Wie Obama den künftigen Führungen Afrikas Homo- und Abtreibungs-Agenda aufzwingen will

Obama spricht zu den Yali-Stipendiaten aus Afrika(Nai­ro­bi) „Ihr seid der Motor des Fort­schritts.“ Dies sag­te US-Prä­si­dent Barack Oba­ma am ver­gan­ge­nen 3. August in Washing­ton vor 500 jun­gen Schwarz­afri­ka­nern. Sie waren sei­ne Gäste, um am Start­schuß für ein Pro­gramm teil­zu­neh­men, der Yali-Young Afri­can Lea­ders Initia­ti­ve. Dabei han­delt es sich um einen Semi­narblock von sechs Wochen an einer der pre­sti­ge­träch­tig­sten Uni­ver­si­tä­ten der USA und das alles zur Gän­ze kosten­los. Die Finan­zie­rung erfolgt voll­stän­dig durch Sti­pen­di­en des Fonds Man­de­la Washing­ton.

Dabei han­delt es sich um eine „Schöp­fung“ des amtie­ren­den US-Prä­si­den­ten, die den Medi­en weit­ge­hend ent­gan­gen ist. 2014 fand das erste Semi­nar statt. Die Fort­set­zung auch über das Ende von Oba­mas Amts­zeit hin­aus ist sicher­ge­stellt.

Oba­ma sprach zur Semi­nar­eröff­nung eine Stun­de lang zu den 500 Sti­pen­dia­ten. Er griff dabei die Schlüs­sel­the­men sei­ner Reden auf, die er jüngst in Kenia und vor der Ver­samm­lung der Afri­ka­ni­schen Uni­on in Äthio­pi­en gehal­ten hat­te: gute Regie­rung, Bil­dung und Stel­lung der Frau in der Gesell­schaft. Oba­ma sporn­te die jun­gen Teil­neh­mer an: „Die­ses Pro­gramm wird Euch wirk­lich hel­fen, den Unter­schied zu machen, wenn Ihr in Eure Häu­ser zurück­kehrt“. Die jun­gen Schwarz­afri­ka­ner ant­wor­te­ten mit einem ein­stu­dier­ten Dank: „Der Traum von Barack Oba­ma ver­leiht uns Flü­gel“.

Verleiht „Obamas Traum Flügel“ oder bringt er Abtreibung und Homosexualisierung?

In Wirk­lich­keit soll das prä­si­dia­le Semi­nar weni­ger Flü­gel ver­lei­hen, son­dern Geld, Wirt­schafts­be­zie­hun­gen und ins­ge­samt die „rich­ti­gen“ Kon­tak­te. Ent­schei­dend ist, daß sie im Gegen­zug tun, was man von ihnen ver­langt.

Im näch­sten Jahr will die Yali-Initia­ti­ve noch stär­ker auf­tre­ten und die Zahl der Teil­neh­mer von 500 auf 1000 jun­ge Schwarz­afri­ka­ner erhö­hen. Dabei han­delt es sich um gezielt aus­ge­such­te jun­ge Men­schen mit gutem Noten­durch­schnitt und viel­ver­spre­chen­den Anzei­chen, daß sie zur künf­ti­gen Eli­te gehö­ren oder dazu gemacht wer­den könn­ten.

2016 soll zudem ein wei­te­res Yali-Regio­nal­zen­trum errich­tet wer­den, die­ses Mal in der gha­nai­schen Haupt­stadt Accra. Es wird das vier­te Regio­nal­zen­trum sein nach den bereits bestehen­den in Dakar (Sene­gal), Nai­ro­bi (Kenia) und Pre­to­ria (Süd­afri­ka). 2016 wer­den wei­ters min­de­stens 80 jun­ge Ame­ri­ka­ner nach Afri­ka gehen, um die dor­ti­ge „Lea­dership“ zu stu­die­ren. Der Kno­ten wird enger gezo­gen.

„Wir werden Afrika verändern!“ — Aber wie?

Auslese vielversprechender Schwarzafrikaner die zur neuen politischen Führung Afrikas geformt werden sollen
Aus­le­se viel­ver­spre­chen­der Schwarz­afri­ka­ner soll zur poli­ti­schen Füh­rung Afri­kas von mor­gen geformt wer­den

„Wir wer­den Afri­ka ver­än­dern!“, rie­fen die 500 Jugend­li­chen wie auf Knopf­druck im Chor. Auch das klang ein­stu­diert wie am Ende eines Moti­va­ti­ons­trai­nings. Die Fra­ge ist: Wie wer­den „wir“ Afri­ka ver­än­dern?

Schwarz­afri­ka wider­setzt sich der Homo-Agen­da, der Abtrei­bung, der Eutha­na­sie und den „repro­duk­ti­ven Rech­ten“. Das hat es bereits bewie­sen und beab­sich­tigt, es auch bei der Bischofs­syn­ode der katho­li­schen Kir­che im kom­men­den Okto­ber zu tun. Afri­ka­ni­sche Regie­run­gen haben im Ver­gleich zum Westen mutig Geset­ze und Regie­rungs­de­kre­te erlas­sen und sind sogar bereit, auf west­li­che Ent­wick­lungs­hil­fe zu ver­zich­ten, wenn die­se mit dem Zwang zu einer abge­lehn­ten Gesell­schafts­po­li­tik gekop­pelt wird. Die eige­nen Grund­sät­ze will man nicht ver­ra­ten.

Aus die­sem Grund hat Washing­ton die Stra­te­gie geän­dert: Wenn die der­zei­ti­ge poli­ti­sche Füh­rung Afri­kas die ideo­lo­gi­schen For­de­run­gen nicht akzep­tie­ren will, wird es viel­leicht, ange­mes­sen indok­tri­niert, jene von mor­gen tun. Anders gesagt: Eine Aus­le­se viel­ver­spre­chen­der Schwarz­afri­ka­ner soll im Sin­ne der Homo- und Abtrei­bungs-Lob­by zur neu­en poli­ti­schen Füh­rung Afri­kas geformt wer­den.

Die Sponsoren des Yali-Programms

Dafür sol­len Pro­gram­me wie die Yali — Young Afri­can Lea­ders Initia­ti­ve sor­gen. Bestä­tigt wird die­se Annah­me durch die Liste der Spon­so­ren, die das Pro­gramm finan­zie­ren. Die Teil­nah­me erfolgt durch die Zuwen­dung eines Sti­pen­di­ums von Man­de­la Washing­ton. Man­che mehr, man­che weni­ger, ins­ge­samt stel­len alle Spon­so­ren eine Art gigan­ti­schen Wahl­spot der Regie­rung Oba­ma dar oder krei­sen um die Ver­ein­ten Natio­nen, wobei der 1969 gegrün­de­te Bevöl­ke­rung­fonds UNFPA beson­ders her­vor­sticht. Er ist wie ein Syn­onym für „repro­duk­ti­ve Gesund­heit, Fami­li­en­pla­nung, Sexu­al­rech­te“. Der Bevöl­ke­rungs­fonds för­dert die Abtrei­bung und die Gen­der-Ideo­lo­gie und das welt­weit.

Hin­zu kom­men noch „spe­zi­el­le“ Spon­so­ren wie Advo­ca­tes for Youth, die bereit sind, wo auch immer in der Welt, die Homo-Agen­da und die Abtrei­bungs­lob­by zu finan­zie­ren. Das geht soweit, daß sie jüngst Plan­ned Paren­t­hood ver­tei­digt haben trotz der Schock-Vide­os über ille­ga­le Abtrei­bun­gen und den Han­del und Ver­kauf von Kör­per­tei­len der getö­te­ten Kin­der. Zahl­rei­che wei­te­re Gen­der-Orga­ni­sa­tio­nen fin­den sich unter den Yali-Spon­so­ren, wie Coun­cil for Glo­bal Equa­li­ty, Inter­na­tio­nal Gay and Les­bi­an Human Rights Com­mis­si­on, Human Rights Watch, Natio­nal Demo­cra­tic Insti­tu­te der Demo­kra­ti­schen Par­tei und Popu­la­ti­on Coun­cil, des­sen Spe­zia­li­sie­rung dar­in besteht, den Kampf gegen AIDS und HIV zu nüt­zen, um in Wirk­lich­keit die „repro­duk­ti­ve Gesund­heit“ (Ver­hü­tung und Abtrei­bung) zu för­dern.

Die Inter­net­sei­te von Man­de­la Washing­ton Fel­low­ship unter­steht dem US-Außen­mi­ni­ste­ri­um.

Was die Regie­rung Oba­ma mit dem Yali-Pro­gramm ver­sam­melt und ver­netzt hat, droht zu einer ver­hee­ren­den Waf­fe der Indok­tri­nie­rung zu wer­den, mit der den afri­ka­ni­schen Völ­kern auf­ge­zwun­gen wer­den soll, was sie nicht wol­len. Was unter der Ägi­de des viel­leicht pein­lich­sten Frie­dens­no­bel­preis­trä­gers der Geschich­te auf­ge­baut wur­de, ist ein gigan­ti­scher und kom­ple­xer huma­ni­tä­rer, finan­zi­el­ler, media­ler und didak­ti­scher Mecha­nis­mus mit dem ein­zi­gen, aber prä­zi­sen Zweck, die Füh­rungs­schicht von mor­gen zu for­men, um das heu­ti­ge Ant­litz Afri­kas zu ver­for­men.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Romana/Mandela Washing­ton Fel­low­ship (Screen­shot)

7 Kommentare

  1. War­um macht die Kir­che so etwas nicht? Sie hät­te in Afri­ka die Chan­ce alles bes­ser zu machen als in Süd­ame­ri­ka.

  2. Ja Oba­mas Traum ver­leiht Flü­gel, für den der sich die­sem gei­sti­gen Dik­ta­tor ent­zie­hen kann. Der
    ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent will Afri­ka ame­ri­ka­nisch machen, mit all sei­nen nega­ti­ven Fol­gen. Wäh-
    rend Afri­ka zusam­men mit den Kir­chen sich wehrt, voll­zieht Oba­ma einen listi­gen Schach­zug und
    will die jun­ge Genera­ti­on durch eine Art Gehirn­wä­sche für sich und sei­ne Ideen gewin­nen. Unter-
    stützt durch Kapi­tal­fluss und Homo-Lob­by, könn­te die Rech­nung auf­ge­hen. Was hat denn das
    ame­ri­ka­ni­sche System gebracht, nur Unru­he und Ver­trei­bung, gera­de in Afri­ka und dem Nahen
    Osten. Ein Jour­na­list sag­te ein­mal in Bezug auf Oba­ma : Er ist der Anti­christ !

  3. Agen­den und Lob­bys gibt es auch hier. Da braucht man nur ins bischofs­be­trie­be­ne katholisch.de auf face­book zu gehen. Nach eini­ger Zeit fällt auf, dass man­cher, der sich mit kla­ren Argu­men­ten unlieb­sam bemerk­bar gemacht hat, ein­fach weg­ge­stri­chen wird. Klick — und weg. Und schon ist die gewünsch­te Mehr­heit wie­der gestärkt.

  4. Man könn­te um die Auf­for­de­rung Oba­mas an die jun­gen afri­ka­ni­schen Füh­rungs­kräf­te von mor­gen ein­fach zusam­men­zu­fas­sen, das gro­sse Goe­the­wort aus Götz von Ber­li­chin­gen etwas umge­stal­ten : statt „Leck mich am A.….“ „Reisst euch den A.…. auf!“

  5. Oba­ma ist nur durch Betrug Prä­si­dent gewor­den, er hat sei­ne Geburts­ur­kun­de gefälscht und das sogar noch so schlecht, das es durch Pho­to­shop auf­ge­deckt wur­de. Doch es spiel­te auch kei­ne Rol­le, den Oba­ma kam müt­ter­li­cher­seits aus den den Frei­maue­rer Eli­ten und hat­te vie­le Ver­wand­te die auch schon Prä­si­den­ten waren.
    Aber so Ähn­lich wie auch in der deut­schen Poli­tik wird die­se von ganz ande­ren Kräf­ten bestimmt.
    Dazu emp­feh­le ich das Buch von Wolf­gang Eggert „Erst Man­hat­tan, dann Ber­lin!“
    Ist nicht Christ­lich aber stellt zusam­men­hän­ge klar. Auch die Loge P2 kommt da zu Zuge.
    Was ich aber bei aller Recher­che noch nicht erfah­ren konn­te, ist die Reli­gi­on von Oba­ma. In der Fäl­schung Christ aber er hat die prä­gen­den Jah­re in Indo­ne­si­en bei einem Streng­gläu­bi­gen Mus­lim erlebt. Ich war in die­ser Zeit auch in Indo­ne­si­en und habe mich viel mit den Leu­ten dort unter­hal­ten. Gera­de in der zeit wur­den in mus­li­mi­schen Fami­li­en die Rück­be­sin­nung auf den Islam prak­ti­ziert. Auch Mis­sio­na­re beka­men immer mehr Stei­ne in den Weg gelegt. Kurz dar­auf began­nen die Ver­fol­gun­gen der Chi­ne­sen!

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