Es sollte das größte Blutbad an Christen werden — Dschihadist schoß sich selbst in den Fuß

Verhindertes Massaker an Christen in Frankreich
Ver­hin­der­tes Mas­sa­ker an Chri­sten in Frank­reich

(Paris) Er woll­te in Frank­reich das bis­her größ­te Blut­bad an Chri­sten anrich­ten. Das Atten­tat soll­te am Sonn­tag, den 19. April statt­fin­den. Sid Ahmed Ghlam stand bereit, bewaff­net mit einer Kalasch­ni­kow, um wäh­rend der Sonn­tags­mes­se in die katho­li­sche Kir­che von Vil­le­juif ein­zu­drin­gen. Sein Ziel: Hun­der­te von Chri­sten ermor­den. Dann schoß sich der Dschi­ha­dist aus Ver­se­hen selbst in den Fuß …

Am 19. April ging bei der Not­ruf­zen­tra­le ein Anruf ein. Ein Mann bat um Hil­fe. „Ich bin im Frei­en. Ich habe mir in den Fuß geschos­sen.“ Der Dienst­ha­ben­de in der Not­ruf­zen­tra­le frag­te sicher­heits­hal­ber nach: „In den Fuß geschos­sen! Mit einer Waf­fe?“

Attentäter hatte sich zwei Kirchen in Villejuif bei Paris ausgesucht

Es ist kaum aus­zu­den­ken, was gesche­hen hät­te kön­nen, wäre dem isla­mi­schen Ter­ro­ri­sten Sid Ahmed Ghlam nicht das Miß­ge­schick unter­lau­fen. Der 24jährige Mos­lem Sid Ahmed Ghlam stammt aus Alge­ri­en und plan­te an jenem Sonn­tag, den 19. April 2015 bewaff­net die katho­li­sche Kir­che Sain­te The­re­se von Vil­le­juif in der Val de Mar­ne süd­lich von Paris zu stür­men. Er hat­te sich unter den Kir­chen von Vil­le­juif zwei aus­ge­sucht, Saint The­re­se und Saint Cyr-Sain­te Julit­te. Dort woll­te er ein Blut­bad anrich­ten wie die Isla­mi­sten-Mili­zen Boko Haram in Nige­ria und Al-Shaba­ab in Kenia. Mit dem Unter­schied, daß Sid Ahmed Ghlam mit­ten in Euro­pa ein Gemet­zel anrich­ten und damit viel mehr Auf­se­hen erre­gen woll­te. Sein Atten­tats­ziel nann­te er selbst nach sei­ner Fest­nah­me.

Drei Mona­te nach dem „ver­hin­der­ten“ Atten­tat rekon­stru­ier­te die Tages­zei­tung Le Mon­de die Hin­ter­grün­de.

Als Sid Ahmed Ghlam blu­tend von einem Kran­ken­wa­gen ins Kran­ken­haus gebracht wur­de, traf auch Poli­zei ein. Dann ging es Schlag auf Schlag. Die Poli­zei folg­te der Blut­spur und kam zu sei­nem Auto. Im Fahr­zeug fan­den sie eine Kalasch­ni­kow, zwei Pisto­len, eine kugel­si­che­re Weste und schrift­li­che Hin­wei­se auf ein geplan­tes Atten­tat, dar­un­ter genaue Orts­an­ga­ben zu den bei­den Kir­chen von Vil­le­juif.

Ermordung der jungen Mutter Aurelie Chatelain

Ihm wird auch die Ermor­dung der 32jährigen Aure­lie Cha­te­lain, Mut­ter einer fünf­jäh­ri­gen Toch­ter zur Last gelegt. Cha­te­lain war erschos­sen und dann in ihrem Wagen ange­zün­det wor­den. Als die Poli­zei die ver­kohl­te Lei­che fand, wur­de zunächst ein Raub­mord ver­mu­tet. Inzwi­schen gehen die Ermitt­ler davon aus, daß Cha­te­lain ster­ben muß­te, weil Ghlam sie für eine Poli­zi­stin in Zivil hielt.

Ghlam behaup­tet unter­des­sen, mit der Ermor­dung von Cha­te­lain nichts zu tun zu haben. Er bestä­tigt, daß ein Atten­tat auf die Kir­che geplant gewe­sen sei, das jedoch eine wei­te­re am Tat­ort anwe­sen­de Per­son bege­hen woll­te, was er ver­hin­dert habe. Dabei habe er sich die Schuß­ver­let­zung zuge­zo­gen.

Als die Poli­zei eine Haus­su­chung an der Wohn­adres­se Ghlams durch­führ­te, fand sie drei wei­te­re Kalasch­ni­kows und wei­te­re kugel­si­che­re Westen. Wer hat­te ihn bewaff­net? Laut Le Mon­de war Sid Ahmed Ghlam bis ins Detail „aus Syri­en fern­ge­lenkt“. Sein direk­ter Kon­takt­mann war ein fran­zö­si­scher Staats­bür­ger aus Tou­lou­se, der zum Islam über­ge­tre­ten war und sich 2014 in Syri­en dem Kampf des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) ange­schlos­sen hat. Zuvor war er in Frank­reich fünf Jah­re im Gefäng­nis geses­sen wegen Unter­stüt­zung des Ter­ro­ris­mus. Ghlam unter­hielt auch Kon­tak­te zu Moham­med Merah, dem isla­mi­schen Ter­ro­ri­sten, der im März 2012 drei von­ein­an­der getrenn­te Atten­ta­te in Tou­lou­se und Mon­taub­an ver­üb­te, bei denen drei fran­zö­si­sche Sol­da­ten, ein jüdi­scher Rab­bi­ner, des­sen zwei Kin­der und die Toch­ter des jüdi­schen Schul­di­rek­tors getö­tet wur­den. Ein wei­te­rer Sol­dat über­leb­te schwer ver­letzt, eben­so ein 17jähriger jüdi­sche Schü­ler. Am 22. März konn­te der isla­mi­sti­sche Atten­tä­ter aus­fin­dig gemacht und getö­tet wer­den.

Islamisten-Netzwerk in Europa: Kontakte zu Attentätern von Paris, Toulouse, Montauban und Nizza

2013/2014 leb­te Ghlam in Reims. Sei­ne Woh­nung lag nur weni­ge Meter neben der von Saï d Kouachi, einem der bei­den Atten­tä­ter auf die Redak­ti­on von Char­lie Heb­do.

Neben den Auf­trag­ge­bern im Nahen Osten sol­len drei Per­so­nen Sid Ahmed Ghlam bei der Beschaf­fung des Waf­fen­ar­se­nals gehol­fen haben. Einer davon, Rabah R. gilt dem fran­zö­si­schen Geheim­dienst als „alter Bekann­ter“. Mehr­fach wur­de er bereits im Zusam­men­hang mit dem isla­mi­schen Ter­ro­ris­mus ein­ver­nom­men. Die bei­den ande­ren Män­ner waren den Sicher­heits­kräf­ten bis­her nicht bekannt. Wie sich her­aus­stell­te, stan­den sie Mous­sa Couli­ba­ly nahe, der im ver­gan­ge­nen Febru­ar in Niz­za drei fran­zö­si­sche Sol­da­ten ange­grif­fen hat­te, und unter­hiel­ten Kon­tak­te zu einer marok­ka­ni­schen Dschi­had-Grup­pe.

In der Woh­nung von Sid Ahmed Ghlam konn­te die Poli­zei Doku­men­te sicher­stel­len, die Ver­bin­dun­gen zu wei­te­ren Per­so­nen im isla­mi­sti­schen Netz­werk bele­gen. Sid Ahmed Ghlam ist nur eine der ticken­den Zeit­bom­ben, die sich im Schutz der euro­päi­schen Rechts- und Gesell­schafts­ord­nung auf das kathar­ti­sche Atten­tat vor­be­rei­ten. Das Atten­tat auf die Kir­che in Vil­le­juif soll­te viel mehr Tote ver­ur­sa­chen, als das Atten­tat auf die Redak­ti­on der links­ra­di­ka­len Sati­re­zei­tung Char­lie Heb­do. An der von Ghlam aus­ge­such­ten Hei­li­gen Mes­se neh­men jeden Sonn­tag min­de­stens 300 Chri­sten teil.

Im Alter von 2001 kam er zum ersten Mal mit sei­ner Fami­lie nach Frank­reich. 2003 kehr­te er nach Alge­ri­en zurück. Nach Abschluß der Schu­le über­sie­del­te er 2010 im Zuge der „Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung“ ganz nach Frank­reich.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Tem­pi




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18 Kommentare

  1. Gott sei Dank ! Man kann hier wirk­lich sagen, dass in die­sem Fall die Vor­se­hung, das heißt Gott
    ein­ge­grif­fen hat. Die Gut­men­schen die auf Dia­log und Tole­ranz set­zen, müs­sen end­lich begrei-
    fen, dass mit Ter­ro­ri­sten nicht zu spie­len ist. Der Ter­ror ist doch schon längst im Westen ange-
    kom­men. Die Regie­run­gen ken­nen die­se Pro­ble­me und Gefah­ren, aber sie wer­den her­un­ter ge-
    spielt. Gra­de Frank­reich der als Lai­zi­sten­staat die Mus­li­me mit offe­nen Armen auf­nimmt, wo heu-
    te schon gan­ze Regio­nen isla­misch leben und wir­ken, mit eige­nen Get­tos, Geschäf­ten und dem
    Schäch­ten von Scha­fen, spielt jeg­li­che Kri­tik her­un­ter. Es gibt sogar Stim­men die sagen:“ Der Westen hat mög­li­cher­wei­se den Kampf schon ver­lo­ren “ ! Die Gefahr besteht, wenn nicht um- gehend gehan­delt wird. Eines ist sicher, das näch­ste Atten­tat mit fürch­ter­li­chen Fol­gen wird
    kom­men, viel­leicht schon mor­gen.

  2. Gott sei Dank!
    Hun­der­ten wur­de das Leben geret­tet!
    Ob das deren Mei­nung zum Islam ändern, bzw. ihre Fähig­keit und Bereit­schaft, über ihn auf­zu­klä­ren, stei­gern wird?
    Könn­te jemand her­aus­fin­den, wie ernst­haft die­se Katho­li­ken sind, die, erst ein­mal jeden­falls, ver­schont blie­ben?
    Sol­len die­se Atten­tä­ter doch auf die schie­ßen, die behaup­ten, der Islam (inzwi­schen macht man sich nicht ein­mal mehr die Mühe zu sagen der Isla­mis­mus) wäre fried­lich, und jeder, der die Wahr­heit über ihn sagt, ein Nazi!

  3. Einen fried­li­chen Islam gibt es nicht und das Wort Isla­mis­mus ist ein Lügen­wort: was damit bezeich­net wird, ist in Wirk­lich­keit das wah­re Gesicht des Islam. Dass man als Nazi oder als isla­mo­phob — oh welch ein Ver­bre­chen — dif­fa­miert wird, wenn man die Din­ge beim Namen nennt, ist ja heu­te „nor­mal“, nicht?

  4. Vie­leicht hat er es absicht­lich gemacht, um sich aus der Affä­re zu zie­hen. An alle Dschi­ha­di­sten: Bit­te nach­ma­chen! Tut kaum weh und läßt sich repa­rie­ren… 😉

  5. Wo, mei­ne Damen und Her­ren,
    sind die lau­ten unmiss­ver­ständ­li­chen Pro­te­ste von sei­ten der Katho­li­schen Kir­che gegen­über den Lan­des­re­gie­run­gen und EU, die eine Isla­mi­sie­rung Euro­pas unter dem Deck­man­tel „Huma­ni­tät“ zulas­sen, ja, sogar mit allen Mit­teln betrei­ben und för­dern.

    Was wol­len Sie mit die­sen schau­der­haf­ten Tat­sa­chen­be­rich­ten hier errei­chen? Nichts, gar nichts. Sie die­nen „nur“ als Infos. Die Insti­tu­ta­ti­on „Kir­che“ ver­sagt (bewusst?) auf der gan­zen Linie. Wenn selbst der Papst Johan­nes Paul II den Koran küsst, wie soll dann die­ser grau­en­vol­len Ent­wick­lung Ein­halt gebo­ten wer­den. Was mei­nen Sie, ist das eine „Glau­bens­stär­kung“ für uns Chri­sten? Oder ist das als eine bewuss­te Irri­ta­ti­on zu wer­ten?

    • Sie sind auf der rich­ti­gen Spur. Der Papis­mus will die Welt­herr­schaft und will sich die Stim­mung unter den Mos­lems nicht „unnö­tig“ ver­der­ben, Die sog. Pro­te­stan­ten, die längst alle Zäh­ne auf­grund lehr­be­ding­ter Fäul­nis ver­lo­ren haben, sind da nicht nur der­sel­ben Mei­nung wie der Vati­kan, son­dern sie wol­len über den World Coun­cil of Chu­ches Teil der neu­en Welt­re­gie­rung sein, unter dem Papst als „Ober­haupt“ einer ver­ei­nig­ten Chri­sten­heit nebst sämt­li­chen ande­ren Welt­re­li­gio­nen und heid­ni­schen Kul­ten. Das ist das gro­ße, bis heu­te nicht ein­ge­stan­de­ne, Ziel. Lesen Sie die Offen­ba­rung Kap 13. Dort steht alles drin. Der gro­ße Hebel zu die­ser gewal­ti­gen Ver­än­de­rung wird der Kol­laps des Finanz- und Welt­wirt­schafts­sy­stems sein. Nun mögen Sie glau­ben, das kann doch wohl nicht wahr sein! Aber Sie irren: Das ist die Pla­nung, und sie wird zustan­de kom­men — für eine kur­ze Zeit, bis das fünf­te Welt­reich Jesu Chri­sti — nach Har­ma­ged­don — errich­tet wird.
      Erst dann wird es das Frie­dens­reich geben, weil es ohne den Frie­dens­für­sten gar nicht mög­lich ist. Lesen Sie Dani­el Kap 2.

      • Die UNO-Spit­ze und der Vati­kan sind die Haupt­trieb­kräf­te für die ant­christ­li­che Neue Welt­ord­nung. Die katho­li­sche Kir­che glaubt nicht an das mes­sia­ni­sche Frie­dens­reich unter dem wie­der­ge­kom­me­nen Frie­dens­für­sten Jesus Chri­stus, ja sie will es mit allen Mit­teln ver­hin­dern; sie glaubt, sie selbst mit dem Stell­ver­tre­ter Chri­sti ver­kör­pe­re die­ses Reich, des­halb ver­bün­det sie sich mit dem Mam­mon.

      • Genau, Leo, völ­lig ein­ver­stan­den. Ist das nicht ein sehr merk­wür­di­ger ‚Stell­ver­tre­ter‘, der in jedem Punkt genau das Gegen­teil tut von dem, was Der­je­ni­ge, den er doch angeb­lich nur ver­tritt, getan und gelehrt hat?
        Und ist es nicht noch viel selt­sa­mer, daß die Leu­te das nicht mer­ken, und falls sie’s schon mal mer­ken, kei­ner­lei Kon­se­quen­zen zie­hen?
        Wie kann denn sowas sein? Geht das noch mit rech­ten Din­gen zu?

      • Ich hof­fe für die katho­li­sche Kir­che wenig­stens dies, dass in ihr Grup­pen, die Jesus Chri­stus treu sind und an den Gebo­ten fest­hal­ten, sich sam­meln.

      • Nun ja, Leo, „Jesus Chri­stus treu sein“ hat in der Heils­ge­schich­te immer und immer wie­der bedeu­tet, ggf. alles und alle zu ver­las­sen, und genau das war es doch, wor­auf uns der Hei­land von Anfang an hin­ge­wie­sen hat, daß es einen Preis kostet, sein Jün­ger zu sein und Ihm nach­zu­fol­gen. Wer dazu nicht bereit sei, kön­ne gar nicht sein Jün­ger sein…
        Lk 14:25–26 (Schlach­ter­bi­bel 1951)
        Es zog aber eine gro­ße Volks­men­ge mit ihm, und er wand­te sich um und sprach zu ihnen:
        Wenn jemand zu mir kommt und nicht sei­nen Vater und die Mut­ter, Weib und Kin­der, Brü­der und Schwe­stern haßt, dazu aber auch sei­ne eige­ne See­le, der kann nicht mein Jün­ger sein.
        Bit­te bis Vers 33 wei­ter­le­sen.
        Die­se Ver­se bezeich­nen den Grad der per­sön­li­chen Ent­schie­den­heit zur Nach­fol­ge, gemeint ist nicht, daß man buch­stäb­lich die hier auf­ge­führ­ten Ver­wand­ten „has­sen“ müs­se.
        Um wie viel mehr gilt dies dann aber für reli­giö­se Orga­ni­sa­tio­nen — ganz gleich wie sie sich nen­nen, ganz gleich ob sie ihre ori­gi­nä­re Her­kunft von der wah­ren Urge­mein­de behaup­ten, wenn sie deren Leh­ren doch in kei­nem Punk­te treu geblie­ben sind…
        Ja, man wird dann Freun­de ver­lie­ren, die man geschätzt hat, Men­schen, die man lieb­ge­wann, ja, man wird ein­sa­mer wer­den.
        Doch die Lei­den der Jetzt­zeit…
        Röm 8:18
        Denn ich hal­te dafür, daß die Lei­den der Jetzt­zeit nicht wert sind, ver­gli­chen zu wer­den mit der zukünf­ti­gen Herr­lich­keit, die an uns geof­fen­bart wer­den soll.
        Wenn man das WIRKLICH GLAUBT, ist nichts zu schwer, selbst wenn es weh­tut.
        Nein, nicht das Sam­meln in Grup­pen ist das Gebot der Stun­de, son­dern indi­vi­du­el­ler Aus­tritt. Wenn sich eine gan­ze Grup­pe dazu ent­schließt, umso bes­ser, aber wie geht’s dann wei­ter? Die Fra­ge ist dann, wo fin­den wir das wah­re Wort Got­tes heu­te, nach­dem wir dem Katho­li­zis­mus abster­ben wol­len? Wir sind doch Scha­fe und brau­chen einen Hir­ten, aber dies­mal einen von Gott wahr­haft ein­ge­setz­ten.

  6. Die Iro­nie bei der Geschich­te ist, dass es im Fran­zö­si­schen eine feste Rede­wen­dung gibt „se tirer une bal­le dans le pied“ sich eine Kugel in den Fuss schie­ssen, was so viel bedeu­tet wie „ein Geschäft, ein Vor­ha­ben zu ver­mas­seln“ oder „einen Bock schie­ssen“. Glam hat sich im eigent­li­chen Sinn „eine Kugel in den Fuss geschos­sen!

  7. Bezeich­nend ist, dass die­ses Ereig­nis in der deut­schen Pres­se nach mei­nen Recher­chen nicht erwähnt wird. Offen­kun­dig soll durch die Unter­drückung bestimm­ter Infor­ma­tio­nen alles ver­mie­den wer­den, was das von den Medi­en, den Kir­chen, den Funk­tio­nä­ren der Islam­ver­bän­de und der offi­zi­el­len Poli­tik kon­for­mi­stisch ver­tre­te­ne und ver­brei­te­te Kon­zept der Unter­schei­dung zwi­schen Islam und Isla­mis­mus, zwi­schen der fried­lie­ben­den Reli­gi­on und den von einer archai­schen Sicht ihrer Reli­gi­on fehl­ge­lei­te­ten Mos­lems, den Isla­mi­sten als nicht der Wirk­lich­keit ent­spre­chend ent­lar­ven könn­te. Die­ses Kon­zept, wel­ches die Euro­pä­er beru­hi­gen soll, wird beson­ders von den Islam­ver­bän­den ver­folgt, wenn sie aus gege­be­nen Anlass mal wie­der bedau­ern, dass Atten­ta­te den Islam „besu­deln“, wäh­rend die Poli­tik und die Kir­chen einen Islam her­bei­re­den, der gera­de dabei ist die euro­päi­sche Auf­klä­rung nach­zu­ho­len und sich so von selbst ein­he­gen soll, d.h. sich selbst ver­leug­nen soll, in der­sel­ben Art wie das Kul­tur­chri­sten­tum das Chri­sten­tum abge­legt hat. Nur wenn von den Islam­ver­bän­den die­ses „Besu­deln“ all­zu häu­fig bedau­ert wer­den muss, sprich, wenn wie in Frank­reich der Kampf des Islams gegen die indi­ge­ne Kul­tur all­ge­gen­wär­tig ist und man in der Prä­senz der Armee an vie­len gefähr­de­ten Orten und in den Atten­ta­ten und Atten­tats­ver­su­chen schon einen laten­ten Bür­ger­krieg sehen kann, funk­tio­niert die­ses Kon­zept nicht mehr. Es ist dann nur Fas­sa­de. Dazu leben die­se Isla­mi­sten ja nicht auf ein­sa­men Inseln; sie sind in ihren Fami­li­en und Freun­des­krei­sen ein­ge­bet­tet und wer­den zumin­dest von ihrem Umfeld tole­riert. Genau­so wenig wie der Isla­mi­sche Staat ohne die Unter­stüt­zung der dort leben­den Sun­ni­ten und der Sym­pa­thi­san­ten in den Golf­staa­ten und Sau­di­ara­bi­en so erfolg­reich sein könn­te.
    Bricht die Fas­sa­de zusam­men, wie es immer pas­siert, wenn die Fas­sa­de als sol­che wahr­ge­nom­men wird, wird die der­zei­ti­ge Poli­tik der Will­kom­mens­kul­tur gegen­über dem Islam nicht mehr durch­zu­hal­ten sein, und der Neo­lo­gis­mus „Will­kom­mens­kul­tur“ wird sich als seman­ti­scher Schwin­del erwei­sen und ist einer der vie­len Ver­su­che, die Spra­che als Instru­ment der poli­ti­schen Mani­pu­la­ti­on zu gebrau­chen.

  8. Pas­send auf blu-News zu lesen:

    >Der Rats­vor­sit­zen­de der Evan­ge­li­schen Kir­che und baye­ri­sche Lan­des­bi­schof Hein­rich Bed­ford-Strohm wie auch der Prä­si­dent des Zen­tral­ko­mi­tees der Katho­li­ken in Deutsch­land (ZdK), Alois Glück, wer­ben mit ihrer Mit­glied­schaft im Kura­to­ri­um für das Mega-Moschee­pro­jekt „Münch­ner Forum für Islam (MFI)“ (ehe­mals „Zen­trum für Islam in Euro­pa-Mün­chen“; ZIE‑M) in enger Koope­ra­ti­on mit dem höchst umstrit­te­nen Imam Bajram­be­ja­min Idriz für den Islam.<

    Erschreck­lich für alle Chri­sten, was hier die­se benann­ten Per­so­nen zulas­sen, för­dern und unter­stüt­zen. Sie könn­ten es bestimmt nicht tun, wenn nicht die Zustim­mung von den hohen Wür­den­trä­gern vor­lä­ge. Es scheint ein Unter­neh­men von den lei­ten­den Per­so­nen der Öku­me­ne zu sein. Denn hier zie­hen Katho­li­ken und Evan­ge­le an einem Strang.
    Kei­ner von die­sen Herr­schaf­ten wider­setzt sich der Isla­mi­sie­rung, pran­gert die Gewalt­ta­ten gegen­über uns Chri­sten, die Schän­dung und Berau­bung von Kir­chen und die zuneh­men­den Hassatacken von Ima­men an. — Das lässt einen tie­fen Ein­blick in ihr Wesen zu.
    Das Schlim­me an ihren Akti­vi­tä­ten ist, die­se Herr­schaf­ten erhe­ben und wer­ten unter uns Chri­sten den anti­christ­li­chen Islam auf, der zu 100% im Wider­spruch zum Evan­ge­li­um Jesu steht. Sie ver­sto­ßen damit bewusst gegen Jesu Leh­re, irri­tie­ren Chri­sten in ihrem Glau­bens­be­kennt­nis zu tiefst.

    Welch ein schand­haf­tes, gegen das Evan­ge­li­um gerich­te­tes Ver­hal­ten. Ihre Taten sind ein­deu­tig anti­christ­lich. Die Fra­ge ist, war­um tun sie das? Und wer sind die­se?
    Die Ant­wort ist in der Bibel zu fin­den. Die­se Ereig­nis­se sind vor­her­ge­sagt. Man lese gewis­sen­haft die Offen­ba­rung des Johan­nes.

    • Ein Hin­weis:

      Die neu­en Bibel­aus­ga­ben sind viel­fach in ihren Aus­sa­gen mani­pu­liert wor­den.
      Zu emp­feh­len sind die Bibel­aus­ga­ben vor und bis 1913, bevor­zugt die Über­set­zung von Dr. Mar­tin Luther.
      Mit die­ser Über­set­zung und Aus­ga­be ist man des Urtex­tes sicher.

      • @ so-ist.es

        Mar­tin Luther ist auf ewig katho­li­scher Prie­ster. Als sol­cher hat er gepre­digt und gelehrt, bis er — - — plötz­lich Neu­es pre­dig­te und lehr­te.

        Er hat den Kanon der Schrif­ten ver­än­dert und Tei­le gestri­chen, die zu sei­ner neu­en Leh­re nicht mehr pass­ten. Die Refor­ma­ti­on ist lei­der eine Revo­lu­ti­on, die fort­wäh­rend wei­ter betrie­ben wird. Den gegen­wär­ti­gen Zustand unse­rer Kir­chen ver­dan­ken wir IHM.

        Bit­te neh­men Sie es so wie ich: Es hat kei­nen Wert, uns unse­re Wahr­hei­ten gegen­sei­tig um die Ohren zu hau­en. Nicht ein­mal das Natur­recht fin­det all­ge­mei­ne Zustim­mung, das jeder ver­ste­hen könn­te, wenn er sei­nen „ja-aber-Reflex“ aus­schal­ten wür­de.

        Nach­dem Einig­keit besteht, sich nicht mehr gegen­sei­tig zu ver­hau­en, soll­ten wir uns auf­ma­chen, der Ver­nunft in der Gesell­schaft wie­der mehr Gel­tung zu ver­schaf­fen.

  9. Der Islam hat 1,5 Mil­li­ar­den Anhän­ger. Ca. 6 Mil­li­ar­den Men­schen sind anders­den­kend und schau­en dem Trei­ben zu, das Islam-Fana­ti­ker auch in Fehl­in­ter­pra­ta­ti­on des Korans ver­an­stal­ten.
    Wann erhebt sich die­se schwei­gen­de Mehr­heit und tilgt ein so miss­ver­ständ­lich geschrie­be­nes Buch wie den Koran von die­ser Welt? Die gei­sti­ge Ver­wir­rung, die die­se
    „Richt­schnur für die Recht­schaf­fe­nen“ anrich­tet, steht in kei­nem Ver­hält­nis mehr zu ande­ren reli­giö­sen Dog­men mit Domi­anz­an­spruch, denn deren Bedeu­tung ist bereits ver­blasst.

  10. Dem Pro­te­stan­tis­mus die Schuld an der Mise­re der katho­li­schen Kir­che zuzu­schrei­ben, ist eine bil­li­ge Metho­de, um zu ver­mei­den, das eige­ne Ver­sa­gen ein­zu­ge­ste­hen, sich der eige­nen Ver­ant­wor­tung zu stel­len und von fal­schen Wegen umzu­keh­ren. In Wirk­lich­keit war die Refor­ma­ti­on eine Fol­ge der Mise­re der katho­li­schen Kir­che, deren Ursa­chen bis ins Alter­tum zurück­rei­chen. Wäh­rend wir Chri­sten uns gegen­sei­tig Schuld zuwei­sen und unse­re Füh­rer uns ver­ra­ten, frisst der Islam uns auf.

    • Lie­ber Leo, unter der Vor­aus­set­zung blind akzep­tier­ter Koor­di­na­ten, sprich „Christ­li­cher Glau­be“ (ganz undif­fe­ren­ziert & ohne Prü­fung, ob es sich über­haupt um christ­li­chen Glau­ben han­delt…) ver­sus gewalt­ver­herr­li­chen­der, mör­de­ri­scher Islam, da hät­test du Recht. Aber das ist eine Kon­zep­ti­on, die nicht mehr, schon lan­ge nicht mehr stimmt — und wer weiß, viel­leicht noch nie gestimmt hat. (Denn es gibt sogar die Auf­fas­sung, daß Rom aus stra­te­gi­schen Grün­den den Islam sel­ber erschuf… Kön­nen wir jetzt aber außen vor las­sen.)
      Die Koor­di­na­ten sind heu­te völ­lig ande­re, denn es geht, wie ich oben bereits geschrie­ben habe, um etwas ande­res als um den „Über­le­bens­kampf“ des einen ggü. dem ande­ren. Man muß das wirk­lich zu ver­ste­hen ver­su­chen.
      Es ist eine atem­be­rau­ben­de Kon­zep­ti­on, wenn man dem Gedan­ken zum ersten Male begeg­net. Nur ist inzwi­schen schon so viel „gele­akt“ wor­den über das wah­re Innen­le­ben die­ser reli­giö­sen Orga­ni­sa­ti­on — sowohl in Büchern wie in You tube Inter­views -, daß man anfängt zu begrei­fen, was die Aus­sa­ge der Schrift in Off 17,1–2 bedeu­tet:
      Und es kam einer von den sie­ben Engeln, wel­che die sie­ben Scha­len hat­ten, rede­te mit mir und sprach: Komm! ich will dir das Gericht über die gro­ße Hure zei­gen, die an vie­len Was­sern sitzt, mit wel­cher die Köni­ge der Erde Unzucht getrie­ben haben und von deren Wein der Unzucht die Bewoh­ner der Erde trun­ken gewor­den sind.
      Die­se Beschrei­bung wird in Kap 18,3 wie­der­holt, wo ihr eben­falls der Unter­gang pro­phe­zeit ist.
      Wir haben hier also ein welt­um­span­nen­des Netz „mul­ti­la­te­ra­ler Bezie­hun­gen“, wie wir im Polit­sprech sagen könn­ten, die effek­tiv sind und nicht nur Höf­lich­keits­flos­keln beinhal­ten, son­dern hand­fe­ste Abma­chun­gen und sogar Vor­ga­ben. Die sol­len zu einem bestimm­ten End­ergeb­nis füh­ren, und das ist, wie gesagt, die Welt­herr­schaft, die Wie­der­ge­burt Roms, in Ver­bin­dung mit dem Welt­kir­chen­rat der sog. pro­te­stan­ti­schen Chri­sten­heit, in die deren Mit­glie­der nolens-volens hin­ein­ge­preßt bzw. hin­ein­ge­lo­gen wer­den, ohne wirk­lich zu wis­sen, wor­um es dabei geht.

      Was nun aber unbe­dingt dazu­ge­hört und nicht über­se­hen wer­den darf, ist dies:
      Off 18:4 (Schlach­ter­bi­bel 1951)
      Und ich hör­te eine ande­re Stim­me aus dem Him­mel, die sprach: Gehet aus ihr her­aus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sün­den teil­haf­tig wer­det und damit ihr nicht von ihren Pla­gen emp­fan­get!

      Wer ein Christ ist und das Wort Got­tes liebt und Sei­nem Herrn fol­gen möch­te, der wird von Gott auf irgend­ei­ne Wei­se zu der Stim­me geführt, die in unse­rer Epo­che die­se Din­ge dar­ge­legt hat, und zwar mit der­sel­ben über­na­tür­li­chen Bestä­ti­gung, wie sie der Hei­den­apo­stel Pau­lus einst hat­te. Sie­he selbst in der Schrift Mal 4:1–6 und dies­bzgl. Stel­len in Mat­thä­us Kap 11 und Kap 17. Gruß, Jochen.

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