„Die im Namen einer Religion, einer Ideologie oder eines Wirtschaftssystems verübte Gewalt bekämpfen und Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und persönliche Freiheit schützen“

Papst Franziskus vor dem US-Kongreß
Papst Fran­zis­kus vor dem US-Kon­greß

(Washing­ton) Papst Fran­zis­kus besuch­te im Rah­men sei­ner Pasto­ral­rei­se in die USA auch das ame­ri­ka­ni­sche Par­la­ment. Vor den in gemein­sa­mer Sit­zung ver­sam­mel­ten bei­den Häu­sern des US-Kon­gres­ses konn­te das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt als erster Reli­gi­ons­füh­rer in der Geschich­te des Par­la­ments der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka eine Rede hal­ten.

Im Kapi­tol, dem Sitz des US-Par­la­ments besuch­te der Papst auch die Sta­tue des Fran­zis­ka­ner­mis­sio­nars Pater Juni­pe­rio Ser­ra, eine der bei­den Per­sön­lich­kei­ten, die den Staat Kali­for­ni­en unter den 100 bedeu­tend­sten Per­sön­lich­kei­ten der USA ver­tre­ten. Eine Initia­ti­ve kali­for­ni­scher Homo-Abge­ord­ne­ter, die Sta­tue von Pater Ser­ra durch eine Sta­tue für eine les­bi­sche Astro­nau­tin zu erset­zen, hat­te kei­nen Erfolg.

Pater Ser­ra, der „Apo­stel Kali­for­ni­ens“ wur­de von Papst Fran­zis­kus am 23. Sep­tem­ber in Washing­ton hei­lig­ge­spro­chen.

Die offi­zi­el­le Über­set­zung der Papst-Rede durch den Vati­kan liegt inzwi­schen auch in deut­scher Spra­che vor:

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BESUCH BEIM KONGRESS DER VEREINIGTEN STAATEN

ANSPRACHE VON PAPST FRANZISKUS

Washing­ton D.C.
Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber 2015

 

Sehr geehr­ter Herr Vize­prä­si­dent,
sehr geehr­ter Herr Spre­cher,
ver­ehr­te Mit­glie­der des Kon­gres­ses,
lie­be Freun­de,

ich bin sehr dank­bar für Ihre Ein­la­dung, vor der gemein­sa­men Sit­zung des Kon­gres­ses in dem »Land der Frei­en und der Hei­mat der Tap­fe­ren« zu spre­chen. Der Grund dafür liegt – so mei­ne ich – dar­in, dass auch ich ein Sohn die­ses gro­ßen Kon­ti­nen­tes bin, von dem wir alle so viel emp­fan­gen haben und dem gegen­über wir eine gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung tra­gen.

Jeder Sohn oder jede Toch­ter eines Lan­des hat eine Auf­ga­be, eine per­sön­li­che und sozia­le Ver­ant­wor­tung. Ihre eige­ne Auf­ga­be als Mit­glie­der des Kon­gres­ses besteht dar­in, durch Ihre gesetz­ge­ben­de Arbeit die­sem Land zu ermög­li­chen, in sei­ner Eigen­schaft als Nati­on zu wach­sen. Sie sind das Gesicht Ihres Vol­kes, sei­ne Reprä­sen­tan­ten. Sie sind dazu beru­fen, in uner­müd­li­chem und eif­ri­gem Stre­ben nach dem Gemein­wohl die Wür­de Ihrer Mit­bür­ger zu ver­tei­di­gen und zu bewah­ren, denn das ist die Haupt­sor­ge allen poli­ti­schen Han­delns. Eine poli­ti­sche Gesell­schaft hat Bestand, wenn sie – als ihre Beru­fung – dar­um bemüht ist, die all­ge­mei­nen Bedürf­nis­se zu befrie­di­gen, und dabei das Wachs­tum all ihrer Mit­glie­der anregt, beson­ders derer, die sich in Situa­tio­nen grö­ße­rer Ver­wund­bar­keit oder Gefahr befin­den. Gesetz­ge­ben­de Arbeit basiert immer auf der Sor­ge für das Volk. Dazu sind Sie von Ihren Wäh­lern auf­ge­for­dert, geru­fen und ver­sam­melt.

Papst Franziskus vor dem US-Kongreß
Papst Fran­zis­kus vor der Sta­tue des hei­li­gen Juni­pe­rio Ser­ra OFM im Kapi­tol

Ihre Arbeit lässt mich in zwei­fa­cher Wei­se an die Gestalt des Mose den­ken. Einer­seits ist der Patri­arch und Gesetz­ge­ber des Vol­kes Isra­el ein Sym­bol für die Not­wen­dig­keit der Völ­ker, durch eine gerech­te Gesetz­ge­bung ihr Emp­fin­den der Ein­heit wach­zu­hal­ten. Ande­rer­seits führt uns die Gestalt des Mose direkt zu Gott und damit zur tran­szen­den­ten Wür­de des Men­schen. Mose bie­tet uns eine gute Syn­the­se Ihrer Arbeit: Sie sind auf­ge­for­dert, durch die Gesetz­ge­bung das Gott ähn­li­che Abbild zu schüt­zen, das die­ser jedem mensch­li­chen Gesicht ein­ge­formt hat.

Ich möch­te heu­te nicht nur zu Ihnen, son­dern durch Sie zum gesam­ten Volk der Ver­ei­nig­ten Staa­ten spre­chen. Hier mit ihren Ver­tre­tern ver­eint, möch­te ich die­se Gele­gen­heit wahr­neh­men, mit den vie­len Tau­send Män­nern und Frau­en ins Gespräch zu kom­men, die täg­lich dar­um bemüht sind, eine ehren­wer­te Arbeit zu ver­rich­ten, das täg­li­che Brot nach Hau­se zu brin­gen, etwas Geld zu spa­ren und Schritt für Schritt ein bes­se­res Leben für ihre Fami­li­en auf­zu­bau­en. Es sind Män­ner und Frau­en, die sich nicht ein­fach damit zufrie­den geben, ihre Steu­ern zu zah­len, son­dern die im Stil­len das Leben der Gesell­schaft unter­stüt­zen, indem sie durch ihr Han­deln Soli­da­ri­tät schaf­fen, und Orga­ni­sa­tio­nen ins Leben rufen, die den beson­ders Bedürf­ti­gen Hil­fe bie­ten.

Ich möch­te auch mit den vie­len alten Men­schen ins Gespräch kom­men, die im Lau­fe der Jah­re einen rei­chen Schatz an Weis­heit ange­sam­melt haben und die auf vie­ler­lei Wei­se – beson­ders durch die Arbeit als Frei­wil­li­ge – ver­su­chen, ihre Erfah­run­gen und Ein­sich­ten wei­ter­zu­ge­ben. Ich weiß, dass vie­le von ihnen pen­sio­niert, aber nicht untä­tig sind; sie blei­ben aktiv, um die­ses Land auf­zu­bau­en. Ich möch­te auch mit all den jun­gen Men­schen ins Gespräch kom­men, die sich für die Ver­wirk­li­chung ihrer gro­ßen und edlen Anlie­gen ein­set­zen, die sich nicht durch ein­fa­che Ange­bo­te irre­füh­ren las­sen und die schwie­ri­gen Situa­tio­nen zu begeg­nen wis­sen, die nicht sel­ten das Ergeb­nis der Unrei­fe vie­ler Erwach­se­ner sind. Mit Ihnen allen möch­te ich ins Gespräch kom­men, und ich möch­te das auf dem Weg über die Geschich­te Ihres Vol­kes tun.

Mein Besuch fin­det zu einem Zeit­punkt statt, da vie­le Men­schen guten Wil­lens das Gedächt­nis eini­ger berühm­ter Ame­ri­ka­ner bege­hen. Unge­ach­tet der Viel­schich­tig­keit der Geschich­te und der Rea­li­tät mensch­li­cher Schwä­che waren die­se Män­ner und Frau­en bei all ihren Unter­schied­lich­kei­ten und ihren Gren­zen durch har­te Arbeit, Selbst­hin­ga­be – und man­che sogar um den Preis ihres Lebens – imstan­de, eine bes­se­re Zukunft auf­zu­bau­en. Sie haben grund­le­gen­de Wer­te geschaf­fen, die im Geist des ame­ri­ka­ni­schen Vol­kes für immer Bestand haben wer­den. Ein Volk mit die­ser Gei­stes­hal­tung kann vie­le Kri­sen, Span­nun­gen und Kon­flik­te durch­le­ben und dabei immer die Quel­len fin­den, um vor­an­zu­ge­hen und dies mit Wür­de zu tun. Die­se Män­ner und Frau­en bie­ten uns einen Weg, die Wirk­lich­keit zu sehen und zu inter­pre­tie­ren. Wenn wir ihr Gedächt­nis ehren, wer­den wir ange­regt, uns sogar mit­ten in Kon­flik­ten und im Hier und Jetzt des All­tags auf unse­re inner­sten kul­tu­rel­len Reser­ven zu stüt­zen.

Vier die­ser Ame­ri­ka­ner möch­te ich erwäh­nen: Abra­ham Lin­coln, Mar­tin Luther King, Doro­thy Day und Tho­mas Mer­ton.

In die­ses Jahr fällt der hun­dert­fünf­zig­ste Jah­res­tag der Ermor­dung von Prä­si­dent Abra­ham Lin­coln, dem Hüter der Frei­heit, der sich uner­müd­lich dafür ein­setz­te, dass »die­se Nati­on unter Gott zu neu­er Frei­heit gebo­ren wer­de«. Eine Zukunft der Frei­heit auf­zu­bau­en ver­langt eine Lie­be zum Gemein­wohl und eine Zusam­men­ar­beit im Geist der Sub­si­dia­ri­tät und der Soli­da­ri­tät.

Wir alle sind uns der beun­ru­hi­gen­den sozia­len und poli­ti­schen Situa­ti­on der Welt heu­te sehr bewusst und über sie besorgt. Unse­re Welt ist in zuneh­men­dem Maß ein Ort gewalt­sa­mer Kon­flik­te, von Hass und bru­ta­len Grau­sam­kei­ten, die sogar im Namen Got­tes und der Reli­gi­on ver­übt wer­den. Wir wis­sen, dass kei­ne Reli­gi­ons­ge­mein­schaft gegen For­men indi­vi­du­el­ler Ver­blen­dung oder gegen ideo­lo­gi­sche Extre­mis­men gefeit ist. Das bedeu­tet, dass wir gegen­über jeder Art von Fun­da­men­ta­lis­mus – sowohl auf reli­giö­sem als auch auf jedem ande­ren Gebiet – sehr auf­merk­sam sein müs­sen. Es bedarf einer fei­nen Aus­ge­wo­gen­heit, um die im Namen einer Reli­gi­on, einer Ideo­lo­gie oder eines Wirt­schafts­sy­stems ver­üb­te Gewalt zu bekämp­fen und zugleich die Reli­gi­ons­frei­heit, die Mei­nungs­frei­heit und die per­sön­li­che Frei­heit zu schüt­zen. Doch es gibt noch eine ande­re Ver­su­chung, vor der wir uns beson­ders hüten müs­sen: Es ist der grob ver­ein­fa­chen­de Reduk­tio­nis­mus, der die Wirk­lich­keit in Gute und Böse oder, wenn Sie wol­len, in Gerech­te und Sün­der unter­teilt. Die heu­ti­ge Welt mit ihren offe­nen Wun­den, unter denen so vie­le unse­rer Brü­der und Schwe­stern lei­den, ver­langt, dass wir jeder Form von Pola­ri­sie­rung ent­ge­gen­tre­ten, die eine Auf­tei­lung in die­se bei­den Kate­go­rien ver­sucht. Wir wis­sen, dass wir in dem Bestre­ben, uns von dem äuße­ren Feind zu befrei­en, in die Ver­su­chung gera­ten kön­nen, den inne­ren Feind zu näh­ren. Den Hass von Tyran­nen und Mör­dern nach­zu­ah­men ist der beste Weg, um ihren Platz ein­zu­neh­men. Das ist etwas, das Sie als Volk zurück­wei­sen.

Papst Franziskus bei seiner Rede vor den in gemeinsamer Sitzung versammelten beiden Häusern des Parlaments
Papst Fran­zis­kus bei sei­ner Rede vor den in gemein­sa­mer Sit­zung ver­sam­mel­ten bei­den Häu­sern des Par­la­ments

Unse­re Ant­wort muss dage­gen eine Ant­wort der Hoff­nung und Hei­lung, des Frie­dens und der Gerech­tig­keit sein. Wir sind auf­ge­for­dert, den Mut und die Intel­li­genz auf­zu­brin­gen, die vie­len aktu­el­len geo­po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Kri­sen zu lösen. Auch in der ent­wickel­ten Welt sind die Aus­wir­kun­gen unge­rech­ter Struk­tu­ren und Hand­lun­gen all­zu offen­sicht­lich. Unse­re Bemü­hun­gen müs­sen dar­auf aus­ge­rich­tet sein, wie­der Hoff­nung zu geben, Unge­rech­tig­kei­ten zu kor­ri­gie­ren, Ver­pflich­tun­gen treu ein­zu­hal­ten und so das Wohl der Ein­zel­nen und der Völ­ker zu för­dern. Wir müs­sen gemein­sam und geschlos­sen vor­an­ge­hen, in einem neu­en Geist der Brü­der­lich­keit und der Soli­da­ri­tät, und hin­ge­bungs­voll für das Gemein­wohl zusam­men­ar­bei­ten.

Die Her­aus­for­de­run­gen, denen wir heu­te begeg­nen, erfor­dern eine Erneue­rung jenes Gei­stes der Zusam­men­ar­beit, der im Lau­fe der Geschich­te der Ver­ei­nig­ten Staa­ten so viel Gutes voll­bracht hat. Die Viel­schich­tig­keit, der Ernst und die Dring­lich­keit die­ser Her­aus­for­de­run­gen ver­lan­gen, dass wir unse­re Res­sour­cen und Talen­te ver­ei­nen und uns ent­schlie­ßen, uns gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen, und dabei unse­re unter­schied­li­chen Mei­nun­gen und unse­re Gewis­sens­über­zeu­gun­gen respek­tie­ren.

In die­sem Land haben die ver­schie­de­nen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten bedeu­tend zum Auf­bau und zur Stär­kung der Gesell­schaft bei­getra­gen. Es ist wich­tig, dass die Stim­me des Glau­bens wie in der Ver­gan­gen­heit so auch heu­te wei­ter­hin Gehör fin­det, denn es ist eine Stim­me der Geschwi­ster­lich­keit und der Lie­be, die ver­sucht, das Beste jedes Men­schen und jeder Gesell­schaft zum Vor­schein zu brin­gen. Die­se Zusam­men­ar­beit ist ein mäch­ti­ges Mit­tel im Kampf zur Aus­rot­tung neu­er For­men von Skla­ve­rei, die aus schwe­ren Unge­rech­tig­kei­ten her­vor­ge­hen. Und die­se kön­nen nur durch neue poli­ti­sche Maß­nah­men und neue For­men gesell­schaft­li­chen Kon­sen­ses über­wun­den wer­den.

Ich den­ke hier an die poli­ti­sche Geschich­te der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, wo die Demo­kra­tie tief im Geist des ame­ri­ka­ni­schen Vol­kes ver­wur­zelt ist. Alles poli­ti­sche Han­deln muss dem Wohl der mensch­li­chen Per­son die­nen und es för­dern, und es muss auf die Ach­tung vor der Wür­de des Men­schen gegrün­det sein. »Wir hal­ten die­se Wahr­hei­ten für offen­sicht­lich, dass alle Men­schen gleich erschaf­fen und von ihrem Schöp­fer mit gewis­sen unver­äu­ßer­li­chen Rech­ten aus­ge­stat­tet wor­den sind, zu denen Leben, Frei­heit und Stre­ben nach Glück gehö­ren« (Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung, 4. Juli 1776). Wenn die Poli­tik wirk­lich im Dienst des Men­schen ste­hen soll, folgt dar­aus, dass sie nicht Skla­ve von Wirt­schaft und Finanz­we­sen sein kann. Die Poli­tik ist hin­ge­gen ein Aus­druck unse­rer drin­gen­den Not­wen­dig­keit, in Ein­heit zusam­men­zu­le­ben, um gemein­sam das best­mög­li­che Gemein­wohl zu schaf­fen: das einer Gemein­schaft, die Ein­zel­in­ter­es­sen zurück­stellt, um in Gerech­tig­keit und Frie­den ihre Güter, ihre Inter­es­sen und ihr gesell­schaft­li­ches Leben zu tei­len. Ich unter­schät­ze nicht die Schwie­rig­keit, die das mit sich bringt, doch ich ermu­ti­ge Sie in die­sem Bemü­hen.

Hier den­ke ich auch an den Marsch, den Mar­tin Luther King vor fünf­zig Jah­ren von Sel­ma nach Mont­go­me­ry anführ­te als Teil der Kam­pa­gne, um sei­nen „Traum“ von den vol­len bür­ger­li­chen und poli­ti­schen Rech­ten für Afro-Ame­ri­ka­ner zu ver­wirk­li­chen – ein Traum, der immer noch in unse­ren Her­zen nach­klingt. Ich freue mich, dass Ame­ri­ka wei­ter­hin für vie­le ein Land der „Träu­me“ ist. Träu­me, die zum Han­deln füh­ren, zur Betei­li­gung, zum Enga­ge­ment. Träu­me, die das Tief­ste und Wahr­ste im Leben eines Vol­kes erwecken.

Kongreß USAIn den letz­ten Jahr­hun­der­ten sind Mil­lio­nen von Men­schen in die­ses Land gekom­men, um ihren Traum vom Auf­bau einer Zukunft in Frei­heit zu ver­fol­gen. Wir, die Men­schen die­ses Kon­ti­nents, haben kei­ne Angst vor Frem­den, denn die mei­sten von uns sind einst sel­ber Frem­de gewe­sen. Ich sage Ihnen das als Sohn von Ein­wan­de­rern, da ich weiß, dass vie­le von Ihnen eben­falls von Ein­wan­de­rern abstam­men. Tra­gi­scher­wei­se sind die Rech­te derer, die lan­ge vor uns hier waren, nicht immer respek­tiert wor­den. Die­sen Men­schen und ihren Natio­nen möch­te ich vom Her­zen der ame­ri­ka­ni­schen Demo­kra­tie aus erneut mei­ne größ­te Hoch­ach­tung und Wert­schät­zung ver­si­chern. Die­se ersten Kon­tak­te waren oft tur­bu­lent und gewalt­sam, doch es ist schwie­rig, die Ver­gan­gen­heit mit den Kri­te­ri­en der Gegen­wart zu beur­tei­len. Den­noch dür­fen wir, wenn ein Frem­der in unse­rer Mit­te eine drin­gen­de Bit­te an uns rich­tet, nicht die Sün­den und Feh­ler der Ver­gan­gen­heit wie­der­ho­len. Wir müs­sen uns jetzt ent­schei­den, so groß­her­zig und gerecht wie mög­lich zu leben, indem wir die nach­fol­gen­den Genera­tio­nen leh­ren, unse­ren „Nach­barn“ und unse­rer Umge­bung nicht den Rücken zu keh­ren. Der Auf­bau einer Nati­on for­dert uns auf zu erken­nen, dass wir stän­dig mit ande­ren in Ver­bin­dung ste­hen und die Men­ta­li­tät der Feind­se­lig­keit ableh­nen müs­sen, um eine Hal­tung der gegen­sei­ti­gen Sub­si­dia­ri­tät anzu­neh­men, in dem stän­di­gen Bemü­hen, unser Bestes zu tun. Ich bin zuver­sicht­lich, dass uns das gelingt.

Unse­re Welt steht vor einer Flücht­lings­kri­se, die ein seit dem Zwei­ten Welt­krieg uner­reich­tes Aus­maß ange­nom­men hat. Das stellt uns vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen und schwe­re Ent­schei­dun­gen. Auch in die­sem Kon­ti­nent zie­hen Tau­sen­de von Men­schen nord­wärts auf der Suche nach einem bes­se­ren Leben für sich und ihre Lie­ben, auf der Suche nach grö­ße­ren Mög­lich­kei­ten. Ist es nicht das, was wir für unse­re eige­nen Kin­der wün­schen? Wir dür­fen nicht über ihre Anzahl aus der Fas­sung gera­ten, son­dern müs­sen sie viel­mehr als Per­so­nen sehen, ihnen ins Gesicht schau­en, ihre Geschich­ten anhö­ren und ver­su­chen, so gut wir kön­nen, auf ihre Situa­ti­on zu reagie­ren. In einer Wei­se zu reagie­ren, die immer mensch­lich, gerecht und brü­der­lich ist. Wir müs­sen eine heu­te all­ge­mei­ne Ver­su­chung ver­mei­den: alles, was stört, aus­zu­schlie­ßen. Erin­nern wir uns an die gol­de­ne Regel: »Alles, was ihr also von ande­ren erwar­tet, das tut auch ihnen« (Mt 7,12).

Die­se Regel weist uns in eine kla­re Rich­tung. Behan­deln wir die ande­ren mit der­sel­ben Hin­ga­be und dem­sel­ben Mit­ge­fühl, mit dem wir behan­delt wer­den möch­ten! Suchen wir für die ande­ren nach den­sel­ben Mög­lich­kei­ten, die wir uns sel­ber wün­schen! Beglei­ten wir die ande­ren in ihrem Wachs­tum, wie wir ger­ne sel­ber beglei­tet wer­den möch­ten! Kurz gesagt: Wenn wir uns Sicher­heit wün­schen, dann soll­ten wir Sicher­heit geben; wenn wir uns Leben wün­schen, dann soll­ten wir Leben geben; wenn wir uns Mög­lich­kei­ten wün­schen, dann soll­ten wir Mög­lich­kei­ten bereit­stel­len. Der Maß­stab, den wir an die ande­ren anle­gen, wird der Maß­stab sein, mit dem die Zeit uns mes­sen wird. Die gol­de­ne Regel erin­nert uns auch an unse­re Ver­ant­wor­tung, mensch­li­ches Leben in jedem Sta­di­um sei­ner Ent­wick­lung zu schüt­zen und zu ver­tei­di­gen.

Die­se Ein­sicht hat mich von Anfang mei­nes Dien­stes an dazu geführt, mich auf ver­schie­de­nen Ebe­nen für die welt­wei­te Abschaf­fung der Todes­stra­fe ein­zu­set­zen. Ich bin über­zeugt, dass die­ser Weg der beste ist, denn jedes Leben ist unan­tast­bar, jeder Mensch ist mit einer unver­äu­ßer­li­chen Wür­de begabt, und die Gesell­schaft kann aus der Reha­bi­li­ta­ti­on derer, die auf­grund von Ver­bre­chen ver­ur­teilt sind, nur Nut­zen zie­hen. Vor Kur­zem haben mei­ne Mit­brü­der im Bischofs­amt hier in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ihren Auf­ruf zur Abschaf­fung der Todes­stra­fe erneu­ert. Ich unter­stüt­ze sie nicht nur, son­dern ich ermu­ti­ge auch alle, die davon über­zeugt sind, dass eine gerech­te und not­wen­di­ge Bestra­fung nie­mals die Dimen­si­on der Hoff­nung und das Ziel der Reha­bi­li­tie­rung aus­schlie­ßen darf.

In die­sen Zei­ten, in denen sozia­le Anlie­gen eine sol­che Bedeu­tung haben, darf ich nicht ver­säu­men, die Die­ne­rin Got­tes Doro­thy Day zu erwäh­nen, wel­che die katho­li­sche Sozi­al­be­we­gung Catho­lic Worker Move­ment gegrün­det hat. Ihr sozia­les Enga­ge­ment, ihre Lei­den­schaft für Gerech­tig­keit und für die Sache der Unter­drück­ten waren vom Evan­ge­li­um, von ihrem Glau­ben und vom Vor­bild der Hei­li­gen inspi­riert.

Wie viel Fort­schritt ist auf die­sem Gebiet in so vie­len Tei­len der Welt gemacht wor­den! Wie viel ist in die­sen ersten Jah­ren des drit­ten Jahr­tau­sends getan wor­den, um Men­schen aus der extre­men Armut her­aus­zu­zie­hen! Ich weiß, dass Sie mei­ne Über­zeu­gung tei­len, dass noch viel mehr getan wer­den muss und dass in Zei­ten der Kri­se und des wirt­schaft­li­chen Eng­pas­ses der Geist welt­wei­ter Soli­da­ri­tät nicht ver­lo­ren gehen darf. Zugleich möch­te ich Sie ermu­ti­gen, sich all jener in unse­rer Umge­bung zu erin­nern, die in einer Armuts­spi­ra­le gefan­gen sind. Auch ihnen muss Hoff­nung gege­ben wer­den. Der Kampf gegen Armut und Hun­ger muss bestän­dig und an vie­len Fron­ten aus­ge­foch­ten wer­den, beson­ders in ihren Ursa­chen. Ich weiß, dass vie­le Ame­ri­ka­ner heu­te wie in der Ver­gan­gen­heit dar­an arbei­ten, mit die­sem Pro­blem fer­tig zu wer­den.

Es ver­steht sich von selbst, dass ein Teil die­ser gro­ßen Bemü­hung dar­in besteht, Wohl­stand zu schaf­fen und zu ver­tei­len. Die rech­te Nut­zung der natür­li­chen Res­sour­cen, die ange­mes­se­ne Anwen­dung der Tech­no­lo­gie und der Ein­satz des Unter­neh­mer­gei­stes sind wesent­li­che Ele­men­te einer Wirt­schaft, die bestrebt ist, modern, soli­da­risch und nach­hal­tig zu sein. »Die Unter­neh­mer­tä­tig­keit, die eine edle Beru­fung dar­stellt und dar­auf aus­ge­rich­tet ist, Wohl­stand zu erzeu­gen und die Welt für alle zu ver­bes­sern, kann eine sehr frucht­brin­gen­de Art und Wei­se sein, die Regi­on zu för­dern, in der sie ihre Betrie­be errich­tet, vor allem wenn sie ver­steht, dass die Schaf­fung von Arbeits­plät­zen ein unaus­weich­li­cher Teil ihres Dien­stes am Gemein­wohl ist« (Lau­da­to si‘, 129). Die­ses Gemein­wohl schließt auch die Erde ein – ein zen­tra­les The­ma der Enzy­kli­ka, die ich kürz­lich schrieb, um »in Bezug auf unser gemein­sa­mes Haus in beson­de­rer Wei­se mit allen ins Gespräch [zu] kom­men« (ebd., 3). »Wir brau­chen ein Gespräch, das uns alle zusam­men­führt, denn die Her­aus­for­de­rung der Umwelt­si­tua­ti­on, die wir erle­ben, und ihre mensch­li­chen Wur­zeln inter­es­sie­ren und betref­fen uns alle« (ebd., 14).

In Lau­da­to si‘ rufe ich zu einer muti­gen und ver­ant­wort­li­chen Anstren­gung auf, um unse­ren »Kurs neu [zu] bestim­men« (ebd., 61) und die schwer­wie­gend­sten Aus­wir­kun­gen der durch mensch­li­ches Han­deln ver­ur­sach­ten Umwelt­schä­di­gung zu ver­mei­den. Ich bin über­zeugt, dass wir etwas ver­än­dern kön­nen, und habe kei­nen Zwei­fel, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten – und die­ser Kon­gress – dabei eine wich­ti­ge Rol­le zu spie­len haben. Jetzt ist der Moment für muti­ge Hand­lun­gen und Stra­te­gien, die dar­auf ange­legt sind,  eine »Kul­tur der Acht­sam­keit« ( ebd. 231) ein­zu­füh­ren und »einen ganz­heit­li­chen Zugang, um die Armut zu bekämp­fen, den Aus­ge­schlos­se­nen ihre Wür­de zurück­zu­ge­ben und sich zugleich um die Natur zu küm­mern« (ebd. 139). »Die mensch­li­che Frei­heit ist in der Lage, die Tech­nik zu beschrän­ken, sie zu len­ken« (ebd. 112) und »zu erken­nen, wie wir unse­re Macht […] aus­üben und beschrän­ken müss­ten« (ebd., 78), um so die Tech­nik »in den Dienst einer ande­ren Art des Fort­schritts zu stel­len, der gesün­der, mensch­li­cher, sozia­ler und ganz­heit­li­cher ist« (ebd. 112). In die­ser Hin­sicht bin ich zuver­sicht­lich, dass Ame­ri­kas her­vor­ra­gen­de Wis­sen­schafts- und For­schungs­in­sti­tu­te in den kom­men­den Jah­ren einen ent­schei­den­den Bei­trag lie­fern kön­nen.

Vor hun­dert Jah­ren, zu Beginn des Ersten Welt­kriegs, den Papst Bene­dikt XV. als ein »unnö­ti­ges Blut­bad« bezeich­ne­te, wur­de ein wei­te­rer berühm­ter Ame­ri­ka­ner gebo­ren: der Zister­zi­en­ser­mönch Tho­mas Mer­ton. Er ist eine blei­ben­de Quel­le spi­ri­tu­el­ler Inspi­ra­ti­on und eine Leit­fi­gur für vie­le Men­schen. In sei­ner Auto­bio­gra­phie schrieb er: »Ich kam in die Welt. Von Natur aus frei, als Abbild Got­tes, war ich trotz­dem ein Gefan­ge­ner mei­ner eige­nen Gewalt und mei­ner eige­nen Ich­be­zo­gen­heit – ein Abbild der Welt, in die ich hin­ein­ge­bo­ren wor­den war. Jene Welt war ein Bild der Höl­le, vol­ler Men­schen wie ich, die Gott lieb­ten und ihn den­noch hass­ten, die gebo­ren waren, um ihn zu lie­ben, und die statt­des­sen in der Angst eines Hun­gers leb­ten, der ohne Hoff­nung und in sich selbst wider­sprüch­lich war.« Mer­ton war vor allem ein Mann des Gebe­tes, ein Den­ker, der die Sicher­hei­ten sei­ner Zeit her­aus­ge­for­dert und neue Wege für die See­len und für die Kir­che erschlos­sen hat. Er war auch ein Mann des Dia­logs, ein För­de­rer des Frie­dens zwi­schen Völ­kern und Reli­gio­nen.

Gruß von der Terrasse des Kapitols
Gruß von der Ter­ras­se des Kapi­tols

Aus die­ser Per­spek­ti­ve des Dia­logs möch­te ich die Bemü­hun­gen wür­di­gen, die wäh­rend der letz­ten Mona­te unter­nom­men wur­den, um zur Über­win­dung histo­ri­scher Unstim­mig­kei­ten bei­zu­tra­gen, die mit schmerz­li­chen Gescheh­nis­sen aus der Ver­gan­gen­heit ver­bun­den waren. Es ist mei­ne Pflicht, Brücken zu bau­en und allen Men­schen zu hel­fen, auf jede mög­li­che Wei­se das­sel­be zu tun. Wenn Län­der, die mit­ein­an­der im Kon­flikt stan­den, den Weg des Dia­logs ein­schla­gen – eines Dia­logs, der aus sehr legi­ti­men Grün­den unter­bro­chen sein mag –, öff­nen sich neue Mög­lich­kei­ten für alle. Dazu brauch­te und braucht es wei­ter­hin Mut und Kühn­heit, was nicht mit Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit zu ver­wech­seln ist. Ein guter poli­ti­scher Lea­der ist, wer im Gedan­ken an die Inter­es­sen aller die Gunst der Stun­de zu nut­zen weiß, in einem Geist der Offen­heit und des Prag­ma­tis­mus. Ein guter poli­ti­scher Lea­der ent­schei­det sich immer dafür, Pro­zes­se in Gang zu set­zen, anstatt Räu­me zu besit­zen (vgl. Evan­ge­lii gau­di­um 222–223).

Im Dienst des Dia­logs und des Frie­dens zu ste­hen bedeu­tet auch,  auf­rich­tig ent­schlos­sen zu sein, die vie­len bewaff­ne­ten Kon­flik­te in aller Welt abzu­schwä­chen und letzt­lich zu been­den. Hier müs­sen wir uns sel­ber fra­gen: War­um wer­den töd­li­che Waf­fen an die ver­kauft, wel­che pla­nen, Ein­zel­nen und Gesell­schaf­ten unsäg­li­ches Leid zuzu­fü­gen? Lei­der ist die Ant­wort, wie wir alle wis­sen: ein­fach um des Gel­des wil­len. Für Geld, das von Blut – oft unschul­di­gem Blut – trieft. Ange­sichts die­ses beschä­men­den und schuld­haf­ten Schwei­gens ist es unse­re Pflicht, dem Pro­blem ent­ge­gen­zu­tre­ten und den Waf­fen­han­del zu stop­pen.

Drei Söh­ne und eine Toch­ter die­ses Lan­des, vier Ein­zel­per­so­nen und vier Träu­me: Lin­coln – Frei­heit; Mar­tin Luther King – Frei­heit in der Viel­falt und Nicht-Aus­schlie­ßung; Doro­thy Day – sozia­le Gerech­tig­keit und Men­schen­rech­te; Tho­mas Mer­ton – Fähig­keit zum Dia­log und Öff­nung auf Gott hin.

Vier Ver­tre­ter des ame­ri­ka­ni­schen Vol­kes.

Ich wer­de mei­nen Besuch in Ihrem Land in Phil­adel­phia abschlie­ßen, wo ich am Welt­fa­mi­li­en­tref­fen teil­neh­men wer­de. Es ist mein Wunsch, dass wäh­rend mei­nes gesam­ten Besuchs die Fami­lie ein immer wie­der­keh­ren­des The­ma ist. Wie wesent­lich ist die Fami­lie für den Auf­bau die­ses Lan­des gewe­sen! Und wie sehr ver­dient sie wei­ter­hin unse­re Unter­stüt­zung und unse­re Ermu­ti­gung! Doch kann ich mei­ne Sor­ge um die Fami­lie nicht ver­ber­gen, die – viel­leicht wie nie zuvor – von innen und von außen bedroht ist. Grund­le­gen­de Bezie­hun­gen wie die eigent­li­che Basis von Ehe und Fami­lie wer­den in Fra­ge gestellt. Ich kann die Bedeu­tung und vor allem den Reich­tum und die Schön­heit des Fami­li­en­le­bens nur immer wie­der beto­nen.

Im Beson­de­ren möch­te ich die Auf­merk­sam­keit auf jene Fami­li­en­mit­glie­der len­ken, die am mei­sten ver­letz­lich sind, näm­lich die jun­gen Men­schen. Vie­len von ihnen winkt eine Zukunft vol­ler unzäh­li­ger Mög­lich­kei­ten, doch sehr vie­le ande­re schei­nen des­ori­en­tiert und ziel­los,  gefan­gen in einem aus­weg­lo­sen Laby­rinth von Gewalt, Miss­hand­lung und Ver­zweif­lung. Ihre Pro­ble­me sind unse­re Pro­ble­me. Wir kön­nen ihnen nicht aus dem Weg gehen. Wir müs­sen sie gemein­sam ange­hen, dar­über spre­chen und wirk­sa­me Lösun­gen suchen, anstatt uns in Dis­kus­sio­nen zu ver­zet­teln. Auf die Gefahr hin, all­zu sehr zu ver­ein­fa­chen, könn­ten wir sagen, dass wir in einer Kul­tur leben, die jun­ge Men­schen zwingt, kei­ne Fami­lie zu grün­den, weil es ihnen an Chan­cen für die Zukunft man­gelt. Und auf der ande­ren Sei­te bie­tet die­se sel­be Kul­tur ande­ren so vie­le Wahl­mög­lich­kei­ten, dass auch sie von der Grün­dung einer Fami­lie abge­hal­ten wer­den.

Eine Nati­on kann als bedeu­tend ange­se­hen wer­den, wenn sie wie Abra­ham Lin­coln die Frei­heit ver­tei­digt; wenn sie eine Kul­tur pflegt, wel­che die Men­schen befä­higt, vom vol­len Recht für alle ihre Brü­der und Schwe­stern zu „träu­men“, wie Mar­tin Luther King es ersehn­te; wenn sie so nach Gerech­tig­keit strebt und sich um die Sache der Unter­drück­ten bemüht, wie Doro­thy Day es tat in ihrer uner­müd­li­chen Arbeit, der Frucht eines Glau­bens, der zum Dia­log wird und Frie­den sät im kon­tem­pla­ti­ven Stil Tho­mas Mer­tons.

In die­sen Bemer­kun­gen habe ich ver­sucht, etwas von dem Reich­tum Ihres kul­tu­rel­len Erbes, vom Geist des ame­ri­ka­ni­schen Vol­kes dar­zu­stel­len. Es ist mein Wunsch, dass die­ser Geist sich wei­ter ent­fal­tet und wächst, so dass mög­lichst vie­le Jugend­li­che ein Land erben und dar­in leben kön­nen, das unzäh­li­ge Men­schen ver­an­lasst hat zu träu­men.

Gott seg­ne Ame­ri­ka!


 

Gruß­wor­te des Hei­li­gen Vaters von der Ter­ras­se des Kon­gres­ses aus

Einen guten Tag euch allen! Ich dan­ke euch für euren Emp­fang und für eure Gegen­wart. Ich dan­ke den wich­tig­sten Per­sön­lich­kei­ten, die hier sind: den Kin­dern. Ich möch­te Gott bit­ten, euch zu seg­nen:

Herr, unser aller Vater, seg­ne die­ses Volk, seg­ne jeden von ihnen, seg­ne ihre Fami­li­en, gib ihnen, was sie am mei­sten brau­chen!

Und ich bit­te euch herz­lich, für mich zu beten. Wenn unter euch eini­ge sind, die nicht glau­ben oder nicht beten kön­nen, dann bit­te ich euch, mir Gutes zu wün­schen. Dan­ke. Vie­len Dank! Und Gott seg­ne Ame­ri­ka!

Ein­lei­tung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Osser­va­to­re Romano/Vatican.va

32 Kommentare

  1. Ist dies die (neue) Leh­re der Kir­che?
    -
    [.…]
    Wir müs­sen gemein­sam und geschlos­sen vor­an­ge­hen, in einem neu­en Geist der Brü­der­lich­keit und der Soli­da­ri­tät, und hin­ge­bungs­voll für das Gemein­wohl zusam­men­ar­bei­ten.

    In die­sem Land haben die ver­schie­de­nen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten bedeu­tend zum Auf­bau und zur Stär­kung der Gesell­schaft bei­getra­gen.
    Es ist wich­tig,
    dass die Stim­me des Glau­bens wie in der Ver­gan­gen­heit so auch heu­te wei­ter­hin Gehör fin­det, denn es ist eine Stim­me der Geschwi­ster­lich­keit und der Lie­be, die ver­sucht, das Beste jedes Men­schen und jeder Gesell­schaft zum Vor­schein zu brin­gen.“

    Ver­schie­de­ne Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als die „Stim­me des Glau­bens“ ? sei­en die „Stim­me der Geschwi­ster­lich­keit und Lie­be“ ?

    Viel­leicht habe ich es auch schlicht überlesen.…doch die Ewi­ge Wahr­heit Jesus Chri­stus scheint in der Rede nicht vor­ge­kom­men zu sein.

    • Alles Geschwätz, was Ber­doglio da wie­der von sich gege­ben hat. Es geht um unse­ren glau­ben und nicht um hoh­le Phra­sen, die auch bei den Frei­mau­rern Anwen­dung fin­den.

    • Das übli­che alber­ne PC-Geschwätz eben. Fehlt noch die­ses „Hey, nennt mich Jor­ge-Mario, wir sind Freun­de“. Ber­go­glio bil­det den abso­lu­ten Tief­punkt des römi­schen Papst­tums. Egal was für selek­ti­ve Details über eini­ge sei­ner Vör­gän­ger die neo­kon­ser­va­ti­ven und neo­tra­di­ti­tio­nel­len Apo­lo­ge­ten Ber­go­gli­os auf­ge­setzt-hyste­risch her­vor­kra­men um zu beschwich­ti­gen und sophi­stisch abzu­len­ken von die­ser sei­ner Schreckens­herr­schaft.

    • So oft wie er von „frei“ und „Frei­heit sprach fühl­te er sich wohl unter den FM-Freun­den, zu denen auch ein Abra­ham Lin­coln und ein Mar­tin Luther King zähl­te.

  2. „Papst“ Ber­go­glio spricht von der Abschaf­fung der Todes­stra­fe. Das ist gut. Aber: er hat nicht von der Ermor­dung der Unge­bo­re­nen und ihrem Schutz gespro­chen. Das fiel auf und fällt ins Gewicht. Dabei kann gera­de ein Papst in den Fuß­spu­ren von Johan­nes Paul II. und von Bene­dikt XVI. ohne gro­ßen Wage­mut von der ver­werf­li­chen Abtrei­bung spre­chen, von Plan­ned Paren­t­hood usw.
    Aber er hat es nicht getan: das ist fei­ge aus mei­ner Sicht.

    Er spricht die Migra­ti­ons­wel­len an, ver­säum­te es aber die US-Poli­tik der letz­ten mehr als 10 Jah­re ins Visier zu neh­men, die zur Desta­bi­li­sie­rung des Nahen Ostens und Liby­ens alles bei­getra­gen hat. Er sprach nicht davon, daß die USA unter Prä­si­dent Oba­ma die Islamis5ten geför­dert hat bis heu­te. Er ver­heim­licht auch, daß er selbst mehr als ein­mal die Mos­lems dazu auf­ge­ru­fen hat, nach Euro­pa zu kom­men- für was? — Zur Desta­bi­li­sie­rung und Isla­mi­sie­rung.

    Eine „poli­tisch kor­rek­te“ Rede- mehr nicht.

    • @Franzel: So ist es lei­der. Und Er spricht nicht von der von Oba­ma und dem Pen­ta­gon, die Atom­bom­ben in Büchel-Deutsch­land, und die in Bel­gi­en, Ita­li­en und der Tür­kei auf­zu­stel­len, unge­heu­re mili­tä­ri­sche Maschi­nen in Euro­pa zu for­cie­ren. Das alles ist beab­sich­tigt, um einen KRIEG — einen Erst­schlag gegen Russ­land zu pla­nen. Nichts der­ge­lei­chen hat der Ber­go­glio Papst dazu gesagt. Es gibt noch vieles,was zu bemän­geln wäre. Dafür hat­te er „Sei­ne Isla­mi­schen Brü­der und Schwe­stern gedenkt, die in Mek­ka zu Tode gekom­men sind… Das ist wirk­lich ausser­or­dent­lich befremd­lich und zynisch. Er ver­dient das Prä­di­kat Dem­ago­gi­scher Aktio­nist im Dien­ste der fre­mau­re­risch-Impe­ri­lai­si­schen USA. Dan­ke Herr Ber­go­glio. Und haben Sie uns die Augen geöff­ne und gezeigt, wer Sie wirk­lich sind: Nie­mals Petrus, son­dern ein Der­stroy­er auf dem Stuhl Petri!

  3. Jesus Chri­stus kam nicht ein­mal in sei­ner Rede vor. Er spricht immer von GOTT aber wir wis­sen nicht wel­chen Gott er meint. Gibt doch so vie­le Göt­ter. Und wel­cher Gott bei dem immer­wäh­ren­den „god bless Ame­ri­ka“ gemeint ist wis­sen wir auch nicht.….

    • Er meint natür­lich den Eine-Welt-Gott der Welt­ein­heits­re­li­gi­on, der den katho­li­schen Gott ablö­sen soll!

  4. Papst Fran­zis­kus lie­fer­te vor dem US-Kon­gress eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Frei­mau­rer-Illu­mi­na­ti-Rede zur Imple­men­tie­rung einer wirt­schaft­li­chen, poli­ti­schen und reli­giö­sen Eine-Welt-Tyran­nei mit unent­rinn­ba­rer Total­kon­trol­le über jeden Ein­zel­men­schen.
    Lei­der durch­schaut nur eine Min­der­heit die Bos­heit in und hin­ter die­ser Rede.
    Das ver­blen­de­te Ame­ri­ka und fast die gan­ze Mensch­heit fliegt die­sem Mann zu Füßen.
    Ein Wun­der hat er auch schon gewirkt. Wei­te­re und grö­ße­re Wun­der wer­den fol­gen.
    Nun zeigt sich, wer die Stim­me des wah­ren Hir­ten von der Stim­me des fal­schen Hir­ten unter­schei­den kann.
    Sei­ne Rede begann Papst Fran­zis­kus mit einer der Top-10-Illu­mi­na­ti-Hand­ge­sten, der „triple‑6“ = 666. Ob dies bewusst oder unbe­wusst geschah, ist unwich­tig. Sicht­bar war die Geste, als Aus­druck des Innern.
    Kein ein­zi­ges Mal erwähn­te Papst Fran­zis­kus den Namen des­sen, den er zu ver­tre­ten vor­gibt, den Namen Jesus Chri­stus, in dem allein das Heil zu fin­den ist.
    Eini­ge christ­li­che Reak­tio­nen aus den USA:

    Pope Fran­cis: 266th Pope In DC On 266th Day of the Year, In Office 923 Days on 9/23
    https://youtu.be/M4Pg5-qJ8yo

    POPE FRANCIS GIVES ILLUMINATI HAND SIGNS TO START HISTORIC ADDRESS BEFORE CONGRESS
    http://www.nowtheendbegins.com/blog/?p=35818

    Pope Fran­cis „Con­gress Speech“ Pain­ful
    https://youtu.be/cWlP9UOUL5g

    Pope Addres­ses Congress—The Real Mea­ning Behind His Speech! Next Move, The UN, Then The World!
    https://youtu.be/qgzcG9JG6ZI

    Has the Fal­se Pro­phet of Reve­la­ti­on Just Per­for­med His First Mira­cle?
    https://youtu.be/muujeqD-WIg

    Pope Fran­cis Lays Out His New World Order
    https://youtu.be/aoZsWFg2Wik

    • Dan­ke, dass Sie es aus­ge­spro­chen haben. Ich füh­le grau­en­haf­tes Unheil. All­mäch­ti­ger Gott, erbar­me Dich unser. Gelobt sei Jesus Chri­stus, in Ewig­keit, Amen.

    • Es ist für jeden glau­bens­treu­en Katho­li­ken pein­lich wie Evan­ge­li­ka­le die Rede des Pap­stes glas­klar ana­ly­siert haben und bemerkt haben, dass er in sei­ner Rede im US- Kon­gress nie Chri­stus erwähnt hat, sich nie auf Chri­stus als den Sohn Got­tes und Erlö­ser bezieht, obwohl er den Anspruch hat Chri­stus zu ver­tre­ten. Er wirbt statt­des­sen für men­schen­ge­mach­te unchrist­li­che Lösun­gen. Er bezeugt nicht Chri­stus als den ein­zi­gen Herr und Erlö­ser, setzt sich weder für ver­folg­te Chri­sten noch für den Schutz des unge­bo­re­nen Lebens ein aber zum Kampf gegen den Kli­ma­wan­del kann er auf­ru­fen.
      Was für ein schwa­cher und über­flüs­si­ger Auf­tritt des soge­nann­ten Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden.

      Was hat die­ser Papst gemein­sam mit den Apo­stel­für­sten Petrus und Pau­lus, die nie eine Gele­gen­heit aus­lie­ßen um das Evan­ge­li­um gele­gen oder unge­le­gen zu pre­di­gen und Chri­stus zu bezeu­gen? Nun erle­ben wir aber einen Papst, der anschei­nend lie­ber irdi­schen Mäch­ten und ihre Agen­da die­nen möch­te als sei­nem gött­li­chen Herrn Jesus Chri­stus. Fran­zis­kus lie­fert Men­schen reich­lich Muni­ti­on, die glau­ben, dass die katho­li­sche Kir­che die Hure Baby­lons aus der Offen­ba­rung sei. In die­sem Pon­ti­fi­kat kann man die­sen Men­schen wahr­lich nicht übel neh­men, dass sie glau­ben die katho­li­sche Kir­che sei nicht christ­lich.

    • Dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen!
      Wer Ohren hat, der höre!
      Aber auch dies: wer steht, sehe zu, dass er nicht (ab-)falle, Leo Lämm­lein!

  5. Das ist kei­ne Rede eines Pap­stes vor dem Kon­gress der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Zu
    banal wur­de hier eine der größ­ten Chan­cen für den katho­li­schen Glau­ben ver­tan und nicht ge-
    nutzt. Die gan­ze Welt hört zu und Fran­zis­kus spricht wie ein Abge­ord­ne­ter einer klei­nen Par­tei.
    Gehet hin in alle Welt und pre­digt das Evan­ge­li­um und erzählt von dem ein­zi­gen Ret­ter der Welt,
    Jesus Chri­stus. Nichts von alle­dem ist gesche­hen, vage spricht er von einem Gott, wel­chem Gott,
    da doch Gott nicht katho­lisch sein soll ( Fran­zis­kus ). Es ist und bleibt furcht­bar.

  6. Eigent­lich klingt das so ähn­lich wie die­se berühm­te Rede eines Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, die Lori­ot einst als Sketch auf­be­rei­te­te: x Ver­satz­stücke von The­men oder Gedan­ken, die er nicht mit­ein­an­der ver­bin­det.
    Das erin­nert mich an die end­lo­sen und inhalts­lo­sen Reden des Staats­rats­vor­sit­zen­den, denen gäh­nend und tap­fer akkla­miert wur­de.
    Was immer F. mit sei­nen lan­gen Aus­füh­run­gen gemeint hat — man kann alles hin­ein- und hin­aus­le­sen, was man nur will. Die Kon­ser­va­ti­ven wer­den wie­der die FM her­aus­hö­ren wol­len und die Pro­gres­sen wer­den ihn für einen unver­bes­ser­li­chen, hin­ter­häl­ti­gen Kon­ser­va­ti­ven hal­ten.
    Aber der Text gibt nicht aus sich selbst kund, was er meint und stellt als Text kei­ner­lei über­prüf­ba­re Grö­ße dar.

    Auf­ga­be:
    „Wie rede ich eine Stun­de lang, ohne dass man mich auch nur an einer ein­zi­gen Stel­le her­nach packen kann?“

    • Pro­bab­ly not … not really.…he is just occu­p­ied by free­ma­sons in all rain­bow-gay-colours, o F, dear Farb­spek­trum-Pope, give me your lost red shoe-and-mozet­ta-colour für my next skirt…

  7. Ein­ge­rahmt von den Säu­len Jachin und Boaz, die den Ein­gang des salo­mo­ni­schen Tem­pels mar­kier­ten und die heu­te in jeder Fm-Loge zu fin­den sind, hält er sei­ne Rede beim US-Kon­gress. Einem auf­merk­sa­men Zuschau­er ist nicht ent­gan­gen, dass er sich zu Beginn mit der berühm­ten Hand-aufs-Herz-Geste (ich bin einer von euch), die er übri­gens auch beim Betre­ten der Papst-Log­gia am 13.03.13 andeu­te­te, den begei­stert applau­die­ren­den Zuhö­rern zu erken­nen gab.
    Im „Land der Frei­en (Mau­rer!) und der Tap­fe­ren“ hat­te er nur Lob­hu­de­lei­en im Gepäck, so dass ihm Jubel­zu­ru­fe und stan­ding ova­tions sicher waren.
    Mit Weh­mut den­ke ich an die Ära eines Joh. Pauls des Gro­ßen zurück, der sich von einem Präs. Bush nicht ein­schüch­tern ließ, die­sem schon bei der Begrü­ßung, die Mil­lio­nen von Abtrei­bun­gen auf ame­rik. Boden vor­zu­hal­ten, was ihm nicht unbe­dingt die Gunst der Medi­en ein­brach­te.
    Sol­che Zei­ten schei­nen vor­bei zu sein.

  8. Inter­es­sant zu ana­ly­sie­ren, wel­che Wör­ter bei „Papst“ Fran­zis­kus‘ Rede vor dem US-Kon­gress KEIN EINZIGES MAL (!) vor­kom­men: „Jesus“, „Chri­stus“, „Maria“, „Mut­ter­got­tes“! Und die­ser Herr Ber­go­glio soll der ober­ste Stell­ver­tre­ter Chri­sti sein!?

  9. Es kommt noch Dicker !
    Papst Fran­zis­kus bei sei­ner Rede am „Ground Zero“
    ( wie­der ohne eine ein­zi­ge Erwäh­nung der Ewi­gen Wahr­heit Jesus Chri­stus !)
    -
    „Bei all unse­ren Unter­schie­den und Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten kön­nen wir doch in einer
    Welt des Frie­dens leben.
    Indem wir uns jedem Ver­such, eine star­re Uni­for­mi­tät zu bil­den, wider­set­zen,
    kön­nen und müs­sen wir
    auf der Grund­la­ge unse­rer Ver­schie­den­heit
    der Spra­chen,
    Kul­tu­ren und Reli­gio­nen
    E i n h e i t
    bil­den und unse­re Stim­me gegen alles erhe­ben, was einer sol­chen
    E i n h e i t
    im Wege ste­hen könn­te.
    Gemein­sam sind wir auf­ge­ru­fen,
    zu jedem Ver­such, Uni­for­mi­tät auf­zu­zwin­gen, „Nein“ zu sagen
    und hin­ge­gen „Ja“ zu sagen zu einer akzep­tier­ten und ver­söhn­ten Ver­schie­den­heit.

    Das kann nur gesche­hen, wenn wir alle Gefüh­le des Has­ses, der Ver­gel­tung und der Ver­bit­te­rung aus unse­ren Her­zen ver­ban­nen.
    Wir wis­sen, dass das nur mög­lich ist als ein Geschenk des Him­mels.
    Hier an die­ser Gedenk­stät­te möch­te ich Sie alle bit­ten,
    dass wir gemein­sam – jeder und jede Ein­zel­ne in der eige­nen Wei­se – einen Moment im Schwei­gen und im Gebet ver­har­ren.
    Las­sen Sie uns vom Him­mel die Gabe erbit­ten,
    dass wir uns für die Sache des Frie­dens enga­gie­ren.
    Für den Frie­den in unse­ren Häu­sern, unse­ren Fami­li­en, unse­ren Schu­len und unse­ren Gemein­schaf­ten. Frie­den an all den Orten, wo der Krieg nie zu enden scheint.
    Frie­den für die Gesich­ter, die nichts ande­res als Schmerz erfah­ren haben.
    Frie­den über­all in die­ser Welt, die Gott uns geschenkt hat als ein Haus von allen und ein Haus für alle.
    Ein­fach Frie­den. Wir wol­len in Stil­le beten. “
    -

  10. Drei der sechs katho­li­schen Rich­ter vom Supre­me Court boy­kot­tier­ten die Rede von Papst Fran­zis­kus vor dem US-Kon­gress, zu der sie ein­ge­la­den waren. Wir erin­nern uns an das Schand­ur­teil vom Juli (5:4) über die Gleich­stel­lung der Gay-Ehe. Lei­der sagt Paul Beg­ley nicht, ob es die Rich­ter mit dem Min­der­heits­vo­tum waren, ich kann es nur ver­mu­ten, denn wie er sagt, waren es die kon­ser­va­ti­ven Rich­ter, die Papst Fran­zis­kus nicht begeg­nen woll­ten.

    https://m.youtube.com/watch?v=Y9qMSvKNPGkec

    • Nach­trag.
      Drei jüdi­sche und zwei katho­li­sche Rich­ter brach­ten das Homo­ehe-Gesetz durch, vier katho­li­sche Rich­ter votier­ten dage­gen. Drei die­ser Geg­ner boy­kot­tier­ten jetzt Papst Fran­zis­kus‘ Kon­gress-Rede. Mei­ner Mei­nung nach eine sehr bered­te Geste. Sie durch­schau­en das Pro­gramm von Fran­zis­kus, und sie bil­li­gen es nicht.

      • Die­se drei Rich­ter haben mit ihrer demon­stra­ti­ven Absenz ein sehr gutes Zei­chen gesetzt. Die Auf­trit­te Ber­go­gli­os in den Staa­ten ver­deut­li­chen sei­ne gänz­li­che pro­gram­ma­ti­sche Ein­heit mit dem dor­ti­gen Prä­si­den­ten. Die zwei gefähr­lich­sten Män­ner der Welt.

  11. Zitat (s.o.): „Wir, die Men­schen die­ses Kon­ti­nents, haben kei­ne Angst vor Frem­den, denn die mei­sten von uns sind einst sel­ber Frem­de gewe­sen.“
    War­um sagt er nicht offen und direkt, dass durch US-Bom­ben die sogen. „Flücht­lings­kri­se“ bewirkt wur­de, dass durch US-Bom­ben der Irak und Afgha­ni­stan platt gemacht wur­den und die Ira­ker und Afgha­nen uns in Euro­pa jetzt mit ihren Clans beglücken, dass durch US-Bom­ben Liby­en hin­weg­ge­fegt wur­de und eine Schwem­me kampf­be­rei­ter jun­ger Afri­ka­ner jetzt Euro­pa über­schwemmt (the end­ga­me: https://www.youtube.com/watch?v=uMfk5UeGw4E — und: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/stephan-berndt/hellseher-alois-irlmaier-zunehmende-fluechtlingszahlen-als-vorzeichen-eines-grossen-krieges-in-euro.html). Nein, nein, das will und kann er nicht sehen, da er ja wohl in einer ‚Hei­le-Einen-Welt‘ lebt. Lei­der bin ich mit Papst Fran­zis­kus in die­sem Punkt nicht einer Mei­nung.

  12. Gött­li­ches Zei­chen:
    Super-Blut­mond vom Mon­tag, 28. Sep­tem­ber

    Bei einer tota­len Mond­fin­ster­nis schim­mert der Mond in röt­li­chem Licht – aus die­sem Grund wird der Mond dann Blut­mond genannt. Vier sol­che auf­ein­an­der­fol­gen­de tota­le Mond­fin­ster­nis­se [Blut­mon­de] nennt man Tet­ra­den. (Bezüg­lich Mond­fin­ster­nis­da­ten: Sie­he http://www.eclipse.gsfc.nasa.gov)
    Beim Voll­mond vom kom­men­den Mon­tag, 28. Sep­tem­ber 2015, wird es sich um einen soge­nann­ten Blut­mond han­deln. Genau­er: Um den vier­ten der vier Blut­mon­de der Jah­re 2014/2015. Genaue Uhr­zeit die­ses Blut­monds: Von 4:10 bis 5:23 in der Frü­he, Höhe­punkt der Rötung um 4:47 mit­tel­eu­ro­päi­scher Zeit. Die Daten der vier Blut­mon­de: 15. April 2014, 8. Okto­ber 2014, 4. April 2015, 28. Sep­tem­ber 2015. Erstaun­li­cher Zufall oder aber Got­tes Plan: Alle vier der genann­ten Blut­mon­de ereigne(te)n sich jeweils an wich­ti­gen – in der Bibel erwähn­ten — jüdi­schen Fei­er­ta­gen! Und war­um gera­de an jüdi­schen? Jesus, Got­tes Sohn, war bekannt­lich Jude. Die­ses Him­mels­phä­no­men kann man also als Got­tes­be­weis deu­ten. Ausser­dem bemer­kens­wert: Bei dem Blut­mond vom kom­men­den Mon­tag han­delt es sich um einen Voll­mond, wel­cher der Erde beson­ders nah kom­men wird (soge­nann­ter Super­mond). Des­we­gen wird die­ser gerö­te­te Him­mels­kör­per dies­mal rie­sig erschei­nen.
    Pfar­rer John Hagee ist der Autor des Buches „Four blood moons: Some­thing is about to chan­ge“ (2013). Er stell­te Erstaun­li­ches fest: Inner­halb der ver­gan­ge­nen ca. 500 Jah­re, näm­lich von 1494 bis 2014/2015, gab bzw. gibt es nur vier sol­cher „Vie­rer-Blut­mon­de“ (Tet­ra­den), die mit wich­ti­gen, in der Bibel erwähn­ten jüdi­schen Fei­er­ta­gen (Pas­sah, Laub­hüt­ten­fest Suk­koth) zusam­men­fie­len bzw. zusam­men­fal­len: a) 1493/1494 b) 1949/1950 c) 1967/1968 d) 2014/2015. Auf­fäl­lig dabei: Drei davon (b,c,d) fin­den sich in gestei­ger­ter Häu­fig­keit inner­halb der ver­gan­ge­nen 65 Jah­re. Ver­blüf­fend: Die ver­gan­ge­nen drei Mal (a,b,c) stand die­se äusserst sel­te­ne „Vie­rer-Blut­mond-Fei­er­tags­kom­bi­na­ti­on“ jeweils in Ver­bin­dung mit höchst bedeut­sa­men poli­ti­schen Ereig­nis­sen in Zusam­men­hang mit den Juden bzw. mit Isra­el! Beweis:
    a) Zeit der vier Blut­mon­de der Jah­re 1493/1494: Auf der Basis des Alham­bra-Edikts (Ver­trei­bungs­de­kret) vom 31. März 1492 fand eine kras­se Ver­trei­bung der Juden (aus Spa­ni­en) statt. Zitat Wiki­pe­dia: „Mit dem Edikt begann eine bis dahin bei­spiel­lo­se Ver­trei­bung einer [jüdi­schen] Bevöl­ke­rungs­grup­pe …“
    b) Zeit der vier Blut­mon­de der Jah­re 1949/1950: Im Jahr 1948 wur­de der Staat Isra­el gegrün­det und die Juden kehr­ten (nach 2000 Jah­ren!) ins Land ihrer Vor­fah­ren zurück. Im Jahr 1949, also im Jahr des Blut­mon­des, gewann Isra­el den Krieg gegen die ara­bi­sche bzw. isla­mi­sche Welt; Isra­el wur­de im sel­ben Jahr von der UNO als Staat aner­kannt.
    c) Zeit der vier Blut­mon­de der Jah­re 1967/68: Als Fol­ge des 6‑Tagekriegs (5. Juni bis zum 10. Juni 1967) zwi­schen Isra­el und ara­bi­schen Staa­ten kon­trol­lier­te Isra­el (unter ande­rem) Ost­je­ru­sa­lem. Man sprach fort­an gar von einem „Gross-Isra­el“.
    d) Zeit der vier Blut­mon­de der Jah­re 2014/15: Nahe­lie­gen­de Fra­ge: Wird auch in die­sen Jah­ren ein zen­tra­les poli­ti­sches Ereig­nis in Zusam­men­hang mit den Juden bzw. Isra­el statt­fin­den? –
    Es stellt sich nun die Fra­ge: Mit wel­chem höchst bedeut­sa­men poli­ti­schen Ereig­nis in Zusam­men­hang mit den Juden bzw. mit Isra­el wird die aktu­el­le „Vie­rer-Blut­mond-Fei­er­tags­kom­bi­na­ti­on“ der Jah­re 2014/2015 in Ver­bin­dung ste­hen? Man mag beten, dass sich nicht ein Krieg mit Isra­el anbahnt.
    Ist es nicht erstaun­lich, dass sich die­ses äusserst sel­te­ne (!) „Feiertags-Super-Blutmond“-Phänomen aus­ge­rech­net inmit­ten der brand­hei­ssen aktu­el­len welt­po­li­ti­schen Ereig­nis­se (bevor­ste­hen­de Syn­ode im Okto­ber, Völ­ker­wan­de­rung und dro­hen­der Bür­ger­krieg in Euro­pa, dro­hen­der welt­wei­ter Finanz­kol­laps, dro­hen­der Drit­ter Welt­krieg, etc.) zeigt? Blut­mon­de sind gemäss Bibel gött­li­che Zei­chen (Joel 3,4; Apo­stel­ge­schich­te 2,20–21; Lukas 21,25–26).
    Prochristo1

    • Am 28.09.2015, kom­men­den Mon­tag, beginnt Suk­kot, das Laub­hüt­ten­fest, es geht vom 28. Sep­tem­ber bis 4. Okto­ber 2015, nach d. jüd. Kalen­der 15. Tishri 5776.

  13. Ich hof­fe und bete, dass Deutsch­land vor einem Krieg — auch Bür­ge­krieg — bewahrt bleibt, und dass Gott die­sem gross­ar­ti­gen Land einen Staats­len­ker schenkt, der des Namens Deut­scher wür­dig ist! Amen

  14. Hier bemän­geln man­che zu Recht, dass in F.s Rede das Wort Jesus nicht vor­kommt — so wie es auch in sei­ner Enzy­kli­ka so gut wie nicht vor­kommt.

    Aber eines soll­te Ihnen hier klar sein: Auch Sie hier neh­men das Wort „Jesus“ sel­tenst in den Mund. In den mei­sten Arti­keln spielt der Herr kei­ne Rol­le, allen­falls indi­rekt. Und die mei­sten Poster schei­nen ihn gar nicht zu ken­nen. Sie reden von allem, aber nicht von IHM.

    Der Dis­sens zu F. besteht also nicht dar­in, ihn mehr als Herrn anzu­er­ken­nen, son­dern schlicht dar­in, einer ande­ren poli­ti­schen Ideo­lo­gie mit reli­giö­sem Fir­nis anzu­hän­gen.

    Den­ken Sie dar­über nach — wir sind hier nur ein Pen­dant zu dem, was in Rom vor­geht.

    Und dann sehen Sie mal nach, wie das bei den gro­ßen Hei­li­gen ist, ob sie auch v.a. poli­ti­siert haben und ihren Macht­ver­lust beweint haben, oder sie das bereit­wi­lig auf sich nah­men und täg­lich ihrer Lie­be zu Jesus Aus­druck gaben.

    Wess‘ das Herz voll ist, geht der Mund über…

  15. Wenn man sich noch­mals die Rede von Papst Bene­dikt vor dem Bun­des­tag durch­liest und die­se Rede in Washing­ton DC, dann kommt man nicht umhin von Bil­dung­wel­ten zu spre­chen, die zwi­schen bei­den klaf­fen. Die sehr wei­se Rede von Bene­dikt und die Anbie­de­run­gen und das poli­tisch Kor­rek­te- das grün Lin­ke- die­ses Vor­trags von „Papst“ Ber­go­glio.
    Dabei wären die Ame­ri­ka­ner mehr­heit­lich sicher­lich dank­bar für kri­ti­sche und sach­kun­dig dien­li­che Aus­sa­gen gewe­sen.
    In einem ande­ren Posting hat­te ich mal auf soz. feh­len­de Bil­dungs­ab­schlüs­se von „Papst“ Fran­zis­kus hin­ge­wei­sen und das ist ein gra­vie­ren­des Pro­blem für die Kir­che.

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