Gaia statt Kreuz — Anbetung von Mutter Erde?

Sonntagsmesse in Saint Etienne: Mutter Gaia
Sonn­tags­mes­se in Saint Eti­en­ne: Mut­ter Gaia

(Paris) Vom 28.–30. August fand in der Stadt Saint Eti­en­ne, Bischofs­sitz der gleich­na­mi­gen fran­zö­si­schen Diö­ze­se, eine „Christ­li­che öko­lo­gi­sche Ver­samm­lung“ statt, deren The­men um die Erde und die Öko-Enzy­li­ka Lau­da­to Si von Papst Fran­zis­kus krei­sten. Ver­an­stal­tet wur­de die Ver­samm­lung von der Diö­ze­se Saint Eti­en­ne, der Kir­chen­zei­tung La Vie, der katho­li­schen Ein­rich­tung Ser­vice Natio­nal Famil­le et Socie­té und der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz. Das zen­tra­le Stich­wort lau­te­te: „Öko­lo­gi­sche Umkehr“, so Ripo­ste Catho­li­que.

Zur „Öko­lo­gi­schen Ver­samm­lung“ war viel sozia­li­sti­sche Pro­mi­nenz erschie­nen: die ehe­ma­li­ge Mini­ste­rin Corin­ne Lepage und nun­meh­ri­ge Vor­sit­zen­de der Par­tei Ras­sem­ble­ment citoy­en-Cap21, einer Par­tein­eu­grün­dung von Sozia­li­sten, Grü­nen und Links­li­be­ra­len des Jah­res 2014 für „Öko­lo­gie, Huma­nis­mus und Par­ti­zi­pa­ti­ve Demo­kra­tie“; Jo Spie­gel, Bür­ger­mei­ster von Kin­gers­heim im Elsaß und Vor­sit­zen­der der Metro­po­li­tan­re­gi­on Rhin-Rho­ne; Beno­it Lec­lair, Vize-Prä­si­dent der Regi­on Rho­ne-Alpes und Ener­gie- und Kli­ma-Spre­cher der fran­zö­si­schen Grü­nen; oder die mili­tan­te Öko-Akti­vi­stin und lin­ke Glo­ba­li­sie­rungs­geg­ne­rin Gene­vie­ve Azam, die Ver­samm­lungs­lei­te­rin war.

Gruppendynamik, linke Prominenz und Globalisierungskritik

Sonntagsmesse in Saint Etienne: Mutter Erde
Bischof Lebrun

Das Pro­gramm wirk­te wie ein 68er-Nost­al­gi­kum: end­los Dis­kus­sio­nen in zahl­rei­chen Stuhl­krei­sen, Kol­la­gen, Malen, Basteln, grup­pen­dy­na­mi­sche „Pro­zes­se“, inter­re­li­giö­se Ele­men­te, viel lin­ke Glo­ba­li­sie­rungs­kri­tik für eine „neue Welt“. Das zen­tra­le Stich­wort, „Öko­lo­gi­sche Umkehr“, war der Öko-Enzy­kli­ka von Papst Fran­zis­kus ent­nom­men.

Am Sonn­tag, den 30. August fand im Rah­men der „Öko­lo­gi­schen Ver­samm­lung“ eine Hei­li­ge Mes­se mit lit­ur­gie­frem­den Ele­men­ten statt. Neben meh­re­ren Prie­stern nahm auch Bischof Domi­ni­que Lebrun dar­an teil. Teil­wei­se stand statt des Kreu­zes ein selbst­ge­ba­stel­ter Glo­bus im Zen­trum, um den sich kreis­för­mig alle ver­sam­mel­ten, ein­schließ­lich Bischof und Prie­ster. Bischof Domi­ni­que Lebrun stand mit Mitra, Krumm­stab und Kasel, eben­so im Meß­ge­wand die Prie­ster, um den Glo­bus. Der Prie­ster rechts im Bild hält ein Meß­buch in der Hand.

Wur­de am Sonn­tag, den 30. August in Saint Eti­en­ne Gaia, die Mut­ter Erde ange­be­tet? Han­del­te es sich bei die­ser zwei­fel­haf­ten Lit­ur­gie um Bischof Lebruns Abschieds­ge­schenk an die Diö­ze­se Saint Etein­ne?

Bischof Lebrun wur­de am ver­gan­ge­nen 10. Juli von Papst Fran­zis­kus zum Erz­bi­schof von Rou­en und Pri­mas der Nor­man­die ernannt. Die Diö­ze­se Saint Eti­en­ne ist der­zeit offi­zi­ell vakant.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Ripo­ste Catho­li­que

22 Kommentare

  1. Ich war am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in Ful­da bei der Wall­fahrt der FSSPX.

    Lie­be Bischö­fe und Kon­zils­se­li­gen, tanzt um alle „gol­de­nen Käl­ber“, es wirkt nur noch lächer­lich.
    Der wah­re Glau­be wird woan­ders gelebt.

  2. Öko­lo­gi­sche Umkehr ? Die Erneue­rung oder Neue­van­ge­li­sie­rung von Bene­dikt XVI. wur­de nicht
    umge­setzt oder sogar abge­lehnt. Aber die neue Umwelt-Enzy­kli­ka von Fran­zis­kus trägt augen-
    schein­lich frag­wür­di­ge Früch­te. In Saint Eti­en­ne von Bischof Lebrun gelei­te­te Ver­an­stal­tung, zeigt
    den Stand der katho­li­schen Kir­che von heu­te und die nega­ti­ve Aus­strah­lung durch Rom. Immer
    wie­der stößt man bei die­sen Ereig­nis­sen auf das II. Vati­ka­num, dass die­se Aus­schwei­fun­gen erst
    mög­lich gemacht hat. In ein neu­es Zeit­al­ter woll­te man ein­tre­ten, einen neu­en Auf­bruch im Glau-
    ben bewir­ken, die Türen weit öff­nen…! All die­ses ist gesche­hen, offen­bar ohne den Hl.Geist, denn
    es war wohl nur Men­schen­werk. Die Ergeb­nis­se die jeder­mann sehen kann, wer­den immer noch
    von den Pro­gres­si­sten, auch vom Papst, beju­belt. Was bleibt ist, jeder muss sich den Glau­ben
    sei­ner Kind­heit bewah­ren und festi­gen. Den Glau­ben wei­ter­ge­ben ist fast unmög­lich, da die
    Grund­la­gen total zer­stört sind.

  3. Wie die „blin­den Hüh­ner“ fol­gen die „zeit­ge­mä­ssen Öko-Katho­li­ken“ den frei­gei­sti­gen See­len­fän­gern. Sie wer­den zu nütz­li­chen „Bau­ern­op­fern“ auf dem Wege zur Erset­zung des Chri­sten­tums durch den Mut­ter-Erde-Kult; Gaia, !
    Nahe­zu infla­tio­när wird in sog. „wis­sen­schaft­li­chen“ Sen­dun­gen ver­sucht, der Erde das Prä­di­kat der „Müt­ter­lich­keit“ anzu­hef­ten !
    Gar­niert mit der ang. „Kraft der Mut­ter Natur“ !
    Die Natur als Göt­ze !
    Der Pan­the­is­mus fei­ert in die­sen Tagen der mensch­li­chen Deka­denz Hoch­kon­junk­tur !
    Der heu­te die See­len ver­ein­nah­men­de 
    Mate­ria­lis­mus
    tut es durch die Göt­zen­he­bung der Mate­rie eben­so
    wie
    ein angeb­li­cher 
    A‑theist.…
    denn die­se kann ledig­lich eini­ge Sekun­den mei­nen, er sei „A‑theist“.….
    denn sogleich wird er zum Pan­the­isten durch die Ver­göt­te­rung der Welt, für die er allei­ne „zu leben meint“

    NIEMALS 
    ist die Erde eine wie auch immer auf­ge­tisch­te „Mut­ter“ !
    Sie ist und bleibt
    t o t e 
    Mate­rie !
    Allei­ne die 
    aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit, GOTT…
    i s t
    in Sei­ner ewi­gen Drei­fal­ti­gen HERRLICHKEIT .…

    ER allei­ne ist 
    das LEBEN
    Wer die tote Mate­rie — den Göt­zen Natur — zur „Mut­ter“ kürt, der wird zwangs­läu­fig mit die­ser unter­ge­hen !

    Der bel­gi­sche Phi­lo­soph und Theo­lo­ge Michel Schooyans über die Absich­ten einer ange­streb­ten „Erd-Char­ta“:
    -
    „Heu­te wird die Zen­tra­li­tät des Men­schen von ver­schie­de­nen Denk­rich­tun­gen in Fra­ge gestellt. Die Autoren der Erd-Char­ta wol­len die Bibel, die Zehn Gebo­te umschrei­ben und einen Mut­ter-Erde-Kult, den Gaia-Kult instal­lie­ren. Es gibt eine Eli­te, die vor allem auf einen Para­dig­men­wech­sel in der Medi­zin abzielt, um an die erste Stel­le die Gesund­heit der Erde zu stel­len, dem die Gesund­heit des Sozi­al­kör­pers folgt und erst dann das Indi­vi­du­um. Das Indi­vi­du­um, das gemäß die­ser Idee Selek­ti­ons­kri­te­ri­en ent­spre­chen muß, die durch Pro­gram­me der repro­duk­ti­ven Gesund­heit mit stark euge­ni­schem Ein­schlag ange­wandt wer­den sol­len. Und natür­lich durch Pro­gram­me zur Libe­ra­li­sie­rung der Eutha­na­sie.“ 
    -

    Die auf jeden Ent­christ­li­chungs-Zug auf­sprin­gen­den „zeit­ge­mä­ssen“ Katho­li­ken üben sich aktu­ell ganz dem Main­stream kon­form im Gaia-Kult.

  4. Typisch, den Schöp­fer pro­vo­zie­ren bis zum Anschlag und das Geschöpf was er geschaf­fen hat anbe­ten.
    „Bewah­rung der Schöp­fung, Öko — Kult, Gaia Erde usw.“
    Him­mel und Erde wer­den ver­ge­hen und die Krö­ten die ihr auf Hän­den über die Stra­ße tragt gleich mit. Eure heid­ni­schen Flau­sen wer­den bald zu Ende gehen und ihr wer­det stau­nen was auf die­ser Welt für ein Film abläuft. Denn sein Reich ist wahr­lich nicht von die­ser Welt.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Von wegen Geschöpf anbeten.…Wenn doch end­lich dem Geschöpf, vor allem dem Unge­bo­re­nen, wie­der sei­ne GOTTESEBENBILDLICHKEIT zuer­kannt wer­den wür­de!
      Wo ver­stecken sich die Bischö­fe, wenn es um den Schutz des UNGEBORENEN LEBENS geht? Wo erhe­ben sie ihre Stim­me für die Mil­lio­nen unschul­di­ger Kin­der, die täg­lich dem furcht­ba­ren Mas­sa­ker der Abtrei­bung zum Opfer fal­len?
      Für oben demon­strier­tes Ritu­al mit einem über­di­men­sio­nal ange­fer­tig­ten Embryo (statt verdal­ler­tem Glo­bus) in der Mit­te, wür­de sich kein ein­zi­ger Bischof her­ge­ben; die Angst vor dem Pro­test des „gläu­bi­gen“ Vol­kes und den dar­auf fol­gen­den Kir­chen­aus­trit­ten wäre viel zu groß! Da macht man sich dann doch mit der Anbe­tung der Welt­ku­gel mehr Freun­de: Mit die­ser Masche las­sen sich sogar wie­der poten­ti­el­le Kir­chen­steu­er­zah­ler anlocken.….

      An die­ser Stel­le möch­te ich auf die hl. Hil­de­gard ver­wei­sen, die völ­lig ein­leuch­tend mahnt, dass mit der Zunah­me der him­mel­schrei­en­den Sün­den, die Zor­nes­scha­len Got­tes über die Mensch­heit (und damit auch über den Erd­ball) aus­ge­gos­sen wer­den; aber auch umge­kehrt, dass mit der Umkehr der Men­schen zu Gott und Sei­nen Gebo­ten, die gan­ze Schöp­fung wie­der ins Lot kommt! War­um ist es einem Papst Fran­zis­kus nicht wert, die­ses gött­li­che Gesetz in sei­ner so viel geprie­se­nen Enzy­kli­ka Lau­da­to si zu erwäh­nen?

  5. Am 28. August anläss­lich einer inter­re­li­giö­sen Friedens„wallfahrt“ ein­ge­weih­tes Gaia-Denk­mal auf dem Kapel­len­platz in Keve­la­er. Foto unvoll­stän­dig. Aus der Erd­ku­gel strecken sich Hän­de empor, auf denen eine Frau­en­gestalt steht. Ver­mut­lich die Göt­tin Gaia. Oder Maria die Mut­ter des Herrn? Oder Osi­ris? Oder Semi­ra­mis, die Gat­tin Nim­rods? Äußer­lich jeden­falls nicht zu erken­nen. Ein Frie­dens­licht ent­hält das Denk­mal auch. Doch soll der Haus­mei­ster Pro­ble­me haben, es am Bren­nen zu hal­ten, denn die mei­ste Zeit über ist es aus. Ob das ein gutes Omen für den Frie­den ist? Bit­te ent­schul­digt mei­nen Stil. Aber ich kann nichts dafür, dass die­ses Denk­mal da steht. Hät­te mich jemand gefragt, hät­te ich es abge­lehnt.

  6. Vor Jahr­zehn­ten war ich bei einer Beer­di­gung eines katho­li­schen Pfar­rers. Der Dekan hob das Grab­kreuz hoch in die Höhe und ver­kün­de­tet: ich über­ge­be den Bru­der der Mut­ter Erde. Da bin ich davon­ge­lau­fen. Syn­kre­tis­mus, Neo­pa­ga­nis­mus sind weit ins Inne­re der hl. Kir­che ein­ge­drun­gen — cfr. „Gott und die Welt von gestern“ ARD.
    Einst habe ich einen jun­gen Obdach­lo­sen übers Wochen­en­de — alle kath. sozia­len Ein­rich­tun­gen waren wegen Frei­zeit­tä­tig­keit nicht ansprech­bar — in einer frei­kirch­li­chen Gemein­schaft unter­ge­bracht. Da muss­te er halt gewis­se zumut­ba­re reli­giö­se Prak­ti­ken mit­ma­chen — er büx­te aus.Sofort ver­such­te ich tele­fo­nisch mich für sei­ne Rück­nah­me ein­zu­set­zen, der Lei­ter — ein Inge­nieur der BBC — mit 55 hat er sei­nen guten Job gekün­digt, um ganz für Jesus und sei­ne Bahn­hof­mis­si­on da zu sein — ant­wor­te­te mir: „Lass ihn lau­fen, lau­fen, bis er ganz ans Ende kommt, ganz unten ist, dann lernt er rufen, schrei­en zum Herrn!“
    Das ist es was ich mei­ne, wir müs­sen die­se schreck­li­chen Din­ge in unse­rer hl. Kir­che lau­fen las­sen — frei­lich im Gebet instän­dig beglei­tet — lau­fen las­sen, bis wir viel­leicht ganz unten sind und zum Herrn schrei­en ler­nen — viel­leicht auch man­cher Kir­chen­fürst — wenn ich mir so ein Exem­pel aus­su­chen dürf­te, der adi­pö­se Büchel mit sei­nem Wen­de­hals — bis wir wie­der alle, und ich neh­me mei­ne Wenig­keit vor­an, bis wir wie­der alle zum Herrn schrei­en ler­nen, dass Er sich unser erbar­me und uns erhö­re.

  7. Arti­kel erschie­nen 1991 in der Zei­tung N.D. des Vic­toires

    Zer­stö­rungs­pro­gramm

    Richt­li­ni­en vom Groß­mei­ster der Frei­mau­rer an die katho­li­schen Frei­mau­rer-Bischö­fe. — Effek­ti­ve März 1962 — (the Aggior­no­mien­to of Vati­can II) — Alle Frei­mau­rer­brü­der sol­len über den Fort­schritt die­ser ent­schei­den­den Anwei­sun­gen berich­ten.
    1. Ent­fernt St. Micha­el, den Beschüt­zer der kath. Kir­che, aus allen Gebe­ten inner­halb und außer­halb der hl. Mes­se ein und für alle Mal. Ent­fernt sei­ne Sta­tu­en. Sagt, es lenkt von Chri­stus ab.
    2. Schafft die Buß­übun­gen in der Fasten­zeit ab, wie den Ver­zicht auf Fleisch am Frei­tag oder das Fasten. Ver­hin­dert jeden Akt der Selbst­ver­leug­nung. An die Stel­le sol­len Akte der Freu­de, des Glücks und der Näch­sten­lie­be tre­ten. Sagt: „Chri­stus hat schon den Him­mel für uns ver­dient“ und „daß alle mensch­li­chen Anstren­gun­gen nutz­los sind“. Sagt ihnen: „sie sol­len die Sor­ge um ihre Gesund­heit ernst neh­men“. Ermu­tigt den Ver­zehr von Fleisch, beson­ders Schwei­ne­fleisch.
    3. Weist pro­te­stan­ti­sche Pasto­ren an, die hl. Mes­se zu über­prü­fen und zu entsa­kra­li­sie­ren. Sät Zwei­fel an der Real­prä­senz (der Eucha­ri­stie) und bekräf­tigt, daß die Eucha­ri­stie — näher am Glau­ben der Pro­te­stan­ten — nur Brot und Wein und nur sym­bo­lisch gemeint ist. — Setzt Pro­te­stan­ten in Semi­na­ren und Schu­len ein. Ermu­tigt Öku­me­ne als den Weg zur Ein­heit. Klagt jeden an, der an die Real­prä­senz glaubt, als sub­ver­siv und unge­hor­sam gegen die Kir­che.
    4. Ver­bie­tet die latei­ni­sche Meß­lit­ur­gie, Anbe­tung und Lie­der, denn sie ver­mit­teln ein Gefühl des Geheim­nis­ses und der Ehr­furcht. Stellt das hin als „Hokus­po­kus“ von Wahr­sa­gern. Die Men­schen wer­den auf­hö­ren, die Prie­ster als Men­schen von über­ra­gen­der Intel­li­genz und als geheim­nis­vol­le Respekts­per­so­nen zu betrach­ten.
    5. Ermu­tigt die Frau­en, in der Kir­che kei­ne Hüte zu tra­gen. Haa­re sind sexy. For­dert Frau­en als Vor­be­ter, Kom­mu­ni­on­hel­fe­rin­nen, Dia­ko­nis­sen und Prie­ster. Stellt es als demo­kra­ti­sche Idee her­aus. Grün­det eine Frau­en­frei­heits­be­we­gung. — Die Kirch­gän­ger sol­len salop­pe Klei­dung tra­gen, damit sie sich dazu­ge­hö­rig füh­len. Das wird die Bedeu­tung der hl. Mes­se her­ab­set­zen.
    6. Hal­tet die Kom­mu­nion­emp­fän­ger davon ab, kniend die Hostie zu emp­fan­gen. Sagt den Eltern und Leh­rern, daß sie die Kin­der davon abhal­ten sol­len, vor und nach dem Kom­mu­nion­emp­fang die Hän­de zu fal­ten. Sagt ihnen, daß Gott sie so liebt wie sie sind und wünscht, daß sie sich voll­kom­men ent­spannt füh­len. Schafft alles Knien und jede Knie­beu­ge in der Kir­che ab. Ent­fernt die Knie­bän­ke. Sagt den Men­schen, daß sie wäh­rend der Mes­se ste­hend ein Zeug­nis geben sol­len.
    7. Hört auf mit der sakra­len Orgel­mu­sik. Bringt Gitar­ren, jüdi­sche Har­fen, Trom­meln und „mit den Füßen stamp­fen“ und „hei­li­ges Geläch­ter“ in die Kir­chen. Das wird die Men­schen von per­sön­li­chen Gebe­ten und Geprä­chen mit Jesus abhal­ten. Gebt Jesus kei­ne
    Zeit, Kin­der zu reli­giö­sem Leben zu beru­fen. Führt lit­ur­gi­sche Tän­ze in auf­rei­zen­der Klei­dung, Spie­le und Kon­zer­te am Altar auf.
    8. Nehmt den Lie­dern zur Mut­ter­got­tes und zu St. Joseph den sakra­len Cha­rak­ter. Bezeich­net ihre Ver­eh­rung als Göt­zen­dienst! Macht die­je­ni­gen, die dar­auf behar­ren, lächer­lich. — Führt pro­te­stan­ti­sche Lie­der ein! Das wird den Anschein erwecken, daß die kath. Kir­che end­lich zugibt, daß der Pro­te­stan­tis­mus die wah­re Reli­gi­on ist oder wenig­stens der kath. Kir­che gleich ist.
    9. Schafft alle Hym­nen ab, auch die zu Jesus, denn die erin­nern die Men­schen an ihre glück­li­che Kind­heit, die sie dann wie­der­um an den Frie­den erin­nert, des­sen Wur­zel das stren­ge Leben der Selbst­ver­leug­nung und Buße für Gott war. Bringt nur neue Lie­der hin­ein, um die Men­schen zu über­zeu­gen, daß die frü­he­ren Riten irgend­wie falsch waren. Ver­ge­wis­sert euch, daß in jeder hl. Mes­se wenig­stens ein Lied ist, das Jesus nicht erwähnt, son­dern nur über die Lie­be zu den Men­schen spricht. Die Jugend wird davon begei­stert sein, über die Lie­be zum Näch­sten zu hören. Pre­digt über Lie­be, über Tole­ranz und Ein­heit. Erwähnt Jesus nicht. Ver­bie­tet jed­we­de Ver­kün­di­gung über die Eucha­ri­stie.
    10. Ent­fernt alle Hei­li­gen­re­li­qui­en von den Altä­ren, und dann ent­fernt die Altä­re selbst. Ersetzt sie durch heid­ni­sche, unge­seg­ne­te Tische, die gebraucht wer­den kön­nen, um leben­de Opfer bei Satans­mes­sen dar­zu­brin­gen. Hebt das Kir­chen­ge­setz auf, das sagt, hei­li­ge Mes­sen kön­nen nur an Altä­ren gele­sen wer­den, die Reli­qui­en ent­hal­ten.
    11. Hört auf mit der Pra­xis, die hl. Mes­se vor dem hl. Sakra­ment im Taber­na­kel zu fei­ern. Erlaubt kei­ne Taber­na­kel auf den Altä­ren, die zur hl. Mes­se benutzt wer­den. — Der Tisch soll wie ein Eßtisch aus­se­hen. Er soll trans­por­ta­bel sein um anzu­deu­ten, daß er nichts Hei­li­ges ist, son­dern einem dop­pel­ten Zweck die­nen soll. für irgend etwas, wie z.B. als Kon­fe­renz­tisch oder um Kar­ten dar­an zu spie­len.
    Spä­ter stellt wenig­stens einen Stuhl an die­sen Tisch. Der Prie­ster soll dar­auf sit­zen, um nach der Kom­mu­ni­on anzu­deu­ten, daß er sich nach sei­nem Mahl aus­ruht. Der Prie­ster soll sich bei der hl. Mes­se nie­mals knien noch Knie­beu­gen machen.
    Man kniet nicht bei Mahl­zei­ten. Der Stuhl des Prie­sters soll anstel­le des Taber­na­kels ste­hen. Ermu­tigt die Leu­te, den Prie­ster zu ver­eh­ren (bzw. anzu­be­ten) und nicht die Eucha­ri­stie und ihm zu gehor­chen statt der Eucha­ri­stie. Sagt ihnen, der Prie­ster ist Chri­stus, ihr Haupt. Setzt die Taber­na­kel in einen ande­ren Raum, außer Sicht­wei­te.
    12. Laßt die Hei­li­gen vom Kir­chen­ka­len­der ver­schwin­den, immer eini­ge zur gewis­sen Zeit. Ver­bie­tet den Prie­stern über die Hei­li­gen zu pre­di­gen, es sei denn, sie sind im Evan­ge­li­um genannt. Sagt ihnen, die Pro­te­stan­ten, die viel­leicht in der Kir­che sind, wür­den Anstoß dar­an neh­men. Ver­mei­det alles, was die Pro­te­stan­ten stört.
    13. Beim Lesen des Evan­ge­li­ums laßt das Wort „hei­lig“ aus, z.B. „Evan­ge­li­um nach dem hei­li­gen Johan­nes“. Sagt ein­fach nur: „Evan­ge­li­um nach Johan­nes“. Die­ses wird den Leu­ten andeu­ten, daß sie sie nicht mehr ver­eh­ren sol­len. Schreibt lau­fend neue Bibeln, bis sie iden­tisch sind mit den pro­te­stan­ti­schen Bibeln. Laßt das Wort „Hei­lig“ beim Hei­li­gen Geist weg. Die­ses wird den Weg öff­nen. Betont die femi­ni­ne Natur Got­tes als einer lie­ben­den Mut­ter. Erlaubt nicht den Gebrauch des Wor­tes „Vater“.
    14. Laßt alle per­sön­li­chen Gebet­bü­cher ver­schwin­den und zer­stört sie. Dann wer­den auch die Lita­nei­en zum Hl. Her­zen Jesu, zur Mut­ter­got­tes und zu St. Joseph weg­fal­len und auch die Vor­be­rei­tung auf die hl. Kom­mu­ni­on. Auch die Dank­sa­gung nach der Kom­mu­ni­on wird dann über­flüs­sig sein.
    15. Laßt auch alle Sta­tu­en und Bil­der von Engeln ver­schwin­den. War­um sol­len die Sta­tu­en unse­rer Fein­de her­um­ste­hen? — Nennt es Mythen oder Gute-Nacht-Geschich­ten. Erlaubt nicht, über die Engel zu spre­chen, denn es wird unse­re pro­te­stan­ti­schen Mit­glie­der absto­ßen.
    16. Schafft den klei­nen Exor­zis­mus für Teu­fels­aus­trei­bun­gen ab; arbei­tet hart dar­an, ver­kün­det, daß es kei­ne Teu­fel gibt. Sagt, daß es die Art und Wei­se der Bibel ist, so das Böse zu bezeich­nen, und es kann kei­ne gute Geschich­te geben ohne einen Böse­wicht. Dann wer­den sie auch nicht an die Höl­le glau­ben und wer­den sich nie­mals fürch­ten, dort­hin zu kom­men. — Sagt, daß die Höl­le nichts ande­res ist, als von Gott ent­fernt zu sein; und was ist dar­an so schlimm, da es doch sowie­so das glei­che Leben ist, wie hier auf der Erde.

  8. 17. Lehrt, daß Jesus nur ein Mensch war, der Brü­der und Schwe­ster hat­te, und daß er das Estab­lish­ment gehaßt hat. Sagt, daß er die Gesell­schaft von Pro­sti­tu­ier­ten lieb­te, beson­ders von Maria Mag­da­le­na. Sagt, daß er kei­ne Ver­wen­dung für Kir­chen und Syn­ago­gen hat­te. Sagt, daß er den Rat gab, Kir­chen­füh­rern nicht zu gehor­chen. Sagt, daß er ein gro­ßer Leh­rer war, der aber auf Irr­we­ge kam, als er den Kir­chen­leh­rern unge­hor­sam wur­de. Ent­mu­tigt das Gespräch über das Kreuz als Sieg, son­dern beschreibt es als eine Nie­der­la­ge.
    18. Erin­nert euch dar­an, daß ihr Non­nen zur Auf­ga­be ihrer Beru­fung brin­gen könnt, wenn ihr euch an ihre Eitel­keit, ihren Charme und ihre Schön­heit wen­det. Laßt sie ihre Habi­te ändern, das wird sie auto­ma­tisch dazu brin­gen, ihre Rosen­krän­ze weg­zu­wer­fen. Zeigt der Welt, daß es Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten in ihren Klö­stern gibt. Das wird ihre Beru­fun­gen aus­trock­nen. Sagt den Non­nen, daß sie nicht akzep­tiert wer­den, wenn sie nicht auf ihren, Habit, ver­zich­ten. Bringt das Tra­gen von Habi­ten auch bei den Men­schen in Miß­kre­dit.
    19. Ver­brennt alle Kate­chis­men. Sagt den Reli­gi­ons­leh­rern, daß sie leh­ren sol­len, Got­tes Men­schen zu lie­ben, anstatt Gott zu lie­ben. Es ist ein Zei­chen der Rei­fe, offen zu lie­ben. Laßt das Wort „Sex“ ein all­täg­li­ches Wort in den Reli­gi­ons­klas­sen wer­den. Macht eine neue Reli­gi­on aus dem „Sex“.
    Führt Sex­bil­der in den Reli­gi­ons­un­ter­richt ein, um die Kin­der die Fak­ten zu leh­ren. Ver­ge­wis­sert euch, daß die Bil­der deut­lich sind. Ermu­tigt die Schu­len, fort­schritt­li­che Den­ker in der Sex­er­zie­hung zu sein. Führt die Sex­er­zie­hung durch die bischöf­li­chen Behör­den ein, so wer­den die Eltern nichts dage­gen haben.
    20. Schließt alle katho­li­schen Schu­len, indem ihr die Schwe­stern­be­ru­fun­gen ver­min­dert. Sagt den Schwe­stern, daß sie unter­be­zahl­te Sozi­al­ar­bei­ter sind, und die Kir­che im Begriff ist, sie abzu­schaf­fen. Besteht dar­auf, daß die kath. Lai­en­leh­rer das glei­che Gehalt bekom­men wie die in den Regie­rungs­schu­len. Beschäf­tigt nicht-katho­li­sche Leh­rer. Prie­ster müs­sen das glei­che Gehalt bekom­men wie ent­spre­chen­de welt­li­che Beam­te.
    Alle Prie­ster müs­sen ihre prie­ster­li­che Klei­dung und ihre Kreu­ze able­gen, so daß sie von allen ange­nom­men wer­den kön­nen. Macht die­je­ni­gen Prie­ster lächer­lich, die sich nicht dar­an hal­ten.
    21. Ver­nich­tet den Papst, indem ihr sei­ne Uni­ver­si­tä­ten zer­stört. Trennt die Uni­ver­si­tä­ten vom Papst, in dem ihr sagt, die Regie­rung wür­de sie dann unter­stüt­zen. Ändert die Namen der reli­giö­sen Insti­tu­te in pro­fa­ne Namen, statt „Imma­cu­la­ta-Con­cep­tio-Schu­le“ sagt z.B. „Ina­va­le-Hoch­schu­le“. Nennt das öku­me­nisch. — Errich­tet öku­me­ni­sche Abtei­lun­gen in allen Diö­ze­sen. Sorgt für deren pro­te­stan­ti­sche Kon­trol­len.
    Erlaubt kei­ne Gebe­te für den Papst oder zu Maria, da sie die Öku­me­ne ent­mu­ti­gen. Ver­kün­det, daß die Orts­bi­schö­fe die zustän­di­gen Auto­ri­tä­ten sind. Sagt, daß der Papst nur eine Reprä­sen­ta­ti­ons­fi­gur ist. Sagt den Men­schen, das Leh­ren des Pap­stes die­ne nur der Unter­hal­tung, habe aber sonst kei­ne Bedeu­tung.
    22. Greift die Auto­ri­tät des Pap­stes an, indem ihr eine Alters­gren­ze sei­nes Amtes setzt. Setzt sie all­mäh­lich her­ab., Sagt, daß ihr ihn vor der Über­ar­bei­tung bewah­ren wollt.
    23. Seid kühn. Schwächt den Papst, indem ihr Bischofs­syn­oden ein­rich­tet. Der Papst wird dann nur eine Reprä­sen­ta­ti­ons­fi­gur sein, wie in Eng­land, wo das Ober- und Unter­haus regie­ren und die Köni­gin von dort ihre Befeh­le bekommt.
    Dann schwächt die Auto­ri­tät des Bischofs, indem ihr eine Gegen­in­sti­tu­ti­on auf Prie­ster­ebe­ne errich­tet. Sagt, die Prie­ster bekom­men so die Aner­ken­nung, die sie ver­die­nen.
    Dann schwächt die Auto­ri­tät des Prie­sters durch Auf­stel­len von Lai­en­grup­pen, (Pfarr­ge­mein­de­rä­te) die den Prie­ster beherr­schen. Es wird soviel Haß dadurch ent­wickelt, daß sogar Kar­di­nä­le die Kir­che ver­las­sen, so daß die Kir­che nun demo­kra­tisch ist .… . . die Neue .… .
    24. Redu­ziert die Beru­fun­gen zum Prie­ster dadurch, daß die Lai­en die Ehr­furcht vor ihnen ver­lie­ren. Ein Skan­dal eines Prie­sters in der Öffent­lich­keit wird Tau­sen­de Beru­fun­gen ver­nich­ten.
    Lobt abge­fal­le­ne Prie­ster, die wegen der Lie­be zu einer Frau, alles auf­ge­ge­ben haben. Nennt sie hero­isch, hel­den­haft. Ehrt die lai­sier­ten Prie­ster als wah­re Mär­ty­rer, die so unter­drückt wur­den, daß sie es nicht län­ger ertra­gen konn­ten.
    Ver­ur­teilt es auch als einen Skan­dal, daß unse­re Frei­mau­rer­brü­der im Prie­ster­amt bekannt gemacht und ihre Namen ver­öf­fent­licht“ wer­den sol­len. Seid tole­rant gegen die Homo­se­xua­li­tät bei Prie­stern. Sagt den Men­schen, daß die Prie­ster ein­sam sind.
    25. Beginnt damit, Kir­chen wegen Prie­ster­man­gels zu schlie­ßen. Nennt es wirt­schaft­lich und gute Geschäfts­pra­xis.
    Sagt, daß Gott über­all Gebe­te erhört. So sind Kir­chen extra­va­gan­te Geld­ver­schwen­dung. Schließt zuerst die Kir­chen, in denen alt­mo­di­sche Tra­di­tio­nen prak­ti­ziert wer­den.
    26. Nutzt Lai­en­kom­mis­sio­nen und Prie­ster, die schwach im Glau­ben sind, die jede Mari­en­er­schei­nung und jedes angeb­li­che Wun­der, beson­ders von St. Micha­el, dem Erz­engel, schnell ver­dam­men und ver­ur­tei­len.
    Seid abso­lut sicher, daß nichts hier­von, was auch immer, die Aner­ken­nung nach Vati­ca­num II bekommt. Nennt es unge­hor­sam gegen­über der Auto­ri­tät, wenn irgend­ei­ner den Bot­schaf­ten folgt oder sogar dar­über nach­denkt. Bezeich­net die Seher als unge­hor­sam gegen­über der kirch­li­chen Auto­ri­tät. Bringt ihren guten Namen in Ver­ruf, dann wird es kei­nem ein­fal­len, ihre Bot­schaft zu beach­ten.
    27. Wählt einen Anti­papst. Sagt, daß er die Pro­te­stan­ten in die Kir­che zurück­bringt, und viel­leicht sogar die Juden.
    Ein Anti­papst kann gewählt wer­den, wenn man den Bischö­fen das Wahl­recht gibt. Es wer­den dann so vie­le Päp­ste gewählt wer­den, daß der Anti­papst als Kom­pro­miß ein­ge­setzt wird. — Sagt, daß der rich­ti­ge Papst gestor­ben ist.
    28. Besei­tigt die Beich­te vor der ersten Hei­li­gen Kom­mu­ni­on für den 2. und 3. Jahr­gang der Kin­der, so daß sie sich nichts aus der Beich­te machen, wenn sie in die 4. und 5. Klas­se und dann in die höhe­ren Klas­sen gehen. Die Beich­te wird dann ver­schwin­den. Führt Grup­pen­beich­ten – Buß­an­dach­ten — (in Stil­le) ein, mit Grup­pen­ab­so­lu­ti­on. Sagt den Leu­ten, daß es aus Prie­ster­man­gel geschieht.
    29. Laßt Frau­en und Lai­en die Kom­mu­ni­on aus­tei­len. Sagt, daß dies die Zeit der Lai­en ist. Beginnt damit, die Kom­mu­ni­on in die Hand zu geben wie die Pro­te­stan­ten, anstatt auf die Zun­ge. Sagt, daß Chri­stus es in der glei­chen Wei­se getan hat.
    Sam­melt eini­ge Hosti­en für „Schwar­ze Mes­sen“ in unse­ren Tem­peln. Dann gebt an die Stel­le der per­sön­li­chen Kom­mu­ni­on eine Scha­le von Obla­ten, die man mit nach Hau­se neh­men kann. Sagt, so wird man die Geschen­ke Got­tes mit in das täg­li­che Leben neh­men. Bringt Kom­mu­nion­au­to­ma­ten an und nennt sie Taber­na­kel. -
    Sagt, daß das Zei­chen des Frie­dens gege­ben wer­den muß. Ermu­tigt die Leu­te umher­zu­ge­hen, um die Andacht und das Gebet zu unter­bre­chen. Macht kei­ne Kreuz­zei­chen, statt des­sen aber ein Frie­dens­zei­chen. Sagt, daß Chri­stus auch hin­aus­ging, um sei­ne Jün­ger zu grü­ßen. Erlaubt kei­ne Andacht zu die­ser Zeit. — Prie­ster sol­len den Rücken zur Eucha­ri­stie keh­ren und dem Volk die Ehre geben.
    30. Nach­dem der Anti­papst gewählt wor­den ist, löst die Bischofs­syn­oden auf und auch die Prie­ster­ver­ei­ni­gun­gen und die Pfarr­gre­mi­en. Ver­bie­tet allen Geist­li­chen neue Richt­li­ni­en ohne Erlaub­nis in Fra­ge zu stel­len. Sagt, daß Gott die Demut liebt und die­je­ni­gen haßt, die nach Ehre suchen. Beschul­digt alle, die Fra­gen stel­len, des Unge­hor­sams gegen­über der kirch­li­chen Auto­ri­tät. Ent­mu­tigt den Gehor­sam gegen Gott.
    Sagt den Men­schen, daß sie die­sen Kir­chen­füh­rern gehor­chen müs­sen.
    31. Gebt dem Papst (Anti­papst) die höch­ste Macht, um sei­ne Nach­fol­ger aus­zu­wäh­len. Befehlt unter Stra­fe der Exkom­mu­ni­ka­ti­on allen, die Gott lie­ben, das Zei­chen des Tie­res zu tra­gen. — Nennt es nicht: „Zei­chen des Tie­res“.
    Das Kreuz­zei­chen soll nicht mehr benutzt oder gemacht wer­den über oder durch Men­schen. (es soll nicht mehr geseg­net wer­den). Das Kreuz­zei­chen zu machen wird dann als Göt­zen­dienst und Unge­hor­sam bezeich­net wer­den.
    32. Erklärt die frü­he­ren Dog­men für falsch, außer dem Dog­ma der Unfehl­bar­keit des Pap­stes. Sagt daß Jesus Chri­stus ein Revo­lu­tio­när war, der es nicht geschafft hat. Sagt, daß der wah­re Chri­stus bald kom­men wird. Nur dem gewähl­ten Anti­papst muß gehorcht wer­den. Sagt den Men­schen, daß sie sich nie­der­beu­gen müs­sen, wenn sein Name genannt wird.
    33. Befehlt allen Unter­ge­be­nen des Pap­stes in „Hei­li­gen Kreuz­zü­gen“ zu kämp­fen, um die eine „Welt­re­li­gi­on“ zu ver­brei­ten. — Satan weiß, wo alles ver­lo­re­ne Gold ist. Erobert erbar­mungs­los die Welt!
    Das wird der Mensch­heit brin­gen, wonach sie sich immer gesehnt hat:
    „Die gol­de­ne Zeit des Frie­dens.“
    (Ende des frei­maue­ri­schen Edikts gegen die katho­li­sche Kir­che)

  9. Es wäre inter­es­sant ein­mal zu Fra­gen wie das neue Den­ken der Kir­che zur Öko­lo­gie logisch mit Ihrem Auf­ruf zur gren­zen­lo­se Auf­nah­me von Flücht­lin­gen z.B. nach Deutsch­land in Ein­klang zu brin­gen ist. Es darf dar­an erin­nert wer­den, dass Deutsch­land mit Aus­nah­me eini­ger euro­päi­scher Klein­staa­ten, wie Bel­gi­en, Hol­land, das am dich­te­sten bevöl­ker­te Land in Euro­pa ist. 226 Einwohner/km2 (81 Mil­lio­nen Ein­woh­ner bei nur 357000 km²). Betrach­ten wir dage­gen ein Land wie Syri­en (von Liby­en oder dem Irak ganz zu schwei­gen). Syri­en hat eine Bevöl­ke­rung von 22,8 Mil­lio­nen Ein­woh­ner bei 185180 km², Bevöl­ke­rungs­dich­te 123 Einwohner/km2. Seit Beginn des Bür­ger­krie­ges gibt es in Syri­en 6,5 Mil­lio­nen Bin­nen­flücht­lin­gen (Sta­ti­sti­sche Anga­ben aus dem Fischer Welt­al­ma­nach 2015). Wie öko­lo­gisch sinn­voll ist es denn in die­sem oder in den näch­sten Jah­ren 6,5 Mil­lio­nen poten­ti­el­le syri­sche Ein­wan­de­rer nach Deutsch­land zu holen und dage­gen das schwach besie­del­te Syri­en zu ent­völ­kern? Dann steigt die Bevöl­ke­rung in Deutsch­land auf annä­hernd 90 Mil­lio­nen, und Syri­en ver­liert 1/3 sei­ner Bevöl­ke­rung. In den 1980er Jah­ren hat­ten die Grü­nen in Deutsch­land ihre Pro­gram­ma­tik auf den Schutz des deut­schen Wal­des, der Gewäs­ser, der Luft (Ozon und Fein­staub­be­la­stung) aus­ge­rich­tet. Heu­te hört man dage­gen nichts über die Aus­wir­kun­gen auf die deut­sche Natur einer so dra­sti­schen Zunah­me der in Deutsch­land leben­den Men­schen. Wenn die­se Flücht­lin­gen halb­wegs auf das Niveau eines deut­schen Lebens­stan­dards gebracht wer­den sol­len, so ist natür­lich mit einer Zunah­me von Schad­stoff­emis­sio­nen, Was­ser­ver­brauch, Zer­stö­rung land­wirt­schaft­li­cher Nutz­flä­chen auf Grund des erfor­der­li­chen Neu­woh­nungs­bau usw., zu Rech­nen. In Deutsch­land wer­den die­se Men­schen einen höhe­ren CO2 Abdruck hin­ter­las­sen, als wenn sie wei­ter­hin in ihrer Hei­mat Syri­en gelebt hät­ten. Auch ist damit zu rech­nen, dass die­se Men­schen aus dem Nahen Osten sich beim Kauf eines Wagens nicht wie ein deut­scher Arbei­ter oder Ange­stell­ter mit einem Klein­wa­gen beschei­den wer­den, es muss dann schon ein Auto aus der Ober­klas­se sein. Dau­er­stau wird somit zum Nor­mal­zu­stand auf deut­schen Stra­ssen wer­den. Und zu allen die­sen Öko­lo­gi­schen Kon­se­quen­zen schwei­gen die Grü­nen. Und die Kir­che erklärt auch nicht wie logisch ihr Auf­ruf zur Auf­nah­me von Flücht­lin­gen zu ihrem neu­ent­deck­ten öko­lo­gi­schen Den­ken passt!

  10. https://estomiles.files.wordpress.com/2015/09/2015–08-28-gaia-kevelaer-001.jpg
    Das Bild zeigt einen wich­ti­gen Moment bei der Inter­re­li­giö­sen Friedens”wallfahrt” am 28. August 2015 in Keve­la­er (Nie­der­rhein), ver­an­stal­tet von der ört­li­chen Wall­fahrts­lei­tung, mit Gaia-Kult. Das obe­re Teil des Denk­mals, das die Göt­tin Gaia (grie­chisch “Erde”) zeigt, ist nicht im Bild zu sehen. Die Katho­li­ken den­ken wahr­schein­lich, dass die weib­li­che (?) Figur Maria, die Mut­ter Jesu, dar­stel­le. Den Weg zum Gaia-Göt­zen­kult in der römisch-katho­li­schen Kir­che hat Papst Fran­zis­kus mit sei­ner letz­ten Enzy­kli­ka “Sii lod­a­to” frei­ge­macht.
    Foto: Scan-Bild aus “Keve­lae­rer Blat­t”, Nr. 36 vom 3.9.2015, S. 3
    Dass es hier nicht um ein iso­lier­tes Gesche­hen, um eine zufäl­li­ge Ent­glei­sung geht, zeigt die­ser Arti­kel:
    https://www.katholisches.info/2015/09/07/gaia-statt-kreuz-anbetung-von-mutter-erde/

    • Recht herz­li­chen Dank für die­se schockie­ren­den Quel­len, mei­ne Ur-Groß­tan­te war Non­ne im Klo­ster Keve­la­er, mei­ne Mut­ter hat ihren Rosen­kranz.
      P.S.: Haben Sie die Mari­en­grot­ten der „Ali­ens“ in der Pro­vinz Cor­do­ba gefun­den oder soll ich Ihnen hel­fen?
      + L X IC + Alter alte­ri­us one­ra por­ta­te +

  11. Nach Ihrer Nach­fra­ge habe ich ein vier­ein­halb­mi­nü­ti­ges Video mit Auf­nah­men von (angeb­li­chen) Ali­ens an einer Berg­grot­te in der argen­ti­ni­schen (!) Pro­vinz Cor­do­ba und andern­orts gefun­den und ange­schaut. Bin nicht sicher über die Echt­heit. Aber Echt­heit ange­nom­men, bleibt die Fra­ge nach der Erklä­rung der Phä­no­me­ne. Dass Papst Fran­zis­kus sie ernst nimmt, ist nicht Schrul­lig­keit. Der Vati­kan steckt voll in ihrer Erfor­schung, Stich­wör­ter: Exo-Vati­ca­na, Obser­va­to­ry Mt Gra­ham Ari­zo­na, Telescope Luci­fer. Papst Fran­zis­kus ist so weit gegan­gen, die Ableh­nung von Ali­ens zur Häre­sie zu erklä­ren. Das ist nicht mehr zum Lachen. — Bin zufäl­lig auf die­sen Arti­kel gesto­ßen: jewfacts.com/is-there-life-on-other-planets-according-to-the-bible/

    • Ver­mut­lich war ich zu unge­nau, wie gesagt es gibt kei­ne Ali­ens, das ist ein Hol­ly­wood Phan­tas­ma. Da es also ein mensch­li­ches Phä­no­men und kein mar­sia­ni­sches ist und ich Mari­en­grot­te mein­te, also eine von Men­schen­hand gestal­te­te Stät­te wie man auch eine Kapel­le errich­tet, kom­men Höh­len nicht in Betracht. In der unte­ren Hälf­te des Links sehen Sie die Mari­en­grot­te, dem Kom­men­tar des Ame­ri­ka­ners ist eigent­lich nichts mehr hin­zu­zu­fü­gen, wirft jedoch Fagen auf bezüg­lich media­ler gesteu­er­ter Des­in­for­ma­ti­on.

      http://www.sharkhunters.com/14Arg9.htm

      Drei Din­ge sind rele­vant um all das zu ver­ste­hen: Wer ist Jesus (Name/Vita), wer sind die „wah­ren Juden“ und wer die Syn­ago­ge Satans und drit­tens die Bun­des­la­de. Sobald das letz­te The­ma akut ist sehen sie den Men­schen Got­tes, in einer Hand das Schwert in der ande­ren die Fackel, mit dem Schwert wird dann die Mensch­heit geteilt und auf eine Hälf­te schmeisst er die Fackel; dann kann die gan­ze Welt die­se „Heer­scha­ren des Herrn“ vom „Mars“ in vol­lem Taten­drang erle­ben.
      Ich schlie­sse mit einem Zitat:
      „Glaubt nicht, daß der Deut­sche sei­ne gött­li­che Urhei­mat ver­lo­ren hat. Eines Tages wird er sich wach fin­den am Mor­gen eines unge­heu­ren Schla­fes.“ — F.Nietzsche
      + L X IC + Alter alte­ri­us one­ra por­ta­te +

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