — alles kal­ter Kaf­fee. Ich habe an sich bei Schee­ben das ent­deckt, was nötig gewe­sen wäre. Und bei Edith Stein. Anson­sten sehr viel Pope­lei, blei­ches und nutz­lo­ses Gekrampfe.

    An den genann­ten Fra­gen hän­gen alle ande­ren. Der Mensch ist Eben­bild Got­tes und in Chri­stus ist sei­ne Wür­de wie­der her­ge­stellt. Die Schau auf die hl. Trit­ni­tät erklärt uns, bei aller Ent­fer­nung zu Gott, doch, wer wir selbst sind und sein werden.

    • Ob Sie nicht Ihre Mit­ka­tho­li­ken und Mit­chri­sten unter­schät­zen? Woher wol­len Sie wis­sen, dass sie die Glau­bens­ge­heim­nis­se nicht kon­tem­plie­ren? Bloß weil sie sie nicht stän­dig bere­den und bere­dend zerreden?
      Sie ken­nen doch sicher die Sät­ze aus dem ersten Kapi­tel der Nach­fol­ge Christi:
      „Was nützt es dir, gelehrt über die Drei­ei­nig­keit zu dis­pu­tie­ren, wenn du kei­ne Demut hast und daher dem drei­ei­n­i­gen Gott mißfällst?
      Hohe Wor­te machen nicht hei­lig und gerecht; aber ein tugend­haf­tes Leben macht dich Gott wohlgefällig.
      Mir wäre lie­ber, Reue zu emp­fin­den, als ihr Wesen erklä­ren zu können.
      Usw.“

  12. Wenn Papst Fran­zis­kus eine Enzy­kli­ka über den Islam ver­fas­sen will, so stel­le ich sach­lich die Fra­ge: Wie soll das funk­tio­nie­ren, wenn er nicht in Kon­flikt kom­men will mit den Kriegs- und Tötungs­be­fehls-Suren (z.B.: Sure 2, Vers 191: „Und erschlagt sie (die Ungläu­bi­gen), wo immer ihr auf sie stoßt, und ver­treibt sie, von wan­nen sie euch ver­trie­ben; denn Ver­füh­rung zum Unglau­ben ist schlim­mer als Tot­schlag“) ver­sus der Barm­her­zig­keits- und Opfer­bot­schaft des Evan­ge­li­ums (z.B. Mt. 5, 44: „Ich aber sage euch: Liebt eure Fein­de, und betet für die, die euch verfolgen,…“) ??
    Genau­so sehe ich Pro­ble­me hin­sicht­lich des Got­tes­bil­des, da ja wie @zeitschnur es schon the­ma­ti­sier­te, dort die Drei­fal­tig­keit und Jesus Chri­stus als Erlö­ser, Sohn Got­tes und Mes­si­as abge­lehnt wird.
    M.E. ist da die Gefahr zu gross sich in Wider­sprü­che zu ver­stricken, sowie sich und die Kir­che auf sehr dün­nes Eis zu manövrieren.

    • Die­ser Papst wird lang­sam eine Zumu­tung. Er ließ es sich ja nicht neh­men in etwa der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik eine Moschee zu besu­chen und dann wie­der von Geschwi­ster­lich­keit zwi­schen Chri­sten und Mos­lesm zu reden. Er weiß, was er sagt und tut.
      Er will die gra­vie­ren­den Dif­fe­ren­zen zwi­schen Wahr­heit und Lüge nicht erkennen.
      Er ist auf sei­ne Wei­se mit­schul­dig am Ter­ror wie bspw. in Paris. Es klebt Blut an sei­nen Hän­den möch­te ich meinen.

      Ange­sichts der grau­sa­men Chri­sten­ver­fol­gun­gen gera­de auch in Afri­ka war es ungut noch Öl ins Feu­er zu gie­ßen. Denn wer Mos­lems hofiert, reizt die­se erst recht zu Über­heb­lich­keit und Gewalt.

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