Enzo Bianchi: „Maria kein geeignetes Vorbild zur Förderung der Frau in der Kirche“

Enzo Bianchi, päpstlicher Consultor oder falscher Prophet?
Enzo Bian­chi, päpst­li­cher Con­sul­tor oder fal­scher Pro­phet?

(Rom) „Maria kann nicht der Bezugs­punkt für eine För­de­rung der Frau in der Kir­che sein.“ Dies behaup­te­te Enzo Bian­chi, „Pri­or“ des „Klo­sters von Bose“, einer öku­me­ni­schen „mona­sti­schen“ Gemein­schaft. In Wirk­lich­keit ist Bian­chi ein Laie. Er gab der Tages­zei­tung La Repub­bli­ca ein Inter­view, das am ver­gan­ge­nen 9. Sep­tem­ber abge­druckt wur­de. Bian­chi wur­de im Juli 2014 von Papst Fran­zis­kus zum Con­sul­tor des Päpst­li­chen Rats für die För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten ernannt.

La Repub­bli­ca ver­öf­fent­lich­te unter dem Titel „Die Kir­che der Zukunft“ ein Inter­view, das Sil­via Ron­chey mit Enzo Bian­chi führ­te. Bian­chi erklär­te dar­in: „In der Kir­che gibt es guten Wil­len, doch über die Frau hat man irrea­le Vor­stel­lun­gen: Das Modell Maria, Jung­frau und Mut­ter, kann nicht der Bezugs­punkt für eine För­de­rung der Frau in der Kir­che sein. Die modi­sche, unter­schwel­lig behaup­te­te Idee, daß Maria wich­ti­ger sei als der hei­li­ge Petrus, ist eine dum­me Idee, gera­de so, als wären die Räder eines Autos wich­ti­ger als das Lenk­rad.“

Wei­ter sag­te Bian­chi: „Wir sind noch nicht imstan­de, die zwei­fels­freie Gleich­heit von Mann und Frau ernst zu neh­men. Der Weg der Kir­che ist noch sehr weit, denn noch über­all sind die Män­ner an den Ent­schei­dungs­he­beln, wäh­rend die Frau­en auf nied­ri­ge Dien­ste beschränkt wer­den“, so Enzo Bian­chi.

Antimarianischer Enzo Bianchi entdeckt unter Franziskus das Papsttum wieder

Mariendarstellung Civitanova
Mari­en­dar­stel­lung mit Jesukind (Civi­t­a­no­va)

Daß das kirch­li­che Lehr­amt das genaue Gegen­teil sagt, bewegt „Pri­or“ Bian­chi nicht. Papst Fran­zis­kus, dem Bian­chi mit sei­ner plötz­li­chen Beto­nung des Apo­stels Petrus schmei­cheln will, obwohl er bis 2013 eine „Über­win­dung“ des Papst­tums „im Geist der Öku­me­ne“ for­der­te (sie­he Der päpst­li­che Con­sul­tor, der den Papst abschaf­fen will – Fal­sche Öku­me­ne), sag­te am 12. Juni 2015: „Der weib­li­che Geni­us ist eine Gna­de: Die Kir­che ist Frau, und Maria ist viel wich­ti­ger als die Apo­stel“.

Die Bedeu­tung Mari­ens beton­te Papst Johan­nes Paul II. in sei­nem „Schrei­ben des Pap­stes an die Frau­en“ vom 29. Juni 1995; im Apo­sto­li­schen Schrei­ben Ordi­na­tio sacer­do­ta­lis vom 22. Mai 1994; im Apo­sto­li­schen Schrei­ben Mulie­res digni­tatem vom 15. August 1988; eben­so Papst Paul VI. im Apo­sto­li­schen Schrei­ben Signum magnum vom 13. Mai 1967, um nur eini­ge von zahl­rei­chen Bei­spie­len zu nen­nen, die Bian­chis Behaup­tung wider­le­gen.

Bian­chi ist für sei­ne hete­ro­do­xen Aus­sa­gen bekannt: Im ver­gan­ge­nen August behaup­te­te er, „Fami­lie ist eine Form, die sich die Gesell­schaft gibt“. Kon­kret sag­te er damit, daß die Fami­lie belie­big von der Gesell­schaft ver­än­dert wer­den kön­ne.

„Falscher Prophet“

Der ehe­ma­li­ge Dekan der Phi­lo­so­phi­schen Fakul­tät der Päpst­li­chen Late­ran­uni­ver­si­tät, Msgr. Anto­nio Livi, nann­te Enzo Bian­chi  einen „fal­schen Pro­phe­ten“. Bian­chi sei der Ver­tre­ter eines „hori­zon­ta­len, anthro­po­zen­tri­schen Chri­sten­tums ohne Gott, das den ein­zi­gen Weg zum Heil durch eine dem­ago­gi­sche Suche nach welt­li­chem Frie­den, nach einer illu­so­ri­schen uni­ver­sa­len Freund­schaft und nach lai­zi­sti­scher Soli­da­ri­tät ersetzt“, so die katho­li­sche Histo­ri­ke­rin Cri­sti­na Sic­car­di.

Auch Sil­via Ron­chey ist kei­ne Unbe­kann­te. Die Assi­stenz­pro­fes­so­rin für Byzan­ti­ni­stik und Toch­ter eines ehe­ma­li­gen ita­lie­ni­schen Kul­tur­mi­ni­sters, ent­stammt einer Frei­mau­rer­tra­di­ti­on. Sie ist ein gern­ge­se­he­ner Gast im Kreis beschürz­ter Brü­der. Ihr Vater Alber­to Ron­chey nahm 1969 als Jour­na­list des Cor­rie­re del­la Sera am Bil­der­ber­ger-Tref­fen in Mont Trem­blant in Kana­da teil.

2011 leg­te Sil­via Ron­chey das geschichts­ver­zer­ren­de Buch „Die wah­re Geschich­te der Hypa­tia“ vor, das weni­ger über Hypa­tia, dafür um so mehr über Ron­cheys anti­ka­tho­li­sche und anti­christ­li­che Vor­ur­tei­le aus­sagt. Zur Vor­stel­lung des Buches rei­ste sogar Gusta­vo Raf­fi, der dama­li­ge Groß­mei­ster des Groß­ori­ent von Ita­li­en, an.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Mes­sa in Lati­no

27 Kommentare

  1. Die fal­schen Pro­phe­ten wur­den schon lan­ge ange­kün­digt. Die Fra­ge ist eigent­lich, wie kön­nen so Leu­te die eigent­lich wenig bekannt sind, sich sol­ches Gehör ver­schaf­fen ? Durch die Ernen­nung durch Fran­zis­kus zum Con­sul­tor für die Öku­me­ne, ist hier ein Mann benannt wor­den, der sich in der Ver­gan­gen­heit mehr­fach gegen das Papst­tum aus­ge­spro­chen hat. Das ist für den Papst kein Pro­blem, auch wenn genü­gend ande­re Wür­den­trä­ger vor­han­den sind. Wie das nun bei den geehr­ten Auto­ri­tä­ten immer der Fall ist, bla­sen sie sofort in das Füll­horn des Pap­stes und sin­gen sein barm­her­zi­ges Lied. Bei dem so zu Amt und Wür­den gekom­me­nen Enzo Bian­chi ist auch die Fami­lie ein von der Gesell­schaft kon­stru­ier­tes Modell, dass auch immer wie­der ver­än­dert wer­den kann. Dass so ein Mann, von Fran­zis­kus Gna­den, kein Lob­lied auf die Mut­ter Got­tes anstimmt oder anstim­men kann, weist ihn ein­deu­tig als Mit­glied der Unter­welt aus. Denn Maria darf nach des­sen Auf­fas­sung, kein Vor­bild für die Frau und den Chri­sten sein.

  2. Wie ich es schon an ande­rer Stel­le sag­te: Das „Men only“ ist sata­nisch.
    Gott hat eine Frau — nicht einen Mann — als das edel­ste Geschöpf geschaf­fen und begna­det: Maria.

    In Maria sind alle Frau­en wider­ge­spie­gelt. Mit Maria ist jede Frau Köni­gin. Ohne sie bleibt sie in der Ernied­ri­gung durch den Sün­den­fall.

    Maria hat aber eine spe­zi­fi­sche weib­li­che Gestalt und Auf­ga­be. Es ist kei­ne for­mel­le mas­ku­li­ne Auf­ga­be, son­dern eine wesent­lich dar­über hin­aus­ge­hen­de. Die­ser Umstand betrifft eben­falls alle Frau­en. Wenn sie daher auf­ge­for­dert wer­den, den Mann nicht zu beherr­schen, dann des­we­gen, weil sie vor­läu­fig noch das Kreuz tra­gen sol­len — nicht etwa, weil sie onto­lo­gisch unter­ge­ord­net wären. Wären sie es, müss­te man sie nicht dar­um bit­ten, es im Glau­ben (noch nicht im Schau­en) zu tun.

    Man soll­te den „Vor­zug“ der Män­ner bei den for­mel­len Ämtern nicht über­schät­zen — es sagt etwas aus, dass Män­ner nur im festen Kor­sett der Form selig wer­den, Frau­en dage­gen durch die freie, aber in Chri­stus ver­nunft­ge­lei­te­te und beson­ne­ne Geburt und Erziehung/Belehrung der Nach­kom­men.

    Auch die­ser Bian­chi hul­digt auf sei­ne Wei­se dem „Men only“ — er hasst die abso­lut freie, gott­er­ge­be­ne und allen ande­ren über­ge­ord­ne­te Frau Maria. Er will Frau­en, die ins Kor­sett des Man­nes gestopft wer­den und sich in dem­sel­ben von jenen diri­gie­ren las­sen.
    „Men only“ — es ist immer das­sel­be in neu­en Kla­mot­ten.

    Der Satan hasst Maria und in ihr die Frau, weil in der Gene­sis nur der Frau die Über­win­dung der Schlan­ge zuge­sagt wor­den war.
    Der nicht vom Geist gelei­te­te mann hat das nie ver­wun­den und alles getan, um die Frau zurück­zu­wei­sen.
    Aber es ist ihm nicht gelun­gen! Zum Glück gabe es, ange­fan­gen mit Josef so vie­le ech­te christ­li­che Män­ner, und sie haben Maria geliebt und ihr nicht sel­ten sogar ihr bren­nen­des Herz geweiht — wie etwa der Prie­ster und Musi­ker Abra­ham Meger­le: http://www.erzbistum-freiburg.de/html/gnadenbild_mutter_der_heiligen_hoffnung.html?t=

    Glück­lich der Mann, der Maria erge­ben liebt und ihr sein Herz schenkt — er wird auch in vie­len klu­gen und gott­er­ge­be­nen ande­ren Frau­en ver­läss­li­che und hilf­rei­che Gefähr­tin­nen im Glau­ben fin­den.

    • Schwa­cher Bei­trag, der den Hass gegen die Män­ner wie­der zum Inhalt hat. Die Kom­ple­xe soll­te man außer­halb die­ser Dis­kus­si­on aus­wü­ten.

    • „Wenn sie daher auf­ge­for­dert wer­den, den Mann nicht zu beherr­schen, dann des­we­gen, weil sie vor­läu­fig noch das Kreuz tra­gen sol­len – nicht etwa, weil sie onto­lo­gisch unter­ge­ord­net wären. Wären sie es, müss­te man sie nicht dar­um bit­ten, es im Glau­ben (noch nicht im Schau­en) zu tun.“

      Wenn ich mich recht besin­ne for­dert der Katho­li­zis­mus die Frau­en nicht auf den Mann zu beherr­schen son­dern gemein­sam, zumin­dest in der Ehe, das Leben zu mei­stern. Grund­sätz­lich Die­nen Chri­sten und herr­schen nicht, ausser im Kampf gegen den Feind. Mir fiel die klei­ne Nuan­ce auf.

      Die Maria­ver­eh­rung die bei Frau­en eine höhe­re Reso­nanz hat als bei Män­nern hat immer dafür gesorgt das Müt­ter als Trä­ger des katho­li­schen Glau­bens in der Fami­lie den Glau­ben stets wei­ter­ver­mit­tel­ten im All­tag der Kin­der. So etwas kann man nicht unter den Tep­pisch keh­ren. Fällt der Kle­rus anhand mora­li­scher Kor­rup­ti­on so fällt die Gesell­schaft mit auf die Nase, man will von den eigent­li­chen Pro­ble­men ablen­ken und sucht jetzt einen weib­li­chen Sün­den­bock. Wie­so dür­fen eigent­lich noch homo­se­xu­el­le Prie­ster in Rom ihren Tätig­kei­ten nach­ge­hen, das wäre mal wirk­lich eine Fra­ge über Sün­den und Sün­den­böcke!

      P.S.: Mein erster Gedan­ke bei dem obe­ren Foto war ob die Redak­ti­on die Hör­ner von die­sem teuf­li­schen Grin­sen und die­sem Spitz­bart tech­nisch weg retu­schiert hat. Ausser­dem hat er Schlitz­au­gen als hät­te er zuviel Wein getrun­ken oder MARIA­hua­na geraucht, ich bin für wöchent­li­che Dro­gen­kon­trol­len im Vati­kan wie auch in allen Regie­run­gen.

      • Sie haben einen Satz miss­ver­stan­den — ich nahm Bezug dar­auf, dass der hl. Pau­lus schreibt, die Frau­en soll­ten ihre Män­ner nicht beherr­schen — NICHT beherr­schen. (Sie habe es anders­her­um ver­stan­den.)
        Das aber ergibt nur Sinn, wenn sie es — auf­grund ihrer Fähig­kei­ten — ganz leicht kön­nen.

        Das Ver­hält­nis zwi­schen den Geschlech­tern wur­de durch den Sün­den­fall schwer ver­wun­det und die Frau geriet durch ihre leib­li­che Schwä­chung hin­sicht­lich des Gebä­rens und Kin­der­ha­bens unter die Herr­schaft des Man­nes — eine Sün­den­fol­ge und nicht etwa „Schöp­fungs­ord­nung“. Dar­in schien zugleich das ver­wun­de­te Ver­hält­nis zwi­schen Mensch­heit und Gott auf. Kein ver­nünf­ti­ger Mensch kann im Ernst bestrei­ten, dass das Leben in der Geschlech­ter­be­zie­hung für die Frau erheb­lich unge­rech­ter wur­de als für den Mann.
        Alles, was auf die von Gott ver­häng­te Stra­fe folg­te, auch die Poly­ga­mie und die her­zen­s­kal­te (das sagt Jesus) Ver­sto­ßungs­pra­xis, gehö­ren in die­se Stra­fe hin­ein.
        Zugleich ver­hieß Gott aber nur der Frau, an der Erlö­sung mit­wir­ken zu dür­fen — nicht dem Mann.

        Mit der Erlö­sung sind aber die Sün­den­fol­gen nicht ein­fach weg­ge­wischt. Den­noch hat Jesus grund­sätz­lich die all­ge­mei­ne und tief und sünd­haft im Mann schlum­mern­de Ver­ach­tung der Frau scharf zurück­ge­wie­sen. Im Prin­zip hat das auch der hl. Pau­lus getan: Ein Mann, der sich selbst liebt, muss zwangs­läu­fig die Frau lie­ben.

        Aber von all dem abge­se­hen ist die Wür­de der Frau in Maria wie eine Visi­on des­sen, was die Frau vor Gott ursprüng­lich ist und war, ohne gro­ße Wor­te aus­ge­spro­chen.

        Ich woll­te dar­auf hin­aus, dass die­se hohe Wür­de von allen Sei­ten bekämpft wird.
        Der Mann, der Maria und die hohe Stel­lung der Frau ablehnt und hasst, ist aber auto­ma­tisch in einer sata­ni­schen Gei­stes­hal­tung.
        Denn es war der Böse, der die Frau zuerst angriff und bis zuletzt angrei­fen wird.
        Der post­mo­der­ne Gen­de­ris­mus und Femi­nis­mus flü­stert der Frau jedoch eine tota­le Ver­nich­tung ihres eige­nen und hohen Wesens ein und sug­ge­riert ihr, sie sei nur etwas, wenn sie wie ein Mann sei.

        Und nicht anders redet die­ser Mann da oben im Arti­kel.

      • @ zeit­schnur
        Ah ok, der Gro­schen ist gefal­len bez. dem Miss­ver­ständ­nis. Ja Sie haben schon recht, die Wür­de der Frau wur­de oft getre­ten, selbst in den Zei­ten wo man „ach so christ­li­che“ Herr­scher hat­te ver­gnüg­ten die­se sich eif­rig mit Mätres­sen. Abso­lut nicht trag­bar so etwas das ist ver­kapp­tes Musel­ma­nen Geha­be, unter dem Schlei­er der Lügenhu­re Mek­kas, der heid­ni­schen Dia­na. Es gab sogar wäh­rend der Kreuz­zü­ge einen Bohe­mund III., Fürst von Antio­chia, der ein­fach sei­ne Frau sit­zen ließ und eine ande­re Frau hei­ra­te­te, obwohl die legi­ti­me Ehe noch bestand. Er wur­de zwar von Papst Alex­an­der III. exkom­mu­ni­ziert, aber es änder­te nichts, nach­dem dann die recht­mä­ßi­ge Frau ver­starb wur­de die Zweit-Ehe sogar dann noch aner­kannt als gül­ti­ge. Man kann es fast nicht glau­ben wie die Welt schwankt.
        Gesell­schaft­lich betrach­tet den­ke ich das die ein­zi­ge Strö­mung nach Chri­stus die die Wür­de der Frau wirk­lich „maria­nisch“ behan­del­te war die Min­ne, wo der Lie­bes­dienst an der Frau ein Kern­punkt war und nicht Lust oder Lei­den­schaft Lie­be mit Füssen trat. Min­ne war Lie­be im Gei­ste von Opfer­dienst und nicht das Erhe­ben von selbst­süch­ti­gen Ansprü­chen. Wer selbst­süch­ti­ge Ansprü­che stellt ist von die­ser Welt und hat den Herrn nicht! Ich den­ke das nicht mit dem Vati­ka­num 2 der Rauch Satans in die Kir­che drang, man­che Katho­li­ken behaup­ten dies öfter mal mit dem Papst­zi­tat, aber ich den­ke es ist eine kle­ri­ka­le Per­spek­ti­ve da erst damit ein Angrif auf das Hei­li­ge Mess­op­fer statt fand. Aus Sicht des Kle­rus voll­kom­men kor­rekt aber es ist bei den Lai­en doch etwas dif­fe­ren­zier­ter, ein Laie ist kein Kle­ri­ker und ein Kle­ri­ker kein Laie. Daher müs­sen Lai­en sich fra­gen wo der Nie­der­gang für die Lai­en anfing und das war eigent­lich schon im 12. und 13. Jahr­hun­dert der Fall, da wo die Min­ne ange­grif­fen wur­de und als Fol­ge auch gesell­schaft­lich in der Brei­te das Rit­ter­tum nach und nach immer mehr ver­sank. Es war die Zeit, in der Got­hik­ka­the­dra­len sich durch den Gestank einer sich im Kampf befind­li­chen gefal­le­nen Welt den Weg in den Him­mel bahn­ten. Da die Kir­che aber auch aus Lai­en besteht, in der Brei­te, ist damit seit dem Nie­der­gang die­ser Epo­che schon der Rauch Satans in der Kir­che, mit dem Vati­ka­num 2 stieg er folg­lich die Stu­fen zum Altar empor, und erst da ver­nahm der regu­lä­re Pater die­sen Gestank.

      • Zusatz:
        Die­ses Gescha­cher immer mit Päp­sten und Gegen­päp­sten sind ja schon ganz kla­re Fin­ger­ab­drücke bezüg­lich Satans Rauch und Min­ne­zeit. Und da die­ses Kapi­tel mal gera­de gestreift wird ver­wei­se ich mal auf etwas aktu­el­les was ver­mut­lich vie­le nicht auf dem Schirm haben. Bei einem evtl. anste­hen­den offe­nen Schis­ma mit einem Gegen­papst hät­ten wir nicht nur 2 Päp­ste son­dern evtl. sogar einen drit­ten päpst­li­chen Ver­wir­rer, einen Ortho­do­xen, gestützt durch mas­si­ve rus­si­che Mili­tär­pre­senz. Man soll­te sich nicht zu früh­zei­tig irgend­wann freu­en und Onkel Putin als Ret­ter des Abend­lan­des fei­ern in man­chen katho­li­schen Wohn­zim­mern wenn er mal mit dem Eisen­be­sen die Musel­ma­nen aus der Levan­te fegt, denn sobald die Tür­kei aktiv wird holt er sich Kon­t­an­ti­no­pel zurück, die­ser Mann ist alles ande­re als dumm.

    • Freut mich, dass Sie eine solch tra­di­tio­na­li­stisch maria­ni­sche Ader haben und eine wah­re Lobes­hym­ne auf die Got­tes­mut­ter sin­gen.
      Immer wo MARIA in der Hl. Schrift die FRAU genannt wird, weist GOTT auf ihre bedeu­ten­de MITTLERROLLE hin: Die FRAU der Gene­sis, die GOTT in Feind­schaft zur alten Schlan­ge setzt, die FRAU bei der Hoch­zeit zu Kana, die für vol­le Krü­ge sorgt, die FRAU unter dem Kreuz JESU, die zur Mut­ter aller Men­schen wird und schließ­lich die FRAU der Apo­ka­lyp­se, die der Schlan­ge den Kopf zer­tritt.

      Frau­en sind meist spi­ri­tu­el­ler begabt als Män­ner und haben den grö­ße­ren Hang zur Reli­gio­si­tät. Nicht umsonst sind über 70% der Kir­chen­be­su­cher weib­lich. Eva als erste Frau ist die Mut­ter aller Leben­den. Damit ist die Rol­le der Frau klar defi­niert: Die Frau hat die Auf­ga­be das Leben her­vor­zu­brin­gen, zu för­dern, zu bewah­ren und zu beschüt­zen, auch das geist­li­che. Aus die­sem Grund ist die Rol­le der Frau in der Kir­che auch nicht zu unter­schät­zen und der Wider­sa­cher, der Feind des Lebens, der Zer­stö­rer auf allen Ebe­nen stellt ihr beson­ders nach: Über­all auf der Welt wer­den Frau­en unter­drückt, miss­han­delt, aus­ge­beu­tet und ver­sklavt. Wir leben in einem moder­nen Skla­vin­nen­zeit­al­ter. Unter dem Deck­man­tel der Lega­li­tät wer­den allein in Deutsch­land tag­täg­lich tau­sen­de von Mäd­chen und Frau­en ihrer Frei­heit beraubt und zur Pro­sti­tu­ti­on gezwun­gen. Das im 21. Jh.! Des­halb: Hut ab vor Sr. Lea Acker­mann, die alles dran­setzt. um das Gesetz von Rot-Grün zu kip­pen.

      • …mei­ne Wor­te seit lan­gem… das wol­len aber vie­le auf „Anti­fe­mi­nis­mus“ getrimm­ten Tra­dis nicht wahr­ha­ben.
        Vor allem auch nicht, dass die Mut­ter­schaft (leib­lich UND gei­stig) sogar — nach den Wor­ten des hl. Pau­lus „selig macht“. Das wird von kei­ner ande­ren Rol­le gesagt in der Schrift!
        Auch dass die­se Mut­ter­schaft nicht dar­in besteht, auf der „nie­de­ren Ebe­ne“, fast tier­haft, „Jun­ge zu wer­fen“, zu säu­gen, stän­dig zu säu­bern, und anschlie­ßend wer­den sie dann der herr­schaft­li­chen und höher ste­hen­den Erzie­hung des Man­nes über­ge­ben (lei­der den­ken ins­ge­heim vie­le Tra­dis genau so!) — genau das wider­spricht der besag­ten Aus­sa­ge des Pau­lus, denn er spricht davon, dass es Auf­ga­be der Mut­ter ist, die Kin­der geist­lich und gei­stig zu füh­ren. Dem Vater spricht er kei­nes­wegs eine sol­che Rol­le zu, son­dern mahnt ihn scharf, sei­ne Kin­der nicht zu ver­bit­tern.
        Um die gro­ße Rol­le der Frau aus­üben zu kön­nen, muss sie zwangs­läu­fig vol­len Anteil haben an Bil­dung und Frei­zü­gig­keit, aber — und das tritt die heu­ti­ge Welt wie­der mit Füßen — der Mann müss­te mit aller Unbe­irr­bar­keit dazu erzo­gen wer­den, die Frau höher zu ach­ten als sich selbst. Wenn man das unter­lässt, sieht er in ihr bloß die Die­ne­rin und das Lust­ob­jekt. Die west­li­che Ent­hem­mung der Frau­en hat sie doch nur der Ver­ach­tung und Begier­de der Män­ner zuge­führt.
        Das ein­zi­ge, was (noch!) gut ist, ist, dass jede Frau Zugang zur Bil­dung hat (aber nur unter den Nicht­mus­li­men unse­rer Gesell­schaft). Wie lan­ge wird das noch so blei­ben?

        Mei­ne Mut­ter hat mir neu­lich erzählt, wie sie in der Tram eine Mus­lim-Fami­lie beob­ach­tet hat mit den übli­chen Glau­bens­merk­ma­len: Vier Kin­der, ein jun­ger Schnö­sel von „Ehe­mann“ und eine wie­der hoch­schwan­ge­re Frau: Natür­lich setz­te sich der Schnö­sel breit auf den letz­ten vor­han­de­nen Platz und der Rest der Fami­lie stand.
        Wenn dann hoch­be­tag­te Leu­te auf­ste­hen müs­sen, um die­ser geschun­de­nen Frau Platz zu machen, was soll man da den­ken?

        Aber ich mei­ner Mut­ter den­noch muss­te ein­wen­den: Mir ging es genau­so! Ich weiß noch, dass ich eben­falls hoch­schwan­ger (und das ist eine Wei­le her) im ÖPNV 30 min in einem rüt­teln­den Bus stand, wäh­rend alle Plät­ze von teil­wei­se erschreckend über­ge­wich­ti­gen Jungs besetzt waren. Neben mir stand eine Hoch­be­tag­te und konn­te sich nur mit Mühe fest­hal­ten.
        Kei­ner der Jugend­li­chen stand auf — der männ­li­chen Jugend­li­chen. Schließ­lich erbarm­te sich ein weib­li­ches Wesen!
        Wir sind also wie­der auf dem nied­rig­sten Niveau ange­langt.
        Frü­her hieß es für jeden Vater, jeden Kapi­tän, jeden Mann: „Frau­en und Kin­der zuerst!“ Den Jun­gen wur­de früh ein­ge­schärft, dass er die Frau­en hoch­zu­ach­ten und zu ehren hat. (Dafür gibt es unzäh­li­ge christ­li­che Zeug­nis­se)
        Das ist auch bei uns vor­bei. Wir brau­chen uns nicht über den islam auf­zu­re­gen — bei uns sieht es nicht bes­ser aus.

        Die Wür­de und die von Gott vor­her­be­stimm­te Rol­le der Frau wird an Maria deut­lich.
        Und genau das wird von allen Sei­ten bekämpft, sei es, dass Maria ver­zerrt dar­ge­stellt wird, sei es, dass man sie abwer­tet.

      • Wenn man Ihre bei­den Kom­men­ta­re liest Zoe und Zeit­schnur kann man nur ver­ste­hen das Jesus die Män­ner mahn­te über ihren Umgang mit der Frau (Moses’sche Schei­dung etc)und mit den Rab­bis anein­an­der geriet, die ja eine Mit­ver­ant­wor­tung tru­gen als Lehr­mei­ster die­ser Män­ner. Ich glau­be das es heu­te nicht viel anders wäre wenn Jesus da wäre wie es damals auch war. Viel­leicht ist das Pro­blem in einer Ehe man­geln­de Demut, Für­sor­ge und Ver­ständndis bei­der­seits die Mann und Frau aus­ein­an­der trei­ben las­sen und einen Keil zwi­schen bei­de trei­ben, die welt­li­chen Ver­lockun­gen sind ja groß genug um das Augen­merk vom wahr­haft wesent­li­chen abzu­len­ken, den Men­schen. Per­sön­lich habe ich mich nicht auf „lebens­läng­lich“ (Iocus!) ent­schie­den, könn­te es theo­re­tisch noch, aber zie­he ein ein­sa­mes Ere­mi­ten­le­ben vor und war­te auf den Krieg um mich dann krea­tiv zu ent­fal­ten. Eine Frau zu fin­den die so maria­nisch ist und dann von die­ser Welt dürf­te schwer sein, viel­leicht per­sön­lich zu idea­li­stisch gedacht aber Idea­le rich­ten wie ein Kom­pass aus. Angst dürf­te ein wei­te­rer Fak­tor sein für die kon­sant pene­tran­te Unter­drückung der Frau und weib­li­cher krea­ti­ven Schaf­fens­kraft. Einen Man­gel den ich schon fest­stel­le ist, das Frau­en in der heu­ti­gen west­li­chen Welt zu sehr die welt­li­chen Abgrün­de aus den Augen ver­lo­ren haben, den Krieg. Ich weiss nicht ob es gut ist Frau­en in Sol­da­ten­uni­for­men zu stecken, da bei Gefan­gen­nah­me schlimm­stes Übel droht, und die Här­te der Aus­bil­dung für die Frau­en „huma­ni­siert“ wur­de und so der Mann ver­weich­licht wird und sich dann auch noch wun­dert mit Trau­ma­ta heim­zu­keh­ren. Es soll­te schon kla­re abge­steck­te Berei­che für bei­de Geschlech­ter geben, man soll auch nicht ver­ges­sen das Eva Adam als Gefähr­tin und „Hel­fe­rin“ zur Sei­te gestellt wur­de, aus­drück­li­cher Wil­le Got­tes und „maria­nisch“! Ich schlie­sse jetzt, ich hab wie­der so viel geschrie­ben, obwohl ich es nicht woll­te…
        P.S.: Die Beleuch­tung des The­mas ist eigent­lich zu semi­tisch und biblisch, was nur Pro­ble­me bringt, bei den Ger­ma­nen lief es ja schon was das The­ma Frau anbe­langt viel kon­struk­ti­ver.

      • Ja, Taci­tus berich­tet ja mit Bewun­de­rung, wie sehr die heid­ni­schen Ger­ma­nen bereits die Ehe hoch­schätz­ten und die Frau. Die Nord­al­pi­nen sind da sicher men­tal anders gepolt als der Mit­tel­meer­raum.

        Eine klei­ne Anmer­kung: die Frau ist nicht „Hel­fe­rin“ des Man­nes, son­dern „Hil­fe“ des Man­nes. Das steht sowohl im hebräi­schen Grund­text so als auch in der Vul­ga­ta. Da aber Gott selbst in den Psal­men mit dem­sel­ben Begriff als „Hil­fe“ (adiuto­ri­um) ange­ru­fen wird, weist das dar­auf hin, dass — so legt es der Gene­sis-Text ohne­hin nahe — der Mann ohne die Frau nicht leben kann und die Frau ein Got­tes­zei­chen ist für ihn (auch das deckt sich mit der maria­ni­schen Rol­le).

        Ihren Über­le­gun­gen zum Mili­tär wür­de ich grund­sätz­lich zustim­men, aber nicht pau­schal: es gab und gibt immer wie­der Frau­en, die über­ra­gen­de mili­tä­ri­sche Fähig­kei­ten auf­wei­sen, aber das ist sehr sel­ten. Den­ken Sie an Debo­rah im AT oder an Jean­ne d’Arc. Und nicht zuletzt weist uns die Judith-Geschich­te dar­auf­hin, dass weib­li­che Klug­heit mehr wiegt als alles milit­rä­isch-phy­si­sche Kön­nen. Auch Judith ein Hin­weis auf Maria.
        Und ver­weich­lich­te Män­ner gabs schon immer — gera­de wenn man die Geschlech­ter zu sehr segregiert,züchtet man sich eben­falls Mem­men her­an. Das Maß dürf­te wohl in der Aus­ge­wo­gen­heit lie­gen…

        Bischof Gra­ber hat ein­mal geschrie­ben, dass der Mann gigan­ti­sche Selbst­er­he­bungs- und Kraft­ak­te voll­zo­gen habe, um sich selbst zu erlö­sen — immer gepaart mit der Ver­ach­tung der Frau.
        Aber Gott habe das Ernied­rig­te und angeb­lich Schwa­che erwählt, um sei­ne Plä­ne durch­zu­füh­ren: eine Frau. Maria.
        Er zeich­net anschlie­ßend nach, wie sehr im Chri­sten­tum ins­ge­samt eine weib­li­che Grund­hal­tung ange­nom­men wur­de, und ein beson­de­rer maria­ni­scher Män­ner­ty­pus ent­stan­den sei, mit­hil­fe des­sen Glau­ben (und der vie­ler Frau­en sowie­so) die Kir­che anschlie­ßend Ber­ge ver­setzt und die abend­län­di­sche Kul­tur erzeugt hät­te.
        Da ist was Wah­res dran!
        Aber durch­ge­setzt hat sich das mehr in ein­zel­nen Hei­li­gen und Idea­len, weni­ger in der Mehr­heit. Den­noch hat die Mehr­heit wenig­stens einen (unbe­wusst) maria­ni­schen Fir­nis erhal­ten.

        Schön Ihr Hin­weis auf die Min­ne­dich­tung: ja, das ist Aus­fluss die­ser Ver­mensch­li­chung und im Grun­de auch wah­ren Ver­männ­li­chung des Man­nes. Es ist wesent­lich der Mann, der heil wer­den muss. Die­ser Platz­hirsch, Pascha und die­ser macht­gei­le Typus, der welt­weit anzu­tref­fen ist (auch unter Chri­sten), ist ja eine durch den Sün­den­fall per­ver­tier­te und anti­christ­li­che Gestalt. Er ist es, der die Frau beherr­schen will (Gene­sis). Dar­in ist das anti­christ­li­che Bild ver­bor­gen: der Anti­christ will die Frau (Kir­che) bekämp­fen, besie­gen und unter­wer­fen.

        Mir ist irgend­wann ein­mal klar gewor­den, dass der Mann in einer enor­men see­li­schen Zer­reiß­pro­be steht, und zwar mehr als die Frau, deren Feind­schaft zum Satan prin­zi­pi­ell aus­ge­spro­chen wur­de (Gene­sis). Gera­de des­we­gen ist es für ihn uner­läss­lich, sich in for­mel­le Ämter zu fügen und in Hier­ar­chien ord­nen zu las­sen. Für die Frau ist das gar nicht rele­vant.

      • Die Hei­lung der Frau besteht dar­in, dass sie erkennt, dass sie in ihrer natür­li­chen Gestalt Teil an Maria hat und sym­bo­lisch für die gan­ze Kir­che steht. Sie muss ler­nen, ihre Rol­le nicht mehr vom Mann her zu deu­ten, son­dern von Gott her. Sie kann nur Got­tes­zei­chen sein, wenn sie ihn in sei­ner for­mel­len Fron, die aber auch von gro­ßer Schön­heit ist, was das Ergeb­nis betrifft, aner­kennt.
        Es muss der Frau schlicht egal sein, ob Män­ner sie abwer­ten oder auf­wer­ten. Ein Mann hat hier nichts zu wer­ten. Das steht ihm ja gar nicht zu. Genau­so wenig wie es umge­kehrt einer Frau zustün­de, den Mann ab — oder auf­zu­wer­ten!!!
        Ihm muss immer wie­der zuge­sagt wer­den, was er zu tun hat und was sein Amt ist: sei­ne for­mel­le Auf­ga­be, bei der ihm der Herr vor­an­schrei­tet (Auf­trag Jesu an Maria Mag­da­le­ne gegen­über den Brü­dern)

  3. Die Kir­che hat eine Zukunft NUR als MARIANISCHE — in DEMUT und JUNGFRÄULICHKEIT!
    Seit spä­te­stens 1958 ver­rät PETRUS den HERRN erneut! Unter dem KREUZ har­ren aus MARIA, JOHANNES und die Frau­en. Die „Amts­kir­che“ dage­gen ist in gro­ssen Tei­len nicht nur geflo­hen, son­dern betreibt auch das Geschäft des ANTICHRISTEN.

  4. Die­ser Pseudo-„Prior“ ver­sinkt mehr und mehr in gei­sti­ger Umnach­tung. Hw Robert Mäder im Jah­re 1935:
    -
    „Wenn man die Mensch­heit unfehl­bar in den Abgrund trei­ben will, 
    dann muß man nur nach luzi­feri­ni­schem Vor­bild das Weib 
    ver­sinn­li­chen und ver­göt­tern durch scham­lo­se Mode und radi­ka­le Frau­en­recht­le­rei. 
    Umge­kehrt, wenn man die Mensch­heit ret­ten will, 
    muß man die FRAU ret­ten, das heißt demü­tig und rein, MARIANISCH machen.“
    -

  5. „Maria kann nicht der Bezugs­punkt für eine För­de­rung der Frau in der Kir­che sein.“
    Die­ser Pri­or wäre viel­leicht als Bezugs­punkt zu einem Kar­tof­fel­acker bes­ser auf­ge­ho­ben als in einem Klo­ster.
    „Die modi­sche, unter­schwel­lig behaup­te­te Idee, daß Maria wich­ti­ger sei als der hei­li­ge Petrus, ist eine dum­me Idee, gera­de so, als wären die Räder eines Autos wich­ti­ger als das Lenk­rad.“
    Jetzt wird es auch noch modisch. Der hei­li­ge Petrus hät­te sich eher die Zun­ge raus­ge­ris­sen als sol­che Bemer­kun­gen über die Got­tes­mut­ter zu täti­gen.
    „Bian­chi wur­de im Juli 2014 von Papst Fran­zis­kus zum Con­sul­tor des Päpst­li­chen Rats für die För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten ernannt.“
    Ihr könnt euch auf den Kopf stel­len und alle Gei­ster die­ser Welt den Bauch pin­seln die aller­se­lig­ste Jung­frau ist und bleibt ein gro­ßer Stör­fak­tor in euren öku­me­ni­schen Amok­lauf.
    Und am Ende wird ihr unbe­fleck­tes Herz tri­um­phie­ren egal ob es euch passt oder nicht.
    „Der Weg der Kir­che ist noch sehr weit, denn noch über­all sind die Män­ner an den Ent­schei­dungs­he­beln, wäh­rend die Frau­en auf nied­ri­ge Dien­ste beschränkt wer­den“, so Enzo Bian­chi.“
    Wo wollt ihr den hin und wie sieht euer Weg am Ende am Ende aus?
    Ich tip­pe mal das ihr schlecht Zei­ten ein­schät­zen könnt denn sonst wür­det ihr mehr beten und nicht soviel Inter­views geben.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Zur Zeitb haben wir es nur noch mit Amok­läu­fen die­ser oder jener Art zu tun. Das ist völ­lig zutref­fend gese­hen. Hier geht es doch nicht auf eine Neu­auf­la­ge des Geschwab­bels einer Ali­ce Schwar­zer.

  6. Sor­ry aber das Foto ist eine lachen­de Frat­ze.
    Was soll da noch her­aus­kom­men.
    Ach so, Bera­ter des Bischofs von Rom.
    Na ja, auch nicht mehr wich­tig.

  7. Maria ist die Mut­ter Jesu und damit auch mei­ne ‑gei­sti­ge- Mut­ter.
    Nie­mand, wirk­lich nie­mand unter den Men­schen hat sol­che Gna­de wie sie erfah­ren.
    Wir brau­chen Maria gar nicht zu erhö­hen, sie steht hoch — weil Gott sie so hoch gestellt hat.
    Ob das Enzo Bian­chi nun gefällt oder nicht.

    • dan­ke! Die Aller­se­lig­ste Jung­frau ist voll der Gna­de-weil Jesus die Gna­de schlecht­hin ist.Darauf haben die bedeu­tend­sten Expo­ne­ten der hl. Kir­che immer wie­der hin­ge­wie­sen und die Men­schen auf­ge­rüt­telt und gefe­stigt auf deren Glaubensweg.Denn der dia­kri­ti­sche Punkt, der zum Abfall führt ist und bleibt die Rela­ti­vie­rung , Miss­ach­tung und Ver­ach­tung der Rol­le Mari­ens im Heils­plan .Daher der glück­se­li­ge Aus­ruf der hl. Lit­ur­gie: cunc­tas hae­re­ses sola inter­emi­sti-alle Irr­tü­mer und Ket­ze­rei­en hast du allein an die Wand gefahren.Mich hat am mei­sten beein­druckt Augu­sti­nus ‚Ambrosius,Cyrill von Alex­an­dri­en, Johan­nes Chryso­sto­mus-und vor allem und über allen Bern­hard Cla­ra­val­len­sis-der honig flie­ssen­de Lehr- und Lebemeister.respice stellam voca mari­am-inal­len Stür­men schau auf den Stern-rufe Maria ! denn Du bist vol­ler Gna­de.

  8. Tja, anti­ka­tho­li­scher kann man sich ja wohl nicht mehr äußern! Aber wo er recht hat, hat er recht: die zweit­va­ti­ka­nisch-ver­welt­lich­te After­kir­che (=Anna Katha­ri­na Emme­rick) soll­te sich kon­se­quen­ter Wei­se Mari­ens wie aller maria­ni­scher Den­kungs­art voll­stän­dig ent­le­di­gen und ihren welt­lich Frau­en neue Göt­tin­nen — es emp­feh­len sich Scha­van, Käs­mann, Mer­kel oder Bea­te Uhse — auf die Altä­re heben zur all­seits brün­sti­gen Ver­eh­rung.

    • https://www.youtube.com/watch?v=nK8s82ny2s0

      Hier mal ein was sehr Inter­es­san­tes, unter dem Video sind auch 3 links von Nach­rich­ten­sei­ten. Hin­ter­grün­de IS Draht­zie­her und Russ­land Ulti­ma­tum an Tür­kei (!!!). Putin droht Erdogan aus Syri­en ein Sta­lin­grad zu machen. Laut israe­li­schen Mili­tär­nach­rich­ten sind sogar schon 200 rus­si­sche Nukle­ar­ge­fechts­köp­fe in die Regi­on ver­legt wor­den. Den israe­li­schen Link müss­te ich nach­lie­fern falls gewünscht. So etwas bekommt man in der BRD nicht in den Nach­rich­ten ser­viert. Mei­ne Ant­wort ist mir lei­der ver­rutscht

  9. Sehen Sie Leo da sind viel­leicht die ortho­do­xen Pro­phe­ten wie Sie anmer­ken, mei­nen ein­fa­chen sub­jek­ti­ven mili­tär­stra­te­gi­schen, geo­po­li­ti­schen, histo­ri­schen und poli­ti­schen Betrach­tun­gen vor­aus. Man hat in Syri­en ver­sucht durch einen neu­en Kon­flikt einen neu­en seku­la­ren, isla­mi­schen Leucht­turm für die Welt als Ein­heits­brei zu errich­ten was gna­den­los in die Hose ging. Die Tür­kei ist geo­po­li­tisch ein hei­sses Eisen auf einem Amboss. Russ­land ist zwangs­läu­fig genö­tigt gegen die Tür­kei vor­zu­ge­hen, da vie­le Turk­völ­ker im Süden der rus­si­schen För­de­ra­ti­on für ortho­do­xe rus­si­che Chri­sten und rus­si­sche Natio­na­li­sten ein Bedro­hungs­po­ten­ti­al auf Zeit sind. Der Tür­ke ist gezwun­gen einen Vor­wand zu suchen um als isla­mi­sche Ret­tungs­macht gen Isra­el zu mar­schie­ren, muss aller­dings wie­der­um um im Nor­den abge­si­chert zu sein das durch Flücht­lin­ge und Öko­no­mie geschwäch­te Grie­chen­land attackie­ren. Nun wenn zwei sich strei­ten freut sich der drit­te, der Rus­se. Tra­gi­sche Mah­nung ist aber wenn Eltern strei­ten hat sich noch nie ein Kind gefreut! Man darf nie ver­ges­sen der ewi­ge rus­si­sche Traum eines Mit­tel­meer­ha­fens und dann noch das Byzanz der Ortho­do­xie gleicht dem Apfel der Eva wenn es zum grei­fen nahe ist, und Eva fiel! Mit der Krim hat man sich ein gutes Sprung­brett gesi­chert, man hat ver­mut­lich längst dem Schach­spie­ler üblich in Russ­land gut vor­aus gedacht. Das es dabei um sun­ni­ti­sche Opfer geht dürf­te dem schii­ti­schen Iran eigent­lich gele­gen kom­men als Kon­kur­rent in der moha­me­da­ni­schen Are­na und Freund Putins. Der Jude spe­ku­liert momen­tan flei­ssig auf den Zusam­men­bruch Jor­da­ni­ens um die palä­sti­nen­si­che Fra­ge zu lösen, aber wenn eines Tages Onkel Putin an der Gren­ze Isra­els steht hat der Jude ein Pro­blem mit sei­nen rosa Träu­me­rei­en. Die Tür­kei ist noch von Ägyp­ten getrennt, das der tür­ki­sche Her­ren­mensch schon wäh­rend der Kreuz­zü­ge ver­sklavt hat. Sobald eine Ein­heit vor­han­den ist läuft Kalif Erdogan Amok und Onkel Wla­di­mir grinst sich eins. Euro­pa ist desta­bi­li­siert mit den Flücht­lin­gen, so gut wie hand­lungs­un­fä­hig, und der Ame­ri­ka­ner konn­te noch nie Krieg. Ame­ri­ka hat bis heu­te die BRD besetzt aber hängt in Wahr­heit am Tropf der deut­schen Wirt­schaft, das ähnelt einer Schutz­geld­erpres­sung eines Jun­kies. Ame­ri­ka ist kli­nisch tot, adi­os Welt­ohn­macht USA, tschüs­si Bar­rack Homo Oba­ma! Und Flücht­lin­ge wird es in so einem Fall wohl kaum noch geben, flüch­ten wohin? Mal schau­en wie Isra­el dann guckt wenn hun­dert­tau­sen­de Mos­lems in Isra­el Asyl suchen und „Men­schen­rech­te, Men­schen­rech­te“ schrei­en. Sagt Isra­el ja ist es sein Unter­gang, sagt es nein hat es genau­so ein Pro­blem, so oder so das Unglück hat für uns ein Ende und auch all die­se fal­schen genann­ten Staats­kon­struk­te ver­schwin­den im Rauch der Geschich­te. Ein Schis­ma in solch einer Situa­ti­on wür­de Euro­pa noch mehr desta­bi­li­sie­ren als es bis­her der Fall ist, aber es ist wohl gewollt, es geht ja in Wahr­heit gegen die katho­li­schen Chri­sten.

    • Alles in allem ein düster erschei­nen­des Bild, aber Kopf hoch oder Kopf ab, denn mit jedem Tag geht die Son­ne von Neu­em auf. An die­ser Stel­le passt ein sehr wun­der­vol­les Zitat:

      Sol lucet omni­bus — Die Son­ne scheint für alle
      Das Zitat stammt von Legio­när Gut­zu­fus aus Aste­rix & Obelix, dem Namen nach ein Pil­ger, und lehnt an das Mat­thä­us­evan­ge­li­um 5,45 an und zeigt auf das in Gott Hoff­nung ist und man auf Gott ver­trau­en soll.

      • Nein! Nicht Kopf hoch und sowei­ter, son­dern: „Wenn das alles geschieht, dann erhebt die Häup­ter, weil eure Erlö­sung naht!“ (NT: Jesus)

        Davon abge­se­hen, sind das Spe­ku­la­tio­nen — es wird mit Sicher­heit anders kom­men. War­um aber die­se etwas alt­backe­ne Wehr­machts­spra­che .. „der Rus­se“, „der Tür­ke“, „der Jude“?

      • @zeitschnur

        „Nein! Nicht Kopf hoch und sowei­ter, son­dern: „Wenn das alles geschieht, dann erhebt die Häup­ter, weil eure Erlö­sung naht!“ (NT: Jesus)“

        Es ist das Glei­che, ich griff halt die Vari­an­te des Volks­mun­des (Sprich­wort) auf.

        „Davon abge­se­hen, sind das Spe­ku­la­tio­nen – es wird mit Sicher­heit anders kom­men. War­um aber die­se etwas alt­backe­ne Wehr­machts­spra­che .. „der Rus­se“, „der Tür­ke“, „der Jude“?“

        Ich schrieb im ersten Satz ja aus­drück­lich es sind mei­ne per­sön­li­chen sub­jek­ti­ven Betrach­tun­gen. Das irgend­wann ein Ein­schnitt von Gott kommt ist klar, aber war­um soll es nicht so kom­men, alles läuft dar­auf hin­aus. Wann der Ein­schnitt kommt weiss ja nur Gott! Vor 2 Jah­ren hät­te nie­mand dar­an gedacht, die Tür­kei wäre bald Geschich­te, aber jetzt wird das The­ma hoch aktu­ell, der Ame­ri­ka­ner über­legt gera­de die Tür­kei aus der NATO zu „kicken“, damit wäre sie zum Abschuss frei­ge­ge­ben, und der Rus­se berei­tet sich immer mehr dar­auf vor das „Nah­ost-Sta­lin­grad“ Rea­li­tät wer­den zu las­sen. Das es die wenig­sten Men­schen wol­len ist klar und ver­ständ­lich, aber es wird even­tu­ell pas­sie­ren, das Leben ist halt kein Wunsch­kon­zert.
        Ob die Spra­che nun „Wehr­macht­jar­gon“ ist oder nicht, spielt kei­ne Rol­le und ist auch irrele­vant, da die Spra­che sich ablei­tet, wie im ersten Satz auch ange­merkt, auch aus mili­tär-stra­te­gi­schen Grün­den, wie zum Bei­spiel das Ent­decken Isra­els mas­si­ver Erd­öl und Gas­vor­kom­men das für Russ­land bald einen öko­no­mi­schen Tod bedeu­ten wür­de. Ab 2020 hät­te Isra­el einen Markt­an­teil glo­bal von 13% stei­gend bisam Ende auf 70%, Russ­land in Not. Und da mili­tär-stra­te­gi­sche Optio­nen bedacht wur­den kann auch der Ter­mi­nus eines „Wehr­machts­jar­gons“ ver­wen­det wer­den. Ich muss­te den Text schon um die Hälf­te kür­zen, daher ging das Zack-Zack-Zack, und der Text ist zuge­ge­ben sehr ste­ril gehal­ten.

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