Islamisierung: Neuer CDU-Dekalog „Zusammenleben im Haus Deutschland“ beruht auf kolossalem Denkfehler

Neuer CDU-Dekalog: "Zusammenleben im Haus Deutschland"
Neu­er CDU-Deka­log: „Zusam­men­le­ben im Haus Deutschland“

von Andre­as Becker

(Ber­lin) Die CDU hat „Grund­re­geln zur Inte­gra­ti­on“ auf­ge­stellt, um „Min­dest­stan­dards für ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben“ für die ins Land drän­gen­den Frem­den auf­zu­stel­len, die aus frem­den Kul­tur­krei­sen und Reli­gio­nen kom­men und die­se mit­brin­gen. Dabei ist die CDU, aus wel­chen uner­find­li­chen Grün­den auch immer, nicht imstan­de, die Din­ge beim Namen zu nen­nen. Es geht um den Islam, doch darf in und durch die CDU nicht gesagt wer­den, was dazu zu sagen ist. 

Ob es damit zu tun hat,  wie man­che glaub­wür­dig behaup­ten, daß Deutsch­land kei­ne „deut­schen Inter­es­sen“ defi­nie­ren darf, obwohl dies für jeden Staat unum­gäng­li­che Pflicht wäre, sei dahin­ge­stellt. Der Begriff „deut­sche Inter­es­sen“ ist zumin­dest nicht gänz­lich fremd, wird aller­dings von der hohen Poli­tik jeweils dann in den Mund genom­men, wenn damit ledig­lich trans­at­lan­ti­sche Inter­es­sen wie­der­ge­ge­ben wer­den. Das aber ist nicht ein und dasselbe.

Es geht also um den Islam, doch weil die CDU sich nicht zu sagen traut, was zu sagen wäre, ist das, was sie stam­melt, nicht hilf­reich für Deutsch­land, son­dern wird sogar zu einem zusätz­li­chen, noch wei­ter­ge­hen­den Tief­schlag gegen die eige­ne Iden­ti­tät, als die unkon­trol­lier­te Mas­sen­zu­wan­de­rung selbst. Nur am Ran­de sei ange­merkt, daß die neu­en „Grund­re­geln zur Inte­gra­ti­on“ ein deut­li­ches Indiz dafür sind, daß die CDU kei­nes­wegs dar­an denkt, die ille­ga­le Inva­si­on frem­der Men­schen zu stop­pen oder ein­zu­däm­men, son­dern viel­mehr mit deren Fort­set­zung rech­net, sprich, eine sol­che zulas­sen will.

Das hinkende „Zusammenleben im Haus Deutschland“

Das CDU-Papier nennt sich „Zusam­men­le­ben im Haus Deutsch­land“ und scheint dem Deka­log nach­emp­fun­den, da er aus genau zehn „Grund­re­geln“ besteht. Daß allein schon die Not­wen­dig­keit zu einem sol­chen Doku­ment Fra­gen auf­wirft, damit beschäf­tigt sich die CDU erst gar nicht. Hat es in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land je einen demo­kra­ti­schen Mehr­heits­wil­len gege­ben, das Land einer Situa­ti­on aus­zu­set­zen, die einen sol­chen „Deka­log“ über­haupt not­wen­dig macht? Nein, wir wüß­ten davon. Die Poli­tik will es so und kann dabei dar­auf ver­wei­sen, im Vier­jah­res­rhyth­mus vom „Volk“ durch Wahl bestä­tigt wor­den zu sein.

Liest man den unge­wöhn­li­chen Deka­log, stellt man fest, daß bereits der erste Punkt größ­te Schwie­rig­kei­ten birgt. Anders aus­ge­drückt: Die erste Regel ver­deut­licht, daß das gan­ze CDU-Regel­werk auf einem Denk­feh­ler beruht und damit nicht nur wert­los, son­dern sogar gefähr­lich ist.

„Staat­li­che Geset­ze sind bin­den­des Recht und haben Vor­rang vor reli­giö­sen Regeln. In Deutsch­land steht das Grund­ge­setz, die deut­sche Ver­fas­sung, über der Bibel und dem Koran. Kir­che und Staat sind getrennt. Die im Grund­ge­setz ver­an­ker­ten Wer­te und unse­re Geset­ze sind maß­ge­bend und wer­den nur von der deut­schen Gerichts­bar­keit über­prüft. Reli­giö­se Rich­ter dür­fen hier nicht recht­spre­chen. Ohne ent­spre­chen­de Rechts­norm des Grund­ge­set­zes hat die Scha­ria kei­ne Geltung.“

CDU-Dekalog beruht auf kolossalem Denkfehler

Sind die Aus­sa­gen gegen isla­mi­sche For­de­run­gen gerich­tet, die Mos­lems in unse­rem Haus gel­tend machen wol­len, dann sind sie zu begrü­ßen, allein schon auf­grund der schlech­ten, ja kata­stro­pha­len Erfah­run­gen, die anders­wo gemacht wer­den. Der Ver­weis auf Groß­bri­tan­ni­en mit Scha­ria-Gerich­ten und isla­mi­scher Poli­zei soll­te genü­gen: Die kul­tu­rel­len, ethi­schen, mora­li­schen und sozia­len Unter­schie­de sind zu groß, um sich der Uto­pie eines Kom­pro­mis­ses zwi­schen der Scha­ria und der euro­päi­schen Rechts­ord­nung hin­ge­ben zu können.

Die Angst vor der isla­mi­schen Scha­ria hat die CDU-Autoren aber so weit getrie­ben, gleich das gan­ze Ver­hält­nis von Staat und Kir­che in Fra­ge zu stel­len. Die CDU, obwohl eine christ­li­che Par­tei, defi­niert die Tren­nung von Staat und Kir­che wie eine lai­zi­sti­sche Par­tei. Ein fik­ti­ver Zwang zur Rück­sicht­nah­me vor dem Islam zwingt die CDU äqui­di­stant zum Chri­sten­tum wie zum Islam zu sein. War­um aber? Wie kommt man nur auf einen sol­chen Gedan­ken? Nie­mand lebt in einem luft­lee­ren, theo­re­ti­schen Raum, auch kein CDU­ler. Damit schnei­det sich die Christ­li­che Demo­kra­ti­sche Uni­on von ihren eige­nen Wur­zeln ab und Deutsch­land gleich mit.

Aus Rücksicht auf Islam will CDU eigenen Bürgern neue Regeln aufzwingen

Die CDU will Ein­wan­de­rern, zumeist vom eige­nen Volk nicht erwünsch­ten Ein­wan­de­rern – was nicht unter­schla­gen wer­den darf – Regeln auf­zwin­gen, traut es sich aber nicht zu sagen. So redet sie von Inte­gra­ti­on, for­mu­liert aber Regeln, die sie allen, Ein­wan­de­rern und Ein­hei­mi­schen auf­zwin­gen will. Das sind aber nicht die Regeln der Ein­hei­mi­schen, die sie erzwin­gen will, son­dern neu defi­nier­te Regeln, die sich letzt­lich an den uner­be­te­nen Ein­wan­de­rern ori­en­tie­ren und die eige­nen Bür­ger zwin­gen sollen.

Gera­de die CDU ist es, die „Bibel und Koran“ (was ist eigent­lich mit den ande­ren?) auf die­sel­be Stu­fe stellt, wo sie zwei­fel­los nicht ste­hen. Die gei­sti­gen, mora­li­schen, sozia­len, kul­tu­rel­len Wur­zeln Deutsch­land, auch die poli­ti­schen, was für die CDU ja nicht uner­heb­lich sein soll­te, sind christ­lich und mit­nich­ten isla­misch. Im deut­schen Volk und sei­ner Rechts­ord­nung steht das Kreuz geschrie­ben und nicht der Halb­mond. Deutsch­land ist christ­lich, oder es ist gar nicht. Das soll­te gera­de das deut­sche Volk wis­sen, das wie kaum ein ande­res in Euro­pa durch eine anti­christ­li­che Ideo­lo­gie sei­ner Regie­rung am Volks­tod vor­bei­ge­schrammt ist.

Zur Bändigung des Islams will CDU die deutsche Identität auslöschen

Daß der Islam der deut­schen DNA wesens­fremd ist, soll­te auch dem geschichts­un­kun­dig­sten, um nicht zu sagen dümm­sten CDU­ler bekannt sein. Auf eine ehr­li­che Fra­ge an sich selbst, soll­te jeder CDU­ler, auch ohne ein Mini­mum an Geschichts­kennt­nis, sich per­sön­lich die Ant­wort geben kön­nen. Das gilt auch für jene ganz oben in den Par­tei­en, die inzwi­schen im Volk immer häu­fi­ger Par­tei­bon­zen genannt wer­den. Die Rea­li­tät ist ein­fach zur Kennt­nis zu neh­men. Wer sich der Wirk­lich­keit ver­wei­gert, setzt sich dem Ver­dacht aus, ein Ideo­lo­ge zu sein, taugt aber nicht, ein Land zu führen.

Um den Islam zu bän­di­gen (Wer will ihn eigent­lich haben, die­sen Islam?), ist die CDU anstands­los bereit, den Staat von jeder Wer­te­grund­la­ge, ja vor allem von sei­ner eige­nen Wer­te­grund­la­ge abzu­tren­nen. Wor­auf grün­det dann aber der Staat? Los­ge­löst von allen histo­ri­schen, reli­giö­sen, ethi­schen, kul­tu­rel­len Bin­dun­gen ver­wan­delt er sich zu einem autoke­pha­len Mon­strum. Was das bedeu­tet, davon berich­tet uns die Geschich­te zur Genü­ge. Man muß nicht immer Hit­ler bemü­hen. Prä­lu­di­um und Pro­to­typ des autoke­pha­len Staa­tes ist das revo­lu­tio­nä­re Frank­reich von 1789. Die jako­bi­ni­schen Tota­li­ta­ris­men der ver­gan­ge­nen mehr als 200 Jah­ren las­sen grüßen.

CDU-Prämisse ist Garant für jakobinische Willkür und Tod

Wür­den Ver­fas­sung und Geset­ze unter­schieds­los und aus­nahms­los über alle und alles gestellt, wür­den nicht nur jene Mini­mal­ga­ran­tien der Gewis­sens­ver­wei­ge­rung hin­ge­rich­tet, son­dern im rechts­po­si­ti­vi­sti­schen Sinn die Tore zur Will­kür über Leben und Tod auf­ge­sto­ßen. Jene ver­nich­ten­den Tore, die durch das Chri­sten­tum mit Mühe immer wie­der in der Geschich­te geschlos­sen wer­den konn­ten, die aber seit dem lega­li­sier­ten Kin­der­mord sperr­an­gel­weit auf­ge­ris­sen sind und das Chri­sten­tum müde scheint, zu müde, um auch die­se Tür wider alle Wider­stän­de zuzu­drücken. Die­ser Logik fol­gend hät­ten Abtrei­bung, Eutha­na­sie, Euge­nik und was noch alles an Mör­de­ri­schem mensch­li­chen Hir­nen ent­sprin­gen mag, da rechts­staat­lich nor­miert, wider­spruchs­lo­sen Wert und Gül­tig­keit für jeden Bür­ger, ob gläu­big oder nicht. Das ent­sprä­che einer schran­ken­lo­sen und unmensch­li­chen Lega­li­sie­rung will­kür­li­cher Todesurteile.

Der ersten „Regel“ im neu­en CDU-Inte­gra­ti­ons-Regel­werk liegt damit ein kolos­sa­ler Denk­feh­ler zugrun­de, indem Unglei­ches gleich behan­delt wird und einer angeb­li­chen Inte­gra­ti­on in Wirk­lich­keit die deut­sche Iden­ti­tät geop­fert wird – und dies mit unab­seh­ba­ren Fol­gen für Land und Volk.

Die katholische Soziallehre sagt das genaue Gegenteil der CDU

Die katho­li­sche Sozi­al­leh­re sagt und for­dert nichts der­glei­chen, doch sie scheint der CDU nicht ein­mal dem Namen nach mehr bekannt zu sein. Die katho­li­sche Sozi­al­leh­re for­dert viel­mehr das genaue Gegen­teil und die Par­tei der deut­schen Christ­de­mo­kra­ten soll­te das eigent­lich wis­sen. Christ­lich heißt, daß immer und aus­nahms­los Gott und Got­tes Gesetz über allem steht und daß eine Ver­fas­sung und Geset­ze dar­an den ent­schei­den­den Ori­en­tie­rungs­punkt fin­den, nach dem sie sich aus­rich­ten sol­len, um dem All­ge­mein­wohl aller Men­schen zu die­nen. Wenn ein Staats­ge­setz dem Got­tes­ge­setz wider­spricht, kommt dem Got­tes­ge­setz ent­schei­den­des Gewicht zu (und Gehor­sam), nicht dem schwa­chen Men­schen­ge­setz. Dem Gläu­bi­gen gilt auch die Bibel mehr als irgend­ein Staats­ge­setz oder eine Ver­fas­sung, denn die See­le ist wich­ti­ger als ein mensch­li­ches Recht.

Der Wert der Demokratie steht und fällt mit den Werten, die sie verkörpert

Die Enzy­kli­ka Evan­ge­li­um Vitae erklärt die Sache gut: „Kein Umstand, kein Zweck, kein Gesetz der Welt kann jemals eine Hand­lung erlaubt machen, die in sich uner­laubt ist, weil sie dem Gesetz Got­tes wider­spricht, das jedem Men­schen ins Herz geschrie­ben, mit Hil­fe der Ver­nunft selbst erkenn­bar und von der Kir­che ver­kün­det wor­den ist“ (EV, 62). So kann auch ein Staat, will er ein wirk­li­cher Rechts- und kein Unrechts­staat kann, nur bestehen, wenn er auf dem festen Grund des Natur­rechts steht: „Die Demo­kra­tie ist ihrem Wesen nach eine ‚Ord­nung‘ und als sol­che ein Werk­zeug und nicht ein Ziel. Ihr ‚sitt­li­cher‘ Cha­rak­ter ist nicht auto­ma­tisch gege­ben, son­dern hängt von der Über­ein­stim­mung mit dem Sit­ten­ge­setz ab, dem sie, wie jedes ande­re mensch­li­che Ver­hal­ten, unter­ste­hen muß: das heißt, er hängt von der Sitt­lich­keit der Zie­le ab, die sie ver­folgt, und der Mit­tel, deren sie sich bedient.“ Und wei­ter: „Der Wert der Demo­kra­tie aber steht und fällt mit den Wer­ten, die sie ver­kör­pert und för­dert. Grund­la­ge die­ser Wer­te kön­nen nicht vor­läu­fi­ge und wech­seln­de Meinungs’mehrheiten‘ sein, son­dern nur die Aner­ken­nung eines objek­ti­ven Sit­ten­ge­set­zes, das als dem Men­schen ins Herz geschrie­be­ne ‚Natur­ge­setz‘ norm­ge­ben­der Bezugs­punkt eben die­ses staat­li­chen Geset­zes ist“. (EV, 70).

Gesetz oder Gewaltakt?

Bereits der hei­li­ge Tho­mas von Aquin lehrt in sei­ner Sum­ma Theo­lo­giae, daß Chri­sten in kei­ner Wei­se Nor­men beach­ten dür­fen, die im Wider­spruch zu den Gebo­ten Got­tes ste­hen. Das mensch­li­che Gesetz zählt nur soviel, als es der rech­ten Ver­nunft ent­spricht und daher vom ewi­gen Gesetz her­rührt. Wenn ein Gesetz aber im Wider­spruch zur Ver­nunft steht, dann han­delt es sich um ein unge­rech­tes Gesetz. Damit aber hört es auf, ein Gesetz zu sein und wird viel­mehr zu einem Gewalt­akt. Wenn eine Norm im Wider­spruch zum Natur­recht steht, dann han­delt es sich nicht um ein Gesetz, son­dern um eine Kor­rup­ti­on des Geset­zes. Der Aqui­nat wird in Evan­ge­li­um Vitae mit den Wor­ten zitiert: „Die Befehls­ge­walt wird von der sitt­li­chen Ord­nung erfor­dert und geht von Gott aus. Falls daher Staats­len­ker ent­ge­gen die­ser Ord­nung und inso­fern ent­ge­gen dem Wil­len Got­tes Geset­ze erlas­sen oder etwas gebie­ten, dann kön­nen weder die erlas­se­nen Geset­ze noch die gewähr­ten Voll­mach­ten das Gewis­sen der Bür­ger ver­pflich­ten… Viel­mehr bricht dann die Auto­ri­tät selbst völ­lig zusam­men, und es folgt scheuß­li­ches Unrecht.“ Eben­so: „Jedes von Men­schen erlas­se­ne Gesetz hat inso­weit den Cha­rak­ter eines Geset­zes, inso­weit es vom Natur­ge­setz abge­lei­tet wird. Wenn es aber in irgend etwas von dem Natur­ge­setz abweicht, dann wird es nicht mehr Gesetz, son­dern die Zer­set­zung des Geset­zes sein.“

Aus die­sem Grund stell­te Johan­nes Paul II. in Evan­ge­li­um Vitae klar: „Die Geset­ze, die Abtrei­bung und Eutha­na­sie zulas­sen und begün­sti­gen, stel­len sich also nicht nur radi­kal gegen das Gut des ein­zel­nen, son­dern auch gegen das Gemein­wohl und sind daher ganz und gar ohne glaub­wür­di­ge Rechts­gül­tig­keit“ (EV, 72). Und wei­ter: „Abtrei­bung und Eutha­na­sie sind also Ver­bre­chen, die für recht­mä­ßig zu erklä­ren sich kein mensch­li­ches Gesetz anma­ßen kann. Geset­ze die­ser Art rufen nicht nur kei­ne Ver­pflich­tung für das Gewis­sen her­vor, son­dern erhe­ben viel­mehr die schwe­re und kla­re Ver­pflich­tung, sich ihnen mit Hil­fe des Ein­spruchs aus Gewis­sens­grün­den zu wider­set­zen“ (EV, 73). Es gilt also die „schwe­re und kla­re Ver­pflich­tung, sich aus Gewis­sens­grün­den zu wider­set­zen“. Weiß das die CDU?

„CDU täte gut daran, den Text zu überarbeiten“

Offen­sicht­lich nicht. In der Regel 4 des neu­en CDU-Deka­logs heißt es unter „Min­der­hei­ten­schutz“: „Homo­se­xu­el­le Bezie­hun­gen sind lega­le Lebens­for­men und von allen zu respek­tie­ren.“ Daß es dabei der­zeit um „lega­le For­men“ han­delt, wider­spricht offen­kun­dig der kirch­li­chen Leh­re, der Bibel und dem gött­li­chen Gesetz. Auch für die CDU gilt hier kei­ne Aus­nah­me­re­ge­lung, weil es kei­ne Aus­nah­men gibt. Auch die CDU ist ver­pflich­tet, sich an das gött­li­che Gesetz zu hal­ten, will sie nicht Unrecht und Will­kür för­dern, und damit das All­ge­mein­wohl aufs Spiel set­zen. Selbst bei der jüng­sten Syn­ode bekräf­tig­te der Papst, daß die katho­li­sche Leh­re nicht ver­än­der­bar ist.

Es ist daher nicht mög­lich, zu behaup­ten, was die CDU behaup­tet, daß „staat­li­che Geset­ze“ als bin­den­des Recht „über der Bibel“ ste­hen. „Die CDU täte gut dar­an, ihren Deka­log umzu­schrei­ben, anstatt in ganz Deutsch­land Ver­an­stal­tun­gen zu sei­ner Ver­brei­tung abzu­hal­ten“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Text: Cor­ris­pon­den­za Romana/Andreas Becker
Bild: veranstaltungen.nah-klar-cdu.de

17 Kommentare

  1. Unse­re Par­tei­en koen­nen den­ken und schrei­ben was sie wol­len, es wird sich von den Fluecht­in­gen und ihren Hel­fern kaum einer dar­an halten.
    Die Rea­li­ta­et ist eine ande­re, naem­lich „Wir sind hier und gehen nicht weg, Punkt“ !
    Kei­ner traut sich dage­gen zu agie­ren, am wenig­sten der gleich­ge­schal­te­te Par­tei­en- und Gutmenschenapparat.
    Das Gesetz des Han­delns ist inzwi­schen bei den Tae­tern und nicht bei den Betroffenen.
    Es gibt kei­ne Stan­dards mehr (ausser oeko­no­mi­schen) und viel schlim­mer, nie­man­den mehr der die Ein­hal­tung ueber­wacht (vom Finanz­amt ein­mal abgesehen)
    Inso­fern sind die­se gan­zen Leit­kul­tur­de­bat­ten nur Sand, den man den Waeh­lern in die Augen streut um ihnen das Gefuehl zu geben, sie haet­ten noch etwas zu sagen.
    Weit gefehlt, genau wie in der Grie­chen­land Far­ce, dik­tie­ren Geset­zes­bre­cher den Modus Viven­di und die dum­me amor­phe Spass­ge­sell­schafts Mas­se schaut wie dum­mes Vieh vor dem Schlachter.
    Man koenn­te im Ange­sicht die­ser kon­zen­trie­ten Dumm­heit resi­gnie­ren, aber Chri­stus hat uns Nach­fol­ge gebo­ten und kein Para­dies auf Erden.

  2. Es gibt ein ein­fa­ches erstes Kri­te­ri­um, um einen Poli­ti­ker in der heu­ti­gen Situa­ti­on zu beur­tei­len. Ist er für die unver­züg­li­che, s o f o r t i g e Schlie­ßung, Siche­rung und Ver­tei­di­gung der Staats­gren­zen — ja oder nein. Danach gehö­ren die gan­ze Bun­des­re­gie­rung und der gan­ze Bun­des­tag dort­hin, wo der Pfef­fer wächst.

  3. Wenn es kommt, wie Alo­is Irl­mai­er vor­aus­sah, näm­lich zu einer Revo­lu­ti­on in Deutsch­land, dann wer­den den fei­gen Zeit­geist­bi­schö­fen die Kniee weich wer­den und die Zäh­ne klap­pern, aber ob es ihnen dann hel­fen wird, wenn sie sich in den Bun­kern unter ihren Palä­sten ver­krie­chen, ist zu bezwei­feln. (Auf­rich­tig, ich wün­sche ihnen nichts Böses, aber ich sehe es kom­men.) Einen sol­chen Ver­rat am ewi­gen Heil wie am zeit­li­chen Wohl des ihnen anver­trau­ten Vol­kes hat es in der deut­schen Geschich­te nicht gegeben.

  4. Ich sehe einen wei­te­ren ent­schei­den­den Denk­feh­ler. Näm­lich dass die­ser For­de­rungs­ka­ta­log sich an die fal­schen Adres­sa­ten rich­tet. Das könn­te man in etwa damit ver­glei­chen als wenn z.B. ein Steu­er­amt eine For­de­rung gegen X hät­te, den Steu­er­be­scheid aber wie­der­holt kon­se­quent an Y rich­ten wür­de. X wüss­te nicht dass er ange­spro­chen wird und Y wür­de unge­recht­fer­tigt belä­stigt. Der For­de­rungs­ka­ta­log setzt näm­lich vor­aus, dass alle Aus­län­der in der Bun­des­deut­schen Gesell­schaft leben wür­den. Das gilt viel­leicht für ein paar euro­päi­sche Aus­län­der, Ita­lie­ner, Por­tu­gie­sen, Spa­ni­er, Polen, Rus­sen usw. nicht aber für die mos­le­mi­schen Ein­wan­de­rer, auch wenn sie schon Jahr­zehn­te in Deutsch­land leben. Sie leben in getrenn­ten Wohn­ge­bie­ten, Ghet­tos, und haben Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten auf­ge­baut, in denen sie eine Infra­stuk­tur vor­fin­den, Läden, Arzt­pra­xen, Super­märk­te, Moscheen in denen sie sich nicht auf Deutsch zu ver­stän­di­gen brau­chen. Und es ist klar, dass die neu­en Flücht­lin­ge die­sem Bei­spiel fol­gen wer­den. Um dem For­de­rungs­ka­ta­log Gel­tung zu ver­schaf­fen, müss­te also zuerst der Staat die Auto­ri­tät auf­brin­gen die­se Ghet­tos zu zer­schla­gen. Ver­fü­gen, dass in kei­nem Wohn­vier­tel mehr als eine oder zwei Flücht­lings­fa­mi­li­en neben­ein­an­der leben dürf­ten. Der Gebrauch der deut­schen Spra­che in der Öffent­lich­keit zur Pflicht machen. Wenn ein tür­ki­scher Laden­be­sit­zer einen tür­ki­schen Kun­den auf tür­kisch statt auf Deutsch bedient, müss­te ein Buss­geld fäl­lig sein. Zwin­gen­de Klei­der­vor­schrif­ten für mos­le­mi­sche Frau­en ver­kün­den. Ori­en­ta­li­sche Klei­dung irgend­wel­cher Art müss­te ein Buss­geld nach sich zie­hen. Die Pre­dig­ten in den Moscheen soll­ten all­ge­mein­ver­ständ­lich auf Deutsch statt auf ara­bisch oder tür­kisch statt­fin­den. Anson­sten müss­te die Moschee geschlos­sen wer­den. Nur so könn­te gewähr­lei­stet wer­den, dass der For­de­rungs­ka­ta­log auch die rich­ti­gen Adres­sa­ten erreicht. Und wem die deut­schen Inte­gra­ti­ons­vor­schrif­ten nicht passt, könn­te sich ja um eine Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung in Sau­di-Ara­bi­en bemühen!

    • @Meiers
      100% dac­cord, aber wer in D will das, geschwei­ge denn KOENNTE es durchsetzen.
      Kei­ner, denn selbst wenn eine Mehr­heit dafu­er wae­re, unse­re Gesell­schaft ist der­ma­ssen ero­diert, es gibt ausser SEX und GELD kei­ne ueber­grei­fen­den Gemein­sam­kei­ten mehr.
      Das gilt auch fuer Europa.
      Der € war der Anfang vom mos­le­mi­schen Ende, in Bael­de wird uns die­se Irr­leh­re unter­jocht haben.
      Das Chri­sten­tum ist laengst woanders.

    • Groß­ar­tig — das ist der Ent­wurf eines tota­li­tä­ren Staates.

      Wie war das mit den Russ­land­deut­schen, die zu Hau­se und in ihren Dör­fern nicht mehr Deutsch spre­chen durften?

      Wie war das mit den Völ­kern der UdSSR, die von Sta­lin per­mant irgend­wo­hin umge­sie­delt wur­den, wohin sie nicht gehö­ren, damit sich nur ja nir­gends ein Volk konzentriert?

      In einem sol­che Deutsch­land woll­te ich jeden­falls nicht mehr leben — denn das mach­te dann nicht Halt vor Tür­ken… das wür­de schnell auf Sie selbst zurück­fal­len, und Sie wür­den am eige­nen Leib erfah­ren, was Sie da ent­wor­fen haben.

      • @Zeitschnur,
        Wenn Sie von „einem Ent­wurf eines tota­li­tä­ren Staa­tes“ spre­chen so muss ich wider­spre­chen. Genau­so näm­lich hat es das repu­bli­ka­ni­sche Frank­reich, das Land der Men­schen­rechts­er­klä­rung von 1789, im 20.Jahrhundert gehand­habt um die ale­man­nisch-deut­sche Kul­tur in Elsass und Loth­rin­gen aus­zu­mer­zen. Histo­risch bedingt waren 90% der Ein­woh­ner des Elsas­ses und rund die Hälf­te der Loth­rin­ger deut­scher Mut­ter­spra­che. Ab der Wie­der­ein­glie­de­rung des Elsas­ses in Frank­reich 1919 wur­den elsäs­si­sche Kin­der bestraft wenn sie sich auf dem Schul­hof auf Deutsch unter­hiel­ten; die Mäd­chen muss­ten ihre Zöp­fe abschnei­den, weil die­se Haar­tracht zu „Deutsch“ war, sie soll­ten wie jun­ge Fran­zö­sin­nen aus­se­hen! Die Eltern durf­te ihren Kin­dern kei­ne deut­schen Vor­na­men mehr geben, son­dern nur fran­zö­si­sche. Erwach­se­ne Elsäs­ser, die ein Bank- oder Post­ge­schäft zu erle­di­gen hat­ten, muss­ten ihre Kin­der als Dol­met­scher mit­neh­men, auch wenn die Ange­stell­ten Elsäs­ser waren, hat­ten sie die Anwei­sung die Geschäf­te nur auf Fran­zö­sisch zu erle­di­gen. In deut­schen Beam­ten­schu­le best­aus­ge­bil­de­te Beam­te konn­ten nur noch unter­ge­ord­ne­te Stel­len beset­zen, da ihre Fran­zö­sisch­kennt­nis­se als nicht aus­rei­chend ange­se­hen wur­den. Sie ver­wei­sen auf die Lage der Russ­land­deut­sche. Aber gera­de, die­se Deut­sche, wie über­haupt alle vor 1945 öst­lich einer Linie Stet­tin-Tri­est leben­den Deut­sche muss­ten letzt­end­lich, die Hei­mat, die sie seit Genera­tio­nen bewohn­ten und urbar gemacht hat­ten, ver­las­sen und in die ver­klei­ner­te Bun­des­re­pu­blik umsie­deln. Seit 1945 kann sich deut­sches Leben nur noch in der Bundesrepublik,(353.000 km²), Öster­reich (84.000 km²) und der Schweiz (41.000 km²- fran­zö­si­sche Schweiz und Tes­sin) ent­fal­ten. Und wenn die­se drei Reser­va­te auch noch mit Nicht­deut­schen über­flu­tet wer­den, droht den rest­li­chen Deut­schen das Schick­sal der Aus­land­deut­schen in der Welt. Wenn Sie sagen, sie möch­ten in einem sol­chen Deutsch­land nicht mehr leben, wo woll­ten Sie denn dann leben? Im Elsass, aus dem die deut­sche Spra­che aus­ge­merzt wur­de? In den ent­völ­ker­ten deut­schen Sied­lungs­ge­bie­te in Ost­eu­ro­pa? Selbst wenn man die USA nimmt. Mil­lio­nen Ame­ri­ka­ner haben deut­sche Wur­zeln. Vor 1917 hat­ten sie auch deut­sche Ver­la­ge, Zei­tun­gen, Schu­len, Kir­chen. Die­ses gan­ze kul­tu­rel­le Umfeld wur­de nach dem Kriegs­ein­tritt Ame­ri­kas in den ersten Welt­krieg zer­schla­gen, da man die loya­len Deutsch­ame­ri­ka­ner der Kom­pli­zen­schaft mit dem kai­ser­li­chen Deutsch­land bezich­tig­te. Die Nach­kom­men der Deutsch­ame­ri­ka­ner spre­chen heu­te Englisch.
        Wenn Sie sagen ich wür­de am eige­nen Lei­be erfah­ren, was ich ent­wor­fen habe, mit Ver­laub; wie wol­len Sie denn wis­sen, dass ich das nicht schon am eige­nen Lei­be erfah­ren habe? Ich bin als Deutsch­stäm­mi­ger im Elsass gross­ge­wor­den. Ich kann sagen; man kann dann sehr gut unter einer sol­chen Assi­mi­lie­rungs­po­li­tik leben, solan­ge man die Staats­spra­che ( im Elsass Fran­zö­sisch) als Mut­ter­spra­che hat. Die Deut­schen in Deutsch­land bräuch­ten also die Assi­mi­lie­rungs­po­li­tik nicht zu befürchten.

  5. Mit die­sem alber­nen Ver­fas­sungs­pa­trio­tis­mus wer­den sie die inva­so­ri­schen Moham­me­da­ner­scha­ren nicht beschwich­ti­gen kön­nen. Die­ses CDU-Geschmeiß wird doch kei­ner von denen seri­ös nehmen.
    Thi­lo Sar­ra­zins Pro­gno­sen wer­den bei wei­tem noch über­trof­fen werden.

  6. -
    „Wer­te“ ent­stam­men nicht dem Glau­bens­vo­ka­bu­lar, son­dern einer bestimm­ten Phi­lo­so­phie und sind kei­nes­wegs unpro­ble­ma­tisch, oft sogar aus­ge­spro­chen zwielichtig. “
    ( Pater Dene­ke, Petrus-Bruderschaft)
    -

    Die sog. „demo­kra­ti­schen Wer­te“ die­nen heu­te als Mit­tel zur Weg­to­le­rie­rung des Christ­kö­nig­tums. Die Demo­kra­tie wird gleich­sam „zum höch­sten Wert“ erho­ben, wo sie doch im Grun­de genom­men ledig­lich eine neu­tra­le poli­ti­sche Grö­sse ist. Das Nie­der­hal­ten­wol­len des sozia­len König­tums Chri­sti geht ein­her mit dem Hoch­hal­ten des „demo­kra­ti­schen Wer­tes“ der Kul­tur des Todes.

    Ein Aus­zug aus dem „St. Atha­na­si­us-Boten“ Nr. 9, Novem­ber 2011 über „auf­ge­klär­te“ Gesell­schaf­ten am Ran­de des Abgrundes:
    -
    „Der Behaup­tung der Frei­gei­ster inner­halb und ausser­halb der Kirche, 
    der Staat müs­se neu­tral sein, er sei inkom­pe­tent in Sachen Religion, 
    stel­len wir die zwei Aus­sa­gen der 
    hl. Pau­lus gegenüber:
    „Omnia in ipso con­stant“ ( Kol. 1,17)
    alles, auch Regie­run­gen und die öffent­li­che Ordnung, 
    hat in Ihm Bestand.
    Und die andere:
    „Opor­tet illum regna­re“ ( 1 Kor. 15,25 : 
    Er soll herrschen !

    Weil die Regie­run­gen sich nicht mehr der Herr­schaft Chri­sti beugen, 
    fal­len sie; 
    weil eine gott­lo­se Hor­de schreit: 
    „Wir wol­len nicht , dass Die­ser über uns herr­sche“ ( Lk 19,14), weil nicht mehr aner­kannt wird, dass in kei­nem ande­ren Namen Heil ist ( Apg 4,12), des­halb schlit­tern wir von Kri­se zu Kri­se in Poli­tik. Wirt­schaft. Erzie­hungs­we­sen, im Sozi­al­be­reich, auf mora­li­scher Ebe­ne, im künst­le­ri­schen Schaf­fen, in der Ach­tung der Autorität.

    JESUS CHRISTUS herrscht nicht mehr.
    Er hat allen­falls ein „Mit­da­seins­recht“ 
    neben Bud­dha, Moham­med und irgend­wel­chen Sektenführern; 
    aber 
    Er ist nicht mehr
    der König des Den­kens und der König der Herzen.“
    -

  7. „meh­re­re Natio­nen wer­den ver­nich­tet wer­den “ hiess es in Fati­ma. Ich hat­te befürch­tet, dass Deutsch­land dazu gehört, aber die Hoff­nung stirbt zuletzt.

    • Nun, lie­be Frau Stel­la, anschei­nend ist Ihnen nicht bekannt, dass es eine Fati­ma-Pro­phe­zei­ung über Deutsch­land gibt. Hier:
      .
      „Schwe­ster Luzia hat übri­gens auch bezüg­lich der Zukunft Deutsch­lands eine Aus­sa­ge gemacht. Der deut­sche Prie­ster Lud­wig Fischer, der die Ver­eh­rung Unse­rer Lie­ben Frau von Fati­ma auch in Deutsch­land ein­ge­führt hat, hat 1940 Schwe­ster Lucia bezüg­lich der Zukunft Deutsch­lands befragt. Sie ant­wor­te­te: „Ich habe ein paar Stun­den mit unse­rem Herrn ver­bracht, der im aller­hei­lig­sten Sakra­ment aus­ge­setzt war. Wäh­rend eini­ger Augen­blicke als sich eine tie­fe­re Ver­ei­ni­gung in mei­ner See­le zeig­te, habe ich für meh­re­re Anlie­gen gebe­tet, ins­be­son­de­re für Deutsch­land: Es wird zu mei­nem Schaf­stall zurück­keh­ren, aber die­ser Augen­blick ist noch weit. Er nähert sich, es ist wahr, aber lang­sam, sehr lang­sam“. In einem Brief an Dr. Fischer füg­te sie noch hin­zu: „Die Her­zen Jesu und Mari­ens wer­den dort mit gro­ßem Glanz herr­schen“ (TFV, Bd.2, S.480).
      .
      Ich hof­fe, das wird Sie erfreuen.

      • Die Hl. Jung­frau sag­te zu Lucia: „Ganz am Schluss wird sich auch Deutsch­land bekeh­ren und die ver­ein­ten Her­zen Jesu und Mari­ens wer­den auch dort zu herr­schen beginnen.“

        Es gibt aber auch Vor­aus­sa­gen wonach der TRUHM (=Tri­umph des Unbe­fleck­ten Her­zens Mari­ens) gera­de von Deutsch­land aus­ge­hen soll, weil
        Deutsch­land am mei­sten mit­ge­wirkt hat an der Zer­stö­rung der Hei­li­gen Kirche:
        1. Pro­te­stan­tis­mus / Luther
        2. Kom­mu­nis­mus / Marx und Engels
        3. Ent­my­tho­lo­gi­sie­ren­de, moder­ne Exegese
        4. Raub­bau bei Vati.II durch dt. Theologen
        5. Ein­füh­rung der Handkommunion
        6. und…und.…und.…

        Folg­lich wäre es nicht mehr als gerecht, wenn Deutsch­land auch ein erheb­li­cher Anteil der Wie­der­gut­ma­chung und Wie­der­her­stel­lung der hei­li­gen Mut­ter Kir­che zuge­dacht wäre.
        Ich den­ke es ist nicht umsonst, dass MARIA gera­de in WIGRATZBAD als UNBEFLECKTE MUTTER VOM SIEG erschie­nen ist! Die dor­ti­ge Süh­ne­kir­che ist den HERZEN JESU und MARIENS geweiht und das dort ent­stan­de­ne Prie­ster­se­mi­nar ST. PETRUS ist ein Werk der GÖTTLICHEN VORSEHUNG, das eine gro­ße Rol­le beim Tri­umph der Kir­che spielt. Im Ver­bor­ge­nen berei­tet die Got­tes­mut­ter längst ihren Sieg in den Her­zen „ihrer Kin­der“ vor!

  8. Obwohl ich den ver­han­del­ten Punkt 1 des CDU-Ent­wur­fes nicht gut­hei­ße, wird im Arti­kel in der Kri­tik doch eini­ges durcheinandergewirbelt.

    Ich habe den frag­li­chen Pas­sus nicht so ver­stan­den, dass jeder Bür­ger jedes staat­li­che Ein­zel­ge­setz gut­hei­ßen und per­sön­lich aner­ken­nen muss, son­dern nur dies, dass — was das Zusam­men­le­ben in der staat­li­chen Gemein­schaft betrifft — das GRUNDGESETZ über den reli­giö­sen Regeln steht.
    Geset­ze, die er nicht aner­ken­nen kann auf­grund sei­nes per­sön­li­chen Glau­bens, muss er nicht aktiv hin­sicht­lich z.B. erlaub­ter Hand­lun­gen aner­ken­nen, darf aber dage­gen nicht eine „Selbst­ju­stiz“ auf­bau­en, wie das etwa die Scha­ria-Poli­zei in Wup­per­tal sich ange­maßt hat.
    Wie gesagt: das GRUNDGESETZ — nicht jeder ein­zel­ne Punkt des Straf­ge­setz­bu­ches oder ande­rer Gesetze.

    Das ist nun ein sehr wei­tes Feld…

    Der Staat ist nicht ver­pflich­tet, reli­giö­se Geset­ze durch­zu­set­zen, auch nicht im christ­li­chen Den­ken. Er soll das natür­li­che Sit­ten­ge­setz durchsetzen.

    In aller Regel sind die Bür­ger eines Staa­tes nicht homo­gen — es gibt immer Anders­gläu­bi­ge oder Fremde.
    Es ist die eigent­li­che Fra­ge unse­rer Tage: Wie gehen wir mit die­ser Viel­falt um?
    Dass die­se Viel­falt auch lan­ge vor der Zuwan­de­rung schon bestand, hat das Abend­land in vie­le mör­de­ri­sche Exzes­se gegen sol­che „Ande­ren“ abstür­zen las­sen, aber auch immer wie­der Lösun­gen geschaffen.

    Die Fra­ge heu­te ist, nach wel­cher Ziel­vor­stel­lung unse­re Gesell­schaft sich defi­nie­ren will oder kann.

    Das Gegrei­ne und Gejau­le extre­mer Katho­li­ken war schon vor 150 Jah­ren völ­lig ana­chro­ni­stisch, weil sie starr­sin­nig wie Esel nicht sehen woll­ten, dass es die­ses „christ­li­che“ Ein­ver­ständ­nis doch spä­te­stens seit der Refor­ma­ti­on über­haupt nicht mehr gab, wenn es dies je zuvor gege­ben hat, was ich auch für frag­lich halte.
    Wenn der ewig von @defendor zitier­te Robert Mäder mit Schaum vor dem Mund gegen die Demo­kra­tie wet­ter­te, obwohl die Päp­ste schon vor ihm die­sel­be bereits aner­kannt hat­ten (!), dann konn­te er für einen Moment ver­ges­sen, dass sein Hei­mat­land alles ande­re als ein homo­ge­ner Staat war und mit sei­nen refo­mier­ten Eska­pa­den und Prä­gun­gen schon länst kei­nen Jesus mehr herr­schen ließ…

    Man mus also auf­pas­sen, dass man histo­ri­sche Umbrü­che nicht als Stroh­mann für ein letz­tes Her­auf­be­schwö­ren von Hei­le-Welt-Wahn­ideen miss­braucht und sich damit was in die Tasche lügt. Ehr­lich gesagt kann ich auf­grund der histo­ri­schen Zeug­nis­se nicht sehen, dass Jesus vor 500 oder 1000 Jah­ren der „König des Den­kens“ oder „der Her­zen“ gewe­sen wäre.
    Bei man­chen war er es, aber sonst?

    Das CDU-Papier krankt an der man­geln­der Unter­schei­dungs­kraft. Zu fra­gen wäre, was „christ­li­che Wer­te“ sind und was das all­ge­mei­ne Sit­ten­ge­setz ist.

    Aber da scheint nur ein gro­ßes Vaku­um zu sein.

    Wir leben seit Jahr­zehn­ten mit einer gro­ßen Schi­zo­phre­nie: Abtrei­bung ist zwar eine unsitt­li­che Tat, aber sie bleibt in einem bestimm­ten Rah­men straffrei.

    Ein Land mit sol­chen Win­kel­zü­gen steht zwin­gend neben sich.…

  9. CDU — Papier zur Islamisierung.
    Andre­as Becker hat eine sehr gute Ana­ly­se vorgelegt.
    „Am Volks­tod vor­bei­ge­schrammt“ (4. Absatz, am Ende) ist unser Volk aller­dings ver­mut­lich doch nicht ganz, denn die Umer­zie­hung und Gehirn­wä­sche der Sie­ger­mäch­te nach dem Ende des 2. Welt­kriegs, die den Deut­schen für ewig ein schlech­tes Gewis­sen ein­zu­re­den beab­sich­tig­te, trägt nun ihre Früch­te. Gegen­über dem Scha­den, der unse­rem Volk durch geziel­te Ver­dum­mung zuge­fügt wur­de, sind die unmit­tel­ba­ren und lau­fen­den Repa­ra­ti­ons­lei­stun­gen direkt nebensächlich.

Kommentare sind deaktiviert.