Die Linke stellt Grundrechte in Frage

Die-LinkeDie Par­tei der Lin­ken steht mit dem Grund­ge­setz auf Kriegs­fuß. Sie wol­len das Demon­stra­ti­ons­recht für sich nut­zen, um beim ‚Marsch für das Leben’ für Anders­den­ken­den das glei­che Recht ein­zu­schrän­ken. Gleich­zei­tig set­zen sie an die Stel­le des grund­ge­setz­li­chen „Rechts auf Leben“ das Unrecht, unge­bo­re­ne Kin­der töten zu können.

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker.

Seit Lenins Zei­ten haben die sozia­li­sti­schen Lin­ken ein gespal­te­nes Ver­hält­nis zu Grund- und Frei­heits­rech­ten. Für die eige­nen Radi­kal­for­de­run­gen bean­spru­chen sie laut­stark Raum und Frei­heit, zugleich ver­hal­ten sie sich über­grif­fig, um die Rech­te von Anders­den­ken­den und poli­ti­schen Geg­nern zu behin­dern, zu stö­ren und zu blockie­ren. Die­se Erfah­rung muss­ten die 4.600 Teil­neh­mer der „Demo für alle“ am 21. Juni in Stutt­gart machen. Noch am glei­chen Tag kün­dig­ten die Stutt­gar­ter Anti­fa-Lin­ken an, die „Blocka­de­ver­su­che“ beim näch­sten Mal zu „wirk­li­chen Blocka­den wer­den zu lassen“.

Blockade-Gebrüll der linken Freiheitsbekämpfer

Zwei Wochen spä­ter gab die Par­tei­vor­sit­zen­de der sozia­li­sti­schen Lin­ken-Par­tei die Paro­le aus, den am 19. Sep­tem­ber in Ber­lin ange­setz­ten „Marsch für das Leben zu blockie­ren“. So lau­te­te die Über­schrift der offi­zi­el­len Par­tei-Pres­se­er­klä­rung vom 29. Juni, ver­ant­wor­te­te von Kat­ja Kip­ping. Die Lin­ken rufen ihre Gesin­nungs­ge­nos­sen dazu auf, sich den Demon­stran­ten für das Lebens­recht unge­bo­re­ner, kran­ker und alter Men­schen „in den Weg zu stel­len“. Aus ver­gan­ge­nen Erfah­run­gen erge­ben sich die inter­nen Direk­ti­ven, nach denen die lin­ken Frei­heits­be­kämp­fer mit Gebrüll, Tril­ler­pfei­fen, Stink­bom­ben, Wurf­ge­schos­sen und eben phy­si­scher Blocka­de-Gewalt die Demon­stra­ti­on für das Recht auf Leben mas­siv behin­dern wol­len. Die­se Stör- und Blocka­de-Auf­ru­fe der Lin­ken wer­den begrün­det und beglei­tet von Hetz­re­den gegen die Demon­stran­ten: Das sei­en alle „reli­giö­se Fun­da­men­ta­li­sten“, die „mit­tel­al­ter­li­che Paro­len ver­brei­ten“ würden.

Nur Lippenbekenntnisse zum Grundgesetz

Die Linke: "Recht auf kostenlose Abtreiung überall
Die Lin­ke: „Recht auf kosten­lo­se Abtrei­ung überall“

Das Grund­ge­setz garan­tiert das Recht von Ein­zel­bür­gern und Grup­pen, unge­hin­dert ihre Mei­nung zu sagen – auch auf Ver­samm­lun­gen und mit Demon­stra­tio­nen (Art. 5 und 8). Die sozia­li­sti­schen Lin­ken haben die­se Rech­te als „Frei­heit der ande­ren“ noch nie voll­stän­dig akzep­tiert. Gre­gor Gysi z. B. meint gene­rös zu sein, wenn er per­sön­lich Anders­den­ken­den „zubil­ligt, ihren Stand­punkt bei einer Demon­stra­ti­on zum Aus­druck zu brin­gen“. Der Cha­rak­ter der Grund­rech­te besteht aber dar­in, dass die Men­schen die­ser Frei­hei­ten von Natur aus haben – abhän­gig weder von Staa­tes Erlaub­nis noch von Gysis Zubilligung.

Noch ver­lo­ge­ner ist das Lip­pen­be­kennt­nis von der Par­tei­vor­sit­zen­den der Lin­ken: Sie „teilt die Auf­fas­sung, dass Mei­nungs- und Ver­samm­lungs­frei­heit hohe Güter“ sei­en. Das Hoch­hal­ten von Grund­wer­ten ist einer der lin­ken Tricks, um bequem dar­un­ter durch­zu­schlup­fen. Denn im näch­sten Satz ihrer Erklä­rung vom 7. Sep­tem­ber bekräf­tigt sie ihren alten Auf­ruf, den kom­men­den Marsch für das Leben zu behin­dern und zu blockie­ren. Als Begrün­dung für die­se Stör­ak­tio­nen faselt sie von „legi­ti­men Mit­teln“ und „zivi­lem Unge­hor­sams“. Dar­aus ergibt sich, dass die Par­tei der Lin­ken das Grund­recht auf unge­hin­der­te Ver­samm­lungs- und Demon­stra­ti­ons­frei­heit für ande­re nicht voll akzep­tiert. Die Exkom­mu­ni­sten zei­gen eben doch immer wie­der, dass sie aus dem Unrechts­staat DDR erwach­sen sind, in dem die sozia­li­sti­sche Par­tei fest­leg­te, wer was sagen durf­te und wel­che Pro-Demon­stra­tio­nen erlaubt waren.

Die demokratischen Parteien und Medien versagen

Die Linke - Karl Marx
Die Lin­ke — Karl Marx

Im Rah­men der frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung hat der Staat die Pflicht, die unge­stör­te Wahr­neh­mung der Grund­rech­te zu gewähr­lei­sten. Die Exe­ku­ti­ve macht das, indem sie mit mas­si­ver Poli­zei­prä­senz die Demon­stran­ten in Ber­lin von den ver­ba­len Hass­at­tacken und phy­si­schen Stör­ak­tio­nen abzu­schir­men ver­sucht. Es ist aber völ­lig unver­ständ­lich, war­um der Staat nicht im Vor­feld gegen den grund­rechts­wid­ri­gen Blocka­de­auf­ruf der Lin­ken vor­geht. Die­ser Angriff auf Grund­recht und Grund­ge­setz wiegt umso schwe­rer, als die Lin­ke eine par­la­men­ta­ri­sche Par­tei ist und in eini­gen Län­dern sogar in der Regie­rung sitzt. Eben­so hät­ten die ande­ren Par­tei­en die demo­kra­ti­sche Pflicht, die Grund­rechts-Blocka­de der Lin­ken anzu­pran­gern. Auch von den Medi­en, die sich gern als die vier­te (Kontroll-)Gewalt sehen, hat man kei­nen Auf­schrei, nicht ein­mal ein leich­tes Ansäu­seln gegen den Grund­rechts­ver­stoß der Lin­ken gehört.

In der Spur des DDR-Unrechtsstaates

Bei dem Grund­recht auf Leben wird noch deut­li­cher, dass die sozia­li­sti­sche Lin­ke mit dem Grund­ge­setz auf Kriegs­fuß steht. „Jeder hat das Recht auf Leben“ heißt es ganz vorn im Grund­ge­setz Art. 2, Absatz 2. Schon bei der Ver­ab­schie­dung der Ver­fas­sung 1949 in den Län­der­par­la­men­ten stimm­ten die dama­li­gen Kom­mu­ni­sten durch­ge­hend gegen das Grund­ge­setz und spe­zi­ell gegen das Men­schen­recht auf Leben. Denn Lenin hat­te 1919 die Direk­ti­ve aus­ge­ge­ben: Die Ange­hö­ri­gen der Bour­geoi­sie (im dama­li­gen Russ­land etwa 10 Mill. Men­schen) hät­ten kein Recht auf Leben eben­so wenig die unge­bo­re­nen Kin­der. Die Sowjet­uni­on führ­te als erstes Land der Welt die freie Abtrei­bung von Unge­bo­re­nen auf Staats­ko­sten ein. In die­ser „Kul­tur des Todes“ mar­schier­te auch die DDR vor­ne­weg. Seit 1972 konn­ten Schwan­ge­re belie­big oft in der Drei-Monats-Frist ihr Kind in staat­li­chen Kli­ni­ken ent­fer­nen las­sen. Gesetz­lich kaschier­te man die töd­li­chen Ein­grif­fe als „Schwan­ger­schafts­un­ter­bre­chung“ (sic!). Seit­her waren die Abbruch-Zah­len in der DDR etwa drei­mal so hoch wie in der Bun­des­re­pu­blik nach dem Indi­ka­ti­ons­ge­setz von 1976. Die schran­ken­lo­se Abtrei­bungs­pra­xis war Ergeb­nis einer staat­li­chen Rechts­ver­dre­hungs­po­li­tik, die das Grund­recht auf Leben aus­setz­te und zugleich den Frau­en sug­ge­rier­te, sie hät­ten ein „Recht“, über Leben und Tod ihrer unge­bo­re­nen Kin­der zu entscheiden.

Das Grundrecht auf Leben wird in ein vermeintliches Recht zu töten verkehrt

Nach dem glei­chen Muster geht ‚Die Lin­ke’ heu­te vor — und erweist sich so zumin­dest in die­sem Punkt als SED-Nach­fol­ge­par­tei: Frau Kip­ping ver­leug­net das grund­ge­setz­lich gesi­cher­te Lebens­recht von unge­bo­re­nen Kin­dern, wie es die stän­di­ge Rechts­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts fest­legt. Mit der Aus­sa­ge, „erst mit der Voll­endung der Geburt wird der Mensch zum Trä­ger von Grund­rech­ten“, erklärt sie die unge­bo­re­nen Men­schen zur frei­en Ver­fü­gungs­mas­se von Bio-Gewe­be. Dar­aus folgt der bar­ba­ri­sche Schluss, dass man das im Mut­ter­leib her­an­wach­sen­de Kind genau­so her­aus­schnei­den kön­ne wie einen Blind­darm. Das grund­ge­setz­li­che „Recht auf Leben“ ver­kehrt Frau Kip­ping in ein ver­meint­li­ches Recht zu töten, wenn sie das legi­ti­me Selbst­be­stim­mungs­recht der Frau auch auf das unge­bo­re­ne Kind aus­wei­ten will. Die­ser Grund­rechts­ver­dre­hung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt schon vor zwan­zig Jah­ren Abwehr­rie­gel vor­ge­scho­ben. Den Leit­satz 4 vom 28. 5. 1993 soll­te sich Frau Kip­ping über ihren Schreib­tisch kle­ben: „Das Lebens­recht des Unge­bo­re­nen darf nicht, wenn auch nur für eine begrenz­te Zeit, der frei­en, recht­lich nicht gebun­de­nen Ent­schei­dung eines Drit­ten über­ant­wor­tet wer­den – und sei es selbst der Mutter.“

Text: Hubert Hecker
Bild: Wikicommons/Die Lin­ke — Wed­ding (Screen­shot)

52 Kommentare

  1. Die­se lin­ken Grup­pie­run­gen haben noch nie ein rech­tes Ver­hält­nis zur Demo­kra­tie gehabt. Laut­stark wol­len sie immer wie­der ihre ein­sei­ti­gen lin­ken, dem­ago­gi­schen, men­schen­ver­ach­ten­den Ideo­lo­gien durch­drücken. Wie alle lin­ken Bewe­gun­gen ken­nen sie weder Moral, Glau­ben oder Sit­te. Ihr Haupt­feind ist, wie könn­te es anders sein, der christ­li­che Glau­be. Des­halb haben sie die Abtrei­bung, Homo-Ehe und Sex­be­we­gung auf ihr Schild geho­ben und unter­strei­chen damit ihre gott­lo­sen Bestre­bun­gen. Mit viel Geld und Unter­stüt­zung, kei­ner weiß wer dahin­ter steht, üben sie ihre radi­ka­len Auf­trit­te aus. Beob­ach­ter sind der Mei­nung, die Gel­der könn­ten von der finanz­star­ken Homo-Lob­by kom­men oder sogar von den Freimaurern.

    • Eigent­lich müß­ten die Frei­mau­rer ein idea­les Feind­bild für die Links­ex­tre­men sein: eli­tär und „frau­en­ver­ach­tend“. Aller­dings schei­nen lin­ke Angrif­fe auf Logen-Häu­ser die abso­lu­te Aus­nah­me zu sein. Die Kon­stel­la­ti­on der radi­ka­len Lin­ken als nütz­li­che Idio­ten der „Mysterien„schulen liegt auf der Hand.

  2. Inter­es­san­ter Ver­such die Fak­ten­la­ge für sich umzu­deu­ten. Dabei wird aber, mal wie­der, ver­schwie­gen, dass auch für die Gegen­de­mon­stran­ten das Demon­stra­ti­ons­frei­heit gilt.
    Weder das Recht auf Mei­nungs­frei­heit noch das der Ver­samm­lungs­frei­heit bedeu­ten, dass den geäu­ßer­ten Mei­nun­gen nicht wider­spro­chen wer­den darf.
    Ob §21 VersG Anwen­dung fin­det, muss im Ein­zel­fal ent­schie­den wer­den, i.d.R. aber nicht.
    Glück­li­cher­wei­se ruft ja nicht nur dir Lin­ke, son­dern vie­le Orga­ni­sa­tio­nen zur Blocka­de auf und hof­fent­lich wer­den die­sem Auf­ruf vie­le folgen.

    • Sicher­lich gilt auch für die Gegen­de­mon­stran­ten das Recht auf Demon­stra­ti­on und Mei­nungs­frei­heit. Dies beinhal­tet aber NICHT, die Akti­vi­sten für das Lebens­recht KÖRPERLICH anzu­grei­fen. Doch so läuft es. Wäh­rend die Lebens­recht­ler fried­lich ihren Weg gehen, wer­den sie bespuckt, bewor­fen, oder es wer­den ihnen die Kreu­ze aus den Hän­den geris­sen. Nen­nen Sie das Demonstrationsfreiheit?

    • Jeder, Herr Feu­er­bach, darf demon­strie­ren, dies sagt uns das Grund­ge­setz zu — so natür­lich auch die Linke.

      Gegen-Demon­stra­ti­on bedeu­tet aber nicht, die ande­re Grup­pe zu attackie­ren, kör­per­lich über­grif­fig zu wer­den, in dem ihr Gegen­stän­de ‑in die­sem Fal­le- Kreu­ze aus der Hand geris­sen wer­den und durch bewuss­tes Ver­ur­sa­chen von ohren­be­täu­ben­dem Lärm die not­wen­di­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on zu stö­ren, wenn nicht gar zu verhindern.
      Die Lebens­schüt­zer demon­strie­ren still, aber dafür um so ein­dring­li­cher, die Lin­ken füh­ren sich ein­fach nur wie ein Mob auf.
      Kein Grund also, stolz auf sie zu sein!

    • Die Blockie­rung einer geneh­mig­ten Demon­stra­ti­on ist eine Straftat.

      Es exi­stiert ein Straf­tat­be­stand, der es ver­bie­tet, sog. nicht­ver­bo­te­ne Ver­samm­lun­gen zu stö­ren. Gem. § 21 Ver­sammlG ist es u. a. unter­sagt, nicht­ver­bo­te­ne Ver­samm­lun­gen oder Auf­zü­ge zu ver­hin­dern bzw. u. a. ihre Durch­füh­rung zu ver­ei­teln. Der vor­ge­se­he­ne Straf­rah­men reicht hier bis zu drei Jah­ren Frei­heits­stra­fe oder Geld­stra­fe. Schließ­lich wäre auch noch je nach Kon­stel­la­ti­on und Aus­füh­rung grund­sätz­lich an eine straf­ba­re Nöti­gung gem. § 240 StGB zu den­ken. Hier gilt der glei­che Straf­rah­men wie bei § 21 VersammlG. 

      Des Wei­te­ren han­delt es sich sowohl bei § 21 Ver­sammlG als auch bei § 240 StGB um sog. Offi­zi­al­de­lik­te, die vom Amts wegen ver­folgt wer­den, so dass ein Straf­an­trag nicht nötig wäre. Viel­mehr sind die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den bei Kennt­nis zum Ein­schrei­ten nach dem sog. Lega­li­täts­prin­zip ver­pflich­tet, § 152 StPO. Es wür­de daher bei ent­spre­chen­der Kennt­nis­nah­me zu einer Straf­ver­fol­gung durch die Ermitt­lungs­be­hör­den kommen. 

      Die Links- Bun­ten dürf­ten dies alles wis­sen und stel­len sich bewußt über das Gesetz.

      Die Blockier­ten müs­sen nur auf ihrem Demon­stra­ti­ons­recht behar­ren und die reich­lich vor­han­de­ne Poli­zei dazu nach­drück­lich mit Sprech­chö­ren auf­for­dern die Blocka­de zu räu­men, sie wird han­deln müs­sen. Wer Wider­stand gegen die Staat­ge­walt lei­stet hat dann ein wei­te­res Pro­blem, dies dürf­te bekannt sein.

    • @Feuerbach,
      Sie ver­wech­seln zwei Begrif­fe. Das Recht, nach einer Demon­stra­ti­on, eine ande­re Demon­stra­ti­on durch­zu­füh­ren, um einen gegen­sätz­li­chen Stand­punkt zu ver­tre­ten, das nicht bestrit­ten wer­den kann, und einen Anspruch in den Ver­lauf einer Kund­ge­bung ein­zu­grei­fen, um die Mei­nungs­äu­sse­rungs­frei­heit eines Geg­ners zu unter­bin­den. Genau um die­ses letz­tes Pro­blem han­delt es sich. Die Lin­ke ver­steht es als „Mei­nungs­äu­sse­rungs­frei­heit“, wenn sie in den Ablauf einer legi­ti­men Kund­ge­bung ein­greift, mit Blocka­den, Tril­ler­pfei­fen­kon­zer­te, Gewalt­ak­te. Die­ser Begriff der „Mei­nungs­äu­sse­rung“ wird von der Ver­fas­sung nicht gedeckt, was ver­ständ­lich ist. Er läuft näm­lich auf Zustän­de wie in der Wei­ma­rer Repu­blik hin­aus. Nur der­je­ni­ge, der in der Lage und ent­schlos­sen ist, sei­ne Kund­ge­bun­gen not­falls mit Gewalt zu schüt­zen, mit Saal-und Stra­ssen­schlach­ten, im Extrem­fall mit Toten, wäre dem­nach noch in der Lage einen poli­ti­schen Stand­punkt zu äussern. Es braucht nicht näher aus­ge­führt zu wer­den, dass die­se Hal­tung der Lin­ken, soll­te sie sich durch­set­zen, dar­auf hin­aus­läuft, dass die Grund­rech­te für alle die den Stand­punkt der Lin­ken nicht tei­len, abge­schafft wür­den. Fer­ner wäre eine gesell­schaft­li­che Kon­fron­ta­ti­on mit Argu­men­ten, Schrif­ten, Reden, fried­li­chen Demon­stra­tio­nen nicht län­ger mög­lich und die Geg­ner der Lin­ken wüss­ten, dass Gewalt der ein­zi­ge Weg wäre, um sich dem lin­ken Macht­an­spruch zu wider­set­zen. Die Erfah­run­gen der Geschich­te zei­gen, dass die Lin­ken es sich wirk­lich gut über­le­gen soll­ten, ob sie die­sen Weg einschlagen!

  3. Der Mas­sen­mord an unge­bo­re­nen beseel­ten Kin­dern fin­det unter „demo­kra­ti­scher“ Flag­ge statt; sie „dik­tiert“ also den Baby­caust und wird somit in die­sem Fall zur Dik­ta­tur der Demo­kra­tie mit „huma­ni­sti­scher“ Will­kür. Letz­te­re geniesst das Wohl­wol­len der Abtrei­bungs-Pila­tus­se in par­tei­über­grei­fen­der Poli­tik und Gesellschaft.
    Hw Milch’s nach­fol­gen­de Umschrei­bung passt ins­be­son­de­re auf das Ver­hal­ten der Par­tei „Die Lin­ke“, aber eben­so all­ge­mein auf die mehr­heit­lich „gesell­schafts­fä­hi­ge“ uni­for­me Todeskulturmentalität.
    -

    „Über­all, wo 
    Christus
    nicht in seiner 
    abso­lu­ten Mass­stäb­lich­keit aner­kannt wird, in sei­ner Letztwahrheit, 
    wo Begrif­fe wie Huma­ni­tät, Fort­schritt, bes­se­re Welt 
    über die Wahr­heits­fra­ge gesetzt bzw. unter Aus­klam­me­rung der Wahr­heits­fra­ge pro­kla­miert werden, 
    wird der Lebens­raum für den frei­en Ein­zel­men­schen zerstört 
    und an sei­ne Stel­le gesetzt das Frei­ge­he­ge, die freie Wild­bahn und auf ihr der 
    Mensch als Freiwild, 
    der sich ein­bil­det, frei zu sein und nur gegän­gelt wird“
    -

    Der hl. Augu­sti­nus hat schon seinerzeit 
    die schreck­li­chen Aus­wir­kun­gen einer wahr­heits­fer­nen see­len­tö­ten­den „Frei­heit“ angemahnt,
    deren Gif­te sich heu­te durch den Kult des Todes epi­de­mie­ar­tig ausbreiten.
    -

    „Wenn jeder Zaum 
    ent­fernt wird, durch wel­chen die Men­schen auf den Pfa­den der Wahr­heit geführt werden, 
    und dadurch ihre zum Bösen geneig­te Natur in die Tie­fe stürzt, 
    sehen wir in den geöff­ne­ten Abgrund der Hölle“
    -

    • Selbst­ver­ständ­lich wer­den poli­ti­sche Lin­ke vom Geist Satans ange­trie­ben. Deren Men­schen­ver­ach­tung, die schein­hei­lig als „Huma­nis­mus“ ver­kauft wird, spricht für sich.

  4. Was für ein Segen wäre es wenn sich die Hal­tung der Lin­ken im Bereich von LGBT, Abtrei­bung, Ster­be­hil­fe und ähn­li­chen ethisch und welt­an­schau­lich bestimm­ten Poli­tik­be­rei­chen ver­än­dern wür­de. Auch im Bereich der Migra­ti­ons­po­li­tik, die seit Jah­ren aus­schließ­lich den Inter­es­sen der Wirt­schaft dient, eigent­lich der Ansatz­punkt für Mar­xi­sten. Weg von „libe­ra­len“ Denk­wei­sen, wie sie für von Frei­mau­rern inspi­rier­te Poli­tik ste­hen. Hin zu Poli­tik aus Huma­nis­mus, der sich aus gesun­dem Men­schen­ver­stand statt aus Pseu­do­wer­ten à la fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on speist.
    Auch die lin­ke Geschichts­ver­klä­rung ist auf einem erbar­mens­wer­ten Stand.
    Viel­leicht weist uns Latein­ame­ri­ka einen Weg aus dem Dilem­ma von Glau­be und Sozialismus.
    Es gibt schlicht zu weni­ge Chri­sten in Deutsch­land die auf die­sem Auge nicht voll­kom­men blind und ver­bohrt sind und sich auf eine Dis­kus­si­on dar­auf ein­las­sen könn­ten ohne den uralten Brei wiederzukäuen.

    • Satan ist der ewi­ge Affe Got­tes. Daher bedient er sich der lin­ken Ideo­lo­gie, um christ­li­che Gesell­schaf­ten zu zer­stö­ren und auf die­sem Wege mög­lichst vie­le See­len in den höl­li­schen Abgrund zu rei­ßen. Die kirch­li­che Sozi­al­leh­re sagt, was zu tun ist, wes­halb sozia­li­sti­sche Bes­ser­wis­ser so über­flüs­sig sind wie ein Kropf.

      • Ich glau­be die fol­gen­den Tex­te fal­len eben­falls unter lin­ke Ideologie:

        Der rei­che Jüngling

        → Mk 10,17–27; Lk 18,18–27
        16 Und sie­he, einer trat her­zu und frag­te ihn: Guter Mei­ster, was soll ich Gutes tun, um das ewi­ge Leben zu erlan­gen? 17 Er aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Nie­mand ist gut als Gott allein! Willst du aber in das Leben ein­ge­hen, so hal­te die Gebo­te! 18 Er sagt zu ihm: Wel­che? Jesus aber sprach: Das »Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehe­bre­chen! Du sollst nicht steh­len! Du sollst nicht fal­sches Zeug­nis reden! 19 Ehre dei­nen Vater und dei­ne Mutter!«[4] und »Du sollst dei­nen Näch­sten lie­ben wie dich selbst!«[5]
        20 Der jun­ge Mann spricht zu ihm: Das habe ich alles gehal­ten von mei­ner Jugend an; was fehlt mir noch? 21 Jesus sprach zu ihm: Willst du voll­kom­men sein, so geh hin, ver­kau­fe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Him­mel haben; und komm, fol­ge mir nach! 22 Als aber der jun­ge Mann das Wort hör­te, ging er betrübt davon; denn er hat­te vie­le Güter.
        23 Da sprach Jesus zu sei­nen Jün­gern: Wahr­lich, ich sage euch: Ein Rei­cher hat es schwer, in das Reich der Him­mel hin­ein­zu­kom­men! 24 Und wie­der­um sage ich euch: Es ist leich­ter, daß ein Kamel durch ein Nadel­öhr geht, als daß ein Rei­cher in das Reich Got­tes hin­ein­kommt! 25 Als sei­ne Jün­ger das hör­ten, ent­setz­ten sie sich sehr und spra­chen: Wer kann dann über­haupt geret­tet wer­den? 26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Men­schen ist dies unmög­lich; aber bei Gott sind alle Din­ge möglich.

        Das Gleich­nis vom rei­chen Narren
        13 Es sprach aber einer aus der Volks­men­ge zu ihm: Mei­ster, sage mei­nem Bru­der, daß er das Erbe mit mir tei­len soll! 14 Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Rich­ter oder Erb­tei­ler über euch gesetzt? 15 Er sag­te aber zu ihnen: Habt acht und hütet euch vor der Hab­sucht! Denn nie­man­des Leben hängt von dem Über­fluß ab, den er an Gütern hat.
        16 Und er sag­te ihnen ein Gleich­nis und sprach: Das Feld eines rei­chen Man­nes hat­te viel Frucht getra­gen. 17 Und er über­leg­te bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun, da ich kei­nen Platz habe, wo ich mei­ne Früch­te auf­spei­chern kann? 18 Und er sprach: Das will ich tun: Ich will mei­ne Scheu­nen abbre­chen und grö­ße­re bau­en und will dar­in alles, was mir gewach­sen ist, und mei­ne Güter auf­spei­chern 19 und will zu mei­ner See­le sagen: See­le, du hast einen gro­ßen Vor­rat auf vie­le Jah­re; habe nun Ruhe, iß, trink und sei guten Mutes! 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In die­ser Nacht wird man dei­ne See­le von dir for­dern; und wem wird gehö­ren, was du berei­tet hast?
        21 So geht es dem, der für sich selbst Schät­ze sam­melt und nicht reich ist für Gott!

        Oder wie wärs mit Lukas 16: „Vom rei­chen Mann und armen Lazarus“ ?

        Hey. Kirch­li­che Sozi­al­leh­re und berech­tig­ter Wider­stand gegen struk­tu­rel­le Sün­de schlie­ßen sich nicht aus. Oder leben sie gern in die­ser Welt ?

      • Wenn ich mich nicht auf Schlag­wor­te ein­las­se, die für mich kei­nen Sinn machen und Sie statt des­sen dar­auf hin­wei­se, dass Got­tes Sohn uns sel­ber dazu anhält, gegen­über Reich­tum skep­tisch bis ableh­nend zu sein und die Gerech­tig­keit im Umgang mit­ein­an­der zu lie­ben ? Lin­ke Ideo­lo­gie ist für mich nicht nur Gulag, Zaren­mord und von mir aus Sta­si. Aber gut.

  5. Viel inter­es­san­ter wäre doch mal die Fra­ge zu stellen,wer defi­niert eigentlich,was die „rich­ti­ge“ Mei­nung ist!?
    Letz­ten­en­des sind wir alles Men­schen und doch angeb­lich alle gleich,wieso kann es dann úber­haupt so gra­vie­ren­de Mei­nungs­un­ter­schie­de geben!?
    Wenn immer nur Men­schen entscheiden,was rich­tig und falsch ist dann ist es heu­te dies und mor­gen das,je nach poli­ti­scher Richtung.
    Die letz­ten 100 Jah­re kann man das doch in beein­drucken­der Wei­se verfolgen.
    Für das,wofür man gestern ein­ge­sperrt wurde.wird man heu­te gefei­ert und so geht es am
    Ende ewig weiter.
    Das mensch­li­che Tun und Den­ken ist also nicht nur wider­sprüch­lich son­dern auch sehr begrenzt.
    Chri­sten haben es da leichter,denn sie haben einen Kompass,an dem aber lei­der zur Zeit auch gedreht wird.
    Aber auch damit kön­nen wir umgehen,denn es wur­de uns als „Drang­sal“ angekündigt.

    • Daß die Lin­ken in der Apo­ka­lyp­se eine ver­hee­ren­de Rol­le spie­len wer­den, ist offen­kun­dig. Kurz vor der Okto­ber­re­vo­lu­ti­on 1917 und mit­ten im Ersten Welt­krieg teil­te die Aller­se­lig­ste Jung­frau Maria den drei Hir­ten­kin­dern im por­tu­gie­si­schen Fati­ma mit, Ruß­land dür­fe kei­nes­falls in die Hän­de der gott­lo­sen Bol­sche­wi­ken fal­len, son­dern eine Wei­he die­ses Lan­des an Ihr Unbe­fleck­tes Herz müs­se statt­fin­den. Die Got­tes­mut­ter pro­phe­zei­te, am Ende des näch­sten Pon­ti­fi­kats (Papst Pius XI.) wer­de gro­ßes Übel über die Welt kom­men, soll­te man Ihre War­nun­gen nicht ernst neh­men. Und tat­säch­lich starb 1939 Pius XI. und knapp sie­ben Mona­te spä­ter brach in Euro­pa mit dem Ein­marsch der deut­schen Wehr­macht in Polen der Zwei­te Welt­krieg aus. Es wird noch viel schlim­mer kom­men als der Zwei­te Welt­krieg, wenn nicht schnell­stens welt­weit eine enor­me Wel­le von Bekeh­run­gen zum ein­zig wah­ren Glau­ben, zum ech­ten Katho­li­zis­mus ein­set­zen sollte.

  6. Die lin­ke Ideo­lo­gie in der Grund­le­gung von Gram­sci hat längst ande­re Par­tei­en auch ergrif­fen. Die Lin­ke bil­det nur die Sturmfront.

    • Wäh­rend die CDU lin­ker Ideo­lo­gie ein bür­ger­li­ches Fei­gen­blatt ver­paßt, spie­len die offe­nen Sozia­li­sten die Rol­le der Trup­pe fürs Grobe.

      • So ist es. Sel­bi­ges gilt für die Schwe­ster­par­tei­en der CDU inner­halb der EVP (mit Aus­nah­me der unga­ri­schen Fidesz, der kroa­ti­schen HDZ und eini­gen anderen).

  7. Letz­ten Endes sind Karl Marx und sei­ne Anhän­ger Links-Hege­lia­ner. Die deut­sche Phi­lo­so­phie des 19. Jahr­hun­derts hat der Welt vie­le neue Erkennt­nis­se gebracht, lei­ste­te aber auch kir­chen­feind­li­chen Irr­leh­rern wie Marx/Engels, Lud­wig Feu­er­bach und Fried­rich Nietz­sche Vor­schub. Die Ideo­lo­gie der radi­ka­len Lin­ken zeigt sehr deut­lich, wie eini­ge fal­sche Grund­sät­ze schlimm­ste Fol­gen für die Mensch­heit haben kön­nen. Daß heut­zu­ta­ge nur der Natio­nal­so­zia­lis­mus ver­dammt wird, aber bei den Kom­mu­ni­sten mei­stens so getan wird, als han­de­le sich um Men­schen edel­ster Gesin­nung, ist äußerst gefähr­lich. Poli­ti­sche Extre­mi­sten, die Gewalt als legi­ti­mes Mit­tel zur Durch­set­zung von Zie­len betrach­ten, sind nichts wei­ter als Abschaum.

  8. Nun ja — nicht nur die Lin­ke stellt Grund­rech­te in Fra­ge… Das tat tra­di­tio­nell auch … die katho­li­sche Kir­che. Wer gegen Pres­se­frei­heit wet­ter­te und die Reli­gi­ons­frei­heit ablehnt, der ist ja auch nicht kon­form mit den „Droits de l’homme“…

    Ich möch­te da nur dran erinnern.
    Denn vie­le, die sich heu­te und hier über die rea­le und total ver­welt­lich­te „Kon­zils­kir­che“ erre­gen, tun es eben des­halb, weil die Kir­che sich ideo­lo­gisch auf die Basis der Men­schen­rech­te gesetzt hat. Und in der Pius­bru­der­schaft bekommt man dann aller­hand zu hören, was abso­lut nicht über­ein­stimmt mit den Grundrechten…

    Die „Grund­rech­te“ wie­der­um basie­ren auf den Men­schen­rech­ten und einem libe­ra­len Begriff der „Men­schen­rech­te — Ver­samm­lungs­frei­heit, Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit, Recht auf Arbeit, Brief­ge­heim­nis, Reli­gi­ons­frei­heit etc. etc.

    Manch­mal fra­ge ich mich, wer in die­sem Staat über­haupt noch auf den Grund­rech­ten steht — die Tra­di-Katho­li­ken sind es jeden­falls nicht, die Lin­ken auch nicht, und die Schwar­zen schaf­fen durch Seil­schaf­ten und Gekun­gel ihre Fak­ten jen­seits der Demo­kra­tie (dar­an zer­brach dann z.B. die Map­pus-Regie­rung in BaWü)…

    Wir haben uns hoff­nungs­los ver­spon­nen und sind wie die Men­schen auf dem Bahn­hof zu Beginn des Films „Les vacan­ces de M. Hulot“ von Jac­ques Tati aus den Vierzigern:

    Die ori­en­tie­rungs­lo­se Her­de rennt bei jeder neu­en unver­ständ­li­chen Durch­sa­ge am Bahn­steig in die Unter­füh­rung auf ande­re Bahn­stei­ge, um dann zu sehen, wie der Zug am alten Bahn­steig ein­fährt — alles macht kehrt und sieht bei der Rück­kehr nur noch die Schluss­lich­ter. Aller­dings war das nur ein durch­fah­ren­der Zug. Man hechelt wie­der zur näch­sten Platt­form, wo inzwi­schen der rech­te Zug ein­ge­fah­ren ist und geht beim drän­geln­den Ein­stei­gen förm­lich über Lei­chen, ohr­feigt heu­len­de Kin­der, rem­pelt ande­re Far­gä­ste an, zerrt frem­des Gepäck mt und schreit herum.

    Ein pro­phe­ti­sches Bild für unse­re Lage!

    • Ein­fach gelo­gen. Die Kir­che woll­te Grund­rech­te in Fra­ge stel­len ? Das ist ein unge­heu­er­li­cher Vor­wurf, der jeder Grund­la­ge ent­behrt. Rich­tig ist viel­mehr, dass die Kir­che ent­eig­net wur­de, dass sie unter Bis­marck geknech­tet wur­de. In den repu­bli­ken hat sie sich immer für die Frei­heit ein­ge­setzt und somit auch für die Frei­heit Ande­rer auf reli­giö­sem, poli­ti­schen und ande­ren Gebie­ten. Zeit­schnur hat wie­der ein­mal mehr ihre Schnit­zel­jagd ver­an­stal­tet bzw. zu ver­an­stal­ten ver­sucht, in wirk­lich­keit ist näm­lich die SED-iden­ti­sche Lin­ke das The­ma, von dem WASG-Anteil kön­nen wir getrost abse­hen, denn er ist per­so­nell, mate­ri­ell und erst recht poli­tisch bedeutungslos.

      • Blöd­sinn! Lesen Sie ein­fach mal nach, wie das Lehr­amt auf die gan­ze „Droits de l’homme“-Debatte im 19. Jh schrift­lich (!!!) reagiert hat.
        Nicht alles, was Sie nicht wis­sen, gibt es des­we­gen nicht.
        Die katho­li­sche Kir­che hat genau das abegelehnt!

        So scharf aller­dings wie @ Rat­kaij wür­de ich es nicht sehen, zumal ja im übri­gen auch Leo XIII. sich für die Demo­kra­tie geöff­net hat­te, wenn auch in Gren­zen und ohne die­se „Grundrechte“-Debatte zu bestä­ti­gen. Eben­so hat sich auch Pius X. posi­tiv geäu­ßert zur Demo­kra­tie und aus­drück­lich bestä­tigt, dass es für das Wir­ken der Kir­che nicht erheb­lich ist, wel­che Staats­form eine Nati­on sich gibt. Er hat noch ein­mal die alte Leh­re der Kir­che wider­holt, dass es nicht Sache der Kir­che ist, über die­se Staats­for­men zu bestim­men, dass sie aber die Ein­hal­tung der gött­li­chen Gebo­te in JEDER Staats­form ein­for­dert (im Schrei­ben gegen Le Sillon).

        Genau die­ser letz­te Punkt hat aber auch über­haupt nicht im Anci­en Régime geklappt — und da sind lei­der vie­le Tra­dis völ­lig ver­blen­det und idea­li­sie­ren Zustän­de, die auf ihre Wei­se nicht weni­ger ver­hee­rend unge­recht waren als die in Demo­kra­tien ver­schie­de­ner Cou­leur. Die­se schwe­re Unge­rech­tig­keit und Ver­wahr­lo­sung der alten Mon­ar­chien ist ja der Haupt­grund für deren Nie­der­gang. Das kann man nicht scharf genug sehen!

    • (Zu ihrem ersten Absatz da es unin­ter­es­sant ist wer die­se Syste­me der Demo­kra­tie und deren Grund­rech­te ach­tet oder nicht ach­tet, über­haupt jetzt wo die­se ohnen­hin kol­la­bie­ren): Des­we­gen fin­de ich es auch immer befremd­lich wenn Tra­di­tio­na­li­sten oder Kon­ser­va­ti­ve Ade­nau­er oder de Gaul­le so sehr schät­zen oder noch schlim­mer die­se Poten­ta­ten der auto­ri­tä­ren Regime oder der Falan­ge. Der poli­ti­sche Katho­li­zis­mus, wel­cher die Aus­söh­nung der Kir­che mit den revo­lu­tio­nä­ren Ideen und „Wer­ten“ ja pfleg­te hat das Unglück was der­zeit pas­siert maß­geb­lich mit­vor­be­rei­tet. Bereits lan­ge vor dem Konzil.
      Die abso­lu­te Ver­wei­ge­rungs­hal­tung von Pius VIII., Leo XII. und natür­lich Gre­gor XVI. und Pius XI. gegen­über die­sen Ent­wick­lun­gen war das ein­zig richtige.
      Bene­dikt XV., Pius XI., PIus XII. haben sich die­se Hal­tung dann hin­fort lei­der nicht mehr zum Vor­bil­de mehr genom­men, da sie für arm­se­lig klei­ne gewähr­te Zuge­ständ­nis­se, die mitt­ler­wei­le ohne­hin wie­der gänz­lich ver­lo­ren sind, Aus­gleich und situa­ti­ve Anpas­sung suchten.

      • Ade­nau­er und de Gaul­le waren bei­de Mit­glie­der der frei­mau­re­risch gepräg­ten Pan­eu­ro­pa-Uni­on. Nach dem CIC von 1917 war schon jene Mit­glied­schaft hoch­gra­dig bedenk­lich. Die Zen­trums­par­tei wie auch nach dem Krieg die CDU stan­den für deut­schen Links­ka­tho­li­zis­mus. Heu­te ste­hen die Uni­ons­par­tei­en nicht ein­mal mehr dafür.

        Wo Sie impli­zit Fran­cis­co Fran­co ableh­nen, so bleibt jedoch anzu­mer­ken, daß er eine gute Reli­gi­ons­po­li­tik umsetz­te. Damals war in Spa­ni­en der Katho­li­zis­mus Staats­re­li­gi­on und genoß als ein­zi­ger Glau­be das Recht auf Öffent­lich­keit und staat­li­che För­de­rung. Alle ande­ren Kon­fes­sio­nen waren ins Pri­va­te ver­wie­sen. So etwas ist auch für die heu­ti­ge Zeit vorbildlich.

      • Bezüg­lich der pri­vi­li­gier­ten Stel­lung der katho­li­schen Reli­gi­on im dama­li­gen Spa­ni­en gebe ich Ihnen natür­lich recht.
        Auf der staats­recht­li­chen Ebe­ne fin­de ich aber die Regie­rung Gene­ral Fran­cos nicht för­der­lich. Nach dem Sieg und der Wie­der­her­stel­lung der Ord­nung hät­te er die Regie­rungs­ge­walt in die Hän­de eines Mon­ar­chen über­tra­gen sol­len. Vor­nehm­lich einem der Prä­ten­den­ten aus der kar­li­sti­schen Linie (v.a. Don Javier de Bor­bón, gest.1977).

    • das ist ein rich­tig gutes Bild!
      Nur zu opti­mi­stisch, weil die Leu­te ja doch noch den rich­ti­gen Zug erwischen!

  9. Wenn ich rich­tig infor­miert bin, hat Deutsch­land eine CDU-Kanz­le­rin, einen CDU- Innen­mi­ni­ster und einen SPD-Justiz­mi­ni­ster im Kabi­nett Mer­kel. Was könn­ten also Lin­ke aus­rich­ten, wenn die Mer­kel­re­gie­rung eine ande­re Poli­tik durch­zu­set­zen gewillt wäre? Lasst Euch nicht ablen­ken von den wah­ren Ver­ant­wort­li­chen. Die Staats­an­walt­schaft ist wei­sungs­ge­bun­den. Wer erteilt denn Wei­sun­gen, Kat­ja Kip­ping oder viel­leicht Mar­got Hon­necker aus Chile?

    • Die Lin­ke kann trotz­dem Grund­rech­te in Fra­ge stel­len. Solan­ge sie die Macht nicht hat, bleibt es eben dabei und wird nicht zum Gesetz. Die Kanz­le­rin macht doch im Übri­gen­schon längst kei­ne CDU-Poli­tik mehr, son­dern regiert nach Guts­frau­en­art im Sin­ne der SPD, Grünen.

      • Ich beob­ach­te immer wie­der ver­wun­dert, war­um man sich dau­ernd an irgend­wel­chen Poli­tik­kra­kee­lern abar­bei­tet (Platz 1 auf der Hit­li­ste belegt glau­be ich schon seit eini­ger Zeit Clau­dia Roth, weil sie z. B. so wun­der­bar und offen­sicht­lich mit den unge­wa­sche­nen Stin­kern der Anti­fa sym­pa­thi­siert), man schlägt drauf ein, wäh­rend die Frau mit der Rau­te das Land unbe­hel­ligt und ohne dass sie beim Publi­kum einen grö­ße­ren Beiß­re­flex aus­löst, ins Cha­os stürzt – aber viel­leicht wen­det sich das Blatt ja gerade.

      • @ VR

        Die Grü­nen ver­fech­ten sehr rabi­at die „Neue Welt­ord­nung“. Die Uni­ons­par­tei­en und die SPD gehen mit einem etwas lang­sa­me­ren Tem­po vor, damit es ähn­lich wie beim Frosch im sich ste­tig wei­ter erhit­zen­den Koch­topf läuft. Der ein­zi­ge Aus­weg aus dem Dilem­ma ist die poli­ti­sche Hoch­re­ak­ti­on, die die katho­li­schen Mon­ar­chien wie­der errich­tet, doch lei­der wird eher die Apo­ka­lyp­se kommen.

  10. Wen wun­dert denn das ? Ohne die SED-Vor­gän­ger­schaft gäbe es kei­ne par­la­men­ta­ri­sche Lin­ke. Das ist doch der zen­tra­le Punkt. mit dem Rie­sen­ver­mö­gen der SED ließ sich schon Poli­tik machen.
    Schlimm ist nur, dass die SPD ganz im Gegen­satz zu ihrem ersten Nasch­kriegs­vor­sit­zen­den Kurt schu­ma­cher mit ihr ger­ne ein Bünd­nis auf Bun­des­ebe­ne einginge.
    Von der Pres­se wird die lin­ke wohl gelit­ten aus wel­chen grün­den auch immer.

    • Dann schau­en Sie ein­mal ins Buch „Frei­mau­rer­si­gna­le in der Pres­se: Wie man sie erkennt und was sie bedeu­ten“ von 1997. Dar­in steht klar geschrie­ben, daß Gysi eine knall­ro­te Socke ist, jüdi­sche Her­kunft hat und deut­scher Medi­en­lieb­ling ist. Selbst in der Pha­se zwi­schen 2002 und 2005, als die PDS in die bun­des­po­li­ti­sche Bedeu­tungs­lo­sig­keit hin­ab­zu­sin­ken schien, wur­de Gysi wei­ter­hin schön in alle mög­li­chen idio­ti­schen Tal­grun­den des Staats­fern­se­hens ein­ge­la­den. Man hat es tat­säch­lich in unse­rem Land mit einer Demo­kra­tie-Simu­la­ti­on zu tun.

      • Wie Sie bin ich eben­so ein abso­lu­ter Ver­fech­ter der alten katho­li­schen Monarchien.
        Ein alter Arbeits­kol­le­ge von mir sag­te in frü­he­ren Jah­ren immer wie­der zu mir :
        „Das beste ist eine ver­nünf­ti­ge Dik­ta­tur.“ (Er dach­te dabei aber nie an die Monarchie)
        Ich habe es etwa zwei Jahr­zehn­te lang nicht begrif­fen. Erst in den letz­ten Jah­ren wur­de mir vor die­sem Hin­ter­grund klar, dass er unbe­wusst die Mon­ar­chien meinte.
        Sie waren im Wege und konn­ten nur mit Hil­fe des Ersten Welt­krie­ges besei­tigt wer­den. Das war das Haupt­ziel des Ersten Welt­krie­ges (der zwei­te brach­te die voll­stän­di­ge Kon­trol­le Euro­pas für die Hoch­fi­nanz — ein frei­mau­re­ri­scher Ableger).
        Mit voll­stän­di­ger Kon­trol­le Euro­pas, mei­ne ich auch voll­stän­dig, ein­schließ­lich der kom­mu­ni­sti­schen Staa­ten !! Das hat­te hand­fe­ste wirt­schaft­li­che Grün­de. Nicht umsonst ging der Ost­block gera­de dann auf, als die west­li­chen Kon­su­men­ten lang­sam gesät­tigt wur­den und man neu­es Land und neue Kon­su­men­ten brauchte.
        Russ­land unter Putin zäh­le ich seit ein paar Jah­ren nicht mehr zu die­sem ver­hee­ren­den Einflussbereich !!!!!!!!!!
        Das wird hier in die­sem Forum eini­gen nicht gefallen.
        Die­se eini­ge ver­ken­nen aber, dass Russ­land unter Putin die „Pus­sy Riot“ Akti­vi­stin­nen ein­sper­ren ließ. Post­wen­dend hat unser deka­den­ter Westen die­se zu Mär­ty­rern erklärt. Die Dis­si­den­ten der Sowjet­uni­on genos­sen im Westen nie die­se Aner­ken­nung, die die­se got­tes­lä­ster­li­chen Akti­vi­stin­nen vom Westen bekom­men haben. Unter Putin ver­bie­tet Russ­land die Adop­ti­on rus­si­scher Kin­der in Län­der, in denen homo­se­xu­el­le Paa­re Kin­der adop­tie­ren kön­nen. Der Ame­ri­ka­ner (und damit die frei­mau­re­ri­sche Hoch­fi­nanz) steht vor der Haus­tü­re von Russ­land und macht buch­stäb­lich was er will.
        (Es gibt genü­gend Hin­wei­se, dass der „Putsch“ in der Ukrai­ne vom Westen orche­striert war).
        Der unga­ri­sche Mini­ster­prä­si­dent Vik­tor Orban will sich Russ­land wie­der mehr annä­hern und ist für den Westen auf ein­mal der Bösewicht.Dazu muß ich noch anmer­ken, dass unter Vik­tor Orban in der unga­ri­schen Ver­fas­sung der Got­tes­be­zug an erster Stel­le steht !!!!!!!!
        Ach ja, Russ­land hat die fal­sche Reli­gi­on, die ja unter ande­rem die Zweit­ehe erlaubt. Nun ich glau­be, dass wir die ja wohl auch bald bekom­men. Viel­leicht nicht offi­zi­ell, aber wenig­stens in der Praxis.

        Fast nie­mand kann sich vor­stel­len, wie der Sin­nes­wan­del bei Putin gekom­men sein könn­te, denn er war ja immer­hin hoch­ran­gi­ges KGB Mit­glied. Den­ke mal, dass er da auch Zugang zu gehei­men Doku­men­ten hat­te. Beim lesen die­ser dürf­ten ihm die Augen auf­ge­gan­gen sein (ich erin­ne­re dar­an, dass es ernst­zu­neh­men­de Doku­men­te gibt, laut denen Karl Marx sein kom­mu­ni­sti­sches Mani­fest im Auf­trag der Roth­schilds geschrie­ben haben soll.
        Auch ich hat­te frü­her eine ande­re Mei­nung von Ame­ri­ka, weil ich Jahr­zehn­te­lang der Mei­nung war, dass dort die Guten das sagen haben. Inner­halb der letz­ten 15 Jah­re hab ich mei­ne Mei­nung gründ­lich geändert.
        Das war ein Pro­zess der län­ger ging. Es ist ein­fach zuviel pas­siert in der Zwischenzeit.

      • Jaja, so sehnt man sich eben immer zurück „an die Fleisch­töp­fe“ Ägyp­tens… Letzt­end­lich hat das Volk isra­el die­sen Frei­heits­ver­lust schon gegen Got­tes Rat erzwungen…
        Gott woll­te sie in Frei­heit füh­ren, aber sie schrien nach einem König…
        Gott ließ sie durch den Pro­phe­ten Samu­el ein­dring­lich vor der Königs­herr­schaft warnen…sie aber igno­rier­ten die­se Warnung…
        …und gleich ihr erster, wenn auch von Gott erwähl­ter König führ­te das Haus Isra­el an den Rand des Untergangs…

        … bit­te, wir fal­len offen­bar immer wei­ter zurück!

        Wenn man eines lernt aus dem allen, ist dies, dass es kei­ne „christ­li­che“ Herr­schaft gibt. Die­se angeb­lich „katho­li­schen“ herr­schaf­ten hat­ten fast alle gewal­ti­ge und schwerst sünd­haf­te Pferdefüße.

        Was regt man sich also auf über Hure­rei und gen­de­ris­mus in der Demo­kra­tie, wenn man alle sechs Hüh­ner­au­gen davor ver­schließt, dass die mei­sten „katho­li­schen“ Mon­ar­chen gera­de auf dem Gebiet der Sexua­li­tät alles, nur nicht katho­lisch waren.
        Die weni­gen, die da vor­bild­lich leb­ten, kann man mit der Lupe suchen.

        Die Crux ist, dass wir her kei­ne blei­ben­des Statt haben.
        Uns ist kein irdi­sches Reich verheißen.

        Und an dem Punkt sind sich Tra­dis und Lin­ke dann wie­der so „ver­dammt“ nahe!

      • „Die Crux ist, dass wir her kei­ne blei­ben­des Statt haben.
        Uns ist kein irdi­sches Reich verheißen.“

        Da ist Ihnen zwar recht zu geben. Doch sehe ich trotz­dem noch immer einen gro­ßen qua­li­ta­ti­ven Unter­schied zugun­sten des anci­en regimes (es geht nicht allein um „gen­der“ und „Sexu­al­po­li­ti­ken“ und um das Pri­vat­le­ben der Für­sten) im Ver­gleich mit der heu­ti­gen ple­be­ji­schen Por­no­kra­tie und ihrem Rechtspositivismus.
        Natür­lich ist eine Restau­ra­ti­on aus­ge­schlos­sen und nicht mehr mög­lich (des­we­gen fin­de ich die Träu­me­rei­en hie­zu sehr unpas­send depla­ziert) aber in der blo­ßen Bewer­tung ist doch die Epo­che nach 1789 die sozi­al, kul­tu­rell und poli­tisch abgrund­tief häss­lich­ste Epo­che seit Chri­sti Geburt.

      • @ J.G. Ratkaj

        O, das weiß ich nicht. Kei­ner von uns hat das erlebt. Es ist eben nicht gleich fürs Volk, was der Herr­scher so treibt…

        Da reden Sie genau­so wie jene Lin­ken, die sagen die Ehe­mo­ral eines Wil­ly Brandt hät­te nichts mit sei­ner Poli­tik zu tun..

        … das glau­be ich nicht!

    • Ich wür­de auch die Regie­rung Brandts nicht anhand sei­nen pri­va­ten Vor­lie­ben oder sei­ner Lieb­schaf­ten bewer­ten, eben­so­we­nig tue ich das bei den Für­sten. Die­ses alar­mi­sti­sche und sen­sa­tio­na­li­sti­sche Her­um­gra­ben im Pri­vat­le­ben der Eli­te ist nicht schick­lich. Auch geht es die Regier­ten nichts an.

      • … nein, das mein­te ich nicht! Vie­le sag­ten aber: Wenn ein Poli­ti­ker ein Ehe­bre­cher ist, ist er nicht geeig­net, sein Amt ordent­lich und treu zu füh­ren. Man kann nicht zwei­en Her­ren dienen.

        Da ist etwas dran: Wie soll ein noto­ri­scher und abge­brüh­ter Sün­der in Sachen Ehe­mo­ral dann im all­täg­li­chen Politkge­schäft ein Aus­bund an Red­lich­keit und Wahr­haf­tig­keit sein?!

        Und war­um hat dann Johan­nes der Täu­fer Hero­des kritisert?

  11. Zu Grin­gow: Der Sozia­lis­mus, um bei den Lin­ken zu blei­ben, brach­te nur Mas­sen­vrer­ar­mung mit sich. Dar­un­ter lei­den noch etli­che Staa­ten, die zwi­schen­zeit­lich die­ses System abge­schafft haben und aus die­sen Staa­ten wie Alba­ni­en und frü­he­ren Tei­len Jugo­sla­wi­ens kom­men auch jetzt sehr vie­le Men­schen zu uns.

  12. Wenn man hier so man­ches liest, braucht man sich nicht über den Nie­der­gang der Kir­che zu wun­dern. Ich will mich dabei nicht auf Ein­zel­ne focus­sie­ren. Wo Klar­heit gege­ben ist, wird herumgeredet.

    • Wie gut, dass wir dann Recht­gläu­bi­ge wie Sie haben, die wis­sen, wo der Ham­mer hängt und sich erleich­tert auf die eige­ne Schul­ter schla­gen kön­nen und vor Gott beken­nen, dass sie nicht so sind wie die­se anderen…

      Dar­an wird die Kir­che sicher gene­sen — so wie schon das alte Israel.

      • Dan­ke für die­se Wor­te der Aner­ken­nung. Der Ver­gleich mit dem alten Isra­el erfüllt mich voll Stolz. Die Kir­che ist indes ius Divinum und kann als sol­che nicht gene­sen noch sonst so Etwas, was Ver­gäng­li­chem anhängt. Gott weiß das übri­gens, dass ich so bin, das muss ich ihm nicht erst erzählen.

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