Franziskus, die wiederverheirateten Geschiedenen und die Medien

Papst Franziskus: Generalaudienz  vom 5. August 2015
Papst Fran­zis­kus: Gene­ral­au­di­enz vom 5. August 2015

(Rom) Der Papst, der den Unter­schied macht. Macht er einen Unter­schied? Die­se Fra­ge stellt sich unter Fran­zis­kus nicht zum ersten Mal, seit dem 5. August aber um ein wei­te­res Mal mehr.

Vor zwei Tagen sprach Papst Fran­zis­kus in sei­ner Kate­che­se bei der Gene­ral­au­di­enz über die wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen. Eigent­lich wie­der­hol­te er fast wort­wört­lich, was Papst Johan­nes Paul II. 1981 in sei­nem Apo­sto­li­schen Schrei­ben Fami­lia­ris Con­sor­tio gesagt hat, das ein Jahr nach der Bischofs­syn­ode über die Fami­lie von 1980 ver­öf­fent­licht wur­de. Aller­dings nur fast.

Papst Fran­zis­kus kün­dig­te die Dop­pel-Bischofs­syn­ode über die Fami­lie von 2014/2015 unter ande­rem mit dem Hin­weis an, die Syn­ode von 1980 habe nicht alle Her­aus­for­de­run­gen behan­delt, denen sich Ehe und Fami­lie heu­te gegenübersehen.

Papst Johan­nes Paul II. am 22. Novem­ber 1981:

„Zusam­men mit der Syn­ode möch­te ich die Hir­ten und die gan­ze Gemein­schaft der Gläu­bi­gen herz­lich ermah­nen, den Geschie­de­nen in für­sor­gen­der Lie­be bei­zu­ste­hen, damit sie sich nicht als von der Kir­che getrennt betrach­ten, da sie als Getauf­te an ihrem Leben teil­neh­men kön­nen, ja dazu ver­pflich­tet sind. Sie sol­len ermahnt wer­den, das Wort Got­tes zu hören, am hei­li­gen Meß­op­fer teil­zu­neh­men, regel­mä­ßig zu beten, die Gemein­de in ihren Wer­ken der Näch­sten­lie­be und Initia­ti­ven zur För­de­rung der Gerech­tig­keit zu unter­stüt­zen, die Kin­der im christ­li­chen Glau­ben zu erzie­hen und den Geist und die Wer­ke der Buße zu pfle­gen, um so von Tag zu Tag die Gna­de Got­tes auf sich her­ab­zu­ru­fen. Die Kir­che soll für sie beten, ihnen Mut machen, sich ihnen als barm­her­zi­ge Mut­ter erwei­sen und sie so im Glau­ben und in der Hoff­nung stärken.“

Papst Fran­zis­kus sag­te am 5. August 2015:

„Die­se Per­so­nen sind kei­nes­wegs exkom­mu­ni­ziert: Sie sind nicht exkom­mu­ni­ziert! Und sind abso­lut nicht als sol­che zu behan­deln: Sie sind immer ein Teil der Kir­che. […] Daher die wie­der­hol­te Ein­la­dung an die Hir­ten offen und kon­se­quent die Bereit­schaft der Gemein­schaft zu bekun­den, sie auf­zu­neh­men und zu ermu­ti­gen, damit sie immer mehr ihre Zuge­hö­rig­keit zu Chri­stus und zur Kir­che leben und ver­tie­fen durch das Gebet, das Hören auf Got­tes Wort, die Teil­nah­me an der Lit­ur­gie, die christ­li­che Erzie­hung der Kin­der, die Wohl­tä­tig­keit gegen­über den Armen und dem Ein­satz für Gerech­tig­keit und Frieden.“

Gleichlautende Aussagen mit einigen Unterschieden

Die bei­den Aus­sa­gen sind nur fast gleich­lau­tend mit eini­gen Unter­schie­den. „Fran­zis­kus tausch­te ein Wort aus und schwieg zu einem bestimm­ten Punkt“, so der Vati­ka­nist San­dro Magister.

Anstatt der Wor­te „nicht getrennt“ von der Kir­che, sag­te Fran­zis­kus, daß die wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen „nicht exkom­mu­ni­ziert“ sind.

Papst Johan­nes Paul II. setzt in Fami­lia­ris Con­sor­tio mit den Wor­ten fort: „Die Kir­che bekräf­tigt jedoch ihre auf die Hei­li­ge Schrift gestütz­te Pra­xis, wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne nicht zum eucha­ri­sti­schen Mahl zuzu­las­sen. Sie kön­nen nicht zuge­las­sen wer­den; denn ihr Lebens­stand und ihre Lebens­ver­hält­nis­se ste­hen in objek­ti­vem Wider­spruch zu jenem Bund der Lie­be zwi­schen Chri­stus und der Kir­che, den die Eucha­ri­stie sicht­bar und gegen­wär­tig macht. Dar­über hin­aus gibt es noch einen beson­de­ren Grund pasto­ra­ler Natur: Lie­ße man sol­che Men­schen zur Eucha­ri­stie zu, bewirk­te dies bei den Gläu­bi­gen hin­sicht­lich der Leh­re der Kir­che über die Unauf­lös­lich­keit der Ehe Irr­tum und Verwirrung.“

Wäh­rend Johan­nes Paul II. deut­lich bekräf­tig­te, daß wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne nicht zur Kom­mu­ni­on zuge­las­sen sind, schwieg Fran­zis­kus zu die­sem Punkt.

Das Schweigen macht (kalkuliert oder nicht?) den Unterschied

Der argen­ti­ni­sche Kir­chen­recht­ler José Durant Men­dio­roz bestä­tigt in sei­ner Ana­ly­se der päpst­li­chen Anspra­che, daß sich Fran­zis­kus am 5. August genau an die kon­stan­te Leh­re der römi­schen Kir­che gehal­ten hat (zu Durant Men­dio­roz sie­he Bischofs­syn­ode – Ein argen­ti­ni­scher Jurist zeigt dem Papst auf, was Sache ist)

Aller­dings macht das Nicht-Gesag­te den gro­ßen Unter­schied. Das Schwei­gen sorg­te für eine „Medi­en-Bom­be“. Mas­sen­me­di­en behaup­te­ten, der Papst habe die Exkom­mu­ni­ka­ti­on der wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen auf­ge­ho­ben und sie damit zur sakra­men­ta­len Kom­mu­ni­on zugelassen.

Ein­mal mehr wird die Fra­ge nach der „Her­me­neu­tik“ der Papst-Wor­te gestellt: Wie sind Aus­sa­gen des Pap­stes zu inter­pre­tie­ren? Auf dem Rück­flug von Para­gu­ay nach Rom nahm Fran­zis­kus vor Jour­na­li­sten selbst zur „Her­me­neu­tik“ sei­ner Wor­te Stel­lung (sie­he „Selig­spre­chung“ mar­xi­sti­scher Jesui­ten durch Papst Fran­zis­kus). Eine wirk­li­che Klä­rung brach­te das nicht. So bleibt auch im kon­kre­ten Fall offen, ob es sich bei der media­len Reak­ti­on um einen kal­ku­lier­ten Effekt han­del­te oder nicht.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: MiL

47 Kommentare

    • Zusam­men mit der Sün­de wer­den auch gleich die wirk­lich Gläu­bi­gen weich­ge­kocht, indem sie gezielt im Unkla­ren gelas­sen werden.
      So dass sie am Ende froh und dank­bar sein wer­den, wenn über­haupt noch katho­li­sche Inhal­te vom Papst zu ver­neh­men sind.
      Ich habe schon eini­ge Male im Beicht­ge­spräch mit Prie­stern über das Pro­blem, das ich mit Papst Fran­zis­kus habe, gesprochen.
      Und war über­rascht dar­über, was sie dazu sagten.

      • Ich bete, damit die Gna­de Got­tes mei­nen katho­li­schen Glau­ben stärkt.
        Und bevor ich ver­lo­ren gehe hof­fe ich, dass Gott ein­greift um auch die gut Wol­len­den zu ret­ten, bevor auch sie ver­lo­ren gehen.

      • Hmm, da fra­ge ich mich, ob umge­kehrt das Beicht­ge­heim­nis eigent­lich (nicht) auch gilt… Weiß das jemand?

  1. Auf die Wort­wahl kommt es an. Das ist so gese­hen nichts neu­es, denn das Kon­zil hat mit seinen
    ver­schie­den aus­leg­ba­ren Tex­ten die Mög­lich­keit geschaf­fen, varia­bel und krea­tiv die Auslegungen
    leicht umzu­deu­ten. Hier­in ist Fran­zis­kus ein Mei­ster, mit zwei Schrit­ten vor dann einen zurück. Das heißt : Auf der einen Sei­te spricht er ohne theo­lo­gi­sche Tie­fe, also der Welt zuge­wandt. Auf der
    ande­ren Sei­te spricht er tief­kat­ho­lisch, dass so man­cher erstaunt ist. Das Rät­sel­ra­ten wird so lan-
    ge dau­ern, bis die Chri­sten­heit vor Tat­sa­chen gestellt wird und es viel­leicht heißt : Die Leh­re kann
    doch ver­än­dert und ange­passt werden.

  2. Unser Herr hat gesagt: Das Gesetz ist für den Men­schen da. Wenn ich die Kommentare
    und son­sti­gen Bei­trä­ge lese, könn­te ich mei­nen, daß die­je­ni­gen ihre Bibel nicht richtig
    gele­sen haben. Und dann ertönt das Weh­ge­schrei, daß sovie­le Leu­te aus der Kirche
    aus­tre­ten. Die Mäch­ti­gern in der Kir­che sol­ten zuerst ihre eige­nen Feh­ler einsehen,
    ehe sie sich über ande­re echauffieren.

    • So geht das nun auch nicht. Die Wor­te des Herrn sind im Zusam­men­hang zu ver­ste­hen. Nach Ihrer Ideo­lo­gie ist das Gesetz dann prak­tisch wert­los, da es nie zur Anwen­dung kommt, wenn der Mensch dage­gen ver­stößt. Das ist dann prak­ti­zier­te Glaubenswillkür.

  3. @ Mari­en­zweig:
    Könn­ten Sie das wenig­stens andeuten,was Ihr Prie­ster bezüg­lich F.meint? Natür­lich respek­tie­re ich unbe­dingt Ihr Beicht­ge­heim­nis aber inter­es­sant wäre es schon.

    • In einem Zwei­er­ge­spräch wür­de ich es sagen, so aber möch­te ich mich lie­ber zurückhalten.
      Nur soviel, Stella:
      Ich füh­le mich mit mei­ner Ein­stel­lung bezüg­lich Papst Fran­zis­kus nicht mehr so allein.
      Auch unter den Prie­stern sind sol­che, die über alles bereits Vor­ge­fal­le­ne nach­den­ken und dar­aus ihre Schlüs­se ziehen.

  4. Es ist zwar äußerst bedau­er­lich, dass ich sel­ber geschie­den bin, aber es hat auch einen Vor­teil, der immer stär­ker wird. Das Barm­her­zig­keits­ge­sül­ze der füh­ren­de Ver­tre­ter der Kon­zils­kir­che stimmt mich hei­ter und macht mei­nen Glau­ben immer stär­ker. Ich wer­de nie wie­der hei­ra­ten und ich wer­de nicht zwei­mal vor Chri­stus lügen, das ver­spre­che ich euch ihr Sani­tä­ter der Kon­zils­kir­che. Ihr seid nur noch lächerlich.
    Per Mari­am ad Christum.

    • Nun denn, ich stel­le mir da schon eher die Fra­ge, wer sich hier lächer­lich macht. Sie geben sich hier ger­ne als Hard­li­ner, wozu dann die völ­lig über­flüs­si­ge Bemer­kung, dass sie nie wie­der hei­ra­ten werden!? 

      Aber abso­lut schockiert hat mich ihre Aus­sa­ge, dass Sie nicht „zwei­mal vor Chri­stus lügen“ wer­den. Das bedeu­tet, dass Sie schon bei Ihrer ersten Ehe­schlie­ßung gelo­gen haben? Eine Lüge ist immer eine bewuss­te Ent­schei­dung, gegen die Wahr­heit zu spre­chen. Vie­le Men­schen haben in Lie­be vor Gott vol­ler Über­zeu­gung ja zuein­an­der gesagt, den­noch schei­tern Ehen, weil ein Part­ner sich gegen den ande­ren ent­schei­det, ihn sit­zen lässt usw. Das ändert aber nichts an der Tat­sa­che, dass der ver­las­se­ne Part­ner den­noch vol­ler Auf­rich­tig­keit „Ja“ zu sei­nem Part­ner gesagt hat.
      Des­halb ist Ihre Aus­sa­ge, schon ein­mal beim Sakra­ment der Ehe gelo­gen zu haben, wirk­lich hef­tig. Und soll­te Ihnen von Ihrem hohen Roß ande­ren Men­schen gegen­über ganz schnell her­un­ter helfen!

      • @roesler
        Reden sie nicht über Sachen von denen sie kei­ne Ahnung haben und mich und mein Leben ist für sie ein ver­schlos­se­nes Buch. Küm­mern sie sich bes­ser um ihre Pro­ble­me oder haben sie keine.
        Beim Sakra­ment der Ehe habe ich bestimmt nicht gelo­gen aber wenn ich noch­mal hei­ra­ten wür­de dann müß­te ich beim zwei­ten mal zum Herrn sagen.
        „Nimm es mir nicht vor Übel Herr was damals war zählt nicht mehr und jetzt erst habe ich dein Sakra­ment rich­tig ver­stan­den.“ Und das nen­ne ich zwei­mal lügen.
        Viel­leicht ist es bes­ser man hei­ra­tet gleich drei oder vier­mal dann stellt der Herr viel­leicht über­haupt kei­ne Fra­gen mehr.
        Ich hof­fe das ich mit mei­nem Schrei­ben das hohe Roß auf dem sie rei­ten nun gut gesat­telt habe und sie ver­stan­den haben was ich meine.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Ich habe Ihren ersten Bei­trag sehr gut ver­stan­den, das Her­um­ru­dern in Ihrem zwei­ten Post neh­me ich nicht ernst.

        SIE maßen sich in Ihren vie­len selbst­ge­rech­ten Bei­trä­gen doch auch an, die Beweg­grün­de von ande­ren Men­schen zu ken­nen und zu wis­sen, wel­che Absich­ten Wür­den- und Ent­schei­dungs­trä­ger der Kir­che haben . Wenn es um Sie und Ihre wider­sprüch­li­chen Aus­sa­gen geht, dann han­delt es sich um ein „ver­schlos­se­nes Buch“ und man soll sich lie­ber um sei­ne eige­nen Pro­ble­me küm­mern. Sehr ver­rä­te­risch, Shu­ca. Für sich selbst nimmt man immer ger­ne einen ande­ren Mass­stab als jenen, den man bei ande­ren Men­schen anlegt, nicht wahr?
        Des­halb reagie­ren Sie wohl auch so dünn­häu­tig, wenn man Ihnen Ihre übli­che Rhe­to­rik mal unter die Nase reibt. 

        Ich wen­de Ihre eige­nen Wor­te von gestern ein­fach auf Sie an:Sie sind ein­fach nur lächerlich!

      • @roessler
        „SIE maßen sich in Ihren vie­len selbst­ge­rech­ten Bei­trä­gen doch auch an, die Beweg­grün­de von ande­ren Men­schen zu ken­nen und zu wis­sen, wel­che Absich­ten Wür­den- und Ent­schei­dungs­trä­ger der Kir­che haben .“
        Ich rede stän­dig von mir, haben sie das nicht gemerkt?
        „Ich wen­de Ihre eige­nen Wor­te von gestern ein­fach auf Sie an:Sie sind ein­fach nur lächerlich!“
        Sie ver­lie­ren die Coten­an­ce weil sie nichts mehr zu bie­ten haben und nicht ver­ste­hen wol­len oder können.
        „Des­halb reagie­ren Sie wohl auch so dünn­häu­tig, wenn man Ihnen Ihre übli­che Rhe­to­rik mal unter die Nase reibt.“
        Ich lach mich kaputt. Die Per­son mit dem dicken Fell beschäf­tigt sich mit mei­ner Nase. Ich wür­de sagen stei­gen sie nicht in mein Zim­mer ein wenn ich nicht her­ein geru­fen habe. Alles klar.
        Per Mari­am ad Christum.

    • Eine inter­es­san­te Dar­stel­lung, die auf­hor­chen läßt. Die Kon­zils­kir­che ver­fährt ja nach dem Prin­zip der 68-er: Schuld ist immer die gesell­schaft bzw. die Kirche.

    • @roesler
      „Viel geschrie­ben, nichts gesagt. Wie üblich“
      Wenn ihnen mehr als die­se 6 Wör­ter ein­fal­len sagen sie Bescheid und ich kau­fe mir eine neue Tasta­tur. So viel Enga­ge­ment sind mir ihre Bei­trä­ge wert. Nichts für ungut aber sie sind mir zu sehr in mei­ne inne­ren Befind­lich­kei­ten ein­ge­drun­gen obwohl sie dort nicht zu suchen haben und ich war so stolz als einer der weni­gen geschie­de­nen Katho­li­ken zu gel­ten die lei­den­schaft­lich das Sakra­ment der Ehe ver­tei­di­gen tun. Das machen doch kaum noch wel­che. Etwa Sie?
      Per Mari­am ad Christum.

      • @ shu­ca

        „zu sehr in mei­ne inne­ren Befind­lich­kei­ten eingedrungen“
        Wie­so reagie­ren Sie denn so pikiert? Sel­bi­ges machen Sie doch auch, wenn Sie anneh­men zu wis­sen, was die Absich­ten „der Ver­tre­ter der Kon­zils­kir­che“ sind und vom „Barm­her­zig­keits­ge­sül­ze“ spre­chen. Da wer­ten Sie die­se „Ver­tre­ter“ doch auch ab. Bezeich­nen sie sogar als „lächer­lich“. Dreht man den Spieß um und wen­det Ihren Mass­stab bei Ihnen an, füh­len Sie sich plötz­lich in Ihren Befind­lich­kei­ten bedrängt. DAS ist lächerlich!

        Sie schrei­ben wort­wört­lich vom „Stolz, als einer der weni­gen geschie­de­nen Katho­li­ken zu gel­ten, die lei­den­schaft­lich das Sakra­ment der Ehe ver­tei­di­gen tun“. Das glau­be ich Ihnen sogar, viel­leicht rührt daher das Wider­sprüch­li­che, das ich beim Lesen Ihrer Zei­len wahr­neh­me. Stolz ist schlecht, im Stolz erhebt man sich über ande­re. Der Kate­chis­mus stellt den Stolz nicht grund­los an die erste Stel­le der Haupt­sün­den (vgl. http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6J.HTM). Sehen Sie mir nach, dass ich Sie in die­sem Ihrem Stolz nicht bestär­ken werde. 

        Wenn man sich frei­mü­tig zum Stolz bekennt, ist das ver­mut­lich nicht der idea­le Weg, der zum Herrn führt. Wir sol­len uns klein machen in der Nach­fol­ge. So wie es Maria getan hat, wie es die Hei­li­gen getan haben. Sonst ver­kommt „Per Mari­am ad Chri­stum“ nur zu einer lee­ren Flos­kel, die man in gewohn­ter Manier an sei­ne Tex­te hin­ten­dran hängt. Sol­che Wor­te haben mir einen Wert.

        Inso­fern brau­chen Sie auch kei­ne neue Tasta­tur zu kau­fen — denn an der Tasta­tur liegt es nicht. Die kann nur les­bar machen, was ein­ge­ge­ben wird.

      • @roesler
        Schön das sie mich wie­der län­ger beschrei­ben und mich nicht mehr lächer­lich fin­den. Nun haben sie mei­ne Iro­nie mit dem Stolz gefun­den und ver­su­chen damit sich mora­lisch über mich zu stel­len. Ich habe die Ver­tre­ter der Kon­zils­kir­che als lächer­lich bezeich­net weil ich nicht glau­be das es ihnen um Barm­her­zig­keit geht son­dern um die Zer­stö­rung des Sakra­men­tes der Ehe. Ver­ste­hen sie mich nun besser?
        „Dreht man den Spieß um und wen­det Ihren Mass­stab bei Ihnen an, füh­len Sie sich plötz­lich in Ihren Befind­lich­kei­ten bedrängt. DAS ist lächerlich!“
        Ja genau das haben sie bei mir gemacht weil sie sich als der bes­se­re Mensch füh­len der ande­re von ober her­ab stän­dig beleh­ren möch­te. Nur ich bin die fal­sche Adres­se für sol­che Spiel­chen und das haben sie auch gemerkt.
        „Sonst ver­kommt „Per Mari­am ad Chri­stum“ nur zu einer lee­ren Flos­kel, die man in gewohn­ter Manier an sei­ne Tex­te hin­ten­dran hängt.“
        Dar­über habe ich auch schon lan­ge vor ihnen nach­ge­dacht und bin zum Ergeb­nis gekom­men „Gib es nie­mals auf bei dei­nen Schreiben“.
        „Inso­fern brau­chen Sie auch kei­ne neue Tasta­tur zu kau­fen – denn an der Tasta­tur liegt es nicht. Die kann nur les­bar machen, was ein­ge­ge­ben wird.“
        Scha­de und ich hat­te mir schon Hoff­nun­gen gemacht.
        Per Mari­am ad Christum.

      • „ich war so stolz als einer der weni­gen geschie­de­nen Katho­li­ken zu gel­ten die lei­den­schaft­lich das Sakra­ment der Ehe ver­tei­di­gen tun. Das machen doch kaum noch wel­che. Etwa Sie?“

        Nein, hier ist über­haupt gar nichts von Iro­nie zu lesen, aaber über­haupt gar nichts. By the way — Iro­nie im Bezug auf die Haupt­sün­den? Selt­sa­me Sicht­wei­sen haben Sie da.

        Amü­sant, wie Sie ver­su­chen, alles Geschrie­be­ne zu rela­ti­vie­ren. Aber man kann sich ja ein Bild machen…

      • @roesler
        „ich war so stolz als einer der weni­gen geschie­de­nen Katho­li­ken zu gel­ten die lei­den­schaft­lich das Sakra­ment der Ehe ver­tei­di­gen tun. Das machen doch kaum noch wel­che. Etwa Sie?“

        Nein, hier ist über­haupt gar nichts von Iro­nie zu lesen, aaber über­haupt gar nichts. By the way – Iro­nie im Bezug auf die Haupt­sün­den? Selt­sa­me Sicht­wei­sen haben Sie da.

        Amü­sant, wie Sie ver­su­chen, alles Geschrie­be­ne zu rela­ti­vie­ren. Aber man kann sich ja ein Bild machen…“

        Nein es geht nicht um selt­sa­me Sicht­wei­sen. Das was ich den­ke und glau­be gefällt ihnen nicht. Viel­leicht ist der Gott an dem ich glau­be ein ande­rer als an dem sie glau­ben. Ich ver­su­che es mal anders. Sie haben die­ses geschrieben.
        „Sie geben sich hier ger­ne als Hard­li­ner, wozu dann die völ­lig über­flüs­si­ge Bemer­kung, dass sie nie wie­der hei­ra­ten werden!? “
        Ich will ihnen mal einen Hard­li­ner vor­stel­len der mir sehr gut gefällt.
        „Ihr seid nicht heiß, ihr seid nicht kalt ihr seid nur lau ich spucke euch aus.“
        Was hal­ten sie davon. Was mei­nen sie? Bin ich heiß, kalt oder lau. Eins von den drei­en bin ich auf jeden fall. Ihre Mei­nung ist mir sehr wich­tig denn wer hat schon so einen barm­her­zi­gen Ober­leh­rer als Ratgeber.
        Ich muß sagen das ihre Postings sehr genie­ße man gönnt sich ja sonst nichts. Das „Per Mari­am ad Chri­stum“ wer­de ich auch jetzt nicht vergessen.
        Ich hof­fe das ihr Bild von mir lang­sam aber sicher Kon­tu­ren annimmt.
        Per Mari­am ad Christum.

        .

      • Mein Bild von Ihnen hat bereits in Ihren ersten Bei­trä­gen Kon­tu­ren ange­nom­men, wie ich ja auch zum Aus­druck gebracht habe.

        Von mir aus kön­nen Sie ja ger­ne Ihr Thea­ter wei­ter­spie­len. Scheint mir halt nur wenig Sub­stanz zu haben. Aber damit ste­hen Sie ja nicht allei­ne da.

      • @roesler
        Schön von ihnen wie­der eine sub­stan­zi­el­le Ant­wort zu bekom­men und dan­ken möch­te ich ihnen auch noch. Die Sache „Ich mache mir ein Bild“ gefällt mir. Auch ich wer­de mir ein Bild von ihnen machen und ich habe schon so mei­ne Vorstellungen.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Nun habe ich die inter­es­san­ten Fra­gen und Ant­wor­ten oben gele­sen und mir auch die Kom­men­ta­re ange­schaut. Dazu aber eine Anmerkung:

        Mit Ver­laub: Ist die­ser pri­va­te, doch öffent­lich aus­ge­tra­ge­ne Hah­nen­kampf wirk­lich not­wen­dig? Könn­ten Sie ihn bit­te ein­stel­len? Danke

      • @Werfel
        Er ist not­wen­dig. Das ist in einem Forum nun mal so.

        @ Shu­ca
        Ihnen wei­ter­hin viel Spaß beim Thea­ter­spiel und dem Relativieren
        Ihrer Aussagen ;-).

    • @roesler
      „@ Shuca
      Ihnen wei­ter­hin viel Spaß beim Thea­ter­spiel und dem Relativieren
      Ihrer Aussagen ;-).“
      Ich dan­ke ihnen. Trotz­dem habe ich ein schlech­tes Gewis­sen. Ich hät­te ihnen in mei­nem Thea­ter­spiel ein grö­ße­re Rol­le ein­räu­men müs­sen. Als Kom­par­se sind sie unterbewertet.
      Per Mari­am ad Christum.

      • @roesler
        Ich muß ihnen schon wie­der­spre­chen. Der User Wer­fel hat völ­lig recht. Wir soll­ten die­se Sache ein­stel­len. Das ist mein Angebot.
        Per Mari­am ad Christum.

      • In der Tat. Beim Aus­tei­len gegen Ent­schei­dungs­trä­ger in der Kir­che sind Sie zwar gut dabei, für mehr reicht es ja lei­der nicht. 

        Und bei Ihren Bei­trä­gen müs­sen Sie soviel nach­ju­stie­ren, damit klar wer­den soll, dass Sie beim Stolz, beim Lügen bezüg­lich der Ehe­schlie­ßung usw. doch eigent­lich genau das Gegen­teil gemeint haben wol­len, Iro­nie im Bezug auf die Haupt­sün­den usw. Reden Sie es sich ruhig schön und passend ;-). 

        Vie­le Grüße!

      • @roesler
        Sie haben Wer­fel nicht begrif­fen und mein Ange­bot natür­lich abgelehnt.
        „Und bei Ihren Bei­trä­gen müs­sen Sie soviel nach­ju­stie­ren, damit klar wer­den soll, dass Sie beim Stolz, beim Lügen bezüg­lich der Ehe­schlie­ßung usw. doch eigent­lich genau das Gegen­teil gemeint haben wol­len, Iro­nie im Bezug auf die Haupt­sün­den usw. Reden Sie es sich ruhig schön und passend ;-). “
        Aber trotz­dem muß an mei­nen Bei­trä­gen sie etwas mas­siv gestört haben weil sie sich wie ein Pit­bull an ihnen fest­bei­ßen und sie auf alle nur mög­li­che Wei­se beschimp­fen tun. Es muß Grün­de dafür geben. Ich habe da schon so ein paar Vermutungen.
        Natür­lich auch vie­le Grüße.
        Per Mari­am ad Christum.

      • @roesler
        „In der Tat. Beim Aus­tei­len gegen Ent­schei­dungs­trä­ger in der Kir­che sind Sie zwar gut dabei, für mehr reicht es ja lei­der nicht.“
        Es wird nie rei­chen weil sie nicht ein ein­zi­ges Argu­ment von mir ver­stan­den haben. Sie ver­wech­seln stän­dig die Split­ter in mei­nen Augen mit dem Bal­ken vor ihren eige­nen Kopf.
        „Von mir aus kön­nen Sie ja ger­ne Ihr Thea­ter wei­ter­spie­len. Scheint mir halt nur wenig Sub­stanz zu haben. Aber damit ste­hen Sie ja nicht allei­ne da.“
        Wen mei­nen sie mit “ nicht allei­ne da“. Haben sie noch ande­re Forums­teil­neh­mer ent­deckt die nicht auf ihrer Sup­pe schwimmen?
        Ich fra­ge ja nur mal so. Wie immer hoch­ach­tungs­voll “ Shuca“.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Doch doch, ich habe Ihre „Argu­men­te“ sehr wohl ver­stan­den. Und ich habe Ihre Aus­sa­gen wört­lich genom­men, aber genau das scheint ja das Pro­blem zu sein. Weil Sie dann plötz­lich das Gesag­te ja so gar nicht gemeint haben woll­ten 🙂 . Sie­he Bei­trä­ge ganz zu Beginn.

        Sehen Sie es mir nach, dass ich Ihre Bei­trä­ge zunächst ernst genom­men habe. Dass Sie da, wie behaup­tet, über­all Iro­nie etc. rein­ge­packt haben wol­len, habe ich zunächst nicht erkannt. Denn das ist eine doch selt­sa­me Dis­kus­si­ons­kul­tur, wenn man ernst genom­men wer­den will. Noch dazu dann, wenn es um sol­che The­men geht wie die hei­li­gen Sakra­men­te, die Tod­sün­den und die Kir­che über­haupt usw. Für mich hat Iro­nie da kei­nen Platz. Aber bewah­ren Sie sich da ger­ne Ihren „Humor“, wenn es Ihnen gut tut :-).

      • @roesler
        „Ich habe alles dazu gesagt ;-). . Machen Sie sich ruhig wei­ter­hin über die Sakra­men­te lustig.“
        Nie­mals! Ich habe mich über sie lustig gemacht und selbst das mer­ken sie nicht.
        „Ich kom­me hier doch auf Wer­fels Vor­schlag zurück und mache für mich einen Cut, bevor Sie noch ähn­li­che iro­ni­sche Kom­men­ta­re zur Eucha­ri­stie und zur Beich­te von sich geben.“
        End­lich haben sie es begrif­fen, dass Wer­fel recht hat. Hat lan­ge gedau­ert. Kom­men­ta­re zur Eucha­ri­stie und Beich­te wür­de ich einen „roes­ler“ nie zugäng­lich machen denn er bläst dann wie­der Mücken zu Ele­fan­ten auf und hin­ter­her habe ich wie­der alles rela­ti­viert. Sei­en sie ver­si­chert mein Cut kommt nach ihnen und nicht umge­kehrt denn sie haben mich zuerst ange­la­bert und nicht umgekehrt.
        Per Mari­am ad Christum.

    • @roesler
      Ich habe nach­ge­dacht über unse­rem Dis­put. Wie kann ich sie ver­söhn­lich stimmen.
      Nur so ein Gedan­ken­spiel. Wenn ich end­lich ver­nünf­tig wäre und ein zwei­tes mal hei­ra­ten wür­de wären sie dann zufrie­den mit mir? Natür­lich wür­de ich eine Frau hei­ra­ten die auch min­de­stens schon ein­mal geschie­den ist damit kein Ungleich­ge­wicht entsteht.
      Danach aber wür­de ich mir natür­lich eine Barm­her­zig­keits­keu­le schnit­zen die dick mit Fett ein­schmie­ren und auf die katho­li­sche Kir­che ein­dre­schen das die Fet­zen flie­gen. Wenn ich dann nicht den wah­ren Glau­ben fin­den wür­de wäre auch ich mit mei­nem Latein am Ende. Wür­de ihnen das gefallen?
      Vie­le Grüße.
      Per Mari­am ad Christum.

      • Las­sen Sie nur. Ein­mal soll­te genug sein. Viel­leicht lesen Sie mal im Kate­chis­mus über die Ehe nach?

        Wenn einem die vor Sar­kas­mus drie­fen­den Kom­men­ta­re zum Sakra­ment der Ehe so locker flockig von der Hand gehen, ist es viel­leicht auch nicht ver­wun­der­lich, dass das in der Rea­li­tät auch nicht funk­tio­niert bzw. funk­tio­nie­ren kann. Nicht wahr?
        Was man ins Lächer­li­che zieht, wird man logi­scher­wei­se nicht mit der erfor­der­li­chen Ernst­haf­tig­keit verfolgen. 

        Ich kom­me hier doch auf Wer­fels Vor­schlag zurück und mache für mich einen Cut, bevor Sie noch ähn­li­che iro­ni­sche Kom­men­ta­re zur Eucha­ri­stie und zur Beich­te von sich geben. 

        Wie gesagt — viel Spaß bei Ihrem Was-auch-immer.

      • @roesler
        Mein Kom­men­tar um 20.19 Uhr ist ein biß­chen ver­rutscht. Nicht das sie den­ken das sie mich irgend­wie sprach­los machen könnten.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Sei­en Sie unbe­sorgt, Shu­ca. Davon wäre ich nicht aus­ge­gan­gen. Ich hät­te schon ver­mu­tet, dass auf Ihren Stolz da sicher­lich Ver­lass sein wird, um das letz­te Wort haben zu wollen :-). 

        Wenn Sie sich von iro­ni­schen und sar­ka­sti­schen Kom­men­ta­ren zu den Sakra­men­ten ent­hal­ten, bin ich für mei­nen Teil schon sehr zufrieden. 

        In der Tat hat es ja der­je­ni­ge selbst zu ver­ant­wor­ten, der Treue vor Gott gelobt hat, in guten wie in schlech­ten Tagen, dann bereit­wil­lig das Sakra­ment mit Füßen tritt und sich selbst noch stolz auf die Schul­ter klopft mit der Aus­sa­ge, dass die Kir­che mit ihrer Leh­re zur Ehe schon recht hat, aber: hal­ten mögen sich dar­an doch bit­te die ande­ren. Nun denn… Aber das sind ja Mücken zum Ele­fan­ten aus­ge­bla­sen, nicht wahr? 

        Dies wird dann mei­ne letz­te an Sie gerich­te­te Nach­richt gewe­sen sein. 

        Viel Freu­de beim Aus­le­ben Ihres selbst­ge­ba­stel­ten Katholizismus ;-).

      • @roesler
        „Dies wird dann mei­ne letz­te an Sie gerich­te­te Nach­richt gewe­sen sein.

        Viel Freu­de beim Aus­le­ben Ihres selbst­ge­ba­stel­ten Katholizismus ;-).“

        Ganz herz­li­chen Dank für die­se Zeit die ich mit ihnen hat­te. Ja es war sehr unter­halt­sam und Freu­de hat­te ich auch. Mein Stolz ist sehr groß das ich es geschafft habe so einen gro­ßen Mei­ster des Glau­bens über so vie­le Bei­trä­ge an mich zu bin­den. Aber alles hat ein Ende und auch ich wün­schen ihnen für ihren mir unbe­kann­ten Glau­ben viel Freu­de. Scha­de eine Fra­ge hät­te ich ja noch aber sie beant­wor­ten ja kei­ne Fra­gen von mir.
        Hochachtungsvoll.
        Shuca

        Per Mari­am ad Christum.

  5. Danke,@Marienzweig,das reicht mir auch schon,die Rich­tung ist ja klar.Man ist wirk­lich ver­un­si­chert und hin und hergerissen,diese Zei­ten sind echt schwierig.

  6. Haben wir denn ver­schie­de­ne Grup­pen in der Kir­che ? Was für ein Auf­he­bens wird um die zivil­recht­lich Wie­der­ver­hei­ra­te­ten gemacht ? Bekommt jetzt jeder sei­ne Son­der­wurst gebra­ten ? Von Exkom­mu­ni­zie­rung war eh nie die Rede gewe­sen, was Fran­zis­kus da wie­der erzählt.

  7. Car­lo sagt: 9. August 2015 um 16:55

    Das Beicht­ge­heim­nis wur­de durch mei­nen obi­gen Kom­men­tar nicht ver­letzt, weder von mir selbst noch durch den jewei­li­gen Priester.

  8. Es geht doch ohne­hin nur um die sakra­men­tal geschlos­se­nen Ehen.
    Den Mei­sten da Drau­ssen scheint das manch­mal gar nicht so klar zu sein.
    Zivil kann man heiraten,so viel man will,auch zivil schei­den lassen.Man lebt dann „nur“ in wil­der Ehe.
    Aber ein Sakra­ment ist ein Sakra­ment wie Tau­fe und Prie­ster­wei­he und kann NIE mehr rück­gän­gig gemacht werden,in Aus­nah­men vom Papst vielleicht.
    Hier lässt es die Kir­che wirk­lich an kla­ren Erklä­run­gen fehlen,die die Leu­te dann auch bes­ser ver­ste­hen würden.

    • Bei der zivil­recht­li­chen Ehe­schlie­ßung wird auch nicht auf die schei­dung und die sich dar­aus erge­ben­den Fol­gen hin­ge­wie­sen. Es wäre doch unpas­send, wenn der Prie­ster bei der Trau­ung sagen wür­de, dass sich die Ehe­leu­te nicht im Fal­le der zivil­recht­li­chen schei­dung wie­der kirch­lich trau­en las­sen dürf­ten. So unbe­kannt, wie Sie mei­nen, ist das nun auch wie­der nicht.

      • Natür­lich heißt es auch bei der zivi­len Ehe „bis das der Tod Euch schei­det“ und noch vor Jah­ren haben das auch vie­le noch ernstgenommen.
        Wenn das schon ein zivi­ler Stan­des­be­am­ter sagt, dann hat ein Prie­ster erst Recht die PFLICHT, auf die Unauf­lös­bar­keit der sakra­men­ta­len Ehe hinzuweisen!
        Aber bei dem heu­ti­gen Wischi­wa­schi in allen Lebens­fra­gen ken­nen wohl nicht mal mehr Chri­sten den Unter­schied zwi­schen sakra­men­ta­ler und zivi­ler Ehe,sonst wür­den nicht gan­ze Gemein­den klat­schen, wenn der Prie­ster hei­ra­ten will, also sein Prie­ster­amt Gott vor die Füsse schmeißt.

  9. In § 1353 Absatz 1 BGB steht aus­drück­lich: Die Ehe wird auf Lebens­zeit geschlos­sen. Die­sen hin­weis hal­te ich hier doch noch für angebracht.
    Der von Lin­ken und auch ande­ren hoch­ge­ju­bel­te Islam kennt nicht nur die mehr­e­he, son­dern auch die Zeit­ehe. Das aber nur am Rande.

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