Gender as symbolic glue — Dossier der Gender-Ideologen für neuen Angriff

Eine Familie - Keine Familie
Eine Fami­lie — Kei­ne Fami­lie

(Brüs­sel) Die inter­na­tio­na­le Mobi­li­sie­rung gegen die Gen­der-Theo­rie beginnt erste Früch­te zu tra­gen und scheint die Pro­mo­to­ren die­ser Ideo­lo­gie in Unru­he zu ver­set­zen. Mit der Ver­öf­fent­li­chung einer detail­lier­ten Situa­ti­ons­ana­ly­se schla­gen sie Alarm und suchen nach Lücken in der eige­nen Stra­te­gie und nach Mög­lich­kei­ten, zum Gegen­an­griff über­zu­ge­hen.

Die bekann­te deut­sche Sozio­lo­gin und Publi­zi­stin Gabrie­le Kuby ver­öf­fent­lich­te auf der Sei­te von Euro­pean Digni­ty Watch, einer Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on mit Sitz in Brüs­sel, einen inter­es­san­ten Arti­kel. Dar­in macht sie auf die Ver­öf­fent­li­chung eines 146 Sei­ten umfas­sen­den Dos­siers mit dem Titel Gen­der as sym­bo­lic glue. The posi­ti­on and role of con­ser­va­ti­ve and far right par­ties in the anti-gen­der mobi­liz­a­ti­ons in Euro­pe auf­merk­sam. Her­aus­ge­ge­ben wur­de das Dos­sier von der Foun­da­ti­on for Euro­pean Pro­gres­si­ve Stu­dies (FEPS) und der Fried­rich-Ebert-Stif­tung (FES). Gespon­sert wur­den Dos­sier und Durck­le­gung mit Unter­stüt­zung des Euro­päi­schen Par­la­ments.

Dossier über Anti-Gender-Bewegungen

Das Dos­sier ana­ly­siert genau die inter­na­tio­na­le Mobi­li­sie­rung gegen die Gen­der-Agen­da in der EU und wid­met den Initia­ti­ven gegen die Gen­der-Ideo­lo­gie in ein­zel­nen EU-Mit­glieds­staa­ten eige­ne Kapi­tel, so für Frank­reich, Deutsch­land, Ungarn, Polen und die Slo­wa­kei.

Die Autoren des Dos­siers brin­gen ihre gro­ße Besorg­nis zum Aus­druck über den uner­war­te­ten und wach­sen­den Wider­stand gegen die Gen­der-Poli­tik. Wört­lich schrei­ben sie: „Anti-Gen­der-Bewe­gun­gen wol­len durch­set­zen, daß die Geschlech­ter­gleichs­tel­lung eine ‚Ideo­lo­gie‘ ist, indem sie irre­füh­ren­de Begrif­fe ein­füh­ren wie ‚Gen­der-Ideo­lo­gie‘ oder ‚Gen­der-Theo­rie‘, die das Ergeb­nis der Geschlech­ter­gleichs­tel­lung ver­zer­ren … Die­ses Phä­no­men hat nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen für die Gesetz­ge­bung in Sachen Geschlech­ter­gleichs­tel­lung. Mit Blick dar­auf bie­tet der Bericht ‚Gen­der as sym­bo­lic glue‘ poli­ti­sche Emp­feh­lun­gen für die fort­schritt­li­che Front, damit sie gegen den poli­tisch-fun­da­men­ta­li­sti­schen Akti­vis­mus stand­hal­ten kann.“

Friedrich-Ebert-Stiftung ein Hauptakteur des Genderismus

Friedrich Ebert Stiftung Gender as symbolic glue
Fried­rich Ebert Stif­tung, ein inter­na­tio­na­ler Haupt­ak­teur der Gen­der-Ideo­lo­gie

In ihrem Arti­kel zeigt Gabrie­le Kuby auf, daß der Haupt­pro­mo­tor des Dos­siers die Fried­rich-Ebert-Stif­tung (FES) ist, die „par­tei­na­he“ Stif­tung der SPD. Die SPD regiert mit der CDU/CSU die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Die SPD-Orga­ni­sa­ti­on hat über 600 Mit­ar­bei­ter und einen Jah­res­haus­halt von rund 130 Mil­lio­nen Euro, von denen etwa 94 Pro­zent Steu­er­gel­der sind, die vom Bund und den Län­dern flie­ßen. Die Fried­rich-Ebert-Stif­tung gehört mit auch zu den Haupt­pro­mo­to­ren der Gen­der-Ideo­lo­gie in der EU, wie ein Blick auf ihre Inter­net­sei­te zeigt. Die Fried­rich-Ebert-Stif­tung för­dert die Gen­de­ri­sie­rung, aus­drück­lich die Lega­li­sie­rung der „Homo-Ehe“, die „repro­duk­ti­ve Gesund­heit“ (Abtrei­bung, Ver­hü­tung, künst­li­che Befruch­tung), die flä­chen­decken­de Früh­se­xua­li­sie­rung der Kin­der (Sexu­al­erzie­hung durch Schu­le und staat­li­che oder staat­lich geför­der­te Pro­gram­me). Gleich­zei­tig bekämpft die Stif­tung Ein­zel­per­so­nen, Orga­ni­sa­tio­nen, Par­tei­en und Ver­ei­ni­gun­gen, die sich für das Leben und die Fami­lie ein­set­zen.

Foundation for European Progressive Studies

Was die Fried­rich-Ebert-Stif­tung für die SPD ist, ist die Foun­da­ti­on for Euro­pean Pro­gres­si­ve Stu­dies (FEPS) für die 1992 gegrün­de­te Sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Par­tei Euro­pas (SPE). Sozi­al­de­mo­kra­tisch nennt sie sich auf Deutsch. Auf Eng­lisch heißt sie Par­tei der Euro­päi­schen Sozia­li­sten, auf Fran­zö­sisch Euro­päi­sche Sozia­li­sti­sche Par­tei, auf Ita­lie­nisch Par­tei des Euro­päi­schen Sozia­lis­mus. Ihre Frak­ti­on im Euro­päi­schen Par­la­ment ist die Pro­gres­si­ve Alli­anz der Sozi­al­de­mo­kra­ten (S&D). Die FEPS ver­steht sich als eine Art Dach­ver­band von mehr als 40 lin­ken Stif­tun­gen in der EU, die lin­ken Par­tei­en oder Gewerk­schaf­ten nahe­ste­hen. Aus Öster­reich gehört das Karl-Ren­ner-Insti­tut, die par­tei­na­he Stif­tung der SPÖ dazu. Der SPÖ-Ver­tre­ter Karl Duf­fek ist Schatz­mei­ster und Vor­stand­mit­glied der FEPS. Vor­sit­zen­der des lin­ken Think Tank ist der ehe­ma­li­ge Kom­mu­nist und dann gewan­de­te Links­de­mo­krat, Mas­si­mo D’Ale­ma, der von  1998–2000 Mini­ster­prä­si­dent Ita­li­ens und 2006–2008 ita­lie­ni­scher Außen­mi­ni­ster war. Den wich­ti­gen Posten des Gene­ral­se­kre­tärs besetzt der Deut­sche Ernst Stet­ter von der Fried­rich-Ebert-Stif­tung. Ein Zah­len­ver­gleich zeigt, wer das Sagen hat: Die FEPS ist mit 3,8 Mil­lio­nen Euro Jah­res­haus­halt im Ver­gleich zu den 130 Mil­lio­nen der Ebert-Stif­tung ein „Zwerg“. Das Geld kommt zu 80 Pro­zent vom Euro­päi­schen Par­la­ment (Steu­er­gel­der). Die ver­blei­ben­den 20 Pro­zent bestehen aus Zuschüs­sen der Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen zu Ver­an­stal­tun­gen und Publi­ka­tio­nen.

Sorge wegen Mobilisierung gegen die Gender-Politik

Das Dos­sier ver­sucht eine kri­ti­sche Ana­ly­se der sich in Euro­pa aus­wei­ten­den Mobi­li­sie­rung gegen die Gen­der-Poli­tik am Bei­spiel von fünf EU-Mit­glieds­staa­ten. Ziel des Dos­siers ist es, ein Akti­ons­pro­gramm zum Gegen­an­griff gegen die Kri­ti­ker der Gen­der-Ideo­lo­gie zu för­dern.

Das Dos­sier bie­tet eine lan­ge und detail­lier­te Chro­nik der Ereig­nis­se von 2006 bis zum April 2015. Dar­in wer­den alle wich­ti­gen Aktio­nen auf­ge­li­stet, die in den fünf Staa­ten gegen die Gen­der-Ideo­lo­gie gesetzt wur­den. 2008 kann man bei­spiels­wei­se lesen, daß man es in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wag­te, einen „Marsch für das Leben“ zu orga­ni­sie­ren, um auf das Lebens­recht unge­bo­re­ner Kin­der hin­zu­wei­sen und ein Ende der Abtrei­bung zu for­dern.

2009 etwa mach­te sich Ungarn „schul­dig“, ein Mani­fest mit dem Titel „Von der sexu­el­len Revo­lu­ti­on zur Gen­der-Revo­lu­ti­on“ des katho­li­schen Theo­lo­gen und Prie­sters Ferenc Tom­ka ver­öf­fent­licht zu haben. Tom­ka und sei­ne Fami­lie wur­den vom kom­mu­ni­sti­schen Regime ver­folgt und benach­tei­ligt.

Feindbilder Manif pour tous und Demo für alle

Frau und Mann, die natürliche Einheit
Frau und Mann, die natür­li­che Ein­heit

Die Autoren des Dos­siers brin­gen ihre Sor­ge zum Aus­druck wegen des wach­sen­den Wider­stan­des gegen die Gen­der-Poli­tik, die in Bewe­gun­gen wie Manif pour tous in Frank­reich und Demo für alle in Deutsch­land zum Aus­druck kommt, die auch auf die Stra­ße gehen.

Genannt wer­den auch die Volks­ab­stim­mun­gen und Volks­be­fra­gun­gen gegen eine fami­li­en­feind­li­che Gesetz­ge­bung, die in ver­schie­de­nen EU-Staa­ten durch­ge­führt wur­den oder ange­strebt wer­den. Nega­tiv ver­merkt wer­den auch die „Anti-Gender“-Erklärungen katho­li­scher Bischofs­kon­fe­ren­zen.

Jedem der fünf unter­such­ten Staa­ten wid­met das Dos­sier nach einer all­ge­mei­nen Ein­lei­tung 15 ver­schie­de­ne The­men­fel­der: Ana­ly­se der Schlüs­sel­be­grif­fe zur Gen­der-Fra­ge die mit Hil­fe der Inter­net­such­ma­schi­ne Goog­le ermit­telt wer­den, um eine Pho­to­gra­phie der Ist-Situa­ti­on in jedem ein­zel­nen Land zu erhal­ten; Über­blick über die Par­tei­en des Lan­des und ihre Posi­ti­on zur Gen­der-Poli­tik; Über­blick über die öffent­li­che Dis­kus­si­on; die Haupt­ak­teu­re der Anti-Gen­der-Bewe­gung und ihre Beweg­grün­de; die Rol­le der EU gegen­über dem jewei­li­gen EU-Mit­glieds­staat; das sech­ste bis neun­te The­men­feld unter­sucht die natio­na­le und loka­le Poli­tik zum The­ma: die Rol­le der Regie­rung, die Ver­fas­sung, die kon­kre­te Wir­kung der Gen­der-Poli­tik; Ana­ly­se der gebrauch­ten Spra­che; die Wäh­ler­mo­bi­li­sie­rung zum Gen­der-The­ma; das zwölf­te The­men­feld unter­sucht Stär­ken und Schwä­chen der LGBT-Gegen­stra­te­gien; eine kri­ti­sche Ana­ly­se der Rol­le der Links­par­tei­en; das vier­zehn­te The­men­feld ent­hält eine Rei­he von kon­kre­ten und spe­zi­fi­schen Emp­feh­lun­gen, um zum Gegen­an­griff über­zu­ge­hen; das fünf­zehn­te und letz­te The­men­feld ver­sucht mög­li­che Zukunfts­sze­na­ri­en zu ent­wer­fen.

Entwicklung neuer Strategien für Gender-Ideologie — Proskriptionsliste

Linke Feinderkennung Proskriptionslisten führender Verteidiger der Familie
Feind­er­ken­nung: Liste füh­ren­der Ver­tei­di­ger der Fami­lie

Die Autoren machen eine Rei­he von Schwach­stel­len der Gen­der-Ideo­lo­gen aus, die in allen unter­such­ten Län­dern gleich sei­en. Vor allem: „die Schwie­rig­keit, eine ideo­lo­gi­sche Ant­wort auf die Kon­ser­va­ti­ven zu kon­stru­ie­ren; das Feh­len einer öffent­li­chen Kam­pa­gne gegen den Anti-Gen­der-Dis­kurs; die Unfä­hig­keit ein fort­schritt­li­ches Pro­gramm auf der Grund­la­ge der Erfah­run­gen des Durch­schnitts­bür­gers zu arti­ku­lie­ren“.

Das Dos­sier endet mit einem bedroh­li­chen Ver­zeich­nis von 23 Per­so­nen, die in den unter­such­ten Staa­ten in der ersten Rei­he im Kampf gegen die Gen­der-Ideo­lo­gie ste­hen und daher „im Auge zu behal­ten“ sei­en. Die alpha­be­tisch gereih­ten Namen erin­nern an ver­gleich­ba­re Proskrip­ti­ons­li­sten lin­ker Orga­ni­sa­tio­nen. Auf­ge­li­stet wer­den bei­spiels­wei­se: Fri­gi­de Bar­jot (Vir­gi­nie Tel­len­ne), jene tra­di­tio­na­li­sti­sche Katho­li­kin, die den Anstoß zur Manif pour tous gab; Ludo­vi­ne de La Rochà¨re, die Vor­sit­zen­de von Manif pou tous; für Deutsch­land: Bir­git Kel­le, Hed­wig Frei­frau von Bever­fo­er­de und Bea­trix von Storch, drei muti­ge Frau­en, die sich trotz Anfein­dun­gen öffent­lich dem Gen­der-Wahn wider­set­zen.

Millenniums-Generation — „Wissenschaft“ nur als Instrument der Gesellschaftsveränderung

Gabrie­le Kuby macht zudem dar­auf auf­merk­sam, daß außer Andrea Petö, Assi­stenz-Pro­fes­so­rin für Gen­der Stu­dies an der Cen­tral Euro­pean Uni­ver­si­ty in Buda­pest, die das Vor­wort geschrie­ben hat, alle Autoren des Dos­siers jun­ge Frau­en sind, die der soge­nann­ten „Mill­en­ni­ums-Genera­ti­on“ ange­hö­ren, die um 1980 gebo­ren ist. Vie­le von ihnen arbei­ten gera­de an ihrer Dis­ser­ta­ti­on und haben somit ihre aka­de­mi­sche Bil­dung in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren erhal­ten. Anders aus­ge­drückt, wie Kuby sagt, die­se jun­gen Frau­en haben in der Zeit stu­diert, als an den Uni­ver­si­tä­ten die „Gen­der-Stu­di­en“ als Lehr­fach ein­ge­rich­tet wur­den. In den deutsch­spra­chi­gen Län­dern exi­stie­ren mehr als 200 Lehr­stüh­le für „Gen­der- oder Queer-Stu­di­en“, die fast aus­nahms­los von Frau­en besetzt sind. An öster­rei­chi­schen und bun­des­deut­schen Uni­ver­si­tä­ten müs­sen Stu­den­ten oft eine Lehr­ver­an­stal­tung in Gen­der-Theo­rie besu­chen, obwohl das The­ma in kei­ner Wei­se mit ihrem Fach­be­reich oder spä­te­ren Berufs­feld zu tun hat. Einen ver­gleich­ba­ren ideo­lo­gi­schen Zwang gab es für Stu­den­ten nur im natio­nal­so­zia­li­sti­schen Deut­schen Reich bis 1945 und in der kom­mu­ni­sti­schen DDR bis 1989.

Die­se jun­gen Frau­en, so Kuby, ken­nen nur eine „Wis­sen­schaft“, die dem Ziel unter­ge­ord­net ist, eine poli­ti­sche Ver­än­de­rung der Gesell­schaft zu errei­chen. Die Aka­de­mi­ker wür­den nur als poli­ti­sches Instru­ment gese­hen, der femi­ni­sti­schen und homo­se­xu­el­len Sache zu die­nen. Eine sol­che, nur mehr soge­nann­te „Wis­sen­schaft“ habe sich völ­lig vom aka­de­mi­schen Auf­trag der Wahr­heits­su­che los­ge­löst, die die „trei­ben­de Kraft der euro­päi­schen Kul­tur ist – oder war“.

Gender-Theorie als „Ersatz“ für den Wissenschaftlichen Sozialismus?

Das Dos­sier ent­hüllt einer­seits, auf welch töner­nen Füßen eine auf Lügen und Ver­klä­run­gen kon­stru­ier­te Ideo­lo­gie steht. Gleich­zei­tig zeigt sie aber auch die Ent­schlos­sen­heit und die orga­ni­sa­to­ri­schen Mög­lich­kei­ten der Gen­der-Offen­si­ve. Die Haupt­ab­sicht der Autoren besteht dar­in, die tak­ti­schen Schwä­chen des Geg­ners aus­fin­dig zu machen und zu erkun­den, um dar­aus eine Stra­te­gie für den Gegen­an­griff zu ent­wickeln. Die Gen­der-Ideo­lo­gie ist kei­nes­wegs nur Theo­rie, son­dern wis­sen­schaft­lich geplan­te Pra­xis und poli­ti­sche Akti­on. Man könn­te dar­in eine Art Ersatz für den mit dem Zusam­men­bruch des Ost­blocks dis­kre­di­tier­ten Histo­ri­schen Mate­ria­lis­mus und den Wis­sen­schaft­li­chen Sozia­lis­mus erken­nen.

„Im har­ten Kul­tur­kampf, der statt­fin­det, haben die Ver­tei­di­ger der natür­li­chen Ord­nung einen ein­zig­ar­ti­gen und mäch­ti­gen Ver­bün­de­ten: die Wahr­heit, die wis­sen­schaft­li­che, natür­li­che und mora­li­sche Wahr­heit“, so Lupo Glo­ri von Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Text: Cor­ris­pon­den­za Romana/Giuseppe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Romana/FEPS (Screen­shots)

8 Kommentare

  1. Der öffent­li­che Wider­stand gegen die Gen­der-Ideo­lo­gie ist des­halb so schwach, weil die Mehr­heit
    des Vol­kes nicht infor­miert ist. Es wird zwar hier und da über die­se Welt­an­schau­ung gespro­chen,
    aber die Mei­nung ist über­wie­gend, das wird es so nicht geben, das wird sich nicht durch­set­zen, das
    ist Volks­ver­dum­mung. Es ist wie immer, die gei­sti­gen Auto­ri­tä­ten ducken sich weg, die Poli­ti­ker
    kochen ihr eige­nes Süpp­chen, zumal die UNO die trei­ben­de Kraft ist. Wenn die Öffent­lich­keit nicht
    bes­ser infor­miert wird, gibt es mit Sicher­heit ein böses Erwa­chen.

    • Das stimmt. Das The­ma wird auf gering­ster Medi­en­flam­me gekocht. Durch die Hin­ter­tür wird das rea­li­siert, so sind die­se Machen­schaft­ler.

  2. Nun, da es nicht gelun­gen ist den Gen­de­ris­mus-Irr­sinn wie vor­ge­se­hen „debat­ten­los“ in die Gesell­schaf­ten zu streu­en bzw. die­sen auf­zu­drücken, müs­sen die „Schlä­fer“ ran, um durch Dis­kre­di­tie­rung, Ver­leum­dung und Ruf-Mord die immer zahl­rei­cher wer­den­den Geg­ner die­ser Teu­fe­lei in die „huma­nen Bah­nen“ zu zwin­gen.
    Weih­bi­schof Andre­as Laun:
    -
    [.…]
    Die Gen­der-Ideo­lo­gen sind sozu­sa­gen 
    gei­sti­ge „Talib­ans“, 
    auch wenn sie da und dort noch bür­ger­lich agie­ren­de „Schlä­fer“ sind, 
    die aber auf ihren Ein­satz war­ten!“ 
    [.…]
    -

  3. Was im Rück­blick beson­ders erbärm­lich wirkt, ist das der gute Namen des ersten Reichs­prä­si­den­ten Fried­rich Ebert dafür her­hal­ten muss, dass heu­te die gleich­na­mi­ge Stif­tung die Gen­der Poli­tik unter­stützt. Wer sich näm­lich ein biss­chen mit deut­scher Geschich­te aus­kennt, weiss, dass es zu Anfang des 20.Jahrhunderts eine frü­he Homo­se­xu­el­len­be­we­gung gab. Deren Expo­nen­ten wie Hans Blü­her, Adolf Brand waren Bewun­de­rer der Kna­ben­lie­be der alten Grie­chen und stan­den poli­tisch stramm rechts. Ihnen ging es nicht um den Schutz der Rech­te einer Min­der­heit, ganz im Gegen­teil ging es ihnen dar­um die Homo­se­xua­li­tät, oder Inver­si­on wie sie sie nann­ten zur Norm, zum sozia­len Kitt von Män­ner­bün­den zu machen. Sie soll­te auch den Zusam­men­halt unter Sol­da­ten stärken.Geschlechtsverkehr mit Frau­en soll­te nur zur Repro­duk­ti­on ohne Lie­bes­kom­po­nen­te die­nen. Die Wan­der­vo­gel Bewe­gung war stark von ihnen beein­flusst. Mit ihrer Ideo­lo­gie ging auch ein star­ker Anti­se­mi­tis­mus und eine Ableh­nung des Chri­sten­tums ein­her. Schliess­lich hat­te ja die jüdi­sche Bibel und das Chri­sten­tum die Lie­be zwi­schen Mann und Frau als Teil der Schöp­fungs­ord­nung Got­tes eta­bliert. Adolf Brand hat­te 1896 die erste Homo­se­xu­el­len­zeit­schrift
    Deutsch­lands „Der Eige­ne, ein Blatt für männ­li­che Kul­tur“ gegrün­det. Einer sei­ner Mit­ar­bei­ter Otto Kie­fer, war Leh­rer an der Oden­wald­schu­le und ver­trat die Auf­fas­sung nur ein Leh­rer der auch sei­ne Schü­ler lie­be, kön­ne ein guter Päd­ago­ge sein. Wie man sieht kommt der jahr­zehn­te­lan­ger Miss­brauch von Schü­lern an die­sem Insti­tut nicht von unge­fähr, son­dern lag schon im päd­ago­gi­schen Kon­zept begrün­det. Umge­kehrt aber war die SPD die­ser Zeit eine der schärf­sten Kri­ti­ke­rin der Homo­se­xua­li­tät. Vor dem ersten Welt­krieg hat­te sie den Skan­dal um den homo­se­xu­el­len Für­sten Eulen­burg, einem Höf­ling Wil­helms des II auf­ge­deckt. Sie hat­te in den 30er Jah­ren eben­falls die Homo­se­xua­li­tät des S.A. Füh­rers Ernst Röhm öffent­lich gemacht. Die S.A. war gewis­ser­ma­ssen der wahr gewor­de­ne Traum eines Män­ner­bun­des wie ihn Blü­her und Brand erdacht hat­ten. Die SPD dage­gen ver­folg­te das Ide­al tra­di­tio­nel­ler Arbei­ter­fa­mi­li­en und sah in der Homo­se­xua­li­tät eine Natio­nal­so­zia­li­sti­sche Ent­ar­tung. Ein fran­zö­si­scher Histo­ri­ker Phil­ip­pe Simon­not hat in einem kürz­lich im Dual­pha Ver­lag erschie­ne­nen Buch „Le rose et le Brun“ (rosa und braun) die­se Zusam­men­hän­ge offen­bart. Ob das Buch auch auf Deutsch erschie­nen ist, weiss ich nicht.
    Der lan­gen Rede kur­zer Sinn; Fried­rich Ebert wür­de sich im Gra­be umdre­hen könn­te er sehen wie sein Name miss­braucht wird. Man muss zum Schluss kom­men: eine Par­tei wie die SPD, die all ihre histo­ri­sche Grund­sät­ze ver­ra­ten hat, gehört eigent­lich auf den Müll­hau­fen der Geschich­te .

    • Fried­rich Ebert war i9n der Tat einer, den die Sozi­al­de­mo­kra­tie heu­te haben müß­te. Das ist rich­tig. Bei der CDU ist es auch nicht bes­ser bestellt, wenn man an die nahe KAS denkt. Armer Kon­rad Ade­nau­er könn­te man da sagen.

  4. Mir fällt auf, dass Gabrie­le Kuby selbst im Dos­sier zwar mehr als zehn Mal erwähnt wird, aber nicht expli­zit in der „Proskrip­ti­ons­li­ste“ / auf dem „Index“ steht. Möge sie uns lan­ge unver­sehrt erhal­ten blei­ben!

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