Christen des Nahen Ostens fordern Militärintervention, ob von West oder Ost

Synode der Chaldäischen Kirche in Rom
Syn­ode der Chaldä­isch-Katho­li­schen Kir­che in Rom, Patri­arch Sako (Mit­te)

(Rom) Der mel­ki­ti­sche grie­chisch-katho­li­sche Erz­bi­schof von Alep­po, Jean-Cle­ment Jean­bart, lob­te im Schwei­zer Fern­se­hen die rus­si­sche Mili­tär­in­ter­ven­ti­on in Syri­en zugun­sten von Staats­prä­si­dent Baschar al-Assad. Der Erz­bi­schof sprach von einer „Quel­le der Hoff­nung für die Chri­sten des Lan­des“. Wla­di­mir Putins Ent­schei­dung hel­fe „der Sache der Chri­sten“, so der katho­li­sche Erz­bi­schof. Die Chri­sten wür­den „neue Hoff­nung und neu­es Ver­trau­en schöp­fen“. Ruß­lands Prä­si­dent „löse das Pro­blem“. In die­sen Tagen waren noch deut­li­che­re Wor­te aus christ­li­chem Mund zu hören. Sie las­sen das befrei­en­de Auf­at­men einer geschun­de­nen Gemein­schaft ver­neh­men, die gera­de­zu die inter­na­tio­na­le Staa­ten­ge­mein­schaft um Hil­fe anfleht, bis­her aber kein Gehör fand. Ein viel­leicht nur kurz­zei­ti­ges Auf­at­men, mög­li­cher­wei­se sogar ein trü­ge­ri­sches. Die Chri­sten emp­fin­den die­se Ver­schnauf­pau­se zwi­schen Ver­fol­gung und Todes­angst jeden­falls als wohl­tu­end. Eine Reak­ti­on, die den US-geführ­ten Westen auf­rüt­teln soll­te, sie nicht als ein­sei­ti­ge Par­tei­nah­me für Putin miß­zu­ver­ste­hen, son­dern die Logik der eige­nen bis­he­ri­gen Nah­ost-Poli­tik zu Syri­en und dem Irak zu über­den­ken.

Die Linie des Vatikans

Die Wor­te des Bischofs stel­len im Umkehr­schluß eine deut­li­che Kri­tik an der Nah­ost-Poli­tik des Westens dar. Vor allem kommt die Wort­mel­dung des Erz­bi­schofs der offi­zi­el­len Linie des Vati­kans in die Que­re. Das Staats­se­kre­ta­ri­at unter der Lei­tung von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin zielt auf Dees­ka­la­ti­on und eine Mini­mie­rung der Gewalt ab, auch der ver­ba­len. Dabei bemüht sich der Vati­kan, alle Betei­lig­ten auf dem heik­len Schach­brett im Nahen Osten an den Ver­hand­lungs­tisch zu brin­gen, allen vor­an auch Ruß­land und die USA. Erst vor weni­gen Tagen rei­ste der Kar­di­nal­staats­se­kre­tär in die USA, um im Wei­ßen Haus Gesprä­che mit dem ame­ri­ka­ni­schen Außen­mi­ni­ster John Ker­ry zu füh­ren. The­ma war die Ver­hin­de­rung einer wei­te­ren Eska­la­ti­on, nach­dem zwei rus­si­sche Kampf­flug­zeu­ge kurz­zei­tig den tür­ki­schen Luft­raum ver­letzt hat­ten. Der tür­ki­sche Luft­raum ist NATO-Luft­raum. Eine beab­sich­tig­te rus­si­sche Pro­vo­ka­ti­on? Ein will­kom­me­ner Grund zum mili­tä­ri­schen Gegen­schlag durch die USA? Da Pro­pa­gan­da und Gegen­pro­pa­gan­da das Feld ver­ne­beln, kann sich jeder her­aus­picken, was sei­ner Sache dient.

Deeskalations-Haltung „liefert Christen schutzlos den Dschihadisten aus“

Papst Franziskus mit Putin
Papst Fran­zis­kus mit Putin

Die Chri­sten im Nahen Osten sehen die Sache anders, dar­in sind sich Ortho­do­xe und Katho­li­ken einig. Sie sehen sich schutz­los den Dschi­ha­di­sten aus­ge­lie­fert. Die Chri­sten erle­ben den Kon­flikt als bru­ta­len anti­christ­li­chen Krieg ara­bisch-mos­le­mi­scher Poten­ta­ten, die sich der isla­mi­sti­schen Mili­zen bedie­nen. Ein Krieg, der mit west­li­cher Unter­stüt­zung, zumin­dest Bil­li­gung geführt wird.

Die Dees­ka­la­ti­ons­li­nie habe bis­her nur den Dschi­ha­di­sten genützt, die sich um kei­ne Dees­ka­la­ti­on sche­ren. Eine Linie also, die schön klingt, aber die Chri­sten schutz­los ans Mes­ser lie­fert?

Das Gespräch Paro­lin-Ker­ry war vom Nah­ost-Kon­flikt bestimmt. Öffent­lich bekannt­ge­ge­ben wur­de nichts. Nicht ein­mal die sonst übli­che Pres­se­er­klä­rung mit einer gro­ben Zusam­men­fas­sung.

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag rief Papst Fran­zis­kus die Syn­oden­vä­ter vor Beginn der Gene­ral­kon­gre­ga­ti­on auf, ihr Mor­gen­ge­bet der „Ver­söh­nung und dem Frie­den im Nahen Osten“ zuzu­wen­den. „Wir sind schmerz­lich betrof­fen und beob­ach­ten mit gro­ßer Sor­ge, was in Syri­en, im Irak, in Jeru­sa­lem und dem West­jor­dan­land geschieht, wo wir eine Eska­la­ti­on der Gewalt erle­ben, die unschul­di­ge Zivi­li­sten betrifft und eine huma­ni­tä­re Kri­se von enor­men Aus­ma­ßen nährt“.

Kon­kre­ter wur­de der Papst nicht. Der Vati­kan will super par­tes wahr­ge­nom­men wer­den, da er nur dar­in die Umset­zung einer mög­li­chen Ver­mitt­ler­rol­le mög­lich erach­tet. Durch das auch im Nahen Osten intakt gehal­te­ne Netz diplo­ma­ti­scher Ver­tre­tun­gen eig­net sich nie­mand bes­ser dafür.

Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Paro­lin erklär­te Ende August, daß die Fra­ge „wirk­lich kom­plex“ sei und „wohl nie­mand die Lösung griff­be­reit“ habe. Der Kar­di­nal bezog sich dabei auf die Migran­ten­fra­ge, füg­te aber hin­zu, daß „es vie­le Grün­de gibt, die bei die­sem Phä­no­men zusam­men­spie­len“ und es „vie­le Lösun­gen gibt, die sofort ver­wirk­licht wer­den kön­nen und ande­re, die mehr Zeit ver­lan­gen“.

Bischöfe des Nahen Ostens fordern Militärintervention

Papst Franziskus mit Obama
Papst Fran­zis­kus mit Oba­ma

Aus­sa­gen, die in Inhalt und Ton sich deut­lich von den Wort­mel­dun­gen der Bischö­fe des Nahen Ostens unter­schei­den. Dort erwar­tet man mit Nach­druck die Ent­sen­dung von Boden­trup­pen, um dem Isla­mi­schen Staat (IS) ein Ende zu berei­ten. Bischof Baschar War­da von Arbil for­der­te Groß­bri­tan­ni­en bereits im ver­gan­ge­nen Jahr dazu auf. Eine For­de­rung, die von der ver­zwei­fel­ten Lage der Chri­sten in Syri­en und im Irak dik­tiert ist. Die Bischö­fe erle­ben täg­lich ent­setz­li­che Tra­gö­di­en, deren Opfer ihre Gemein­schaf­ten wer­den. Vor allem erle­ben sie die Ver­nich­tung des nah­öst­li­chen Chri­sten­tums durch Mord, Ver­trei­bung und Flucht ganz real.

Der Vati­kan will von Mili­tär­in­ter­ven­tio­nen nichts wis­sen. Kar­di­nal Paro­lin beton­te mehr­fach, „daß alles aus diplo­ma­ti­scher Sicht akti­viert wer­den müs­se“, ohne sich inhalt­lich zu posi­tio­nie­ren.

Kla­re Wor­te fand in den ver­gan­ge­nen Tagen dage­gen der chaldäi­sche Patri­arch von Bag­dad, Lou­is Rapha­el I. Sako, der sich gera­de als Syn­oden­va­ter in Rom auf­hält. In sei­nem jüng­sten Buch, „Stär­ker als der Ter­ror“, hat­te er das Schwei­gen der isla­mi­schen Reli­gi­ons­füh­rer zum Mord und Zer­stö­rung durch das soge­nann­te „Kali­fat“ kri­ti­siert und den Ein­satz von Boden­trup­pen gefor­dert, um das Cha­os zu been­den.

Den Chri­sten des Nahen Ostens geht es nicht um zyni­sche Welt­macht­lo­gik im Streit zwi­schen Washing­ton und Mos­kau. Für sie geht es ums nack­te Über­le­ben.

„IS vertreiben und diese schreckliche Ideologie vernichten“

„Die mili­tä­ri­sche Lösung ist unver­meid­lich. Um den Isla­mi­schen Staat (IS) zu besie­gen, braucht es eine sofor­ti­ge und prä­zi­se Akti­on“, sag­te der Patri­arch nun in einem Inter­view mit TV2000, dem Fern­seh­sen­der der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz. Sako ging noch wei­ter und übte Kri­tik an den „nicht effi­zi­en­ten“ Luft­schlä­gen der von den USA geführ­ten Alli­anz. Er hof­fe auf die bal­di­ge Ent­sen­dung von Trup­pen in den Irak und nach Syri­en. Als Ziel nann­te der Patri­arch: „Dar­über hin­aus, daß der IS zu ver­ja­gen ist, muß auch die­se schreck­li­che Ideo­lo­gie ver­nich­tet wer­den“.

Die mit Rom unier­te Chaldäi­sche Kir­che, der Sako vor­steht, hält par­al­lel zur Bischofs­syn­ode ihre Syn­ode in Rom ab. 21 Bischö­fe sind zusam­men­ge­ru­fen, um im siche­ren Rom über das Schick­sal ihrer Gläu­bi­gen und ihrer Kir­che zu spre­chen.

Die Wort­mel­dun­gen der Bischö­fe Syri­ens und des Iraks erklä­ren die Genug­tu­ung der Chri­sten über die Mili­tär­in­ter­ven­ti­on Ruß­lands. Ruß­land tut das, was sich die Chri­sten ver­geb­lich vom Westen erhoff­ten. Das stellt aber kein Prä­ju­diz für eine philo­rus­si­sche oder anti­west­li­che Hal­tung dar. Es ist die Sehn­sucht einer von phy­si­scher Ver­nich­tung bedroh­ten Gemein­schaft nach Hil­fe. Eine Hil­fe, die man sich von den christ­li­chen Staa­ten erwar­tet, ob Ost oder West.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Asianews/CR/MiL

30 Kommentare

  1. Die Chri­sten im nahen Osten grei­fen nach jedem Stroh­halm und begrü­ßen das Ein­grei­fen Putins
    in Syri­en. Von der Staa­ten­ge­mein­schaft nicht gehört und nicht ver­tei­digt, sieht man das Ein­grei-
    fens Russ­land als “ Quel­le der Hoff­nung „. Das ist eine Ohr­fei­ge für den Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger
    Oba­ma und sei­nem höri­gen, untä­ti­gen Westen, inklu­siv Deutsch­lands. Gera­de Ame­ri­ka der den
    Unfrie­den in den nahen Osten getra­gen hat, mit der Ent­fer­nung der ihnen nicht geneh­men Regie-
    run­gen, hät­te hier an erster Stel­le ein­grei­fen müs­sen. Aber mit der Ver­teu­fe­lung Assads und den
    ange­heu­er­ten Agen­ten, wur­de im Sin­ne Ame­ri­kas ein Land der­art zer­stört, dass eine Befrie­di-
    gung als unrea­li­stisch gilt. Des­halb waren und sind die Chri­sten und Völ­ker im Nahen Osten, der
    Preis der dafür gezahlt wird. Natür­lich ist das Ein­grei­fen Putins kei­ne Garan­tie für einen bes­se­ren
    Umstand, aber ein Schritt der mög­li­cher­wei­se die Akti­vi­tä­ten des Westens anregt in Bezug auf das
    Ein­grei­fens Russ­lands. Lei­der spielt auch hier der Vati­kan mit unlau­te­ren Metho­den, die den Men-
    schen bis dato kei­nen Vor­teil gebracht haben.

  2. „IS ver­trei­ben und die­se schreck­li­che Ideo­lo­gie ver­nich­ten“

    Die­se schreck­li­che Ideo­lo­gie ist der ISLAM.

    Viel Spass beim ver­nich­ten. Denn der Westen för­dert den ISLAM.

  3. „Wir sind schmerz­lich betrof­fen und beob­ach­ten mit gro­ßer Sor­ge…“
    sich im Mor­gen­ge­bet „der Ver­söh­nung und dem Frie­den im Nahen Osten“ zuwen­den. Bloß nicht die Trup­pe über­for­dern. Was für ein Hohn. Was für ein Schlag ins Gesicht der grau­samst Ver­folg­ten. Das ist nichts ande­res als Bil­li­gung und För­de­rung der Aus­rot­tung der Chri­sten durch sal­bungs­vol­les Gela­ber.

  4. Das Pro­blem ist bei der gan­zen Sache, dass nicht nur der Westen, son­dern auch Putin, beson­ders Putin gleich neben­an den Isla­mis­mus för­dert. Er bewaff­net den Iran UND die His­bol­lah.
    http://freie.welt.de/2015/04/20/russland-iran-und-die-neue-globale-antiwestliche-front/
    Ihm geht es nicht um Chri­sten oder den Islam.
    Ihm geht es nur um Macht­er­halt bzw. Macht­re­kon­struk­ti­on.
    Putin hat dem alten Sowjet­re­gime nie aus­drück­lich Ade gesagt. Als KGB-Chef war er füh­ren­der Trä­ger des Sowjet­sy­stems. Vor 30 Jah­ren gal­ten den from­men Katho­li­ken sol­che Leu­te noch als rei­ne Teu­fel. Heu­te beten sie die­sel­ben Teu­fel an als Mes­si­as­se. Über­all im Netz ist die­se erschrecken­de Pro-Russ­land-Pro­pa­gan­da durch Tra­di­tio­na­li­sten zu lesen, als ob es nicht ein klei­nes Pro­blem­chen gäbe, das mit der Geschich­te Russ­lands zusam­men­hängt und damit, dass die­ses Land sich nicht wirk­lich gewan­delt hat — zumin­dest nicht in der poli­ti­schen Füh­rung. Es ist die alte Gar­de, die herrscht, und Putin ist nur deren Expo­nent. So muss man den gespen­sti­schen Trep­pen­witz der Geschich­te mit­an­se­hen, dass aus­ge­rech­net Tra­di­tio­na­li­sten das kryp­to­kom­mu­ni­sti­sche Regime Russ­lands stüt­zen. So wan­deln sich die Zei­ten!

    Die UdSSR för­der­te alle pan­ara­bi­schen Staa­ten und misch­te auch sonst im Nahen Osten mit.
    Gegen den Isla­mis­mus geht Putin nur vor, wenn es ihm in sein Ziel hin­ein­passt, die rus­si­sche Hege­mo­ni­al­macht aus­zu­wei­ten bzw. die alte Sowjet­macht im Nahen Osten zu erhal­ten.

    Dass man­che syri­schen Chri­sten sich dar­an wie an einen Stroh­halm klam­mern, ist tra­gisch und ver­ständ­lich. Aber wir soll­ten uns das nicht her­neh­men und unse­re eige­nen Pro­ble­me mit dem US-Erpres­sungs­sy­stem dar­auf pro­ji­zie­ren.

    Mir fällt immer wie­der auf, dass vie­le, die das alte DDR-Regime noch erlebt haben, nicht so blau­äu­gig auf Putin set­zen — zu deut­lich steht ihnen noch die Erin­ne­rung an die Rus­sen vor Augen.

    Ich möch­te dar­an erin­nern, dass zur Zeit auch die USA in syri­en Bom­ben abwer­fen, und zwar schon viel län­ger als Russ­land. http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-und-usa-in-syrien-das-sind-die-ziele-der-luftangriffe-a-1056412.html
    Gewiss wer­den nun wie­der eini­ge meckern, weil ich ein „MSM“ ver­lin­ke, aber es geht um die Infor­ma­ti­on und die ist mit hoher Wahr­schein­lich­keit in die­ser Sache nicht falsch.

    Ich habe ver­schie­de­ne syri­sche Stim­men gehört — christ­li­che Stim­men. Sie set­zen durch­aus nicht alle auf Putin. Gera­de weil sie schlech­te Erfah­run­gen mit Assad gemacht hat­ten.
    Wir berück­sich­ti­gen hier viel zu wenig, dass dort in den Kir­chen ja nicht eitel Son­ne­schein herrscht, son­dern eine ähn­li­che Kor­rup­ti­on wie bei uns, so dass ein Christ dem andern nicht unbe­dingt trau­en kann.

    Wir wer­den es sehen, was das alles brin­gen wird.
    Aber ich möch­te dass wir hin­ter­her, wenn das Kind ganz im Brun­nen ist, dar­über auch ehr­lich dis­ku­tie­ren.

    • Sehr geehr­te Frau Zeit­sprung,
      zwei Sachen möch­te ich Ihnen mit­ge­ben :
      1.) Ich sel­ber und die Deutsch­rus­sen in unse­rer Fir­ma (die haben alle noch Ver­wand­te in Russ­land und besu­chen die­se öfters) sagen da was ganz ande­res als Sie. Die hal­ten gro­ße Stücke auf Putin.
      2.) Kön­nen Sie sich nicht vor­stel­len, dass genau die­ser Putin auf­grund sei­ner KGB-Zuge­hö­rig­keit Ein­blick in Geheim­do­ku­men­te gehabt hat und dar­auf­hin umge­schwenkt ist? Um sich das vor­stel­len zu kön­nen, muß man natür­lich wis­sen, wer den Westen wirk­lich (schon lan­ge) regiert.

      Noch was :
      Das Russ­land unter Putin hat die Adop­ti­on von rus­si­schen Kin­dern in Län­der, in denen Homo­se­xu­el­le Kin­der adop­tie­ren dür­fen, ver­bo­ten !!
      Die Pus­sy-Riot Akti­vi­stin­nen wur­den nach der Schän­dung der Erlö­ser­ka­the­dra­le ein­ge­sperrt, was den Westen ver­an­lass­te von Dis­si­den­ten zu reden.
      Was ist mit den US-geführ­ten Krie­gen in Afgha­ni­stan, Irak und mit der US-Unter­stüt­zung des „ara­bi­schen Früh­lings“, zu der auch der Krieg in Syri­en und im Irak zählt ??

      • Eine sub­jek­ti­ve Sicht vie­ler Rus­sen oder Russ­land­deut­schen auf Putin bestrei­te ich ja nicht — v.a. dann nicht, wenn man selbst eine ent­spre­chen­de poli­ti­sche Hal­tung hat…

        Nun ist aber Putins Tak­tie­rei nun mal ein Fak­tum, und das, was ich oben über sei­ne Spie­le im Nahen und Mitt­le­ren Osten sage, lei­der auch.

        Es geht mir nicht drum, wie sich Leu­te unter ihm „füh­len“, son­dern um das, was fak­tisch IST. Es gab auch Leu­te, die sich unter Sta­lin wohl­fühl­ten und unter Hit­ler und pass­ge­nau das ver­wirk­licht sahen, was sie sich wünsch­ten. Na und?

        Ich habe russ­land­deut­sche Freun­de, die es rein emo­tio­nal eher so wie ich sehen, übri­gens…

        Aber es geht nicht um Emo­tio­nen.

        Und nein, ich kann mir nicht vor­stel­len, dass man sich vom KGB-Chef ohne wei­te­re Erklä­rung zum Fromm­lamm wan­delt, in der Tat ist das unrea­li­stisch.

        Dass er Homos stoppt — na und?
        Das macht noch nicht zum guten Mann. Die Isla­mi­sten ermor­den teil­wei­se die Homos, Hit­ler hat sie in die KZs gesteckt, aber das macht die­se poli­ti­schen Ver­bre­cher ja nicht ver­trau­ens­wür­di­ger.

        Man muss also schon den gan­zen Mann genau­er anse­hen und dies nüch­tern.

      • Sehr geehr­te Frau Zeit­schnur,
        es ist ein elen­des rela­ti­vie­ren was Sie da betrei­ben.
        Ich habe die Erklä­rung gelie­fert, war­um sich Putin zum „Fromm­lamm“ (wie Sie es wie­der bezeich­nen) gewan­delt haben könn­te.
        Für Sie ist und bleibt Putin ein rotes Tuch.
        Nicht Putin, son­dern ein­zig Sie allein tak­tie­ren hier in die­sem Forum mit angeb­li­chen Fak­ten und Halb­wahr­hei­ten.
        Sie soll­ten sich mal die ver­brann­te Erde der letz­ten 20 Jah­re anschau­en die die „Ame­ri­ka­ner“ hin­ter­las­sen haben. Sie soll­ten sich auch mal Gedan­ken machen wel­che Cli­que den Westen wirk­lich regiert und wem die west­li­chen Poli­ti­ker fol­gen müs­sen.
        Es sind alles syri­sche Ein­hei­mi­sche wel­che sich von den Rus­sen end­lich ver­stan­den füh­len. Wer weiß es wie­der bes­ser ? Frau Zeit­sprung !!!!!
        Wenn Syri­en fällt, fällt der Iran in abseh­ba­rer Zeit. Dann steht die­se west­li­che Macht­cli­que (in die­sem Fall zusam­men mit den sun­ni­tisch beherrsch­ten ara­bi­schen Hel­fer­staa­ten) direkt an der Süd­gren­ze zu Russ­land. Kann das rus­si­sche Ein­gei­fen in Syri­en nicht auch von die­ser War­te aus gelei­tet sein ?????????
        „Kann es nicht, denn Putin ist der böse“
        In der Ukrai­ne (direkt vor der west­li­chen Haus­tü­re Russ­lands) steht jetzt schon die Nato. Der Putsch in der Ukrai­ne wur­de vom Westen orche­striert.
        In einem ande­ren Kom­men­tar haben Sie geschrie­ben, dass „die Eupho­rie was das rus­si­sche Ein­grei­fen in der Ukrai­ne betrifft ja auch schon längst abge­ebbt ist. Nein, die­se Eupho­rie ist längst nicht abge­ebbt !!
        Es ist nur die media­le Bericht­erstat­tung, wel­che stark zurück­ge­gan­gen ist.

      • @ vol­ten­au­er

        Bit­te ord­nen Sie Ihre Emo­tio­nen mir gegen­über und sei­en Sie dafür offen, in Ruhe die Fak­ten­la­ge zu betrach­ten.

        Es ist Ihr Welt­bild, dass der Westen an allem schuld ist und der Rest der Welt „Opfer“ oder „Kol­la­bo­ra­teur“ west­li­cher Poli­tik sei! Der Westen hat viel Schuld auf sich gela­den, ohne Zwei­fel, aber er ist den­noch nicht Ursa­che aller Miss­stän­de in der Welt.

        Aus die­sem fana­ti­sier­ten Welt­bild her­aus unter­stel­len Sie mir gewis­ser­ma­ßen einen umge­kehr­ten Fana­tis­mus, ver­ken­nen dabei aber voll­kom­men, dass ich an einem ande­ren Punkt ste­he und nicht aus einem pola­ri­sier­ten Den­ken her­aus argu­men­tie­re, son­dern in der all­ge­mei­nen Ver­wir­rung schlicht nicht den Kopf ver­lie­ren will und mir anse­he, was mir an Infor­ma­tio­nen zugäng­lich ist. Aus die­sen Infor­ma­tio­nen zie­he ich Schlüs­se — und zwar eigen­stän­di­ge.

        Es ist gut mög­lich, dass Ame­ri­ka in Zukunft nicht mehr die gro­ße Rol­le spielt. Sie und Ihre Mit-Schrei­er wer­den dann den Schlüs­sel zum Bösen ver­lie­ren und wer­den sich die Welt nicht mehr erklä­ren kön­nen.
        Oba­ma gesteht doch immer mehr das Ver­sa­gen der USA ein und weicht dif­fus zurück.

        Das alles ist ein Macht­spiel, des­sen Akteu­re auf allen Sei­ten kei­ne guten Absich­ten haben.
        Ihr Welt­bild ist unge­fähr auf dem Niveau der Star Wars-Fil­me — da ist der böse Darth Vader und dort sind die Guten…

        Das ist doch alles kin­disch. Auch wenn es von Erwach­se­nen vor­ge­tra­gen wird.

        Putin hat doch längst eine eura­si­sche Gegen­macht auf­ge­baut. Sei­ne Mili­tär­in­ter­ven­ti­on in Syri­en hat er sich von Peking abseg­nen las­sen, das die­sel­be inzwi­schen sogar offen­siv unter­stützt.

        Ich zitie­re mal:

        „Die Praw­da mel­de­te Ende Sep­tem­ber, dass Peking sei­ne Zustim­mung erteilt habe, die Rus­sen beim Ein­satz in Syri­en zu unter­stüt­zen. Laut Igor Moro­zow, Mit­glied des Aus­wär­ti­gen Aus­schus­ses Russ­lands, habe Chi­na bereits ein erstes Kriegs­schiff in das Mit­tel­meer ent­sandt und sei bereit, mit Mili­tär­ein­hei­ten an die syri­sche Küste zu fah­ren, um die Rus­sen zu unter­stüt­zen. Der Iran ist eben­falls Teil der Alli­anz und wer­de sich im Kampf gegen den IS mit der His­bol­lah betei­li­gen.“ http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/10/13/an-der-seite-putins-china-unterstuetzt-russland-in-syrien/

        Also im Klar­text: Chi­na wird sich am Krieg in Syri­en betei­li­gen.

        Das, was sich da von Osten her im offe­nen Schul­ter­schluss mit isla­mi­sti­scher Ideo­lo­gie auf­baut, ist nicht zu unter­schät­zen.
        Wäh­rend sie noch auf einen dubio­sen Mes­si­as namens Putin hof­fen, sind die Wei­chen schon in ganz ande­re Rich­tun­gen gestellt.

        Ihr Feh­ler und der vie­ler Tra­di­to­na­li­sten und poli­tisch Rechts­ge­rich­te­ten ist, dass Sie auf Hil­fe aus dem Fleisch hof­fen.
        Sie kön­nen da nur ver­lie­ren und schwe­ren irr­tü­mern ver­fal­len.

        Denn uns ist aus­drück­lich gesagt, dass es kei­ne Hil­fe aus dem Fleisch geben wird und das, was sich vor unse­ren Augen abspielt, unter der Zulas­sung Got­tes auf das Ende hin steht.

      • vol­ten­au­er, weit­ge­hend gebe ich Ihnen recht.
        Es geht nicht an, daß Frem­de und Aus­wär­ti­ge bestim­men ob Prä­si­dent Putin gut oder schlecht für Ruß­land ist. Das ist nicht unse­re Auf­ga­be zu beur­tei­len.
        Jeden­falls wird die Kir­che Ruß­lands pri­vi­li­giert und geschützt und von der Staats­macht geför­dert und sub­ven­tio­niert. Das ist sehr löb­lich. Obwohl da vie­les noch zu tun ist. Denn die Kir­che muß sämt­li­che gesell­schaftl. Ebe­nen durch­wir­ken kön­nen.
        Bei der ukrai­ni­schen Ange­le­gen­heit ist es sehr dif­fi­zil. Ich per­sön­lich tei­le selbst­ver­ständ­lich den Stand­punkt der grie­chisch-katho­li­schen Hier­ar­chie des Lan­des. Aber Ukrai­ne ist hier nicht das The­ma.
        Jeden­falls hat Prä­si­dent Putin in der Syri­en­fra­ge zum Glück ein­ge­grif­fen und wird die Imp­le­ntie­rung des von vie­len westl. Staa­ten beschick­ten „Rebel­len“ also Ter­ro­ru­i­sten-Sche­mas für Syri­en (zumin­dest in eini­gen Gebie­ten im westen des Lan­des) gemein­sam mit Iran noch abwen­den. Steigt die VR Chi­na noch ins syri­sche Feld ein wird die anti­ter­ro­ri­sti­sche Pha­lanx zusätz­lich gestärkt.

      • @ J.G. Rat­kaj

        Putin hat nicht „Gott sei Dank“ ein­ge­grif­fen in Syri­en, so als ob die andern nichts täten.
        Die USA flie­gen schon viel län­ger Angrif­fe gegen den IS als Putin!

        Sei­en Sie doch ehr­lich und gegen Sie zu, dass Sie hoch­gra­dig par­tei­isch sind.
        Aber dar­aus zu machen, alle andern täten nichts, ist nicht red­lich.

      • Es geht nicht nur um IS. Die „Rebel­len“ in den west­li­chen Gebie­ten (ali­men­tiert und beschickt durch die Emi­re und eini­gen westl. Staa­ten), wel­che Ruß­land aus der Luft bekämpft sind kei­nen Deut bes­ser und momen­tan für die syri­sche Regie­rung weit gefähr­li­cher. Daher ent­fällt momen­tan auch das Gros der Ope­ra­tio­nen der rus­si­schen Luft­waf­fe auf deren Stel­lun­gen.

      • @Ratkaj @Voltenauer & Mit­dis­ku­tan­ten

        Man soll­te ein­fach zur Kennt­nis neh­men, dass @Zeitschnur Katho­li­kin und Zio­ni­stin ist, wes­halb ihr die Inter­es­sen Isra­els sacro­sankt sind, wie allen Zio­ni­sten wahr­schein­lich das „Heiligste„und Unan­tast­bar­ste über­haupt. Da kön­nen dann auch die Chri­sten des Ori­ents über die Klin­ge sprin­gen…
        Der IS spielt eine Rol­le, die ohne Zustim­mung Isra­els in der Regi­on undenk­bar wäre. Das erklärt, war­um die Schwar­ze Fah­ne und der Zions­stern ein­träch­tig am Golan wehen. Erz­fein­de gehen anders mit­ein­an­der um. Wie, das haben die Isla­mi­sten aus­rei­chend bewie­sen.
        Die Inter­es­sen und die Rol­le Isra­els im Nahen Osten und beim IS erklärt die Hal­tung von @Zeitschnur pünkt­lich wie eine Kampf­ma­schi­ne. Wider­spruch wird nicht gedul­det.
        Den Rest erle­digt ihr unge­bro­che­ner Gel­tungs­drang.

      • Ich per­sön­lich bin der Mei­nung, dass Putin mit man­chen Recht hat, aber nicht mit allem. Er hat trotz allem eine sehr lan­ge und tief­grei­fen­de Aus­bil­dung im kom­mu­ni­sti­schen Gedan­ken­gut, die sicher nach­wirkt. Er hat meh­re­re Sei­ten und Aspek­te in sich.

    • Es ist aus­ge­zeich­net und löb­lich wenn sich Chi­na die­ser Alli­anz anschließt und die­se anti­ter­ro­ri­ti­sche Sym­ma­chie ergänzt und ver­stärkt. Die Part­ner und Freun­de des Westens im Kampf um Syri­en schei­nen Sie gar nicht zu stö­ren.

      • Genau, Pro­le­ta­ri­er, Faschi­sten und schii­ti­sche Isla­mi­sten aller Län­der ver­ei­nigt euch, Haupt­sa­che der Erz­feind Ame­ri­ka wird bekämpft.

        Fei­ner aus­ge­drückt: Für Sie hei­ligt der Zweck die Mit­tel?

      • Aus Per­spek­ti­ve der bedräng­ten syri­schen Regie­rung und der loya­len Staats­bür­ger ist der Ein­griff die­ser drei Mäch­te als Ver­bün­de­te sehr begrü­ßens­wert und man kann wie­der etwas Mut fas­sen ange­sichts eines heim­tücki­schen Fein­des. Ihre Dämo­ni­sie­rung die­ser drei sehr bedeu­ten­den Staa­ten tei­le ich frei­lich über­haupt nicht.

  5. Das sind sehr gute Repli­ken durch den Patri­arch der Chaldä­er Lou­is Raphaël I. Sako. Frei­lich wird er bei sei­nen welt­frem­den und in ihrem alber­nen Ire­nis­mus voll­kom­men ver­blen­de­ten ver­blen­de­ten Amts­kol­le­gen in Rom dafür wenig Ver­ständ­nis oder gar Zuspruch fin­den kön­nen. Wenig­stens haben Ruß­land und natür­lich auch Iran die Bri­sanz erkannt und ste­hen der legi­ti­men syri­schen Regie­rung in ihrem Über­le­bens­kampf gegen sämt­li­che fana­ti­sche Insur­gen­ten und inter­na­tio­na­le Ter­ro­ri­sten treu­lich als Bünd­ner bei. Vor­bild­lich ist auch die Unter­stüt­zung des Mos­kau­er Patri­ar­cha­tes für die bedräng­ten Christ­gläu­bi­gen vor Ort in der Levan­te. Trotz der momen­ta­nen Rezes­si­on spen­den vie­le Gläu­bi­ge Ruß­lands Gel­der für Ver­sor­gung aber auch Bewaff­nung. Auch mel­den sich immer mehr kampf­erfah­re­ne Rus­sen als Frei­wil­li­ge um die Regie­rungs­kräf­te in ihrem Kampf zu unter­stüt­zen.

    • Die­ser Patri­arch Sako redet auch heu­te so und mor­gen anders. Noch vor einem Jahr hat er islam­freund­li­che Durch­hal­te­pa­ro­len von sich gege­ben, die in allen Medi­en abge­druckt wur­den.

      Kostpröb­chen:

      „Über­all im Mitt­le­ren Osten herrscht das Gefühl eines Kreuz­zugs gegen den Islam. Die vie­len Reden und Arti­kel über die ver­meint­li­che Ver­knüp­fung von Ter­ro­ris­mus und Islam sor­gen auf mus­li­mi­scher Sei­te für Aggres­si­vi­tät gegen Chri­sten.“

      http://www.cibedo.de/muslime_deutschland_integrieren.html

      Was denn jetzt?

      • CIBEDO : Arbeits­stel­le der deut­schen Bischofs­kon­fe­renz.
        Nun ja, bei die­sen Quel­len ver­ste­he ich so lang­sam Ihre Gedan­ken­gän­ge.

      • Den­ken Sie doch mal scharf nach: Es ist völ­lig egal, WER den O‑Ton des Patri­ar­chen mel­det, solan­ge es der O‑Ton ist!
        Klar soweit?
        Und DASS das der O‑Ton Sakos ist, dar­über kann hier kein Zwei­fel bestehen.
        Er wur­de nie­mals demen­tiert und ent­spricht auch vie­len ande­ren State­ments Sakos, die selbst in den Tages­zei­tun­gen wel­cher Cou­leur auch immer gemel­det wur­den.

      • Gut, daß Sie über den Din­gen ste­hen und alles bes­ser zu wis­sen mei­nen wie die Hier­ar­chen der ori­en­ta­li­schen Kir­chen.
        Patri­arch Lou­is Raphaël I. Sako ist ein bewun­derns­wer­ter Hir­te und Seel­sor­ger.

      • @ J.R. Rat­kaj

        Ja, Ihre Mei­nung sei Ihnen ja prin­zi­pi­ell unbe­nom­men, aber wie­so die Pole­mik? Ich sage Ihnen, war­um Ihnen nichts bleibt außer Pole­mik:
        Sie haben auf mei­ne berech­tig­ten Fra­gen, die sich an die Tak­tik Sakos knüp­fen, näm­lich kei­ne Ant­wort, die — zumin­dest wenn man katho­lisch denkt — über­zeu­gend wäre.

        Ich stel­le mich nicht über die­se Leu­te. Aber wenn sie feh­len und fei­ge oder dop­pel­zün­gig sind, dann ist das den­noch unglaub­wür­dig.

      • Sie pole­mi­sie­ren doch gegen den geehr­ten Patri­ar­chen Sako. Die­ser Hier­arch der Chaldä­er han­delt und agiert beson­nen. Er und die Sei­nen kämp­fen um ihr Über­le­ben.

  6. Wenn­gleich ich mich über jede Erleich­te­rung des grau­sa­men Loses der ori­en­ta­li­schen Chri­sten freue, möch­te ich vor nai­vem Ver­trau­en zu Prä­si­dent Putin (des­sen Vater übri­gens Epstein und des­sen Mut­ter, eine Kon­ver­ti­tin zur Ortho­do­xie, Scha­lo­mo­wa hieß ) war­nen. Dem wäre viel hin­zu­zu­fü­gen, ich möch­te es aber bei die­ser sehr all­ge­mei­nen War­nung belas­sen.

    • Das sind doch alles bloß Gerüch­te — die­se Sche­lo­mo­va soll ja gar nicht sei­ne rich­ti­ge Mut­ter sein, son­dern eine gewis­se Vera Putin… die das Kind von einem gewis­sen Pla­ton Pri­wa­low bekam, der aber schon ver­hei­ra­tet war. Und weil der neue Mann, den sie spä­ter hei­ra­te­te, die­sen unehe­li­chen Jun­gen nicht um sich haben woll­te, wur­de er weg­ge­ge­ben und anders­wo erzo­gen — angeb­lich…

      Wer bie­tet mehr? Viel­eicht ist Putin ein­fach vom Him­mel gefal­len, wer weiß, ein Engel viel­leicht.…

      http://www.zeit.de/feature/wladimir-putin-mutter

  7. Man wird ver­su­chen eine gei­m­ein­sa­me Lösung aller Betei­lig­ten zu fin­den, auch bezüg­lich einer mili­tä­ri­schen Opti­on, dies wird aber gna­den­los in die Hose gehen, da zu vie­le Inter­es­sens­kon­flik­te sich im Wege ste­hen, wer nach­gibt dem droht der Unter­gang, ob Iran, Isra­el, Russ­land, USA oder Tür­kei oder Syri­en. Jetzt zum eigent­li­chen Pro­blem, Tan­go Fran­ze der Ket­zer aus der Vil­la Kun­ter­bunt. Ein Häre­ti­ker als Papst­dar­stel­ler der alles ande­re als christ­lich ist aber schwa­felt als sei er ein Christ gehört ins Gefäng­nis und zwar in ein katho­li­sches (!) Gefäng­nis, glei­ches gilt für die­sen Dackel des Regimes Isra­els der sich hier als Kanz­le­rin aus­gibt, noch so ein Lai­en­schau­spiel. Aber dies kann nur von Katho­li­ken getan wer­den, unse­re Untä­tig­keit ist das Ben­zin im Motor die­ser paga­ni­sti­schen Legi­on die Rom zer­stört, es ist und bleibt eine katho­li­sche Ange­le­gen­heit, auch die kläg­li­che Gegen­re­for­ma­ti­on die unver­züg­lich mit der Refor­ma­ti­on been­det wer­den muss ist eine katho­li­sche Ange­le­gen­heit. Isra­el ist die Katho­li­sche Kir­che, allei­ne das katho­li­sche Bischö­fe so ein Pseu­do-Regime in der Wüste aner­ken­nen ist Ver­rat sowohl an Reli­gi­on wie auch an Volk, last but not least ist es Ver­rat an Jesus Chri­stus, eine „täg­li­che poli­ti­sche Häre­sie“ qua­si. Die­ses Geschwätz vom alten Bund ist abso­lut über­flüs­sig, es gibt nur einen Bund oder kei­nen, die­ser Bund ist katho­lisch, wir sind Isra­el. In der Ver­hei­ssung Abra­hams gibt es weder Jude noch Grie­che, sogar Abra­ham wuss­te es schon, aber die­se Nat­tern beru­fen sich auf Abra­ham, genau­so wie ihr Zög­ling der Islam. Jeder der sich mit Juden oder Mos­lems arran­giert ist ein Feind Chri­sti und ein Feind des wah­ren Isra­els, der Katho­li­schen Kir­che. Also wenn Jesus Chri­stus ver­ra­ten wird ist es nicht ver­wun­der­lich das auch sei­ne Anhän­ger ver­ra­ten wer­den, mor­gen seid es Ihr, wenn Ihr wei­ter­hin nur zuschaut, von unter­las­se­ner Hil­fe­lei­stung zum Opfer, so geht das. Ja Satan reibt sich die Fin­ger wenn Chri­sten ster­ben, Jesus bestimmt nicht. Es ist ganz klar was jetzt getan wer­den muss, aber dies wird alles in der Welt zer­stö­ren, aber die Welt will es ja so, dann soll es so sein. Wenn die­ser Schau­spie­ler in Rom Tan­go tan­zen will dann bekommt er das jetzt, ich habe mich ent­schie­den gegen die­se Nat­ter und für Chri­stus, ab heu­te herrscht Mars. Gestern gin­gen mir die Lich­ter auf und durch die­sen Arti­kel habe ich es bestä­tigt bekom­men in Form mei­ner Ant­wort, eine Reflek­ti­on des Moments wah­rer Bege­ben­hei­ten.

  8. Es ist gut, Ruß­land die­sen Ent­schluß zur Inter­ven­ti­on gefasst hat. Ver­gleicht man die loka­len Allier­ten des Westens und die­je­ni­gen Ruß­lands wird deut­lich, daß Ruß­land auf der rech­ten Sei­te kämpft und strei­tet.

  9. @zeitschnur (14. Okto­ber 2015, 15:54)

    Putin hat nicht „Gott sei Dank“ ein­ge­grif­fen in Syri­en, so als ob die andern nichts täten.
    Die USA flie­gen schon viel län­ger Angrif­fe gegen den IS als Putin!

    Sei­en Sie doch ehr­lich und gegen Sie zu, dass Sie hoch­gra­dig par­tei­isch sind.
    Aber dar­aus zu machen, alle andern täten nichts, ist nicht red­lich.

    ———–
    Sr. Hatu­ne Dogan:
    „Ame­ri­ka und West­eu­ro­pa behaup­ten, dass sie alles tun, um sol­che Ver­bre­chen zu ver­hin­dern. Aber sie lügen, sie tun fast nichts“, so Sr. Hatu­ne. Die Ame­ri­ka­ner „die mit ihrer Radar­über­wa­chung welt­weit jede Nadel auf dem Boden fin­den, wol­len offen­bar nicht den IS aus­schal­ten und den Kon­flikt wirk­lich been­den“.

    http://www.kath.net/news/51409

Kommentare sind deaktiviert.