Vor der Bischofssynode – Vorrangige Option für die Familie (III)

Die Ehe, ein Sakrament
Die Ehe, ein Sakrament

Aus der Hand­rei­chung Vor­ran­gi­ge Opti­on für die Fami­lie. 100 Fra­gen und 100 Ant­wor­ten im Zusam­men­hang mit der bevor­ste­hen­den Bischofs­syn­ode über die Fami­lie vom 4. bis 25. Okto­ber 2015 im Vatikan.

5. Fra­ge: Wenn nicht die Leh­re, kann dann zumin­dest die kirch­li­che Dis­zi­plin in Sachen Ehe und Fami­lie von der Syn­ode geän­dert werden?

Ant­wort: Die Syn­ode ist nicht ermäch­tigt, die kirch­li­che Dis­zi­plin in Sachen Ehe und Fami­lie zu ändern. Dies kann nur der römi­sche Papst, jedoch immer nur im Ein­klang mit der offen­bar­ten Wahr­heit und für das Heil der Seelen.
„Die kirch­li­che Dis­zi­plin kann nicht als eine nur mensch­li­che und ver­wan­del­ba­re Rea­li­tät ange­se­hen wer­den, sie hat eine viel brei­te­re Bedeu­tung. Die Dis­zi­plin schließt auch gött­li­ches Recht, wie die Zehn Gebo­te, ein, die kei­nen Ver­än­de­run­gen unter­wor­fen sind, selbst wenn sie nicht dok­tri­nä­rer Natur sind. Das Glei­che kann von allen Regeln des gött­li­chen Rechts gesagt wer­den. Die Dis­zi­plin beinhal­tet sehr oft alles, was der Christ als Lebens­auf­trag betrach­ten soll, um ein treu­er Die­ner Jesu Chri­sti zu sein“ (Kar­di­nal Vel­asio De Pao­lis, Die wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen und die Sakra­men­te der Eucha­ri­stie und der Buße, Vor­trag am Regio­na­len Kir­chen­ge­richt Umbri­en, 8. Janu­ar 2015, S. 29).

6. Fra­ge: Gleich­wohl hört man immer wie­der, dass der Papst doch wohl kaum zwei Syn­oden zum The­ma Fami­lie ein­be­ru­fen wird, nur um das schon Vor­han­de­ne zu bestä­ti­gen. Ste­hen wir also vor einer „pasto­ra­len Wende“?

Ant­wort: Wenn es stimmt, dass man kei­ne Syn­ode ein­be­ruft, nur um eine Leh­re zu bestä­ti­gen, wird man sie umso weni­ger ein­be­ru­fen, um eine Leh­re zu leug­nen. Gera­de des­halb muss ver­hin­dert wer­den, dass gewis­se theo­lo­gi­sche Strö­mun­gen der Syn­ode pasto­ra­le Vor­schlä­ge unter­brei­ten, die der katho­li­schen Leh­re wider­spre­chen oder zwei­deu­ti­ge Sprach­wen­dun­gen unter­stüt­zen, die die ech­ten Pro­ble­me und die rich­ti­gen Lösun­gen verschleiern.

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Anga­ben zur Handreichung:
Aldo di Cil­lo Pagotto/Robert F. Vasa/Athanasius Schnei­der: Vor­ran­gi­ge Opti­on für die Fami­lie. 100 Fra­gen und 100 Ant­wor­ten im Zusam­men­hang mit der Syn­ode. Vor­wort von Jor­ge A. Kar­di­nal Medi­na, Edi­zio­ni Sup­pli­ca Filia­le, Roma 2015, www. supplicafiliale.org

Die gedruck­te Aus­ga­be in deut­scher Spra­che kann ange­for­dert wer­den bei:
Deut­sche Gesell­schaft zum Schutz von Tra­di­ti­on, Fami­lie und Pri­vat­ei­gen­tum (TFP)
Gla­dio­len­stra­sse 11
60437 Frank­furt am Main
segreteria.supplicafiliale [a] outlook.com
www.tfp-deutschland.org

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: InfoVaticana

34 Kommentare

  1. Bereits im Jah­re 1902 warnte 
    der Bischof von Rot­ten­burg — Paul Wil­helm von Keppler -
    vor dem Auf­kom­men moder­ner „Reform­be­stre­bun­gen“ mit dem „Mar­ken­zei­chen“ einer ver­schwom­me­nen Spra­che, der Ver­schwom­men­heit aller Begriffe:
    -
    „Allen „moder­nen“ Reform­be­stre­bun­gen (ich kann die katho­li­schen nicht aus­neh­men) ist gemeinsam 
    eine gro­ße Ver­schwom­men­heit aller Begrif­fe und Zie­le, eine erstaun­li­che Unklar­heit über das eige­ne Wol­len und Kön­nen, ein plan­lo­ses Her­um­fah­ren im Nebel.
    Dar­in liegt ihre Schwä­che, aber auch ihre Gefahr für die vie­len Unrei­fen und Urteilslosen.
    [.…]
    Ein untrüg­li­ches Sym­ptom fal­scher Reform­be­stre­bun­gen ist es daher, wenn die­sel­ben nicht im Namen des Hei­li­gen Gei­stes, son­dern im Namen des „Gei­stes der Zeit“ ans Werk gehen.

    -

  2. Mein Ein­druck seid eini­gen Jah­ren ist fol­gen­der: Wir alle sit­zen in einem Auto, fah­ren, wohl wis­send dass es gleich den Klip­pen hin­un­ter­geht, mit Voll­gas wei­ter auf den Abhang zu. Mein Vor­schlag wäre die­ser: Sofort anhal­ten, durch­schnau­fen, die Irr­we­ge erken­nen und umkeh­ren. Sodom und Gomor­ra im Alten Testa­ment soll­te uns eine War­nung sein. Ein klei­nes Bei­spiel dazu aus mei­nem Wohn­ort: Eine Frau ist mit einem Mann ver­hei­ra­tet und bei­de haben auch ein Kind bekom­men. Das glei­che ist bei einer Freun­din die­ser Frau — ver­hei­ra­tet, Mann und Kind. Nach eini­gen Jah­ren haben die­se bei­den Frau­en ent­deckt, dass sie mehr als nur freund­schaft­li­che Gefüh­le zuein­an­der haben und wer­den nun ein Paar. Blei­ben aber ver­hei­ra­tet mit ihren Män­nern, auch die Kin­der sind noch vor­han­den. Einer die­ser Frau­en ist im PGR mei­nes Hei­mat­or­tes. Als ich von die­sem Ver­hält­nis erfuhr, habe ich ver­sucht mit die­ser Dame sowie 2 ande­ren Damen des PGR dar­über zu spre­chen. Sofort wur­de ich in die Rech­te Ecke gestellt und Gott wür­de doch dem Sün­der ver­ge­ben. Dar­auf­hin habe ich geant­wor­tet, aber nur, wenn ich bereue und fort­an nicht mehr sün­di­ge. Es ent­wickel­te sich ein 1,5 stün­di­ges Gespräch zwi­schen den 3 Frau­en und mir. Lan­ge Rede kur­zer Sinn: Mein Gewis­sen hat sich immer wie­der gemel­det und ich sel­ber bin aus dem PGR aus­ge­tre­ten. Ich konn­te nicht mehr in den Spie­gel schau­en. Selt­sam dabei: Die Mei­nung der ande­ren habe ich gefäl­ligst zu akzep­tie­ren, aber mei­ne Mei­nung wur­de sofort nie­der­ge­walzt. Wenn die Katho­li­sche Kir­che vor dem Zeit­geist ein­knickt, dann habe ich mit die­ser Kir­che ein gro­ßes Pro­blem. Bis­her hat sie mir immer Halt und Kraft gege­ben. Sie war mir Weg­wei­ser zum Ziel mei­nes Lebens. Ich bete zu Gott, dass die Katho­li­sche Kir­che nicht nach­gibt und der Evan­ge­li­schen hin­ter­her­läuft. Vor eini­gen Mona­ten las ich in einem Pfarr­brief einer Evan­ge­li­schen Kir­che im Ruhr­ge­biet fol­gen­des: Unse­re Pasto­rin, Frau … gibt bekannt, dass sie unse­re Orga­ni­stin, Frau.….. hei­ra­tet. Sind die denn von allen guten Gei­stern ver­las­sen????????? Gott, blei­be bei uns, denn es will Abend werden!!!!!!!!!!

    • Noch eine klei­ne Ergän­zung zu mei­nen Wor­ten von gestern. Die bei­den Damen, von denen ich berich­tet habe, bekom­men — mit Wis­sen des Prie­sters und des Kom­mu­ni­on­hel­fers — wie selbst­ver­ständ­lich die hl. Kom­mu­ni­on gereicht. In schö­ner Ein­tracht, hin­ter­ein­an­der­c­ge­hen sie und emp­fan­gen den Leib des Herrn. Eine evan­ge­li­che Dame, ver­hei­ra­tet mit einem katho­li­schen Mann, bekommt auch die hl. Kom­mu­ni­on gereicht. Alles mit Erlaub­nis des Prie­sters. Mei­ne Fra­ge, ob das denn im Sin­ne der Katho­li­schen Kir­che sei, wur­de von dem Prie­ster — sinn­ge­mäß — so beant­wor­tet: Was sol­le man denn sonst machen, das wird doch erwar­tet. Und genau das ist es, was mich so zwei­felnd, sprach­los und ver­un­si­chert zurück­lässt. Wenn die Mög­lich­keit bestän­de, wür­de ich einen Got­tes­dienst besu­chen, wo Ehr­furcht und Respekt vor dem drei­ei­n­i­gen Gott kei­ne Fremd­wör­ter sind. Eine 72 Stun­den (wur­de auf 3 Wochen ver­län­gert) Akti­on unse­rer KJG lief im Jah­re 2013 so ab: Ein­zug der Mess­die­ner und des Prie­sters, von einer Rauch­wol­ke umge­ben, wie man es von einem Musik­fe­sti­val gewohnt ist. Die Mess­die­ner neh­men in Strand­stüh­len im Altar­raum Platz, links und rechts im Sei­ten­schiff sind 2 Zel­te der KJG auf­ge­baut, wel­che sonst für ihr Zelt­la­ger gedacht sind. Der Hoch­al­tar und mit Taber­na­kel und ewi­gem Licht ver­deckt ver­hüllt von einer rie­si­gen, schwar­zen Lein­wand, davor eine wei­ße klei­ne­re, auf der Fil­me wie der Fluch der Kari­bik bei Chips und Cola gezeigt wur­den. Die­se Akti­on zog sich dann 3 Wochen hin, danach wart kei­ner der Jugend­li­chen mehr gese­hen. Ich habe die Mög­lich­keit genutzt, um die­se Akti­on auf eine zuvor auf­ge­stell­te Wand zu bechrei­ben. „Mein Haus ist ein Bet­haus, und ihr habt eine Räu­ber­höh­le gemacht,“ mehr konn­te ich nicht nie­der­schrei­ben. Mir kam­men die Trä­nen, ich schäm­te mich in einer sol­chen Gemein­de zu leben. Vor 11 Jah­ren erlitt ich einen Schlag­an­fall und mein Glau­be hat mir sehr gehol­fen mit dem Schick­sal klar­zu­kom­men. Ich bin aus die­sem Grund Früh­rent­ner gewor­den und spü­re, wie mich die­se Gott­lo­sig­keit immer mehr krank macht. Ich war­te dar­auf, dass Gott sei­ne All­macht zeigt und dem Trei­ben ein Ende setzt. Das muss­te ich ein­fach ein­mal los­wer­den. Noch ein Satz zu Ihrer Sei­te: Ein­fach nur Dan­ke, machen Sie wei­ter so, schön das es Sie gibt. Ein Licht­blick dass die Hoff­nung nährt, nicht allei­ne mit mei­ner Ein­stel­lung zu sein.

      • Lie­ber Josef, ich hab von kei­nem Pro­te­stan­ten bis­her ein sol­ches Enga­ge­ment gese­hen, wenn es um Gemein­de­mit­glie­der geht, die in der­ar­ti­ge Über­tre­tun­gen (aus Unglau­ben) gera­ten. Ich bin sehr ange­nehm berührt von die­sem Ein­tre­ten für das Wort Got­tes. Und ich sehe, daß Sie sogar dar­un­ter lei­den, wenn ande­re so ein sün­di­ges Leben füh­ren. Ich fin­de die­se Ein­stel­lung in der Schrift wieder.
        Doch nun las­sen Sie mei­ne Ansicht dazu aus­füh­ren, von der ich hof­fe, daß sie Ihnen hel­fen wird: Der Grund­ge­dan­ke, daß die katho­li­sche Kir­che die wah­re Gemein­schaft der Chri­sten sei und Nach­fol­ge- „Org­nai­sa­ti­on“ der frü­hen Gemein­de, die der Hei­li­ge Geist AD 33 in Jeru­sa­lem gegrün­det hat, die­ser Grund­ge­dan­ke, die stil­le Vor­aus­set­zung ist falsch.
        Das bedeu­tet aus­drück­lich NICHT, daß die Men­schen in die­ser Kir­che es nicht ernst mei­nen wür­den mit ihrem Glau­ben an den Erlö­ser Jesus Chri­stus. Es bedeu­tet ledig­lich, daß die­se auf­rich­tig an den Herrn Jesus Chri­stus Gläu­bi­gen von die­ser Kir­che ver­führt sind zu glau­ben, sie wäre die wah­re Kir­che und Gemein­de Jesu Chri­sti. Mit ande­ren Wor­ten, die­se Men­schen sind betro­gen und erwar­ten von ihrer Kir­che etwas, das sie nie­mals, wirk­lich nie­mals lie­fern wird: Die Rück­kehr zum wah­ren Evan­ge­li­um. Sie kann das gar nicht. Denn sie wird von Män­nern geführt, die vom Hei­li­gen Geist gar nichts wis­sen, die nie­mals beru­fen wur­den, das Wort Got­tes zu pre­di­gen, denn sie bewei­sen dies täg­lich damit, daß sie das Gegen­teil leh­ren und leben. An ihren Früch­ten sollt ihr sie erken­nen, hat der gute Herr uns des­halb mit auf den Weg gegeben.
        Es ist daher eine ganz ver­geb­li­che Hoff­nung, eine Umkehr die­ser Kir­che zu erwar­ten. Die Kon­se­quenz muß eine ande­re sein: man muß sie ver­las­sen. Eine geist­li­che Hei­mat kann sie für einen auf­rich­tig an den Herrn Jesus gläu­bi­gen Men­schen nie­mals sein. Er wird an ihr nur krank werden.

        Josef, der Weg ist schmal, und weni­ge sind es, die ihn fin­den. Und der Weg ist breit, auf dem die sog. Chri­sten­heit vor­an­schrei­tet, zu ihrer Ver­nich­tung. Die Ver­ei­ni­gung aller Kir­chen ein­schließ­lich der übri­gen Welt­re­li­gio­nen und Kul­te steht vor der Tür, und der pol­ni­sche „Eili­ge Vater“ hat dafür am aller­mei­sten getan. Die ist das Ziel des Vati­kans, ein welt­li­ches Ziel, das nichts zu tun hat mit dem Mill­en­ni­um des wah­ren Frie­dens­für­sten. Dies Ziel hat die Welt­herr­schaft durch eine Wie­der­ge­burt des Römi­schen Welt­rei­ches zum Inhalt. Und der „pro­te­stan­ti­sche“ Welt­kir­chen­rat wird dem Vati­kan dabei zur Sei­te ste­hen. Sie alle haben ihren Refor­ma­tor ver­ra­ten. Sola Fide und Sola Scrip­tu­ra… ver­ges­sen, ungül­tig, bei­sei­te geschoben.

        Wenn Sie mei­ner Sicht soweitb gefolgt sind, Josef, dann soll­te der nöch­ste Schritt nicht mehr schwer fal­len. Dann wis­sen Sie eigent­lich schon, wem die­se Kir­che gehört und wer ihr wah­rer Herr ist. ich neh­me sogar an, daß Sie dies selbst schon oft gedacht, aber nicht oder nur sel­ten gesagt haben: Die­se Kir­che ist durch und durch antichristlich.
        Dar­um sagt Offen­ba­rung 18:4, daß man sie ver­las­sen soll…

    • Josef@ Sie haben recht, es will nicht nur Abend wer­den, es ist bereits dun­ke­le Nacht.
      Was Sie da schil­dern, ist zum All­tag gewor­den. Unse­re Bischö­fe im Land der Reforma-
      tion, wer­den immer kopf­lo­ser, das heißt sie han­deln nicht mehr nach dem Lehr­amt, son-
      dern nach eige­nen Inter­es­sen, das heißt, sie pas­sen sich dem Zeit­geist an. Also ist es
      so, der Ein­zel­ne ist auf sich gestellt und muss sei­nen Glau­ben ( mei­sten den unse­rer El-
      tern ) allein tra­gen, oder Gleich­ge­sinn­te suchen. Aber lei­der wird die­ser Ver­fall ( sie­he Ar-
      beits­pa­pier der deut­schen Bischofs­kon­fe­renz ) wei­ter gehen. Aber Jesus gibt uns die Si-
      cher­heit, das die katho­li­sche Kir­che in all den Wir­ren nicht unter­ge­hen wird !

      Deo Gra­ti­as !

      • @fredius, mein Bru­der, ich lese das n der Hei­li­gen Schrift aber ganz anders:
        Mt 24:35 und die Parallelstellen
        Der Him­mel und die Erde wer­den ver­ge­hen, mei­ne Wor­te aber sol­len nicht vergehen.
        Ich ken­ne kei­ne ein­zi­ge Stel­le, wo der Herr Jesus gesagt hät­te, daß irgend­ei­ne Kir­che nicht ver­ge­hen wür­de. Viel­leicht irre ich mich, doch dann bit­te ich um einen ent­spre­chen­den Nachweis.

        Anders gesagt: Das Wort Got­tes, das Jesus Chri­stus ist, wird nie­mals ver­ge­hen. Joh 1:1–2 & 14

        Dies ist ja das Haupt­pro­blem, das alle Men­schen, die der Schrift glau­ben und ihr fol­gen wol­len, stets mit der katho­li­schen Kir­che hat­ten und bis heu­te haben: Sie ersetzt ein­fach das Wort Got­tes durch die Kir­che, und genau das ist antichristlich.

        Lesen wir doch ein­mal Off Kap 2 und 3, da sehen wir doch, wie oft und wie sehr die Gemein­den abge­kom­men sind vom schma­len Weg.

        Dort wird der Weg der Gemein­de durch die Zeit­al­ter beschrie­ben, und dort sehen wir auch die fal­sche Kirche.

        Es gab immer die buß­fer­ti­ge, und es gab immer die nicht bußfertige…
        Die nicht Buß­fer­ti­ge behaup­tet immer, die wah­re zu sein, und daß die wah­re die fal­sche sei…
        So ein­fach und doch so raf­fi­niert ist es abgelaufen.

    • @Josef
      Die Ein­tei­lung in „rechts“ — hat sich inzwi­schen zu dem am mei­sten ver­wen­de­ten Vor­wurf entwickelt.
      Die­se Waf­fe wirkt immer, ob poli­tisch, gesell­schaft­lich oder nun auch im kirch­li­chen Bereich.
      Sie kön­nen die Leu­te Ihrer Umge­bung nicht ändern, aber Sie selbst waren sich treu. Sie haben mit drei PGR-Frau­en gespro­chen und sind sogar aus die­sem Gre­mi­um ausgetreten.
      Sie haben Flag­ge gezeigt und das ver­dient Hochachtung!

      Wie es mit Chri­sti Kir­che wei­ter­geht, beschäf­tigt mich auch sehr.
      Wenn man das Han­deln eini­ger Kir­chen­obe­ren ver­folgt, kann man das gro­ße Grau­sen bekommen.
      Aber ich weiß, es gibt auch ande­re, ob im Bischofs- oder Prie­ster­amt! Die­se ver­die­nen unse­ren Zuspruch und unser Gebet. Wür­den wir die Kir­che ver­las­sen, wür­den wir damit auch sie ver­las­sen und sie stün­den noch mehr allein da, als ohne­hin schon.
      „Wollt auch ihr gehen?“ frag­te damals und fragt uns auch heu­te Jesus Chri­stus, unser Heiland.
      ER ist der Herr Sei­ner Kir­che, nicht der Papst, nicht zeit­gei­sti­ge Bischö­fe und ange­pass­te Prie­ster. Sie alle sind nur Die­ner, auch wenn sie sich wie Her­ren aufspielen.

  3. https://mundabor.wordpress.com/2014/05/13/the-sellout-pope/

    Bin auf die­sen Kom­men­tar eines Katho­li­ken gesto­ßen und bin erleich­tert, dass ande­re Chri­sten, von teil­wei­se ande­ren Vor­aus­set­zun­gen aus­ge­hend, trotz­dem zum glei­chen Schluss gekom­men sind wie ich: Papst Fran­zis­kus ist kein Christ. Man kann nicht zugleich Papst Fran­zis­kus und Jesus Chri­stus fol­gen. Gott lässt die­sen Papst und sei­ne offen­sicht­lich anti­christ­li­chen Wor­te und Taten zu, um die Katho­li­ken, Chri­sten und Men­schen zu prü­fen und vor die Ent­schei­dung zu stel­len, wem sie fol­gen wollen.

  4. Erst ein­mal dan­ke an die Redak­ti­on dafür, dass sie die nicht ein­fa­che Pro­ble­ma­tik in knap­per Fra­ge-und-Ant­wort-Form darlegt.
    Jedoch bin ich nicht so opti­mi­stisch, dass der Papst es nicht wagen wird, gött­li­ches Recht: die Zehn Gebo­te, anzu­ta­sten. Klar, er darf es nicht, wor­auf Kar­di­nal Vel­asio De Pao­lis indi­rekt hin­weist. Aber wenn die Syn­ode und Papst Fran­zis­kus es trotz­dem täten, wenn sie also gött­li­ches Recht abän­der­ten, dann wür­den sie es 1.) so tun, dass es nicht als Abän­de­rung erschei­nen wür­de, und auf so etwas sind (moder­ne) Theo­lo­gen (aber nicht nur moder­ne) lei­der spe­za­li­siert, und 2.) wür­den sie damit nichts Neu­es tun, denn die katho­li­sche Kir­che hat schon zwei gött­li­che Gebo­te abge­än­dert bzw. auf­ge­ho­ben: das Bil­der­ver­bot und das Sab­bat­ge­bot. Damit (mit Punkt 2) habe ich 99 % oder mehr Katho­li­ken gegen mich, moder­ne und tra­di­tio­nel­le, aber es ist die Wahr­heit, und jeder, der sich ehr­lich damit aus­ein­an­der­setzt, kann es erken­nen. Daher mein Pes­si­mis­mus für die Synode.

    • Sie haben — lei­der — in bei­den Punk­ten Recht. Und Ihre Befürch­tung, was den Punkt 1 angeht habe ich ein­mal mit einem Pfar­rer bespro­chen. Die­ser beru­hig­te mich, das wür­de nicht pas­sie­ren. Mein Pro­blem dabei ist fol­gen­des: Soll­te es so passieren,wie Sie und ich befürch­ten, wür­den zen­tra­le Aus­sa­gen der Bibel außer Kraft gesetzt. Oder wie soll ich Aus­sa­gen wie bei­spiels­wei­se: Was Gott ver­bun­den hat, das darf der Mensch nicht tren­nen oder Homo­se­xua­li­tät ist Unzucht und mir ein Gräul, ver­ste­hen? Hat das Wort Got­tes, die Bibel, nur eine Halb­werts­zeit von 2000 Jah­ren und wird dann von Men­schen­hand ein­fach dem Mei­nungs­bild der heu­ti­gen Zeit ange­passt? Darf ein Papst das? Ich wün­sche mir für die Syn­ode einen star­ken Papst, kla­re deut­li­che Aus­sa­gen zu bei­den The­men, die kei­nen Raum für Spe­ku­la­tio­nen las­sen. Die Wie­der­ver­hei­ra­te­ten leben in schwe­rer Sün­de, sie haben ihr Ver­spre­chen gegen­über Gott nicht ein­ge­hal­ten. Mit einer schwe­ren Sün­de kann der Leib Chri­sti nicht emp­fan­gen wer­den. PUNKT!!!! Homo­se­xu­el­le Hand­lun­gen sind eine schwe­re Sün­de und sind ver­bo­ten. PUNKT!!! So und nicht anders sind die­se bei­den The­men­fel­der zu bewer­ten. Bei Gott gibt es kein Wenn und Aber. Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein. Was gibt es da eigent­lich zu dis­ku­tie­ren? Wol­len wir das Wort Got­tes so lan­ge ver­dre­hen, bis es uns, also dem Zeit­geist, ent­spricht? Hal­ten wir uns an das Wort Got­tes, denn Gott lässt nicht mit sich spa­ßen. Er soll­te wie­der Chef in unse­rem Leben, der Fami­lie und der Kir­che wer­den. Und Herr Laemm­lein, Hand aufs Herz, sind wirk­lich nur 2 Punk­te abge­än­dert oder sind es schon mehrere?????

      • Josef,
        Ihre See­len­pein kann ich ver­ste­hen, weil ich sie selbst jah­re­lang erleb­te. Und vie­le Katho­li­ken, auch wenn sie ins­ge­samt eine klei­ne Min­der­heit aus­ma­chen, sind in einer ähn­li­chen Lage. Sie ver­ste­hen ihre Kir­che nicht mehr. Man­che trö­sten sich mit dem Gedan­ken, dass irgend­wann wie­der ein guter Papst kom­men wird, der Ord­nung in der Kir­che schafft… Sie haben recht mit ihrer Fra­ge nach den Ände­run­gen. Wie ist es mit dem Ersten Gebot „Du sollst kei­ne ande­ren Göt­ter neben mir haben, du sollst dich vor ihnen nicht nie­der­wer­fen und ihnen nicht die­nen“? Theo­re­tisch (dog­ma­tisch) wird das zwar aner­kannt, aber dann kom­men die vie­len, typisch katho­li­schen „aber“. Wie ist das 1. Gebot zu ver­ein­ba­ren bei­spiels­wei­se mit der Losung: „Ein Die­ner Mari­ens geht nie­mals zugrun­de“ (http://images.fotocommunity.de/bilder/portraitfotografie-maenner/indoor/servus-mariae-nunquam-peribit-63a2d098-e20c-4e54-a14f-9d77aa88c8e4.jpg )? Wie ist das Gebot „Du sollst nicht töten (mor­den)“ ver­ein­bar mit der Hin­rich­tung von Ket­zern, mit katho­li­schen bzw. christ­li­chen Krie­gen u.a.dgl. (man­che Päp­ste zogen per­sön­lich in den Krieg, wie Juli­us II., von sei­nen Zeit­ge­nos­sen „der Schreck­li­che“ genannt)? Ja, ja, ich weiß, für all das gibt es theo­lo­gi­sche Begrün­dun­gen, und die­se kön­nen über­zeu­gend erschei­nen in dem Moment, wo man sie liest, aber sie zer­schel­len an der schlich­ten Tat­sa­che, dass der Herr Jesus Chri­stus und die Apo­stel sol­ches nie­mals lehr­ten und dass die frü­hen Chri­sten das Gegen­teil davon glaub­ten und lebten.

    • @Leo Laemm­lein
      Ihren Pes­sis­mus zur Syn­ode tei­le ich aber ihre Ein­stel­lung zur katho­li­schen Kir­che ist eine pro­te­stan­ti­sche obwohl die Kon­zils­kir­che alles aber auch alles tut um immer pro­te­stan­ti­scher zu wer­den. Bil­der­ver­bot ? Gilt das auch für Sta­tu­en von Mar­tin Luther oder soll nur der Herr am Kreuz sich ver­stecken? Ich habe eine in Tur­zov­ka geweih­te Mari­en­sta­tue aus Fati­ma und ich fin­de sie ist wun­der­schön und jedem katho­li­schen Haus eine Zier­de. Wenn ich pro­te­stan­tisch wer­den wür­de müß­te ich sie doch in den Kel­ler brin­gen und ein paar Säcke drü­ber schmei­ßen damit sie kei­ner mehr sieht. Sehe ich das rich­tig so?
      Per Mari­am ad Christum.

      • Nun, @Shuca, da Sie mich fra­gen, möche ich Ihnen ant­wor­ten. Sie fra­gen: „Bil­der­ver­bot“? Gott sagt in der Bibel: ja, Bil­der­ver­bot ! Die Pro­te­stan­ten bücken sich zwar nicht vor Luther-Skulp­tu­ren und beweih­räu­chern sie nicht, aber trotz­dem leh­ne ich für mei­ne Per­son sie kon­se­quen­ter­wei­se ab. Die aus dem Hei­den­tum kom­men­den Chri­sten fin­gen zwar an, bild­li­che Dar­stel­lun­gen zu benut­zen (die frü­he­sten erhal­te­nen sind in den Kata­kom­ben), aber die Kir­chen­vä­ter pole­mi­sier­ten bis ins 4. Jahr­hun­dert dage­gen (sie­he etwa http://www.puritanboard.com/showthread.php/75833-Icons-in-the-Early-Church-Debunking-Claim-of-Eastern-Orthodoxy-to-Continuity ), weil es gegen das 2. Gebot ist und weil es kei­ne apo­sto­li­sche Über­lie­fe­rung ist. Es wird Sie skan­da­li­sie­ren, aber das gilt auch für Kru­zi­fi­xe. Was Ihre w u n d e r s c h ö n e (ohne iro­ni­sche Anfüh­rungs­zei­chen!) Fati­ma-Madon­na aus Tur­zov­ka angeht, ant­wor­te ich Ihnen mit die­sem Wort, das Gott den Israe­li­ten sag­te: „… Dann wer­det ihr nicht hin­ter eurem Her­zen her­schwär­men und hin­ter euren Augen, nach deren Bil­dern ihr süch­tig seid. Damit ihr gedenkt und tuet alle mei­ne Gebo­te, und wer­det hei­lig sein eurem Gott“ (in 4. Mose 15). Sie selbst müs­sen sich die Fra­ge beant­wor­ten, von wem Sie Heil und Segen erhof­fen: von Gott allein oder –zusätz­lich– von ande­ren neben Gott? Und wenn Ihnen der ein­zi­ge wah­re Gott (Johan­nes 17,3 !) etwas bedeu­tet, dann müs­sen Sie sich erkun­di­gen, wie E r die Din­ge sieht und was E r von Ihnen ver­langt, v o n w e m Sie Heil und Segen erhof­fen und erbit­ten sollen !

      • Nach­trag.
        Ich will Ihnen noch ein wenig kla­rer antworten.
        In der römisch-katho­li­schen Kir­che (wie in den ortho­do­xen und alt­ori­en­ta­li­schen Kir­chen) ist Göt­zen­dienst und Ver­stoß gegen das 1. und 2. Gebot an der Tagesordnung.
        Man kann es dre­hen und wen­den, wie man will. Was die­se Fotos zei­gen, ist „gut katho­lisch“, aber es ist klas­si­scher Götzendienst:
        https://ivarfjeld.files.wordpress.com/2009/08/fatima_statue.jpg
        http://www.jesus-is-savior.com/False%20Religions/Roman%20Catholicism/catholic_idolaters.jpg
        http://www.lovethetruth.com/jis_images/pope_worship.jpg
        http://www.catholic.org/files/images/ins_news/2013072102statue.jpg
        Höre, Isra­el, der HERR unser Gott der HERR ist einer (Mar­kus 12,29)

      • @Leo Laemm­lein
        „Sie selbst müs­sen sich die Fra­ge beant­wor­ten, von wem Sie Heil und Segen erhof­fen: von Gott allein oder –zusätz­lich– von ande­ren neben Gott?“
        Wer soll der ande­re Gott sein der nach mir greift? Sie sind gegen Kreu­ze? Mit den Bil­dern der katho­li­schen Kir­che haben sie als Pro­te­stant ganz ein­deu­tig gro­ße Pro­ble­me. Das Kreuz mit dem Herrn wird wirk­lich zur Mut­ter aller Schlach­ten. Was machen wir nun mit dem Grab­tuch von Turin, auch ein Bild. Was schla­gen sie vor? Ich kann mich als Kind noch gut ent­sin­nen wo die Kom­mu­ni­sten in mei­ner Hei­mat alle Kreu­ze in den Schu­len abge­han­gen haben. Sie waren kei­ne Freun­de mei­nes Got­tes das muß man so sagen. Lie­ber Leo Laemm­lein was ist pas­siert? Ich gebe ihnen eine guten Rat. Hören sie nicht auf Leu­te die schlecht über die hei­li­ge katho­li­sche Kir­che reden denn ihre Früch­te sind ungenießbar.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Leo Laemm­lein:

        Gegen die von Ihnen mit Empö­rung gepo­ste­ten Bil­der, ins­be­son­de­re der­je­ni­gen mit der Aller­se­lig­sten Jung­frau und Got­tes­mut­ter, ist katho­li­scher­seits über­haupt nichts einzuwenden. 

        Denn für Katho­li­ken gilt immer, allein und allerorts: 

        INTRET ORATIO MEA IN CONSPECTU TUO, DOMINE.

        Dies ganz unab­hän­gig davon, ob wir den Herrn direkt oder eben durch Ver­mitt­lung einer Hei­li­gen­per­son (ob mit oder ohne hilfs­wei­se auf­ge­stell­te Figur) anru­fen. Bei einer Hei­li­gen­an­ru­fung resp. ‑ver­eh­rung bringt die kirch­lich vor­ge­schrie­be­ne For­mel „Ora pro nobis“ den Unter­schied zur Anbe­tung Got­tes („Mise­re­re nobis“) klar zum Ausdruck. 

        Und wenn wir uns in die­sem Gei­ste dazu (mal) nie­der­knien, auch wenn das Aller­hei­lig­ste Sakra­ment nicht gegen­wär­tig ist, dann über­las­sen Sie und ande­re Pro­te­stan­ten das doch uns­rem Fröm­mig­keits­emp­fin­den. Sie kön­nen sich ja wei­ter­hin an Ihre „Nüch­tern­heit“ hal­ten, die für uns nun mal Tri­stesse ist. 

        .

  5. All die Kom­men­ta­re lese ich sehr auf­merk­sam. Aber genau das ist ja mein Pro­blem, das näm­lich alles noch ver­wor­re­ner wird. Gibt es nie­man­den, der mit ein­fa­chen Wor­ten das wei­ter­gibt, was die Wahr­heit ist? Muss in Kir­che, Gesell­schaft und Fami­lie alles so kom­pli­ziert sein? Du sollst nicht töten. Ist das nicht klar und deut­lich, was damit gemeint ist? Muss der Mensch unbe­dingt ver­su­chen, eine Abtrei­bung zu ent­schul­di­gen, weil es doch eine Ver­ge­wal­ti­gung war? Weil es doch eine kran­ke Per­son war? Das macht mich wirk­lich krank. Die 10 Gebo­te Got­tes ersetz­ten alle unse­re kom­pli­zier­ten und von Men­schen­hand gemach­ten Geset­ze. War­um hal­ten wir uns dann nicht dar­an? Es könn­te alles so ein­fach sein. Jede Ent­schei­dung soll­te mit der Fra­ge begin­nen:“ Was wür­de der drei­ei­n­i­ge Gott machen?“ Aber Gott hat eben kei­nen Platz in unser Leben. Er redet dem Men­schen nicht nach dem Mund, er sagt und tut das, was für den Men­schen gut ist. Erken­nen wir end­lich an, dass er der „Chef“ ist und nicht du oder ich. Gott seg­ne euch alle heu­te, mor­gen und alle Zeit.

    • Guten Mor­gen, Josef, ich hat­te mir gestern die Zeit genom­men, um auf eibnfach­ste udn kla­re Wei­se auf einen grund­le­gen­den Irr­tum der RKK hin­zu­wei­sen und ihn mit ein­fach­sten Wor­ten ad absur­dum zu füh­ren, näm­lich den Mari­en­kult. Denn es gibt für einen Chri­sten die Epi­stel der Apo­stel im NT, in denen die 10 Gebo­te noch viel genau­er aus­ge­führt sind. Sie las­sen nicht den gering­sten Zwei­fel dar­an, daß Jesus Chri­stus der allei­ni­ge Mitt­ler zwi­schen Gott und den Men­schen ist. Wer etwas ande­res lehrt, ist ein Häre­ti­ker. Ich habe dies in ein­fa­chen und kla­ren Wor­ten als mei­ne Ant­wort an Shu­ca auf­ge­schrie­ben, aber sie­he da, obwohl die­ser Kom­men­tar gestern um die Mit­tags­zeit ein­ge­stellt wur­de, war­tet er noch immer auf Freischaltung.
      Doch die ihm fol­gen­den Nach­mit­tags­kom­men­ta­re ande­rer sind heu­te Mor­gen frei­ge­schal­tet… Man sieht, ieber Josef, die Ein­fach­heit und Klar­heit stößt hier an bestimm­te Gren­zen, und der Ver­dacht liegt nahe, daß es Gren­zen des Dog­mas sind.

      • Der Kom­men­tar wur­de wegen sei­ner Belei­di­gung der Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria nicht frei­ge­schal­tet. Ihr liegt eine offen­sicht­li­che Unkennt­nis der kirch­li­chen Mari­en­ver­eh­rung zugrun­de. Eine Unkennt­nis soll­te beho­ben und nicht wei­ter­ver­brei­tet werden.

      • @Jochen
        Da haben wir bei­de aber noch­mal Glück gehabt den Angrif­fe auf die Mut­ter Got­tes neh­me ich in der Regel immer persönlich.
        Sie kön­nen mir einen Gefal­len tun und mich als Ver­eh­rer der Mut­ter Got­tes als einen Häre­ti­ker bezeich­nen. Das wür­de ich mir aus­drucken und als ganz wich­ti­ges Doku­ment sorg­sam auf­he­ben. Das wür­de mir sehr gut gefal­len denn auch ich bin ein biß­chen eitel und suche Aner­ken­nung wo es nur geht.
        Per Mari­am ad Christum.

    • Lie­ber Josef

      Las­sen Sie sich nicht ver­wir­ren. Sie sind auf dem rech­ten Weg, blei­ben Sie Ihrem Glau­ben treu! Sie haben die Wahr­heit in Ihrem Her­zen: Ganz und gar Jesus Chri­stus oder gar nicht. Dazwi­schen gibt es nichts! Jesus Chri­stus ist die Wahr­heit. ER ist der Weg. Wenn wir uns an die 10 Gebo­te hal­ten und das Leben und Wir­ken von Jesus in unser eige­nes Leben inte­grie­ren, dann kann uns nie­mand ver­wir­ren. Denn die Wahr­heit ist klar und deut­lich. PUNKT!
      Wir dür­fen dar­auf ver­trau­en, dass Gott, unser lie­ben­der Vater im Him­mel, alles im Griff hat. Nichts geschieht, was Gott nicht zulässt. Wir haben nun mal kei­ne Ein­sicht in Sei­ne Gött­li­chen Plä­ne, die am Ende zum Heil füh­ren. Doch sol­len wir IHM und der Ver­hei­ssung, dass Jesus Chri­stus wie­der­kommt, ver­trau­en. Am Ende wird alles Gut, aber bis dahin wird der Glau­be von uns allen bis an die Gren­zen der Belast­bar­keit geprüft. Lie­ber Josef, Ihr Glau­be ist echt und kommt von Her­zen. Blei­ben Sie Jesus Chri­stus und sei­ner hei­li­gen, apo­sto­li­schen Kir­che treu und loy­al! Beten Sie jeden Tag zum Hei­li­gen Geist, um die Gaben der Lie­be, der Weis­heit, Weg­wei­sung und Erkennt­nis. Beten Sie jeden Tag zum Hei­li­gen Geist, damit Sie die Wahr­heit Got­tes von den Lügen Satans unter­schei­den kön­nen. Flie­hen Sie unter den Schutz­man­tel der Mut­ter­got­tes. Die Katho­li­sche Kir­che ist nicht ein­fach ein Gebäu­de, eine Reli­gi­on unter vie­len oder eine Insti­tu­ti­on. Und auch nicht der Papst ist die Kir­che! Die Katho­li­sche Kir­che ist der mysti­sche Leib Chri­sti auf Erden. Jesus hat einen hohen Preis für die­se Kir­che bezahlt: Sein Blut und sei­nen Tod! Selbst wenn die Kir­chen­obe­ren und Prie­ster, ja die gan­ze Welt, die Kir­che Chri­sti an die Wand fah­ren wol­len, ster­ben wird sie nicht! Jesus kann nicht besiegt wer­den, denn ER ist GOTT! Sie wird zusam­men mit sei­nen treu­en Anhän­ge­ren aus der Asche auf­er­ste­hen und in das König­reich Chri­sti ein­ge­hen. So wur­de es uns vor­aus­ge­sagt und so weiss ich es in mei­nem Her­zen. Ich bin kei­ne Theo­lo­gin, und auch nicht son­der­lich gebil­det. Aber ich lie­be Jesus Chri­stus und fol­ge IHM, koste es was es wol­le. So ein­fach ist das…

      • @Lieber/liebe Cleo,

        Jesus Chri­stus hat einen hohen Preis für die Ret­tung und voll­stän­di­ge Erlö­sung jedes ein­zel­nen Men­schen bezahlt, der Sein stell­ver­tre­ten­des Opfer am Kreuz von Gol­ga­tha im Glau­ben annimmt und Buße tut für sei­ne Sün­den und sich gemäß Apg 2:38 in Sei­nem Namen tau­fen läßt > Lk 16:16. Das ist ohne jeden Zwei­fel das Wort Got­tes und für immer wahr.
        Er hat Sein Opfer auf kei­nen Fall für irgend­ei­ne Kir­che erbracht, weder für die pro­te­stan­ti­schen Kirchen/Gemeinden noch für irgend­ei­ne der katho­li­schen weltweit.
        Das bedeu­tet: Es gibt kei­ne pau­scha­le Erret­tung, etwa durch Mit­glied­schaft in einer Kir­che oder Gemein­de oder Glau­bens­ge­mein­schaft, son­dern sie geschieht immer und aus­schließ­lich individuell.
        Die gesam­te Apo­stel­ge­schich­te belegt die­se Tatsache.

        1.Tim 1:15 (Schlach­ter­bi­bel 1951)
        Glaub­wür­dig ist das Wort und aller Annah­me wert, daß Chri­stus Jesus in die Welt gekom­men ist, um Sün­der zu ret­ten, von denen ich der Erste bin.

        Der von Gott über­na­tür­lich zum Hei­den­apo­stel bestimm­te Pau­lus sagt an kei­ner Stel­le, daß Chri­stus Jesus in die Welt gekom­men sei, um Kir­chen zu retten.
        Wenn Sie mir das Gegen­teil nach­wei­sen kön­nen, will ich mein Wort-Got­tes-Ver­ständ­nis noch­mals überprüfen.

        Wer nicht weiß, daß der Feind Chri­sti stets und stän­dig Sein Wort ver­dreht oder sogar ersetzt bzw. hin­zu­fügt und weg­nimmt, befin­det sich in größ­ter Gefahr für sein Seelenheil.

      • Cleo kann ich abge­se­hen von ihrem Stüt­zen auf ein „Her­zens­wis­sen“ nur zustim­men. Dies weil wir dies­be­züg­lich ja alles fel­sen­fest in der hl. Schrift haben, insbesondere:

        „And I say also unto thee, That thou art Peter, and upon this rock I will build my church; and the gates of hell shall not pre­vail against it.“ Mt 16:18

        Allein dies soll­te einem Jochen eigent­lich rei­chen, sein „Wort-Got­tes-Ver­ständ­nis noch­mals [zu] über­prü­fen“, statt sich selbst mit Aus­sa­gen zu bene­beln, die gar nie­mand behaup­tet oder einem ande­ren, näm­lich Pau­lus, unter­ge­scho­ben hat­te. Denn natür­lich spricht die­ser nir­gends von „irgend­wel­chen Kirchen/Gemeinschaften“, son­dern von der hl. Kirche:

        „For I am the least of the apost­les, that am not meet to be cal­led an apost­le, becau­se I per­se­cuted the church of God.“ 1. Kor 15:9

      • · Car­lo sagt:
        10. August 2015 um 17:34
        Cleo kann ich abge­se­hen von ihrem Stüt­zen auf ein „Her­zens­wis­sen“ nur zustim­men. Dies weil wir dies­be­züg­lich ja alles fel­sen­fest in der hl. Schrift haben, insbesondere:
        — Nun, bester Car­lo, genau dies hat­te mir an Cle­os Zuschrift noch am besten gefal­len, denn ein „Her­zens­wis­sen“ gibt es tat­säch­lich, und es ist etwas ganz und gar Wun­der­ba­res und Unver­rück­ba­res, f.a.l.l.s es das Ergeb­nis gött­li­cher Offen­ba­rung ist, wie sie der Apo­stel Petrus in dem Moment, als er von Jesus gefragt wur­de, wer er, der Men­schen­sohn, sei, vom Vater empfing.
        — Mt 16:13 Whom do men say that I the Son of man am? (KJV)
        — Mt 16:16–17 And Simon Peter ans­we­red and said, Thou art the Christ, the Son of the living God. And Jesus ans­we­red and said unto him, Bles­sed art thou, Simon Bar­jo­na: for fle­sh and blood hath not reve­a­led it unto thee, but my Father which is in heaven.
        — Wie der Sohn Got­tes nun auf einen schwa­chen Men­schen, der Ihn nebst ande­rem schon wenig spä­ter ver­leug­ne­te [oder sagen wir’s doch offen: auf einen Jochen oder einen Car­lo, die etwas ähn­li­ches tun wür­den] Sei­ne Gemein­de hät­te bau­en sol­len, bleibt grund­sätz­lich ein gut gehü­te­tes dog­ma­ti­sches Geheim­nis der katho­li­schen Kir­che, das einem Men­schen, der von ihr als pro­te­stan­tisch schub­la­di­siert wer­den dürf­te, nie­mals ein­leuch­ten wür­de. Es ist ein­fach zu lebens­fremd und unlo­gisch ist es auch und lie­ße auch Zwei­fel an der Weis­heit Jesu selbst auf­kom­men (das sei aber ferne!).
        — Dar­um geht es, muß es um etwas ande­res gehen bei die­sem Schrift­wort als um einen stets etwas vor­laut und hit­zig wir­ken­den Jün­ger namens Petrus und sei­ne Verläßlichkeit.
        — Ich weiß nicht ob es aus­reicht zu for­dern, die­se oft gele­se­nen Sät­ze doch ein­mal ganz neu zu lesen, ich fürch­te eher nein, denn die von Ihnen hier ein­ge­brach­te Les­art, also die katho­li­sche Inter­pre­ta­ti­on, hat sich wohl längst unaus­lösch­lich ein­ge­brannt und kann unmög­lich noch­mals über­prüft, geschwei­ge hin­ter­fragt wer­den. Sie ist gera­de­zu unum­stöß­li­ches „Her­zens­wis­sen“ gewor­den… und trotz alle­dem voll­kom­men falsch.
        „And I say also unto thee, That thou art Peter, and upon this rock I will build my church; and the gates of hell shall not pre­vail against it.“ Mt 16:18
        — Amen, denn gegen das, was mein Bru­der Petrus da bekam, hat die Höl­le nicht die gering­ste Chan­ce. Sie steht abso­lut macht­los davor.
        — War­um? Weil es das gött­lich geof­fen­bar­te Her­zens­wis­sen ist, das ein Christ haben muß.
        — Hat er das aber nie bekom­men, wird er jeder Ver­dre­hung und jeder eigen­mäch­ti­gen Inter­pre­ta­ti­on des Wor­tes Got­tes aus­ge­lie­fert sein und ihr unter­lie­gen. Ja, er kann dann so etwas sogar selbst erzeu­gen und durch und durch über­zeugt sein, die Wahr­heit zu haben…
        — Then the gates of hell have pre­vai­led against him.
        Allein dies soll­te einem Jochen eigent­lich rei­chen, sein „Wort-Got­tes-Ver­ständ­nis noch­mals [zu] über­prü­fen“, statt sich selbst mit Aus­sa­gen zu benebeln,
        — … sie­he Fortsetzung

      • - Nun, bester Car­lo, kei­ner­lei Nebel­schwa­den, son­dern kla­re Sicht, aber viel­leicht Nebel­ker­zen von Ihnen?
        die gar nie­mand behaup­tet oder einem ande­ren, näm­lich Pau­lus, unter­ge­scho­ben hatte.
        — Erlau­ben Sie mir, Sie zu kor­ri­gie­ren, Car­lo, indem ich Cleo selbst zitie­re: „Die Katho­li­sche Kir­che ist der mysti­sche Leib Chri­sti auf Erden. Jesus hat einen hohen Preis für die­se Kir­che bezahlt: Sein Blut und sei­nen Tod!“
        — Ich wie­der­ho­le es gern: Jeder Ein­zel­ne wird durch sei­nen per­sön­li­chen Glau­ben geret­tet, und die­ser Glau­be beruht NICHT auf den dog­ma­ti­schen Leh­ren einer Kir­che, son­dern auf dem Wort Got­tes, der Hei­li­gen Schrift, und muß der Vor­ga­be ent­spre­chen, der­sel­be Glau­be zu sein, den der Herr Jesus einst den Apo­steln über­ge­ben hat. Nur so kann ein Christ den Lügen Satans ent­ge­hen, die Cleo eben­falls ange­spro­chen hat.
        — „…die Kir­che Chri­sti an die Wand fah­ren wol­len, ster­ben wird sie nicht! Jesus kann nicht besiegt wer­den, denn ER ist GOTT!“
        — Schau­en Sie, die­se Ineins­set­zung von Kir­che und Jesus bzw. Gott fin­det man nicht in der Schrift. Die Kir­che kann abfal­len und Häre­si­en fol­gen, genau­so wie es Isra­el getan hat, und sie tat es wäh­rend der gesam­ten Heils­ge­schich­te, sie­he Offen­ba­rung Kap 3 und 3.
        — In der Zuschrift Cle­os ist vie­les rich­tig, aber es ist ver­mischt mit unbi­bli­schen Deu­tun­gen, deren eini­ge ich hier bezeich­net habe. Die­se Mischung ist so typisch für kirch­li­che Leh­ren und Interpretations-Systeme.
        — Und wis­sen Sie, war­um das so ist? Weil genau das fehlt, was Petrus dort in Mt 16 einst bekom­men hat.
        — Ich neh­me an, daß ich Ihre Geduld schon stra­pa­ziert habe, dar­um sag ich nur noch, ich könn­te noch län­ger wei­ter­ma­chen und wei­te­re Feh­ler auf­zei­gen, aber ich will Ihre Geduld nicht über­stra­pa­zie­ren. Schö­nen Abend noch.
        PS: „Denn natür­lich spricht die­ser nir­gends von „irgend­wel­chen Kirchen/Gemeinschaften“, son­dern von der hl. Kirche.”
        — Die Kir­che kann doch nicht hei­lig sein, nur Gott ist hei­lig. Die Kir­che war immer fehl­bar, eben­so jede pro­te­stan­ti­sche Gemein­de. Man ist schlecht, ganz schlecht bera­ten, sich auf sol­che Insti­tu­tio­nen zu ver­las­sen. Auch das fin­det man nicht im Wor­te Got­tes. Ich wer­de Ihnen doch sicher nicht die unge­heu­ren Greu­el­ta­ten der RKK in Erin­ne­rung brin­gen müs­sen, für die manch­mal einer Ihrer Päp­ste meint sich doch ein wenig ent­schul­di­gen zu müs­sen, nur um Ihnen zu bewei­sen, daß so eine Orga­ni­sa­ti­on unmög­lich „hei­lig“ genannt wer­den oder gar SEIN kann. So eine Behaup­tung ist gro­tesk — sehr mil­de formuliert.
        „For I am the least of the apost­les, that am not meet to be cal­led an apost­le, becau­se I per­se­cuted the church of God.“ 1. Kor 15:9
        — Er erwähnt dies, um die unbe­greif­li­che Gna­de Got­tes zu zei­gen, die an ihm, dem Ver­fol­ger der Gemein­de, erwie­sen wur­de, damit jeder sehen oder ler­nen kann, daß auch für ihn Gna­de da ist.

      • Zur Kor­rek­tur:
        — Schau­en Sie, die­se Ineins­set­zung von Kir­che und Jesus bzw. Gott fin­det man nicht in der Schrift. Die Kir­che kann abfal­len und Häre­si­en fol­gen, genau­so wie es Isra­el getan hat, und sie tat es wäh­rend der gesam­ten Heils­ge­schich­te, sie­he Offen­ba­rung Kap 2 und 3.
        Noch­mals: Offen­ba­rung Kapi­tel 2 und 3, nicht 3 und 3.

      • Es mag für jeman­den, der noch ausser­halb er hei­li­gen Kir­che steht, selt­sam erschei­nen, dass die Kir­che hei­lig ist, und doch ist sie es.
        Die Kir­che ist hei­lig nicht nur, weil sie durch Chri­stus gestif­tet wur­de, son­dern weil Er Ihr Haupt ist. Des­halb spricht man vom mysthi­schen Leib. Die Kir­che ist hei­lig, weil sie rein ist, ganz rein. Da in Gott nichts Unrei­nes sein kann. Auf Erden hat sie einen irdi­sche Gestalt aus getauf­ten Chri­sten gebil­det, die in geru­fen sind, Chri­stus in Treue zu fol­gen. Die­ser Teil wäre schwer­lich hei­lig und rein, die Hei­lig­keit der Kir­che ist tran­szen­dent zu ver­ste­hen, da sie nur in durch und mit Chri­stus besteht.
        Die Chri­sten, die Anteil an der irdi­schen Kir­che haben, nie durch ihre Sün­den, hof­fen auf Erlö­sung durch Ihn, um der­einst im Him­mel wirk­lich ganz Anteil an Ihm zu haben.
        Wenn Sie die Kir­che Chri­sti wirk­lich ken­nen­ler­nen wol­len, mit Ihrer Rein­heit durch Chri­stus und ihren Schwä­chen durch die Men­schen, dann soll­ten Sie sich mit ihr befas­sen, nicht nur von außen kri­ti­sie­ren. Wenn man über sie nur nega­tiv von ande­ren Außen­ste­hen­den gehört hat, wird man nicht ver­ste­hen, was Chri­stus gestif­tet hat und damit woll­te. Ich emp­feh­le daher in brü­der­li­cher Lie­be einen Kate­chis­mus der katho­li­schen Kir­che zu lesen.

      • Lie­ber Fro­do, sind es nicht gera­de all die­se Kate­chis­men der ver­schie­de­nen Kir­chen und christ­li­chen Gemein­schaf­ten, die zu genau der Tren­nung inner­halb der Chri­sten­heit geführt haben? Die Kate­chis­men hei­ßen nicht immer Kate­chis­men, man nennt es über­all ein wenig anders, aber allen gemein­sam ist doch dies: Sie alle stel­len die men­schen­ge­mach­te Leh­re der christ­li­chen Grup­pe dar, die ihnen folgt. Es sind vor­ge­ge­be­ne Glau­bens­ar­ti­kel, die dem Wort Got­tes wider­spre­chen, das wir in der Schrift haben. Oft ist eine Inter­pre­ta­ti­on des Wor­tes Got­tes, die nicht zu hal­ten ist, wenn man sie am voll­stän­di­gen Wort Got­tes mißt.
        Dar­um bin ich dank­bar, daß Sie mir dies Bei­spiel vom mysti­schen Leib Chri­sti, der die hei­li­ge katho­li­sche Kir­che sei, genannt haben. Man kann nun alle die men­schen­ge­mach­ten Glau­bens­ar­ti­kel der Kir­chen und Gemein­schaf­ten mit der Hei­li­gen Schrift selbst widerlegen.
        Und dabei geht es nicht um ein „Kri­ti­sie­ren“, wie Sie vermuten.
        Da haben wir ein Miß­ver­ständ­nis, denn Feh­ler nach­wei­sen und sie kor­ri­gie­ren bedeu­tet mit­nich­ten zu kri­ti­sie­ren. Das muß man strikt auseinanderhalten.
        Man stel­le sich vor, ein Schü­ler sagt zu sei­nem Leh­rer: „Sie kri­ti­sie­ren mich ja stän­dig! Das ent­mu­tigt mich!“ (Scheint ja heu­te grund­sätz­li­che Zustim­mung bei Eltern und Kul­tus­bü­ro­kra­tie zu erfahren…weshalb man immer mehr Beno­tun­gen abge­schafft hat.)
        Der Leh­rer kri­ti­siert doch nicht, er kor­ri­giert, damit die Ergeb­nis­se des Schü­lers einen höhe­ren Qua­li­täts­stan­dard errei­chen. Ich ver­glei­che Sie und mich aller­dings nicht mit Leh­rer und Schü­ler, son­dern es geht mir bei die­sem Bei­spiel um die nicht zu ver­wech­seln­de Dif­fe­renz zw. Kri­ti­sie­ren und Korrigieren.

        Zurück zum mysti­schen Leib Chri­sti, der die hei­li­ge katho­li­sche Kir­che sei.
        „Die Kir­che ist hei­lig, weil sie rein ist, ganz rein. Da in Gott nichts Unrei­nes sein kann. Auf Erden hat sie einen irdi­sche Gestalt aus getauf­ten Chri­sten gebil­det, die in geru­fen sind, Chri­stus in Treue zu fol­gen. Die­ser Teil wäre schwer­lich hei­lig und rein, die Hei­lig­keit der Kir­che ist tran­szen­dent zu ver­ste­hen, da sie nur in durch und mit Chri­stus besteht.“
        So schrei­ben Sie.
        Nun prü­fen wir die­se vom Kate­chis­mus her­ge­lei­te­te Aus­sa­ge am ein­zig unfehl­ba­ren Wor­te Got­tes. Und da lesen wir:
        Mt 5:20 (Schlach­ter­bi­bel 1951)
        Denn ich sage euch: Wenn eure Gerech­tig­keit die der Schrift­ge­lehr­ten und Pha­ri­sä­er nicht weit über­trifft, so wer­det ihr gar nicht in das Him­mel­reich eingehen! 

        Für die Freun­de des Englischen:
        Mt 5:20 (KJV)
        For I say unto you, That except your righ­te­ous­ness shall exce­ed the righ­te­ous­ness of the scri­bes and Pha­ri­sees, ye shall in no case enter into the king­dom of heaven. 

        Mt 5:20 (WEB=World Eng­lish Bible)
        For I tell you that unless your righ­te­ous­ness exce­eds that of the scri­bes and Pha­ri­sees, the­re is no way you will enter into the King­dom of Heaven. 

        Und der Apo­stel, den Ihre Kir­che als ihren ersten Papst betrach­tet, sagt folgendes:

        1.Pet 3:10–13 (Schlach­ter­bi­bel 1951)
        Denn «wem das Leben lieb ist und wer gute Tage sehen will, der bewah­re sei­ne Zun­ge vor Bösem und sei­ne Lip­pen, daß sie nicht trügen;
        er wen­de sich vom Bösen und tue Gutes, er suche den Frie­den und jage ihm nach!
        Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerech­ten, und sei­ne Ohren mer­ken auf ihr Fle­hen; das Ange­sicht des Herrn aber ist gegen die gerich­tet, wel­che Böses tun.»
        Und wer will euch scha­den, wenn ihr euch des Guten befleißiget?

        Nun, lie­ber Fro­do, das ist der Kom­men­tar Got­tes durch Sei­nen Apo­stel zu der Leh­re Ihres Kate­chis­mus. Ich muß sicher nicht beto­nen, daß er genau das Gegen­teil besagt.
        Apg 5:29 (Schlach­ter­bi­bel 1951)
        Petrus aber und die Apo­stel ant­wor­te­ten und spra­chen: Man muß Gott mehr gehor­chen als den Menschen!

    • Lie­ber Josef,
      könn­ten Sie nicht ein­mal ver­su­chen, Ihre Gedan­ken und Emp­fin­dun­gen im Kon­takt mit einem Kir­chen­obe­ren zu besprechen.
      Es muss ja nicht gleich ein Bischof sein, die­se ant­wor­ten im all­ge­mei­nen sowie­so nicht. Aus­nah­men bestä­ti­gen aller­dings die Regel.
      Doch die Ver­ant­wort­li­chen in der Kir­che soll­ten schon wis­sen, wel­che Gefüh­le und Ver­wir­run­gen vie­le von uns quälen.
      Denn sie neh­men nur Rück­sicht auf „ver­letz­te Gefüh­le“ und ver­mein­li­che Dis­kri­mi­nie­run­gen von homo­se­xu­ell ori­en­tier­ten Men­schen und von Men­schen, die ein zwei­tes oder gar drit­tes Mal gehei­ra­tet haben und sich vom Kom­mu­nion­emp­fang aus­ge­schlos­sen wissen.
      Auf die gei­sti­ge und see­li­sche Not der gläu­bi­gen Katho­li­ken, die nicht die­sen bei­den her­vor­ge­ho­be­nen Grup­pen ange­hö­ren, wird kirch­li­cher­seits kaum geschaut, noch weni­ger auf sie eingegangen.

      Und viel­leicht wäre auch die sog. „Geist­li­che Beglei­tung“ eine Opti­on für Sie.
      In die­sem Rah­men ‑im ver­trau­ens­vol­len Gespräch mit einem Pater, einem Ordens­bru­der, einer Ordens­frau- könn­ten Sie über all´ das spre­chen, was Sie bedrängt.
      Ich wün­sche Ihnen viel Mut und Zuversicht!

      • Welch ein Zufall!!?? Heu­te um 15:30 Uhr begin­ne ich mei­nen dies­jäh­ri­gen Klo­ster­auf­ent­halt. Seit eini­gen Jah­ren habe ich mir das ange­wöhnt, für wenig­stens eine Woche dem Tru­bel zu ent­flie­hen und mich auf das wesent­li­che zu kon­zen­trie­ren. Ich lebe in einem Bene­dik­ti­ner­klo­ster (in Mesche­de, Sauer­land) in der Klau­sur mit den Mön­chen. Neh­me die Mahl­zei­ten mit ihnen ein und auch zu den Gebets­zei­ten tref­fen wir uns gemein­sam. Es ist ein durch­at­men der See­le, ein besin­nen auf das wesent­li­che im Leben. Ein erken­nen, was der Wil­le Got­tes ist und bei Bedarf auch eine Kurs­kor­re­tur mei­nes eige­nen Lebens. Ja, Gott wie­der mehr Raum zu geben in mei­nem All­tag und ihm für sei­ne täg­li­che Beglei­tung Dan­ke zu sagen im Gebet, Gesang, oder ein­fach nur in der Stil­le — ohne gro­ße Wor­te. Ja, Mari­en­zweig, den Glau­ben, die Hoff­nung, den Mut und die Zuver­sicht — all das nicht zu ver­lie­ren — das wün­sche ich mir, mei­nen Kin­dern, mei­ner Frau und allen ande­ren Men­schen auf die­sem Pla­ne­ten. Wer­de jetzt mein „Köf­fer­chen“ packen.

    • Nun, mein lie­ber Shu­ca, die­ser Inter­pre­ta­ti­on kann ich mich nicht anschlie­ßen, denn ich bin über­zeugt, daß Ihnen damit die Chan­ce einer beson­ders nach­drück­li­chen Auf­klä­rung ent­ging, die so nie wie­der kom­men wird, zumin­dest nicht hier. Leo hat Ihnen schon so deut­lich, wie’s hier eben mög­lich war, zu ver­ste­hen gege­ben, wo Sie tat­säch­lich ste­hen. Ich bin auch ganz sicher, daß Sie’s ver­stan­den haben.
      Sie wer­den dies alles unter pro­te­stan­ti­scher Recht­ha­be­rei able­gen, wie ich ver­mu­te; aber damit irren Sie gewaltig.
      Wenn ich hier in die­se ‚geschlos­se­ne Ver­samm­lung‘ ein­ge­drun­gen bin, geschah das nicht, um mit ande­ren die Klin­gen intel­lek­tu­ell zu kreu­zen, son­dern aus einem ande­ren, sehr schlich­ten Grund: Ich sehe hier eine fehl­ge­lei­te­te, aber deut­lich spür­ba­re Lie­be zum Herrn Jesus, und das hat mich anfangs mit brü­der­li­chen Emp­fin­dun­gen über­rascht; doch je län­ger ich hier schrei­be — ich den­ke aber, daß ich heu­te damit auf­hö­ren wer­de -, desto kla­rer steht mir vor Augen, was Dog­men für geist­li­che Boll­wer­ke sind, gegen die man selbst mit bibli­scher Beweis­füh­rung nicht ankommt.
      Es wird aber in der aus­ge­hen­den Heils­ge­schich­te noch ein­mal eine Pha­se kom­men — und zwar schon bald -, wo der Hei­land zum Abschluß noch ein­mal Sei­ne Kraft in der End­zeit­ge­mein­de, der wah­ren Braut Chri­sti, demon­strie­ren wird, so daß die fal­sche Kir­che und alle zurück­ge­fal­le­nen pro­te­stan­ti­schen Gemein­schaf­ten sehen wer­den, in wel­cher Gemein­de Gott ist und wel­chen ande­ren nicht.

      Und wenn ich das hier sage, hat es einen bestimm­ten Zweck, näm­lich den, Sie heu­te schon dar­auf hin­zu­wei­sen, daß es kom­men wird. Und wenn Sie schließ­lich davon hören wer­den, dann erin­nern Sie sich bit­te an die­se Vor­aus­sa­ge heute.
      Aber wozu denn?
      Damit Sie ganz ganz per­sön­lich, indi­vi­du­ell, noch eine Chan­ce bekom­men, her­aus­zu­sprin­gen aus allem Fal­schen, in dem Sie sich jetzt befin­den, um durch den bibli­schen Glau­ben geret­tet zu werden.
      Sei­en Sie ver­si­chert, Sie wer­den davon hören und Sie wer­den mei­nen, das kön­ne doch nicht sein, daß die Tage von Pfing­sten AD 33 noch ein­mal wie­der­keh­ren. „Wir sind doch immer ganz anders belehrt worden.“

      „Die Ersten wer­den die Letz­ten und die Letz­ten wer­den die Ersten sein.“ 

      Bis dahin wün­sche ich allen mei­nen Kon­tra­hen­ten Got­tes Segen.
      —————————————————————————————–

  6. Jochen, Sie haben sich die Mühe gemacht, mir zu ant­wor­ten. Nach­dem ich nun noch eini­ge wei­te­re Ihrer Bei­trä­ge gele­sen habe, will ich’s dabei belas­sen. Let us pray for each other.

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