Brief aus der Peripherie: „Zuerst kommt das pastorale Schisma, dann das doktrinelle“

Kommunikation Franziskus
Kom­mu­ni­ka­ti­on Fran­zis­kus

(Rom) Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ver­öf­fent­lich­te die Gedan­ken „eines nicht-ita­lie­ni­schen Kir­chen­man­nes, des­sen Name Ver­trau­lich­keit ver­dient“.

Von-Fall-zu-Fall-Pastoral statt Verkündigung ist ein gefährliches Spiel

von ***

Nach der Syn­ode erklär­ten eini­ge Bischö­fe und Kar­di­nä­le, daß die Kir­che „auf­merk­sa­mer sein“, „unter­schei­den“ und „beglei­ten“ sol­le. Man sucht die „Kunst der Seel­sor­ge“ und der „Inklu­si­on“ mit einem pasto­ra­len Stil, von dem nicht nur das Schluß­do­ku­ment der Syn­ode getränkt ist, son­dern auch vie­le Stel­lung­nah­men von Ver­tre­tern der kirch­li­chen Welt.

Man sucht nach einem sen­si­blen Zugang zum Men­schen unse­rer Zeit. Per­sön­lich bin ich froh, daß sich der Prie­ster im Beicht­stuhl bemüht, mei­ne beson­de­re Situa­ti­on zu ver­ste­hen, anstatt mich mit dem Kate­chis­mus zu ohr­fei­gen. Ist das aber auch ein geeig­ne­ter Zugang für die Mas­sen­me­di­en? Was geschieht, wenn nicht der Beicht­stuhl, son­dern die öffent­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on von einer Von-Fall-zu-Fall-Men­ta­li­tät beherrscht wird? Kann das Reden über die Sor­ge um das ein­zel­ne Indi­vi­du­um die Ver­kün­di­gung erset­zen? Hat die Grund­span­nung zwi­schen Libe­ra­len und Kon­ser­va­ti­ven viel­leicht auch mit der dro­hen­den Gefahr zu tun, daß sich die Ver­kün­di­gung der Leh­re immer mehr ver­flüch­tigt?

Das heu­ti­ge Medi­en­sy­stem mit sei­nen unzäh­li­gen digi­ta­len Net­zen stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar. Die Glo­ba­li­sie­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on durch inter­ak­ti­ve Platt­for­men ver­än­dert den Pro­zeß der öffent­li­chen Mei­nungs­bil­dung. Die Hal­tung der Kir­che gegen­über die­ser Rea­li­tät ver­langt eine ande­re Über­le­gung als für die ört­li­che Seel­sor­ge.

Wenn ein sehr guter See­len­hir­te, der den Men­schen Gutes will, zu einem Homo­se­xu­el­len im direk­ten Gespräch sagt, er will ihn nicht ver­ur­tei­len, dann ist das etwas Gutes. Gesetz­ten Fal­les die­ser gute See­len­hir­te befin­det sich aber in einem Flug­zeug und sagt die­sel­be Sache vor den Jour­na­li­sten der gan­zen Welt, haben wir es mit zwei ganz unter­schied­li­chen Ebe­nen zu tun. Im letz­te­ren Fall flie­ßen die Wor­te direkt in den kom­mer­zi­el­len und poli­ti­schen Raum der media­len Aus­beu­te ein.

Fast alle west­li­chen Medi­en sind lai­zi­sti­scher oder agno­sti­scher Prä­gung und inter­pre­tie­ren die kirch­li­chen The­men auf hori­zon­ta­ler Ebe­ne, das heißt, auf poli­ti­scher, histo­ri­scher, sozio­lo­gi­scher, nicht aber auf der ihnen ent­spre­chen­den ver­ti­ka­len Ebe­ne Rich­tung Gott. Was ist mit der tran­szen­den­ten Dimen­si­on einer Bot­schaft? Der Erb­sün­de? Nein, das zählt alles nicht. Das ein­zi­ge was zählt, ist der media­le Knül­ler. Der Leser oder der Zuse­her will eine Geschich­te, die für Auf­se­hen sorgt: „Die Kir­che ver­ur­teilt Homo­se­xu­el­le nicht mehr“. Das ist eine Nach­richt! Und das näch­ste Kapi­tel? „Die Kir­che ändert ihre Sexu­al­mo­ral“. Und dann: „Die Gül­tig­keit der Zehn Gebo­te hängt von der Ent­schei­dung des eige­nen Gewis­sens ab.“ Der Halt­bar­keits­wert sol­cher Nach­rich­ten ist aber den­noch nur kurz. Das Medi­en­sy­stem ver­langt immer neue Knül­ler. Wenn der pasto­ra­le Dis­kurs die Ver­mitt­lung der Dok­trin ersetzt, ist das das Ergeb­nis einer fal­schen Medi­en­prä­senz der Kir­che.

Doch eini­ge Hir­ten ver­ste­hen die­se Mecha­nis­men sehr gut. Viel­leicht ver­ste­hen sie auch den Unter­schied zwi­schen der Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Seel­sor­ge und der Kom­mu­ni­ka­ti­on in den Mas­sen­me­di­en. Viel­leicht haben sie nur Angst vor den Medi­en. Sie haben Angst vor dem digi­ta­len Mobb­bing, vor dem Mar­ty­ri­um im Zir­kus der ver­öf­fent­lich­ten Mei­nung. Lie­ber also ein sof­ti­ger Seel­sor­ger sein, der nie­man­den ver­ur­teilt. Das kann so weit gehen, daß man­che mit der Pres­se oder dem Fern­se­hen koket­tie­ren oder sogar ein „Stock­holm-Syn­drom“ ent­wickeln: sich mit dem eige­nen Ent­füh­rer ver­bün­den. Ist nicht das letzt­lich der Wunsch einer Kir­che, die brei­te Zustim­mung fin­det: eine pri­vi­le­gier­te Kir­che?

Was auch immer die Grün­de sein mögen, die Ver­kün­di­gung der Leh­re ist der­zeit in den Hin­ter­grund getre­ten. Man erklärt nicht mehr, was die Kir­che immer für wahr und gut erklärt oder was sie immer für falsch und schlecht erklärt. Man begnügt sich hin­ge­gen dar­auf, ledig­lich zu erklä­ren, daß nicht alle Fäl­le gleich sei­en. Wel­che Fol­gen wird das haben? Was wird das für die Ein­heit der Kir­che und die pasto­ra­le Pra­xis bedeu­ten? Was für die Evan­ge­li­sie­rung? Unter den Gläu­bi­gen, die treu zur Leh­re der Kir­che ste­hen, ver­ur­sacht das Ver­wir­rung und Unbe­ha­gen. Das kann man bereits in zahl­rei­chen Staa­ten fest­stel­len. Die pro­gres­si­sti­schen Krei­se nüt­zen in der Zwi­schen­zeit das Feh­len einer ver­bind­li­chen Ver­kün­di­gung aus, um die Leh­re zu rela­ti­vie­ren und eine Anpas­sung an die Zeit zu ver­lan­gen. Das ist ein gefähr­li­ches Spiel. Es kann zu einem Schis­ma in der Kir­che füh­ren: zuerst in der pasto­ra­len Pra­xis und dann sogar in der Leh­re.

Was wür­de der Apo­stel Pau­lus tun? Er sprach am Areo­pag zu den Hei­den nicht über eine situa­ti­ons­ab­hän­gi­ge Seel­sor­ge. Er sprach auch nicht sofort von Chri­stus, son­dern zuerst von der Kul­tur, der er dort begeg­net war. Er zeig­te sei­nen Zuhö­rern auf, daß er ihre Göt­ter und ihre Hei­lig­tü­mer in Athen gese­hen hat­te und daß er ihre Welt ver­stan­den hat­te. Er wuß­te: Je bes­ser er ihre Welt ver­stand, desto bes­ser wür­de er ver­stan­den wer­den.

Zwei­fels­oh­ne auch heu­te müs­sen wir neu zei­gen, daß wir die Göt­zen des 21. Jahr­hun­derts ver­stan­den haben, wie zum Bei­spiel den Opti­mie­rungs­kult, den Hedo­nis­mus oder die Tech­no­lo­gi­sie­rung, um auf­zu­zei­gen, daß wir Bes­se­res zu bie­ten haben. Vor­her jedoch müs­sen wir aber ein­se­hen, daß wir das nicht nur durch eine Von-Fall-zu-Fall-Seel­sor­ge machen kön­nen. Damit es gelingt, müs­sen wir vor­her die Leh­re der Kir­che ver­kün­den, und das pas­send für die Medi­en, aber nicht ange­paßt an die Medi­en. Treu gegen­über dem Glau­ben, aber nicht mit dem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stil von gestern.

Jesuit Antonio Spadaro zur Frage: Verursacht Kommunikationsstil von Papst Franziskus Mißverständnisse?

Soweit der Brief aus der Peri­phe­rie. San­dro Magi­ster ver­weist auf ein Ale­teia-Inter­view mit dem Jesui­ten Anto­nio Spa­daro von der Civil­tà  Cat­to­li­ca über den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stil von Papst Fran­zis­kus vom ver­gan­ge­nen April. Pater Spa­daro gehört zu den eng­sten Ver­trau­ten des Pap­stes, wie sich beson­ders rund um die Bischofs­syn­ode zeig­te. Im Inter­view wur­de die Fra­ge gestellt, ob der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stil des Pap­stes nicht die Gefahr von Miß­ver­ständ­nis­sen in sich ber­ge. Hier die Fra­ge und Spa­dar­os Ant­wort dar­auf.

Ale­teia: „Besteht die Gefahr, miß­ver­stan­den zu wer­den? Eini­ge Pfar­rer kla­gen dar­über, daß ihnen gegen­über den Gläu­bi­gen die Rol­le der ‚Bösen‘ zufällt, die wie­der­ver­hei­ra­tet geschie­den sind und zur Kom­mu­ni­on gehen wol­len mit dem Hin­weis: ‚Der Papst hat gesagt‘“?

Pater Anto­nio Spa­daro: „Die Gefahr eines Miß­ver­ständ­nis­ses wegen der Wor­te des Pap­stes gibt es und ist Teil ihrer kom­mu­ni­ka­ti­ven Fähig­keit. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on, wenn sie real ist, ist zwei­deu­tig. Wenn sie hin­ge­gen nur aus Pres­se­er­klä­run­gen, aus For­meln und Lek­tio­nen besteht, ist das Wort ein­deu­tig, kom­mu­ni­ziert aber nicht. Der Papst hat eine kla­re Wahl getrof­fen: die Seel­sor­ge zu bevor­zu­gen und zu den Men­schen zu spre­chen. Sicher eig­net sich das zu mög­li­chen Miß­ver­ständ­nis­sen, doch gleich­zei­tig bewegt es, es bewegt, das Volk Got­tes, das an sei­ne Hir­ten appel­liert. Die Hir­ten sind heu­te geru­fen, das Evan­ge­li­um neu zu lesen, um es den Leu­ten bes­ser zu erklä­ren, die durch die Wor­te von Fran­zis­kus auf­ge­rüt­telt wer­den. Das Wort des Pap­stes ist nicht das Letz­te, ist kein Defi­ni­ti­ves, das Urteil fällt, son­dern das Wort, das imstan­de ist, das Volk Got­tes zu bewe­gen und Pro­zes­se anzu­sto­ßen. Das ist ein Schlüs­sel, um Ber­go­glio zu ver­ste­hen. Er ist nicht ein Papst, der Din­ge tut, son­dern einer der Pro­zes­se anstößt.“

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Set­ti­mo Cielo/MiL




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16 Kommentare

  1. Nach der letzt­jäh­ri­gen Syn­ode beschrieb Msgr. Chri­stoph Caset­ti vom Bis­tum Chur sei­ne Ein­drücke, die auch nach Ende der dies­jäh­ri­gen Syn­ode kaum anders aus­ge­fal­len sein dürf­ten:
    -
    „Weil
    die natür­li­che Emp­fäng­nis­re­ge­lung in unse­rer Gesell­schaft nicht grei­fe,
    müs­se
    die Kir­che die Ver­hü­tung erlau­ben,
    mei­nen Bischö­fe bei der Syn­ode zu Ehe und Fami­lie in Rom.
    Weil
    vie­le geschie­de­ne Katho­li­ken eine neue zivi­le Ehe ein­ge­hen,
    müs­se
    die Kir­che Wege suchen,
    die­se unter bestimm­ten Bedin­gun­gen wie­der zu den Sakra­men­ten zuzu­las­sen.
    Weil
    gleich­ge­schlecht­li­che Lebens­part­ner­schaf­ten gesell­schaft­lich wie Ehen aner­kannt wer­den,
    müs­se
    die Kir­che sich Gedan­ken­ma­chen, wie sie die­se wert­schät­zen kön­ne.

    Auch die­se Auf­fas­sun­gen ver­tre­ten Bischö­fe bei der Syn­ode in Rom.
    Damit geben Sie min­de­stens den Anschein,
    die bis­he­ri­ge Leh­re und Pra­xis der Kir­che in Fra­ge zu stel­len.
    [.…]
    Für mich steht dahin­ter die Glau­bens­fra­ge.
    Sind wir noch davon über­zeugt, dass
    unser Glau­be die Gesell­schaft prä­gen, ja ver­än­dern kann?
    Oder wird umge­kehrt unser Glau­be zuneh­mend
    von den gesell­schaft­li­chen Umstän­den geprägt?
    [.…]
    Es scheint Syn­oden­vä­ter zu geben,
    wel­che den Nach­voll­zug des Zeit­gei­stes
    und sei­ner gesell­schaft­li­chen Ten­den­zen
    für eine mis­sio­na­ri­sche Seel­sor­ge hal­ten.
    Es könn­te sein, dass Jesus ihnen sagen möch­te:
    “Ihr Klein­gläu­bi­gen!
    Ich habe euch den Hei­li­gen Geist gesandt,
    damit ihr in sei­ner Kraft den Glau­ben bezeugt,
    wenn nötig als pro­phe­ti­sches Zei­chen, dem wider­spro­chen wir­d”. 

    Sinn­ge­mäss sag­te Kar­di­nal Dolan an der Syn­ode,
    die Kir­che habe den Auf­trag, die Welt zu ver­wan­deln,
    nicht sich von ihr ver­wan­deln zu las­sen.“
    [.…]

  2. „Der Papst hat eine kla­re Wahl getrof­fen: die Seel­sor­ge zu bevor­zu­gen und zu den Men­schen zu spre­chen. Sicher eig­net sich das zu mög­li­chen Miß­ver­ständ­nis­sen, doch gleich­zei­tig bewegt es, es bewegt, das Volk Got­tes, das an sei­ne Hir­ten appel­liert. Die Hir­ten sind heu­te geru­fen, das Evan­ge­li­um neu zu lesen, um es den Leu­ten bes­ser zu erklä­ren, die durch die Wor­te von Fran­zis­kus auf­ge­rüt­telt wer­den.“
    bewe­gen, bewegen,appellieren,appellieren, neu lesen,neu lesen,besser erklären,besser erklä­ren, auf­rüt­teln, auf­rüt­teln. Also mit der Spra­che der Jesui­ten hät­te die Mut­ter Got­tes den Erz­engel Gabri­el kei­ne hal­be Minu­te zuge­hört und alles wäre als ein gro­ßes Miß­ver­ständ­nis sehr schnell ver­ges­sen wor­den.
    „Er ist nicht ein Papst, der Din­ge tut, son­dern einer der Pro­zes­se anstößt.“
    Was für Pro­zes­se sind denn das die ohne sein Tun aber durch sei­ne Anstö­ße ins Rol­len kom­men? Ich fin­de das heu­ti­ge Rom wird immer geheim­nis­vol­ler und anstren­gen­der für das Volk Got­tes.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Wer­ter @ Shu­ca
      Was Pater Anto­nio Spa­daro SJ über die Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Rhe­to­rik sei­nes Ordens­bru­ders Vater Jor­ge sagt, der am 13.3 2013 zum Papst gewählt wor­den ist und den Namen Fran­zis­kus ange­nom­men hat, lässt durch die von Ihnen auf­ge­li­ste­ten Ver­ben auf­hor­chen: bewe­gen, appel­lie­ren, neu lesen, bes­ser erklä­ren, auf­rüt­teln. In sum­ma: Lie­ber eine zwei­deu­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on die Pro­zes­se anstößt, als das ein­deu­ti­ge Wort, das nicht kom­mu­ni­ziert!
      Die­se Mei­nung ver­tritt Spa­ra­do SJ zur Rede­wei­se nicht eines Land­pfar­rers, son­dern zu der des amtie­ren­den Pap­stes als Stell­ver­tre­ter Jesu Chri­sti auf Erden – unein­ge­denk der Tat­sa­che, dass Zwei­deu­tig­keit ent­zweit, Ein­deu­tig­keit aber eint und das poten­ti­ell miss­ver­ständ­li­che Wort auf alle trifft und nicht nur auf Theo­lo­gen, die mit der ein­deu­ti­gen Leh­re Jesu Chri­sti noch ver­traut sind und abstra­hie­ren kön­nen – so sie wol­len!

      In sei­ner Frei­bur­ger Rede (2011) hat Papst Bene­dikt XVI. Ein­deu­ti­ges zum The­ma Ent­welt­li­chung gessagt und ist nicht gera­de auf offe­ne Ohren gesto­ßen. Der dama­li­ge Vor­sit­zen­de der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz EB Zollitsch gab vor, nicht zu wis­sen, was der Papst gemeint habe. In Deutsch­land ist man zur Zeit in bestimm­ten kle­ri­ka­len Krei­sen eher bereit, päpst­li­che Zwei­deu­tig­kei­ten wohl­wol­lend auf­zu­neh­men, die ihre Reform­lust beflü­geln, auch wenn damit an der geist­li­chen Sub­stanz der Kir­che gerührt wird.
      Papst Bene­dikt XVI aller­dings hat die ein­deu­ti­ge „Lek­ti­on“ bevor­zugt. Daher war man bereit, ihm die Dia­log­fä­hig­keit abzu­spre­chen. So wur­de ihm aus Anlass sei­ner Flug­platz­re­de in Frei­burg vor­ge­wor­fen, er spre­che vor Hun­dert­tau­sen­den von Zuhö­rern „mono­lo­gisch“. Wer dies behaup­tet hat, hat die emi­nent kom­mu­ni­ka­ti­ve Rede­si­tua­ti­on auf dem dor­ti­gen Flug­platz nicht erkannt, oder er weiß nicht, was ein Mono­log ist.
      Öffent­lich gehal­te­ne Reden sind kei­ne Selbst­ge­sprä­che.
      Auch Jesus hat von aku­stisch gün­sti­gen Berg- oder See­po­si­tio­nen vor Hun­der­ten und Tau­sen­den in kom­mu­ni­ka­tiv glei­cher und kei­nes­wegs „mono­lo­gi­scher“ Wei­se Ein­deu­ti­ges gelehrt, und das mit herr­schaft­li­chem Anspruch, mit der Voll­macht des Königs der Him­mel, wie sei­ne schrift­ge­lehr­ten Geg­ner schnell erkann­ten, wenn sie das Gespräch such­ten, „um ihn auf die Pro­be zu stel­len“. Mit dem Volk dis­ku­tier­te Jesus nie – auch nicht mit sei­nen Jün­gern. Petrus hat bei Cae­sarea Phil­ip­pi den Dia­log mit Jesus gesucht. Es ist ihm nicht gut bekom­men. Jesus hat den Wil­len sei­nes Vaters nicht dis­ku­tie­ren las­sen. Sei­ne Apo­stel haben sich dar­an gehal­ten und nicht etwa nach sei­nem Tod ver­sucht, sei­ne Froh­bot­schaft in einem apo­sto­li­schen Dia­log­pro­zess unter Hin­zu­zie­hung von grie­chi­schen Ja-Aber-Frau­en dem hel­le­ni­sti­schen Zeit­geist anzu­pas­sen. Hät­ten sie es getan, gäbe es kein Chri­sten­tum. Forts.

      • Forts.

        So aber ist die katho­li­sche Kir­che als sakra­men­ta­les Gan­zes und mit jedem ihrer Glie­der unmit­tel­bar mit Jesus Chri­stus ver­bun­den: „Ich bin der Wein­stock, ihr seid die Reben“. Damit ist die hier­ar­chi­sche Struk­tur der Kir­che von Chri­stus her vor­ge­ge­ben, wel­che demo­kra­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se von den Reben zum Wur­zel­stock aus­schließt. Dass unter die­ser Vor­aus­set­zung das dia­lo­gi­sti­sche Katho­lisch­sein den Reform­ka­tho­li­ken in Deuts­sch­land kei­nen Spaß mach­te, ist klar. Aber nach der Wahl von Papst Fran­zis­kus ist alles anders gewor­den. Noch bevor EB Zollitsch wis­sen konn­te, was kom­men wür­de, bekann­te er, dass es ihm wie­der Spaß mache, katho­lisch zu sein!
        Wuss­te er schon, dass ab sofort nach Spa­da­no SJ zu gel­ten hat: „Das Wort des Pap­stes ist nicht das Letz­te, ist kein Defi­ni­ti­ves, das Urteil fällt, son­dern das Wort, das imstan­de ist, das Volk Got­tes zu bewe­gen und Pro­zes­se anzu­sto­ßen. Das ist ein Schlüs­sel, um Ber­go­glio zu ver­ste­hen. Er ist nicht ein Papst, der Din­ge tut, son­dern einer der Pro­zes­se anstößt.“ Aber wie kann man etwa in wei­ten Tei­len Euro­pas Pro­zes­se ansto­ßen, wenn der Glau­be weit­ge­hend ver­dun­stet ist? Der Anstoß Papst Bene­dikts XVI. zur Neuevan­ge­li­sa­ti­on im Sin­ne der Offen­ba­rung Jesu Chri­sti ist zumin­dest in Deutsch­land unge­hört ver­hallt. Statt des­sen hat der in Ful­da 2010 ange­sto­ße­ne zwei­jäh­ri­ge Dia­log­pro­zess der Hir­ten mit sei­nen pro­gres­si­sti­schen The­men eher das Glau­bens­gut der katho­li­schen Kir­che in Fra­ge gestellt, als erneut ver­kün­det und neu ver­an­kert. Ganz anders ist die Situa­ti­on des auf­ge­blüh­ten Glau­bens in Afri­ka, wohin der Papst mor­gen fliegt. Wel­che Pro­zes­se wird er ansto­ßen?

  3. - „Wenn ein sehr guter See­len­hir­te, der den Men­schen Gutes will, zu einem Homo­se­xu­el­len im direk­ten Gespräch sagt, er will ihn nicht ver­ur­tei­len, dann ist das etwas Gutes. Gesetz­ten Fal­les die­ser gute See­len­hir­te befin­det sich aber in einem Flug­zeug und sagt die­sel­be Sache vor den Jour­na­li­sten der gan­zen Welt, haben wir es mit zwei ganz unter­schied­li­chen Ebe­nen zu tun. Im letz­te­ren Fall flie­ßen die Wor­te direkt in den kom­mer­zi­el­len und poli­ti­schen Raum der media­len Aus­beu­te ein.“ -

    Ja, das ist wahr: durch die neu­en Medi­en und die immer grö­ße­re media­le Ver­net­zung gewin­nen Aus­sa­gen ande­re Bri­sanz, ande­ren Cha­rak­ter, wer­den gefähr­lich.
    Man kann alles auf­neh­men, alles zer­stückeln, den Duk­tus, in dem etwas gesagt wur­de zum Ver­schwin­den brin­gen.

    Aus einer kom­ple­xen Aus­sa­ge, für die medi­al kei­ne Zeit gelas­sen wird, wird ein „Spot“. So kann man mit so einer „Ver­kür­zung“ das Gegen­teil des­sen sicht­bar machen, was jemand gesagt hat­te.

    Die Gefahr ist aber umge­kehrt auch bei den Chri­sten selbst: sie haben immer weni­ger Geduld, einer Aus­sa­ge über­haupt zuzu­hö­ren, einem län­ge­ren Gedan­ken­gang zu fol­gen oder eine Sache sorg­fäl­tig abzu­wä­gen.

    Wie alle Welt wol­len sie nach Holz­hacker­ma­nier und letzt­end­lich auf pri­mi­tiv­ster Ebe­ne eine Hau­ruck- oder Basta-Aus­sa­ge.

    Nun rei­chen sol­che Hau­ruck-Sät­ze aber nicht, um einer seel­sor­ger­li­chen Pro­ble­ma­tik gerecht zu wer­den.

    Das „sua­vi­ter in modo, for­ti­ter in re“ der Seel­sor­ge, das auch Jesu Umgang sehr gut beschreibt, ist dem moder­nen, post­mo­der­nen Katho­li­ken eben­so ver­hasst wie dem post­mo­der­nen Agno­sti­ker:

    Zu anstren­gend, man müss­te ja anfan­gen zu den­ken und man fragt sich, wo all der Hege­lia­nis­mus geblie­ben ist, wo all das „dia­lek­ti­sche“ Den­ken, das gefähr­li­che — hier jeden­falls müss­te es legi­tim und not­wen­dig mit genutzt wer­den…

    Sei­en wir ehr­lich: Auch Katho­li­ken sind doch nicht mehr in der Lage die tra­dier­te seel­sor­ger­li­che Dia­lek­tik im Umgang mit der Objek­ti­vi­tät in der Sub­jek­ti­vi­tät umzu­ge­hen.
    Zurück blei­ben stu­rer Mora­lis­mus und Bigot­te­rie.
    Aber das Pro­blem hat die Kir­che seit min­de­stens 200 Jah­ren schon.

    Man auch die Sät­ze Jesu erfolg­reich so ver­kürzt:
    Man zitier­te das „Wer ohne Sün­de ist wer­fe den ersten Stein“ oder „Rich­tet nicht“, aber man unter­schlug das „Sün­di­ge hin­fort nicht mehr“.

    Die­ser Unehr­lich­keit kann man nicht vor­beu­gen. Der böse Wil­le ist unüber­wind­bar.

    Aber böse ist es auch, das „Wer ohne Sün­de ist“ weg­zu­las­sen — das Pro­blem der From­men.

    • Wer­te Zeit­schnur,

      ich habe eine auf­rich­ti­ge Bit­te. Ich ver­ste­he eine logi­sche Ver­knüp­fung, die häu­fig in den Bericht des Hl. Johan­nes hin­ein gele­sen wird nicht. Viel­leicht kön­nen Sie mir hel­fen:

      Jesus ver­gibt der Ehe­bre­che­rin und ret­tet sie vor der Stei­ni­gung. Dann bit­tet oder for­dert er auf: Sün­di­ge hin­fort nicht mehr.

      Für mich bedeu­tet das: Jesus ver­gibt bedin­gungs­los und sagt: Nun hast Du einen neu­en Anfang. Nut­ze ihn !

      War­um sagen die von Ihnen „From­men“ genann­ten: Jesus ver­gibt nur unter der Bedin­gung, dass die Ehe­bre­che­rin bereut und sich fest vor­nimmt, nicht mehr zu sün­di­gen ?

      Gruß Karl

    • @ Karl

      Das ist eine schwie­ri­ge Fra­ge — vor allem, weil für eine gül­ti­ge Beich­te ja vor­aus­ge­setzt wird, dass ich eine Sün­de bereue und ernst­haft vor­ha­be, sie künf­tig zu unter­las­sen.

      Im Fall einer Beich­te ersu­che aller­dings ich von mir aus um Ver­ge­bung bei Jesus. Und im Prin­zip ist sie mir immer sicher, sofern ich auf­rich­tig bereue und guten Vor­satz habe.

      Das heißt für mich nicht, dass Jesus mir erst dann ver­gibt, wenn ich nicht mehr sün­di­gen will.

      Er ist doch in Vor­lei­stung — immer in Vor­lei­stung. Was hät­te ich denn im Ernst zu geben, um sei­ne Barm­her­zig­keit über­haupt erst „wirk­sam“ zu machen. Und wie oft ist das Herz des Men­schen unklar und gespal­ten und lernt erst müh­sam den Weg zu einem kla­ren „Ja“ und „Nein“.

      Ich den­ke, dass wir laut Vater­un­ser unse­ren Schul­di­gern ver­ge­ben sol­len — ob sie sich bereits ent­schul­digt hat­ten, wird nicht vor­aus­ge­setzt.

      Es geht eher um den Frie­den: Ver­ge­be ich einem Schul­di­ger, wer­de ich den­noch in kei­ne berei­nig­te Bezie­hung zu ihm tre­ten kön­nen, solan­ge er nicht bereut.
      Den­noch habe ich ihm ver­zie­hen.

      So bleibt wohl auf einem Sün­der, der par­tout nicht umkehrt der eige­ne Zorn lie­gen, mit­tels des­sen er sich von Gott abgrenzt und ihm ver­wei­gert.
      Gott ist immer bereit.
      Sind wir nicht bereit, zwingt er sich nie­man­dem auf.

      So ist man immer selbst der­je­ni­ge, der sich ver­dammt und nicht Gott, der ja, wie es im NT heißt will, dass allen gehol­fen wird, dass alle geret­tet wer­den.
      Aber nicht alle wol­len geret­tet wer­den.
      Und das ist das Pro­blem.

      Ich den­ke aber auch oft, wie­viel in mir ver­wei­gert sich, viel­leicht unbe­wusst oder halb­be­wusst, wie groß sind unser aller Irr­tü­mer bei bestem Mei­nen.

      Man wird so vor­sich­ti­ger mit dem Ver­ur­tei­len ande­rer Per­so­nen als gan­zer Per­so­nen.
      Dar­in sind aber Katho­li­ken Spe­zia­li­sten, und das ist ist wider­christ­lich:
      Immer wer­den wir gemahnt, nie­mand zu ver­ur­tei­len, sich nie­man­dem über­le­gen zu füh­len, denn wir sind vor IHM alle Staub, und der Staub hat es an sich, sich für Gold zu hal­ten und meint, das Grau sei die Far­be des Gol­des und irrt und merkt den Irr­tum nicht…

  4. Der Ver­fas­ser sagt: „Per­sön­lich bin ich froh, daß sich der Prie­ster im Beicht­stuhl bemüht, mei­ne beson­de­re Situa­ti­on zu ver­ste­hen, anstatt mich mit dem Kate­chis­mus zu ohr­fei­gen.“ und wei­ter sagt der Verfasser:„Wenn ein sehr guter See­len­hir­te, der den Men­schen Gutes will, zu einem Homo­se­xu­el­len im direk­ten Gespräch sagt, er will ihn nicht ver­ur­tei­len, dann ist das etwas Gutes.

    Fol­gen­de Bege­ben­hei­ten aus mei­nem Leben möch­te ich wei­ter­ge­ben: KEIN SCHERZ!
    Der erste Prie­ster, der für mei­ne beson­de­re Situa­ti­on Ver­ständ­nis hat­te, bewirk­te, dass ich mich hab Schei­den las­sen.
    Der näch­ste Prie­ster, der für mei­ne beson­de­re Situa­ti­on Ver­ständ­nis zeig­te, bewirk­te, dass ich wie­der gehei­ra­tet habe — mit dem „Segen“ der Kir­che.
    Wie­der­um ein ande­rer Prie­ster, der für mei­ne beson­de­re Situa­ti­on Ver­ständ­nis zeig­te, hat dazu bei­getra­gen, dass ich zur Kom­mu­ni­on ging und dach­te, das sei in Ord­nung.
    Und alle Prie­ster hat­ten für mei­ne beson­de­re Situa­ti­on soviel Ver­ständ­nis, dass — wäre ich auf die­sem Weg wei­ter­ge­gan­gen — ich in der ewi­gen Ver­damm­nis gelan­det wäre.
    Und das sind alles „sehr gute Seel­sor­ger“? Ernst­haft?

    Tut mir leid, aber Jesus hat mir da was ande­res zu ver­ste­hen gege­ben. Die Wahr­heit mag hart sein, sie mag weh tun, sie mag Opfer ver­lan­gen und auch ein Umden­ken, es mag herz­los und unbarm­her­zig erschei­nen aus unse­rer klein­mensch­li­chen Sicht — aber die Wahr­heit dient mei­nem See­len­heil! Und nur die Wahr­heit! Ich möch­te kei­nen Seel­sor­ger, der mir Honig um den Mund streicht, damit er sel­ber nicht aneckt. Nein, ich will Wahr­heit, damit ich umden­ken und umkeh­ren kann. In dem Sin­ne ist mir die Ohr­fei­ge mit dem Kate­chis­mus lie­ber.

    • Irgend­wie ist mir die­se Beschrei­bung zu unge­nau:

      Was genau sag­ten denn die Seel­sor­ger zu Ihrer beson­de­ren Situa­ti­on?
      Sag­ten Sie: Ich ver­ste­he Dich, ich ver­ur­tei­le Dich nicht.
      Oder sag­ten Sie: Es ist okay, was Du machst, und wenn Du mit Dei­nem mann nicht mehr kannst, lass Dich schei­den?
      Sag­ten Sie: Auch wenn Du wie­der gehei­ra­tet hast, kannst Du zur Kom­mu­ni­on?

      Das müss­te man genau­er wis­sen.

      Immer­hin sag­te Jesus zu der Ehe­bre­che­rin: „Hat kei­ner dich ver­ur­teilt? dann ver­ur­tei­le ich Dich auch nicht.“

      Er sagt dann, sie sol­le fort­an nicht mehr sün­di­gen, aber erst dann!
      Zuerst hat er ihr zuge­si­chert, dass er sie nicht ver­ur­teilt — ohne dass kennt­lich gewor­den wäre, was sie selbst zur Lage denkt oder meint.

      Ich fin­de die­sen Zusam­men­h­nag, dass kein Mensch den ande­ren ver­ur­tei­len kann und dass dar­aus folgt, dass auch Jesus uns nicht ver­ur­teilt, schon bemer­kens­wert.

      Es klingt so, als wäre er nicht nur Mensch gewor­den, um sich für uns zu opfern an unse­rer Stel­le, son­dern auch allei­ne schon dafür, dass er das gegen­sei­ti­ge Ver­ur­tei­len der Men­schen durch sei­ne Gestalt been­det.

  5. Ber­go­glio als beweg­ter Bewe­ger: Geht und sucht das ver­lo­re­ne Schaf.
    Alle suchen das ver­lo­re­ne Schaf. Wo ist es nur. Wo ist es nur. War­um kann es kei­ner fin­den?

  6. Das Bild von dem Pon­ti­fi­kat “ Fran­zis­kus “ wird immer deut­li­cher, das heißt unkla­rer, ver­wir­ren-
    der und unver­bind­li­cher. Das Ergeb­nis der zwei Syn­oden mit ihren unkla­ren For­mu­lie­run­gen, führt
    dazu, dass eine Art frei­er Glau­bens­raum ent­stan­den ist. Die Bischö­fe wursch­teln nach Gut­dün­ken wei­ter, die Prie­ster sind in ihren Hand­lun­gen unsi­cher und die Gläu­bi­gen bekom­men immer weni-
    ger Halt im Glau­ben, beson­ders jene die nicht im Glau­ben fun­diert sind. Gro­ße Wor­te sind zu hö-
    ren, neu­er pasto­ra­ler Stil, Geschie­de­ne und anders gear­te­te Men­schen beglei­ten, Ver­kün­di­gung
    zeit­ge­mä­ßer gestal­ten und Milieu mit ein­be­zie­hen. Das bedeu­tet nicht ande­res, als die Leh­re re-
    lati­vie­ren, sozia­li­sie­ren und men­schen­freund­lich zu gestal­ten. Sün­de, Sakra­li­tät, Anbe­tung und
    Gebo­te, die­se Wort­wen­dun­gen wer­den nicht mehr ver­wen­det. Das bedeu­tet, durch die Auf­ga­be
    einer deut­li­chen, christ­li­chen Ver­kün­di­gung, gibt die Kir­che sich sel­ber auf und ver­sinkt in die
    Bedeu­tungs­lo­sig­keit.

  7. „Das Wort des Pap­stes ist nicht das Letz­te, ist kein Defi­ni­ti­ves, das Urteil fällt, son­dern das Wort, das imstan­de ist, das Volk Got­tes zu bewe­gen und Pro­zes­se anzu­sto­ßen“.
    Das ist ja grund­sätz­lich zu begrü­ßen, wenn das Wort von „Papst“ Ber­go­glio kein Defi­ni­ti­ves ist. Dann sind sei­ne Wor­te und Aus­sa­gen auch nicht zum Nenn­wert zu neh­men.
    Und wer weiß schon mit Bestimmt­heit zu sagen, ob die­ser Papst wirk­lich Papst ist, zumal sei­ne Wahl und das gan­ze Drum­her­um schon Unge­reim­tes ent­hielt?

    Außer­dem: „das Volk Got­tes bewe­gen“ ist ein Schuß, der schnell nach hin­ten los­ge­hen kann.

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