Vatikanische Sternwarte zu Kepler-452b: „Formen von intelligentem außerirdischem Leben möglich“

Direktor der Vatikanischen Sternwarte: Außerirdische Lebensformen "denkbar"
Direk­tor der Vati­ka­ni­schen Stern­war­te: Außer­ir­di­sche Lebens­for­men „denk­bar“

(Rom) Für den Direk­tor der Vati­ka­ni­schen Stern­war­te (Spe­co­la Vati­ca­na), Pater José Gabri­el Funes SJ, könn­te es auf dem jüngst ent­deck­ten extra­so­la­ren Pla­ne­ten Kep­ler-452b „eine Form von intel­li­gen­tem Leben“ geben.

Der von Wis­sen­schaft­lern der NASA mit dem Welt­raum­te­le­skop Kep­ler ent­deck­te Pla­net Kep­ler-452b gilt als „Zwil­lings­pla­net“ der Erde, da er in einer ver­gleich­ba­ren Ent­fer­nung um einen son­nen­ähn­li­chen Stern, Kep­ler-452, kreist. Auf Kep­ler-452b könn­te es Was­ser geben und damit auch Leben, wor­aus sich zahl­rei­che Fra­gen erge­ben wür­den, so der Jesu­it, der seit 2006 als Nach­fol­ger sei­nes Mit­bru­ders Pater Geor­ge Coy­ne die Vati­ka­ni­sche Stern­war­te lei­tet.

Die 1578 grund­ge­leg­te Spe­co­la Vati­ca­na ist die älte­ste heu­te akti­ve astro­no­mi­sche For­schungs- und Bil­dungs­ein­rich­tung der Welt. Die Päp­ste ver­trau­ten ihre Lei­tung dem Jesui­ten­or­den an.

„Schöpferischer Freiheit Gottes keine Grenzen gesetzt“

Der nähe­ren Erfor­schung von Kep­ler-452b ste­he vor allem die Ent­fer­nung von 1.400 Licht­jah­ren von der Erde im Wege. Eine Distanz, die mit dem aktu­el­len tech­no­lo­gi­schen Stand nicht über­wind­bar sei. Für die Dis­kus­si­on über das Ver­hält­nis Glau­ben-Ver­nunft, sei dies aber kein Pro­blem, so Pater Funes. Auf dem Pla­ne­ten „könn­te es Leben geben und viel­leicht sogar eine Form von intel­li­gen­tem Leben“, wenn er auch nicht glau­be, daß „wir dort Mister Spock antref­fen wer­den“.

2008 sag­te der Direk­tor der Spe­co­la Vati­ca­na dem Osser­va­to­re Roma­no, daß die „mög­li­che Exi­stenz außer­ir­di­scher Intel­li­genz nicht der kirch­li­chen Leh­re wider­spricht“. Got­tes „schöp­fe­ri­scher Frei­heit“ sei­en „kei­ne Gren­zen“ gesetzt. Er spe­ku­lier­te dar­über, daß außer­ir­di­sche Lebens­for­men „von der Erb­sün­de frei in voll­kom­me­ner Freund­schaft mit ihrem Schöp­fer geblie­ben“ sein kön­nen.

Der pro­mo­vier­te Astro­nom Pater José Gabri­el Funes stammt aus Argen­ti­ni­en. Sein Dok­to­rat erwarb er an der Uni­ver­si­tät Padua in Ita­li­en. In Argen­ti­ni­en stu­dier­te er Phi­lo­so­phie und in Rom an der Jesui­ten­uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na Theo­lo­gie. 1995 wur­de er zum Prie­ster geweiht und ist seit dem Jahr 2000 wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter der Vati­ka­ni­schen Stern­war­te, deren Lei­tung er 2006 über­nahm. Die For­schungs­ein­rich­tun­gen der Spe­co­la befin­den sich heu­te wegen der Licht­ver­schmut­zung in der Wüste von Ari­zo­na.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Info­va­ti­ca­na

32 Kommentare

  1. Mister Spock

    Wie­der eine Hol­ly­wood-Figur, die für den unwis­sen­den Betrach­ter ganz unver­däch­tig daher­kommt. Das, was als „Vul­ka­ni­scher Gruß“ mit der Star Trek-Serie welt­weit bekannt gewor­den ist, ist die Dar­stel­lung des hebräi­schen Buch­sta­bens ש (Sin/Schin). Spock-Schau­spie­ler Leo­nard Nimoy gab kurz vor sei­nem Tod zu, damit wer­de der nicht-bibli­sche, jedoch kab­ba­li­sti­sche Begriff Sche­chi­na sym­bo­li­siert, der für die irri­ge Vor­stel­lung von einer „weib­li­chen Sei­te“ Got­tes steht. „Zufäl­lig“ beginnt auch das hebräi­sche Wort Satan mit dem Buch­sta­ben Sin/Schin. Hol­ly­wood bzw. Hel­ly­wood greift immer wie­der sub­til oder offen­sicht­lich das ortho­dox-dog­ma­ti­sche Chri­sten­tum an.

    Hier Leo­nard Nimoy wie er den „Vul­ka­ni­schen Gruß“ erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=DyiWkWcR86I

    • .…ja, was fängt nicht alles mit sin/schin an!
      Schefer (Glanz/Schönheit), Sche­men (Öl), „Schma“ (Beginn des bibli­schen Glau­bens­be­kennt­nis­ses Isra­el), Samu­el bzw. Schmu­el (einer der größ­ten Pro­phe­ten des AT), und nicht zu ver­ges­sen: Schem JHWH — der Ruhm Got­tes und das edle Wort „Scha­lom“ (Frie­de). Übri­gens alles AT-Begrif­fe… wenn schon Kab­ba­la, dann aber bit­te rich­tig…

      Noch Fra­gen?

  2. Durch den Sün­den­fall von Adam und Eva ist als Fol­ge die
    g e s a m t e
    Schöp­fung erschüt­tert wor­den, in Unord­nung gera­ten, also auch das gesam­te Uni­ver­sum.
    Somit ist fol­gen­de Hypo­the­se „außer­ir­di­sche Lebens­for­men von der Erb­sün­de frei in voll­kom­me­ner Freund­schaft mit ihrem Schöp­fer geblie­ben sein kön­nen“ unhalt­bar.
    Die Aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit, Gott hat sich in
    der Fül­le der Zeit der Mensch­heit selbst geof­fen­bart!
    Die­se Selb­stof­fenba­rung und Selbst­auf­op­fe­rung ist denn auch nicht „vor­über­ge­hend“ 
    oder „bloss sym­bo­lisch“. 
    Uns ist in der Hei­li­gen Schrift oder aus der hei­li­gen Über­lie­fe­rung nir­gends auch nur ein Jota an Hin­wei­sen bekannt, dass ausser auf der Erde — mit dem Men­schen als der See­le nach Eben­bild Got­tes — noch wei­te­re „intel­li­gen­te Lebens­for­men“ zu fin­den wären.

    Unser Erlö­ser und Hei­land, unser Herr und Gott Jesus Chri­stus hat denn die­se — für Ihn ver­de­mü­ti­gen­de — mensch­li­che Gestalt nicht etwa bloss „leih­wei­se“ ange­nom­men son­dern Er wird die­se Gestalt denn nie­mals mehr „able­gen“.

    Ver­ges­sen wir denn auch nicht, dass es einem allei­ne gele­gen sein kann, 
    wenn die Her­zen der Men­schen durch „Ausser­ir­di­sches Thea­ter“ ver­wirrt und so der Wor­te der Ewi­gen Wahr­heit Jesus Chri­stus beraubt wer­den.…
    dem Vater der Lüge, Satan und sei­nen Dämo­nen der Erde und 
    der 
    L ü f t e !
    ( sie­he dazu den hl. Pau­lus in 1.Eph. 6;10 ff. )
    ( Dies zu angeb­li­chen „Ufo-Sich­tun­gen“ !)
    Das Haupt­an­lie­gen des Vaters der Lüge ist die lüg­ne­ri­sche Ver­wir­rung !
    ( dia­bo­los — Teufel.…der Ver­wir­rer, Durch­ein­an­der­brin­ger !). Dazu gehört auch das Hin­ein­zie­hen in eine „Ausser­ir­di­sche / Ufo“ Ersatz­re­li­gi­on.

      • Man fragt sich dann bloß, war­um Pius XII. die Tat­sa­che, dass Raub­tie­re ande­re Tie­re belau­ern, sich auf sie stür­zen und anschlie­ßend kalt­ma­chen als Aus­druck der groß­ar­ti­gen Schöp­fung Got­tes ansah…

  3. Es ist auf­fäl­lig, wie oft der Vati­kan, in gewis­sen Abstän­den aber immer von neu­em, die Ali­ens-Sache ins Gespräch bringt. Im letz­ten Jahr noch sag­te Papst Fran­zis­kus ganz ernst­haft, er wür­de gege­be­nen­falls Ali­ens tau­fen. War­um ist das ein so auf­dring­lich wie­der­keh­ren­des The­ma? Wenn der näch­ste intel­li­gent-beleb­te Pla­net 1.400 Licht­jah­re ent­fernt ist — dann betrifft es uns doch nicht, oder?
    Stern­war­ten­lei­ter Pater José Gabri­el Funes SJ spe­ku­liert, die­se hypo­the­ti­schen Wesen könn­ten „von der Erb­sün­de frei in voll­kom­me­ner Freund­schaft mit ihrem Schöp­fer geblie­ben“ sein. Dem Arti­kel ist nicht zu ent­neh­men, was er dar­un­ter näher­hin ver­steht. Ver­steht er dar­un­ter, tra­di­tio­nell katho­lisch aus­ge­drückt: a) den Stand der erho­be­nen Natur, also den Urzu­stand unse­rer Stamm­eltern Adam und Eva vor dem Sün­den­fall, als sie die (über­na­tür­li­che) hei­lig­ma­chen­de Gna­de und die (außer­na­tür­li­chen) Gaben der Inte­gri­tät besa­ßen? Oder b) den Stand der rei­nen Natur? Oder c) den Stand der unver­sehr­ten Natur? Im Fal­le von b) und c) wären die­se Wesen nur auf ein natür­li­ches End­ziel hin erschaf­fen wor­den. Die Aus­drucks­wei­se „voll­kom­me­ne Freund­schaft“ legt aber mE nahe, dass sol­che Wesen zum Zweck der über­na­tür­li­chen Got­tes­schau erschaf­fen wären, also wie Adam und Eva, sonst könn­te die Freund­schaft schwer­lich „voll­kom­men“ sein, nur dass sie nie­mals gesün­digt hät­ten. Das wäre frei­lich ein gro­ßes Wun­der, denn die gan­ze Schöp­fung in ihrem jet­zi­gen Zustand liegt gemäß dem Apo­stel Pau­lus, Römer­brief 8, in Wehen und seufzt nach Erlö­sung, und davon soll­ten die Ali­ens von Kep­ler-452b (o. dgl.) aus­ge­nom­men sein!?
    Und was ist mit den gefal­le­nen Engeln? Das sind Geist­we­sen, für wel­che 1.400 Licht­jah­re wohl kein unüber­wind­li­ches Hin­der­nis sind. Sind sie gegen­über Wesen auf ande­ren Pla­ne­ten untä­tig? Haben Satan und sei­ne Dämo­nen die Kep­ler-452b-Ali­ens nicht zur Sün­de ver­sucht? Ich den­ke doch. Dann hät­ten die­se Ali­ens, anders als wir Men­schen, stets der Sün­de wider­stan­den, so hero­isch wie – ja, wie unser Herr Jesus Chri­stus! Sie wären gewis­ser­ma­ßen chri­stus­gleich. Wenn sol­che „in voll­kom­me­ner Got­tes­freund­schaft leben­den“, über­dies noch prä­ter­na­tu­ral begab­ten Wesen (= frei von unge­ord­ne­ter Begier­lich­keit; leib­lich unsterb­lich; frei von Lei­den; mit ein­ge­gos­se­nem Wis­sen) uns besu­chen kämen, weil sie tech­nisch viel fort­ge­schrit­te­ner wären als wir (zum Bei­spiel via ein Wurm­loch, das die CERN-Maschi­ne ihnen öff­net) — ja dann könn­ten sie unse­re Leh­rer wer­den, sie könn­ten uns mit ihrer eso­te­ri­schen­Weis­heit und ihren para­nor­ma­len Psi-Kräf­ten regie­ren und könn­ten die Mensch­heit vor dem fast siche­ren Unter­gang ret­ten, Wäre das nicht wun­der­bar? Wäre das nicht das größ­te Ereig­nis seit Men­schen­ge­den­ken, eigent­lich noch grö­ßer als (sit venia ver­bo) das Leben, der Tod und die Auf­er­ste­hung Jesu Chri­sti?

    Schluss folgt.

    • Denn die Jün­ger Jesu ver­moch­ten es offen­sicht­lich nicht, die Mensch­heit vom Übel zu befrei­en! Im Gegen­teil, wenn man bestimm­ten Kul­tur- und Zivi­li­sa­ti­ons­kri­ti­kern glaubt, dann haben die hoch­ent­wickel­ten Län­der mit ihrem Chri­sten­tum die Mensch­heit erst in ihre ver­zwei­fel­te Lage gebracht.
      Lie­be Chri­sten, merkt Ihr etwas? Das riecht nach einem gigan­ti­schen Betrug. Von Gene­sis bis Offen­ba­rung unter­rich­tet uns die Bibel über die gan­ze Heils­ge­schich­te, begin­nend mit der Schöp­fung des Him­mels und der Erde bis zum Ver­bren­nen die­ser Schöp­fung und der Schaf­fung des Neu­en Him­mels und der Neu­en Erde. Aus der Bibel erfah­ren wir alles Not­wen­di­ge, damit wir zu den Aus­er­wähl­ten gehö­ren, die ein­mal die Neue Welt Got­tes „in voll­kom­me­ner Freund­schaft“ mit Gott bewoh­nen wer­den. Die ein­zi­gen „Ali­ens“, von denen in der Bibel die Rede ist, sind die gefal­le­nen „Söh­ne Got­tes“ vor der Sint­flut, die mit Men­schen­frau­en eine hybri­de, gene­tisch mani­pu­lier­te Nach­kom­men­schaft zeug­ten, „Hel­den“ und „Rie­sen“. Man­che bibli­sche Theo­lo­gen sind der Ansicht, dass die Pro­phe­zei­tung Jesu über die letz­ten Tage vor sei­ner Wie­der­kunft, dass es sein wird „wie in den Tagen Noachs“, auch die­ses beinhal­te (Stich­wör­ter Über­mensch, Trans­hu­ma­nis­mus).
      Dr. Tom Horn hat die Stern­war­te auf dem Mount Gra­ham in Ari­zo­na besucht und mit den Jesui­ten-Astro­no­men gespro­chen, die mit ihrem mäch­ti­gen Luci­fer (!)-Tele­skop seit Jah­ren den Nacht­him­mel nach Ali­en-Raum­schif­fen absu­chen. Nach sei­nen ein­schlä­gi­gen For­schun­gen ist Tom Horn über­zeugt, dass der Vati­kan tief in einer anti­christ­li­chen Ali­en-Agen­da drin­stecke. Such­wör­ter im Inter­net: „Tom Horn Exo-Vati­ca­na“.
      Für den, der statt auf theo­lo­gisch-natur­wis­sen­schaft­li­che Spe­ku­la­tio­nen sich auf das Wort Got­tes ver­lässt, beson­ders was dar­in über die End­zeit pro­phe­zeit wird, ist etwas ganz ande­res „denk­bar“ als für Pater Gabri­el Funes, näm­lich dass unter der Ali­en-Über­schrift ein dämo­ni­scher Betrug gro­ßen Aus­ma­ßes vor­be­rei­tet wird, wovon Pau­lus im 2. Thes­sa­lo­ni­cher­brief schreibt: „Dar­um wird ihnen Gott eine wirk­sa­me Kraft der V e r f ü h r u n g sen­den, sodass sie der Lüge glau­ben, damit alle gerich­tet wer­den, die der Wahr­heit nicht geglaubt haben, son­dern Wohl­ge­fal­len hat­ten an der Unge­rech­tig­keit“ (2 Thess 2,11–12). Ich kann nur war­nen, dass wir alles, was vom Vati­kan, von Papst Fran­zis­kus und von den Jesui­ten kommt, am bibli­schen Wort Got­tes prü­fen und all das zurück­zu­wei­sen, was zu ihm in Wider­spruch steht.

      • Glau­ben Sie denn wirk­lich, dass die­ses Mär­chen­the­ma eine Rele­vanz hat? Das ist doch Hol­ly­wood-Niveau, Film­traum und wer wür­de das real, all­täg­lich anneh­men wol­len?
        Das ist so, wie wenn einer sagen wür­de, die böse 13. Fee aus Dorn­rös­chen käme wie­der oder der Rübe­zahl wan­de­re nun halt im Schwarz­wald her­um statt im Rie­sen­ge­bir­ge.

        Was die Got­tes­söh­ne in der Gene­sis betrifft steht zumin­dest in der Hl. Schrift nir­gends, dass das „gefal­le­ne Engel“ sind. Es ist dun­kel, wer damit gemeint ist. Zumal danach zu lesen ist, dass Gott den Men­schen sei­nen Geist ent­zie­he, wor­aus man schlie­ßen kann, dass die Men­schen nach Adam und Eva wesent­lich geist­be­seel­ter waren als nach die­sem Ent­zug. Die grö­ße­re Geist­be­seelt­heit stellt der Schrift­text in Bezie­hung zu der lan­gen Lebens­zeit, die man damals hat­te:

        „Als aber die Men­schen sich zu meh­ren began­nen auf Erden und ihnen Töch­ter gebo­ren wur­den,
        2 da sahen die Got­tes­söh­ne, wie schön die Töch­ter der Men­schen waren, und nah­men sich zu Frau­en, wel­che sie woll­ten.
        3 Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht immer­dar im Men­schen wal­ten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ich will ihm als Lebens­zeit geben hun­dert­und­zwan­zig Jah­re.
        4 Zu der Zeit und auch spä­ter noch, als die Got­tes­söh­ne zu den Töch­tern der Men­schen ein­gin­gen und sie ihnen Kin­der geba­ren, wur­den dar­aus die Rie­sen auf Erden. Das sind die Hel­den der Vor­zeit, die hoch­be­rühm­ten.

        (Gen. 6)

        Die „Got­tes­söh­ne“ (Vul­ga­ta: filii Dei) sei­en Engel aus dem Gefol­ge Got­tes, schreibt der Kom­men­tar der Ein­heits­über­set­zung, aber das ist Spe­ku­la­ti­on.
        In jedem Fall wird die wesen­haf­te Nähe des Men­schen zu Gott und den Engeln damit aus­ge­drückt.
        Auch die gemein­sa­me Zeu­gungs­fä­hig­keit, gekop­pelt an Lang­le­big­keit trotz der insta­bi­len Cha­os-Ord­nung nach dem Sün­den­fall, lässt auf­blit­zen, wo der Mensch eigent­lich von Gott her ste­hen soll­te. Dass die himm­li­schen Wesen sich der Schön­heit der Frau­en zuwen­den, asso­zi­iert von fer­ne das Gesche­hen um Maria — aber es ist zu früh, es ist nicht der von Gott erwünsch­te Weg und vor allem wird hier deut­lich, dass „die Frau“ als letz­tes Geschöpf und „Ziel“ der Erschaf­fung der Welt Gott vor­be­hal­ten ist und nicht den Engeln.
        Man kann mit die­sem himm­li­schen „Über­griff“ auf die Frau über einen „Fall“ derer, die sich das anmaß­ten, spe­ku­lie­ren.
        Die Schrift aber redet nicht davon. Man soll­te also vor­sich­tig sein.

        Dass die­se „Hel­den“ und „Rie­sen der Vor­zeit“ kei­ne Ali­ens im moder­nen Sin­ne sind, geht allei­ne dar­aus her­vor, dass die Situa­ti­on zu die­ser Vor­zeit auch im gra­du­el­len Ver­fall der Chaoas-Ord­nung nach dem Sün­den­fall offen­bar noch nicht so weit fort­ge­schrit­ten war.

        Gott hat die Cha­os-Ord­nung noch min­de­stens zwei­mal ver­schlim­mert, weil der Mensch immer noch zu hoch hin­aus gelan­gen konn­te, ohne den Gna­den­stand zu besit­zen: bei der Ver­kür­zung der Lebens­zeit auf 120 Jah­re (Gen. 6) und bei der wie­der­um in sich selbst insta­bi­len Sprach­ver­wir­rung und Zer­split­te­rung der Mensch­heit in Natio­nen nach dem Turm­bau zu Babel.

  4. @defendor:
    ganz genau so ist es!!
    Ich ken­ne die UFO- und Esosze­ne ziem­lich genau und weiß aus leid­vol­ler Erfah­rung, dass dort nur dunk­le Kräf­te ihr Ver­wirr­spiel mit der ahnungs-(und lei­der auch glau­bens­lo­sen) Mensch­heit trei­ben.
    Die Tat­sa­che, dass Film-und Medi­en­in­du­strie die­ses The­ma so ger­ne am Lau­fen hal­ten unter­streicht dies nur.
    Die Gene­sis sagt doch ganz kon­kret aus, was Gott wie, wann und war­um erschaf­fen hat, da gibt es gar nichts zu rät­seln, fin­de ich.
    Die Ster­ne sind nur „Lich­ter“, die besten­falls noch dafür die­nen, den Men­schen Zeit­al­ter und Ereig­nis­se anzu­zei­gen, wo sol­len da also „Außer­ir­di­sche“ woh­nen!?
    Die Dämo­nen der LÜFTE, wie Sie rich­tig bemerk­ten, gau­keln uns das alles vor im Zusam­men­spiel mit den ihnen höri­gen Macht­ha­bern.

  5. Man kann m.Er. in der Tat nicht aus­schlie­ßen, daß Gott in ande­ren Wel­ten sozu­sa­gen auch ande­re intel­li­gen­te, men­schen­ähn­li­che Wesen geschaf­fen haben könn­te. Die­se sind mög­li­cher­wei­se nicht in die Sün­de gefal­len. Von vorn­her­ein sagen, daß das unmög­lich ist, wür­de eine Begren­zung Got­tes hier bedeu­ten, wäre prin­zi­pi­ell ver­nunft­wid­rig.

    Wenn man das Gleich­nis von dem einen ver­lo­re­nen Schaf, das der Umkehr und Rück­kehr bedurf­te- und die 99 ande­ren nicht- in Erwä­gung zieht, so kann mit die­sem einen Schaf sehr wohl auch unse­re Erde, die Menschhheit gemeint sein, für die sich der Sohn Got­tes hin­ge­ge­ben hat. Ande­re hat­ten das offen­bar nicht nötig, weil sie nicht in die Sün­de gefal­len sind. Ich habe das so mal gele­sen, und der Herr selbst hat­te es einem Seher/einer Sehe­rin so mit­ge­teilt. Ähn­lich ist auch das Gleich­nis mit der Per­le, die ein Kauf­mann gefun­den hat, das man so begrei­fen kann- oder das­je­ni­ge mit der Drach­me.
    „Wir“ wis­sen noch Vie­les nicht oder nicht genau und soll­ten die­se Mög­lich­kei­ten nicht kom­plett aus­schlie­ßen. Das wäre dann ein Ver­hal­ten wie das der Höh­len­be­woh­ner in Pla­tons Höh­len­gleich­nis.

    Also men­schen­ähn­li­che intel­li­gen­te Wesen auf ande­ren Pla­ne­ten im wei­ten Uni­ver­sum wider­spre­chen ganz und gar nicht den Offen­ba­run­gen Got­tes vom ersten bis hin zum letz­ten Buch der Bibel. Ganz im Gegen­teil: damit zu rech­nen könn­te „uns“, die Mensch­heit anspor­nen, jetzt doch auch eine „Zivi­li­sa­ti­on der Lie­be“ zu errich­ten.

  6. Mit die­sem The­ma lenkt man regel­mä­ßig ab von dem, was wich­tig ist und sich hier und jetzt auf die­sem und den halb­wegs befrosch­ba­ren Pla­ne­ten abspielt.

    Ablen­ken las­sen sich aber auch die, die sich dann in end­lo­sen Apo­lo­gien gegen den Ali­en­glau­ben erge­hen und die wil­de­sten Spe­ku­la­tio­nen über gefal­le­ne Engel, böse Ver­schwö­rer und deren ali­en­mä­ßi­ges usam­men­wir­ken aus­las­sen.

    Das alles bringt nie­man­dem etwas.

    Dass Gott, wenn er will, auch wei­te­re Wel­ten erschaf­fen könn­te (also: kom­ple­xe Schöp­fun­gen), steht eben­so fest wie die Tat­sa­che, dass uns dar­auf nichts Sach­hal­ti­ges in der Offen­ba­rung hin­weist.

    Und damit soll­te es auch gut sein!

  7. Als kur­zer Nach­trag der hl. Pau­lus in Röm 8,22:
    -
    „Denn wir wis­sen, dass die
    g e s a m t e
    Schöp­fung bis zum heu­ti­gen Tag seufzt und in Geburts­we­hen liegt.“
    -

    Die Unord­nung und Erschüt­te­rung durch den Sün­den­fall von Adam und Eva erfass­te auch die gesam­te unbe­leb­te und beleb­te Natur; z.B. Natur­ka­ta­stro­phen auf der Erde, ver­wil­der­tes Tier­reich. Aber auch im Uni­ver­sum herrscht nun­mehr ein „geord­ne­tes Cha­os“; Kome­ten, Meteo­ri­ten, Pla­ne­ten auf Kol­li­si­ons­kurs; auch ein Wer­den und Ver­ge­hen. Die Fol­gen des Sün­den­fal­les zei­gen sich denn auch im Ver­lust der Schöp­fungs­har­mo­nie.

    • Inner­halb der Schöp­fung kann kei­ne Har­mo­nie mit dem Schöp­fer mehr sein — nicht mehr von „Natur aus“. Aller­dings aus Gna­den in der ein­zel­nen See­le und dem mysti­schen Leib Chri­sti.
      Und bei einem ein­zi­gen Men­schen ist die­se Har­mo­nie bereits voll­stän­dig auch im irdi­schen Leben aus Gna­den erreicht: bei Maria!

      Aller­dings wis­sen wir nichts dar­über, was außer­halb der Schöp­fung ist.
      Denn Gott ist ja nicht ein­ge­sperrt in die Schöp­fung.

      Ande­rer­seits gibt uns die Offen­ba­rung kei­ner­lei Hin­weis auf eine außer­halb „unse­rer“ Schöp­fung lie­gen­de Schöp­fung.

      Mir scheint es sogar eher unwahr­schein­lich, weil die „Ver­mäh­lung“ des Soh­nes mit der Braut (Menschheit/Kirche) mit Sicher­heit ein­ma­lig und eine Bezie­hung ist, die nicht mehr­fach besteht von Sei­ner Sei­te aus, andern­falls müss­te man auch die Poly­ga­mie (als Abbild einer sol­chen Mehr­glei­sig­keit) aner­ken­nen.

      Die­se Ein­ma­lig­keit drückt sich wie­der­um in der ein­ma­li­gen und abso­lut inni­gen und har­mo­ni­schen und dar­um auch frucht­ba­ren Ver­ei­ni­gung Got­tes mit Maria aus.

      Und auch, weil die Poly­ga­mie so abso­lut aus­ge­schlos­sen ist (!) nach der Leh­re und einer der deut­lich­sten Aus­wüch­se der „chao­ti­schen“ Ord­nun­gen (nach dem Sün­den­fall), dürf­te die­se Schöp­fung wirk­lich ein­ma­lig und ohne glei­chen sein.

  8. Man möch­te nicht sar­ka­stisch sein oder ein Zyni­ker. Aber viel­leicht wäre es wich­ti­ger nach mög­li­chen For­men intel­li­gen­tem irdi­schen Leben zu suchen!

  9. Zum The­ma „Astro­bio­lo­gie“ und sei­ner Ver­flech­tung mit dem Vati­kan:

    http://www.exovaticana.com/ :
    In Exo-Vati­ca­na: Petrus Roma­nus, PROJECT LUCIFER, and the Vatican’s asto­nis­hing exo-theo­lo­gi­cal plan for the arri­val of an ali­en savi­or, inter­na­tio­nal­ly acc­lai­med inve­sti­ga­ti­ve aut­hors Tho­mas Horn and Cris Put­nam break the grea­test sto­ry of our time and expo­se the eli­tists and intel­lec­tu­als who are plan­ning to assi­mi­la­te man­kind under a com­ing ‘savi­or,’ one whom the pro­phet Dani­el foresaw as “an ali­en god.”

    https://youtu.be/hwwh1x7fudQ :
    IS THE VATICAN REALLY WAITING FOR THE ALIEN ANTICHRIST’S RETURN in 2015?
    Is the Pope secret­ly wai­t­ing for the Ali­en Anti­christ to return in our life time? Accord­ing to pro­of. The ans­wer is yes. A new book by Dr. Tho­mas Horn claims that Vati­can astro­no­me­rs are loo­king for extra­ter­re­stri­als. And they are using LUCIFER to do it. Alt­hough it shares the same name as Christianity’s fal­len angel and the per­so­ni­fi­ca­ti­on of evil, LUCIFER is an instru­ment atta­ched to the telescope.
    Accord­ing to EcumenicalNews.com, aut­hors of a new book assert that Vati­can astro­no­me­rs are using both the VATT and the LBT’s LUCIFER instru­ment to watch for an ali­en savi­or.
    Tom Horn and Chris Put­nam, aut­hors of Exo-Vati­ca­na: Petrus Roma­nus, Pro­ject LUCIFER, and the Vatican’s asto­nis­hing plan for the arri­val of an ali­en savi­or, visi­ted with the Jesu­it astro­no­me­rs at the VATT, inclu­ding Guy Con­sol­ma­gno.
    The aut­hors claim that Con­sol­ma­gno reve­a­led to them docu­ments sho­wing that the Vati­can belie­ves “that we are soon to be visi­ted by an ali­en savi­or from ano­t­her world.”

    https://youtu.be/LWIPAk2gJKU :
    ASTROBIOLOGY, the VATICAN, and the COMING WORLD RELIGION — Cris Put­nam [Full Lec­tu­re]
    This lec­tu­re was first made at The Pro­phe­cy Forum in Dub­lin, Ohio, Novem­ber 16, 2014. Best sel­ling aut­hor Cris Put­nam pres­ents his rese­arch from his two world renown books, co-autho­red by Tom Horn, ‘Petrus Romans’ and ‘Exo-Vati­ca­na’. Cris dis­cus­ses the con­nec­tion bet­ween astro­bio­lo­gy, the Vati­can, and the com­ing world reli­gi­on, covering ever­ything from extra­ter­re­stri­als, the LUCIFER telescope, and the world­view that is being pushed by the Vati­can and the Papa­cy, to accept an ali­en savi­or.

    • …das ist doch nicht Ihr Ernst! Kom­men wir eigent­lich mal ohne con­spi­ra­cy-whist­ling aus?
      Seit dem 19. Jh nur die­se Zei­tungs­en­ten und die ech­ten Gefah­ren hat man dar­ob ziel­ge­nau über­se­hen.

      • Doch, das ist mein Ernst, und Sie geben sich anschei­nend nicht ein­mal die Mühe, die Aus­sa­gen aus dem Mund hoch­ran­gi­ger katho­li­scher Prä­la­ten und Theo­lo­gen und des Pap­stes selbst zur Kennt­nis zu neh­men, oder, falls Sie es doch tun, wischen Sie sie bei­sei­te, weil sie nicht in Ihr der­zei­ti­ges Welt­bild pas­sen. Das ist nichts Neu­es, und Igno­rie­ren ist natür­lich eine Mög­lich­keit, kogni­ti­ve Dis­so­nan­zen auf­zu­lö­sen.- Ich kann wahr­heits­in­ter­es­sier­ten Lesern nur emp­feh­len, das The­ma Ernst zu neh­men, um wenig­stens vor­ge­warnt zu sein. — Gegen die gro­ßen Täu­schun­gen unse­rer Zeit und die noch grö­ße­ren Täu­schun­gen, die noch kom­men wer­den, hilft nur die Waf­fen­rü­stung Got­tes nach Ephe­ser 6,11ff, oder all­ge­mein, die feste per­sön­li­che Ver­bin­dung mit dem Herrn Jesus Chri­stus.

      • Genau — und Sie sind im Besitz der rech­ten Waf­fen, sind täu­schungs­re­si­stent und haben offen­bar die dis­cre­tio spi­ri­tu­um..
        Eine ech­te geist­li­che Kory­phäe also…

        F. redet soviel daher, bis der Tag rum ist — neh­men Sie das als Fak­tum zur Kennt­nis. Er ist eine Plau­der­ta­sche, ein Sprü­che­beu­tel, eine „oide Rat­schen“… heu­te abend weiß er nicht mehr, was er mor­gens in irgend ein Mikro plap­per­te.
        Manch­mal genügt so etwas wie Haus­ver­stand oder etwas Lebens­er­fah­rung.

        Wer anfängt, aus die­sem papal dai­ly spam wie aus dem Kaf­fee­satz zu lesen, ist reif für eine The­ra­pie.

        For­get ali­ens, for­get Star‑F., for­get Mr. Spock, and return to earth, das Böse ist banal.

  10. Sehr geehr­ter @defendor: Sie zitie­ren zu Recht den hl. Apo­stel Pau­lus.

    Die Wor­te des Apo­stels Pau­lus bedeu­ten aber nicht, daß es nicht in ande­ren Gegen­den des Uni­ver­sums nicht auch ande­re, intel­li­gen­te und Gott wohl­ge­fäl­li­ge Lebe­we­sen geben k ö n n t e. Soll­te es sie geben, dann war­ten auch sie sehn­süch­tig auf den Men­schen auf die­ser unse­rer Erde, daß er end­lich, end­lich sich bekeh­re und ein Reich des Frie­dens und der wah­ren Lie­be im Gei­ste Jesu Chri­sti auf­baue.
    Dar­über nach­zu­den­ken oder zu spe­ku­lie­ren, ob es „Außer­ir­di­sche“ bzw. wei­ter ent­wickel­te Lebe­we­sen gibt, ist sicher nicht eine vor­ran­gi­ge Auf­ga­be, aber ich fin­de es gut, daß katho­li­sches. info einen sol­chen Arti­kel publi­ziert hat.
    Und wenn man mal dabei ist, soll­te man sich m. Er. nicht selbst oder Gott hier von vorn­her­ein Gren­zen set­zen.

    Man darf in die­sem Sin­ne doch mal nach­den­ken über das Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Schaf und den ande­ren, die der Umkehr nicht bedurf­ten. „Wir“, die Mensch­heit die­ser Erde, sind doch ganz gewiß das ver­lo­re­ne Schaf- und wer sind die ande­ren Scha­fe?

  11. Sehr geehr­ter @Franzel

    Ich bit­te zu beden­ken;
    wenn die gesam­te Schöp­fung durch den Sün­den­fall erschüt­tert wor­den ist, dann wären es auch die ( die nicht exi­sten­ten) „Ausser­ir­di­schen“ ! Eine wie auch immer gedach­te „Son­der­re­ge­lung“ wäre gemäss den Wor­ten des hl. Pau­lus denn auch nicht mög­lich.
    Gesam­te Schöp­fung ist gesam­te Schöp­fung.
    Bez. des Gleich­nis­sses mit dem ver­lo­re­nen Schaf; die „übri­gen Scha­fe“ ist die erschaf­fe­ne Gei­stes­welt mit den treu­ge­blie­be­nen hl. Engeln. Für uns uner­mess­lich an der Zahl und nicht erlö­sungs­be­dürf­tig ! Mit ihnen allen ( spe­zi­ell jeder geret­te­te Mensch mit sei­nem Schutz­en­gel ) wer­den wir auch die ewi­ge Glück­se­lig­keit in Gemein­schaft tei­len.

    • Ja, dar­an zweif­le ich nicht geehr­ter @defendor, daß das, was in der Bibel steht, daß näm­lich die gan­ze Schöp­fung durch den Sün­den­fall des ersten Men­schen erschüt­tert wur­de. Auch die guten Engel wur­den mög­li­cher­wei­se erschüt­tert wie auch, wenn es sie gibt, ande­re men­schen­ähn­li­che Wesen in ande­ren Tei­len des Uni­ver­sums.
      Die wur­den dann zwar wie wohl die guten Engel erschüt­tert, sind aber selbst nicht in die Sün­de gefal­len wie auch die guten Engel durch den Sün­den­fall Adams und Evas nicht in die Sün­de gefal­len sind. Die Erschüt­te­rung bedeu­tet, daß sie alle dar­über trau­rig sind, daß der Mensch der Erde das getan hat­te. Und nun war­ten sie vol­ler Sehn­sucht auf die Hin­wen­dung unse­rer Erde zu Gott.

      Mit dem ver­irr­ten Schaf kann plau­si­bler­wei­se sehr wohl unse­re Erde gemeint sein. Ich habe mir das nicht aus­ge­dacht. Das hat der Herr Jesus so einem Men­schen offen­bart- wie so vie­les ver­schie­de­nen Men­schen vom Herrn selbst im Lau­fe der Heils­ge­schich­te offen­bart wur­de, um die Evan­ge­li­en usw. bes­ser ver­ste­hen zu kön­nen. Da könn­te man etli­che Seli­ge und Hei­li­ge nen­nen. Ohne die­se gött­li­chen Ein­ge­bun­gen wüß­ten wir so vie­les ja gar nicht. Dann wären wir so wie die Pro­te­stan­ten, die bei vie­lem nichts oder kaum etwas wis­sen.

      Die ande­ren Scha­fe, die sich nicht ver­irrt haben, sind dann aber mit­nich­ten die guten Engel, denn Engel sind Engel und sog. „Außer­ir­di­sche“ wären bzw. sind auf jeden Fall kei­ne Engel.

  12. Hier wird von man­chen Kom­men­ta­to­ren, die eigent­lich klü­ger sein soll­ten, viel Blöd­sinn fabri­ziert.
    Es geht bei der Fra­ge, ob es in ande­ren Wel­ten­ge­gen­den intel­li­gen­te Geschöp­fe Got­tes geben könn­te ja mit­nich­ten um Glau­bens­fra­gen. Das wis­sen gewis­se Zeit­ge­nos­sen auch sehr gut, aber war­um brin­gen sie die Din­ge absicht­lich durch­ein­an­der?- Das ist schlech­ter Stil.

    Es geht nicht um die Letzt­ent­schei­dun­gen von gut und böse, Him­mel und Höl­le usw. Wer die Fra­ge nach nicht-irdi­schen intel­li­gen­ten Lebe­we­sen als Glau­bens­fra­ge erör­tert, hat, lei­der, von Glau­bens­din­gen und Jesus Chri­stus nichts begrif­fen. Wer so falsch biblisch argu­men­tiert, Din­ge durch­ein­an­der bringt, der scha­det dem Glau­ben, der Kir­che wie auch der Wis­sen­schaft in hohem Maße und ist wie ein Sek­tie­rer, der den All­mäch­ti­gen in sei­ne, des Sek­tie­rers, eige­nen Denk­schran­ken zwin­gen möch­te, denn die Erde ist von Gestalt eine Schei­be, eine Schei­be, eine Scheibe…Gut, daß in der Kir­che Roms die­ses fal­sche Den­ken kei­nen Platz hat.
    Denn genau das hat die Kir­che jahr­hun­der­te­lang dis­kre­di­tiert, unglaub­wür­dig wer­den las­sen- und das wis­sen etli­che hier sehr gut. Jetzt noch­mals die Kir­che in die fal­sche Ecke stecken zu wol­len, ist infam.

    Es ist durch­aus nicht unwahr­schein­lich, daß es höhe­re intel­li­gen­te Lebe­we­sen gibt, meschen­ähn­lich und kei­ne Engel. Denk­ver­bo­te darf es hier nicht geben, denn es geht nicht um Glau­bens­fra­gen oder letz­te Fra­gen des Men­schen vor Gott.

    • @Franzel
      Wenn es sie wirk­lich gibt, dann sprä­che ihr Exi­stenz­recht durch sich selbst. War­um soll­te Gott Vater nicht woan­ders in die­sem unend­lich gro­ßen Kos­mos mit Mil­lio­nen von Gala­xien auch noch den­ken­de Wesen erschaf­fen haben ? Der Herr sag­te ja: „Ich habe noch ande­re Scha­fe, die nicht aus die­sem Stall sind; auch sie muss ich füh­ren, und sie wer­den auf mei­ne Stim­me hören;…“ (Joh 10, 16).
      Las­sen wir es ein­fach offen. Die Epo­chen der Zukunft und die Kir­che in der Zukunft wer­den es zei­gen…

    • Wie ich oben schon sag­te, wis­sen wir nichts über eine Schöp­fung jen­seits dess „Alls“ von dem das NT spricht.

      Das bedeu­tet: Gleich, ob es in die­sem Sin­ne „Außer­ir­di­sche“, also „Außer­halb-des-Alls-Ste­hen­de“ gibt, bleibt der Ziel­punkt des Men­schen der Offen­ba­rung nach (da, wo sie ein­deu­tig ist!) immer nur Gott und Jesus, als der „Erbe des Alls“.

      Dies ist inso­fern heils­be­deut­sam, als eine Beschäf­ti­gung mit „Außer­ir­di­schen“ von die­ser heils­not­wen­di­gen Per­spek­ti­ve ablenkt und irre­füh­rend sein kann.

      @ defen­dors Ein­wand ist daher abso­lut berech­tigt! Wenn man plötz­lich in Kri­chen­krei­sen davon faselt, es kön­ne inner­halb der Schöp­fung Wesen geben, die unbe­kann­ter­wei­se in voll­kom­me­ner Har­mo­nie mit Gott ste­hen­ge­blie­ben sei­en, dann ist das tat­säch­lich ein Widerps­ruch zum NT.

      Der ein­zi­ge blo­ße Mensch, der in die­ser Schöp­fung von der Zeug­nung an in die­ser Har­mo­nie war und ist, ist uns offen­bart als sol­cher Mensch: die Got­tes­mut­ter.

      Ihre gna­den­haf­te Rein­heit aller­dings war der Weg der voll­kom­me­ne Ver­ei­ni­gung Got­tes mit dem Men­schen in Jesus Chri­stus, der zuvor bereits der­je­ni­ge ist, „durch den alle Din­ge gemacht sind“ (Johan­ne­spro­log).

      Und hier wird es span­nend: Wenn wirk­lich „alle“ Din­ge („Omnia per ipsum fac­ta sunt, et sine ipso fac­tum est nihil, quod fac­tum est“) durch den Sohn geschaf­fen sind, dann ist eine Welt jen­seits der gedach­ten des „Hofes Got­tes“ mit den Heer­scha­ren und Gei­stern, den voll­ende­ten See­len und der noch in Seuf­zern lie­gen­den Schöp­fung nicht wirk­lich, son­dern nur modal­lo­gisch denk­bar.

      Inwie­fern auch die Engel­welt in die Seuf­zer ein­be­zo­gen ist, wis­sen wir nicht.

      Es bringt uns nichts, uns geist­lich damit zu beschäf­ti­gen.

      Es ist from­mes Sci­ence-Fic­tion.
      So lan­den auch alle Sci­ence-Fic­tion-Roma­ne oder ‑fil­me immer wie­der in einer Vor­stel­lung, die nicht abweicht von den Vor­ga­ben der vor­han­de­nen Schöp­fung, son­dern nur eine Ver­frem­dung der­sel­ben her­stel­len wie etwa im Mär­chen.

      • So ein­fach kann man sich das nun wirk­lich nicht machen, wenn auch latei­ni­sche Wör­ter anein­an­der­ge­reiht wer­den, so erhöht das doch nicht den Fak­ten­ge­halt im Gering­sten. Es ist bedau­er­lich, so ein­fach ist es nun wirk­lich nicht. Das Ein­fü­gen unbe­kann­ter Wör­ter wie „modal­lo­gisch“ ist hier auch fehl am Platz. Über­haupt soll­te eine ein­fa­che prä­zi­se Spra­che gewählt wer­den. Der Grund­te­nor „Sci­ence fik­ti­on“ reicht doch hier völ­lig in drei Sät­zen aus. Mehr ist das Gan­ze nicht wert.

  13. Intel­li­gen­tes extra­ter­re­stri­sches Leben ist rein natur­wis­sen­schaft­lich aus­ge­schlos­sen ( Astro­bio­lo­gie).
    Wenn es intel­li­gen­tes Leben gäbe, wür­de das aber nichts ändern. Man könn­te sich ja auch Tie­re den­ken, die intel­li­gent wie Men­schen oder intel­li­gen­ter sind. Der ent­schei­den­de Unter­schied ist die Geist­see­le. Die haben eben nur Men­schen. Wenn es also Ali­ens gäbe, gehör­ten Sie — egal wie intel­li­gent — zu den Tie­ren.
    Aber es gibt ja sowie­so kei­ne Ali­ens. Inso­fern muss man sich fra­gen, ob die­se Spe­ku­la­tio­nen aus dem Vati­kan ihren Urhe­bern nicht pein­lich sind.

    • Sie sagen es: Es ist nur pein­lich wie die (frü­he­ren) Welt­un­ter­gangs­vor­aus­sa­gun­gen einer schein­christ­li­chen Grup­pie­rung.

  14. Zunächst ein­mal: ich möch­te eini­ge eher schrof­fe Wen­dun­gen mei­nes letz­ten Kom­men­tars zurück­neh­men.

    Ich stim­me mit Jean­ne d ‚Arc über­ein, daß man die­se Fra­gen zumin­dest offen las­sen soll­te.
    Noch lan­ge sind nicht alle Tex­te und Wor­te Got­tes in der Bibel gänz­lich ent­schlüs­selt, aber wenn der Herr Jesus selbst Hin­wei­se gibt wie man etwa die­ses Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Schaf inter­pre­tie­ren kann oder könn­te, näm­lich als unse­re Mensch­heit hier auf Erden, so bleibt die Fra­ge nach den 99 ande­ren Scha­fen, die der Umkehr und Ret­tung nicht bedurf­ten.
    Und das ist kei­ne sci­ence fic­tion, son­dern eine ver­nünf­ti­ge Über­le­gung.

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