Papst Franziskus und das ZdK schweigen zur Abtreibungsagenda der UNO

papst Franzsikus und UNO-General Ban Ki-moon
25.09.2015: Papst Fran­zis­kus mit UNO-Gene­ral­se­kre­tär Ban Ki-moon. Päpst­li­cher Segen für Post-2015-Agen­da der UNO?

(Berlin/New York) Hast ist immer ein schlech­ter Rat­ge­ber, erst recht wenn sie ver­däch­tig ist. So ver­steht man nicht, war­um das Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) sich sogar mit Ell­bo­gen vor­drän­gelt, um sich an den Tisch der Post-2015-Agen­da der Ver­ein­ten Natio­nen set­zen zu kön­nen, die am 25. Sep­tem­ber beim UNO-Nach­hal­tig­keits­gip­fel in New York beschlos­sen wur­de. Den Auf­takt zu die­sem Gip­fel bil­de­te eine Rede von Papst Fran­zis­kus vor der UNO-Voll­ver­samm­lung im New Yor­ker-Glas­pa­last. Ein exakt geplan­tes Timing, das der Post-2015-Agen­da offen­sicht­lich vor der Welt­öf­fent­lich­keit den kirch­li­chen Segen geben sollte.

Peter Weiß, ZdK-Spre­cher für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und glo­ba­le Ver­ant­wor­tung, for­der­te die deut­sche Bun­des­re­gie­rung und den Bun­des­tag auf, die Kir­chen an der Umset­zung des UNO-Doku­ments Sustainab­le Deve­lo­p­ment Goals (SDG), zu deutsch Zie­le nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung, mit ihren 17 Ent­wick­lungs­zie­len und 169 Unter­zie­len, „aktiv (zu) betei­li­gen“. Die­ses 2014 vor­ge­leg­te Pro­gramm ersetzt die 2000 von einer Arbeits­grup­pe aus UNO, Welt­bank, Inter­na­tio­na­lem Wäh­rungs­fonds und dem Ent­wick­lungs­hil­fe­ko­mi­tee der OECD vor­ge­leg­ten Mill­en­ni­um-Ent­wick­lungs­zie­le (MDG), die bis 2015 erwirk­licht wer­den sollten.

Für ZdK ist Post-2015-Agenda „entscheidend“ für die „Zukunft des gesamten Planeten“

Laut Peter Weiß ist die SDG-Agen­da, auch Post-2015-Agen­da genannt, der „ent­schei­den­de Ver­trag“ für die „Zukunft unse­res gesam­ten Pla­ne­ten“, wes­halb dar­über „nicht län­ger nur in Exper­ten- und Fach­krei­sen dis­ku­tiert wer­den dürfe“.

Was genau gefällt dem ZdK an der Post-2015-Agen­da? Weil sie ver­kün­det, „Wohl­stand tei­len, Armut besei­ti­gen sowie die Umwelt und das Kli­ma schüt­zen“ zu wol­len. „Das ist alles? Ein biß­chen wenig, beson­ders wenn man bedenkt, daß die ‚nach­hal­ti­gen Ent­wick­lungs­zie­le‘ noch ganz ande­res vor­se­hen“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na. Zum Bei­spiel: „welt­wei­ter Zugang zu Dien­sten der sexu­el­len und repro­duk­ti­ven Gesund­heit“ sowie „die repro­duk­ti­ven Rech­te, wie sie in Über­ein­stim­mung mit dem Akti­ons­pro­gramm der Welt­be­völ­ke­rungs­kon­fe­renz [der UNO 1994 in Kai­ro] und der Akti­ons­platt­form von Peking [UN-Welt­frau­en­kon­fe­renz 1995] und den Schluß­do­ku­men­ten der Nach­fol­ge­kon­fe­ren­zen“ fest­ge­hal­ten wur­den. Im Klar­text sind damit Abtrei­bung, Emp­fäng­nis­ver­hü­tung, künst­li­che Befruch­tung, Sexu­al­auf­klä­rung und ande­re bio­ethi­sche Tra­gö­di­en gemeint, die in den kom­men­den 15 Jah­ren bis 2030 als offi­zi­el­le UNO-Zie­le welt­weit umge­setzt wer­den sollen.

Teile der Post-2015-Agenda mit katholische Lehre grundlegend unvereinbar

Peter Weiß: ZdK schweigt zur Abtreibungsagenda der UNO und stimmt Post-2015-Agenda kommentarlos zu
Peter Weiß: ZdK schweigt zur Abtrei­bungs­agen­da der UNO und stimmt Post-2015-Agen­da unein­ge­schränkt zu

Zur Umset­zung die­ser Zie­le wur­de unter ande­rem mit UN-Women eine eige­ne UNO-Unter­ab­tei­lung gegrün­det. Deren Vor­sit­zen­de haben den Rang von Unter­ge­ne­ral­se­kre­tä­ren der UNO und sind erkärte Abtrei­bungs­be­für­wor­ter. Erste Vor­sit­zen­de war Chi­les ehe­ma­li­ge und wie­der amtie­ren­de Staats­prä­si­den­tin, die Sozia­li­stin Michel­le Bache­let (sie­he UN-Women fest in der Hand der Abtrei­bungs­lob­by – Athe­istin Michel­le Bache­let erste Che­fin). Der­zei­ti­ge UN-Women-Vor­sit­zen­de ist die Süd­afri­ka­ne­rin und ehe­ma­li­ge ANC-Vize­prä­si­den­tin Phum­zi­le Mlam­bo-Ngcu­ka, die 1988 am Uni­ver­si­ty Col­le­ge Lon­don ein Stu­di­um in „Gen­der­po­li­tik und Ent­wick­lungs­pla­nung“ abschloß und über­zeug­te Abtrei­bungs­ver­fech­te­rin ist. Sie gehört seit 2008 der links­li­be­ra­len ANC-Abspal­tung COPE an, die bei den Par­la­ments­wah­len ledig­lich 0,67 Pro­zent der Stim­men erhielt und damit nur drei von 400 Sit­zen im süd­afri­ka­ni­schen Par­la­ment hält. Auf­ga­be von UN-Women ist es unter ande­rem, welt­weit die Lega­li­sie­rung und den schran­ken­lo­sen Zugang zur Tötung unge­bo­re­ner Kin­der durchzusetzen.

Mit wel­cher Bru­ta­li­tät die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der und die ande­ren „Ent­wick­lungs­zie­le“ im Bereich Sexua­li­tät durch­ge­setzt wer­den sol­len, zeigt eine Klau­sel der Post-2015-Agen­da.: Alle Län­der, die kei­ne Abtrei­bungs­po­li­tik betrei­ben, sol­len von der Finan­zie­rung durch die UNO aus­ge­schlos­sen wer­den, egal wie arm oder durch Natur­ka­ta­stro­phen und Krieg in Nöten. „Eine regel­rech­te Erpres­sung“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

UNO teilte Vatikan zur Agenda mit: entweder alles oder nichts

Wer viel­leicht den­ken soll­te, das Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) wür­de nur einem Teil der Post-2015-Agen­da-Zie­le zustim­men und die der katho­li­schen Leh­re fun­da­men­tal wider­spre­chen­den Zie­le über­ge­hen, „irrt gewal­tig“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na. „Eine sol­che Ope­ra­ti­on ist schlicht und ein­fach nicht mög­lich. Das haben die UNO-Funk­tio­nä­re gegen­über Erz­bi­schof Ber­nar­di­to Auza unmiß­ver­ständ­lich klar­ge­stellt, der ein sol­ches Spiel­chen ver­sucht hat­te“. Ein Ja zum Gesamt­pro­gramm bei gleich­zei­ti­ger Distan­zie­rung von eini­gen für Katho­li­ken inak­zep­ta­blen Punk­ten, wie jenen über die Fami­lie und das Lebens­recht wird nicht akzeptiert.

Im Sep­tem­ber hat­te der Vati­kan der für die Post-2015-Agen­da zustän­di­gen UNO-Komi­tee, dem für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land der zurück­ge­tre­te­ne Bun­des­prä­si­dent Horst Köh­ler ange­hört, ein eige­nes Doku­ment über­mit­telt. Dar­in stell­te der Hei­li­ge Stuhl klar, daß „die sexu­el­le Iden­ti­tät die bio­lo­gi­sche ist, und daher Mann oder Frau“ und daß Abtrei­bung nicht als Teil der „sexu­el­len und repro­duk­ti­ven Gesund­heit“ betrach­tet wer­den könne.

Die UNO ant­wor­te­te auf bei­de Ein­wän­de mit der lapi­da­ren Fest­stel­lung, daß „es nicht oppor­tun sei, die Sache neu auf­zu­rol­len“. Mit ande­ren Wor­ten: Die Fra­ge ist abge­schlos­sen: Alles oder nichts. Ent­we­der man akzep­tiert das gan­ze Paket oder akzep­tiert es nicht. Friß Vogel oder stirb.

Kardinal Sarah: „Kategorisch falsch, daß Kirche Vokabular der UNO verwendet“

Papst Franziskus bei seiner kurzen Ansprache an die UNO-Mitarbeiter
Papst Fran­zis­kus bei sei­ner kur­zen Anspra­che an die UNO-Mitarbeiter

Dies ver­an­laß­te Kar­di­nal Robert Sarah, den Prä­fek­ten der römi­schen Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on zum Kom­men­tar: „Es ist kate­go­risch falsch, daß die Kir­che Wor­te ver­wen­det, die von den Ver­ein­ten Natio­nen ver­wen­det wer­den. Wir haben einen eige­nen Wort­schatz, um aus­zu­drücken, wor­an wir glauben.“

In die­sem Sinn äußer­te sich auch Kuri­en­erz­bi­schof Sil­va­no Maria Toma­si, der Stän­di­ge Beob­ach­ter des Hei­li­gen Stuhls bei den Ver­ein­ten Natio­nen in Genf, der im ver­gan­ge­nen August die „Nach­hal­ti­gen Ent­wick­lungs­zie­le“ ablehn­te, gera­de wegen ihrer Zustim­mung zur Abtrei­bung und dem Druck, der in die­ser Fra­ge auf die Staa­ten der Welt aus­ge­übt wird, ein­schließ­lich einer inak­zep­ta­blen Erpres­sung der Ent­wick­lungs­län­der. Msgr. Toma­si kri­ti­sier­te dabei auch die Tar­nung eines töd­li­chen Pro­gramms durch eine Anti­spra­che. „Es ist, als wäre die UNO der Mei­nung, daß durch die Besei­ti­gung der Per­so­nen auch die Pro­ble­me besei­tigt würden“.

Doch im Vati­kan sind seit der Wahl von Papst Fran­zis­kus auch ande­re Kräf­te am Wer­ke. Die Annä­he­rung an die UNO-Agen­da betreibt nicht nur Aka­de­mie-Kanz­ler Mar­ce­lo San­chez-Soron­do. Am ver­gan­ge­nen 5. August stell­te der Osser­va­to­re Roma­no mit Blick auf die Rede von Papst Fran­zis­kus im UNO-Glas­pa­last die 17 Zie­le der Post-2015-Agen­da vor. Eine lupen­rei­ne Zustim­mung bei gleich­zei­ti­gem Ver­schwei­gen jener Tei­le, die mit der katho­li­schen Leh­re unver­ein­bar sind (sie­he UN-Mill­en­ni­ums­zie­le: Den Pla­ne­ten mit Abtrei­bung „ret­ten“ – Das Schwei­gen des „Osser­va­to­re Roma­no“).

Alles was bis­her gesagt wur­de, ist dem Zen­tral­ko­mi­tee deut­scher Katho­li­ken bekannt. Peter Weiß etwa hat sein Berufs­le­ben als Kir­chen­an­ge­stell­ter ver­bracht. Ab 1985 als Pres­se­re­fe­rent des Deut­schen Cari­tas­ver­ban­des, ab 1988 als per­sön­li­cher Refe­rent des Cari­tas-Gene­ral­se­kre­tärs, ab 1991 als Refe­rats­lei­ter im Cari­tas-Gene­ral­se­kre­ta­ri­at und ab 1993 als Geschäfts­füh­rer der Katho­li­schen Fach­hoch­schu­le Frei­burg. Seit 1998 sitzt er für die CDU im Deut­schen Bun­des­tag. An der ZdK-Spit­ze lesen sich die Bio­gra­phien ähn­lich. Man ist kirch­lich und poli­tisch auf höch­ster Ebe­ne ver­netzt und ver­fügt über alle not­wen­di­gen Informationen.

ZdK stören inakzeptable UNO-Ziele nicht

Den­noch schei­nen die inak­zep­ta­blen glo­ba­len UNO-Zie­le das ZdK nicht zu stö­ren. Ganz im Gegen­teil. Mit gro­ßem Eifer und geschmückt mit eini­gen Zita­ten aus der Enzy­kli­ka Lau­da­to si von Papst Fran­zis­kus bekennt sich die Spit­ze des deut­schen Ver­bands­ka­tho­li­zis­mus zur Post-2015-Agen­da, die laut dem ZdK-Spre­cher für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und glo­ba­le Ver­ant­wor­tung den „Auf­bau einer fried­li­chen, gerech­ten, men­schen­freund­li­chen und umwelt­ver­träg­li­chen Welt im Zeit­al­ter von Krie­gen und hohen Flücht­lings­zah­len“ brin­gen wer­de. Weiß mein­te zudem, es brau­che „auch in Deutsch­land eine nach­hal­ti­ge Wirt­schafts­wei­se und eine Ver­än­de­rung des Lebens­stils“, wes­halb Deutsch­land „mehr inter­na­tio­na­le Ver­ant­wor­tung über­neh­men“ müs­se, wozu er aus­drück­lich „die Gewähr­lei­stung einer kohä­ren­ten Agrar‑, Außen­han­dels- und Ent­wick­lungs­po­li­tik und die Unter­stüt­zung der ärme­ren Län­der bei der Umset­zung der SDGs“ nann­te. Deutsch­land sol­le also, laut ZdK, die ärme­ren Län­der bei der Umset­zung von Abtrei­bung, Ver­hü­tungs­maß­nah­men, künst­li­cher Befruch­tung und Sexu­al­auf­klä­rung, und zwar alles schran­ken­los, unterstützen.

Abtreibung: Kirche im deutschen Sprachraum hat längst Arrangement mit Politik akzeptiert

Das ZdK nahm in Sachen Tötung unge­bo­re­ner Kin­der längst vor­weg, was seit der Wahl von Papst Fran­zis­kus auch auf welt­kirch­li­cher Ebe­ne durch­ge­setzt wer­den soll: Die Kir­che soll sich mit der Abtrei­bung und über­haupt in Sachen Sexua­li­tät mit dem abfin­den, was die Welt dazu denkt und eine lebens­ver­ach­ten­de Poli­tik in einer ersten Etap­pe in den kom­mu­ni­stisch regier­ten Staa­ten, dann auch in den west­li­chen Staa­ten per Gesetz umge­setzt hat. Im deut­schen Sprach­raum herrscht schon lan­ge ein still­schwei­gen­des Arran­ge­ment zwi­schen Kir­che und Poli­tik, die Abtrei­bungs­fra­ge und die gel­ten­de Gesetz­ge­bung nicht in Fra­ge zu stel­len. Damit erspa­ren sich Kir­che und Staat einen Kul­tur­kampf und die Kir­chen­ver­tre­ter dür­fen dafür wei­ter­hin am Tisch der Mäch­ti­gen sit­zen. Ein Arran­ge­ment, das im Wider­spruch zur gesam­ten bis­he­ri­gen Hal­tung schritt­wei­se von der Welt­kir­che über­nom­men wer­den soll. Wer erin­nert sich nicht an das lan­ge Schwei­gen von Papst Fran­zis­kus zum zen­tra­len The­ma Lebens­recht? Wer erin­nert sich nicht an sei­ne abschät­zi­gen Wor­te im Herbst 2013, als er für sein Schwei­gen inner­kirch­lich immer hef­ti­ger kri­ti­siert wur­de, daß die Kir­che „nicht immer“ über sol­che The­men spre­chen könne?

Will Papst Franziskus Abtreibungs-Arrangement für Weltkirche?

Am ver­gan­ge­nen 28. April voll­zog sich ein wei­te­rer Schritt auf dem Weg zum gro­ßen Arran­ge­ment: Die Päpst­li­che Aka­de­mie der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten begrüß­te UNO-Gene­ral­se­kre­tär Ban Ki-moon, den nomi­nell welt­weit rang­höch­sten Abtrei­bungs­ver­fech­ter, mit allen Ehren bei einer Tagung im Vati­kan (sie­he Abtrei­bung und Welt­kli­ma: Im Vati­kan redet jemand gro­ßen Unsinn). Vor sei­ner Eröff­nungs­re­de bei einer Tagung über Kli­ma­wan­del emp­fing ihn Papst Fran­zis­kus. Der Kanz­ler der Päpst­li­chen Aka­de­mie, Msgr. Mar­ce­lo San­chez Soron­do und die Vor­sit­zen­de der Aka­de­mie, Mar­ga­ret Archer, — es scheint unglaub­lich — akzep­tier­ten die UNO-Pro­jek­te für „nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“. Mehr noch, sie behaup­te­ten, die Post-2015-Agen­da sei „unter bestimm­ten Bedin­gun­gen“ mit der Leh­re der Kir­che kon­form und über­nah­men sogar das Voka­bu­lar der Abtrei­bungs­lob­by, das bis­her im Vati­kan aus gutem Grund gemie­den wur­de. Begrif­fe wie „Fami­li­en­pla­nung, sexu­el­le und repro­duk­ti­ve Gesund­heit“ wur­den erst­mals von einer Vati­kan­stel­le zur „Ermes­sens­sa­che“ des Ein­zel­nen erklärt. Daß sich auch das ZdK, ein Gre­mi­um, das sich anläß­lich der Bischofs­syn­ode 2014 bedin­gungs­los hin­ter die pro­gres­si­sti­sche Linie von Kar­di­nal Wal­ter Kas­per (Mit­glied des Geheim­zir­kels Grup­pe Sankt Gal­len gegen Bene­dikt XVI. und für die Wahl von Papst Fran­zis­kus) stell­te, sorgt im Aus­land für eini­ges Auf­se­hen, erstaunt im deut­schen Sprach­raum aller­dings weni­ger. Größ­te Ver­wun­de­rung ist inso­fern ange­bracht, als das ZdK eigent­lich die katho­li­sche Agen­da in Gesell­schaft und Poli­tik zu ver­tre­ten hät­te und nicht eine welt­li­che Agen­da in der katho­li­schen Kirche.

Gott der große Abwesende der Verbandskatholiken

Erinnerungsfoto mit Botschaft? UNO-Generalsekretär Bank Ki-moon und Papst Franziskus im Glaspalast der UNO
Erin­ne­rungs­fo­to mit Bot­schaft? UNO-Gene­ral­se­kre­tär Bank Ki-moon und Papst Fran­zis­kus im Glas­pa­last der UNO

Liest man die voll­stän­di­ge Erklä­rung von ZdK-Spre­cher Peter Weiß, wor­auf Cor­ris­pon­den­za Roma­na auf­merk­sam macht, fällt in der detail­rei­chen Ana­ly­se ein gro­ßer Abwe­sen­der auf: Gott. Über ihn spricht man nicht. Er scheint in den Ent­schei­dun­gen und Wei­chen­stel­lun­gen kei­ne wirk­li­che Rol­le zu spie­len, was die so locker leich­te, bedin­gungs­lo­se Zustim­mung zu einem so men­schen­ver­ach­ten­den UNO-Pro­gramm erklärt. Ein eigen­stän­di­ger und katho­li­scher Bei­trag zur Agen­da-Dis­kus­si­on ist nicht erkenn­bar. Offen­bar besteht auch kein Bemü­hen um einen sol­chen. Die ZdK-Funk­tio­nä­re schei­nen zufrie­den. Die Stel­lung­nah­me zur „Nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung“ könn­te eben­so­gut von einer Par­tei, einem Mini­ste­ri­um, einer Gewerk­schaft oder sogar von einer anti­ka­tho­li­schen Grup­pe stam­men. Das aller­dings, ein sol­cher Zustand, ist für die katho­li­sche Ver­tre­tung in der Öffent­lich­keit töd­lich, eben­so töd­lich wie die Abtrei­bung den Tod eines unschul­di­gen, unge­bo­re­nen Kin­des bedeu­tet, jedesmal.

Die Wei­chen­stel­lung ist beson­ders schwer­wie­gend, weil das ZdK für sich schon im Namen in Anspruch nimmt, katho­lisch zu sein. Kri­tik an die­sem Gre­mi­um gibt es schon seit Jah­ren. Die Bischö­fe konn­te sich aber nie zu kon­kre­ten Schrit­ten ent­schlie­ßen, bil­det das ZdK in sei­ner per­so­nel­len Ver­schrän­kung mit der Poli­tik doch die Brücke zu der welt­li­chen Macht­zen­tra­le der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.

Der ein­zi­ge „reli­giö­se“ Bezug im wei­te­sten Sinn des Wor­tes fin­det sich in der Erklä­rung, wenn es heißt, „die Kir­chen“ sol­len akti­ver ein­ge­bun­den wer­den. Der selbst­ver­ständ­li­che Plu­ral zeugt eine Unschär­fe in der eige­nen Iden­ti­tät, die zumin­dest den Ver­dacht auf­kom­men läßt, das ZdK sei im Namen des in der Post-2015-Agen­da defi­nier­ten „Welt­frie­dens“ – wenn not­wen­dig – auch (und wahr­schein­lich pro­blem­los) zum Schritt in den Syn­kre­tis­mus bereit.

Katholische Verbände schweigen zur Abtreibung und schlittern in die Abtreibungsverstrickung

Immer­hin kom­men­tier­te Anne­lies Vilim, die Geschäfts­füh­re­rin des Dach­ver­ban­des AG Glo­ba­le Ver­ant­wor­tung, den Beschluß der Post-2015-Agen­da durch den UNO-Gip­fel mit den Wor­ten: „Die­ser Beschluß ist mehr als ein wich­ti­ger Schritt hin zu einer tat­säch­lich glo­ba­len Gesell­schaft.“ Wie die „glo­ba­le Gesell­schaft“ in Sachen Lebens­recht zu sein hat, steht im UNO-Beschluß, den Deutsch­land, Öster­reich, die Schweiz, Luxem­burg usw. am 25. Sep­tem­ber unter­zeich­net haben. Fehl­an­zei­ge, was auch nur ent­fernt als Kri­tik an der Lebens­feind­lich­keit der Agen­da gewer­tet wer­den könn­te. Mit­glied der AG Glo­ba­le Ver­ant­wor­tung ist die Cari­tas Öster­reich, die Drei­kö­nigs­ak­ti­on (Hilfs­werk der Katho­li­schen Jung­schar), Jugend Eine Welt der Don Bos­co Akti­on, die Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Öster­reichs, Licht für die Welt (Chri­stof­fel Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit), um nur eini­ge katho­li­sche und christ­li­che Orga­ni­sa­tio­nen zu nennen.

Die Ver­strickung katho­li­scher Ver­bän­de in die Abtrei­bungs­lob­by sei exem­pla­risch an der Katho­li­schen Frau­en­be­we­gung Öster­reich dar­ge­stellt (sie­he Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Öster­reichs im Netz­werk von Abtrei­bungs­lob­by und Gen­der-Ideo­lo­gie). Was am Bei­spiel Öster­reichs erwähnt wird, gilt nicht min­der für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land oder die Schweiz. Das ZdK för­dert mit der Schwan­ge­ren­be­ra­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on Donum vitae offen die Abtrei­bunbgs­lob­by und bekräft tat­kräf­tig das Arran­ge­ment zwi­schen Kir­che und Staat, die Abtrei­bungs­ge­setz­ge­bung nicht in Fra­ge stel­len zu wollen.

Unterm Strich ist eine Annä­he­rungs­po­li­tik des Hei­li­gen Stuhls an die UNO-Agen­da fest­stell­bar, die — selbst wenn man beste Absich­ten anneh­men dürf­te — kei­nen kon­kre­ten Nut­zen erken­nen läßt. Ganz im Gegen­teil, die Kir­che soll, so der bedrücken­de Ein­druck, künf­tig zu den größ­ten Ver­bre­chen unse­rer Zeit schwei­gen, dem Mas­sen­mord an unschul­di­gen, unge­bo­re­nen Kin­dern und dem Ver­such einer anthro­po­lo­gi­schen Wen­de. Dabei ist die katho­li­sche Kir­che die ein­zi­ge inter­na­tio­nal gewich­ti­ge Stim­me, die sich der „Kul­tur des Todes“ (Johan­nes Paul II.) widersetzt.

Zumin­dest soll die Kir­che das „deut­sche“ Arran­ge­ment mit der Poli­tik welt­weit über­neh­men, gele­gent­lich zwar auf die Unge­bo­re­nen hin­wei­sen dür­fen, wie es Papst Fran­zis­kus auch vor der UNO tat, aber zur Abtrei­bung zu schwei­gen. Die „Ent­schei­dungs­frei­heit“ der Frau, über Leben und Tod ihres unge­bo­re­nen Kin­des „frei“ ent­schei­den zu kön­nen, soll­te aber nicht mehr in Fra­ge gestellt werden.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: ZdK/Osservatore Roma­no (Screen­shots)

7 Kommentare

  1. So selt­sam es auch klin­gen mag; doch die UNO sieht Papst Fran­zis­kus offen­bar längst als „Einen von ihnen“.…sprich als einen „Welt­füh­rer“. Vor dem Besuch von Papst Fran­zis­kus in New York sprach „radio­va­ti­can“ mit dem Gene­ral­se­kre­tär der UNO, Ban Ki-moon. Die­ser umschrieb die „Auf­ga­be“ des Pap­stes mit fol­gen­den Worten:
    -

    Wir brau­chen wirk­lich eine star­ke Stim­me wie die des Pap­stes, die uns an mora­li­sche Wer­te erinnert.
    Bei sei­ner Rede wer­den 150 Staats­ver­tre­ter aus der gan­zen Welt anwe­send sein.
    Ich kann mir kei­ne grö­ße­re und bedeu­ten­de­re Ver­samm­lung von Welt­füh­rern vor­stel­len, den Papst mit ein­ge­schlos­sen. Ich bin dank­bar für die barm­her­zi­ge Füh­rung des Pap­stes zugun­sten von Frie­den und Menschlichkeit.“

    -

  2. Das ZdK ist schon immer ein nicht­ka­tho­li­sches Gre­mi­um gewe­sen, wie die mei­sten katholischen
    Gre­mi­en, die nach dem Kon­zil instal­liert wur­den. Besetzt von Leu­ten die sich gut arti­ku­lie­ren und
    prä­sen­tie­ren kön­nen, aber mit dem Glau­ben wenig am Hut haben. Das ZdK ver­tritt genau wie der
    Katho­li­sche Kir­chen­tag, nicht mehr die Katho­li­ken und liegt kir­chen­po­li­tisch auf der Ebe­ne der
    “ Kir­che von unten „. Dass man nun der UN-Agen­da zustimmt und damit Abtrei­bung, Homo-Ehe
    und Gen­der-Ideo­lo­gie in Kauf nimmt, ist äußerst ver­werf­lich. Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz rei-
    tet auch auf die­sem tro­ja­ni­schen Pferd. Dass nun Fran­zis­kus auch noch auf die­sem Pferd reitet,
    zeigt, dass das letz­te Boll­werk, die Kir­che, sich dem Zeit­geist ergibt, aus dem nur noch Gott er-
    ret­ten kann.

  3. „Dabei ist die katho­li­sche Kir­che die ein­zi­ge inter­na­tio­nal gewich­ti­ge Stim­me, die sich der „Kul­tur des Todes“ (Johan­nes Paul II.) widersetzt.“

    Der Vati­kan hat ja zum Glück nur Beob­ach­ter­sta­tus in der UN und ist nicht an eine Betei­li­gung gebun­den son­dern kann immer eige­ne Wege gehen. Wür­de „der Mann in weiß“ sei­ne Unter­schrift unter so einem Doku­ment set­zen hät­te man sei­ne Exkom­mu­ni­ka­ti­on schwarz auf weiss und die­se Unter­schrift wäre auto­ma­tisch null und nich­tig. Soll er es unter­schrei­ben; Konklave!!!!!!! 

    „Weil sie ver­kün­det, „Wohl­stand tei­len, Armut besei­ti­gen sowie die Umwelt und das Kli­ma schüt­zen“ zu wollen.“

    Nun das kann man bei Natio­nal­so­zia­li­sten oder Kom­mu­ni­sten auch, die einen machen es völ­kisch die andern glo­bal. Passt ja auch sehr gut zur Euge­nik und Euthanasie.Vielleicht soll­te man das ZdK mal in Zen­tral­ko­mi­tee der Kom­mu­ni­sten umbe­nen­nen, pas­sen wür­de es jeden­falls. Wenn dem­nächst jemand zu mir kommt und sagt, „schau da erschie­ßen sie über­all Katho­li­ken“, wer­de ich sagen, „nein sie sind kei­ne Katho­li­ken, sie glaub­ten wel­che zu sein, aber ihr Herz war beschnit­ten, sie gehö­ren nicht zu Isra­el denn sie haben den Herrn nicht“.

  4. In einer Orga­ni­sa­ti­on mit einem Ober­haupt, das kraft Amtes alle Mit­glie­der zum Ver­let­zen gött­li­cher Geset­ze ver­pflich­tet, kann man als Christ nicht Mit­glied sein.

    • Das stimmt schon, Kon­se­quen­zen zie­hen ist etwas Ande­res. Aus der Bun­des­re­pu­blik kann man ja auch nicht aus­tre­ten. Mit dem Papst und der Kanz­le­rin der BRD sind wir schon schwer heimgesucht.

  5. Gött­li­ches Zeichen:
    Super-Blut­mond vom Mon­tag, 28. September
    Bei einer tota­len Mond­fin­ster­nis schim­mert der Mond in röt­li­chem Licht – aus die­sem Grund wird der Mond dann Blut­mond genannt. Vier sol­che auf­ein­an­der­fol­gen­de tota­le Mond­fin­ster­nis­se [Blut­mon­de] nennt man Tet­ra­den. (Bezüg­lich Mond­fin­ster­nis­da­ten: Sie­he http://www.eclipse.gsfc.nasa.gov)
    Beim Voll­mond vom kom­men­den Mon­tag, 28. Sep­tem­ber 2015, wird es sich um einen soge­nann­ten Blut­mond han­deln. Genau­er: Um den vier­ten der vier Blut­mon­de der Jah­re 2014/2015. Genaue Uhr­zeit die­ses Blut­monds: Von 4:10 bis 5:23 in der Frü­he, Höhe­punkt der Rötung um 4:47 mit­tel­eu­ro­päi­scher Zeit. Die Daten der vier Blut­mon­de: 15. April 2014, 8. Okto­ber 2014, 4. April 2015, 28. Sep­tem­ber 2015. Erstaun­li­cher Zufall oder aber Got­tes Plan: Alle vier der genann­ten Blut­mon­de ereigne(te)n sich jeweils an wich­ti­gen – in der Bibel erwähn­ten – jüdi­schen Fei­er­ta­gen! Und war­um gera­de an jüdi­schen? Jesus, Got­tes Sohn, war bekannt­lich Jude. Die­ses Him­mels­phä­no­men kann man also als Got­tes­be­weis deu­ten. Ausser­dem bemer­kens­wert: Bei dem Blut­mond vom kom­men­den Mon­tag han­delt es sich um einen Voll­mond, wel­cher der Erde beson­ders nah kom­men wird (soge­nann­ter Super­mond). Des­we­gen wird die­ser gerö­te­te Him­mels­kör­per dies­mal rie­sig erscheinen.
    Pfar­rer John Hagee ist der Autor des Buches „Four blood moons: Some­thing is about to chan­ge“ (2013). Er stell­te Erstaun­li­ches fest: Inner­halb der ver­gan­ge­nen ca. 500 Jah­re, näm­lich von 1494 bis 2014/2015, gab bzw. gibt es nur vier sol­cher „Vie­rer-Blut­mon­de“ (Tet­ra­den), die mit wich­ti­gen, in der Bibel erwähn­ten jüdi­schen Fei­er­ta­gen (Pas­sah, Laub­hüt­ten­fest Suk­koth) zusam­men­fie­len bzw. zusam­men­fal­len: a) 1493/1494 b) 1949/1950 c) 1967/1968 d) 2014/2015. Auf­fäl­lig dabei: Drei davon (b,c,d) fin­den sich in gestei­ger­ter Häu­fig­keit inner­halb der ver­gan­ge­nen 65 Jah­re. Ver­blüf­fend: Die ver­gan­ge­nen drei Mal (a,b,c) stand die­se äusserst sel­te­ne „Vie­rer-Blut­mond-Fei­er­tags­kom­bi­na­ti­on“ jeweils in Ver­bin­dung mit höchst bedeut­sa­men poli­ti­schen Ereig­nis­sen in Zusam­men­hang mit den Juden bzw. mit Isra­el! Beweis:
    a) Zeit der vier Blut­mon­de der Jah­re 1493/1494: Auf der Basis des Alham­bra-Edikts (Ver­trei­bungs­de­kret) vom 31. März 1492 fand eine kras­se Ver­trei­bung der Juden (aus Spa­ni­en) statt. Zitat Wiki­pe­dia: „Mit dem Edikt begann eine bis dahin bei­spiel­lo­se Ver­trei­bung einer [jüdi­schen] Bevöl­ke­rungs­grup­pe â€¦“
    b) Zeit der vier Blut­mon­de der Jah­re 1949/1950: Im Jahr 1948 wur­de der Staat Isra­el gegrün­det und die Juden kehr­ten (nach 2000 Jah­ren!) ins Land ihrer Vor­fah­ren zurück. Im Jahr 1949, also im Jahr des Blut­mon­des, gewann Isra­el den Krieg gegen die ara­bi­sche bzw. isla­mi­sche Welt; Isra­el wur­de im sel­ben Jahr von der UNO als Staat anerkannt.
    c) Zeit der vier Blut­mon­de der Jah­re 1967/68: Als Fol­ge des 6‑Tagekriegs (5. Juni bis zum 10. Juni 1967) zwi­schen Isra­el und ara­bi­schen Staa­ten kon­trol­lier­te Isra­el (unter ande­rem) Ost­je­ru­sa­lem. Man sprach fort­an gar von einem „Gross-Isra­el“.
    d) Zeit der vier Blut­mon­de der Jah­re 2014/15: Nahe­lie­gen­de Fra­ge: Wird auch in die­sen Jah­ren ein zen­tra­les poli­ti­sches Ereig­nis in Zusam­men­hang mit den Juden bzw. Isra­el stattfinden? –
    Es stellt sich nun die Fra­ge: Mit wel­chem höchst bedeut­sa­men poli­ti­schen Ereig­nis in Zusam­men­hang mit den Juden bzw. mit Isra­el wird die aktu­el­le „Vie­rer-Blut­mond-Fei­er­tags­kom­bi­na­ti­on“ der Jah­re 2014/2015 in Ver­bin­dung ste­hen? Man mag beten, dass sich nicht ein Krieg mit Isra­el anbahnt.
    Ist es nicht erstaun­lich, dass sich die­ses äusserst sel­te­ne (!) „Feiertags-Super-Blutmond“-Phänomen aus­ge­rech­net inmit­ten der brand­hei­ssen aktu­el­len welt­po­li­ti­schen Ereig­nis­se (bevor­ste­hen­de Syn­ode im Okto­ber, Völ­ker­wan­de­rung und dro­hen­der Bür­ger­krieg in Euro­pa, dro­hen­der welt­wei­ter Finanz­kol­laps, dro­hen­der Drit­ter Welt­krieg, etc.) zeigt? Blut­mon­de sind gemäss Bibel gött­li­che Zei­chen (Joel 3,4; Apo­stel­ge­schich­te 2,20–21; Lukas 21,25–26). Also Ermun­te­rung zur (frei­wil­li­gen!) Umkehr.
    Prochristo1

  6. Und die Erde dreht sich trotz­dem um die Son­ne, zir­ka +/- noch 5 Mil­li­ar­den Jah­re. Dann — wenn nicht schon vor­her — ist Scluss mit lustig. Das Uni­ver­sum wird der Mensch­heit kei­ne Trä­ne nach­wei­nen. So inter­es­sant ist der Pla­net Erde auch wie­der nicht. Oder wird hier noch jemand ern­stahft behaup­ten, wir sei­en die ein­zi­gen in die­sem rie­si­gen Uni­ver­sum, in dem über 200 Mil­li­ar­den Gala­xien gezählt wer­den? Nur Unver­bes­ser­li­che könn­ten sowas abstreiten.

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