In Schweden gibt es ein Problem Islam, aber niemand darf es aussprechen

Malmö: 30 Sprengstoffattentate seit Jahresbeginn und das "Nicht-Problem" Islam
Mal­mö: 30 Spreng­stoff­at­ten­ta­te seit Jah­res­be­ginn und das „Nicht-Pro­blem“ Islam

(Stock­holm) Noch immer den­ken ande­re Euro­pä­er bei Schwe­den nicht an Kon­flik­te und inne­re Unru­hen. Ganz im Gegen­teil. Ein Irr­tum. In Mal­mö, der dritt­größ­ten Stadt des skan­di­na­vi­schen Lan­des explo­die­ren Hand­gra­na­ten, wie in kei­ner ande­ren Stadt Euro­pas. Bis­her gab es, wie durch ein Wun­der, kei­ne Toten. Doch die Angst geht um. In der Bevöl­ke­rung herrscht gro­ße Ver­un­si­che­rung. Das hohe Gut siche­rer Stra­ßen auch für Frau­en und Mäd­chen ist in Schwe­dens Städ­ten Ver­gan­gen­heit. Die schwe­di­sche Poli­tik und die mei­nungs­bil­den­den Krei­se des Lan­des haben die­sen Zustand erst mög­lich gemacht, daß die viel­ge­rühm­te Poli­tik der „Groß­zü­gig­keit“ und „Offen­heit“ die Lebens­qua­li­tät der Men­schen zuse­hends verschlechtert.

Wer trainiert in Malmö für den „Ernstfall“?

Die Zahl der Atten­ta­te wird immer grö­ßer: 30 Explo­sio­nen waren es es allein seit Jah­res­be­ginn 2015. 2014 gab es 24 Fäl­le von Hand­gra­na­ten­ein­satz durch Unbe­kann­te. Das jüng­ste Atten­tat erfolg­te am 10. August. Eine Auto­bus­hal­te­stel­le wur­de mit­ten in der Nacht in die Luft gesprengt. Kein Toter, kein Ver­letz­ter, aber Dut­zen­de Fen­ster­schei­ben, die im Umkreis zu Bruch gin­gen und viel Angst.

In Mal­mö gehö­ren Bom­ben­an­schlä­ge und Gewalt inzwi­schen zum All­tag. Die Zie­le der Anschlä­ge schei­nen zufäl­lig gewählt: Park­ga­ra­gen, Park­plät­ze, leer­ste­hen­de Büro­ge­bäu­de, offe­ne Stra­ßen. Es scheint, als wür­de jemand für den „Ernst­fall“ trainieren.

Die Poli­zei ver­folgt offi­zi­ell vor allem die Spur des ille­ga­len Waf­fen­han­dels. Alle sicher­ge­stell­ten Spreng­sät­ze stam­men vom Bal­kan. Die Häu­fung der Fäl­le begann mit der gleich­zei­tig fest­ge­stell­ten Zunah­me ille­ga­ler Waf­fen­lie­fe­run­gen von Däne­mark nach Schwe­den. Mal­mö ist das Tor, das Schwe­den mit Mit­tel­eu­ro­pa ver­bin­det. Der Groß­teil aller Waren, die ins Land kom­men, muß hier durch.

Offizielle Erklärung: Waffenschieber und Rechtsextreme

Nur ein Atten­tat in die­sem Jahr ließ als Motiv einen ras­si­sti­schen oder reli­giö­sen Hin­ter­grund erken­nen. Ein Spreng­satz wur­de gegen ein isla­mi­sches Bet­haus geschleu­dert, in dem Rama­dan gefei­ert wur­de. Auch in die­sem Fall gab es weder Tote noch Ver­letz­te. Die schwe­di­sche Pres­se stürz­te sich auf die­sen Fall und laste­te ihn der extre­men Rech­ten an. Der Medi­en­te­nor lau­te­te: Wenn auch viel­leicht nicht alle die­se Mikro-Atten­ta­te der extre­men Rech­ten ange­la­stet wer­den könn­ten, wür­de die um sich grei­fen­de Unsi­cher­heit vor allem der poli­ti­schen Rech­te nüt­zen. In man­chen Berich­ten schwingt eine kaum zu über­hö­ren­de Unter­stel­lung mit. Gemeint sind die Schwe­den­de­mo­kra­ten, die bei den Reichs­tags­wah­len 2014 mit über 12 Pro­zent ihren Stim­men­an­teil mehr als ver­dop­peln konn­ten. Sie for­dern als ein­zi­ge Reichs­tags­par­tei ein Ende der schran­ken­lo­sen Zuwanderung.

Ins sel­be Horn blies jüngst der Jour­na­list Joa­kim Palmkvist, Autor des Buches Mafia Wars (Krie­ge des orga­ni­sier­ten Ver­bre­chens), in einem Reu­ters-Inter­view: „Die­se Angrif­fe schaf­fen ein Kli­ma des Ter­rors und sind Was­ser auf die Müh­len der extre­men Rech­ten. Das End­ergeb­nis ist es, die Men­schen auf bis­her unge­kann­tem Niveau zu erschrecken.“

25 Jahre Einwanderung: Ein Fünftel der Bewohner Malmös sind Moslems

Moslem-Demonstration in Malmö
Mos­lem-Demon­stra­ti­on in Malmö

Doch da gibt es noch etwas. Etwas wor­über in Schwe­den nie­mand öffent­lich zu spre­chen wagt. Abge­se­hen davon, daß das von Palmkvist „Mafia“ genann­te orga­ni­sier­te Ver­bre­chen, nichts mit Sizi­lia­nern, sehr wohl aber mit Aus­län­dern oder schwe­di­schen Staats­bür­gern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund zu tun hat: Mal­mö beher­bergt die größ­te Grup­pe isla­mi­scher Ein­wan­de­rer. Sie kom­men aus den ver­schie­den­sten Län­dern und machen inzwi­schen bereits ein Fünf­tel der Bevöl­ke­rung aus. Vor 25 Jah­ren lag ihr Anteil fak­tisch noch bei Null.

Ange­sichts die­ser Fak­ten ist es nicht schwer, sich das Sze­na­rio eth­ni­scher und reli­giö­ser Span­nun­gen vor­zu­stel­len. Die Schuld wird dem orga­ni­sier­ten Ver­bre­chen der Waf­fen­schie­ber und der poli­ti­schen Rech­ten zuge­schrie­ben. Hin­ter der Chif­fre „Waf­fen­schie­ber“ ver­birgt sich jedoch die­sel­be Quel­le. Das Phä­no­men ist neu und ist unter die Fol­ge­wir­kun­gen der Mas­sen­ein­wan­de­rung zu zählen.

Schwedens Fähigkeit, das Problem Islam „unsichtbar“ wegzuretuschieren

Schwe­den hat in der Ver­gan­gen­heit bewie­sen, durch­aus geschickt zu sein, wenn es dar­um geht, das Pro­blem Islam „unsicht­bar“ zu machen. Und doch gibt es ein isla­mi­sches Pro­blem, auch wenn es das Estab­lish­ment nicht wahr­ha­ben will. In Schwe­den ist es ver­bo­ten, den eth­ni­schen oder reli­giö­sen Hin­ter­grund von Straf­tä­tern zu erwäh­nen. Sogar eth­nisch und reli­gi­ös auf­ge­schlüs­sel­te Sta­ti­sti­ken sind ver­bo­ten. Angeb­lich, um jede Form von Vor­ur­tei­len zu ver­mei­den. Sol­che staat­li­chen Ein­grif­fe in die Mei­nungs- und Pres­se­frei­heit besei­ti­gen jedoch nicht Pro­ble­me, son­dern ver­stecken sie nur. Die Vor­ur­tei­le der Ein­wan­de­rer besei­ti­gen sie schon gar nicht.

Es gibt in Schwe­den Grup­pen, wie die Schwe­den­de­mo­kra­ten, die sol­che Maß­nah­men für kon­tra­pro­duk­tiv, ja schäd­lich für das Staats­we­sen, für Ord­nung und Sicher­heit und das All­ge­mein­wohl hal­ten. Durch poli­tisch kor­rek­te Schreib‑, Rede- und Denk­ver­bo­te wür­den die Pro­ble­me nur auf­ge­scho­ben, statt sie anzu­spre­chen, um sie einer Lösung zuzu­füh­ren. Das wer­de sich ein­mal rächen. Die sozia­le Äch­tung sol­cher Mei­nun­gen ist jedoch groß. Die ande­ren Par­tei­en haben um die Schwe­den­de­mo­kra­ten einen cor­don sani­taire gezo­gen und las­sen die Öffent­lich­keit jeden Tag wis­sen, wie „unmög­lich“ und „inak­zep­ta­bel“ sie sei­en, wes­halb man sich mit der Mei­nung und Kri­tik erst gar nicht befas­sen müsse.

Das „Nicht-Problem“ Islam und Mikael Skrà¥mo alias Abdul Samad Al-Swedi

Abdul Samad Al Swedi Mikael Skrà¥mo
Abdul Samad Al Swe­di Mika­el Skrà¥mo

Laut schwe­di­scher Regie­rung und Medi­en gibt es näm­lich kein isla­mi­sches Pro­blem. Nur im Inter­net kann man etwas hin­ter die Kulis­sen blicken. Es war der Blog­ger Torb­jörn Jer­ler­up, der im ver­gan­ge­nen Juni über Mika­el Skrà¥mo berich­te­te. Skrà¥mo ist Schwe­de und kein Ein­wan­de­rer. Er kon­ver­tier­te zum Islam und ging nach Syri­en, um für den Isla­mi­schen Staat (IS) zu kämp­fen. Skrà¥mo, der sich nun Abdul Samad Al-Swe­di nennt, ver­öf­fent­lich­te meh­re­re Auf­ru­fe im Inter­net, auch über Face­book. Anfang Juni schrieb er: „Die Mos­lems in Schwe­den wer­den immer mehr aus­ge­grenzt wer­den. Anstatt euch dar­auf zu beschrän­ken, ein T‑Shirt anzu­zie­hen und an die Orte zu gehen, die Allah am mei­sten haßt, nur um Pro­se­ly­ten zu machen, soll­tet ihr mit einer Bom­be hin­ge­hen. Ladet euch Inspi­re [die Online-Zeit­schrift von Al-Qai­da mit Anlei­tun­gen zur Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung von Atten­ta­ten] her­un­ter und beginnt mit dem Bau von Bom­ben. Nehmt ein­fa­ches Mate­ri­al, das ihr in jedem Ica- und Coop-Super­markt bekom­men könnt. Es ist Zeit zu zei­gen, wem die­se Welt gehört!“

Ange­sichts sol­cher Bot­schaf­ten scheint es kei­nes­wegs mehr so sicher, wie Medi­en und Poli­tik behaup­ten, daß die zahl­rei­chen Spreng­stoff­at­ten­ta­te in Schwe­den auf das Kon­to von Waf­fen­schie­bern und Rechts­ex­tre­men gehen. Wie vie­le der Atten­ta­te auf isla­mi­sche Täter zurück­ge­hen, kann nicht gesagt wer­den. Es scheint, als gäbe es eine Wei­sung des Innen­mi­ni­ste­ri­ums an die Poli­zei, zumin­dest öffent­lich kei­ne Hin­wei­se auf eine isla­mi­sche Täter­schaft auch nur anzudeuten.

„Kein anderes Land läßt so leicht Haßprediger ihre Botschaft verbreiten“

Wer Schwe­den bereist, weiß, daß es ein isla­mi­sches Pro­blem gibt. Die Fra­ge ist, ob und wann die Poli­tik bereit ist, die­ses Pro­blem beim Namen zu nen­nen. Skrà¥mo ist nicht der ein­zi­ge Haß­pre­di­ger in Schwe­den. Aje Carl­bom, Assi­stenz­pro­fes­sor für Sozia­le Anthro­po­lo­gie am Mal­mö Col­le­ge, sag­te: „Die jun­gen Akti­ven der Sala­fi­sten­grup­pen [Sun­ni­ten] betrach­ten die Welt, die sie umgibt als Ter­ri­to­ri­um, das isla­mi­siert wer­den muß“. Sie nut­zen dazu vor­erst fried­li­che Tech­ni­ken des Pro­se­ly­tis­mus. „Sie ver­brei­ten den Islam, indem sie beson­de­re Ver­kaufs­tech­ni­ken ler­nen, die auf Gesprächs­kon­trol­le und das Ver­mei­den schwie­ri­ger Situa­tio­nen abzielen.“

Der Exper­te für den Islam in Euro­pa, Hara Rafiq, Vor­sit­zen­der der Quil­liam Foun­da­ti­on erklär­te: „Schwe­den erlaubt weit mehr als ande­re Län­der, daß Haß­pre­di­ger ins Land kom­men und Reden hal­ten kön­nen, um ihre Bot­schaft zu verbreiten“.

Sicherheitstagung: 100 Dschihadisten als „Flüchtlinge“ zurückgekehrt — 60.000 schwedische Reisepässe verschwunden

Mikael Skrà¥mo  vor der Fahne des Islamischen Staates
Mika­el Skrà¥mo vor der Fah­ne des Isla­mi­schen Staates

Auf einer Tagung am ver­gan­ge­nen 8. Mai am Insti­tut für Außen­po­li­tik in Stock­holm wur­den Sicher­heits­ex­per­ten deut­li­cher: Die Rekru­tie­rung jun­ger Schwe­den durch Dschi­ha­di­sten­grup­pen schrei­tet in einem so schnel­len Tem­po vor­an, daß die Kapa­zi­tä­ten der Ord­nungs­kräf­te über­for­dert sind. Die schwe­di­sche Poli­zei kennt die Iden­ti­tät von min­de­stens 300 Per­so­nen aus Schwe­den, die sich den Dschi­ha­di­sten ange­schlos­sen haben und in deren Rei­hen in Syri­en und im Irak kämp­fen. Ein Kampf, der auch gegen die Chri­sten des Nahen Ostens geführt wird. 35 oder 40 von ihnen wur­den im Kampf getö­tet, mehr als 100 sind inzwi­schen jedoch nach Schwe­den zurück­ge­kehrt. Von eini­gen wis­se man, daß sie Befeh­le erhal­ten haben, in Schwe­den und Euro­pa Atten­ta­te durchzuführen.

Die schwe­di­schen Sicher­heits­kräf­te gaben zu, daß die Dschi­ha­di­sten auch als „Flücht­lin­ge“ getarnt nach Schwe­den zurück­ge­kehrt sind, zumal in Schwe­den 90 Pro­zent aller Per­so­nen, die einen Asyl­an­trag stel­len, stän­di­ges Auf­ent­halts­recht erhal­ten. In einer wach­sen­den Zahl von Fäl­len ver­stecken sie sich wort­wört­lich hin­ter „Kin­dern“: Allein im ver­gan­ge­nen Juni haben 1.500 Min­der­jäh­ri­ge in Schwe­den um Asyl ange­sucht. Die Min­der­jäh­ri­gen wür­den vor­aus­ge­schickt. Im näch­sten Schritt kom­men deren erwach­se­ne Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen nach. Wer da alles ins Land kom­me, ent­zie­he sich jeder Kennt­nis. Abge­se­hen davon, sei­en die „Min­der­jäh­ri­gen“ in vie­len Fäl­len gar kei­ne Min­der­jäh­ri­gen, wie die Sicher­heits­ex­per­ten auf der Tagung erklär­ten. Genannt wur­den Fäl­le von angeb­lich 16jährigen, die in Wirk­lich­keit 20jährige sind, doch Schwe­den gewährt stän­di­ge Auf­ent­halts­be­wil­li­gun­gen schnel­ler, als eine Alters­über­prü­fung mög­lich ist. Für eine nach­träg­li­che Aberken­nung bei nach­ge­wie­se­nem Betrug fehlt jeder poli­ti­sche Willen.

Der ara­bi­sche Fern­seh­sen­der Al Aan berich­te­te ver­gan­ge­nen Mai, daß der Isla­mi­sche Staat im Besitz einer gro­ßen Zahl west­li­cher Rei­se­päs­se sei, vor allem schwe­di­scher. Der schwe­di­sche Rei­se­paß ist die per­fek­te Garan­tie für eine unge­hin­der­te Rei­se­tä­tig­keit. Es gibt welt­weit nur ganz weni­ge Län­der, die stren­ge Visa­be­stim­mun­gen gegen­über Bür­gern die­ses skan­di­na­vi­schen Lan­des anwen­den. Laut Schät­zun­gen der schwe­di­schen Poli­zei feh­len der­zeit min­de­stens 60.000 Rei­se­päs­se. Nie­mand weiß, wo sie gelan­det sind. Laut Al Aan befin­det sich zumin­dest ein Teil davon in den Hän­den des Isla­mi­schen Staa­tes (IS).

Muslimische Bildungsstaatsekretärin verbietet Schülern schwedische Fahne

Doch die poli­ti­sche Eli­te des Lan­des ver­blüfft mit ihren „Gegen­maß­nah­men“. Anstatt Roß und Rei­ter zu nen­nen, eine zwin­gen­de Vor­aus­set­zung, um Lösun­gen zu fin­den, zen­su­riert die Regie­rung nicht nur Sta­ti­sti­ken mit eth­ni­schem und reli­giö­sem Hin­ter­grund von Straf­tä­tern. Das Unter­richts­mi­ni­ste­ri­um hat eine noch weit „bes­se­re“ Metho­de gefun­den, einer Radi­ka­li­sie­rung jun­ger Mos­lems vor­zu­beu­gen: ein Ver­bot, die schwe­di­sche Fah­ne in Klas­sen­zim­mern zu zeigen.

Die schwe­di­sche Fah­ne Sve­ri­ges flag­ga ent­hält das Kreuz der Kreuz­fah­rer. Ein „zu“ christ­li­ches Sym­bol, das man Mos­lems nicht zumu­ten kön­ne, schließ­lich könn­te es deren Gefüh­le ver­let­zen, wie das sozi­al­de­mo­kra­tisch geführ­te Mini­ste­ri­um ver­lau­ten ließ. Doch es kam noch erstaun­li­cher: Das Ver­bot wur­de damit begrün­det, daß es sich schließ­lich bei der schwe­di­schen Fah­ne, wohl­ge­merkt ein staat­li­ches Hoheits­zei­chen, um ein „natio­na­li­sti­sches“ Sym­bol hand­le, das aus­län­di­sche Schü­ler sich aus­ge­grenzt füh­len las­sen könnte.

Unter­richts­mi­ni­ster ist seit Okto­ber 2014 der Grü­ne Gustav Fri­do­lo­lin, für den Sekun­dar­schul­be­reich ist als Staats­se­kre­tä­rin die Sozi­al­de­mo­kra­tin Aida Had­zia­lic, selbst sun­ni­ti­sche Mus­li­min, zustän­dig. Die 1987 gebo­re­ne Bos­nia­kin kam im Alter von fünf Jah­ren wäh­rend des Jugo­sla­wi­en­krie­ges mit ihrer Fami­lie nach Schwe­den und fand bereit­wil­li­ge Auf­nah­me. Heu­te dankt sie es im Gleich­schritt mit ihrem grü­nen Mini­ster­kol­le­gen mit größt­mög­li­cher Distan­zie­rung von allem Schwe­di­schen. Die rot-grü­ne Min­der­hei­ten­re­gie­rung ist jedoch so krampf­haft bemüht, Aus­län­der­freund­lich­keit zu demon­strie­ren, daß sie selbst sol­che Akti­vi­tä­ten auf Regie­rungs­ebe­ne dul­det, die von man­chen sogar als staats­feind­lich ein­ge­stuft wer­den könnten.

„Maßnahmen“ gegen Radikalisierung moslemischer Jugendlicher

Aus der­sel­ben Ecke lie­gen auch Vor­schlä­ge vor, die schwe­di­sche Natio­nal­hym­ne zu ändern, weil ihr Text zu „natio­na­li­stisch“ und „impe­ria­li­stisch“ und über­haupt zu „schwe­disch“ sei. Die luthe­ri­sche Kir­che Schwe­dens erweist sich völ­lig unfä­hig, eine vom lin­ken Main­stream unab­hän­gi­ge Posi­ti­on zu formulieren.

Ein schwe­di­scher Schü­ler, der mit einem T‑Shirt in den Natio­nal­far­ben zur Schu­le kommt, ris­kiert nun jeden­falls einen Ver­merk im Klas­sen­re­gi­ster oder sogar einen Schul­ver­weis. Man darf mit Sicher­heit anneh­men, daß sol­che Maß­nah­men der Radi­ka­li­sie­rung mos­le­mi­scher Jugend­li­cher „ganz bestimmt“ und „erfolg­reich“ ent­ge­gen­wir­ken werden.

Text: Andre­as Becker
Bild: NBQ/Y­ou­tube/­Pi-News (Screen­shots)

29 Kommentare

  1. Der Staat Ango­la hat genug vom Islam. Er ver­bie­tet ihn einfach.
    http://www.barenakedislam.com/2013/11/23/woo-hoo-african-state-of-angola-bans-islam-and-will-destroy-all-the-mosques/

    US-Staat Alamba­ma hat einen Ver­fas­sungs­zu­satz beschlos­sen, um die Scha­ria auf sei­nem Ter­ri­to­ri­um zu verhindern:
    http://www.usherald.com/these-16-states-are-trying-to-ban-sharia-law/

    Wo ein Wil­le, da ein Weg — pfleg­te unser Reli­gi­ons­leh­rer im Gym­na­si­um zu sagen.

    • Genau­er gesagt wur­de dem Islam in Ango­la die Aner­ken­nung als Reli­gi­ons­ge­mein­schaft ver­wei­gert. Er wird als Sek­te („cult“) geführt. Ille­gal errich­te­te Moscheen wur­den abge­ris­sen oder sol­len abge­ris­sen werden.
      Ango­la ist größ­ten­teils christ­lich und hat eine knap­pe abso­lu­te römisch-katho­li­sche Mehrheit.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Angola#Religionen

  2. Dschi­ad in Schwe­den: https://youtu.be/966ENCJ-PZg
    „Belä­sti­gung“ in Schwe­den: https://youtu.be/F‑fqEvB7ehQ
    und vie­le ande­re mehr! 

    Die tür­ki­sche Zei­tung Hür­ri­y­et klagt: 90 % der getö­te­ten Mos­lems wer­den von ihren mos­le­mi­schen „Brü­dern“ umgebracht.
    http://www.hurriyetdailynews.com/90-percent-of-slain-muslims-killed-by-brothers-turkeys-religious-head.aspx?pageID=238&nID=69347&NewsCatID=393

    Die weit­aus mei­sten krie­ge­ri­schen Kon­flik­te der Welt wer­den von Mus­li­men her­vor­ge­bracht, behaup­ten die­se Artikel:
    http://www.unsolvedmysteries.com/usm307784.html
    https://warsclerotic.wordpress.com/2010/06/13/of-the-22-world-conflicts-around-the-world-21-are-muslim/

    Berüch­tig­tes Zitat von Kemal Atatürk:
    “Seit über fünf Jahr­hun­der­ten haben die Regeln und Theo­rien eines alten Ara­ber­scheichs und die unsin­ni­gen Aus­le­gun­gen von Genera­tio­nen schmut­zi­ger und unwis­sen­der Pfaf­fen in der Tür­kei (bzw. Osma­ni­sches Reich) sämt­li­che Ein­zel­hei­ten des Zivil- und Straf­rechts festgelegt.
    Sie haben die Form der Ver­fas­sung, die ering­sten Hand­lun­gen und Gesten im Leben eines jeden Bür­gers fest­ge­setzt, sei­ne Nah­rung, die Stun­den für Wachen und Schla­fen, den Schnitt sei­ner Klei­dung, was er in der Schu­le lernt, sei­ne Sit­ten und Gewohn­hei­ten und selbst die intim­sten Gedanken.
    Der Islam die absur­de Got­tes­leh­re eines unmo­ra­li­schen Bedui­nen (gemeint ist der isla­mi­sche Pro­phet Moham­med), ist ein ver­we­sen­der Kada­ver, der unser Leben ver­gif­tet. Er ist nichts ande­res als eine ent­wür­di­gen­de und tote Sache.”
    http://www.pi-news.net/2013/11/der-islam-gehort-auf-den-mullhaufen-der-geschichte/

  3. Sprech­ver­bo­te kenn­zeich­nen die Situa­ti­on in den „Ein­wan­de­rungs­staa­ten“. Das ist das eigent­li­che Pro­blem. Mit dem unglück­se­li­gen Vati­ka­num II wur­de der Islam ja auch noch auf­ge­wer­tet. Umkehr tut Not.

    • Rein­hold @ Sie haben recht. Mitt­ler­wei­le wird der Islam und sei­ne Ver­tre­ter umarmt und
      will­kom­men gehei­ßen. Der Islam gehört zu Deutsch­land, tönt es nicht nur von der Regie-
      rungs­bank. Auch die kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten stim­men eiligst in die­sen Chor mit ein. Man
      ist offen nach allen Sei­ten, also nicht ganz dicht. Über­schwäng­lich wer­den die Flücht-
      lin­ge will­kom­men gehei­ßen und mit Kaf­fee und Kuchen beglückt. Wehe es wird ein kri-
      tisches Wort gesagt, dann ist man kein Christ oder ein Rech­ter. Die Pro­ble­me sind schon vor­pro­gram­miert. Will man den vie­len Pro­phe­zei­un­gen glau­ben, kommt nach dem Wohl­stand der gro­ße Glau­bens­ab­fall, danach kom­men Frem­de ins Land, und es folgt eine welt­wei­te Finanz­kri­se und, und, und, und…
      Wer Ohren hat der höre was die Zeit sagt.

      • Schlim­mer. Papst Fran­zis­kus hat in sei­ner Rama­dan-Bot­schaft im Jahr 2013 es allen Katho­li­ken zur Pflicht gemacht, in der Erzie­hung ihren Kin­dern den Respekt (= Ach­tung, Ehr­er­bie­tung, Ehr­furcht) für die Leh­ren, Sym­bo­le und den Grün­der des Islams beizubringen.

  4. Ich den­ke die­ses Pro­blem beschränkt sich nicht auf die Fra­ge des Islams in west­li­chen Gesell­schaf­ten, son­dern geht wesent­lich tie­fer. Es han­delt sich um ein all­ge­mei­nes Pro­blem des Ver­hält­nis­ses zwi­schen Bevöl­ke­rungs­mehr­heit und einer oder meh­re­rer Min­der­hei­ten im Westen nach 1945.
    Zur Ver­deut­li­chung: vor 1945 wäre es kaum einem Histo­ri­ker, Jour­na­li­sten oder Poli­ti­ker in den Sinn gekom­men zu behaup­ten in einer Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen reli­giö­ser Mehr­heit und einer Min­der­heit gäbe es einen Allein­schul­di­gen. Sieht man bei­spiels­wei­se die Reli­gi­ons­krie­ge in Frank­reich nach der Refor­ma­ti­on an, so gab es bei­spiels­wei­se die Bar­tho­lo­mä­us­nacht 1572 in der Katho­li­ken 2000 Pro­te­stan­ten töte­ten, eini­ge Jah­re frü­her töte­ten im süd­fran­zö­si­schen Nîmes, bei den „Michela­des“ Pro­te­stan­ten hun­der­te unschul­di­ger Katholiken.
    Betrach­tet man in einem ande­ren Fall die Zeit zwi­schen 1870 und 1940 in Frank­reich und Deutsch­land, so fällt auf, das die Pro­ble­me z.B. im Ver­hält­nis zwi­schen Chri­sten und Juden lagen. Wie heu­te auch gab es jüdi­sche Zei­tun­gen, die den Anti­se­mi­tis­mus anpran­ger­ten. Es gab aber auch eine anti­se­mi­ti­sche Pres­se, die das Ver­hal­ten der jüdi­schen Min­der­heit zur Mehr­heits­ge­sell­schaft aufs Korn nahm und bei­de Sei­ten über­bo­ten sich in gei­fern­der Polemik.
    Die Exi­stenz der anti­se­mi­ti­schen Pres­se hat­te aber auch einen unge­plan­ten posi­ti­ven Neben­ef­fekt. Indem näm­lich ein Kon­for­mi­täts- und Anpas­sungs­druck auf die jüdi­sche Min­der­heit aus­ge­übt wur­de, woll­ten vor allem jün­ge­re Juden par­tout nicht dem Zerr­bild ent­spre­chen, das von ihnen gezeich­net wur­de. Im wil­hel­mi­ni­schen Deutsch­land war es daher nicht sel­ten, dass jün­ge­re Juden aus Pie­täts­grün­den den Tod ihrer Eltern und Gross­el­tern abge­war­tet haben, um dann geschlos­sen zum christ­li­chen Glau­ben über­zu­tre­ten. Umso unge­heu­er­li­cher war es natür­lich, dass spä­ter die Nazis. die­se Deut­sche, die nie eine Syn­ago­ge von innen gese­hen hat­ten, aus ras­si­schen Grün­den als „Juden“ brandmarkten.
    Die grund­sätz­li­che Wen­de kam nach 1945. Im Westen ging man davon aus, in der Geschich­te des Anti­se­mi­tis­mus wären nur die christ­li­chen Mehr­heits­ge­sell­schaf­ten die Allein­schul­di­gen. Und die­ses Denk­sche­ma hat sich auch auf alle nach 1945 ein­ge­wan­der­ten Min­der­hei­ten, dar­un­ter die Mos­lems aus­ge­wei­tet. So steht jede auch noch so berech­tig­te Kri­tik am Ver­hal­ten, den Anschau­un­gen einer Min­der­heit durch die Mehr­heit sofort unter Nazi­ver­dacht. Es ist aber gleich­zei­tig klar. Wenn die Mehr­heit nicht mehr das Recht hat durch Kri­tik eine Min­der­heit zu einem ange­pass­ten. gesell­schafts­kon­for­men Ver­hal­ten zu brin­gen, so wird die Min­der­heit sich nie ange­passt und kon­form ver­hal­ten. Ganz im Gegen­teil, da die reli­giö­se Min­der­heit pri­vi­le­giert wird, wer­den Ange­hö­ri­ge der Mehr­heits­ge­sell­schaft wie der Schwe­de Mika­el Skra­mo zur mus­li­mi­schen Min­der­heit über­lau­fen, da die­ser Schritt eine Ver­bes­se­rung ihres Gesell­schafts­sta­tuts verspricht.

    • Der Islam ist das Pro­blem, der ganz gewöhn­li­che, nor­ma­le Islam: 

      What Nor­mal Mus­lims Think — And Euro­pe Fails to Understand
      https://youtu.be/EYAcLudBbhg

      Udo Ulf­kot­te ist über­zeugt, dass es den Mus­li­men nicht gelin­gen wird, Euro­pa zu über­ren­nen und ein­zu­neh­men. Die Euro­pä­er wer­den sich erhe­ben und sagen: Es reicht! Und er sagt vor­aus, dass es gewalt­sam sein wird.
      ‚Mus­lims won’t win against the West‘
      https://youtu.be/YgNPaL9CllI

    • Schön, dass das Islam­pro­blem wie­der punkt­ge­nau Flä­che gelie­fert hat, über die Juden zu fabulieren…

      Blei­ben wir aber doch mal bei der Sache und stel­len wir fest, dass wir inzwi­schen selbst das Islam­pro­blem haben, wenn auch nicht ganz so auf­fal­lend. Abr auch hier geht es rund mit all den hak­lb­kri­mi­nel­len Asyl­be­wer­bern — neu­lich geschah auf offe­ner Stra­ße eine Vergewaltigung.…

      Als in mei­ner Kind­heit Ende der Sech­zi­ger die ersten Tür­ken hier­her kamen, gab es kei­ne Pro­blem mit dem Islam. Wir spiel­ten auf der Stra­ße mit­ein­an­der, die Tür­ken­kin­der brach­ten uns tür­ki­sche Lie­der bei und wir ihnen deut­sche. Wir bewun­der­ten die grel­len Far­ben der Klei­der der Mäd­chen und sie lieb­ten alles, was hell­blond war (auch bei uns selten!).

      Es war eigent­lich alles gut…

      Doch eines Tages hör­te das alles auf — von­sei­ten der Tür­ken. Man konn­te förm­lich mit Hän­den grei­fen, wie eine Radi­ka­li­sie­rung geschah. Unse­re Spiel­ka­me­ra­den durf­ten nicht mehr mit uns zusammensein.
      Sie wur­den nach­mit­tags in die Koran­schu­len geschickt, dort getre­ten und geschla­gen und zum Aus­wen­dig­ler­nen gezwun­gen. Die Mäd­chen ver­schwan­den unter Schlei­ern und ersticken­den Kla­mot­ten, die seit Jahr­zehn­ten kaum noch einer in der Tür­kei getra­gen hatte…

      Und so ging es immer wei­ter berg­ab… und aus irgend­wel­chen Grün­den sahen alle weg, sehen alle weg, bis heu­te. Plötz­lich ver­schwan­den eini­ge der Mäd­chen und neue kamen als „Ehe­frau­en“ ehe­ma­li­ger Schul­ka­me­ra­den hin­zu. Eine unsicht­ba­re Mau­er trenn­te uns plötzlich.

      Dann geschah die Revo­lu­ti­on im Iran 1979. In mei­ne Klas­se im Gym­na­si­um kamen ira­ni­sche Flüchtlinge.
      Und es ging immer wei­ter bergab.

      Die katho­li­schen Tra­di­tio­na­li­sten sind aller­dings alles ande­re als eine Hil­fe in der Lage. Teil­wei­se unter­stüt­zen sie sogar den Isla­mis­mus durch ihren Juden­hass und ihren Anti­zio­nis­mus, teil­wei­se dre­hen sie durch, wenn sie das Wort „Frei­mau­rer“ hören und unter­stüt­zen die Re-Isla­mi­sie­rung der Tür­kei zumin­dest ideo­lo­gisch, weil Ata­türk ein Frei­mau­rer war! Wir haben heu­te das, was Pius X. samt vie­len from­men Anti­se­mi­ten sich immer wünsch­te: tau­send mal lie­ber den Islam auf unse­rem oder dem hei­li­gen Boden als die Juden.

      Na schön — sein Wunsch ging mehr als in Erfül­lung. Wir haben kaum noch Juden in unse­ren Län­dern, dafür nun die Mus­li­me, und zwar vie­le radi­ka­le — passt doch alles. Wie gewünscht. Und ich habe mehr als ein­mal in FSSPX-Krei­sen und auch bei dem Sedis­va­kan­ti­sten Rein­hard Lauth eine pro-isla­mi­sche Hal­tung bei gleich­zei­ti­gem Anti­ju­da­is­mus wahr­ge­nom­men. Pri­ma — … die Juden, die uns nie etwas getan haben, sind nun in Isra­el, dafür haben wir die Mus­li­me, die uns schon sehr vie­le Pro­ble­me gemacht haben, und das ist erst der Anfang. 

      Man muss immer auf­pas­sen, wel­che Gei­ster man ruft…

      • Pius X. waren Juden und Moham­me­da­ner gleich fremd. Die Garan­tien für Katho­li­ken im Hl. Land unter osma­ni­scher Herr­schaft und die Patro­nanz Frank­reichs waren Insti­tu­te, wel­che Pius X. nie­mals gefähr­den woll­te. Es wäre daher absurd gewe­sen sich sei­ner­seits für pro­fan­po­li­ti­sche Inter­es­sen der Juden ein­zu­setz­ten. Das ist auch nicht Auf­ga­be des röm. Pap­stes. Das Papstum war im Übri­gen bereits damals kein poli­ti­scher Fak­tor mehr, es ist unred­lich Pius X. die Isla­mi­sie­rung Euro­pas zum Vor­wurf zu machen. Die­se erfolg­te über Regie­run­gen und gesell­schaft­li­che Pro­zes­se, auf wel­che die Kir­che kei­ner­lei mehr Ein­fluß hatte.

      • Das ist wie­der völ­lig dane­ben. Die Kir­che kennt kei­nen Anti­se­mi­tis­mus etc. Das ist an den Haa­ren her­bei­ge­zo­ge­ner bös­ar­ti­ger Unsinn. Die zahl der Juden in Deutsch­land nimmt übri­gens zu. Die Ver­leum­dung der FSSPX ist uner­träg­lich. Jetzt soll mir nie­mand wie­der das Wort zu ver­bie­ten ver­su­chen, wenn ich den Quatsch hier anspreche.

      • @Zeitschnur
        Wenn Sie sagen das Islam­pro­blem z.B. in Deutsch­land hät­te abso­lut nichts mit der gesell­schafts­po­li­ti­schen Posi­tio­nie­rung von Juden in der Bun­des­re­pu­blik zu tun, machen Sie es sich, so glau­be ich ein biss­chen zu ein­fach. Neben wir bei­spiels­wei­se ein Ver­ein „Gesicht zei­gen, für ein welt­of­fe­nes Deutsch­land“. Die­ser Ver­ein wur­de im Jah­re 2000 mit Paul Spie­gel und Michel Fried­man als Grün­dung­mit­glie­der ins Leben geru­fen. Der Fern­seh­mo­de­ra­tor und dama­li­ge Vize­vor­sit­zen­de des Zen­tral­ra­tes der Juden in Deutsch­land Michel Fried­man ist unter ande­rem auf Grund sei­ner Mei­nung zum Ras­sis­mus der Deut­schen wohl­be­kannt, was ja auch sein gutes Recht ist nach den Grund­sät­zen der Mei­nungs­frei­heit. Weni­ger bekannt dürf­te sei­ne Mei­nung zu der Fra­ge sein, ob sein Ver­hal­ten des Jah­res 2003, ukrai­ni­sche Zwangs­pro­sti­tu­ier­te zu miss­brau­chen, und Ihnen Rausch­gift (Koka­in) anzu­bie­ten nur unter den Begriff Frau­en­feind­lich­keit fällt, oder ob es nicht auch eine Form von Ras­sis­mus wäre? Dar­über schweigt Herr Fried­man. Und da es sich sowie­so nur um den Ras­sis­mus einer Min­der­heit gegen­über einer ande­ren han­delt, ist die Fra­ge auch irrele­vant, seit 1945 geht man vom Postu­lat aus, nur die Mehr­heit (die Deut­schen) könn­ten gegen­über Min­der­hei­ten (Juden, Mos­lems) ras­si­stisch sein. Das bezeugt auch das Inter­net-Por­tal von „Gesicht zei­gen“. Ange­pran­gert wer­den die Demon­stra­tio­nen von Ost­deut­schen gegen die Zuwei­sung von Flücht­lin­gen (mei­stens Mos­lems). Nur müss­te man mir logi­scher­wei­se erklä­ren wie es zusam­men­passt, auf der einen Sei­te die Isla­mi­sche Radi­ka­li­sie­rung zu bekämp­fen, aber ande­rer­seits die Ein­woh­ner Ost­deutsch­lands an den öffent­li­chen Pran­ger zu stel­len, wenn sie gera­de nicht wün­schen, dass ihre Hei­mat, bis­lang ohne nen­nens­wer­ten Anteil an mos­le­mi­scher Bevöl­ke­rung mit den glei­chen Pro­ble­men als der Westen kon­fron­tiert wird. Zum Radi­ka­lis­mus des Islams erfährt man auf dem Por­tal von „Gesicht zei­gen“ jeden­falls nichts. Eine wahr­lich erschrecken­de Zahl wird dort aller­dings ver­brei­tet. Seit 1990, also seit 25 Jah­ren wur­den in Deutsch­land 18! ras­si­sti­sche Mor­de (an Aus­län­der) began­gen. Mord ist nie­mals zu recht­fer­ti­gen nur, ist die Zahl der durch Aus­län­der oder Mos­lems in die­sem Zeit­rau­me mit­tels kri­mi­nel­ler Straf­ta­ten getö­te­ter Deut­scher nicht um ein viel­fa­ches höher? Aber natür­lich kön­nen nach den Postu­la­ten der Zeit nach 1945 nur Min­der­hei­ten Opfer von Ras­sis­mus wer­den. Eins steht jeden­falls fest; wenn die Juden in Deutsch­land heu­te den Anti­se­mi­tis­mus der Mos­lems bekla­gen, so haben sie auch kräf­tig am Ast gesägt auf dem sie sassen!

      • @ J.G. Ratkaj

        So, wie Sie es zuspit­zen, hat­te ich es auch nicht gesagt… den­noch hat Pius X. nach allem, was danach folg­te so dane­ben gele­gen, wie man nicht mehr dane­ben lie­gen kann.

        Tut mir leid — aber der anti­ju­da­isti­sche Irr­tum, der ja kei­nes­wegs Leh­re der Kir­che ist, kann nicht ohne schwe­re Fol­gen von einem Papst mit­trans­por­tiert werden.

        Das mein­te ich.

        Was mei­nen Sie, was gewe­sen wäre, wenn er offen gewe­sen wäre?

        Und über­haupt — wel­cher Papst ist denn, noch dazu damals, frei­wil­lig vor poli­ti­scher Mit­mi­sche­rei zurückgewichen?
        Man war doch gera­de­zu scharf dar­auf, mit­re­den zu kön­nen und bestä­tig­te in x Enzy­kli­ken, dass die welt­li­che Macht des Pap­stes nicht ver­neint wer­den dürfe…

        Für mich ist es auf einer spi­ri­tu­el­len Ebe­ne sogar extrem wich­tig, was ein Papst tut. Ver­sagt er, reißt er die Welt mit in den Abgrund. Ent­we­der der Fels ist der Fels, oder er ist ein Würstchen!
        Taucht der Fels aber ab und weicht vor der bes­se­ren Erkennt­nis zurück, stür­zen alle ab.

      • @ rein­hold

        Ihre Igno­ranz ist all­mäh­lich ein ech­tes Pro­blem — was wis­sen Sie eigentlich?
        Sie reden irgend­et­was Gefühl­tes daher, ohne irgend­ei­ne Kennt­nis zu haben, haben aber im Ver­gleich dazu ein gera­de­zu atem­be­rau­ben­des Bedürf­nis, ande­re Kom­men­ta­re zu beurteilen.

        Suie wis­sen nicht wer Witt­gen­stein war, und des­halb darf nie­mand ihn erwäh­nen. Sie haben kei­ne Ahnung vom katho­li­schen Anti­ju­da­is­mus, und des­halb kann es ihn auch nicht geben — logisch.
        Und dass sie Erde kei­ne schei­be ist, wis­sen Sie auch nicht — des­halb bringt Frau zeoit­schnur, die von der Erd­KU­GEL spricht, wie­der mal alles durcheinander…
        O man — was solen nur die Leu­te denken!

        Die Kir­chen­ge­schich­te strotzt gera­de­zu vor Anti­ju­da­is­mus, aber die­ses Gift wur­de nie Leh­re der Kir­che und v.a. stand es im direk­ten Gegen­satz zutr Hl. Schrift.

        Ihnen täte mal ein Bil­dungs­ur­laub ganz gut.
        Unse­re Mathe­leh­re­rin sag­te stets: „Kna­be, du willst mich wohl testen?! Erst den­ken, dann reden!“
        So lern­ten wir doch wohl oder übel, erst mal nach­zu­den­ken, bevor wir unse­re Vor­ur­tei­le als all­ge­mein­gül­ti­ge Sät­ze herumposaunten.
        Sol­che Leh­re­rin­nen gibt es aber, scheint es, viel zu selten…

      • „Und über­haupt – wel­cher Papst ist denn, noch dazu damals, frei­wil­lig vor poli­ti­scher Mit­mi­sche­rei zurückgewichen?
        Man war doch gera­de­zu scharf dar­auf, mit­re­den zu kön­nen und bestä­tig­te in x Enzy­kli­ken, dass die welt­li­che Macht des Pap­stes nicht ver­neint wer­den dürfe…“

        Das ist rich­tig (obwohl es nicht schlecht war, daß die alten Päp­ste die­se Ansprü­che erho­ben haben und sie ener­gisch zu ver­tei­di­gen gedach­ten. Und gera­de Pius X. war der Let­ze, wel­cher dies mit Vehe­menz noch ver­trat, wäh­rend sei­ne Nach­fol­ger von Bene­dikt XV. bis Papst Fran­zis­kus Kom­pro­miße such­ten und ein­gi­gen und im Grun­de genom­men histo­risch betrach­tet voll­kom­men bedeu­tungs­lo­se Figu­ren waren). Aber Pius X. hat­te real­po­li­tisch doch über­haupt kei­nen Ein­fluß ob die zio­ni­stisch­te Idee ver­wirk­licht wird oder nicht. Ihm inter­es­sier­te der Sta­tus der Katho­li­ken im Hl. Land, wel­che unter Garan­tien Kon­sta­ni­no­pels und der Patro­nanz Frank­reichs und Öster­rreichs leben und wirt­schaf­ten konn­ten. Außer­dem waren die Bezie­hun­gen zum osma­ni­schen Reich seit der 2. Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts sehr gut. Kir­chen, Kon­ven­te und Schu­len konn­ten ver­mehrt errich­tet wer­den sowohl in Klein­asi­en als auch in Palä­sti­na. Die­ses Aus­kom­men hät­te Pius X. nie gefähr­den wollen.

      • @ J.G. Ratkaj

        Ja statt­ge­ge­ben — aller­dings sehe ich Pius X. etwas kri­ti­scher, denn auch er knick­te ein, z.B. bei dem Dis­pens vom „Anti­mo­der­ni­sten­eid“ für die deut­schen Hoch­schul­theo­lo­gen… wobei ich die­ses gan­ze Gedöhns mit dem Eid für tota­li­tär hal­te — er beschrieb doch den Moder­ni­sten als Cha­mä­le­on, das stän­dig die Far­be wech­selt! Wie konn­te er glau­ben, mit einem „Eid“ (Jesus sag­te: Euer Ja sei ein ja, euer Nein ein Nein! und: ihr sollt nicht schwö­ren!) aus­ge­rech­net sol­che Farb­wechs­ler einzufangen?
        Er quäl­te nur die, die mit der Sache nichts zu tun hat­ten. Und hier gilt immer noch: Seit wann muss ich, ohne dass ein Ver­dacht auf mir ruht, mich öffent­lich los­sgen von etwas, dem ich nicht anhan­ge… nein, das war nicht gut.. wirk­lich nicht…

        An dem Wort­wech­sel mit Herzl ist aller­dings noch ande­res äußerst angreif­bar und irgend­wie auch beschämend…so als hät­te die­ser Papst nie den Römer­brief gelesen…

        Oppor­tu­ni­täts­fra­gen — klar, statt­ge­ge­ben, das kann ich akzeptieren.

    • Hal­lo Meiers
      Das jüdi­sche Pro­blem ist im Grun­de kein Jüdi­sches son­dern ein Pro­blem der Endzeitsekten.
      Den wie zum Bei­spiel die Cha­bad Lub­awit­scher Sek­te die Welt­po­li­tik steu­ert ist ungeheuerlich. 

      Nor­ma­ler­wei­se sind sol­che Sek­ten zwar unan­ge­nehm aber zu ertra­gen. Doch die­se nicht, denn sie ver­fü­gen über ein Immenses Kapital. 

      Das ermög­licht es ihnen die Welt­po­li­tik zu ändern. Aus die­sen Krei­sen kommt die neue Welt­ord­nung, die auch von den Evan­ge­li­ka­len und den Sufi-Bru­der­schaf­ten im Islam unter­stützt werden. 

      Das klingt Phan­ta­stisch, doch die­se Grup­pen haben schon den 1. Welt­krieg insze­niert. (Die Haus­bank der Grup­pe, die Roth­schild­bank Kuhn&Loeb hat die Atten­tä­ter von Sara­je­vo finanziert!)
      Auch die Faschi­sten und Kom­mu­ni­sten wur­den finan­zi­ell unter­stützt als Eng­land sich nicht an die Bal­four Erklä­rung hielt um Isra­el zu gründen. 

      Der 2. Welt­krieg hat­te auch das Bri­ti­schen Welt­reich zerstört. 

      Nun wird der 3. vor­be­rei­tet und Mes­siah ben Josef und anschlie­ßend mit Mes­siah ben David die Neue Welt­ord­nung zu instal­lie­ren, die durch einen neu­en Holo­caust der unwür­di­gen Juden in Isra­el geschaf­fen wer­den soll. Wie beim blu­ti­gen Kreißen!

      Dann wird es etwa 500 Mil­li­on Gojim Skla­ven geben die den Rei­nen zu die­nen haben.
      In den Büchern von Wolf­gang Eggert sehr aus­führ­li­cher beschrieben.

    • Soviel christ­li­ches Gewis­sen und gesun­den Men­schen­ver­stand traue ich fast allen, die hier schrei­ben, zu. Ein Pro­blem ergibt sich, dass der Papst laut Kir­chen­recht Anspruch auf Gehor­sam hat. Aber damit muss jeder selbst fer­tig werden.

      Ein pol­ni­scher Patri­ot warnt die Mus­li­me: mit uns in Polen wer­det ihr nicht machen, was ihr in Eng­land, Schwe­den und ande­ren west­eu­ro­päi­schen Län­dern macht:
      https://youtu.be/LtTbKVLff2c

      • Der Papst hat kei­nen Anspruch auf Gehor­sam, wenn er irgend etwas sagt. Nur ex cathe­dra ist das ver­bind­lich. Hof­fent­lich kommt das end­lich ein­mal an. Wir Gläu­bi­ge kön­nen ja nicht alles wis­sen, was so ein Papst den gan­zen tag von sich gibt.

      • @ Rein­hold

        Der Papst hat immer Anspruch auf Gehor­sam — auch das wis­sen Sie nicht. Unfehl­bar ist er nur dann, wenn er ex cathe­dra defi­niert, aber Gehor­sam schul­den wir ihm immer.
        Lese­tipp: der gro­ße Kate­chis­mus von Pius X.

        Aus­nah­me: er ist ein Häre­ti­ker und ver­langt von uns, in Häre­sie zu fal­len, ob ex cathe­dra oder nicht, ist dann wurscht.

  5. Die­ses Land war schon so wäh­rend des zwei­ten Welt­kriegs, als es sich wei­ger­te, Juden auf zu nehmen!
    Win­s­ton Chru­chill bezeich­ne­te es als „klei­nes fei­ges Land“.
    Nur eine klei­ner Neben­be­mer­kung für alle Öku­mene­fans: Wel­che Kir­che herrscht dort seit Jahr­hun­der­ten vor, auf wes­sen Sei­te hat die­ses Land im Drei­ßig Jäh­ri­gen Krieg gekämpft?

    • Klein ist Schwe­den nun gera­de nicht, wie in dem groß­mäu­li­gen Zitat Win­s­ton Chur­chills, klein auch nicht im Ver­gleich zu Groß­bri­tan­ni­en. Von der Groß­räu­mig­keit die­ses Lan­des bekam ich einen per­sön­li­chen Ein­druck, als ich bei einer kur­zen Schwe­den­rei­se, der ein­zi­gen in mei­nem Leben, mal gera­de durch den Süd­zip­fel bis Norr­köping fuhr. Ich wun­der­te mich, wie ein so klei­nes Volk einen so gro­ßen Raum für sich behaup­ten konn­te, und noch mehr wun­der­te ich mich, war­um um Him­mels wil­len die Schwe­den in die Euro­päi­sche Uni­on ein­ge­tre­ten sind. Die­ses Land bie­tet doch alles, was man zum Leben braucht, in Über­fül­le. Aber das glei­che kann man von Deutsch­land und Frank­reich und Ita­li­en usw. sagen. Die ein­zi­ge Erklä­rung, die ich fin­den kann, sind ideo­lo­gisch ver­blen­de­te Par­tei­en und Regierungen.

  6. Darf ich an das The­ma erin­nern ? Es heißt Mus­li­me in Schwe­den. Scha­de, dass das nicht zuletzt wegen Zeit­schnur wie­der in wel­che Rich­tung auch immer abdriftet.

  7. Das ist kein schwe­di­sches Pro­blem son­dern ein Europäisches! 

    Denn das Schwei­ge-Tabu gilt beson­ders für Deutsch­land. Es gibt so vie­le Ver­bre­chen des Islam der von den Rot­grü­nen Ver­schwö­rern und den Schwarz­brau­nen unter­stützt oder ver­schwie­gen wird, das mir schlecht wird. 

    Gera­de Deutsch­land war ein offe­nes Land, das von der USrae­li­schen Eli­te miss­braucht wird. In der Katho­li­schen Kir­che gibt es so vie­le Men­schen mit Schau­un­gen, die aber von den Teu­fels­an­be­tern und Hoch­g­rad­frei­mau­rern im Kle­rus unter­drückt wer­den. Denn die­se Krei­se arbei­ten auf eine Ein­heits­re­li­gi­on zu. 

    Dar­über freu­en sich der Islam und auch das Juden­tum. Sel­ber wer­den sie das nur als Bestä­ti­gung für den Unter­gang des Chri­sten­tums sehen.

    Kla­re Regeln und Kon­se­quen­zen machen Kir­chen attrak­ti­ver. Es wird Zeit auch end­lich wie­der auf den Kan­zeln kla­re Kan­te zu zei­gen. Vor allem eige­ne Medi­en grün­den und den Öffent­lich-Recht­li­chen oder vom Saban miss­brauch­ten die kal­te Schul­ter zei­gen. Lesen sie sich doch ein­mal die Namen der Ver­ant­wort­li­chen durch, glau­ben sie Ernst­haft die­se set­zen sich dann für Christ­li­chen Inter­es­sen ein? 

    Das klingt böse, doch wir gehen auf einen sehr bru­ta­len Krieg zu.
    Zuerst wird es auch den Kle­rus tref­fen. Denn das ist schon Pro­phe­zeit in Ita­li­en. Hun­der­te bis tau­sen­de Kle­ri­ker wer­den umge­bracht wer­den, nur der Papst hat Glück, falls er kein Frei­mau­rer ist.

    Doch dann berei­tet Euch Nor­mal­bür­ger eben­falls schon ein­mal auf das Ende vor! 

    Denn hier wer­den höch­sten 20–30 Mil­lio­nen Men­schen überleben!
    Goo­geln Sie bit­te nach den Geor­gia Guidestones!

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