“Genderfluidität“ als Ausdruck des aktuellen sexuellen Chaos

"Genderfluide" Homo-Propaganda
„Gen­der­flu­ide“ Homo-Propaganda

(Lon­don) Die angeb­li­che, neue sexu­el­le Mode jun­ger Eng­län­der sei die “Gen­der­flui­di­tät“. Gemeint ist „Fle­xi­bi­li­tät“ bei der „sexu­el­len Ori­en­tie­rung“, die einer stän­di­gen Ver­än­de­rung unter­lie­ge. Dies sei jeden­falls das „über­ra­schen­de“ (will man der offi­zi­el­len Medi­en­dik­ti­on fol­gen) Ergeb­nis einer von You­Gov durch­ge­führ­ten Umfra­ge. You­Gov ist ein bri­ti­sches Marktforschungsinstitut.

Die Befrag­ten muß­ten sich, laut Huf­fing­ton Post, auf der berüch­tig­ten „Sexua­li­täts-Ska­la“ des pädo-homo­se­xu­el­len „Sexu­al­for­schers“ Alfred Kin­sey ver­or­ten, die von Null (völ­lig hete­ro­se­xu­ell) bis 6 (völ­lig homo­se­xu­ell) reicht.

Von 1.632 befrag­ten Per­so­nen jeg­li­chen Alters, so die Online-Tages­zei­tung, ver­or­te­ten sich „72 Pro­zent der Bri­ten bei Null“, also völ­lig hete­ro­se­xu­ell. 19 Pro­zent gaben eine Zwi­schen­stu­fe von 1–5 an. Von ihnen bezeich­ne­ten sich 15 Pro­zent der hete­ro­se­xu­el­len „Posi­ti­on“ näher; zwei Pro­zent unent­schie­den; zwei Pro­zent mehr homo­se­xu­ell. Vier Pro­zent bezeich­ne­ten sich als „völ­lig homo­se­xu­ell“. Fünf Pro­zent der Befrag­ten, ver­wei­ger­ten die Teilnahme.

Die „Sen­sa­ti­on“ für die Medi­en war ein ande­res „Ergeb­nis“. In der Alters­grup­pe der 18–24-Jährigen hät­ten sich „nur 46 Pro­zent als völ­lig hete­ro­se­xu­ell, sechs Pro­zent als völ­lig homo­se­xu­ell, aber 43 Pro­zent dazwi­schen“ ver­or­tet. Die­sel­be „Ten­denz“, wenn auch deut­lich abge­schwäch­ter, sei auch in der Alters­grup­pe der 26–39-Jährigen erho­ben worden.

Die Kin­sey-Ska­la wur­de erfun­den, weil der wis­sen­schaft­lich inak­zep­ta­ble „Sexu­al­for­scher“ die Zahl der „Homo­se­xu­el­len“ auf­blä­hen woll­te. Das­sel­be Ziel ver­folgt auch die Umfra­ge von You­Gov. Dafür sprich allein schon die Ver­wen­dung der Kin­sey-Ska­la.

Schwerwiegende Schäden durch Gender-Revolution unter jüngeren Generationen

Ergebnis der Erhebung nach der Kinsey-Skala
Ergeb­nis der Erhe­bung nach der Kinsey-Skala

„Die­se Zah­len bestä­ti­gen die schwer­wie­gen­den Schä­den, die von der Gen­der-Revo­lu­ti­on unter den jün­ge­ren Genera­tio­nen ange­rich­tet wer­den. Sie sind Opfer einer häm­mern­den LGBT-Pro­pa­gan­da, die vom mäch­ti­gen und ein­fluß­rei­chen Show­busi­ness und dem Mas­sen­me­di­en-System unter­stützt wird. Es genügt, den Fern­se­her ein­zu­schal­ten, oder irgend­ei­ne mehr oder weni­ger ‚enga­gier­te‘ Tages­zei­tung oder Zeit­schrift zu lesen, um sie pau­sen­lo­se ideo­lo­gi­sche Indok­tri­nie­rung fest­zu­stel­len“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Pop­star Miley Cyrus, der x‑te “Madonna“-Verschnitt, ließ brav wis­sen, daß sie sich “weder in einem Jun­gen noch in einem Mäd­chen iden­ti­fi­zie­re und keinen/keine Part­ne­rIn will, die das tut“. Auch St. Vin­cent, ali­as Annie Erin Clark, wie­der­holt beflis­sen das von Manage­ment und Show­biz gewünsch­te ideo­lo­gi­sche Stan­dard-Sätz­chen: „Ich glau­be an die Flui­di­tät des Geschlechts und der Sexua­li­tät. Ich iden­ti­fi­zie­re mich mit nichts.“

Das nennt sich “sexu­el­le Selbst­be­stim­mung“. Jay Ste­ward, Pro­mo­tor von Gen­de­red Intel­li­gence, drück­te es so aus: „Wir müs­sen die Struk­tu­ren der Geschlechts-Iden­ti­tät und der sexu­el­len Ori­en­tie­rung über­den­ken. (…) Ich glau­be, wir müs­sen alle imstan­de sein, uns auf die Wei­se aus­zu­drücken, die wir für uns am besten hal­ten. Wir ste­hen am Sprung zu einer Gender-Revolution.“

Sol­che revo­lu­tio­nä­ren Strö­mun­gen blei­ben nicht ohne tie­fe Ein­schnit­te und Fol­gen für die Gesell­schaft und die Kul­tur, die von ihren ton­an­ge­ben­den „Eli­ten“ in Rich­tung bereit­wil­li­ge Annah­me der Ver­än­de­run­gen gedrängt werden.

„Geschlechtsneutrales“ Anrede-Kürzel „Mx“

Eini­ge bri­ti­sche Tages­zei­tung ver­wen­den in ihren Arti­keln „it“ oder „they“, um „neu­tra­ler“ zu berich­ten. Glei­ches gilt für das bekann­te Oxford Eng­lish Dic­tion­a­ry in sei­ner jüng­sten Aus­ga­be. Dort fin­det sich die Anre­de „Mx“, um eine „geschlechts­neu­tra­le“ Anga­be zu machen. Die kryp­ti­sche Abkür­zung wur­de erfun­den, um jenen „Raum zu geben“, die sich in kei­ner „tra­di­tio­nel­len Höf­lich­keits­an­re­de“ wie­der­fin­den, die noch auf angeb­lich über­hol­ten sexu­el­len Ste­reo­ty­pen beruh­ten und daher „nicht reprä­sen­ta­tiv für die moder­ne sozia­le Kom­ple­xi­tät“ seien.

Neben Mr, Mrs, Ms und Miss wird es künf­tig auch das para­do­xe „Neu­trum“ Mx geben. Der Umbruch setz­te mit 1968 ein, als es für ver­pönt erklärt wur­de, den Fami­li­en­stand einer weib­li­chen Per­son zu erwäh­nen. Den Auf­takt mach­te im deut­schen Sprach­raum die DDR, die 1971 die Anre­de „Fräu­lein“ unter­sag­te. 1972 folg­te die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land mit einer Anwei­sung an die Beam­ten­schaft, die Erwäh­nung der Anre­de „Fräu­lein“ zu unter­las­sen. Glei­ches gilt für Öster­reich, das etwas spä­ter mit der Abschaf­fung des „Fräu­leins“ folg­te. Euro­pa­weit offi­zi­ell wur­de es 2009, als die EU Richt­li­ni­en für die haus­ei­ge­nen Dol­met­scher aus­gab, in den ver­schie­de­nen Spra­che die Anre­de Fräu­lein zu unter­las­sen und ins­ge­samt kei­ne Anga­ben zum Fami­li­en­stand zu machen. Ein klei­ner Vor­ge­schmack des­sen, was noch kom­men sollte.

Vor US-Präsidentschaftswahlen „Bandbreite menschlicher Sexualität zeigen“

Das The­ma „Gen­der­flui­di­tät“ steht auch im Mit­tel­punkt der Sel­fe­vi­dent­pro­ject, einem auf­fäl­lig stark bewor­be­nen pho­to­gra­phi­schen Pro­jekt, das 2014 star­te­te. Es will das Por­trät von 10.000 Per­so­nen sam­meln, die sich in kei­ne „Kate­go­rie“ der „sexu­el­len Ori­en­tie­rung“ ein­tei­len las­sen. Ziel des Pro­jek­tes ist es, die US-ame­ri­ka­ni­sche Bevöl­ke­rung zum The­ma „Geschlechts­iden­ti­tät“ und „sexu­el­le Ori­en­tie­rung“ zu „sen­si­bi­li­sie­ren“. „Ange­sichts des täg­li­chen media­len Bom­bar­de­ments darf bezwei­felt wer­den, daß es einer sol­chen noch bedarf“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Die 10.000 Bil­der sol­len 2016, „vor den Prä­si­dent­schafts­wah­len“, öffent­lich in Washing­ton gezeigt wer­den. Anschlie­ßend soll dar­aus ein Pho­to­buch wer­den, um der Welt (und den kon­ser­va­ti­ven ame­ri­ka­ni­schen Wäh­lern) „das Gesicht der Band­brei­te der mensch­li­chen Sexua­li­tät zu zeigen“.

Soweit eini­ge Bei­spie­le für das aktu­el­le kul­tu­rel­le Kli­ma in Sachen Sexualität.

„Genderfluidität“ ist „logische Folge einer schizophrenen Ideologie“

Die “Gen­der­flui­di­tät“ stellt, bei nähe­rer Betrach­tung, „die logi­sche Fol­ge einer schi­zo­phre­nen Ideo­lo­gie dar, die prin­zi­pi­ell sexu­el­le Eti­ket­ten und Kate­go­rien ablehnt“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na. Unter die­sem Gesichts­punkt wird jede objek­ti­ve Zuord­nung, und damit die Rea­li­tät selbst, als ein sozio­kul­tu­rel­ler Käfig behaup­tet, aus dem es sich zu befrei­en gel­te. Die „Gen­der­flui­di­tät“ wird im Namen einer gren­zen- und schran­ken­lo­sen Selbst­be­stim­mung des Indi­vi­du­ums zu einer Form der Rebel­li­on gegen jede Art von Norm.

Die För­de­rung der „Gen­der­flui­di­tät“ durch die Gen­der-Ideo­lo­gen stellt letzt­lich „die rea­le Anwen­dung der Cha­os­theo­rie dar, deren Kern die Leug­nung des Ord­nungs­prin­zips und die Behaup­tung des Zufalls in allen Berei­chen ist. In letz­ter Kon­se­quenz führt sie zwangs­läu­fig zur Auf­lö­sung der Sexua­li­tät“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Cor­ris­pon­den­za Romana/Youtube (Screen­shots)

5 Kommentare

  1. Es ist wirk­lich ganz inter­es­sant mit­zu­ver­fol­gen, wie die Homo­se­xu­el­len-Lob­by ganz all­mäh­lich die Kat­ze aus dem Sack lässt. Ganz zu Anfang in den 60er Jah­re stell­ten sie sich als dis­kri­mi­nier­te, ver­fol­ge Min­der­heit dar, wie zur glei­chen Zeit z.B. die Schwar­zen, um dar­zu­le­gen, dass auf Grund einer unver­än­der­li­chen sexu­el­len Ori­en­tie­rung, ihr Ver­hal­ten nicht aus mora­li­schen Grün­den z.B. von den Kir­chen kri­ti­siert wer­den dür­fe. Sie hät­ten ja kei­ne „ande­re Wahl“ als homo­se­xu­ell zu leben. Den Kir­chen­ge­mein­den, die wie die Evan­ge­li­ka­len den Homo­se­xu­el­len die eine Umkehr wünsch­ten Kon­ver­si­ons­the­ra­pien anbie­ten, wer­den aus die­sem Grund eine unmensch­li­che Homo­pho­bie unter­stellt. Jetzt aller­dings, da die Gesell­schaft, ausser kon­ser­va­ti­ven Kräf­ten in den Kir­chen, den Befeh­len der Homo-Lob­by fol­ge lei­stet, wird plötz­lich zur näch­sten Pha­se über­ge­gan­gen und die Argu­men­ta­ti­on ent­spre­chend ange­passt. Jetzt ist plötz­lich die sexu­el­le Ori­en­tie­rung nicht mehr so unver­än­der­lich angeboren
    wie behaup­tet jeder hät­te somit das Poten­zi­al zum Homo­se­xu­el­len und müss­te im Rah­men sei­ner Selbst­be­stim­mung die­se Mög­lich­keit auch aus­pro­bie­ren. Das bestä­tigt nur, das eigent­lich mit der Gen­der-Theo­rie nichts ande­res bezweckt wird als die Homo­se­xua­li­tät zur neu­en ver­bind­li­chen sexu­el­len Norm anstel­le der Ehe zwi­schen Mann und Frau zu machen. Das ent­spricht auch dem Traum gewis­ser Homo­se­xu­el­ler Ideo­lo­gen der 20er Jah­re wie Hans Blü­her und Adolf Brand die Homo­se­xua­li­tät zum Kitt von Män­ner­bün­den zu machen. Nur bestä­tigt aber in beson­de­rer Wei­se die­se Wen­de in der Argu­men­ta­ti­on der Homo­se­xu­el­len- vom Min­der­hei­ten­schutz zum Erstel­len einer all­ge­mein­ver­bind­li­chen neu­en sexu­el­len Norm- im Umkehr­schluss die Moral­leh­re der Kir­che. Homo­se­xu­el­le haben sich in frei­er Wahl und ohne unver­än­der­li­che Anla­ge für die Sün­de ent­schie­den und die Kir­che hat Recht sie zur Umkehr und zur Bekeh­rung aufzurufen!

  2. Mit dem The­ma Gen­der-Ideo­lo­gie wer­den sich die Men­schen noch lan­ge beschäf­ti­gen müssen.
    Chri­sten wer­den es schwer haben sich zu behaup­ten und gegen den Strom zu schwim­men. Die
    öffent­li­che Mei­nung wird so stark sein, dass vie­le die­se Welt­mei­nung über­neh­men wer­den. Durch
    Vor­ar­beit in den Kin­der­gär­ten und Schu­len, wer­den die Jugend­li­chen, weil wenig reli­giö­se Bin-
    dung besteht, es bald als etwas nor­ma­les und posi­ti­ves sehen. Anders den­ken­de wer­den der Dis-
    kri­mi­nie­rung bezich­tigt und bedrängt. Nach wie vor meint der Zeit­ge­nos­se, so eine Entwicklung
    wird es nicht geben und über­se­hen, dass die Din­ge schon am Lau­fen sind. Gott hat den Men-
    schen so geschaf­fen, dass er vom Natur­men­schen sich immer mehr zum Geist­men­schen ent-
    wickelt. Wie man sieht ent­wickelt sich der Mensch zum Tier­reich hin. Das ist jetzt die gro­ße Auf-
    gabe der Kir­che, die Men­schen zu lei­ten und zu ermah­nen, solan­ge es mög­lich ist. Wenn erst
    ent­spre­chen­de Geset­ze ein­ge­führt wor­den sind, ist es zu spät.

      • Eine katho­li­sche face­book-Freun­din hat ihr sechs­jäh­ri­ges Töch­ter­chen dort ein­ge­schult und macht sich Sor­gen. Sie hat an die Gen­der­be­auf­trag­te jetzt eine schrift­li­che Anfra­ge gemacht. Mal sehen, was herauskommt.

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