Rosenkranz in Homo-Farben — „Gay friendly“-Provokation zum USA-Besuch des Papstes

Homofarben-Rosenkränze Provokation zum Papstbesuch
Homo­far­ben-Rosen­krän­ze Pro­vo­ka­ti­on zum Papst­be­such

(Washing­ton) Rosen­krän­ze in den Far­ben des Homo-Regen­bo­gens ist die neue Stra­te­gie der LGBT-Akti­vi­sten, um selbst den Besuch von Papst Fran­zis­kus in den USA zunut­ze zu machen. Der Gay-friend­ly-Rosen­kranz als Wer­be­ge­schenk ist die jüng­ste einer Rei­he von Homo-Pro­vo­ka­tio­nen.

Homo-Aktionsbündnis zum Papstbesuch

Meh­re­re „katho­li­sche“ Homo-Orga­ni­sa­tio­nen haben sich für den Papst­be­such zum Akti­ons­bünd­nis „Equal­ly Bles­sed“ (Glei­cher­ma­ßen geseg­net) zusam­men­ge­schlos­sen. Das Akti­ons­bünd­nis hat sich zum Ziel gesetzt, beim Papst für die Homo-Agen­da zu wer­ben in der Hoff­nung, ihm viel­leicht ein Wort ent­locken zu kön­nen, das welt­weit als „Unter­stüt­zung“ ein­ge­setzt wer­den könn­te.

Das Bünd­nis ist sich durch­aus bewußt, unter gläu­bi­gen Katho­li­ken wenig beliebt zu sein. Gläu­bi­ge Katho­li­ken wis­sen, daß die Ziel­set­zun­gen von Equal­ly Bles­sed im Wider­spruch zur katho­li­schen Glau­bens­leh­re ste­hen. „Aus die­sem Grund ver­sucht das Akti­ons­bünd­nis eine Ein­krei­sungs­stra­te­gie, eine Sen­si­bi­li­sie­rungs­kam­pa­gne und – wo mög­lich – eine Indok­tri­nie­rung, die es ihr erlaubt, in Kir­chen­krei­sen grö­ße­re Zustim­mung zu erlan­gen“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Das Homo-Bünd­nis ver­sucht die Bischö­fe gegen die Gläu­bi­gen aus­zu­spie­len. „Die Bischö­fe ver­schaf­fen sich mit Nach­druck Gehör, reprä­sen­tie­ren aber nur einen klei­nen Teil der katho­li­schen Kir­che, die, was nicht ver­ges­sen wer­den soll­te, nicht nur aus der Hier­ar­chie besteht“, erklär­te John Freml, füh­ren­der Akti­vist von Equal­ly Bles­sed.

Laut Life­Si­teNews woll­te das Homo-Bünd­nis die Rosen­krän­ze in den Homo-Far­ben im Pfarr­zen­trum zum hei­li­gen Johan­nes Evan­ge­list in Phil­adel­phia als Geschenk beim Work­shop über Trans­gen­der, bei Pres­se­kon­fe­ren­zen und ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen ein­set­zen.

Homo-Aktionen zum Weltfamilientreffen in Philadelphia

Der Pfar­rer teil­te ihnen jedoch mit, daß im Zusam­men­hang mit dem Welt­fa­mi­li­en­tref­fen die Räum­lich­kei­ten der Pfar­rei nur für Ver­an­stal­tun­gen genützt wer­den kön­nen, die im Ein­klang mit der katho­li­schen Glau­bens­leh­re ste­hen. Das „katho­li­sche“ Homo-Bünd­nis muß­te mit sei­nem Gepäck samt Wer­be­ge­schen­ken in eine nahe­ge­le­ge­ne metho­di­sti­sche Ein­rich­tung aus­wei­chen.

14 Fami­li­en mit Homo-Ange­hö­ri­gen wol­len ihre Homo-Rosen­krän­ze direkt zum Penn­syl­va­nia Con­ven­ti­on Cen­ter brin­gen, wo das Welt­fa­mi­lie­tref­fen der katho­li­schen Kir­che statt­fin­det. Der Erz­bi­schof von Phil­adel­phia, Charles Cha­put hat­te Homo­se­xu­el­le auf­ge­for­dert, nach Phil­adel­phia zu kom­men, wo sie „Will­kom­men“ sei­en. Ein „Will­kom­men“, das nicht ihrem Wider­spruch zur katho­li­schen Leh­re gel­te, son­dern eine Ein­la­dung, um sie in die Kir­che zurück­zu­füh­ren. Den­noch wur­den Zwei­fel an der Aus­sa­ge des Erz­bi­schofs laut, da eine sol­che Ein­la­dung den Men­schen, aber nicht den Homo­se­xu­el­len gel­ten kön­ne.

Einseitiger „Dialog“ der Homo-Organisationen

Lis­beth Melen­dez Rive­ra, bei Human Rights Cam­pai­gn, einer radi­ka­len Homo-Orga­ni­sa­ti­on, für die Bezie­hun­gen zur katho­li­schen Welt zustän­dig, mein­te: “Wir suchen kei­ne Kon­fron­ta­ti­on. Wir suchen den Dia­log, der zur vol­len Aner­ken­nung unse­rer Leu­te in der Kir­che führt“.

Ein „ergeb­nis­of­fe­ner“ Dia­log sehe anders aus, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na. „Die Homo-Ver­bän­de wol­len nichts Gerin­ge­res als eine offi­zi­el­le Aner­ken­nung durch die Kir­che, eine Art von Aus­weis für ‚bra­ve Jungs‘“, so. Was die Hei­li­ge Schrift, das Lehr­amt und der Kate­chis­mus zu ihren sexu­el­len Vor­lie­ben sage, inter­es­sie­re nicht. Was sie nach dem Mot­to „Ich will, was mir gefällt“, for­der­ten, kön­ne ihnen die katho­li­sche Kir­che nicht gege­ben, jeden­falls nicht die wah­re und authen­ti­sche Kir­che, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

37 Kommentare

  1. Ist doch schön, wenn auch Homos den Rosen­kranz beten, statt Küng zu lesen!?!
    Das kann gera­de der treue Katho­lik nur begrü­ßen.

  2. Wenn Per­len­schnü­re in bun­ten Regen­bo­gen­far­ben besag­ten Leu­ten hel­fen einen Zugang zum Rosen­kranz­ge­bet zu fin­den und die­ses auch zu prak­ti­zie­ren, kann man nichts dage­gen ein­wen­den! Wür­de man die Gebets­ket­ten vor Gebrauch noch mit einem gro­ßen Exor­zis­mus ver­se­hen, könn­ten sie Wun­der an Bekeh­run­gen bewir­ken.…

  3. Rosen­krän­ze mit den Far­ben der Homo-Lob­by ist natür­lich als Pro­vo­ka­ti­on gedacht. Die­se Leu­te
    sind äußerst aktiv und las­sen nichts aus, um das Homo-Unwe­sen unter die Leu­te zu brin­gen.
    Die Kir­che und die Chri­sten müs­sen die­sen gott­lo­sen Homo­ni­sten die in die Kir­che ein­drin­gen
    wol­len, Paro­le bie­ten, beson­ders mit der schärf­sten Waf­fe, dem Rosen­kranz.

  4. Wir erin­nern uns immer wie­der an die Wor­te von Erz­bi­schof Crepal­di von Tri­est, die auch hier wie­der zutref­fend sind:
    -
    „Die Homo­se­xu­el­len-Lob­by defi­niert jeg­li­che Kri­tik an ihr in homo­phob und kri­mi­nell um.
    Die Homo-Ideo­lo­gie ist ein HEIMTÜCKISCHES Pro­gramm, das sich fort­schritt­lich und libe­ral aus­gibt, um allen einen Maul­korb auf­zu­set­zen und die Frei­heit zu rau­ben“
    -

  5. Wenn es rich­ti­ge Rosen­krän­ze sind, kann in der Tat auch dar­aus Segen ent­ste­hen. Aber es gibt ja zB auch Mode­schmuck-Imi­ta­te des Rosen­kran­zes, wo die Per­len gar nicht rich­tig grup­piert sind.

      • Wie wär’s mit der Rosen­kranz­ak­ti­on: Be friend­ly and gay away!
        Oder: Gay zieh‘ Lei­ne! (= geh‘ und bete dei­ne Regen­bo­gen­schnur)
        Die Fuß­gän­ger­we­ge wer­den in Zukunft über­all nur noch Gay­ways hei­ßen.

        Gay night gay old Gay­many!

  6. Wer wenig­stens ein Mini­mum an gutem Geschmack und Sinn für Qua­li­tät hat (wohl eine win­zi­ge Min­der­heit), den stößt doch schon ein Kunst­stoff-Rosen­kranz an sich ab, geschwei­ge denn irgend­wel­che Pop-Art.

    Bei allem, was einem wich­tig ist, schaut man auf Qua­li­tät, und aus­ge­rech­net bei geweih­ten Din­gen nicht?

    • Zusatz: Wer kei­nen (oder einen fal­schen) Glau­ben hat, „„ver­wech­selt“ (oder bes­ser: ver­tauscht) gei­sti­ges und kör­per­li­ches.

      Wenn wir die Homo-Lob­by Leut­chen hören könn­ten, wie sie über unse­re Nai­vi­tät lachen! Da sind ein­deu­ti­ge, auf den Kör­per und die (per­ver­tier­te) Sexua­li­tät bezo­ge­ne Sym­bo­le ent­hal­ten, das ist Ent­wei­hung des Hei­li­gen Rosen­kran­zes (bewusst so geschrie­ben).

      In unse­rer Zeit kön­nen wir uns Ein­fäl­tig­keit und Nai­vi­tät abso­lut nicht mehr lei­sten.

      • Ich stim­me Ihnen zu.
        Jedes Mit­tel ist die­ser Lob­by ‑sei es auch eine katho­li­sche „Unter­ab­tei­lung“- recht, ihre Lebens­wei­se durch­zu­set­zen.
        Ein Rosen­kranz darf ein­fach nicht als Werk­zeug für eigen­nüt­zi­ge Zwecke miss­braucht wer­den.
        Das ist unred­lich.
        Beim Rosen­kranz in den Hän­den eines Gläu­bi­gen und dem Beten des­sel­ben geht es um Betrach­tung des Lebens Jesu und nicht um poli­ti­sche und mani­pu­la­ti­ve Agi­ta­ti­on.

      • Sie haben es verstanden,leider als Einziger,wie mir scheint.
        Die­ser „Rosen­kranz“ ist im gün­sti­gen Fal­le bil­li­ges Tal­mi und im schlimm­sten got­tes­lä­ster­lich!

      • Und noch ein Gedan­ke:
        Beim Beten des Rosen­kran­zes geht es neben der Betrach­tung des Lebens Jesu auch um mei­ne eige­ne inne­re Hal­tung — weg von mir, hin zu unse­rem Herrn.
        ER ist wich­tig, nicht ich.
        Dar­um kann solch ein Rosen­kranz nicht als poli­ti­sches Instrtu­ment die­nen, er ist pure Pro­vo­ka­ti­on und sicher auch als sol­che gedacht.

      • Lie­be Mari­en­zweig,

        lei­der konn­te ich Ihnen auf kath.net nicht ant­wor­ten, weil man mei­ne Ant­wort ein­fach weg zen­siert hat.

        Hier schicke ich Ihnen die Ant­wort:

        Lie­be Mari­en­zweig, ja das ist ein schö­nes Gedan­ken­spiel
        Nur sieht eben die Rea­li­tät anders aus!

        Gestern muss­te ich mir doch tat­säch­lich hier auf kath.net von ger­ne in der Grup­pe auf­tre­ten­den Lesern vor­hal­ten las­sen, ich ver­lei­te ande­re zur Apost­asie(!), sei des Sedis­va­kan­tis­mus ver­däch­tig, ja über­führt, und lebe hier nur mei­ne Gel­tungs­sucht aus und sei von höchst beschränk­tem intel­lek­tu­el­len Hori­zont. Das kann man tat­säch­lich auf kath.net nach­le­sen! Offen­bar zie­he ich hier den Hass eini­ger Fori­sten auf mich, weil ich es nicht akzep­tie­re, dass man das Sakra­ment der Ehe in Abre­de stellt und das auch noch als katho­li­sche Leh­re aus­gibt. Offen­kun­dig passt eini­gen Fori­sten nicht, dass ande­re Leser bei kath.net nicht ihre Auf­fas­sung tei­len, die Sexu­alleh­re der Kir­che müs­se revi­diert wer­den, ins­be­son­de­re was geleb­te Homo­se­xua­li­tät anbe­trifft. Und wir haben hier sogar einen Groß­in­qui­si­tor, der genau kon­trol­liert, wo Sie und ich noch Kom­men­ta­re schrei­ben.

        Wet­ten, hier tau­chen bald bekann­te Namen auf!

        ___________________

        Ich muss­te mir also mas­siv­ste Angrif­fe gefal­len las­sen, weil ich hier auf katholisches.info mich an einer(!) Dis­kus­si­on betei­lig­te habe. Das reicht dann aus, um einem die Katho­li­zi­tät abzu­spre­chen!

        Wahn­sinn!

        Ich glau­be übri­gens, dass @bentheim und @Adson_von_Melk ein und die­sel­be Per­son sind. Dafür spre­chen fei­ne Nuan­cen des Stils, die einem im ersten Moment nicht auf­fal­len, so z.B. eine gewis­se Pfle­gel­haf­tig­keit, die dann stets in per­sön­li­cher Her­ab­set­zung mün­det. Mir scheint, AvM sucht unter dem zwei­ten Ali­as Bent­heim im Gewan­de des pseu­do­se­riö­sen, kennt­nis­rei­chen „Theo­lo­gen“ sein Anlie­gen unter die Leu­te zu brin­gen.

        Sie dür­fen ver­si­chert sein, dass Leu­te, die die Gen­der Ideo­lo­gie ver­in­ner­licht haben, zu kei­nem ech­ten Aus­tausch über den Glau­ben befreit sind. Es geht die­sen Leu­ten ledig­lich dar­um, Ihre Ideo­lo­gie mit „allen Mit­teln“ durch­zu­set­zen, wie es Kar­di­nal Mül­ler tref­fend for­mu­liert hat.

        Sie haben auch Recht, dass die­se Leu­te intel­li­gent sind, nur set­zen sie ihre Intel­li­genz destruk­tiv ein, um eine Akzep­tanz von geleb­ter Homo­se­xua­li­tät zu errei­chen. Alles ande­re sind Neben­kriegs­schau­plät­ze.

  7. Der Zusam­men­hang zwi­schen einem Rosen­kranz und der Homo­se­xua­li­tät wirft an sich schon die Fra­ge der Blas­phe­mie auf. Man stellt sich unwill­kür­lich die Fra­ge ob die­se Uten­sil nicht eher dazu gedacht ist, in gewis­se Kör­per­öff­nun­gen ein­ge­führt zu wer­den!

  8. Ant­wort auf Sua­rez, am 25.9., um 11.38 Uhr

    Lie­ber Sua­rez,
    es ist mir abso­lut unver­ständ­lich, war­um Ihre Ant­wort an mich nicht frei­ge­schal­tet wur­de. Dass die gegen Sie gerich­te­ten Vor­wür­fe nicht stich­hal­tig sind, erkennt sogar ein theo­lo­gisch recht unbe­darf­ter Mensch wie ich.
    Lei­der muss ich jetzt um 15 Uhr zur Arbeit und kann Ihnen nicht aus­führ­lich ant­wor­ten, woll­te mich eben bei Ihnen nur rück­mel­den.
    Viel Gutes für Sie, Sua­rez!

    • Herz­li­chen Dank, lie­be Mari­en­zweig!

      Ja, da braut sich auf kath.net eine rich­ti­ge Hetz­kam­pa­gne zusam­men. Klar, den auf die Gen­der-Ideo­lo­gie aus­ge­rich­te­ten Fori­sten passt es natür­lich nicht, wenn sie dar­an erin­nert wer­den, dass die Leh­re der Kir­che eben nicht in der frei­en Ver­fü­gungs­ge­walt des Pap­stes steht, son­dern die­ser, wie jeder ande­re katho­li­sche Christ auch, der Kir­che in Demut zu die­nen hat. Man scheint dort lang­sam den ent­schie­de­nen Wider­stand der Afri­ka­ni­schen und Asia­ti­schen Bischö­fe sowie pol­ni­schen Bischö­fe zu spü­ren. Soll­te Papst Fran­zis­kus tat­säch­lich eine Ver­keh­rung der Leh­re, wie sie Kar­di­nä­le wie Kar­di­nal Kas­per und sei­ne Anhän­ger beab­sich­ti­gen, wür­de wohl das von Kar­di­nal Mül­ler befürch­te­te Schis­ma unaus­weich­lich ein­tre­ten. Besorg­nis­er­re­gend ist das, was da über Kar­di­nal Dan­neels zu lesen ist bezüg­lich des kon­spi­ra­ti­ven Pro­gramms einer ande­ren Kir­che. Das Umfeld der Bel­gi­schen Bischö­fe ist höchst zwei­fel­haft und unver­ges­sen blei­ben die Ver­tu­schun­gen und Ver­harm­lo­sun­gen pädo­phi­ler Taten durch Prie­ster.

      Die­se gan­ze Ideo­lo­gie, Homo­se­xua­li­tät sei nach katho­li­schen Ver­ständ­nis kei­ne schwe­re Sün­de, ist unver­ein­bar mit dem katho­li­schen Glau­ben! Hier soll die christ­li­che Fami­lie zer­stört wer­den.

      Da kann ich nicht oft genug die Wor­te von Kar­di­nal Sarah zitie­ren: „Denn nie­mand – selbst der Papst nicht – kann die Leh­re Chri­sti zer­stö­ren oder ver­än­dern. Nie­mand – selbst der Papst nicht – kann die Seel­sor­ge der Dok­trin ent­ge­gen­set­zen.“

      • Apro­pos, lie­be Mari­en­zweig,

        wahr­schein­lich auf Grund mei­ner Kom­men­ta­re hier wur­de gestern von Frau Petra Lor­le­berg ali­as bücher­wurm in Funk­ti­on der „Mode­ra­ti­on“ — ich wür­de sagen kath.net Zen­sur­be­hör­de — mein Zugang zum kath.net Forum nach über 5 Jah­ren kom­men­tar­los gelöscht. Die Inter­ven­ti­on kün­dig­te sich in Form von mas­si­ven Her­ab­set­zun­gen durch eini­ge auf kath.net berühmt berüch­tig­te Fori­sten an.

        Offen­bar ist man mitt­ler­wei­le in pro­gres­si­ven Kir­chen­krei­sen der­art ver­stört über den ent­schie­de­nen Wider­stand glau­bens­treu­er Katho­li­ken, dass man mitt­ler­wei­le schon in „sta­li­ni­sti­scher“ Manier mit sofor­ti­ger Ver­ban­nung reagiert, wenn man hier auf katholisches.info etwas schreibt.

        Ich muss auch fest­stel­len, dass hier das Niveau der Dis­kus­sio­nen mitt­ler­wei­le wirk­lich beacht­lich ist — viel­leicht soll­te man noch etwas die Schär­fe der Aus­ein­an­der­set­zung beim ein oder ande­ren inhalt­li­chen Dis­put zurück­neh­men.

        Solch ent­lar­ven­des Vor­ge­hen, wie das von Frau Lor­le­berg, hat ja auch sein Gutes, es fin­det tat­säch­lich der­zeit eine Art Rei­ni­gungs­pro­zeß statt und zwar der­ge­stalt, dass sich klärt, was Kir­che und damit den wah­ren Glau­ben aus­macht und inwie­fern der Glau­be in der Ver­fü­gungs­ge­walt pro­gres­si­ver Grup­pen steht oder ob nicht doch die Kraft des Hl.Geistes stär­ker ist als die zer­set­zen­den Kräf­te, die wir in der nach­kon­zi­lia­ren Zeit, mit ihren ideo­lo­gi­schen Ver­zer­run­gen des Kon­zils, immer stär­ker wach­sen sehen.

        Und pas­sen Sie auf, viel­leicht sperrt Frau Lor­le­berg auch Sie auf keth.net, wenn sie es wagen, mir hier auf katholische.info zu ant­wor­ten.

  9. Ihr Lie­ben trö­stet Euch,
    auch ich war nicht „wel­co­me“ auf kath.net!
    Viel­leicht lag es daran,das ich wahr­schein­lich einen Admin kenne,ich sag nicht wer,der war frü­her in einem Eso­te­rik-Ufo-Forum mit leicht christ­li­chem touch zugan­ge.
    Natür­lich kann man sich vom Sau­lus zum Pau­lus wandeln,wie bei­spiels­wei­se Micha­el Heesemann,aber bei dem,den ich meine,glaube ich es nicht,wenn man sei­ne Mei­nun­gen und Bei­trä­ge liest.

    • Na ja, wer kath.net kennt, weiß schon, wen Sie da mei­nen.

      Tja, sol­che „Mode­ra­to­ren“ oder bes­ser Zen­so­ren, sind ja nicht frei von ideo­lo­gi­scher Welt­an­schau­ung. Da gibt es eben auch den Wolf im Schafs­pelz, der sich nach außen treu der kirch­li­chen Leh­re zuge­wandt gibt und in Wirk­lich­keit vom „Drang zu Refor­men“ inner­lich zer­fres­sen ist.

  10. an @Suarez, am 26. Sep­tem­ber 2015 um 12:25

    Lie­ber Sua­rez,

    Sie schrei­ben an mich:
    „Und pas­sen Sie auf, viel­leicht sperrt Frau Lor­le­berg auch Sie auf keth.net, wenn sie es wagen, mir hier auf katholische.info zu ant­wor­ten.“
    Mei­ne Ant­wort an Sie:
    Ich habe vor 5 Minu­ten beschlos­sen, nicht mehr auf kath.net zu kom­men­tie­ren.
    Mei­nem Bekann­ten, der ‑wie ich Ihnen auf dem ande­ren The­men­strang schrieb- gro­ße Stücke auf Sie hält, habe ich von Ihrem Raus­wurf erzählt.
    Er war schockiert!

    • Ich bin auch schockiert!
      Und doch ist das Vor­ge­hen von kath.net, den Account von Sua­rez kom­men­tar­los zu löschen, bestimmt kei­ne beson­de­re Über­ra­schung für all jene, die kath.net schon ein biss­chen län­ger ken­nen. Da kath.net eine ganz bestimm­te katho­li­sche Rich­tung bevor­zugt, darf man dort nicht alles sagen, was man ger­ne sagen möch­te… kath.net sieht sich zwar ger­ne als Ver­tei­di­ger des genu­in Katho­li­schen, in Wirk­lich­keit ist es aber nur Sprach­rohr einer ganz bestimm­ten Rich­tung, die der neo­kon­ser­va­ti­ven Katho­li­ken Meisner’scher Prä­gung, an denen auch schon Bene­dikt XVI. mit sei­nen Reform­vor­stel­lun­gen geschei­tert ist… man den­ke nur dar­an, wie vehe­ment die­se Leu­te das „für alle“ bei den Wand­lungs­wor­ten ver­tei­digt haben. Im NO sind m.E. durch die Ände­rung der Zele­bra­ti­ons­rich­tung wich­ti­ge Glau­bens­grund­la­gen ver­lo­ren gegan­gen… die Neo­kon­ser­va­ti­ven sind aber durch die Bank gegen eine Kor­rek­tur dies­be­züg­lich. Und jeder, der sich trotz­dem in die­sem gut tra­di­tio­nell-kon­ser­va­ti­ven Sin­ne äußert, hat auf kath.net von vor­ne­her­ein einen schwe­ren Stand. Ich möch­te der Frau Lor­le­berg nicht das Katho­lisch­sein abspre­chen, aber zur kon­ser­va­ti­ven Frak­ti­on gehört sie bestimmt nicht, und des­we­gen mag sie kon­ser­va­ti­ve Eife­rer schon über­haupt nicht lei­den… da ver­bün­det sie sich schon mal lie­ber mit einem Adson oder einer Anti­go­ne als mit Sua­rez… und dem­entspre­chend schaut auch ihre haar­sträu­ben­de Mode­ra­ti­on und Frei­schalt­pra­xis aus. Was vie­le auf kath.net stört ist ihre pene­tran­te Par­tei­lich­keit und Ungleich­be­hand­lung — ein­fach nur wider­lich und für vie­le, die sich auf kath.net red­lich bemü­hen, ein ein­zi­ges Ärger­nis. Aber das ist kath.net-Sache…

      Lie­ber Sua­rez, blei­ben Sie ruhig und gelas­sen! Ich wie­der­ho­le ger­ne, was ich Ihnen schon ein­mal geschrie­ben habe: Das, was Sie in letz­ter Zeit auf kath.net erlebt haben, habe ich anders­wo schon wie­der­holt leid­voll erfah­ren müs­sen… Unter­stel­lun­gen, Ver­dre­hun­gen, Ver­leum­dun­gen usw. Wer für die Wahr­heit Zeug­nis ablegt, der hat heu­te kei­nen leich­ten Stand… und dabei ist es egal, auf wen man trifft, ob das nun Leu­te sind, die links oder rechts vom Pferd fal­len, sie alle ken­nen nur mehr ihre eige­ne Reli­gi­on, alles ande­re wird in Bausch u. Bogen ver­dammt. Die Kir­che ist tief gespal­ten und es tobt ein har­ter und ver­bis­se­ner Kampf zw. den ver­schie­de­nen Grup­pie­run­gen inner­halb der Kir­che, ein Kampf, der eigent­lich ein Kampf zw. Kir­che und Gegen­kir­che, der neu­en Men­schen­mach­werks­kir­che der Frei­mau­rer, ist, wie das A.K. Emme­rick vor­her­ge­sagt hat.

      Mich wun­dert immer wie­der, wie wenig die mei­sten Katho­li­ken Offb. 12–14 und die dazu ergän­zen­den Mari­en­bot­schaf­ten ver­ste­hen bzw. zu deu­ten ver­mö­gen… dort ist alles beschrie­ben und vor­her­ge­sagt, was sich heu­te so alles abspielt.

      • Sie schrei­ben:
        „Die Kir­che ist tief gespal­ten und es tobt ein har­ter und ver­bis­se­ner Kampf zw. den ver­schie­de­nen Grup­pie­run­gen inner­halb der Kir­che, ein Kampf, der eigent­lich ein Kampf zw. Kir­che und Gegen­kir­che, (…) ist.“
        So ist es!
        Kann solch eine gra­vie­ren­de Spal­tung über­haupt noch rück­gän­gig gemacht wer­den?
        Übri­gens:
        Eine Art Hetz­jagd habe ich als pas­si­ve Mit­le­se­rin sogar auf einem offi­zi­el­len kirch­li­chen Blog mit­be­kom­men. Man hat­te sich dort auf einen glau­bens­treu­en Kom­men­ta­tor ein­ge­schos­sen, der sel­ber aber immer sach­lich blieb.
        Ich bin ihm ein wenig zur Sei­te gestan­den, so weit mir das mög­lich war, weil ich den Ein­druck hat­te, dass er voll­kom­men allein war.
        Am Ende wur­de er gesperrt und ich schrieb dann, dass ich die­se Aus­sper­rung als unge­recht und als ein Armuts­zeug­nis emp­fin­de. Natür­lich wur­de dies auch nicht mehr ver­öf­fent­licht.
        Ja, so sieht sie aus, die viel­ge­prie­se­ne Barm­her­zig­keit!

    • Ich habe hier gera­de erst wie­der mal vor­bei­ge­schaut.

      Lie­ber Tori­bio, im ersten Moment war ich schon irri­tiert über ein der­ar­ti­ges Ver­hal­ten der Mode­ra­ti­on. Die von Frau Lor­le­berg frei­ge­schal­te­ten Kom­men­ta­re, die sich in belei­di­gen­den Unter­stel­lun­gen und Her­ab­set­zun­gen mei­ner Per­son über­bie­ten, zei­gen deut­lich, mit wel­chem „Schaum vorm Mund“ pro­gres­siv gestimm­te Kampf­trup­pen jeden über­fall­ar­tig nie­der­zu­ma­chen suchen, der die Dekon­struk­ti­on der Leh­re nicht devot hin­nimmt.

      Wer aber einer­seits stets von Barm­her­zig­keit spricht, sich angeb­lich ganz der Näch­sten­lie­be ver­schreibt und dann schon ver­bal in einer Wei­se aus­fäl­lig wird, dass man sich in der Tat nur ange­ekelt abwen­den kann, dem muss ich schon vor­hal­ten, dass es mit sei­nem Glau­ben nicht gut bestellt ist.

      Adson ver­plap­per­te sich unlängst, als er schrieb: „mei­ne Kir­che“. Es ist in der Tat so, dass die­se pro­gres­si­ven Grup­pen die Kir­che als ihren Besitzt anse­hen, mit dem sie machen kön­nen, was sie wol­len. Bestimm­te Ziel­stel­lun­gen ste­hen dann immer im Vor­der­grund.

      Wenn man bedenkt, dass Kar­di­nal Schön­born bezüg­lich Homo­se­xua­li­tät davon spricht, dass „gleich­ge­schlecht­li­che Part­ner­schaf­ten“ nicht der ursprüng­li­che Schöp­fungs­plan sind, dann wird doch sehr deut­lich, wohin die Rei­se gehen soll.

      Es gibt da also meh­re­re Schöp­fungs­plä­ne und den ursprüng­li­chen legen wir auf Grund der neu­en Barm­her­zig­keit nun ad acta.

      • Lie­ber Sua­rez!
        Die glau­bens­treu­en Katho­li­ken wer­den weni­ger und weni­ger und müss­ten ange­sichts der zuneh­men­den Bedräng­nis eigent­lich enger zusam­men­ste­hen, aber genau das wol­len vie­le gar nicht. So neo­kon­ser­va­ti­ve Grüpp­chen wie die kath.netter kochen wei­ter­hin ihr eige­nes Süpp­chen und trei­ben bei die­sem Geplän­kel um die ent­schei­den­den kath. Posi­tio­nen nach wie vor ger­ne ihre Spiel­chen mit den Gläu­bi­gen. Und weil man auf­grund feh­len­den Ver­ständ­nis­ses für Offb. 12–14 den Ernst der Lage offen­sicht­lich noch immer nicht erkannt hat, kommt es eben, dass man nach wie vor kei­ne Scheu hat, sich auch immer wie­der mal mit „pro­gres­siv gestimm­ten Kampf­trup­pen“ zu ver­bün­den, wenns zum eige­nen Vor­teil gereicht. Wenn man so ein­ge­stellt ist, dann lässt man sich mehr von der eige­nen Ideo­lo­gie lei­ten als von der Wahr­heit… und das ist in mei­nen Augen das ganz gro­ße Pro­blem auf kath.net! Das, was kath.net jetzt mit Ihnen gemacht hat, stellt denen kein gutes Zeug­nis aus… bin schon neu­gie­rig, was das für Kon­se­quen­zen haben wird, den­ke aber, dass sich kath.net damit viel­leicht eben selbst den Gna­den­schuss gege­ben hat. Ich habe dort schon erlebt, wie Lor­le­berg und Schlegl das Forum kaputt mode­riert und alle glau­bens­treu­en Katho­li­ken ent­we­der ver­trie­ben oder gesperrt haben… und jetzt hat man sich eben auch noch den Kom­men­tar­be­reich vor­ge­nom­men und Leu­te wie Sie raus­ge­mobbt bzw. gesperrt. Für mich hat sich kath.net dadurch erle­digt, denn ohne Kom­men­tar­schrei­ber wie Sua­rez wird das Gan­ze bestimmt sehr schnell ganz unin­ter­es­sant. Eigent­lich füh­le ich mich jetzt schon auf kath.net nicht mehr all­zu behei­ma­tet. Aber was soll’s? Es gibt genü­gend ande­re Sei­ten für glau­bens­treue Katho­li­ken. Ich jeden­falls wür­de mich freu­en, wenn Sie anders­wo bald wie­der eine neue Hei­mat fin­den wür­den, sodass ich und vie­le ande­re auch wei­ter­hin von Ihren gro­ßen Wis­sen und Ihrer gro­ßen Umsicht pro­fi­tie­ren könn­ten. kath.net war für mich sel­ber lan­ge Zeit die Num­mer eins unter den kath. Info­por­ta­len, aber manch­mal ist es eben so, dass sich die Gege­ben­hei­ten ändern und man­ches hin­ter den Kulis­sen deut­li­cher zum Vor­schein kommt, so dass man sich eben sel­ber auch wie­der neu ori­en­tie­ren muss. Um kath.net soll man nicht wei­nen… die­ser Herr Noé betreibt schon seit Ewig­kei­ten eine Poli­tik der ver­brann­ten Erde und hat schon vie­le, vie­le glau­bens­treue Katho­li­ken ver­grault. Übrig bleibt eine ganz spe­zi­el­le Glau­bes­kli­en­tel, die dem Herrn Noé gute Kra­kee­ler-Dien­ste lei­stet. Lie­ber Sua­rez, ver­su­chen Sie das mal von die­ser Sei­te zu sehen… ich glau­be, dass Sie im über­näch­sten Moment der ungu­ten Lor­le­berg für den Raus­wurf sogar dank­bar sein wer­den.
        Wir leben in ungu­ten Zei­ten und es kom­men noch eini­ge Knal­ler auf uns zu, da muss man nach vor­ne schau­en und darf sich nicht in Unwich­ti­gem ver­lie­ren!

  11. Lie­ber Sua­rez,
    ich bin nicht ganz sicher, ob ich mei­ne soeben erfolg­te Ant­wort an Sie rich­tig abge­schickt habe, des­halb sicher­heits­hal­ber noch ein­mal ein zwei­ter Ver­such.
    Vor weni­gen Minu­ten habe ich ganz frei und ohne inne­ren Druck ent­schie­den, nicht mehr bei kath.net zu kom­men­tie­ren.
    1. Aus Lie­be zum wah­ren Glau­ben
    2. aus Soli­da­ri­tät mit Ihnen.
    Manch­mal muss man han­deln und nicht nur reden!

    • Lie­be Mari­en­zweig,
      ich dan­ke Ihnen ganz herz­lich für Ihre Zei­len!

      Wer wirk­lich sehen will, was da auf kath.net läuft. der lese mal die Kom­men­ta­re unter http://www.kath.net/news/52054 nach. Und das bei Kennt­nis mei­ner der­zei­ti­gen Lebens­si­tua­ti­on!

      Sol­che Gehäs­sig­kei­ten wer­den dann von Frau Lor­le­berg, die sonst immer so sehr auf einen gepfleg­ten Umgangs­ton wert legt, ein­fach frei geschal­tet, hin­ge­gen mei­ne durch­aus sach­li­chen Ant­wor­ten nicht. Und das nennt sich dann christ­lich!

      Ich freue mich aber sehr, hier eine neue Mög­lich­keit zu fin­den, mit einem so fei­nen Men­schen wie Ihnen und auch ande­ren im Aus­tausch über unse­ren Glau­ben blei­ben zu kön­nen.

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