„Gehirntumor bei Papst Franziskus diagnostiziert“ — Vatikan dementiert — Medien beharren

Gehirntumor
Gut­ar­ti­ger Gehirn­tu­mor diagnostiziert?

(Rom) Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di SJ bezeich­ne­te Medi­en­be­rich­te über den Gesund­heits­zu­stand von Papst Fran­zis­kus als „schwer­wie­gend unverantwortlich“.

Drei ita­lie­ni­sche Tages­zei­tun­gen, Il Gior­no, La Nazio­ne, Il Resto del Car­li­no, alle aus dem­sel­ben Medi­en­haus, ver­öf­fent­lich­ten die Nach­richt, Papst Fran­zis­kus habe einen Spe­zia­li­sten für Gehirn­tu­mor auf­ge­sucht. Das Ergeb­nis der Unter­su­chung: der Papst habe einen gut­ar­ti­gen Gehirn­tu­mor, der durch einen ope­ra­ti­ven Ein­griff ent­fernt wer­den kann.

Dazu ver­öf­fent­lich­te das Pres­se­amt des Hei­li­gen Stuhls eine Gegen­er­klä­rung, mit der die Mel­dung demen­tiert und als „halt­los“ bezeich­net wur­de. Die Behaup­tung der drei Tages­zei­tun­gen sei „kei­ner Beach­tung wert“, so der Vati­kan­spre­cher. „Wie alle Welt sieht“, sei der Papst bei bester Gesund­heit. Er set­ze „ohne Unter­bre­chung sei­ne inten­si­ve Akti­vi­tät auf ganz nor­ma­le Wei­se fort“, so Lombardi.

Die Tages­zei­tun­gen reagier­ten auf das Demen­ti und repli­zier­ten auf den Vati­kan­spre­cher. Es sei ver­ständ­lich, daß der Hei­li­ge Stuhl demen­tie­re, doch sei die Nach­richt über den gut­ar­ti­gen Tumor des Pap­stes „ganz sicher“, so Andrea Can­gi­ni, der Chef­re­dak­teur des Zei­tungs-Kon­sor­ti­ums QN (Quo­ti­dia­no Nazio­na­le) in sei­ner Ant­wort. Man habe lan­ge über­legt, ob die Nach­richt ver­öf­fent­licht wer­den sol­le oder nicht. Letzt­lich gel­te für den Papst jedoch, was auch für Staats- oder Regie­rungs­chefs gel­te: „Das Recht der Öffent­lich­keit infor­miert zu wer­den, kommt im Zwei­fels­fall vor dem Recht auf Privatsphäre“.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Asianews

60 Kommentare

  1. Der Vati­kan ist der „König der Lüg­ner“, wenn es um das Ver­tu­schen geht. Wie war es damals mit Papst Johan­nes Pauls Par­kin­so­n­er­kran­kung und sei­ner angeb­li­chen „Blind­darm­ope­ra­ti­on“? Navar­ro-Valls demen­tier­te eben­so, bis zum Zeit­punkt, an dem es nicht mehr mög­lich war, da die klas­si­schen Sym­pto­me sich zuneh­mend ausprägten.

    • Die Par­kin­son-Erkran­kung eines Papst Joh. Paul II. ist auf das auf ihn ver­üb­te Atten­tat am 13. Mai 1981 zurück­zu­füh­ren. Nach dem Bauch­schuss und der schwe­ren Ope­ra­ti­on muss­te er Ham­mer­me­di­ka­men­te schlucken, die die Krank­heit auslösten.
      Ein Süh­nelei­den für die Kirche!

  2. Wenn das zutrifft, wäre es zumin­dest erklär­bar, war­um Fran­zis­kus die­sen Zersetzungs-Feldzug
    gegen die katho­li­sche Kir­che führt. Aber es wür­de in kei­ner Wei­se erklä­ren, war­um hohe Kirchen-
    für­sten die­sen fal­schen Weg vor­an­trei­ben und for­cie­ren. Ein Brief der Frei­mau­rer an die Bischöfe
    und Prie­ster, der vor eini­ger Zeit im Inter­net auf­tauch­te, könn­te eine Erklä­rung sein. Auch die Mut-
    ter Got­tes spricht immer wie­der davon, dass die Frei­mau­rer in die Spit­ze der Kir­che eingedrungen
    sind ( Rauch Satans : Papst Paul VI. ). Die­se Wor­te müss­ten doch die letz­ten der abseits stehen-
    den Kar­di­nä­le und Bischö­fe auf­wecken und sich die­sem Trei­ben ent­ge­gen stellen.

  3. Na schön, und jetzt kön­nen wir uns aus­su­chen, wer dies­mal drei­ster lügt — die Pres­se oder Lombardi.
    In jedem Fall aber wäre der „gut­mü­ti­ge“ Tumor eh heil­bar. Was soll’s also!?
    Oder ist das auch gelogen?

  4. Ich wer­de den Ver­dacht nicht los, dass das Gerücht gezielt in die Welt gesetzt wur­de, um die gei­sti­gen Fähig­kei­ten des Pap­stes in Zwei­fel zu zie­hen. So nach dem Mot­to: Jetzt ist doch klar, war­um wir schon immer sei­ne Äuße­run­gen nicht ver­stan­den haben — er ist ja gei­stes­krank. Wäre außer­dem gleich ein Grund, um ihn des Amtes zu ent­he­ben, damit wir end­lich wie­der einen „katho­li­schen“ Papst haben.

    • Mei­ne Les­art wäre genau anders: Die Leu­te wer­den sagen: „Der arme Papst Fran­zis­kus. Der Stress und die bösen Bischö­fe im Vati­kan machen ihn krank. Wer weiß, wie lan­ge er noch lebt. Also kom­men wir ihm in allem tewas ent­ge­gen.“ Die natür­lich­ste Reak­ti­on ist also Mit­leid und ein schlech­tes Gewissen.

      • Tschip und Zeit­schnur @ End­lich habt ihr eine Gele­gen­heit, mei­nen Kommen-
        tar zu kri­ti­sie­ren… äh, die­se Schrei­ber tre­ten hier häu­fi­ger auf.. das stimmt:
        …man braucht nur die lan­gen Kom­men­ta­re der Zeit­schnur zu lesen!
        …außer­dem, Tschip, Tschip, pie­pen alle klei­nen Vögelein !

      • Bloß sind die Kom­men­ta­re der Zeit­schnur mit ganz ande­ren sachen beschäftigt.

        Nicht jeder, der redet, redet Blödsinn.
        Nicht jeder, der sich äußert, ist dabei hämisch.

        Ihre Häme ist völ­lig unkatholisch.

        Anstatt sich nun selbst leid zu tun und den Dreck­kü­bel über ande­re zu stül­pen, wäre ein wenig Reue angebracht.

        Es ist ein­fach nicht okay, in die­ser Wei­se über F.s mög­li­che Krank­heit zu lästern.

    • Auch ganz beson­ders für uns selbst, damit wir alle Zeit und Raum zu einer wahr­haf­ten Bekeh­rung und Bes­se­rung erhal­ten um vor dem furcht­ba­ren (= ehr­furcht­ge­bie­ten­den) Gericht Chri­sti bestehen zu kön­nen, eine gute Ver­ant­wor­tung ohne Qual und Schan­de vom Herrn uns gewährt werde!

  5. „Papst“ Ber­go­glio ver­ne­belt und ver­wirrt. Da kann von Gei­stes­kran­heit kei­ne Rede sein. Wäre er gei­stes­krank, wäre er schon gar nicht als Papst­kan­di­dat auf­ge­stellt wor­den. Er weiß, was er macht und sagt und wie er es macht und sagt und wie er es nicht macht und nicht sagt.

    Die Mel­dung die­ser Zei­tun­gen ist geschieht sehr absichts­voll und ist Was­ser auf die Müh­len vom „Papst“ und sei­ner in Angriff genom­me­nen Ver­än­de­run­gen, der Zer­stö­rung der Kir­che Christi.

  6. Nun, das sind aber sehr detail­lier­te Infor­ma­tio­nen, ver­bun­den mit der kon­kre­ten Nen­nung von Namen sowohl des japa­ni­schen Neu­ro­chir­ur­gen ( Pro­fes­sor Tak­an­ori Fuku­shi­ma) als auch des Kli­ni­kums (San Rosso­re di Bar­ba­ri­ci­na, in der Nähe von Pisa), wel­ches Ber­go­glio mit­tels Heli­ko­pter inco­gni­to auf­ge­sucht haben soll.

    • Das wäre auch eine Erklä­rung für die­sen Wut­an­fall, der ihn fast umge­bracht hat — das wäre typisch für sol­che Krankheiten.
      Wäre.

      Man könn­te die­se auf­fal­len­den Aus­fäl­le dadurch auch „mil­de“ erklä­ren und näh­me ihnen die Schärfe.

      Ja, da kann man spe­ku­lie­ren bis ans Ende der Welt…

      • Ich glau­be Ihrer Ein­schät­zung bezüg­lich der Emo­tio­na­li­tät Ber­go­gli­os in besag­tem Sin­ne und fra­ge mich — lässt nicht Papst Urban VI. grüssen?
        Aber machen wir’s auf best­mög­li­che Art: Hof­fen auf das Beste und gefasst sein auf das Schlimmste.

      • Extre­me Wut­an­fäl­le kön­nen auch eine ande­re Ursa­che haben,im vor­lie­gen­den Fall für mich nur Bestä­ti­gung mei­ner Mei­nung dazu von Anfang an.
        In einem Beitrag,der übri­gens nicht frei­ge­schal­tet wurde,äußerte ich die Meinung,das F.geisteskrank oder beses­sen sei.
        Gibt es ein Video von dem Wutanfall?

  7. @Galileo: Wel­che „gei­sti­gen Fähig­kei­ten“ meinen’s denn, Sie Sie­beng­schei­ter Vati­ka­nist? Was für gei­sti­ge Ergüs­se haben Sie für uns noch auf Lager? Schrö­din­gers Kat­ze nicht ver­ges­sen, gell.

  8. @Galilei
    Mit Ihrem Nick­na­me beflei­ssi­gen Sie sich der bösen Her­me­neu­tik des Verdachtes?
    Der Robin Hood der Ver­däch­tig­ten ver­däch­tigt sei­ner­seits selbst andere?
    A rogue who thinks evil of it…

  9. Aber halt: Und das näch­ste „Lom­bar­di­sche“, vati­ka­ni­sche Geplap­per geht spä­te­stens am Don­ners­tag wie­der über die Büh­ne: blah blah,blahblablah, äh, nein, ja, viel­leicht, nicht, und alles ist halt­los. Das Ergeb­nis wird wie­der „war­me Luft“ sein, und ausser Spe­sen nichts gewe­sen. Vati­ka­ni­sche wischi-waschi Infor­ma­ti­ons­stra­te­gie eben. Lom­bar­di ist der Mann, der für „Ruhe und Ord­nung“ sorgt…

    • Lom­bar­di strotzt nur so von innern und äußern Jesui­tis­men. Sym­pto­ma­tisch für die Kon­zils­kir­che und ihr gan­zes Abbruchwerk.

  10. Ich bit­te alle Gali­lei-Bas­her, ihm zuzu­ge­ste­hen, dass er sei­ne Mei­nung genau­so vor­tra­gen darf wie Sie ande­re auch, zumal Sie ihm hier etwas vor­wer­fen, was Sie selbst — aller­dings rezi­prok — eben­falls alle­samt aufweisen.

    Auch wenn ich ihm sel­ten zustim­me, fin­de ich ihn dabei aber immer noch erheb­lich gesit­te­ter als ein­ge hier.

    Wider­le­gen Sie ihn — das hat Wür­de. dar­auf müss­te er dann auch sah­clich antworten.
    Aber per­sön­li­che Anma­che ist ein­fach nur unterirdisch.

  11. Ich hof­fe sehr, dass Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di SJ Recht hat und Papst Fran­zis­kus von einer sol­chen Ope­ra­ti­on ver­schont bleibt. Wer ange­sichts der Mel­dung Häme zeigt, wie lei­der hier eini­ge, der hat vom christ­li­chen Glau­ben nun wirk­lich gar nichts verstanden.

    • Wo bit­te steht geschrie­ben, dass man als Christ das Böse lie­ben soll??
      Ein Mann, der den Glau­ben und die Kir­che samt Papst­amt syste­ma­tisch zer­stört, IST vom Bösen!!
      Nehmt end­lich die rosa Wat­te­bäll­chen-Bril­len ab!!

    • Eine Häme?Angesichts der Medi­en­mel­dng und of.Dementi,wie immer wie­der aus dem Vatikan,..ob die „Häme“,Häme ist?Häme sei einem Kato­li­ken nicht erlaubt.schreibt Zeitschnur,während gleich­zei­tig der,so ver­stan­de­ne Katho­lik abge­schafft wird.Die katho­li­sche Kir­che wird abge­schafft und der Katho­lik darf nichts dage­gen haben,da es dem Katho­li­ken nicht erlaubt ist,…sooo,die Häme ist nicht erlaubt,sonst ist die Kir­che in ihrer Selbst­ab­schaf­fung in Gefahr und so etwa…In Nach­rich­ten ist zu lesen,mehrfach,bei dem Papst ist ein„schwarzer dunkler,kleiner Fleck dia­gno­sti­ziert worden“,im Gehirn.Ein gefun­de­ner Fleck,als Diagnose,dieser Fleck ist ohne Ope­ra­ti­on heilbar,gutartiger Fleck.Katholik darf sich nicht äusern,es sei eine Häme,verbotene Häme,sagt gera­de Zeitschnur.…Nicht Tumor ist diagnostiziert,sonder Fleck,steht geschrieben.Kann nur hoffen,dass der Fran­zis­kus nicht bru­tal behan­delt wird im Rah­men der ErkrankungNichterkrankung,dass ihm kein kör­per­li­ches Leid zuge­fügt wird,von den gleichen,die ihm gerade,mit fal­schem Herzen,Gutes wünschen,weil er der Papst ist,usw.

  12. Da muss ich @Suarez, was nicht immer der Fall ist, voll zustim­men. Es ist erschüt­ternd, was hier teil­wei­se von sich als beson­ders „gläu­big“ anse­hen­den Katho­li­en zu lesen ist. Von Katho­lisch ist das so weit weg wie der Nord­pol von der Sahara.

    • Und was kon­kret so Unka­tho­li­sches, wie Nord­pol-Saha­ra, haben sie gele­sen? Es gibt, womög­lich, eine Erkran­kung des der­zei­ti­gen Pap­stes, die vom off. Vati­kan­spre­cher demen­tiert wur­de. Falls der Papst einen Gehirn­tu­mor haben soll­te, gibt es eine Viel­falt an Kon­se­quen­zen, für den Papst und die Betei­lig­ten. Dies ent­schei­det der All­mäch­ti­ge Gott. Der Barm­her­zi­ge, der Gerech­te Gott. Es steht ihnen nicht zu, Unka­tho­li­sches den Ande­ren anzu­la­sten in Hin­blick auf eine off. demen­tier­te Erkran­kung des der­zei­ti­gen Pap­stes, dies dürf­ten ledig­lich ihre eige­ne Fan­ta­sien sein, „was die Leu­te denken“.

  13. Auch wenn ich stark dar­an zweif­le, daß Fran­zis­kus für das Amt des Pap­stes geeig­net ist, wün­sche ich ihm Gene­sung — wie auch immer der Tumor gear­tet ist — und wer­de genau dafür beten. Ich stim­me Sua­rez zu, daß der christ­li­che Glau­be jed­we­de Häme ange­sichts des Lei­dens eines Men­schen, und sei die­ser inhalt­lich von mir noch so weit ent­fernt, schlicht­weg verbietet!

  14. Soll­te es wahr sein, müß­te es nur publik gemacht wer­den falls es das Amt beein­träch­tigt, anson­sten soll­te man sei­ne Pri­vat­späh­re ach­ten. Und soll­te es wahr sein, wün­sche ich ihm Got­tes Segen und beste Gesund­heit. Soll­te es eine Pres­se­en­te sein ist eine öffent­li­che Rich­tig­stel­lung und öffent­li­che Ent­schul­di­gung ange­bracht sei­tens der Jour­na­li­sten, mit Krebs spielt man nicht.

  15. @zeitschnur: Fin­den Sie es denn gesit­te­ter, wenn Sie in Ihren hoch­tra­ben­den Geschreib­sel so despek­tier­lich und zynisch über die Hl.Schwester Fausty­na (Die dunk­le Ver­eh­rung des ‚Barm­her­zi­gen Jesus‘ der Sr.Faustina ) und den Hl.Pater Pio daher­zie­hen? Dar­über­hin­aus drücken Sie sich ja auch nicht gera­de zim­per­lich über den Papst aus. Ihr Ver­hal­ten ver­dient das Prä­di­kat uner­hört dreist und mies!

  16. Kri­tik­wür­di­ges Ver­hal­ten sei­tens Papst Fran­zis­kus ist das eine,
    eine viel­leicht oder wahr­schein­lich vor­han­de­ne Krank­heit das andere.
    Bei­des soll­te nicht ver­quickt werden.
    Aller­dings dach­te ich auch im ersten Moment, dass die­se Dia­gno­se das rasche Vor­ge­hen des Pap­stes erklä­ren könn­te. Doch über­ha­ste­tes Tun führt sel­ten zum Guten.
    Über alles schwer zu Ver­ste­hen­de hin­weg wün­sche ich Papst Fran­zis­kus Wie­der­her­stel­lung der Gesund­heit, falls die Mel­dung über sei­ne Erkran­kung stimmt.

    • Nein Mari­en­zweig, eine evtl. Krank­heit des Pap­stes, sein Befin­den und sein „kri­tik­wür­di­ges Ver­hal­ten“, ist nicht das eine und das ande­re, es ist nicht zwei­er­lei, es ist der Papst Fran­zis­kus, ein Mensch, der sich vom Gott beru­fen fühlt, oder es nur sagt, die eine, Hei­li­ge, katho­li­sche Kir­che, zu einem Macht­in­stru­ment ohne Fun­da­ment zu ver­än­dern. Dass er dies nicht allei­ne tut, ist ja inzwi­schen sicht­bar. War­um die­ser jahrz­en­te­lan­ge Pro­zess plötz­lich radi­kal beschleu­nigt wird, bzw. mit Druck durch­ge­setzt wird, kön­nen man­che, noch vie­le, ver­mu­ten, im Zusam­men­hang mit dem ade­qua­ten Pro­zess in der Welt­po­li­tik. Der All­mäch­ti­ge Gott, ste­he uns bei.

      • Mit dem „nicht ver­men­gen“ woll­te ich zum Aus­druck brin­gen, dass wenn jemand von einer ern­sten Krank­heit betrof­fen ist ‑unab­hän­gig, ob man ihn mag oder nicht oder sei­ne Aktio­nen gut oder eben nicht gut fin­det- es für die­sen Men­schen erst ein­mal schwie­rig sein mag, so etwas zu ver­dau­en und in einem sol­chen Augen­blick ist auch ein Papst nur ein Mensch.
        Aber wir wis­sen ja sowie­so nicht, ob die­se Mel­dung bzw. Dia­gno­se über­haupt stimmt. War­ten wir also ab!

  17. Laut ANSA wur­de die Unter­su­chung Ber­go­gli­os durch Pro­fes­sor Fuku­shi­ma ( Duke Uni­ver­si­ty, N.C., USA) sowohl von der Kli­nik San Rosso­re di Bar­ba­ri­ci­na als auch von Pro­fes­sor Fuku­shi­ma selbst bestätigt.

  18. Wir soll­ten uns, was die mög­li­che Erkran­kung (Hirn­tu­mor) von Fran­zis­kus angeht sehr zurück­hal­ten. Die betrifft auch und vor allem den Ein­fluss der Erkran­kung auf das Pontifikat.
    Wir ken­nen — sofern es ein Tumor ist, nicht über die Lage und damit den Ein­fluss auf Hirn­zen­tren. Noch haben wir etwas über eine mög­li­che Dia­gno­se des Tumors und damit etwas über die mög­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen und Wachs­tum­sten­den­zen des Tumors gehört. Seriö­ser Wei­se ver­bie­tet sich hier jede medi­zi­ni­sche Dis­kus­si­on. Auch kann ich die Fra­ge von Metho­dus nur bestä­ti­gen;“ Es besteht ärzt­li­che Schwei­ge­pflicht … auch gegen­über einer sen­sa­ti­ons­gei­len Öffentlichkeit,

  19. Die Haupt­sym­pto­me von Hirn­tu­mo­ren sind: Kopf­schmer­zen, mor­gend­lich beton­te Übel­keit, Aus­fall­erschei­nun­gen im Ner­ven­sy­stem, Wesens­ver­än­de­rung, nicht sel­ten auch ein epi­lep­ti­scher Anfall;
    bei den bös­ar­ti­gen Hirn­tu­mo­ren gekenn­zeich­net durch eine fort­schrei­ten­de Verschlechterung.
    Gut­ar­ti­ge Hirn­tu­mo­ren sind meist Menin­gio­me (von den Hirn­hül­len aus­ge­hend) und mit star­ker Ver­kal­kungs­nei­gung; die Sym­pto­ma­tik ist mei­stens weni­ger aus­ge­prägt und viel lang­sa­mer im zeit­li­chen Verlauf.

    Eine Erklä­rung für Wut­an­fäl­le, kaprio­len­haf­tes Beneh­men und kon­tra­dik­to­ri­sches Reden sind Hirn­tu­mo­re nicht.
    Eine Gewichts­ab­nah­me ist auch nicht ohne wei­te­res feststellbar.
    Des­halb: ein Hirn­tu­mor kann nicht grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen werden;
    die seit zwei­ein­halb Jah­ren gezeig­te Beneh­men und der Inhalt und der Stil des Gesag­ten rührt mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit nicht von einem Hirntumor.

  20. So — genug spe­ku­liert, genug der Häme, genug unse­res gan­zen Geaf­sels, genug Gift bespritzt von den übli­chen Ver­däch­ti­gen und zurück zur Bischofs­syn­ode — dort spielt die Musik! Dort ent­schei­det sich um ein wei­te­res das Schick­sal Roms.

    • Nun, der Kopf des Pap­stes wird in der Syn­ode eben­so gebraucht, krank, oder nicht. Oder? Sogar ent­schei­dend,… „ent­schei­dend“, da
      der Hei­li­ger Geist weht, wo er will.

    • Ja, jedoch wegen Kor­rup­ti­on, das Übli­che, plötz­lich. Die Bil­der dabei, inter­es­sant, wie oft bei Radio Vatikan…

  21. Noch ein Spe­ku­la­ti­us zum Schluß:
    Wenn ich mich aber recht ent­sin­ne sag­te F.vor eini­ger Zeit,das er wohl nicht lan­ge leben wer­de bzw.das sein Pon­ti­fi­kat nicht lan­ge dau­ern wird.
    Das es nun auch DARUM Ver­wir­rung gibt,muß nicht ver­wun­dern son­dern ist die kon­se­quen­te Fort­füh­rung die­ses Stils..

  22. Die Par­al­le­len des Pon­ti­fi­kats des unglück­se­löi­gen Amts­in­ha­bers zur Bun­des­re­gie­rung sind unüber­seh­bar. Die Ver­tei­di­ger der Irr­weg­füh­rer beschimp­fen die rea­li­sti­schen Kri­ti­ker als Het­zer, Mob und Pack.

Kommentare sind deaktiviert.