Vatikan-Theologe bekennt sich zu Homosexualität — Homos erhöhen Druck auf Synode

Vatikan-Theologe bekennt: "Ich bin schwul und stolz darauf"
Vati­kan-Theo­lo­ge bekennt: „Ich bin schwul und stolz darauf“

(Rom) Das Gerücht von der Exi­stenz einer Homo-Lob­by im Vati­kan erhält neue Nah­rung. Der im Vati­kan täti­ge pol­ni­sche Prie­ster und Theo­lo­ge Krzy­sz­tof Cha­ram­sa bekann­te in einem Inter­view mit der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Cor­rie­re del­la Sera homo­se­xu­ell zu sein. Er habe einen schwu­len Lebens­ge­fähr­ten, und bei­de sei­en „glück­lich und stolz“ dar­auf. Er sei bereit, nun die Fol­gen dafür zu tra­gen, von sei­ner Homo­se­xua­li­tät wol­le er aber nicht ablas­sen. „Die Kir­che soll die Augen öff­nen“, denn „tota­le Absti­nenz ist unmensch­lich“. Das „Outing“ Cha­ram­sa erfolg­te einen Tag vor Beginn der Bischofs­syn­ode über die Fami­lie und hat die­se zum Adressaten.

LGBT-Katholiken tagen in Rom

Cha­ram­sa ist kein Bischof, wie man­che Medi­en fälsch­lich behaup­ten, dar­un­ter auch der Öster­rei­chi­sche Rund­funk, er ist aber an der Römi­schen Kurie tätig. Der Cor­rie­re del­la Sera, die bedeu­tend­ste Tages­zei­tung Ita­li­ens, setz­te sein Bekennt­nis auf die Titel­sei­te der heu­ti­gen Ausgabe.

Heu­te fin­det im Vor­feld der mor­gen begin­nen­den Bischofs­syn­ode in Rom auch eine „Inter­na­tio­na­le Ver­samm­lung homo­se­xu­el­ler Katho­li­ken“ statt, die vom Glo­bal Net­work of Rain­bow Catho­lics orga­ni­siert wird. Der 43jährige Msgr. Cha­ram­sa ist einer der Teil­neh­mer, sein „Outing“ die Begleit­mu­sik zur Tagung.

Breits in der ersten Syn­oden-Ses­si­on, ver­such­te ein Teil der Kir­che, eine Aner­ken­nung der Homo­se­xua­li­tät in den Syn­oden­do­ku­men­ten zu ver­an­kern. Ent­spre­chen­de umstrit­te­ne Pas­sa­gen wur­den in den Zwi­schen­be­richt der Syn­ode 2014 ein­ge­baut. Autor der­sel­ben ist Kuri­en­erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia, der Vor­sit­zen­des des Päpst­li­chen Fami­li­en­ra­tes und damit vati­ka­ni­scher „Fami­li­en­mi­ni­ster“. Die Mehr­heit der Syn­oda­len lehn­te den ent­spre­chen­den Para­gra­phen des Schluß­do­ku­ments ab. Papst Fran­zis­kus ord­ne­te den­noch an, auch die abge­lehn­ten Para­gra­phen (zu Homo­se­xua­li­tät und Kom­mu­ni­on für wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­ne) als inte­gra­len Bestand­teil des Doku­ments zu betrach­ten. Der Schluß­be­richt der Syn­ode 2014 hat jedoch kei­ne Verbindlichkeit.

Interview im Corriere della Sera (3.10.2015)
Inter­view im „Cor­rie­re del­la Sera“ (3.10.2015)

Charamsa: Abstinenz ist „unmenschlich“ — „Kirche soll ihr Denken ändern“

Der pol­ni­sche Homo-Theo­lo­ge bezeich­ne­te „tota­le Absti­nenz von Lie­bes­le­ben“ als „unmensch­lich“. Cha­ram­sa will trotz sei­nes Lebens­wan­dels im Wider­spruch zur katho­li­schen Leh­re an Funk­ti­on und Prie­ster­tum fest­hal­ten. Denn nicht er, son­dern die katho­li­sche Kir­che sol­le sich ändern.

Krzy­sz­tof Olaf Cha­ram­sa wur­de 1972 in Gdin­gen (pol­nisch Gdy­nia) gebo­ren. Er ist Assi­stenz­se­kre­tär der Inter­na­tio­na­len Theo­lo­gi­schen Kom­mis­si­on, die bei der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on ange­sie­delt ist. 1997 zum Prie­ster geweiht, pro­mo­vier­te er 2002 an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na in Rom, wo er seit 2009 einen Lehr­auf­trag hat. Seit 2011 ist er für die Inter­na­tio­na­le Theo­lo­gi­sche Kom­mis­si­on tätig.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: wprost (Screen­shot)

61 Kommentare

  1. Nun wür­de mich inter­es­sie­ren: War damals Krzy­sz­tof Olaf Cha­ram­sa schon bewusst, als er im Alter von 25 Jah­ren zum Prie­ster geweiht wur­de, dass er schwul ist oder hat sich dies erst spä­ter gezeigt?
    Hat er es gewusst, hät­te er sich m.E. nicht wei­hen las­sen dür­fen, weil er in die­sem Fal­le sei­ne Beru­fung schon zu Beginn mit einer Unauf­rich­tig­keit bela­stet hätte.
    Sein Bekennt­nis, homo­se­xu­ell zu sein ‑ein Tag vor Beginn der Syn­ode- ent­springt wohl nicht unbe­dingt sei­ner Not, son­dern ist pure Tak­tik und Strategie.
    Es ist rei­nes Eigen­in­ter­es­se, das ihn leitet.
    Nicht unbe­dingt eine Eigen­schaft, die ich einem Prie­ster als aller­er­stes zuschrei­ben würde.

    • Lie­be Mari­en­zweig: das ist alles tak­ti­sches Kal­kül: da haben Sie recht.
      Aber der Prie­ster hat ja nicht allein gehan­delt. Das könn­te er ja gar nicht, wenn nicht bedeu­ten­de Per­sön­lich­kei­ten hin­ter sei­nen „Bekennt­nis­sen“ ste­hen würden.
      Das Gan­ze ist irgend­wie auch ein Bluff, auf das „wir“ her­ein­fal­len sollen. 

      Man könn­te die­se Figu­ren im Hin­ter­grund aus­kon­tern und sagen: „Oh wie schön, daß es homo­se­xu­el­le Prie­ster gibt. Wir haben dar­auf schon immer gewar­tet. Die­ses Outing ist aber wirk­lich eine gute Vor­la­ge für unse­ren guten Papst Franziskus.“

  2. Der sich „geoute­te“ Prie­ster ist auf den bekann­ten Betrug rein­ge­fal­len; der Vor­gau­ke­lung einer ang. „befrei­en­den Homo­se­xua­li­tät“. Die­ser Betrug wird jetzt als Druck­mit­tel auch gegen die Leh­re der Kir­che eingesetzt.

    Joseph Sciam­bra — ein ehe­ma­li­ger Por­no­star der Homo-Sze­ne — deck­te die­sen Betrug nach sei­ner Bekeh­rung auf ( „katholisches.info“ berichtete:)
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    den Betrug der Homo-Lob­by, die Homo­se­xu­el­le aus­nützt, indem sie ihnen einen trü­ge­ri­schen Frie­den vor­gau­kelt. Schließ­lich der völ­li­ge Absturz und sei­ne Rück­kehr ins Leben nach sei­ner Bekehrung.
    Dazu gehört auch die Kam­pa­gne für die Aner­ken­nung der „Homo-Ehe“, eine Idee, geschickt mit jener für die Gleich­heit ver­schmol­zen“ wur­de, sodaß eine „Eigen­dy­na­mik“ geschaf­fen wur­de. Der­zu­fol­ge müs­sen alle Homo­se­xu­el­len für die­se Ehe ein­tre­ten, auch wenn die mei­sten gar nicht dar­an inter­es­siert sind.
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    Die homo­se­xu­el­le Befrei­ung zielt dar­auf ab, in den Homo­se­xu­el­len eine Art von Erleich­te­rung zu erzeu­gen. Nach vie­lem Lei­den, Ver­fol­gun­gen und inne­ren Kämp­fen ist die Annah­me der Homo­se­xua­li­tät für vie­le ein Ver­such, inne­ren Frie­den und Voll­endung zu fin­den. Das aber ist ein Betrug. Der Frie­den, von dem sie reden, stellt sich nie ein.
    Statt des­sen sei den Men­schen zu hel­fen, statt sie ihrem Irr­tum zu überlassen.“
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    https://www.katholisches.info/2013/10/04/ex-pornostar-der-homo-szene-warnt-vor-betrug-der-homo-lobby-und-dem-trugbild-homosexualitaet/

    Noch kon­kre­ter wur­de ein ande­rer ehe­ma­li­ger Homo­ideo­lo­ge — Micha­el Glat­ze ( „katholisches.info“ berichtete):
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    „Homo­se­xua­li­tät ist von Natur aus por­no­gra­phisch. Sie ist zer­stö­re­risch und schafft Ver­wir­rung in den Köp­fen jun­ger Men­schen genau in jener Pha­se, in der sich ihre sexu­el­le Iden­ti­tät im Über­gang vom Kind zum Erwach­se­nen erst formt.
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    Da ich in mei­ner Homo-Ein­bun­ke­rung nie­mand kann­te, mit dem ich über mei­ne Zwei­fel und Fra­gen reden konn­te, wand­te ich mich in mei­ner Ein­sam­keit an Gott. Aus­ge­löst wur­de der letz­te Schritt dazu auch durch mich schwä­chen­de Darm­krämp­fe, die durch mei­ne Lebens­ge­wohn­hei­ten ver­ur­sacht waren. Ab da begann ich schnell Din­ge zu ver­ste­hen, von denen ich mir bis dahin nicht ein­mal vor­stel­len konn­te, daß sie real sind, ange­fan­gen bei der Tat­sa­che, daß mir klar wur­de, daß ich der Anfüh­rer einer Bewe­gung der Sün­de und der Ver­füh­rung war. Dabei hat­te ich noch nicht irgend­ein Dog­ma gehört oder davon gele­sen. Nein, mir wur­de das plötz­lich ganz allei­ne klar. Als ich ernst­haft nach­dach­te und bete­te, wur­de mir klar, daß die Homo­se­xua­li­tät weder natur­ge­ge­ben noch befrei­end ist, son­dern viel­mehr ver­hin­dert, unse­re wah­re Iden­ti­tät zu fin­den. Wir kön­nen die Wahr­heit nicht mehr sehen, wenn wir von der Homo­se­xua­li­tät geblen­det wer­den. Wir glau­ben, von der Homo­se­xua­li­tät beein­flußt, daß Unzucht nicht nur akzep­ta­bel, son­dern sogar eine Tugend sei. Es exi­stiert aber kein homo­se­xu­el­les „Seh­nen“ und „Wol­len“, das von der Unzucht getrennt wer­den kann.
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    Es wur­de mir plötz­lich son­nen­klar, daß ich Schlech­tes getan hät­te oder ris­kiert hät­te, ande­ren Per­so­nen Schlech­tes zu tun, wenn ich mein bis­he­ri­ges Leben fort­ge­setzt hät­te. Ich begann zu hei­len, als ich das erste Mal die Auf­merk­sam­keit auf mich lenk­te, nicht auf etwas, was ich woll­te. Jetzt erst ent­deck­te ich, wie abhän­gig, ja süch­tig ich war.
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    Gott wird von vie­len von Homo­se­xua­li­tät oder ande­ren unzüch­ti­gen Ver­hal­tens­wei­sen beherrsch­ten Men­schen als Feind betrach­tet, weil Er ihnen zeigt, wer und was sie wirk­lich sein soll­ten. Die­se Men­schen zie­hen es vor, „in unse­li­ger Igno­ranz“ zu ver­har­ren, indem sie die Wahr­heit abwür­gen. Und sie tun das, indem sie jene als „Ras­si­sten“, „Lieb­lo­se“, „Bös­ar­ti­ge“ und „Dis­kri­mi­nie­rer“ ver­ur­tei­len und beschimp­fen, die die­se Wahr­heit aus­spre­chen. Es ist nicht leicht, von den Wun­den, die durch die Homo­se­xua­li­tät ver­ur­sacht wer­den, geheilt zu werden.

    Die Unter­stüt­zung dafür ist schwach und kaum wahr­nehm­bar. Die Homo-Ideo­lo­gen haben in ihrer Ver­blen­dung ver­brann­te Erde hin­ter­las­sen. Wer ihnen hel­fen will, wird als Feind bekämpft. Die weni­ge Hil­fe, die es gibt wird, als nie­der­träch­tig dar­ge­stellt, wird lächer­lich gemacht, rhe­to­risch zum Schwei­gen gebracht oder neu­er­dings sogar durch Gesetz­be­stim­mun­gen für ille­gal erklärt.

    Es ist Teil der Homo-Agen­da, die Men­schen davon zu über­zeu­gen, sich kei­ne Fra­gen mehr zu ihrem Ver­hal­ten, zu des­sen Rich­tig­keit zu stel­len. Den „Aus­stieg“ aus der Homo-Beein­flus­sung zu schaf­fen, war für mich die größ­te, erstaun­lich­ste und schön­ste Befrei­ung, die ich in mei­nem Leben, das so vie­le gesell­schaft­li­che Höhe­punk­te und Aner­ken­nun­gen gese­hen hat­te, erlebt habe.
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    Homo­se­xu­el­le Men­schen suchen nach der „wah­ren Lie­be“. Die wah­re Lie­be exi­stiert wirk­lich, aber sie kommt erst, wenn wir nichts haben, was sie dar­an hin­dert, aus unse­rem Inne­ren in ihrer gan­zen Pracht her­vor­zu­tre­ten. Und wir kön­nen nicht wirk­lich wir selbst sein, solan­ge unser Kopf und unser Ver­lan­gen in einer Spi­ra­le, in einer Grup­pen­men­ta­li­tät, die auf einer geschütz­ten, gesetz­lich bewil­lig­ten und aus­ge­leb­ten Unzucht beruht, gefan­gen ist.
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    Als Anfüh­rer der Bewe­gung für die „Homo-Rech­te“ hat­te ich oft Gele­gen­heit in der Öffent­lich­keit zu spre­chen. Wenn ich das, was ich gesagt habe, löschen könn­te, wür­de ich es sofort tun. Jetzt weiß ich, daß Homo­se­xua­li­tät Unzucht und Por­no­gra­phie zugleich ist.

    Und ich weiß, daß sich jeder befrei­en kann von die­sen Ket­ten. Es spielt kei­ne Rol­le, wie über­zeugt Sie sein mögen, oder wie trau­rig Ihre Lebens­ge­schich­te sein mag oder wie elo­quent und schlüs­sig Sie Ihre Homo­se­xua­li­tät zu ver­tre­ten ver­ste­hen. Wenn Gott uns die Wahr­heit offen­bart hat, dann hat das einen Grund, einen guten Grund. Sie wur­de uns geschenkt, damit wir wirk­lich wir selbst sein kön­nen. Damit wir wirk­lich unse­re wah­re Natur als Got­tes Eben­bild erken­nen und leben kön­nen und damit in der Welt wir­ken kön­nen. Es geht nicht um Trug­bil­der, um Phan­ta­sien und Schein­wel­ten, wie sie die Homo­se­xua­li­tät bie­tet, son­dern um die Wahr­heit. Man kann sich nicht von heu­te auf mor­gen von allen Sün­den die­ser Welt befrei­en, aber es ist mög­lich und es geschieht, wenn wir uns die­ser Rei­ni­gung nicht selbst ver­wei­gern. Gott siegt am Ende immer, falls Ihr es nicht wis­sen solltet.“
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    https://www.katholisches.info/2013/08/01/er-last-groste-homo-luge-platzen-grunder-von-young-gay-america-wurde-hetero/

  3. Schon wie­der die Jesuiten!

    „Cha­ram­sa (43) arbei­tet seit 2003 in der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und ist zudem Bei­geord­ne­ter Sekre­tär der Inter­na­tio­na­len Theo­lo­gen­kom­mis­si­on des Vati­kan. Er ist außer­dem Dozent an den Päpst­li­chen Hoch­schu­len der Jesui­ten (Gre­go­ria­na) und der Hoch­schu­le der Legio­nä­re Chri­sti (Regi­na Apostolorum).“

    Wen wun­dert der Zustand der Kir­che, wenn sol­che Dozen­ten an der Päpst­li­chen Hoch­schu­le Gre­go­ria­na lehren!

    Aber es war klar, dass sol­che Com­ing-outs nun kom­men wer­den, um die Syn­oden­vä­ter mas­siv medi­al unter Druck zu set­zen, ins­be­son­de­re die auf­rich­ti­gen Bischö­fe, wie Kuri­en­kar­di­nal Sarah. Die afri­ka­ni­schen Bischö­fe sol­len nie­der gezwun­gen werden.

    Die Kir­che ist in einem ent­setz­li­chen Zustand, wer woll­te sein Kind in eine sol­che Fin­ster­nis als Prie­ster schicken. Dass da kei­ne nor­ma­len Beru­fun­gen mehr zu ver­neh­men sind, ist doch mehr als nachvollziehbar.

    • Und jetzt wird auch klar, dass es bei der Syn­ode über­haupt nicht um eine Stär­kung der Fami­lie und der Ehe geht, son­dern dass hier kir­chen­in­ter­ne Lob­by-Grup­pen die Leh­re der Kir­che aus­he­beln wollen. 

      Mit sei­nem 10 Punk­te­plan hat Krzy­sz­tof Olaf Cha­ram­sa als Assi­stenz­se­kre­tär der Inter­na­tio­na­len Theo­lo­gi­schen Kom­mis­si­on nun ja das Pro­gramm der Syn­ode vor­ge­ge­ben. Und offen­bar soll das Papst­amt soll zum Voll­zugs­or­gan von homo­se­xu­el­len Inter­es­sen­grup­pen wer­den. Unglaublich!

      Darf ich hier mal frei mei­ne Gedan­ken schwei­fen las­sen: Könn­te es sein, dass Dan­neels, Kas­per und Leh­mann von die­ser Akti­on im Vor­feld wussten?

      • Und eben­so frei ein Gedan­ke von mir:
        Und was hat es mit dem Tref­fen von annä­hernd 30 Leu­ten, über­wie­gend Jesui­ten, die sich schon vor Beginn der Syn­ode in der Vil­la Mal­ta tra­fen, auf sich?
        Dass sich sen­si­ble Katho­li­ken auf­grund des gezielt gesetz­ten „Outings“ des Prie­sters, auch ein Jesuit,
        Gedan­ken machen, darf nicht verwundern.
        Ver­trau­en wird geschmä­lert, Miss­trau­en genährt. Sich hier ein rei­nes, unvor­ein­ge­nom­me­nes Herz zu bewah­ren, ist schon sehr schwer.
        Die Kir­chen­leu­te haben es sich selbst zuzu­schrei­ben, wenn die Distanz wächst.

        https://www.katholisches.info/2015/10/02/macht-geheimsynode-die-bischofssynode-zur-scheinsynode-seit-tagen-tagt-bereits-paepstliche-parallelsynode/

      • Nein, Cha­ram­sa ist kein Jesu­it. Wie aus der Pres­se­mit­tei­lung des Vati­kans her­vor­geht, ist für die wei­te­ren Maß­nah­men gegen ihn sein poln. Bischof zustän­dig. Er gehört also zum Weltklerus.

        Dass er an den röm. Uni­ver­si­tä­ten Gre­go­ria­na (Jesui­ten) und Hei­lig­kreuz (Legio­nä­re) lehrt, heißt nicht, das er einem die­ser Orden angehört.

      • @K.
        Ich hat­te es anders gelesen.

        Das ändert aber doch nichts dar­an, dass die­ser Mann als Dozent der Päpst­li­chen Hoch­schu­le Gre­go­ria­na lehrt und damit sei­ne Grund­ein­stel­lung logi­scher­wei­se in die jesui­ti­schen Lehr­in­hal­te ein­flie­ßen. Es wäre ziem­lich unver­ständ­lich, wenn ein sol­cher Prie­ster, der seit Jah­ren in einer sicher nicht in Rom unbe­merkt geblie­be­nen homo­se­xu­el­len Bezie­hung lebt, sich an der Uni­ver­si­tät per­fekt ver­stel­len könn­te und sei­ne Heu­che­lei von den ande­ren Dozen­ten nicht bemerkt wür­de. Das ist so unglaub­haft., dass man eher davon aus­ge­hen muss, dass in den Jesui­ten­schu­len längst ein Geist ein­ge­zo­gen ist, der selbst Prie­ster nicht zu Gott hin­zieht, son­dern gera­de­wegs von ihm weg in die Sün­de führt.

      • Kann es sein, daß das alles ohne Wis­sen und Bil­li­gung von „Papst“ Ber­go­glio geschieht?- Im Leben nicht.

  4. Von den vie­len bösen Nach­rich­ten, die uns täg­lich aus aller Welt und aus der Kir­che errei­chen, droht man ja abzu­stump­fen. Daher:
    Ist uns eigent­lich klar, was für eine drei­ste Pro­vo­ka­ti­on das Outing die­ses Prie­sters ist, 1) der im Vati­kan, unter der Nase von Papst Fran­zis­kus beschäf­tigt ist? 2) das just am Tag der Eröff­nung der Welt­bi­schofs­syn­ode erfolgt?
    Was ver­langt das Kir­chen­recht in einem sol­chen Fall? Wird der Vati­kan reagie­ren? Und wenn ja — w i e wird der Vati­kan reagieren?
    Übri­gens, wie bekannt wur­de und was zu dem The­ma passt: bei sei­ner US-Visi­te traf Papst Fran­zis­kus sich außer­halb des offi­zi­el­len Pro­gramms „geheim“, aber vor­ab arran­giert, mit LGBT-„Ehepartnern“:
    POPE FRANCIS HELD SECRET MEETINGS WITH SAME-SEX LGBT COUPLES DURING US TRIP
    http://www.nowtheendbegins.com/blog/?p=36155

    Lie­be Katho­li­ken, erlaubt mir, Euch zu war­nen. Gesün­digt wur­de immer, auch in den Gemein­den zu Leb­zei­ten der Apo­stel, aber eine Kir­che, die Sün­de offi­zi­ell b i l l i g e n wür­de, wäre m.E. nicht mehr die Kir­che Got­tes. Dass das Kir­chen­ober­haupt Papst Fran­zis­kus die Sün­de p e r s ö n l i c h bil­ligt, wis­sen wir spä­te­stens seit Oster­mon­tag 2013, als er eine dau­er­haft in einem ehe­bre­che­ri­schen Ver­hält­nis leben­de Argen­ti­nie­rin anrief und sie ermun­ter­te, die hl. Kom­mu­ni­on zu empfangen.

  5. Genau das ist der Knackpunkt!!
    Es wur­de und wird immer gesündigt,in der Familie,in der Gesellschaft,in der Kirche.
    Aber noch nie­mals wur­de offi­zi­ell in der Gesell­schaft und in der Kir­che die Sün­de GEBILLIGT,als GUT hin­ge­stellt und förm­lich zum sündigen,ohne Reue,aufgerufen!
    Das ist,zumindest seit den Tagen der Sintflut,ein abso­lu­tes Novum und weist damit ein­deu­tig auf die End­zeit hin.

  6. Die­ser Prie­ster arbei­te­te doch unter Kar­di­nal Ratz­in­ger und unter Papst Bene­dikt. Wie kann er behaup­ten, dass eine tota­le Absti­nenz vom Lie­bes­le­ben unmensch­lich sei? Papst Bene­dikt und unzäh­li­ge, noch anstän­di­ge Prie­ster leben doch vor, dass ein Prie­ster­le­ben mit der Lie­be zu Jesus Chri­stus alles ande­re als unmensch­lich ist. Sol­che Äuße­run­gen dis­qua­li­fi­zie­ren die­sen Mann in mei­nen Augen als Prie­ster. Als ein­fa­che Katho­li­kin, die Jesus Chri­stus in ihrem Her­zen trägt, ist die­ser Prie­ster kein Vor­bild, kei­ne Ver­trau­ens­per­son für mich. Er hät­te die­sen Beruf nie ergrei­fen dür­fen, ihn jeden­falls auf­ge­ben müs­sen, als ihm klar wur­de, dass sein wah­rer Gott ein Mensch, und nicht Jesus Chri­stus ist. Er einen Men­schen über Chri­stus, unsern Herrn und Gott stellt.
    Außer­dem: Wie zufäl­lig ist das denn, dass er einen Tag vor Eröff­nung der Syn­ode damit rauskommt?
    Mehr will ich dazu nicht sagen, obwohl ich ange­sichts die­ser Mel­dung rich­tig zor­nig bin.

  7. Die­ser „Papst“ müß­te mit sofor­ti­ger Wir­kung sei­nes Amtes ent­ho­ben wer­den. Doch — wer soll­te das tun? Das Kar­di­nals­kol­le­gi­um, das ihn gewählt hat? Mit nur ein paar Guten dazwi­schen, die aber längst mund­tot gemacht sind.

  8. Ange­fan­gen hat alles mit „Wer bin, dass ich urtei­len könnte“.
    Nimmt die näch­sten 3 Wochen das Unheil sei­nen Lauf, oder ist es nur Begleit­thea­ter für par­al­lel in der Schat­ten­syn­ode vor­be­rei­te­tes und beschlossenes?

  9. Also wenn man die Bil­der die­ser „Pres­se­kon­fe­renz“ Cha­ram­s­as im moder­nen Kle­rik­erzi­vil zusam­men mit sei­nem spa­ni­schen Part­ner „Edu­ard“ gese­hen hat kommt man nicht umhin zu fra­gen wie so einer in Rom in so ein Amt gesetzt wer­den konnte.
    Ent­la­sen wur­de ja Cha­ram­sa nicht wegen sei­nes „Outings“, man respek­tie­re die­sen Schritt hieß es aus dem Pres­se­amt son­dern wegen der Anset­zung der Pres­se­kon­fe­renz just am Vor­tag der Syn­ode. Die Kon­zils­kir­che im deli­ri­um tre­mens mehr ist da nicht zu sagen.

    • Das ist natür­lich die offi­zi­el­le Ver­si­on, um die „Humanitäts“-Propagandisten zu beschwich­ti­gen: nicht die geleb­te Homo­se­xua­li­tät habe zur Kün­di­gung an der Kurie geführt, son­dern das von ihm ver­an­stal­te­te Tam­tam sei aus­schlag­ge­bend gewe­sen. Objek­tiv kann kein prak­ti­zie­ren­der Homo­se­xu­el­ler zugleich katho­li­scher Kle­ri­ker sein. Das schließt ein­an­der aus wie auch z. B. katho­li­scher Prie­ster und okkul­ti­sti­scher Magi­er in Personalunion.

  10. Eine bil­li­ge Insze­nie­rung. Wie alles, was in letz­ter Zeit an Skan­da­len die Kir­che erschüt­ter­te, m. E. nach von den eige­nen Leu­ten wie bspw. der Gal­le­ner Grup­pe und ihren jesui­ti­schen Hel­fers­hel­fern erson­nen und insze­niert war, um die Kir­che zu erschüt­tern und in die Defen­si­ve zu drän­gen: die Öffent­lich­ma­chung der Miss­brauchs­fäl­le, der Ban­ken-Skan­dal, das Wil­liam­son-Inter­view, Vati­leaks ect.pp. Das alles ermög­lich­te den Rück­tritt des Pap­stes und die Wahl Ber­go­gli­os und die Abset­zung miss­lie­bi­ger Bischö­fe und Kar­di­nä­le. Dabei stan­den ihnen die Medi­en und ein­schlä­gig bekann­te welt­li­che Orga­ni­sa­tio­nen hilf­reich und Hand in Hand arbei­tend zur Sei­te. Und Typen wie der da oben sind deren nütz­li­che Idioten.

    • Es wür­de mich so gar nicht wun­dern, wenn sich her­aus­stel­len soll­te, daß Krzy­sz­tof Cha­ram­sa sein punkt­ge­nau insze­nier­tes Bekennt­nis zur Homo­se­xua­li­tät als Auf­trag aus dem Spek­trum der „Mysterien„schulen erhal­ten hat. Fal­sche Kle­ri­ker sind zwei­fels­oh­ne Teil die­ser „Mysterien„schulen und haben zu kuschen, wol­len sie wei­ter­hin dort mit­spie­len dürfen.

  11. Ist Fran­zis­kus alles ent­glit­ten? Das hof­fe ich.
    Die Alter­na­ti­ve wäre apo­ka­lyp­tisch: er ist Teil des Plans. Das wäre das Ende der Kir­che Jesu Christi.
    In bei­den Fäl­len kann nur noch der Herr der Kir­che hel­fen: Jesus Chri­stus, Got­tes Sohn.

  12. Ohne Fra­ge han­delt es sich dabei um die jüng­ste Aus­ge­burt zuneh­men­der sata­ni­schen Kräf­te, dies­mal frei­ge­setzt in der obe­ren kirch­li­chen Hier­ar­chie, wie sie für das See­len­heil von so vie­len ver­hee­rend sein wer­den. Die KK, das letz­te Gna­de und Heil brin­gen­de Vehi­kel und die ein­zig ver­blie­be­ne Wider­sa­che­rin Satans auf die­ser unse­rer Erde, soll ihrer­seits nun von ihm beherrscht wer­den und begibt sich in die Fin­ster­nis hin­ein, d.h. auch in das Cha­os und die Ver­wir­rung der End­zeit. Satan weiss dabei um sein end­gül­ti­ges Schick­sal, näm­lich dass er einer­seits mit die­ser durch die Erb­schuld bela­de­nen Erde ver­ge­hen und dass die KK ander­seits kurz vor dem letz­ten Fall geret­tet wird. Er ver­sucht daher mit heim­tücki­schen Metho­den (sie­he, z.B., „glo­ba­le Nach­hal­tig­keit“, „glo­ba­le sozia­le Gerech­tig­keit durch Barm­her­zig­keit“) sei­ne Schreckens­herr­schaft über uns ver­wirr­te See­len so lang es geht zu erwei­tern und zu festi­gen, um so mög­lichst vie­le mit ihm zu Fall zu brin­gen. Den Gläu­bi­gen emp­feh­le ich in die­ser schwe­ren Zeit der Ver­wir­rung so oft es geht den Emp­fang der kirch­li­chen Sakra­men­te als Weg­zeh­rung und als Schutz­schild gegen Satans Angrif­fe auf dem Weg durch die Fin­ster­nis, noch bevor der Zugang zu die­sen christ­li­chen und für uns ein­zi­gen Quel­len gött­li­cher Gna­de in naher Zukunft durch die Machen­schaf­ten Satans für die aller­mei­sten ver­schlos­sen sein wird.

    • @Montfort:
      Völ­lig rich­tig erkannt!
      Und wer es noch nicht sehen will,wird es leid­voll erfahren,was es heißt,unter der Herr­schaft Satans zu stehen.
      „und wenn Gott die Zeit nicht ver­kürzt hätte.…“
      Hof­fent­lich dau­ert es nicht mehr lange!

  13. Mitt­ler­wei­le ist der sich „geoutet“ haben­de Prie­ster sei­ner öffent­li­chen Funk­tio­nen ent­ho­ben wor­den. Aus „radio­va­ti­can“
    -
    „Vati­kan­spre­cher Fede­r­i­co Lom­bar­di hat indes­sen der ita­lie­ni­schen Nach­rich­ten­agen­tur Ansa bestä­tigt, dass der Vati­kan Prä­lat Cha­ram­sa sei­ne öffent­li­chen Funk­tio­nen in der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und in den päpst­li­chen Hoch­schu­len nicht mehr wahr­neh­men könn­te: „Trotz des Respekts gegen­über der Ange­le­gen­heit, der per­sön­li­chen Situa­ti­on und die Refle­xio­nen über die­se Ange­le­gen­heit, wird er sei­ne Auf­ga­ben im der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und an der päpst­li­chen Hoch­schu­le nicht fort­füh­ren kön­nen. Die ande­ren Aspek­te sei­ner Situa­ti­on liegt in der Kom­pe­tenz sei­ner Diözese.“

    Cha­ram­sa sei klar, dass er sein Prie­ster­amt und wohl auch sei­ne Lehr­be­fug­nis nun ver­lie­ren wer­de, erklär­te er im Inter­view. Er habe die­se Ent­schei­dung jedoch nicht getrof­fen, weil er mit sei­nem Lebens­ge­fähr­ten zusam­men leben möch­te. Sie sei in einer inten­si­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit der kirch­li­chen Leh­re entstanden
    [.…]
    Cha­ram­sa sagt in einem Inter­view, er wol­le mit sei­nem öffent­li­chen Outing die „Kir­che wach­rüt­teln“, denn die homo­se­xu­el­le Lie­be sei eine fami­liä­re Lie­be, die auch eine Fami­lie brau­che: „Ein les­bi­sches oder schwu­les Paar muss zu sei­ner Kir­che sagen kön­nen: Wir lie­ben uns nach unse­rer Natur, und mit die­sem Gut unse­rer Lie­be wol­len wir uns auch für ande­re ein­brin­gen“, for­dert der Geist­li­che in der Sams­tags­aus­ga­be der ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung „Cor­rie­re del­la Sera“. Dies sei „kei­ne Posi­ti­on der aktu­el­len Glau­bens­leh­re, aber durch­aus prä­sent in theo­lo­gi­schen Untersuchungen“
    -

    http://de.radiovaticana.va/news/2015/10/03/medien_vatikan_pr%C3%A4lat_outet_sich,_lombardi_sieht_konsequenz/1176590
    -

  14. War nicht ein­mal die Rede davon, dass der Rauch Satans in der Kir­che ab dem Jahr 1967 Ein­zug gehal­ten habe und dass es unzüchtige(homosexuelle) Hand­lun­gen im Vati­kan geben wür­de? Das wäre jetzt eine Art Bestä­ti­gung dafür. Das homo­se­xu­el­le Vor­spiel zur Syn­ode hat­te gera­de noch gefehlt, daher wun­dert es mich nicht, dass aus­ge­rech­net einen Tag vor dem Beginn die­se Nach­richt kommt. Was mich sehr wohl wun­dert, ist dass der betrof­fe­ne Prie­ster nicht exkom­mu­ni­ziert wird. Wie ist da die recht­li­che Situation?

    • Der schwu­le Prie­ster wur­de aller Ämter ent­ho­ben lese ich gera­de auf orf.at.
      http://orf.at/stories/2302224/2302230/
      Aber es wür­de mich nicht wun­dern, wenn er durch die Syn­ode wie­der „zurück­ge­holt“ wer­den wür­de — nach dem Mot­to auch Schwu­le dürf­ten jetzt Prie­ster sein.
      Eines erscheint klar, der Vor­fall ist mit Sicher­heit an die­ser Stel­le platz­iert wor­den, um die Bischofs­syn­ode zu beein­flus­sen. Und die Wort­wahl des Prie­sters macht einen zusam­men­ge­dok­tor­ten Ein­druck, als wäre alles bis ins Klein­ste durchdacht.
      „Die tota­le Absti­nenz vom Lie­bes­le­ben sei unmensch­lich“ so Cha­ram­sa — wel­che Bekeh­rung wird da bei­spiels­wei­se Kar­di­nal Schön­born nach der Syn­ode an den Tag legen, der vor nicht all­zu lan­ger Zeit noch Zöli­bat und Keusch­heit mit den Wor­ten ver­tei­dig­te, dass ‚de fac­to ein Drit­tel der Öster­rei­cher zöli­ba­tär leben‘ wür­den? Man darf gespannt sein, wie weit die ernann­ten Syn­oden­teil­neh­mer gehen werden.

  15. Es kann einem nur schlecht wer­den. Was ist das für ein wider­wär­ti­ger Hau­fen im Vati­kan? Das gemahnt ja an Papst Alex­an­der Bor­gi­as Zei­ten. Über allem thront Papa Ber­go­glio und för­dert die­se debau­chier­ten Kle­ri­ker­ma­fia. Man kann ver­zwei­feln. Doch hat die Kir­che nicht auch Borgia
    über­lebt? Es ist aber ein Unter­schied, denn Alex­an­der hat die hl. Mes­se nie ange­ta­stet. Wann wer­den wir von die­sem ekel­haf­ten Ver­schwö­rer­clan befreit? Oder ist das der Beginn der Apokalypse?

  16. Uns was sagt der User „Gali­leo?“ dazu? Mich hat er in per­fi­der und Unter­stel­lung gemobbt, ich wür­de den Tod Ber­go­gli­os wün­schen. Nein! Hier­mit erhof­fe ich den Tod sei­ner pene­tran­ten Ideen und Intri­gen, inklu­si­ve den Zorn des All­mäch­ti­gen über Ihn und sei­ne Kum­pel im Kar­di­nal­s­rang und der­glei­chen Bischöfe.

  17. Unmensch­lich? Haha. @Herr Cha­ram­sa. Ich sagen Ihnen ein­mal was wirk­lich unmensch­lich ist. Es ist unmensch­lich was wir ein­fa­chen Katho­li­ken uns heut­zu­ta­ge von gewis­sen „Geist­li­chen“ Ihres Schla­ges alles bie­ten las­sen müs­sen. Ich weiß, dass er das nicht lesen wird.

    • Man wird doch FREIWILLIG Prie­ster und ver­spricht FREIWILLIG das Zoe­li­bat. Also,was die­ser Mann macht ist ein­fach Untreue.Es scheint [habe ich vor eini­gen Tagen ins Fern­se­hen gese­hen] dass man­che Pol­ni­sche Spio­nen zu Prie­ster gewei­het wor­den sind und ins Vati­kan her­ein­ge­schmug­gelt wor­den sind.Von den Kom­mu­ni­sten die auch Papst Joan­nes Pau­lus 2 Woll­ten ermor­den lassen.

  18. Mel­dung: Es könn­te sein, dass der Prie­ster sus­pen­diert wer­den wird: http://www.n‑tv.de/panorama/Bischof-ruft-schwulen-Priester-zur-Umkehr-auf-article16067341.html — Das katho­li­sche Prie­ster­tum ist ein AMT, das von Gott Vater ein­ge­setzt wur­de. Trau­rig, dass die Wei­he, die Dienst­ga­ben und die gött­li­chen Ermäch­ti­gun­gen nicht mehr ver­stan­den wer­den. Was wür­de Petrus und die Apo­stel sagen ?

    • Geehr­te @Jeanne dArc,
      Ich wäre da nicht so sicher ob der Prie­ster sus­pen­diert wird.
      Wie ich in den weit­aus mei­sten Fäl­len gese­hen habe, ver­sucht man zu ver­tu­schen auf Teu­fel komm raus (inter­es­san­tes Sprich­wort!), ver­setzt je nach­dem wie­der zurück in die Hei­mat oder in die Mis­si­on, kamou­fliert die Taten und Wor­ten und sabo­tiert jeg­li­che Aufklärung.
      Vor ein paar Wochen rief ich in dem Bischöf­li­chen Ordi­na­ri­at Brüg­ge (Bel­gi­en, Pro­vinz West­flan­dern) an, wo im letz­ten Jahr eine unab­läs­si­ge Rei­he von Pädo­fäl­len bei Prie­stern deto­nier­te und die welt­li­che Gerichts­bar­keit jetzt ener­gisch und ohne viel Feder­le­sens durchgreift:
      bis jetzt wur­de nicht ein (1!) Prie­ster lai­siert- und auch über den pädo­phi­len Bischof vanG­he­lu­we wird nichts gesagt (er hat übri­gens noch immer ein Fan­club in dem Bistum).
      Das Bis­tum Ant­wer­pen mit Bon­ny schoß übri­gens den Haupt­vo­gel ab:
      in dem Fall Tom Schel­le­kens (ein Psy­cho­lo­ge-Sexuo­lo­ge, der im rei­fe­ren Alter Prie­ster wer­den woll­te, auch geweiht wur­de ( bei die­ser extre­men Rari­tät in Flan­dern lud er alle Gazet­ten ein um über sei­ne Beru­fung zu spre­chen))- kei­ne zwei Jah­re spä­ter trom­mel­te Schel­le­kens erneut die Pres­se bei sich zuhau­se zusam­men um mit­zu­tei­len daß „ein­fach zu wenig auf dem Küchen­tisch lag um Prie­ster zu sein“(sic)- dann leb­te er mit einer jun­gen Frau über zwei Jah­ren zusam­men- dann ließ er die­se Frau sit­zen und woll­te wie­der Prie­ster sein- beging es schlimm­ste Fehler:
      das Bis­tum erklär­te for­mell und öffent­lich: „Was für ein Glück daß wir damals die Akten nicht nach Rom gesandt haben (wie es ein­fach ihre Pflicht gewe­sen wäre NVDA);
      jetzt kön­nen wir pro­blem­los Herrn Schel­le­kens wie­der in den prie­ster­li­chen Dienst auf­neh­men ohne grö­ße­re Bürokratie“.
      Tat­säch­lich wur­de Schel­le­kens nach die­sem Vau­de­ville wie­der als Prie­ster durch Bon­ny eingesetzt.
      Das hat mit der Katho­li­schen Kir­che nichts mehr zu tun, das ist ein bur­les­ker auf Sex fixier­te Klub.
      Das Sakra­men­ta­le ist total abhan­den gekommen.

      • @Adrien Antoi­ne
        Ich sag­te ja „Es könn­te sein…“. Sie haben recht, wahr­schein­lich wird er woan­ders, an einen ande­ren Ort, ver­setzt wer­den. Ich sehe in der kom­pli­zier­ten Gesamt­si­tua­ti­on auch Hoff­nung, da ich in mei­nem Umfeld ein paar Prie­ster ken­ne, die sich wirk­lich abmü­hen und auch die Sakra­men­te sehr anstän­dig spen­den. Dar­über hin­aus habe ich auch Prie­ster aus Indi­en ken­nen­ler­nen dür­fen, die einen tie­fen Glau­ben leben und die Mut­ter­got­tes und Jesus sehr lie­ben und alles für sie auf­op­fern. Was mir auf­fällt ist, dass die Prie­ster aus der Drit­ten Welt sich ganz anders zu ihrem Glau­ben beken­nen und dass sie mehr, so wie der Hei­li­ge Don Bos­co, eine star­ke Glau­bens­über­zeu­gung und ‑kraft haben, und auch ganz anders wirken.

  19. „Die tota­le Absti­nenz vom Lie­bes­le­ben sei unmensch­lich…“ — Wer hat denn eigent­lich die­sen Cha­ram­schick gezwun­gen Prie­ster zu wer­den? Wenn er sein Lie­bes­le­ben par­tout aus­le­ben will, hät­te er das in jedem ande­ren Beruf locker tun kön­nen! Einem Polen müss­te das eigent­lich klar (gewe­sen) sein! Oder hat er erst im Krei­se vati­kan. Lob­by­isten gemerkt, dass er homo­se­xu­ell ist?

  20. Unser Pfar­rer, aus gesund­heit­li­chen Grün­den lei­der vor einem Jahr auf eige­nen Wunsch in eine ande­re, klei­ne­re Pfar­rei ver­setzt, sag­te ein­mal, er kön­ne sich sein Prie­ster­tum ohne Zöli­bat gar nicht vorstellen.
    Es gibt sie also noch, die treu­en Die­ner des Herrn. 

    Das Öffent­lich­ma­chen des Schwul­seins geschah gezielt, in vol­ler Absicht, aus völ­lig eigen­nüt­zi­gen Interessen.
    Herr Cha­ram­sa wuss­te, dass sein Outing wie eine Bom­be wir­ken wür­de. Er nahm dies bil­li­gend in Kauf oder hat es sogar dar­auf abge­se­hen. Alle spre­chen nur noch über ihn.
    Prie­ster­li­che Demut sieht anders aus!

  21. „Tota­le Absti­nenz ist unmenschlich“
    Und was rät Cha­ram­sau denn Ehe­paa­ren, bei denen — aus wel­chen Grün­den auch immer — (z. B. län­ge­re, beruf­li­che Abwe­sen­heit eines Ehe­part­ners, Krank­heit, Alter …) Absti­nenz ange­sagt ist? Soll es in sol­chen Fäl­len einen Frei­brief zum Ehe­bruch geben?

  22. Was rät Cha­ram­sa den Hun­dert­tau­sen­den männ­li­chen Ein­dring­lin­gen im wehr­fä­hi­gen und zeu­gungs­drän­gen­den Alter aus Asi­en und Afrika?

  23. Mit die­sem gezielt gelan­de­ten Coup soll die­se Syn­ode, die sich inhalt­lich mit der Fami­lie aus­ein­an­der­set­zen soll­te, nun end­gül­tig zur SEX-SYNODE umfunk­tio­niert werden.

    Die heuch­le­ri­schen Spal­ter drücken bereits im Vor­aus ihre ‚Hoff­nung‘ aus, dass es nicht zu einer Spal­tung kom­men möge (z.b. Bischof Bode). Selbst­ver­ständ­lich sind die Ver­ur­sa­cher einer Spal­tung all jene die die­ser Neu­en SEX Theo­lo­gie nicht fol­gen wollen.

    Wo bleibt das klä­ren­de Macht­wort des Pap­stes? Die Kir­che braucht nicht noch eine Räubersynode.

    • Da wird es kein klä­ren­des Macht­wort geben.
      Ich fra­ge mich, wo ist das ver­sie­gel­te Kuvert mit den 300 Sei­ten die Bene­dikt XVI. als Ergeb­nis der Vati­leaks-Recher­che nach sei­nem Rück­tritt an „F“ über­ge­ben hat? Hat man davon schon etwas gehört?

    • Sehr geehr­te® @IMEK,

      Auf der flä­mi­schen tra­di­ti­ons­na­hen Web­site http://www.kavlaanderen.blogspot.be nennt der Haupt­re­dak­teur @The Guar­di­an Angel, bekannt für sei­ne def­ti­ge Spra­che, die­se zwei­te Syn­ode für die Fami­lie schon seit län­ge­rem die „Sodo­mi­ten­syn­ode“.
      Ich muß­te wohl kurz schlucken wenn ich dies zum ersten Male las- aber inner­halb von eini­gen Wochen hat sich gezeigt daß es dies tat­säch­lich ist.

      Ein Blog­ger sag­te ein­mal (vor 4 Jah­ren) daß, wenn man die letz­te 30 Jah­ren über­blick­te, es bei Dan­neels nur um eine Sache ging: Sex, Sex und noch­mals Sex ;
      und dann bevor­zugt mit Kin­dern und unter Homos.

      Die gan­ze Erbärm­lich­keit wur­de schon vor ca. 10 Jah­ren bei­spiel­haft demon­striert, als in der bel­gi­schen Pres­se pseu­do­auf­ge­regt Mel­dung gemacht wur­de, „…der Nef­fe von Kar­di­nal Dan­neels sei Flan­derns größ­te Pornostar.“
      Viel Ver­wir­rung, Auf­re­gung, Ver­nei­nung, Attacke auf die Kir­che und den Kar­di­nal usw.
      Das Resul­tat: alles wahr.
      Die Schwe­ster v. Kar­di­nal Dan­neels war ordent­lich ver­hei­ra­tet, die Ehe lan­ge kin­der­los und das Ehe­paar Brey­ne hat­te einen Jun­gen, aus Nord­frank­reich her­künf­tig, adoptiert.(damals gab es ein reger Aus­tausch über das von flä­mi­schen Franz­i­ka­nern orga­ni­sier­te Kin­der­hilfs­netz­werk „Vreugdezaaiers“/„Semeurs de joie“ (die „Freu­de­sä­her“) mit den nord­fran­zö­si­schen Städ­ten und die arme Vor­or­ten dort).
      Der Nef­fen, André (nie­der­län­disch „Dries“) Brey­ne, mit Künst­ler­na­me auch „Dries de Brey­ne“ (etwas Pseu­do­a­del schien nicht schlecht zu ste­hen- von Demut und Beschei­den­heit wol­len wir hier schwei­gen), war tat­säch­lich Por­no­star in Prag und weiß Gott wo.
      Für sei­ne Fami­lie kann man nichts, für sei­ne Freun­de sehr wohl.
      Echt erbärm­lich wur­de es wenn der stets wie­der in Sex­skan­da­len ver­strick­te Dan­neels sei­ne Haut ver­such­te zu ret­ten, daß Dries Brey­ne kein „ech­tes“ Kind von sei­ner Schwe­ster war, son­dern „nur“ adoptiert.(ausführlich in „Humo“)
      Kar­di­nal Dan­neels bestand offen­sicht­lich auf ande­re (deut­lich bes­se­re ) Genen.

      Quod regers deli­rant, plect­un­tur archivi.

      • Das ist in der Tat sehr sehr fin­ster. Und die­se After­kir­che der V2Renegaten der Bene­lux-Län­der, der deutsch­spra­chi­gen u.w.w.i. möch­te die kom­plet­te Über­nah­me der Kir­che Jesu Chri­sti betrei­ben, nach­dem die­se ‚ihren Papst‘ durch ihre Machen­schaf­ten instal­liert haben.
        Wer also zu ste­hen glaubt, der sehe zu, daß er nicht fal­le 1Kor. 10, 12–13

      • Ver­ehr­ter @Adrien Antoi­ne, nicht allein in Bel­gi­en herrscht Fin­ster­nis. Ich hat­te ja schon an ande­rer Stel­le die Beschrei­bun­gen eines jun­gen Theo­lo­gie­stu­den­ten über haar­sträu­ben­de Zustän­de schon in den frü­hen 80er Jah­ren im Prie­ster­se­mi­nar St. Geor­gen in Frank­furt am Main erwähnt. Mir schien das damals völ­lig über­zeich­net. Heu­te weiß ich, dass das vor­schnell war, denn auch der jet­zi­ge Fall beweist, dass Prie­ster ganz offen den Zöli­bat bre­chen und ihre homo­se­xu­el­len Bezie­hun­gen schein­bar noch als beson­de­re prie­ster­li­che Glau­bens­aus­zeich­nung verstehen.

        Ich ver­mu­te aber stark, dass homo­se­xu­el­le Grup­pen inner­halb der Kir­che fru­striert sind, dass der Wider­stand sei­tens der afri­ka­ni­schen und asia­ti­schen Bischö­fe so ent­schie­den ist. Nun geht es nur noch dar­um, die Kir­che fun­da­men­tal zu beschä­di­gen, sie lächer­lich zu machen. Ent­spre­chend sehe ich auch das Ver­hal­ten von Dan­neels. Man muss acht geben, nicht nun auch noch das Geschäft die­ser Grup­pen zu betrei­ben, indem wir alle nur noch die Fin­ster­nis, aber nicht mehr das Licht in der Kir­che sehen.

  24. Das Prin­zip der Wirt­schaft ist es immer mehr zu pro­du­zie­ren und genau da sind wir
    ange­langt, alles stockt und jetzt wis­sen wir nicht mehr wei­ter, der Papst muesste
    jetzt den Tre­sor oeff­nen und alles den Armen geben und die gan­ze Ruestungs-
    Indu­strie muess­te ein­ge­stampft wer­den. Gott wuer­de uns dann den siche­ren Weg
    zei­gen wie es wei­ter gehen kann.

  25. Mei­ne Güte, wel­che Sei­fen­op­fer! Pünkt­lich zur Syn­ode „outet“ sich so ein armes „Würst­chen“ von „Prie­ster“, das sei­nen schwe­ren Prie­ster­all­tag nur durch­ste­hen konn­te, weil sein gelieb­ter Edu­ard ihm durch­ge­hol­fen hat…

    Und die Trä­nen flie­ßen, der arme, arme Kerl, wie­der ein Opfer des Zwangszölibats… 

    Wenn ich glaub­te, dass das die Kir­che ist und die­se Typen gül­tig geweiht sind, dann wür­de es mir etwas aus­ma­chen, aber so — nee: das ist nicht die Kir­che, die­ser Mann ist kein Prie­ster, jeden­falls kein katho­li­scher, und im übri­gen sind die­se Erschei­nun­gen das, was die Lit­ur­gie­re­form inner­lich bedeutet.
    Wor­über wun­dert man sich?

    • Ha ha, ja so ist es eine Sei­fen­oper. Mimi­mi, das Leben ist ja so hart, eine super Bil­dung immer erst­klas­sig ver­sorgt sein, leben im nobel­sten Umfeld, ja die Welt ist so schlecht zu sol­chen schwu­len Mäd­chen in prie­ster­li­chem Räu­ber­zi­vil. Dann sol­len sie doch alle bit­te gehen. Gute Rei­se! Sol­che Hei­nis soll­te man mal mit dem Fall­schirm wo abwer­fen wo wirk­lich Elend in der Welt tobt, aber das Elend wird zu ihnen kom­men, Elend zu Elend das ist Reso­nanz­ge­setz, ich glau­be kaum das sol­che Heul­susen die Phy­sik ausser Kraft set­zen können.

  26. Aus­ge­rech­net ein pol­ni­scher Priester!
    Ein „Beweis“ dafür, daß nicht allein der euro­päi­sche Westen Pro­ble­me hat. Das „Offe­ne Bekennt­nis“ die­ses fast bemit­lei­dens­wer­ten Prie­sters war zu gut, um nicht den „Pfer­de­fuß“ zu erkennen.
    Da stellt sich die Fra­ge: haben „die“, die Hin­ter­män­ner, das nötig, die­sen Prie­ster soz. von der Lei­ne zu las­sen und gera­de jetzt? — Daß die­ser pol­ni­sche Prie­ster so ist, das dürf­te der Wahr­heit entsprechen.
    Aber wur­de die­se Offen­ba­rung (vom schlau­en Prie­ster selbst wie sei­nen unbe­kann­ten Rat­ge­bern) nur des­we­gen in die Welt gesetzt, damit von soz. kon­ser­va­ti­ver (oder wie auch immer) Sei­te der erwar­te­te Auf­schrei kommt?- Bestimmt ja, aber was steckt noch dahinter?
    Es geht jeden­falls auch um Irre­füh­rung. Das Gan­ze ist m.Er. eine Fal­le des Bösen, damit er, der Böse, umso bes­ser zuschla­gen kann.

    • Noch ein Nach­trag: die gan­ze Geschich­te hier scheint auch, das ist das Gute, dar­auf hin­zu­deu­ten, daß die Homo­lob­by im Vati­kan soz. kal­te Füße hat. Denn eines ist 100%ig sicher: es gibt star­ken Wider­stand von vie­len Kar­di­nä­len gegen die Aus­he­be­lung der Wahr­heit und dar­an ändert sich auch nichts im Ver­lauf der Synode.
      Die­se bewuß­te, wür­de ich fast sagen, Insze­nie­rung deu­tet jeden­falls u.a. auf eine star­ke Ner­vo­si­tät in den Rei­hen der Homo­lob­by­isten hin.

  27. Schon vor 1600 Jah­ren, als die Kir­che zum größ­ten Teil von den Irr­leh­rern des Aria­nis­mus besetzt
    war, sag­te der Hl. Atha­na­si­us: „Die Katho­li­ken, wel­che Gott in der hei­li­gen Tra­di­ti­on treu blei­ben, sind die wah­re Kir­che Jesu Chri­sti, selbst wenn sie nur noch eine Hand­voll sind.“

    Das gilt in unse­rer Zeit mehr denn je.

    Unser Herr sagte:„Viele sind beru­fen, weni­ge aber sind auserwählt.“

    Unse­re aller­se­lig­ste Mut­ter kün­dig­te in ihrer Bot­schaft von La Salet­te an: “ Rom wird den
    Glau­ben ver­lie­ren und Sitz des Anti­chri­sten werden.“

    Spä­te­stens seit dem Tode des letz­ten noch katho­li­schen Pap­stes Pius XII. 1958 erle­ben wir doch genau das. Die Kir­che ist von den Mäch­ten der Fin­ster­nis unter­wan­dert und besetzt,
    sei­en es nun „Moder­ni­sten“, Homo­ideo­lo­gen oder ande­re Fein­de Gottes.

    War­um wun­dern oder ärgern wir uns noch über den wei­te­ren Nie­der­gang die­ser „Kir­che“ ?
    Das was von der Öffent­lich­keit als „Katho­li­sche Kir­che“ dar­ge­stellt und wahr­ge­nom­men wird
    ist doch schon lan­ge nicht mehr die Kir­che unse­res Herrn, wel­cher nur die­se eine, seine
    Sanc­ta Eccle­si­am Catho­li­cam gegrün­det hat und nicht tau­sen­de „Kir­chen“ .

    Was uns bleibt ist die per­sön­li­che Wei­he an des unbe­fleck­te Herz unse­rer aller­se­lig­sten Mutter
    Maria nach dem Vor­bild des Hei­li­gen Lud­wig Maria Gri­g­ni­on von Mont­fort, das Tra­gen des
    Kar­mels­ka­pu­liers und das täg­li­che betrach­ten­de Beten des über­lie­fer­ten Rosenkranzpsalters.

    Mari­en­kin­der gehen nicht ver­lo­ren und unter dem Schutz unse­res Herrn und der Himmelskönigin
    haben die fin­ste­ren Mäch­te kei­ne Macht über uns.

    Si Deus pro nobis, quis con­tra nos ? ( Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein ?)

    Schon in der Gene­sis wur­de ange­kün­digt, was der All­mäch­ti­ge für das Ende der Zeiten
    beschlos­sen und was Maria in Fati­ma wie­der­hol­te: “ Am Ende wird mein unbe­fleck­tes Herz
    triumphieren.“

    Und die­ser Tag ist nicht mehr fern !

  28. Mei­ner Emp­fin­dung nach geht die Dis­kus­si­on an der Haupt­sa­che vor­bei. Es gibt homo­se­xu­el­le Paa­re, die in Ach­tung und Wür­de ihre Bezie­hung leben, sich treu sind und die Gebo­te Got­tes befol­gen, und es gibt hete­ro­se­xu­el­le Paa­re, die per­mis­siv und schnell wech­seln­de Part­ner­schaf­ten haben. Nie­mand kann mir sagen, dass erste­re in Sün­de leben und zwei­te weni­ger. Eine ande­re Sache ist die Fra­ge des Zöli­bats. Wenn ein Mann sich zum Prie­ster wei­hen lässt, erwar­te ich von ihm, dass er die Gebo­te der Kir­che befolgt. Sonst ver­liert er für mich sei­ne Glaubwürdigkeit.
    Ich hät­te nichts gegen die Auf­he­bung des Zöli­bats, aber sie muss offen erfol­gen und, da muss sich jeder klar dar­über sein, dies wür­de die Kir­che sehr ver­än­dern. Ob zum Bes­se­ren oder Schlech­te­ren liegt an uns Katho­li­ken. Wir sind die Kirche.
    Gänz­lich ver­fehlt fin­de ich hier die her­ab­set­zen­de Bezeich­nung ‚Homos‘ etc. Homo­se­xua­li­tät ist eine Ver­an­la­gung und somit grund­sätz­lich auch eine Gabe Got­tes. Was der Ein­zel­ne damit macht, unter­liegt sei­nem frei­en Wil­len. Wir soll­ten die­se Men­schen respek­tie­ren und ihnen in Lie­be und Ach­tung begegnen.

    • „Wir sind die Kirche.“
      Wirk­lich, Olivier?
      Wir sind ihre Glie­der, nicht die Kir­che selbst. Wir sind die Reben, nicht der Weinstock.
      Aber aus Ihren Wor­ten spü­re ich, dass Sie es nicht anma­ßend gemeint haben.
      Es ist kei­ne Fra­ge, dass jeder Mensch Respekt und Wohl­wol­len ver­dient, unab­hän­gig sei­ner sexu­el­len Ori­en­tie­rung. Und unter ande­rem ist es auch eine Fra­ge des Cha­rak­ters mei­nes Gegen­über, ob ich ihn mag oder eher Vor­be­hal­te empfinde.
      Und auch Ihr Argu­ment der Treue mag zuwei­len stimmen.
      Aller­dings ken­ne ich ein HS-Paar. Der eine ver­ließ nach Jah­ren sei­ne Frau, um mit sei­nem Part­ner zusam­men­zu­le­ben, nach­dem er zuvor zwei Kin­der gezeugt hat.
      Nun lebt die Frau schon etli­che Jah­re allei­ne, sie sind offi­zi­ell noch verheiratet.
      Doch auch dem HS-Part­ner macht die immer wie­der auf­tre­ten­de Untreue die­ses vor­ma­li­gen Ehe­man­nes zu schaf­fen. Es sind also zwei Per­so­nen, die an dem unste­ten Ver­hal­ten die­ses Man­nes lei­den. Bei­de haben sich mir ein­mal anvertraut.
      Und wie ist es für die ‑mitt­ler­wei­le erwach­se­nen Kin­der, die mit die­ser Situa­ti­on klar­kom­men müssen?
      Wie den­ken sie ins­ge­heim über ihren Vater?
      Ist da nicht viel Leid bei den betrof­fe­nen Personen?

      Ob Homo­se­xua­li­tät eine Gabe Got­tes ist, da habe ich eher mei­ne Zwei­fel. Als Mann und als Frau erschuf Er sie, lese ich im Buch der Bücher. Und sicher ein­deu­tig auf­ein­an­der hin geord­net, berück­sich­tigt man ein­mal dies­be­züg­lich den Kör­per­bau der bei­den Geschlechter.
      Um dies zu erken­nen, muss man noch nicht ein­mal gläu­big sein.
      War­um es HS gibt, ob und wel­chen Sinn es hat …?
      Ob Prä­gung, ob vor­her­be­stimmt, ob Erzie­hungs­feh­ler oder fal­sche Vor­bil­der, wir kön­nen es nicht defi­ni­tiv wissen.

    • @ Oli­vi­er

      Man kann ein einem homo­se­xu­el­len Paar kei­ne Gebo­te Got­tes befol­gen, da Gott wirk­lich aus­drück­lich sol­che Ver­bin­dun­gen miß­bil­ligt hat. Sie­he Sodom und Gomor­rha. Deut­li­cher geht es wirk­lich nicht. Und Chri­stus sagt zu den Apo­steln: „Wer auf Euch hört, hört auf mich“ (Lk 10, 16). Und das es im NT deut­li­che Ver­ur­tei­lung des Homo­se­xua­li­tät gibt, wie auch im AT, und zwar sei­tens meh­re­rer Apo­stel, durf­te sich schon her­um­ge­spro­chen haben.

      Homo­se­xua­li­tät ist aus­schließ­lich durch Hedo­nis­mus zu recht­fer­ti­gen, der bekannt­lich nicht lan­ge währt, denn sie ist:

      1. Bio­lo­gisch gese­hen und natur­recht­lich höchst unna­tür­lich, sowie gesund­heit­lich schäd­lich. Kör­per­lich und psychisch.
      2. Gesell­schaft­lich war sie nir­gends auf die Dau­er tole­riert, erst in der west­li­chen Welt seit ca. 1968.
      3. Von allen oder fast allen Reli­gio­nen verurteilt.
      4. Sogar im Alten Grie­chen­land als nicht dem Gemein­wohl för­der­lich erach­tet, sogar bei Pla­to selbst, sie­he sei­ne recht spä­ten „Geset­ze.“
      5. Ihre The­se stellt die gött­li­che Offen­ba­rung in Frage.
      6. Ihre The­se stellt die gött­li­che Über­lie­fe­rung in der Kir­che in Frage.

      Ihre The­se ist die „Wir sind die Kirche“-Einstellung: ich suche mir etwas aus, was mir gera­de passt.

      Homo­se­xua­li­tät ist grund­sätz­lich kei­ne Ver­an­la­gung, son­dern eine Wahl. Sie ist sicher­lich kei­ne Gabe, son­dern höch­stens ein Kreuz, wenn jemand die­sen Weg schon beschrit­ten hat und ihn ver­las­sen möch­te. Zu 90% ist es Sex­sucht und wie alle Süch­te mit extre­men Lügen verbunden.

      Was gibt es dar­an zu respek­tie­ren? Ent­we­der Sie ken­nen kei­ne Homo­se­xu­el­len und wis­sen nicht, wie es in die­sen „Bezie­hun­gen“ tat­säch­lich aus­sieht oder Sie wis­sen es sehr wohl und ver­brei­ten hier Des­in­for­ma­ti­on. Denn wäre die­se „Gabe Got­tes“ wie Sie es nen­nen und die­se „Part­ner­schaf­ten“ wirk­lich so gut, so bräuch­te man sie nicht der­ma­ßen schön­zu­re­den. Man tut es aber. War­um wohl?

    • Noch etwas bezüg­lich Ver­an­la­gung. Sol­che Phan­ta­sien ent­stam­men dem Homo Lager und nicht der Katho­li­schen Kir­che, man träumt dort von einem Homo-Gen aber wür­de sich ad absur­dum füh­ren da man sich als Gen­feh­ler auf 2 Bei­nen ent­lar­ven wür­de, so ein Gen müss­te defekt sein, es impli­ziert den Tod. Wie die gute Mari­en­zweig rich­tig sagt, gibt es meh­re­re bzw. vie­le Ursa­chen die zu so einem unna­tür­li­chen Ver­hal­ten der Homo­se­xua­li­tät hin­füh­ren kön­nen, mit der Phan­ta­sie der Ver­an­la­gung ver­sucht man sich eine Aus­re­de, ein Hin­ter­tür­chen, zu öff­nen aber es wird nicht gelin­gen. Und das eini­ge Katho­li­ken nicht sehr gut auf das Homo The­ma zu spre­chen sind soll­te klar sein, denn wenn homo­se­xu­el­le Seil­schaf­ten kon­spi­ra­tiv agie­ren ist das ein Ver­bre­chen nicht nur hin­ter dem Rücken der Kir­che auch hin­ter dem Rücken der Gesell­schaft und ihrem Rück­grat der Fami­lie. Man soll­te nicht ver­ges­sen das es hier um kri­mi­nel­le Ener­gien sich han­delt, und wie immer mehr dar­auf hin­deu­tet orga­ni­sier­te Kri­mi­na­li­tät. Die Histo­rie lehrt, jede Gesell­schaft die sich sol­chen deka­den­ten Lei­den­schaf­ten hin­gab hat dem Tri­but gezollt. Die Bezeich­nung Homo ist in der Tat falsch, da haben Sie recht, denn Schwu­le haben sexu­el­le Angst vor Frau­en was alles ande­re als männ­lich ist, daher ist es nicht kor­rekt einen Schwu­len als Mann (Homo) zu bezeichnen.

    • @ Oli­vi­er

      „Homo­se­xua­li­tät ist eine Ver­an­la­gung und somit grund­sätz­lich auch eine Gabe Gottes“

      Pädo­phi­lie wird von der posi­ti­vi­sti­schen Wis­sen­schaft als Ver­an­la­gung ange­se­hen, ist sie daher also eine Gabe Gottes?

      Hier lie­ßen sich noch eine gan­ze Rei­he ande­rer sexu­el­ler Prak­ti­ken auf­füh­ren, die je nach Aus­rich­tung des „Wis­sen­schaft­lers“ als Ver­an­la­gung ein­ge­stuft wer­den. So z.B. extre­mer Sadismus.

      Und dann noch eine inter­es­san­te Fra­ge: Ist patho­lo­gi­sches Ver­hal­ten eine Gabe Got­tes nur weil es zwang­haft erfolgt?

  29. Was nun­mehr aus durch­sich­ti­gen Grün­den von inter­es­sier­ten Krei­sen an die Öffent­lich­keit gebracht wur­de, ist wohl ledig­lich die Spit­ze eines Eis­bergs: homo­se­xu­ell akti­ve Prie­ster wie auch ande­re, die heim­lich mit Frau­en ein Ver­hält­nis oder sonst­wie eine gei­sti­ge Stö­rung haben.

    Ich erin­ne­re mich noch gut an ein Gespräch vor vie­len Jah­ren mit einer Röme­rin aus alt­ein­ge­ses­se­nem adli­gem Geschlecht mit jahr­hun­der­te­lan­gen und besten Verbindungen/Kontakten, auch fami­liä­ren, in den Vati­kan. Sie erzähl­te für mich damals unglaub­li­cher­wei­se von all die­sen Din­gen, die sich dort ereig­nen wür­den und war ziem­lich auf­ge­bracht darüber.
    Den Römern dürf­te es am Aller­we­nig­sten beha­gen, was sich im Vati­kan so abspie­len mag.

  30. @Olivier! Sie haben sich im Por­tal geirrt. Die Sodo­mie gehört zu den him­mel­schrei­en­den Sün­den. Im AT hat Gott befoh­len, sol­che Men­schen aus dem Volk Isra­el zu strei­chen. Das Schick­sal von Sodom dürf­te bekannt sein ?!

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