Homo-Lobby fordert von UNO 18. Oberziel der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung

2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung
2030-Agen­da für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (SDGS)

(New York) Die Homo-Lob­by übt hef­ti­gen Druck aus, damit die För­de­rung von „Homo-Rech­ten“ Teil der 2030-Agen­da für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (Post-2015-Agen­da) wird. Die Homo-Ver­bän­de for­dern die Schaf­fung eines „Glo­ba­len Index zur Inklu­si­on von LGBTI-Per­so­nen“. Die welt­wei­te Umset­zung von „Homo-Rech­ten“ soll, so die For­de­rung, zu einer Prio­ri­tät der poli­ti­schen Ziel­set­zun­gen der UNO werden.

Im Sep­tem­ber 2015 beschloß die Voll­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen im Rah­men der 2030-Agen­da für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung die neu­en Sustainab­le Deve­lo­p­ment Goals (SDGS). Damit wur­den die Ziel­set­zun­gen der Welt­po­li­tik für die kom­men­den 15 Jah­re defi­niert. Der Abstim­mung am 25. Sep­tem­ber über die neue Welt­po­li­tik ging am Mor­gen des­sel­ben Tages eine Rede von Papst Fran­zis­kus an die UNO-Voll­ver­samm­lung vor­aus. Der Papst kri­ti­sier­te dabei die Gefahr, daß „die tech­no­lo­gi­sche Macht in den Hän­den natio­na­li­sti­scher oder pseu­do-uni­ver­sa­li­sti­scher Ideo­lo­gien imstan­de ist, schreck­li­che Greu­el­ta­ten her­vor­zu­brin­gen“. Gleich­zei­tig lob­te er jedoch die Annah­me der 2030-Agen­da für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung als „ein wich­ti­ges Zei­chen der Hoffnung“.

Die 2030-Agen­da, auch Post-2015-Agen­da genannt, der Papst Fran­zis­kus kri­tik­los sei­ne Zustim­mung erteil­te und damit die ver­sam­mel­ten Staats­ver­tre­ter zur Zustim­mung auf­for­der­te, ist aber kei­nes­wegs unum­strit­ten. Das gilt sowohl für die Kli­ma­po­li­tik und in direk­tem Zusam­men­hang die Wirt­schafts- und Sozi­al­po­li­tik, vor allem aber auch für die nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te zu Fra­gen der Bioethik.

Homo-Lobby fordert 18. SDGS-Oberziel für „Homo-Rechte“

Die Sustainab­le Deve­lo­p­ment Goals (SDGS) bau­en auf den Erfah­run­gen mit den vor­her­ge­hen­den Mill­en­ni­um Deve­lo­p­ment Goals (MDGS) auf. Die­se zu deutsch Mill­en­ni­um-Ent­wick­lungs­zie­le genann­te Poli­tik war von der UNO im Jahr 2000 für die Peri­ode 2000–2015 ver­kün­det worden.

Die MDGS bestan­den aus 8 „Ober­zie­len“. Die im Sep­tem­ber beschlos­se­nen SDGS wur­den auf 17 „Ober­zie­le“ und 169 „Unter­zie­len“ erwei­tert. Das Ober­ziel 5 heißt „Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit und Selbst­be­stim­mung für alle Frau­en und Mäd­chen“. Dahin­ter ver­birgt sich seit dem Jahr 1994 die welt­wei­te Durch­set­zung eines lega­len, kosten- und schran­ken­lo­sen „Rechts“ auf Tötung unge­bo­re­ner Kin­der durch Abtreibung.

Die Homo-Lob­by for­dert die Hin­zu­fü­gung eines 18. Ober­ziels, das den „Rech­ten“ von LGBTI-Per­so­nen gewid­met sein soll. Alter­na­tiv soll als Teil des Ober­ziels 5 „Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit“ (gen­der equa­li­ty) auch die Homo­se­xua­li­sie­rung ein­ge­fügt und zur poli­ti­schen Ziel­set­zung der UNO gemacht wer­den. Der dabei gefor­der­te „glo­ba­le Index“ meint ein Ver­zeich­nis von Punk­ten, deren Umset­zung lau­fend durch die inter­na­tio­na­len Insti­tu­tio­nen welt­weit kon­trol­liert und über­wacht wer­den soll. Die UNO-Mit­glieds­staa­ten sol­len gezwun­gen wer­den, „natio­na­le Plä­ne zur Umset­zung der 2030-Agen­da“ zu entwickeln.

Internationale Homo-Dachverbände äußern ihren Unmut und erhöhen den Druck

Homo-Internationale
Homo-Inter­na­tio­na­le

Ihre Unzu­frie­den­heit mit den der­zei­ti­gen SDGS for­mu­lier­te die Homo-Lob­by mit einer Erklä­rung, die den Titel „Con­sul­ta­ti­on on the Deve­lo­p­ment of Glo­bal LGBTI Inclu­si­on Index in the con­text of the Sustainab­le Deve­lo­p­ment Goals“ trägt. Im Okto­ber wur­de sie gleich­zei­tig von den bei­den größ­ten, inter­na­tio­na­len Homo-Dach­ver­bän­den ver­öf­fent­licht, der Inter­na­tio­nal Les­bi­an and Gay Asso­cia­ti­on (ILGA) und Out­right Action Inter­na­tio­nal (kurz Out­Right, ex Inter­na­tio­nal Gay and Les­bi­an Human Rights Com­mis­si­on). Bei­de mäch­ti­gen NGO’s genie­ßen Bera­ter­sta­tus bei den Ver­ein­ten Nationen.

Sie kri­ti­sier­ten offen, die von der UNO-Voll­ver­samm­lung beschlos­se­nen SDGS, weil dar­in „sexu­el­le Ori­en­tie­rung, Geschlechts­iden­ti­tät, Inter­se­xua­li­tät oder LGBTI-Per­so­nen“ nicht aus­drück­lich als Prio­ri­tät der Welt­po­li­tik genannt wer­den. Die Homo-Ver­bän­de bekla­gen dies als unver­ständ­lich, wo doch „alle UNO-Agen­tu­ren“ eine homo­phi­le Poli­tik betrei­ben würden.

Die Erklä­rung gab bekannt, daß Mit­te Sep­tem­ber 2015, kurz vor der Abstim­mung bei der UNO-Voll­ver­samm­lung, ein hoch­ran­gi­ges Tref­fen in New York statt­ge­fun­den hat. Dazu hat­ten das Ent­wick­lungs­pro­gramm der Ver­ein­ten Natio­nen UNDP und der Hohe Kom­mis­sar der Ver­ein­ten Natio­nen für Men­schen­rech­te UNHCHR gela­den. Der Lei­ter der UNDP ist die Num­mer Drei in der UNO-Hier­ar­chie, der Hoch­kom­mis­sar hat den Rang eines UNO-Unter­ge­ne­ral­se­kre­tärs. Die bei­den UNO-Ein­rich­tun­gen beton­ten die Wich­tig­keit, einen „glo­ba­len Index“ ein­zu­füh­ren, um den „Grad der Ent­wick­lung“ der Staa­ten in Sachen „Homo-Rech­te“ zu über­prü­fen. Am Tref­fen nahmen„zahlreiche Orga­nis­men der Zivil­ge­sell­schaft teil, die im inter­na­tio­na­len Bereich tätig sind, eini­ge Aka­de­mi­ker, Agen­tu­ren und Orga­ne der Ver­ein­ten Natio­nen sowie Sta­ke­hol­der der Pri­vat­in­du­strie“. Wel­che „Inter­es­sen“ der Pri­vat­wirt­schaft auf dem Spiel ste­hen, um eine Teil­nah­me an einem Tref­fen über „Homo-Rech­te“ zu recht­fer­ti­gen, läßt sich besten­falls erah­nen. The­ma des Tref­fens war die Schaf­fung des genann­ten „glo­ba­len Index“ zur Über­prü­fung der Umset­zung von „Homo-Rech­ten“.

Enge Zusammenarbeit zwischen Homo-Lobby und UN-Organisationen

Entwicklungszusammenarbeit von USA und UNO in Sachen Homosexualität
Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit von USA und UNO in Sachen Homosexualität

Die UNPD sieht in den bei­den Homo-Dach­ver­bän­den ILGA und Out­Right pri­vi­le­gier­te Part­ner. Über sie wur­de ein Fra­ge­bo­gen aus­ge­schickt, um bis zum 23. Novem­ber die vor­ran­gi­gen Wün­sche und For­de­run­gen der Homo­se­xu­el­len zu erhe­ben, die bei der Erstel­lung des Index berück­sich­tigt wer­den sollen.

In den kom­men­den 8–10 Wochen soll ein zusam­men­fas­sen­der Bericht erstellt wer­den. Geplant ist für Mit­te Dezem­ber 2015 oder Anfang 2016 ein glo­bal mee­ting ein­zu­be­ru­fen, das LGBT-Akti­vi­sten, ‑Rechts­be­ra­ter und –Wis­sen­schaft­ler ver­sam­meln soll, um über die genaue Aus­wer­tung der Umfra­ge zu dis­ku­tie­ren und am „glo­ba­len LGBTI-Index“ zu feilen.

Wie bereits bei den vor­her­ge­hen­den Pro­gram­men bedie­nen sich inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen, so auch die UNO und ihre Unter­or­ga­ni­sa­tio­nen, einer chif­frier­ten Spra­che. Hin­ter ver­schlei­ern­den Begrif­fen wird ein welt­wei­ter gesell­schafts­po­li­ti­scher Umbau gigan­ti­schen Aus­ma­ßes betrie­ben. Die Din­ge wer­den nicht beim Namen genannt, um die Wider­stän­de gering zu hal­ten. Ärme­re Staa­ten, die auf inter­na­tio­na­le Kre­di­te und Ent­wick­lungs­hil­fe ange­wie­sen sind, müs­sen sich im Gegen­zug zur Umset­zung der unge­schmink­ten SDGS-Zie­le ver­pflich­ten, also der Lega­li­sie­rung von Abtrei­bung, Schei­dung, Homo-Ehe, Ver­hü­tung usw.

Homo-Lobby mit durchorganisiertem Aktionsplan, enormen Geldmitteln und Einfluß an höchster Stelle

Rich­te­ten sich die Mill­en­ni­um-Ent­wick­lungs­zie­le (2000–2015) an die Ent­wick­lungs­län­der, gilt die 2030-Agen­da für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung für alle Staa­ten und bil­det einen zen­tra­len Bau­stein zu einer neu­en Weltordnung.

Der durch­struk­tu­rier­te und von den bei­den Homo-Dach­ver­bän­den mit Hil­fe von UNO-Unter­or­ga­ni­sa­tio­nen auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne umge­setz­te Akti­ons­plan zur Durch­set­zung der Homo-Agen­da in allen UNO-Mit­glieds­staa­ten zeigt, wie aktiv und orga­ni­siert die Homo-Lob­by ist und wel­chen Ein­fluß sie bei jenen Insti­tu­tio­nen, Krei­sen und Per­so­nen hat, die über wirk­li­ches poli­ti­sches Gewicht verfügen.

Die Inter­na­tio­nal Les­bi­an and Gay Asso­cia­ti­on (ILGA) und Out­right Action Inter­na­tio­nal (Out­Right) waren noch vor kur­zem sek­tie­re­ri­sche Orga­ni­sa­tio­nen, die außer­halb der öffent­li­chen Wahr­neh­mung agier­ten. Inzwi­schen üben sie „am hellich­ten Tag scham­lo­sen Druck“ auf natio­na­le und inter­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen aus, so Rodol­fo de Mattei vom Gen­der-Obser­va­to­ri­um. Sie ver­lan­gen „auf prä­po­ten­te Wei­se, daß die LGBT-For­de­run­gen als unver­zicht­ba­re ‚Men­schen­rech­te‘ aner­kannt wer­den“. Das „beweist, daß poli­ti­sche Pro­gram­me auf natio­na­ler Ebe­ne zur Umset­zung der Gen­der-Theo­rie kei­ne ört­li­chen Zufalls­pro­duk­te sind, son­dern das Ergeb­nis prä­zi­ser Richt­li­ni­en und Direk­ti­ven, die vor­sätz­lich und gemäß einer ideo­lo­gi­schen Stra­te­gie ent­wickelt wer­den“, so das Gen­der-Obser­va­to­ri­um. Zudem scheint die Homo-Lob­by über enor­me finan­zi­el­le Mit­tel zu ver­fü­gen. Letz­te­res dürf­te die erwähn­te Anwe­sen­heit von „Sta­ke­hol­ders“ der Pri­vat­wirt­schaft erklären.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: UNO (Screen­shot)

3 Kommentare

  1. Alles, was die Fort­pflan­zung der Men­schen ver­hin­dert und mit per­ver­ser Trieb­be­frie­di­gung zutun hat, wird geför­dert, zwangs­ein­ge­rich­tet und dem­nächst eng kontrolliert.

    Wir wer­den schon noch Zwang für die katho­li­sche Kir­che bekom­men, sonst wer­den Kir­chen abge­ris­sen, zer­bombt, Gläu­bi­ge erschos­sen. Die Umin­ter­pre­ta­ti­on der Hl. Schrift durch die „histo­risch-kri­ti­sche Metho­de“, die jede Tran­szen­denz aus­schließt, geht schein­bar viel zu lang­sam und nicht 100%-ig genug. Das muss kon­trol­liert und sank­tio­niert werden.

    Die Per­ver­sen wol­len die Hoheit über den Kin­der­bet­ten. In der athe­isti­schen frei­mau­re­ri­schen Welt sol­len Kin­der früh­zei­tigst sämt­lich denk­ba­re sexu­el­le Per­ver­si­tä­ten ler­nen und aus­üben und in der isla­mi­schen Welt, die mas­siv dabei ist, zu uns zu kom­men, sol­len Kin­der sämt­li­che denk­ba­re Gewalt­per­ver­si­tä­ten (Jihad von Baby an, 1,5 jäh­ri­ge üben mit schar­fen Mes­sern mit 15 cm lan­gen Klin­gen gro­ßen Stoff­ted­dys den Kopf abzu­schnei­den und abar­ti­ge Erwach­se­nen lachen)lernen und ausüben.

    Wenn sexu­el­le- und Gewalt­per­ver­si­tä­ten sich zusam­men fin­den, nennt sich das Neue-Welt-Ord­nung und die­se ist das Ziel der UN, alles unter dem Deck­man­tel der Selbst­be­stim­mung, des Frie­dens. Wer auch immer Zie­le der anti­christ­li­chen UN bejaht, gehört nicht zu Christus.

  2. @bellis
    „In der athe­isti­schen frei­mau­re­ri­schen Welt sol­len Kin­der früh­zei­tigst sämt­lich denk­ba­re sexu­el­le Per­ver­si­tä­ten ler­nen und ausüben.“
    „„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„„

    Freund­lich hin­wei­sen möch­te ich Sie, dass die Gleich­set­zung von „athe­istisch“ und „frei­mau­re­risch“ eben­so unstim­mig ist wie „katho­lisch“ und „rück­stän­dig“.
    Auch in Logen wird GOtt nach einem eige­nen Ritu­al verehrt.
    .
    Zudem: kei­ne Loge in der Schweiz (und für Öster­reich und Deutsch­land gilt mei­nes Wis­sens das­sel­be) nimmt ein Mit­glied auf, das als Hurer oder Sit­ten­strolch auf­ge­fal­len ist.

    • die wil­den sachen lau­fen erst ab den höhe­ren logen­plät­zen. die klei­nen und nied­ri­gen mitt­glie­der ken­nen dies­be­züg­lich gar nix und wer­den total in die irre geführt, was die spit­ze bezwecken will. sie sind mei­ster des tar­nens und täuschens.

Kommentare sind deaktiviert.