Lesbische „Bischöfin“ fordert: Islam statt Kreuz

Eva Brunne: Mekka statt Kreuz
Eva Brun­ne: Mek­ka statt Kreuz

(Stock­holm) „Es gibt Nach­rich­ten, die es ernst­haft ange­mes­sen erschei­nen las­sen, von gei­sti­ger Eutha­na­sie zu spre­chen“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na. Dazu gehört der jüng­ste, hyper-öku­me­ni­sche und hyper-mul­ti­kul­tu­rel­le Vor­schlag der luthe­ri­schen Bischö­fin von Stock­holm. Im schwe­di­schen Fern­se­hen SVT schlug Brun­ne vor, alle christ­li­chen Sym­bo­le aus der See­manns­kir­che von Free­port zu ent­fer­nen und statt des­sen durch eine Mih­rab die Gebets­rich­tung nach Mek­ka zu kenn­zeich­nen. Der Sinn und Zweck der Übung? Um die „Gefüh­le“ der anders­re­li­giö­sen Matro­sen und Schiffs­rei­sen­den „nicht zu ver­letz­ten“ und sie viel­mehr ein­zu­la­den, die (ehe­ma­li­ge) Kir­che zu besuchen.

Die beken­nen­de Les­be Eva Brun­ne, lei­tet seit 2009 das libe­ra­le Vor­zei­ge­bis­tum der ehe­ma­li­gen schwe­di­schen Staats­kir­che. Wel­che gei­sti­gen Fol­gen das mit sich zieht, zeigt der jüng­ste Vor­schlag: Islam statt Kreuz.

An der Erfin­dung eines „mul­ti­funk­tio­na­len Reli­gi­ons­tem­pels“ wird schon lan­ge getüf­telt. In Euro­päi­schen Flug­hä­fen und Kran­ken­häu­sern fin­den sich unde­fi­nier­ba­re „Medi­ta­ti­ons­or­te“. „Ein Zim­mer für die Gläu­bi­gen ande­rer Reli­gio­nen zur Ver­fü­gung stel­len heißt nicht, den eige­nen Glau­ben nicht zu ver­tei­di­gen“, recht­fer­tig­te sich Brun­ne. „Die Pasto­ren sind geru­fen, Chri­stus zu ver­kün­den. Das tun wir jeden Tag und gegen­über jedem, dem wir begeg­nen. Das heißt aber nicht, daß wir gegen­über Anders­gläu­bi­gen gei­zig sind.“

„Reiner Synkretismus und totaler Relativismus“

Die­se Wor­te „sind ein Mix aus rei­nem Syn­kre­tis­mus und tota­lem Rela­ti­vis­mus“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na. Die Reak­tio­nen „jener, die noch etwas gesun­den Men­schen­ver­stand bewahrt haben,“ lie­ßen nicht auf sich war­ten. Kiki Wet­ter­berg, der Rek­tor der See­manns­kir­che sag­te der Tages­zei­tung Dagen: „Ich habe kein Pro­blem damit, daß mos­le­mi­sche oder hin­du­isti­sche See­fah­rer hier­her­kom­men und beten. Wir sind aber eine christ­li­che Kir­che. Daher haben unse­re Sym­bo­le zu blei­ben. Wenn ich eine Moschee besu­che, ver­lan­ge ich von ihnen ja nicht, daß sie ihre Sym­bo­le ent­fer­nen. Es ist mei­ne Ent­schei­dung, dort­hin zu gehen.“

Glei­cher Mei­nung ist Pastor Patrik Pet­ters­son von Stock­holm, der auf sei­nem Blog den Vor­schlag sei­ner les­bi­schen Bischö­fin scharf kri­ti­sier­te: „Christ­li­che Kir­chen und Kapel­len sind kein öffent­li­cher Raum, über den jeder und zu jedem belie­bi­gen Augen­blick ver­fü­gen kann.“

Brun­ne ist für ihre Skan­da­le bekannt. Bereits ihre Wahl zur „Bischö­fin“ war umstrit­ten. Sechs Rekur­se wur­den ein­ge­bracht, um eine Annul­lie­rung der Wahl zu errei­chen. Die Vor­wür­fe reich­ten von Wahl­ab­spra­chen bis Wahl­fäl­schung. Anstoß erreg­te vor allem ihre öffent­lich zur Schau getra­ge­ne Homo­se­xua­li­tät. Vor neun Jah­ren habe ihre les­bi­sche Part­ne­rin, eben­falls luthe­ri­sche Pasto­rin, eine „gemein­sa­me“ Toch­ter zur Welt gebracht. Was per se schon ein Affront gegen jede intel­lek­tu­el­le Red­lich­keit ist, da zwei Frau­en, auch kei­ne luthe­ri­schen Pasto­rin­nen, trotz aller bio­ethisch umstrit­te­nen Tech­nik kein Kind zeu­gen können.

Kaum von den Libe­ra­len, den von ewi­ger Neue­rungs­sucht Getrie­be­nen ins Bischofs­amt geho­ben, beeil­te sich die neue „Bischö­fin“ schwe­di­schen und aus­län­di­schen Medi­en für Homo­se­xu­el­le Inter­views zu geben.

Die schwe­di­schen Bauch­schmer­zen mit Brun­ne sind längst nicht zu Ende, wie der jüng­ste Isla­mi­sie­rungs­vor­schlag belegt.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Cor­ris­pon­den­za Romana

50 Kommentare

  1. Spon­tan möch­te ich die­ser Pseu­do-Bischö­fin ger­ne zurufen:
    „Frau, zieh Dei­ne Kle­ri­ker-Klei­dung mit­samt Krä­gel­chen aus, nimm Dein Bischofs­kreuz ab, das Du am Hals trägst und tren­ne Dich kon­se­quent von allem, was nur irgend­wie an Christ­li­ches erin­nern könn­te. Dies alles ist doch nur Kostümierung!“

  2. Es ist sehr scha­de, dass Schwe­den — einst ein treu­es katho­li­sches Land — mit poli­ti­scher Bra­chi­al­ge­walt zum Abfall gebracht in sei­ner kirch­li­chen Struk­tur — beson­ders deren Amts­trä­ger der­art ver­kom­men ist. Wer vom Fel­sen Petri weg­geht — lan­det auf Sand und über­steht kei­nen Sturm, nicht ein­mal ein Gewitter.
    NB Fel­sen Petri nicht Bergolio !
    Ich lei­de mit den dor­ti­gen Men­schen und bit­te die vor­an­ge­gan­ge­nen hei­li­gen Mön­che und Non­nen jenes Lan­des um deren mäch­ti­ge Für­bit­te und bin zuver­sicht­lich, die erstar­ken­de katho­li­sche Kir­che Vor­ort wird zuneh­men an Zahl und Verdienst.

    • Rich­tig. Dabei war die Kir­che Schwe­dens noch bis in die 1950er sehr hoch­kirch­lich geprägt. In der Lit­ur­gie kommt das heu­te an eini­gen Orten noch immer zum Aus­druck und man erahnt noch, daß das prä-refor­ma­to­ri­sche Schwe­den sicher einst eine Zier­de der katho­li­schen Reli­gi­on war.
      Schwe­den bil­det aber heu­te das Labo­ra­to­ri­um für ekkle­sia­le und gesell­schafts­po­li­ti­sche Expe­ri­men­te. Mit ver­hee­ren­den Fol­gen für Staat und Kirche.

    • @hedi züger
      Ich muss Ihnen lei­der wider­spre­chen. Schwe­den war, geschicht­lich gese­hen nur für eine äusserst kur­ze Zeit ein katho­li­sches Land. Wäh­rend bei­spiels­wei­se die Hei­li­gen Apo­steln Petrus und Pau­lus, die Jesu gekannt hat­ten zu ihren Leb­zei­ten nach Rom kamen und erste christ­li­che Gemein­den in Gal­li­en und im Rhein­land im ersten Jahr­hun­dert nach Chri­sti ent­stan­den, kam Schwe­den erst um das Jahr 850 in Berüh­rung mit dem Chri­sten­tum durch den hei­li­gen Ans­gar, zuerst erfolg­los. Erst um 1008 n.C. liess sich ein schwe­di­scher König tau­fen, das Land blieb aber über­wie­gend heid­nisch bis um das Jahr 1200. Noch Mit­te des 12.Jahrhunderts wur­den christ­li­che Köni­ge durch ihre heid­ni­schen Adli­gen ermor­det. Wenn man berück­sich­tigt, dass die evan­ge­li­sche Refor­ma­ti­on schon 1544 als Staats­re­li­gi­on ein­ge­führt wur­de, durch einen König der sich am Eigen­tum der Klö­ster berei­chern woll­te, war der Katho­li­zis­mus besten­falls wäh­rend 350 Jah­re (auf dem Papier 500 Jah­re) bestim­mend. Den muss man die 2000-jäh­ri­ge katho­li­sche Geschich­te auf den Gebie­ten des frü­he­ren römi­schen Rei­ches ent­ge­gen­hal­ten. Wenn man des Übri­gen weiss, dass in Schwe­den das Weih­nachts­fest nach dem frü­he­ren heid­ni­schen Namen des Son­nen­wen­de­fest Jul­fest bezeich­net wird, wirft das die Fra­ge auf ob über­haupt das Chri­sten­tum im Land mehr war als besten­falls ein kos­me­ti­scher Anstrich um die heid­ni­schen Wur­zeln des Lan­des zu über­tün­chen. Inso­fern könn­te man die Refor­ma­ti­on als eine Art Revan­che des Hei­den­tums anse­hen. Das wür­de glei­cher­ma­ssen der Syn­kre­tis­mus der luthe­ri­schen „Bischö­fin“ erklä­ren der sich aus viel älte­ren heid­ni­schen Wur­zeln spei­sen wür­de. Das bedeu­tet selbst­ver­ständ­lich nicht, das das Land ein aus­sichts­lo­ser Fall für das Chri­sten­tum wäre, die Pro­ble­ma­tik muss aber ver­stan­den wer­den. Sie ist mei­nes Erach­tens nur durch eine katho­li­sche Neu­mis­sio­nie­rung zu lösen.

      • Erstens sind 500 Jah­re kei­ne „äußerst kur­ze Zeit“, und zwei­tens hat­ten Sie sol­che Situa­tio­nen auch im heu­ti­gen Deutsch­land. Auch hier hat die Chri­stia­ni­sier­un­glängst nicht alle Land­stri­che erfasst, und noch im Hoch­mit­tel­al­ter leb­ten hier Men­schen in den alten heid­ni­schen Kulten.

        Zudem ist es wohl kei­ne Fra­ge, wie lan­ge ein Land katho­lisch war und ob der hl. Petrus sei­nen Fuß je dort­hin gesetzt hat, son­dern eher des rea­len und leben­di­gen Glau­bens derer, die den Glau­ben annehmen.

      • Da möch­te ich ein­mal @zeitschnur voll und ganz bei­pflich­ten. Es geht um den rea­len und geleb­ten Glau­ben. Da den­ke ich beson­ders an die Zister­zi­en­ser­klö­ster Alva­stra und beson­ders Bonae val­lis, wel­che stark im Glau­ben und unver­brüch­li­cher Treue zur hl. kath. Kir­che selbst mit dem Mar­ty­ri­um ein herr­li­ches Zeug­nis gege­ben haben. Ent­ge­gen allem Lug und Trug der geld­gie­ri­gen Verfolger.

      • @hedi züger und zeitschnur,
        Ich glau­be auch wenn man das Bei­spiel Deutsch­land nimmt, erkennt man, dass die Dau­er der Chri­stia­ni­sie­rung eines Land­strichs eine Bedeu­tung hat und nicht nur der indi­vi­du­el­le Glau­ben. So waren in Deutsch­land die Gegen­den am Rhein im Westen und im Süden schon zur Römer­zeit chri­stia­ni­siert, im 9. Jahr­hun­dert erreich­te die Chri­stia­ni­sie­rung die Elbe, nach der Erobe­rung Sach­sens durch Karl den Gro­ssen. Erst im 11. und 12.Jahrhundert wur­den die wen­di­schen Sied­lungs­ge­bie­te nord­öst­lich der Elbe chri­stia­ni­siert, Ost­preu­ssen erst im 13.Jahrhundert durch den Deut­schen Orden. Die Dau­er der Chri­stia­ni­sie­rung hat­te auch in der wei­te­ren deut­schen Geschich­te eine Bedeu­tung. Wit­ten­berg, die Wie­ge der Refor­ma­ti­on liegt an der Elbe etwa an der Gren­ze des unter Karl dem Gro­ssen chri­stia­ni­sier­ten Gebiets. Die Refor­ma­ti­on brei­te­te sich über­wie­gend in den Gebie­ten aus, die am Spä­te­sten Christ­lich gewor­den waren und in denen der Wider­stand gegen den Füh­rungs­an­spruch Roms in geist­li­cher und welt­li­cher Hin­sicht am Gröss­ten war. Dage­gen blie­ben die alten römi­schen Gebie­te am Rhein und an der Donau katho­lisch. Die­se kul­tu­rel­le Tren­nung hat­te auch im 20.Jahrhundert noch Aus­wir­kun­gen. In den 30er Jah­ren, waren alle Tei­le Deutsch­lands glei­cher­ma­ssen von der Welt­wirt­schafts­kri­se betrof­fen. Den­noch stell­ten die Natio­nal­so­zia­li­sten an den Wah­len der 30er Jah­re aller­höch­stens 20 bis 30% der Stim­men in den katho­li­schen Gebie­ten West und Süd­deutsch­lands. In den Evan­ge­li­schen Län­der Mit­tel-und Ost­deutsch­lands dage­gen Wäh­ler­an­tei­le von min­de­stens 60% (bis 70% in Ost­preu­ssen). Auch waren die evan­ge­li­schen Chri­sten von einer Bewe­gung der „Deut­schen Chri­sten“ unter­wan­dert die sehr emp­fäng­lich für die neu­heid­ni­schen The­sen eines Alfred Rosen­bergs waren. Der orga­ni­sier­te Wider­stand gegen die Eutha­na­sie im 3.Reich kam von katho­li­scher Sei­te, von Bischof von Mün­ster Kle­ment August Graf von Gah­len. Die „wei­sse Rose“ agier­te auch vom katho­li­schen Mün­chen. Nach dem Kriegs­en­de kam Mit­tel­deutsch­land, die spä­te­re DDR unter kom­mu­ni­sti­scher Herr­schaft. Tra­di­tio­nell waren die Katho­li­ken in die­sem Teil Deutsch­lands eine Min­der­heit, nur lokal z.B. im Eichs­feld, in man­chen Tei­len Sach­sens fan­den sich katho­li­sche Mehr­hei­ten. Die Katho­li­ken haben sich den­noch in den 40 Jah­ren DDR Geschich­te viel bes­ser gegen die staat­lich ver­ord­ne­te Ent­christ­li­chung gewehrt. Das alles beweist, dass die Dau­er der christ­li­chen und vor allem katho­li­schen Prä­gung einer Kul­tur von aus­schlag­ge­ben­der Bedeu­tung ist.

  3. Die christ­li­chen Sym­bo­le an ihrer Klei­dung, ja ihr Amt könn­te Anders­gläu­bi­ge vor den Kopf schla­gen oder belei­di­gen, da muss man kon­se­quent sein und alles Christ­li­che nie­der­le­gen und parteilose/neutrale Politiker/in/x/y/z werden.

    Die ist bestimmt von der Homo­lob­by unter­ge­schla­ge­ne wor­den. Sie soll­te umkeh­ren, solan­ge sie noch kann, so wie die Men­schen in Nini­ve, bevor Got­tes Gna­den­zeit vor­bei ist. Bit­te auch die­se Stel­le von König Salo­mo lesen 1 Köni­ge 11,1–13 !

    Isla­mi­sten wür­den Sie und ihre les­bi­sche Part­ne­rin lyn­chen, wenn die­se an der Macht wären. Homo­se­xua­li­tät ist im Islam eine schwe­re Sünde.

  4. Heu­te ist aus­ge­rech­net das Rosen­kranz­fest im Geden­ken an die See­schlacht von Lepan­to! Das waren Zei­ten als es noch rich­ti­ge Män­ner gab!

    Frau­en im Prie­ster­amt sind ja sowie­so ein Witz (ich bin eine Frau). Da geht alles, besof­fen bei Rot über die Ampel fah­ren und sich schei­den lassen…

    Hier der Kom­men­tar eines Ber­bers, der noch ganz klar im Kopf ist:

    „islam ist eine gei­stes­krank­heit, die vor allem men­schen befällt mit einem IQ von unter 90! islam muss ver­bo­ten wer­den, dies ist kei­ne reli­gi­on son­dern eine faschi­sti­sche ideo­lo­gie, und steht dem nazi­re­gime von damals in nichts nach. mord, gewalt und zwang das ist islam! ich bin kein deut­scher ich bin ber­ber und aus afri­ka von vor über 30 jah­ren ein­ge­wan­dert als ich 3 jah­re alt war mit mei­ner fami­lie. ich will das deutsch­land zurück, in dem ich auf­ge­wach­sen bin. ich will demo­kra­tie, grund­ge­setz und die deut­sche kul­tur, des­we­gen sind wir her gekom­men. pegi­da ist die ein­zi­ge chan­ce den islam auf­zu­hal­ten. deut­sche, unter­schreibt gegen islam­ver­bot, nur so wer­det ihr euch selbst ret­ten. tole­ranz ist die letz­te tugend einer unter­ge­hen­den gesellschaft!“

    Quel­le: http://www.youtube.com/watch?v=a73Q9UgAaH4

    Leo Zag­a­mi behaup­tet, es gäbe eine Unter­wan­de­rung des Islam im Vati­kan in Kar­di­nal­s­krei­sen. Für die Bri­sanz sei­ner Ent­hül­lun­gen spricht, daß sei­ne Bücher in katho­li­schen ita­lie­ni­schen Buch­hand­lun­gen nicht ver­kauft werden.

    O‑Ton Pope Fran­cis im Flie­ger: „Der Koran ist ein fried­li­ches Buch“

    Gute Nacht Europa!

    • Sol­che Kom­men­ta­re heben sich aller­dings nicht über das Niveau der oben abge­bil­de­ten luthe­ri­schen Bischö­fin ab — im Gegen­teil, sie unter­que­ren sie noch durch dump­fe Res­sen­ti­ments und Belei­dun­gun­gen gan­zer Menschengruppen.
      Nicht nur Ihr dum­mes Geschwätz über besof­fe­ne Frau­en (als ob Trunk­sucht nicht v.a. ein Män­ner­pro­blem wäre, auch und v.a. von Kle­ri­kern!!!) ist das, was man „Dis­kri­mi­nie­rung“ nennt, son­dern vor allem das, was Sie über Mus­li­me sagen: Nein, der Islam ist kei­ne „Gei­stes­krank­heit“ und wird nicht nur von Men­schen „mit einem IQ unter 90“ geglaubt.

      Der Islam ist eine Reli­gi­on, die das Chri­sten­tum im süd­li­chen Mit­tel­meer­raum erfolg­reich und über Jahr­hun­der­te weg über­rannt und unter­wor­fen hat­te. Wie hoch wäre nach Ihrer fleisch­li­chen Logik dann der IQ der Chri­sten? Zwin­gend ja wohl min­de­stens unter 80.

      Das ist alles geist­lo­ses Geschwätz!
      Nicht nur der IQ als „Maß­ein­heit“ samt dem zugrun­de­lie­gen­den Intel­li­genz­kon­zept sind hoch­gra­dig fragwürdig.
      Chri­sten­tum und Islam sind kei­ne Fra­ge der Intel­li­genz, son­dern der gött­li­chen Offen­ba­rung bzw. einer sata­ni­schen Entgegnung.

      Für mich ist die Tat­sa­che, dass über eine Mil­li­ar­de Men­schen in den Islam hin­ein­ge­bo­ren wer­den und ver­mit­telt bekom­men, dass die­se Reli­gi­on die letz­te und end­gül­ti­ge Offen­ba­rung Got­tes sei, von der sie nur unter Absturz in die Höl­le abfal­len dür­fen, das Pro­blem, das wir haben: Die Tabu­gren­ze die­ser Men­schen, auch nur ent­fernt mit Distanz über ihre Reli­gi­on nach­zu­den­ken, ist so hoch gesetzt, dass vie­le es nicht wagen und unter unsäg­li­chen see­li­schen Qua­len lei­den. Sie sind ja gewis­ser­ma­ßen dadurch „gebannt“.

      Wich­tig wäre, dass sich das Chri­sten­tum nicht ähn­lich „ban­nend“ ver­hält, indem es ent­we­der die­se Men­schen in die­se ihre Schran­ken förm­lich zurück­stößt, anstatt ihnen die fro­he Bot­schaft zu verkünden.
      Es ist aber auch eine Form des „Bann­fluchs“, wenn Katho­li­ken eben­so flu­chend und ban­nend auf­tre­ten, wie @ sma­ragd das tut.

      Wie sanft und ein­fühl­sam ging Jesus auf jeden ein, auch den Nicht­ju­den! Er reagier­te tat­säch­lich wert­schät­zend z.B. auf die Sama­ri­te­rin — nicht nur als Frau, son­dern als Anders­gläu­bi­ge und führ­te sie gedank­lich von ihrem Glau­ben zum wah­ren Glauben.

      • @zeitschnur: Guten Abend. Wis­sen Sie — bevor man ande­ren geist­lo­ses Geschwätz vorwirft,sollte lie­ber auf dem Tep­pich blei­ben. Gute Kin­der­stu­be ist offen­sicht­lich ein Fremd­wort für Sie, geschwei­ge denn Objektivität.

      • Eigent­lich woll­te ich Ihnen aus­führ­li­cher ant­wor­ten. Das ist aber, so fürch­te ich, ver­geb­li­che Arbeit und Zeit.

      • @ Leo­ne

        Aha — ich muss immer wie­der die­sel­be Rück­fra­ge stel­len bei den immer sel­ben Kna­di­da­ten hier: 

        Was sind nun genau Ihre sach­be­zo­ge­nen Argumente?

      • „über Jahr­hun­der­te weg über­rannt und unter­wor­fen hat­te. Wie hoch wäre nach Ihrer fleisch­li­chen Logik dann der IQ der Chri­sten? Zwin­gend ja wohl min­de­stens unter 80“

        Was ist denn das für ein Unsinn? Auch ein „IQ über 200“ kann durch Gewalt ver­trie­ben, aus­ge­löscht wer­den, nennt sich „Chri­sten-frei zie­hen“ und gibt es heu­te immer mehr.

      • Haha @Laurentius — ken­nen Sie den?

        „Ein Fuchs, der auf die Beu­te ging,
        fand einen Wein­stock, der voll schwe­rer Trauben
        an einer hohen Mau­er hing.
        Sie schie­nen ihm ein köst­lich Ding,
        allein beschwer­lich abzuklauben.
        Er schlich umher, den näch­sten Zugang auszuspähn.
        Umsonst! Kein Sprung war abzusehn.
        Sich selbst nicht vor dem Trupp der Vögel zu beschämen,
        der auf den Bäu­men saß, kehrt er sich um und spricht
        und zieht dabei ver­ächt­lich das Gesicht:
        Was soll ich mir viel Mühe nehmen?
        Sie sind ja herb und tau­gen nicht.“

      • @ bar­ba­ra

        Sie ver­ste­hen den Zusam­men­hang nicht?
        Lesen bildet.…lesen Sie @ sma­ragds Kom­men­tar und dann mei­nen, sann wer­den Sie sofort begrei­fen, wor­um es ging mit mei­nem Zitat aus @ sma­ragds Posting und mei­ner Ant­wort darauf.

    • @Smaragd:.und Ber­go­glio-ali­as „Papst“ Fran­zis­kus nann­te Mah­mud Abbas anläss­lich sei­ner Show in den vati­ka­ni­schen Gär­ten „,einen Frie­dens­en­gel“. Die­sen Ter­ro­rist und Israel­hasser. nennt also die­ser Papst einen Friedensengel.…Ein SKANDAL!“ Der Koran ist ein fried­li­ches Buch (angeblich).O.Ton Ber­go­gli­os. Oh my God! Dar­auf kann Isra­el ver­zich­ten. Was die Unter­wan­de­rung des Islam in Kar­di­nal­s­krei­sen betrifft, das wird aber die Juden sehr, sehr, sehr „erfreu­en“. Gott­sei­dank ist Net­an­ya­hu kon­se­quent und kein Quis­ling wie Ber­go­glio: ‚Wir wer­den die­se Wel­le des Ter­rors mit Ent­schlos­sen­heit, Ver­ant­wor­tung und Ein­heit über­win­den‚ Das sind Eigen­schaf­ten, die man bei Ber­go­glio ver­ge­bens sucht. Was sein poli­ti­scher Aktio­nismsus betrifft. Aller­dings gegen innen — da ist der Jesu­it aus Argen­ti­ni­en entschlossen‑, wenn es ihm dar­um geht, auf drei­ste und auto­kra­ti­sche Art, tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Kle­ri­ker und alle ande­ren, die sein zer­stö­re­ri­sches Wüten ableh­nen, wie Schach­fi­gu­ren zu besei­ti­gen. Ich gehe die gröss­te Wet­te ein, dass der Papst mit die­ser Les­be im „Bischofs­out­fit“ sich auge­zeich­net ver­ste­hen wird, kann, könn­te und wird. Ein Chuzpe!

    • @smaragd
      Nun wenn Leo Zag­a­mi behau­pet Papst Bene­dikt XVI. sei pädo­phil ver­wun­dert es eigent­lich nicht das sei­ne Bücher schwer zu bekom­men sind. Wäre es wahr dann wäre Zag­a­mi ver­mut­lich längst im Jen­seits, denn sol­che Krei­se mit so viel Ein­fluss las­sen mit Sicher­heit nicht mit sich spa­ßen. und so ein gro­ßes Licht ist Zag­a­mi nun ja auch nicht das er ver­schont blei­ben würde. 

      Zum The­ma Islam, wenn man mal ehr­lich ist müss­te der Koran nach dem Grund­ge­setz ver­bo­ten wer­den da dort im Impe­ra­tiv zur Gewalt auf­ge­ru­fen wird. Dann wäre aber auch die Fra­ge was ist mit dem Tal­mud? Man fin­det vie­le Par­al­le­len in bei­den Schrif­ten. Islam und Juden­tum sind zwei ver­schie­de­ne Sei­ten ein und der­glei­chen Mün­ze, der Schlüs­sel liegt ver­mut­lich im Cha­za­ren­tum oder in rab­bi­ni­schen Krei­sen, da über das Kapi­tel eine Ver­bin­dung besteht zwi­schen ent­spre­chen­den Grup­pen. Der IQ führt mit Sicher­heit nicht zu einer erfolg­rei­chen Erfor­schung der Syn­ago­ge Satans eher nüch­ter­ne kri­mi­nal­tech­ni­sche Arbeit auf diver­sen Sachfeldern.

      • …ja und was ist mit diver­ser katho­li­scher Hetz­li­te­ra­tur gegen die Juden und gegen sonst wen oder was?
        Wenn wir so anfan­gen, muss alles ver­bo­ten werden…

        Der Mensch wird nicht dadurch erlöst, dass man ihn am Sün­di­gen hin­dert, son­dern dadurch, dass er frei­wil­lig Chri­stus annimmt.

        Und den Unter­schied zwi­schen dem einen und dem ande­ren ken­nen Sie?

      • @zeitschnur
        Woher Hetz­li­te­ra­tur kommt ist egal, Het­ze ist grund­sätz­lich falsch, inhalt­li­che Auf­ar­bei­tung und Kri­tik hin­ge­gen dient der Auf­klä­rung der Sache. Mit einem Ver­bot von Koran und Tal­mud, wür­de sehr viel Het­ze die gegen­sei­tig erfolgt prä­ven­tiv beho­ben wer­den, dar­über hin­aus muss man schau­en was sonst noch im glei­chen Fahr­was­ser schwimmt. Gera­de Hetz­schrif­ten ver­lei­ten dazu Reli­gi­on poli­tisch zu instru­men­ta­li­sie­ren und zu miss­brau­chen. Erst hiess es Juden essen Kin­der, im 1.WK waren es die Deut­schen die Kin­der aßen, das ist doch sowas an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen, kul­ti­sche und theo­lo­gi­sche Auf­ar­bei­tung ist nie kon­se­quent gemacht wor­den und das Kon­zil hin­dert mehr dar­an als es dazu bei­trägt, selbst die rab­bi­ni­schen nach­te­sta­men­ta­ri­schen Ände­run­gen der Mes­siafra­ge blen­det die Öku­me­ne aus, da man lie­ber am mit allen welt­weit am gemach­ten Tisch sitzt anstatt sich der Wahr­heit zu bemü­hen, eine Bekeh­rung der Juden geht nur in inhalt­li­cher Kon­fron­ta­ti­on des The­mas „Jakob“. Da wer­den noch eini­ge vom gemach­ten Stuhl fal­len, wenn die Stun­de des Herrn kommt, und zwar in allen Lagern.

      • Sehen Sie es so, Frau Zeit­schnur, Ver­bo­te ver­hin­dern Pole­mik und Dis­kre­mi­nie­rung und nöti­gen zum inhalt­li­chen Dis­put, aber es soll­te wenn ver­bind­lich im Zusam­men­hang ste­hen, sonst wären die besten Ver­bo­te wie sie anmah­nen auch nutz­los. Man soll­te Sün­de nicht för­dern son­dern ihr ent­ge­gen tre­ten, so sehe ich das. Daher kein Freifahrtschein.

      • Hei­li­ge Jung­frau Maria, Dis­kri­mi­nie­rung heißt es natür­lich, ich brau­che eine Sekre­tä­rin glau­be ich 😉

      • @ Hein­rich
        The­ma Jakob? was mei­nen Sie damit?
        Und noch was, wenn ich die ent­spre­chen­den Schrif­ten ein­fach so ver­bie­te, wie will ich dann dar­über reden?
        Soweit ich weiß hat Mahat­ma Ghan­di was die Veden angeht, für die dor­ti­gen Pass­gen, die zur Gewalt gegen alle ande­ren auf­ru­fen, fol­gen­de Lösungs­mög­lich­keit gefun­den: „Man muss das so ver­ste­hen, das man gegen das Böse im eige­nen Her­zen kon­se­quent kämp­fen müs­se, udn das sei eben alle­go­risch geschil­dert im Kampf gegen frem­de Völker“.
        Wür­de hei­ßen man muss nicht ver­bie­ten, son­dern erklären.

      • @ ein besorg­ter Christ
        Jakob
        Jakob, Jesus, Isra­el, und die jüdisch-katho­li­sche Fra­ge nen­ne ich es mal, ich erläu­te­re es jetzt. Nach dem Kreu­zi­gungs­vor­gang und das Zerei­ssen des Tem­pel­vor­hangs hat­ten die Rab­bi­ner ein theo­lo­gi­sches Pro­blem gewis­se Fra­gen nicht den jüdi­schen Lai­en beant­wor­ten zu kön­nen, dar­aus ergab sich das rab­bi­ni­sche Kon­strukt von Mes­si­as-Ben-Josef und Mes­si­as-Ben-Juda, wobei es dabei sehr indi­vi­du­el­le ver­ein­zel­te rab­bi­ni­sche Aus­le­gun­gen gibt, teil­wei­se wider­leg­ten sich auch schon eini­ge der Ein­zel­in­ter­pre­ta­tio­nen. Die Fra­ge ist wel­che Vari­an­te der Rab­bi­ner ist davi­di­scher Natur. Nach rab­bi­ni­scher Auf­fas­sung ist Jesus Mes­si­as-Ben-Josef! Jetzt machen wir einen Sprung, in die Hei­li­ge Schrift. Jakob ist der Stamm­va­ter und Grün­der Isra­els! Der recht­mä­ßi­ge Erbe ist Josef da er der Erst­ge­bo­re­ne der Haupt­frau, Rachel, war. Jetzt geschah aber fol­gen­des, Jesus kam, und Offen­ba­rung 22,16 sagt klar er ist aus dem Stamm Davids (!), und die Offen­ba­rung ist von Jesus selbst aber durch Engel an Johan­nes ange­tra­gen wor­den, also gibt Jesus selbst Zeug­nis ab Mes­si­as zu sein in der Offen­ba­rung. Dem­nach ver­klär­ten die Rab­bi­ner Mes­si­as-Ben-Juda also die davi­di­sche Linie und Jesus Chri­stus zu Mes­si­as-Ben-Josef, eine Rocha­de bibli­scher Per­so­nen. Das Juden­tum wur­de getäuscht von den eige­nen Rab­bi­nern, so gese­hen. Jetzt zum aktu­el­len Welt­ge­sche­hen und der Offen­ba­rung, liest man die Offen­ba­rung von Kapi­tel 1–22 ist sie wie ein Buch mit 7 Sie­geln, die Katho­li­ken haben im Wahn zu jeder Zeit den Anti­chri­sten erwar­tet und bestä­ti­gen das ein­drucks­voll, lei­der. Die Offen­ba­rung ist zum Teil (!) als inver­si­ver Kli­max ver­fasst was sich anhand von Typo­lo­gie nach­wei­sen lässt, erst dann ergibt die Offen­ba­rung Sinn und hat einen kon­se­quen­ten Hand­lungs­strang. Dies pass auch in die Auf­fas­sung der 7 Kir­chen­zeit­al­ter, dem­nach wäre bald Krieg, die Lade kommt wie­der das Reich der Chri­sten ent­steht für eine kur­ze Zeit wie nie zuvor und erst dann am Ende kommt der rab­bi­ni­sche ver­klär­te Mes­si­as-Ben-David, ein Anti­christ, der Juden und Mos­lems ver­eint im Kali­fat. Der rab­bi­ni­sche Mes­si­as-Ben-David ist jedoch 666, von Men­schen gemacht, nicht von Gott, eine rab­bi­ni­sche per­so­nel­le Lüge der Geschich­te wäre es. Der Mensch erhebt sich über Gott, sowohl ein aus­ste­hen­der Juden­er­lö­ser wie ein Kalif schaf­fen die Grund­vor­aus­set­zun­gen dazu da bei­de Gott­mensch wer­den kön­nen, mit dem Islam schuf man sich eine wei­te Mög­lich­keit, aber das ist ein ande­res Kapi­tel aber am Tetra­gram­maton gut sicht­bar, inver­siv und auf den Kopf gedreht in bei­den Ori­gi­nal­schrif­ten ergibt JHVH denn Namen Allah. Anstatt zu kapi­tul­lie­ren setz­te man sich über Gott hin­weg und kreir­te einen eige­nen Gott nach rab­bi­ni­schen Vorstellungen.

      • @ ein besorg­ter Christ

        Ghan­di
        Zum Ver­bot, ich schrieb nicht „ein­fach so ver­bie­ten“ son­dern hob her­vor Ver­bo­te mit der Ver­bind­lich­keit auf theo­lo­gi­schen Dis­put. Also theo­lo­gisch nutz­bar aber nicht als Hetz­schrift, schließ­lich han­delt es sich auch um theo­lo­gi­sche Tex­te, so soll­te man sie auch wenn nut­zen, oft genug wird es nicht getan und Miß­brauch fin­det statt. Zum Ghan­di Zitat, sol­che Über­le­gun­gen pas­sen zum theo­lo­gi­schen Dis­put, aber in der Pra­xis z.B. bei Opfern des IS ist das Zitat von Ghan­di geschei­tert, dort sieg­te die Gewalt und wur­de nicht beho­ben bzw. das Pro­blem gelöst. Als eine Art Bei­pack­zet­tel wie bei Phama­zeu­ti­ka wäre das Ghan­di Zitat gut als Vor­wort in ent­spre­chen­den Schrif­ten, aber bei so viel Gewalt­phra­sen wird das schnell ver­ges­sen, also im Ansatz ist es gut aber nicht aus­rei­chend, vor allem nicht wenn man wo auf­wächst wo sol­che Schrif­ten auch noch das Milieu geprägt haben, es ist zwar ein Trop­fen Was­ser aber ein Trop­fen auf dem hei­ssen Stein.

  5. Schwe­den war noch nie ein katho­li­sches Land, so wie die ande­ren Län­der des Nor­dens auch in
    ihrer Mehr­heit nicht katho­lisch waren und sind. Die Pro­te­stan­ti­sche Kir­che war schon immer ei-
    ne Kir­che die sich sel­ber gefällt und des­halb sind die 10 Gebo­te neben­säch­lich. Dass nun eine
    les­bi­sche Bischö­fin ohne Skru­pel sinn­ge­mäß das Kreuz, wegen der Mus­li­me, abneh­men will,
    zeigt wie eini­ge Tei­le des Pro­te­stan­tis­mus kei­nen Got­tes­be­zug mehr haben. Die Bischö­fin hat
    sich so demas­kiert und sich einem eige­nen Unglau­ben zugewandt.

    • Schwe­den war „noch nie katholisch“?!
      Doch, das war es!
      Es wur­de seit dem 10. Jh durch Ham­bur­gi­sche und eng­li­sche Mis­sio­na­re mit Rück­schlä­gen, aber letzt­end­lich doch missioniert.
      1008 wur­de der erste schwe­di­sche König getauft.
      Meh­re­re Diö­ze­sen ent­stan­den, dar­un­ter Upp­sa­la als Erzdiözese.
      Gegen Ende des 11. Jh war Schwe­den weit­ge­hend chri­stia­ni­siert — katho­lisch natür­lich! Aller­dings zunächst — eben­so wie auch in Deutsch­land — nicht flä­chen­deckend, son­dern mit vie­len abge­le­ge­nen gebie­ten, in die die Bot­schaft von Chri­stus erst nach und nach kam.
      Wie gesagt: das war in Deutsch­land auch so, und man fin­det auch hier bei uns zahl­rei­che im 10./11. Jh Zeug­nis­se dafür, dass abge­le­ge­ne Täler oder allein­ste­hen­de Gehöf­te noch nie vom Chri­sten­tum gehört hatten.
      Bedeu­tend­ster katho­li­scher Schwe­de im Gedächt­nis und der Hei­li­gen­ver­eh­rung der gan­zen Kir­che in der Welt ist Bir­git­ta von Schwe­den (14. Jh).
      Im 16. Jh kam es zu poli­ti­schen Macht­kämp­fen, in die die Kir­che inso­fern ein­be­zo­gen wur­de, als sie weit­ge­hend ent­mach­tet wur­de. Die Refor­ma­ti­on, die kurz dar­auf von Deutsch­land aus­ging, wur­de bereit­wil­lig auf­ge­nom­men und war auf­grund der poli­ti­schen Que­re­len schon „vor­be­rei­tet“ worden.
      Seit­her gab es kaum noch Katho­li­ken und Katholikenverfolgung.
      Aber erst seither.
      Davor war das Land immer­hin 500 Jah­re katholisch.

      Es kam durch eman­zi­pa­to­ri­sche Geset­ze nach der Auf­klä­rung auch zu einer gewis­sen Reka­tho­li­sie­rung, aber nicht so inten­siv wie in England.

      Heu­te ist die größ­te Reli­gi­ons­ge­mein­schaft nach wie vor die evan­ge­li­sche schwe­di­sche Kir­che, danach aber die Mus­li­me und erst dann gibt es die klei­ne­ren Gemein­schaf­ten der Katho­li­ken, Ortho­do­xen, Zeu­gen Jeho­vas etc. etc. http://www.kirche-in-not.ch/freiheitsbericht/details/article/schweden.html
      Ein sehr gro­ße Grup­pe mit etwa einem Drit­tel stel­len aber auch die, die sagen, sie hät­ten kei­ne Religion.

      Zur skan­di­na­vi­schen Kir­chen­ge­schich­te eini­ges hier http://ieg-ego.eu/de/threads/crossroads/religionsraeume-und-konfessionsraeume/simo-heininen-otfried-czaika-wittenberger-einfluesse-auf-die-reformation-in-skandinavien

      • Eine sehr gute Zusam­men­fas­sung geschätz­te Fr. Zeitschnur.
        „Die Refor­ma­ti­on, die kurz dar­auf von Deutsch­land aus­ging, wur­de bereit­wil­lig auf­ge­nom­men und war auf­grund der poli­ti­schen Que­re­len schon „vor­be­rei­tet“ worden.“

        Es scheint, daß das Volk sel­ber erst recht spät sich für die neue Leh­re erwärm­te und es in Schwe­den die Kro­ne es war wel­che die Refor­ma­ti­on dann dekre­tier­te und so ihr schließ­lich den Durch­bruch bahn­te. Die schwe­di­sche Kir­che ist (oder war es zumin­dest bis in die 1950er. Ähn­li­ches gilt auch für die däni­sche Staats­kir­che.) sehr „hoch­kirch­lich“ (sowohl in Lit­ur­gie als auch Theo­lo­gie) anders als in Deutsch­land und ande­ren Län­dern mit pro­te­stan­ti­scher Majoranz .

  6. Der „mul­ti­funk­tio­na­le Reli­gi­ons­tem­pel“ wur­de schon ins­ge­heim in man­chen Gebäu­den erfüllt, z.B. hier http://maria-mutter-europas.de/gallery/kapellen-galerie/
    Als ich die­ses Gebäu­de zum ersten Mal sah, hielt ich es eher für eine Moschee. Erst spä­ter sah ich, dass es eine katho­li­sche Kir­che sein soll. So leer wie sie ist, könn­te sie aber auch eine evan­ge­li­sche Kir­che sein. Oder eine Synagoge.
    Die Kreu­ze las­sen sich sicher leicht ent­fer­nen oder umfunk­tio­nie­ren oder anrei­chern durch Halb­mon­de, die Sure 112 und Davidssterne.

  7. Das ist das „Ende vom Lied“ des Pro­te­stan­tis­mus: genau so begann das mit dem Islam.
    Aus den Abspal­tun­gen diver­ser christ­li­cher Grup­pie­run­gen von der Wahr­heit hin zu Eigen­kir­chen und Sek­ten ging es mun­ter berg­ab bis sich dann das bil­de­te, was sich „Islam“ nann­te: Unter­drückung der christ­li­chen Wahr­heit und aller phi­lo­so­phi­schen Wahr­hei­ten, gei­sti­ge Ver­dum­mung in jeder Hin­sicht, Ver­fol­gung, Ter­ror, Spit­zel­sy­stem, Wahn­sinn, Haß…Mord.

  8. Beten wir für die­se so ver­irr­te und ver­wirr­te Frau, die in dop­pel­ter Hin­sicht auf die Höl­le zusteu­ert, dass sie sich noch bekehrt!

    • Ich den­ke gar nicht daran,für sol­che zu beten.
      Jesus zeig­te ein­mal der A.K.Emmerik,die auch von ähn­li­chen Gewis­sens­fra­gen umge­trie­ben wur­de, zwei Menschen.
      Einen jun­gen Mann,der fröh­lich und ungläu­big sei­ner Wege ging,dem es gut ging und der sich über den Glau­ben lustig mach­te und einen ande­ren Mann,der sich red­lich müh­te und abplag­te und nach Gott suchte,weil er auch glau­bens­los auf­ge­wach­sen war.
      Jesus frag­te sie nun,für wen sie beten würde!?
      Nun,die Ant­wort war ein­fach und die Emme­rick hat­te begrif­fen — und ich auch.

      • Die Bischö­fin macht sich nicht lustig — die denkt, das sei rich­tig so, was sie macht. Und ihre Wor­te sind ja auch auf einer prin­zi­pi­el­len Ebe­ne nicht falsch, son­dern erst im Trans­fer auf die all­täg­li­che Situa­ti­on. Sie ist pro­te­stan­tisch sozia­li­siert und ist inso­fern sicher nicht über das katho­li­sche und wah­re Den­ken und Glau­ben infor­miert. man kann sie also nicht als eine „Abge­fal­le­ne“ sehen, son­dern als eine Ver­führ­te, die im geist der Ver­füh­rung wei­ter­denkt, als sei das so rich­tig — eben so, wie auch die Muslime.

        Sie wol­len also nicht um die Bekeh­rung der bis­her nicht Bekehr­ten bitten?

        Eigen­ar­tig — und ich hät­te nun gedacht, dass das sogar eine katho­li­sche Pflicht ist…

  9. „Die Pasto­ren sind geru­fen, Chri­stus zu ver­kün­den. Das tun wir jeden Tag und gegen­über jedem, dem wir begegnen.“
    Wün­sche mir katho­li­sche Prie­ster, die wenig­stens das sagen. Und tun.
    Auch das ist gar nicht so schlecht, im Gegen­teil: „Das heißt aber nicht, daß wir gegen­über Anders­gläu­bi­gen gei­zig sind.“

  10. Ich fra­ge mich, ob Marx nicht doch recht hat — die Fra­ge ist aber auch: ver­blö­det das Blog­gen, oder sind es nicht ver­blö­de­te Blog­ger, die… Nun, die nicht Ver­blö­de­ten sind natür­lich hier nicht gemeint. Übri­gens, jeder hat das unver­äu­sser­li­che Recht sich lächer­lich zu machen — es ist ja anonym!

  11. @zeitschnur: Ich kann mich nicht erinnern,das es jemals eine katho­li­sche Hetz­li­te­ra­tur gegen Juden gab.Da müs­sen Sie schon bei Mar­tin Luther nachforschen,da Sie doch immer alles bes­ser wis­sen wol­len und sich fast täg­lich Ihre Fin­ger wund­schrei­ben mit ziem­lich welt­frem­der Phrasendrescherei.Wollen Sie denn nicht lie­ber etwas an der fri­schen Luft spa­zie­ren gehen,? Vel­leicht erho­len Sie sich dann und ver­scho­nen die Welt mit Rabulistik.

    • Soviel Nai­vi­tät ist ja nicht aus­zu­hal­ten! Schau­en Sie sich nur mal die Civil­tà‑Cat­to­li­ca-Arti­kel Ende des 19. Jh an — das ist eine ein­zi­ge anti­se­mi­ti­sche Schan­de für ein katho­li­sches Blatt! Und ganz neben­bei holt die­ses Blatt sich nun selbst ein mit Herrn Spa­daro und den omi­nö­sen Papst-Interviews.

      Ihre unver­schäm­ten und respekt­lo­sen Schlus­sät­ze offen­ba­ren aller­dings, wes Gei­stes Kind Sie sind — klar, sol­che leu­te röh­ren selbst Hass­ti­ra­den und haben hin­ter­her kei­ne Erin­ne­rung mehr dran…

    • @ bei­de Damen der Schöpfung
      Das Phä­no­men ist über­all zu beob­ach­ten, Leo­ne hat zwar Recht das Katho­li­ken weni­ger dem Anti­se­mi­tis­mus ver­fal­len sind wie Pro­te­stan­ten, aber nur weil man zu einem Stil­mit­tel grei­fen kann heißt es nicht das es nicht bes­se­re gibt. Ich sehe das so, eini­ge Katho­li­ken bega­ben sich mal auf „Tal­mud-Niveau“ aber gut hei­ßen kann ich es nicht da man nicht über jenes Niveau hin­aus kommt und als Sie­ger her­vor geht, mehr als ein Remis ist da nicht drin. Aber als Katho­lik wird man als Sie­ger gebo­ren und ist unsterb­lich, dann soll­te mehr als nur „Tal­mud-Niveau“ für uns drin sein. Zack wie­der eine Pri­se Pathos 😉

  12. ich schla­ge vor die­se Bisch­hö­fin zu ent­fer­nen!! Es ist eine Christ­li­che Kir­che und Gebets­stät­te und nicht die von einer ande­ren Reli­igi­on. Wie kann man nur sei­nen eige­nen Glau­ben so ver­ra­ten. Frau Brun­ne wür­de sowas in einer Moschee gemacht? Ich glau­be nein. Und ihre Hal­tung zu dem Christ­li­chen Glau­ben zeigt mir das sie Kei­ne Chri­stin sind und nicht beru­fen sind Bischö­fin zu sein. Aie üben nur ein Beruf aus. Ich for­de­re Sie auf legen Sie ihr Amt nie­der und ver­las­sen Sie die Luthe­ri­sche Kir­che Schwedens.

  13. Es widert mich nur noch an, in wel­cher rück­grat­lo­ser und islam‑a.…kriecherischer Wei­se angeb­li­che „Chri­sten“ die Bot­schaft unse­res Herrn und Erlö­sers, Jesus Chri­stus, so schänd­lich verraten!
    Die­se sata­ni­sche Kopf­ab­schnei­der­sek­te hat seit ihrer knapp 1.400-jährigen Geschich­te 200 — 300 Mil­lio­nen Men­schen das Leben geko­stet, und noch heu­te wer­den im Namen des Mond­göt­zen und sei­nes fal­schen pro­phe­ten zig tau­sen­de Men­schen drang­sa­liert, gefol­tert und getötet.
    Aber angeb­lich ist die­ser mit­tel­al­ter­li­che Mord- und Tot­schlags­kult ja eine „Frie­dens­re­li­gi­on“, die zu Deutsch­land gehört.
    Mir ist so speiübel!

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