Papst Franziskus über „Freimaurer, eingefleischte Antiklerikale, Satanisten“ — Was die Medien nicht berichtet haben

Franziskus bei den Waldensern: "Freimaurer, Antiklerikale und Satanisten"
Fran­zis­kus bei den Wal­densern: „Frei­mau­rer, Anti­kle­ri­ka­le und Sata­ni­sten“

(Rom) Als Papst Fran­zis­kus jüngst das Grab­tuch von Turin besuch­te, stat­te­te er am 21. Juni auch dem gro­ßen Mut­ter­haus des Sale­sia­ner­or­dens in der Val­doc­co einen Besuch ab. In der Basi­li­ka Maria Auxi­li­a­trix des Mut­ter­hau­ses fand ein Tref­fen des Pap­stes mit den Sale­sia­nern statt, die 2015 das 200. Geburts­jahr ihres Grün­ders, des hei­li­gen Johan­nes Bos­co bege­hen, der in der Basi­li­ka begra­ben ist. Am sel­ben Abend folg­te eine Begeg­nung mit der Jugend auf der zen­tra­len Piaz­za Vit­to­rio in Turin. Was der Papst sag­te, fand nicht den Weg in die gro­ßen Medi­en. Er sprach näm­lich über „Frei­mau­rer, ein­ge­fleisch­te Anti­kle­ri­ka­le und Sata­ni­sten“.

Zur Jugend sprach Papst Fran­zis­kus auch über die Epo­che, in der der hei­li­ge Ordens­grün­der leb­te. Dabei sag­te das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt, daß am Ende des 19. Jahr­hun­derts Turin ein Zen­trum der Frei­mau­re­rei und des Sata­nis­mus war. Wört­lich sag­te der Papst:

Papst Franziskus spricht über das esoterische Netzwerk der Freimaurerei

„In die­sem Land herrsch­ten Ende des 19. Jahr­hun­derts die schlimm­sten Bedin­gun­gen für die her­an­wach­sen­de Jugend: die­se Gegend Ita­li­ens war voll von Frei­mau­rern, auch die Kir­che konn­te nichts machen, voll von ein­ge­fleisch­ten Anti­kle­ri­ka­len und auch Sata­ni­sten. Das war einer der häß­lich­sten Momen­te der Geschich­te Ita­li­ens.“ Eine deut­li­che Anspie­lung auf das eso­te­ri­sche Netz­werk der Frei­mau­re­rei.

Papst Franziskus am Grab des heiligen Johannes Bosco
Papst Fran­zis­kus am Grab des hei­li­gen Johan­nes Bos­co

Die­sem dunk­len Kapi­tel der Geschich­te stell­te der Papst jedoch die erstaun­lich gro­ße Zahl der Hei­li­gen ent­ge­gen, die zur sel­ben Zeit in Turin und Pie­mont wirk­te. Das Auf­tre­ten der Hei­li­gen brach­te Fran­zis­kus in direk­ten Zusam­men­hang mit der mas­si­ven Prä­senz der Frei­mau­re­rei, des Anti­kle­ri­ka­lis­mus und des Sata­nis­mus. Das gehäuf­te Auf­tre­ten der Hei­li­gen sei die Ant­wort dar­auf gewe­sen. „Wenn Ihr eine schö­ne Haus­auf­ga­be machen wollt, dann sucht, wie vie­le Hei­li­ge in die­ser Zeit gebo­ren wur­den! War­um? Weil sie erkann­ten, daß sie gegen den Strom jener Kul­tur, jener Lebens­wei­se schwim­men muß­ten. […] Denkt an die Hei­li­gen die­ses Lan­des und was sie getan haben!“

Wie der Papst der Jugend sag­te, habe er das­sel­be zuvor bereits den Sale­sia­nern in der Val­doc­co gesagt. Dort bezeich­ne­te er Turin als „Zen­trum der Sata­ni­sten. Doch wie vie­le Hei­li­ge sind auf­ge­tre­ten!“ Die­se Stel­le ist aller­dings nicht im offi­zi­el­len Text der Anspra­che des Kir­chen­ober­haup­tes ent­hal­ten, die es in der Basi­li­ka Maria Auxi­li­a­trix hielt.

Die Begegnung mit den Waldensern

Die Wal­den­ser erwähn­te Papst Fran­zis­kus in sei­nen Anspra­chen nicht. Einem Teil der Nach­kom­men jener „Frei­mau­rer und ein­ge­fleisch­ten Anti­kle­ri­ka­len“, den Wal­denser­pa­sto­ren Teofilo Gay, Car­lo Alber­to Tron und Matteo Pro­chet, um nur eini­ge zu nen­nen, begeg­ne­te er am näch­sten Mor­gen im Turi­ner Wal­denser­tem­pel. In sei­ner Anspra­che an die Wal­den­ser sprach Papst Fran­zis­kus umge­kehrt weder das dunk­le Kapi­tel der ita­lie­ni­schen Geschich­te noch die Hei­li­gen an, die dage­gen auf­ge­tre­ten sind. Auch der hei­li­ge Don Bos­co fand kei­ne Erwäh­nung in „sei­ner“ Stadt.

Das hat­te sei­nen Grund: Getauf­te Frei­mau­rer und Anti­kle­ri­ka­le waren im 19. Jahr­hun­dert zu den Wal­densern über­ge­tre­ten, um auch als „die wah­ren Chri­sten“ ihren Gegen­satz zur katho­li­schen Kir­che demon­strie­ren zu kön­nen. Unter den Frei­mau­rern und Anti­kle­ri­ka­len Turins fan­den sich zahl­rei­che Wal­den­ser, die dem hei­li­gen Johan­nes Bos­co sogar nach dem Leben trach­te­ten.

Freimaurer Waldenser Tagung 2008
Frei­mau­rer und Wal­den­ser: Tagung 100. Grün­dungs­ju­bi­lä­um des Groß­ori­ent von Ita­li­en (2008)

In einem 2007 ver­öf­fent­lich­ten Buch ((Fer­ruc­cio Pino­t­ti: Fra­tel­li d’Italia, S. 213)) wird Anto­nio Panai­no mit den Wor­ten zitiert: „[…] im Groß­ori­ent haben wir Pro­te­stan­ten, Katho­li­ken, eini­ge Mos­lems, vie­le Juden, vie­le Wal­den­ser (…)“. Paia­no ist nicht nur Pro­fes­sor für Ira­ni­sche Phi­lo­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Bolo­gna, son­dern auch ein füh­ren­der Ver­tre­ter des Groß­ori­ent von Ita­li­en (Gran­de Ori­en­te d’Italia) und wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter der Frei­mau­rer­zeit­schrift Hiram.

Die Bezie­hun­gen zwi­schen Wal­densern und Frei­mau­rern sind so eng, daß der Groß­ori­ent 2008 zu sei­nem 100. Grün­dungs­ju­bi­lä­um eine Tagung an der Wal­denseruni­ver­si­tät in Rom durch­führ­te und der Dekan der wal­den­si­schen Theo­lo­gi­schen Fakul­tät zu den Refe­ren­ten zähl­te. Nur am Ran­de sei erwähnt, daß die Tagung sym­bol­träch­tig am 20. Sep­tem­ber, dem Tag der Erobe­rung des Kir­chen­staa­tes statt­fand.

Zum „dunk­len Kapi­tel“, von dem Papst Fran­zis­kus sprach, gehör­te die­ser offe­ne Kampf der Wal­den­ser, Frei­mau­rer, Anti­kle­ri­ka­len und Sata­ni­sten der Gegend gegen die katho­li­sche Kir­che. Gegen sie tra­ten eine Rei­he von Hei­li­gen auf, unter denen der hei­li­ge Johan­nes Bos­co her­aus­sticht.

Waldenser und Freimaurerei: Aufhebung und Unterdrückung der katholischen Kirche

Die Wal­den­ser Pie­monts nah­men von 1796, dem Ein­marsch der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­ons­trup­pen, bis 1870, dem Abschluß der libe­ral-frei­mau­re­risch geführ­ten ita­lie­ni­schen Eini­gung, an allen anti­ka­tho­li­schen Unru­hen teil. Laut Geschichts­wis­sen­schaft fand die erste faß­ba­re Berüh­rung zwi­schen Wal­densern und Frei­mau­re­rei 1787 in Turin statt. Damals begeg­ne­ten sich  der däni­sche Theo­lo­ge und Frei­mau­rer Fried­rich Mün­ter und der Wal­denser­pa­stor Pie­tro Gey­met. Gey­met wur­de dar­auf zum Logen­grün­der.

Füh­ren­de Wal­den­ser, dar­un­ter der Histo­ri­ker Gior­gio Spi­ni und sein Sohn Val­do, der nicht zufäl­lig den Namen des Grün­ders der Wal­den­ser Petrus Val­des trug, waren auch Haupt­ver­tre­ter der anti­kirch­li­chen Lin­ken und des Lai­zis­mus. Sie unter­stütz­ten mit Vehe­menz jedes anti­kle­ri­ka­le Gesetz, wie jenes zur Auf­he­bung aller Orden und Beschlag­nah­mung aller Klö­ster und Ordens­gü­ter durch den neu­en Staat. Man­che Histo­ri­ker sehen dar­in eine ver­ständ­li­che „Rache“. Betrach­tet man jedoch den histo­ri­schen Gesamt­kon­text, so wird deut­lich, daß ihre Absich­ten weit dar­über hin­aus­hing. Die Hal­tung der Wal­den­ser ziel­te auf eine Ent­ka­tho­li­sie­rung Ita­li­ens ab, ja sogar auf die Auf­he­bung und Unter­drückung der katho­li­schen Kir­che.

Waldenserpastor 1870 bei Erstürmung Roms dabei — mit seinem Hund „Pionono“

Papst küßt Waldenserbibel Turin 2015
Papst küßt Wal­denser­bi­bel (Turin 2015)

Als am 20. Sep­tem­ber 1870 ita­lie­ni­sche Trup­pen an der Por­ta Pia eine Bre­sche in die Stadt­mau­ern Roms geschla­gen hat­ten und in die Stadt ein­dran­gen, war ein Wal­denser­pa­stor an vor­der­ster Front dabei. So groß war der Haß auf den Kir­chen­staat, der besei­tigt wer­den soll­te.

Sei­nen Hund, den der Wal­denser­pa­stor Lui­gi Cia­ri beim Ein­drin­gen in die Ewi­ge Stadt mit­führ­te, hat­te er zur Ver­ächt­lich­ma­chung „Pio­no­no“ genannt nach dem damals regie­ren­den Papst Pius IX. Auf einem Kar­ren führ­te er als Werk der „Befrei­ung“ Wal­denser­bi­beln mit, mit denen er die Römer pro­te­stan­ti­sie­ren, sprich von der „tau­send­jäh­ri­gen fin­ste­ren papi­sti­schen Tyran­nei befrei­en“ woll­te.

Die „Hel­den­ta­ten“ des Risor­gi­men­to, die scha­ren­wei­se ein­ge­sperr­ten, depor­tier­ten oder getö­te­ten Bischö­fe und Prie­ster, die tau­send­fa­chen Will­kür­ak­te gegen die katho­li­schen Lai­en, der regel­rech­te anti­ka­tho­li­sche Ras­sis­mus, mit dem das neue König­reich Ita­li­en sei­ne katho­li­sche Bevöl­ke­rung behan­del­te, beson­ders in Süd­ita­li­en und in Vene­ti­en, muß an die­ser Stel­le nicht näher aus­ge­führt wer­den. Die Katho­li­ken­ver­fol­gung gemäß der dama­li­gen frei­mau­re­risch-anti­kle­ri­ka­len Staats­dok­trin wir­ken bis heu­te in einer stark distan­zier­ten Hal­tung der Ita­lie­ner gegen­über ihrem Staat nach.

Franziskus kennt die Geschichte und setzte dennoch den ersten Schritt

Papst Fran­zis­kus gab vor den Sale­sia­nern und der Jugend zu ver­ste­hen, daß er genau um die histo­ri­schen Zusam­men­hän­ge jener Gegend Bescheid weiß, aus der sei­ne Fami­lie stammt. Den­noch blieb bei der Begeg­nung mit den Wal­densern dies alles uner­wähnt. Statt­des­sen reich­te ihnen der Papst groß­mü­tig die Hand. Er sprach ein Mea cul­pa, mit dem er sich für alles ent­schul­dig­te, was von katho­li­scher Sei­te im Lau­fe der Geschich­te Wal­densern ange­tan wur­de.

Daß der Papst dabei unauf­ge­for­dert die ihm gereich­te Wal­denser­bi­bel küß­te, gehört in jene Rei­he miß­glück­ter, spon­ta­ner päpst­li­cher Gesten gegen­über den gera­de besuch­ten Anders­gläu­bi­gen, die seit eini­gen Jahr­zehn­ten Anlaß für Dis­kus­sio­nen geben. Auch den Wor­ten an die Sale­sia­ner und die Jugend einer­seits und die Wal­den­ser ande­rer­seits haf­tet eine gewis­ser Man­gel an Fol­ge­rich­tig­keit an.

Damit setz­te der Papst den ersten Schritt. Ein Schritt, der von den Wal­densern nicht erwi­dert wur­de. Statt des­sen for­der­te der offi­zi­el­le Wal­den­ser­ver­tre­ter in sei­ner Rede vor dem Papst in Turin die „eucha­ri­sti­sche Gemein­schaft“ mit der katho­li­schen Kir­che „unab­hän­gig von der jewei­li­gen Inter­pre­ta­ti­on des Sakra­ments“.

Waldenser antworten triumphalistisch mit inakzeptabler Forderung

Neben der Selbst­er­nied­ri­gung des Pap­stes, der um Ver­ge­bung bat, trat der wal­den­si­sche Hoch­mut um so deut­li­cher her­vor. Man­ches scheint sich in der Geschich­te nicht zu ändern. Die heu­ti­gen Wal­den­ser beru­fen sich zwar auf Petrus Val­des, sind aber seit dem 16. Jahr­hun­dert weit­ge­hend eine cal­vi­ni­sti­sche Sek­te. Gemäß deren Inter­pre­ta­ti­on hän­ge das Wun­der der Trans­sub­stan­tia­ti­on vom sub­jek­ti­ven fidei­sti­schen Glau­ben und nicht von Gott ab. Da der Katho­lik dar­an glaubt, wer­de das Wun­der für sie Wirk­lich­keit und da der Wal­den­ser nicht dar­an glaubt, wird es für ihn nicht Wirk­lich­keit. Für die katho­li­sche Kir­che, für die die Trans­sub­stan­tia­ti­on weder eine Wunsch­pro­jek­ti­on noch dem fidei­sti­schen Sub­jek­ti­vis­mus des Ein­zel­nen unter­liegt, ist das eine inak­zep­ta­ble Posi­ti­on. Für sie ist die Trans­sub­stan­tia­ti­on eine objek­ti­ve Rea­li­tät, die durch den Herrn, den ewi­gen Hohe­prie­ster nach der Ord­nung Mel­chise­deks gewirkt wird, die jeder mit sei­nen Sin­nen wahr­neh­men und in den ver­schie­de­nen eucha­ri­sti­schen Wun­dern veri­fi­zie­ren kann.

Es erstaunt daher, mit wel­cher Leich­tig­keit von pro­te­stan­ti­scher Sei­te und im for­dern­den Ton die Gren­zen der Öku­me­ne ver­letzt wer­den. Die Begeg­nung im Turi­ner Wal­denser­tem­pel war ein erneu­tes Bei­spiel dafür.

Vor die­sem Hin­ter­grund wird auch ver­ständ­lich, was der bekann­te katho­li­sche Schrift­stel­ler Vit­to­rio Mess­o­ri über sein „gelieb­tes“ Turin sagt, wo er lan­ge leb­te: Turin zei­ge die Wund­ma­le sogar im Stadt­plan, der auf die Bau­leit­pla­nung der Frei­mau­rer zurück­ge­he, die damit der eso­te­ri­schen und initia­ti­schen Sym­bo­lik die Reve­renz erwie­sen, die unter Frei­mau­rern in Gebrauch ist. Eben­so wenn der katho­li­sche Rechts­phi­lo­soph und Publi­zist Lui­gi Coper­ti­no dar­an erin­nert, daß Turin Ende des 19. Jahr­hun­derts ein „Zen­trum des Sata­nis­mus“ war.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL/Osservatore Romano/Udite (Screen­shots)

22 Kommentare

  1. Die­ser Arti­kel ist ein­sei­tig, wie schon der letz­te zum Wal­denser­the­ma vor ein paar Tagen.
    „Die“ Wal­den­ser waren nicht ein­sei­tig aggres­si­ve und „sata­ni­sti­sche“ Leu­te, die gewis­ser­ma­ßen iden­tisch mit den ita­lie­ni­schen Geheim­bünd­lern und Frei­maue­rern sind.
    Die Sach­la­ge ist ja wohl etwas kom­pli­zier­ter!

    Sie wur­den viel­mehr erst mal über Jahr­hun­der­te weg ver­folgt, bis sie dann im 18. Jh Kon­takt zu den Frei­mau­rern auf­nah­men — man­che jeden­falls und auch nicht „alle“.

    Nach­le­sen kann man hier https://de.wikipedia.org/wiki/Waldenser#Zeittafel_zur_Geschichte_der_Waldenser, dass die Wal­den­ser mehr ver­folgt und ver­nich­tet wur­den als sie selbst Ähn­li­ches taten! Hal­ten wir also den Ball flach.
    Auch haben die „Hel­den­ta­ten des Risor­gi­men­to“ durch­aus ein jahr­hun­der­te­al­tes Vor­bild im Vor­ge­hen man­cher Kir­chen­für­sten. Dazu bedarf es kei­nes­wegs aus­ge­rech­net der stets ver­folg­ten Wal­den­ser.

    Sich dann auf­zu­re­gen, wenn die­se ungu­te Art irgend­wann üble Früch­te gebiert ist nicht auf­rich­tig, wenn man nicht wenig­stens klar sagt, dass sie tat­säch­lich grau­sam ver­folgt wur­den..

    Das alles hat aber mit F.s Anspra­che auch nur am Rand zu tun.
    F. ist ein Stra­te­ge: Mit sei­ner Frei­mau­rer- und Sata­ni­sten­lei­er hat er 100 Punk­te bei der „Tra­di­ti­on“ gemacht.
    Am näch­sten Ort sagt er dann wie­der das Gegen­teil für Scal­fa­ri & Co.

    Hach ja — war­um auch nicht?

    • „Am näch­sten Ort sagt er dann wie­der das Gegen­teil für Scal­fa­ri & Co.“
      Das wür­de bedeu­ten, dass Papst Fran­zis­kus eine Art Cha­mä­le­on ist, zumin­dest sehr „wand­lungs­fä­hig“.
      Was ist er, wofür steht er? Und vor allem, weiß er es sel­ber?
      .

    • Das mit den 100 Punk­ten der Tra­di­ti­on glau­be ich nun wirk­lich nicht. Er wird schon recht skep­tisch gese­hen. Die Ten­denz der Frau zeit­schnur, katho­li­sches Fehl­ver­hal­ten nicht zu ver­ges­sen, ist ein­mal mehr unüber­seh­bar.

    • @ Mari­en­zweig

      Er ist ein Cha­mä­le­on, aber nicht erst er — sei­ne Vor­gän­ger waren es auch. Sie fol­gen die­sem Grund­mu­ster:

      „Denn die Moder­ni­sten ver­ste­hen unter Tra­di­ti­on die andern gemach­te Mit­tei­lung einer ursprüng­li­chen Erfah­rung durch die Pre­digt mit Hil­fe der For­mel des Intel­lekts. Die­ser For­mel schrei­ben sie daher außer der, wie sie sagen, Reprä­sen­ta­tiv­kraft noch eine gewis­se Sug­ge­stiv­kraft zu, sowohl im Gläu­bi­gen zur Erweckung sei­nes viel­leicht erstarr­ten reli­giö­sen Gefühls und zur Erneue­rung einer frü­he­ren Erfah­rung, als auch in den noch nicht Gläu­bi­gen zur ersten Erzeu­gung des reli­giö­sen Gefühls und ersten Her­vor­ru­fung der Erfah­rung. So aber ver­brei­tet sich die reli­giö­se Erfah­rung weit­hin durch die Völ­ker, nicht nur unter den Zeit­ge­nos­sen durch die Pre­digt, son­dern auch unter spä­te­ren Geschlech­tern, teils durch Bücher, teils durch gegen­sei­ti­ge münd­li­che Mit­tei­lung. Die­se Mit­tei­lung der Erfah­rung schlägt bald Wur­zel und sprießt auf, bald wird sie sofort welk und stirbt ab. Auf­sprie­ßen aber ist für die Moder­ni­sten ein Beweis für die Wahr­heit; denn Wahr­heit und Leben ist ihnen das­sel­be. Dar­aus wird man wie­der­um schlie­ßen dür­fen : alle exi­stie­ren­den Reli­gio­nen sind wahr, sonst wür­den sie nicht leben. “ (Pius X., Pas­cen­di 15)

      Dem­nach wird F. alles aner­ken­nen, was irgend­wie leben­dig scheint…

      „Schein­bar näm­lich ist Vie­les von ihnen wider­spruchs­voll geschrie­ben oder gesagt, so dass man sie leicht für schwan­kend und unsi­cher hal­ten könn­te; aber das geschieht alles mit Absicht und Über­le­gung, auf Grund ihrer Mei­nung über die Tren­nung von Glau­ben und Wis­sen. So haben Wir in ihren Büchern Man­cher­lei gefun­den, dass ein Katho­lik durch­aus bil­li­gen könn­te; Ande­res wie­der; auf dem näch­sten Blat­te, könn­te ein Ratio­na­list geschrie­ben haben. Schrei­ben sie z. B, Geschich­te, so erwäh­nen sie die Gott­heit Chri­sti nicht, beim, Got­tes­dienst in der Pre­digt aber, ver­kün­di­gen sie sie laut.“ (der­sel­be, 18)

      Es ist irre, wie die­se Beschrei­bun­gen auf F. zutref­fen, und dann ver­steht man auch, wo er steht und was er ver­tritt.

      Es ist unver­ständ­lich, dass die „Tra­di­ti­on“ um jeden preis ihr Misch­chen in die­ser Schein­kir­che haben will.
      und F. setzt sol­che Wür­ze gezielt ein, um die Kon­ser­va­ti­ven etwas zu erfreu­en und wie­der auf Linie zu brin­gen: „Aber er hat ja immer­hin auch neu­lich gesagt, dass.…“

  2. Man wird aus Papst Fran­zis­kus und sei­nen Auf­trit­ten nicht schlau. Auf der einen Sei­te spricht er vor
    den Sale­sia­nern und dann vor Jugend­li­chen über die Zeit als Turin das “ Zen­trum der Sata­ni­sten “
    Frei­mau­rer und Wal­den­ser war. Wie gera­de in die­ser dunk­len Zeit gro­ße Hei­li­ge, wie Don Bos­co und
    vie­le ande­re her­vor­gin­gen. Dann kommt wie­der etwas, dass typisch für die­sen Papst ist. Die Wal-
    den­ser die Ende des 19.Jahrhunderts syste­ma­tisch die katho­li­sche Kir­che bekämpf­ten und das
    Land frei von dem katho­li­schen Glau­ben machen woll­ten, dabei vie­le Gräu­el­ta­ten ver­üb­ten, Kir­chen
    und Klö­ster in Besitz nah­men, zu denen geht der Papst. Das wäre ja als christ­li­che Tat nicht unbe-
    dingt abzu­leh­nen. Aber was dann kommt ist fast nicht zu glau­ben. Der Papst ent­schul­digt sich für
    das Unrecht, dass angeb­lich Chri­sten an Wal­densern ver­übt haben sol­len. Damit nicht genug, er
    der Papst küsst die Sek­ten­bi­bel der Wal­den­ser. Aber es ist ja Sit­te gewor­den, dass Ver­tre­ter der
    Kir­che sich stän­dig bei irgend­wel­chen Gemein­schaf­ten und Sek­ten ent­schul­di­gen, für irgend­wel-
    ches ange­ta­ne­ne Leid. Die­se fal­sche Barm­her­zig­keit ist kaum noch zu über­bie­ten. So wird die Kir­che immer mehr zu einem Lakai­en und Bitt­stel­ler, die von der Welt nicht mehr erst genom­men
    wird.

    • Hät­te die Kir­che von Anfang an alle mög­li­chen häre­ti­schen Bewe­gun­gen und fal­schen Reli­gio­nen so gehät­schelt wie heu­te der neo­mo­der­ni­sti­sche Vati­kan, so wäre sie nie­mals zu ihrer glo­ba­len Gel­tung gelangt. Die Gewalt gegen Häre­ti­ker war ohne Zwei­fel falsch, jedoch haben lehr­amt­li­che Ver­ur­tei­lun­gen die­ser Krei­se ihre vol­le Berech­ti­gung. Allein der „Friede“-Freude-Eierkuchen-Umgang des neo­mo­der­ni­sti­schen Vati­kan mit reli­giö­sen Irr­leh­rern legt offen, daß dort etwas gewal­tig schief­läuft.

      • Die Ver­gan­gen­heit der Kir­che war, wie sie war. Viel wich­ti­ger erscheint es mir, zu erken­nen, dass Papst Fran­zis­kus die Kir­che und die gan­ze Chri­sten­heit in die Irre führt, und das in einem gigan­ti­schen Aus­maß: näm­lich in ein Bünd­nis mit der anti­christ­li­chen Welt und dem Für­sten die­ser Welt; und dar­aus die rich­ti­gen Kon­se­quen­zen zu zie­hen.
        Ein Grund­prin­zip des Vol­kes Got­tes bzw. der Gemein­de (Kir­che) Got­tes von Anfang an, seit dem Sün­den­fall, ist das der Abson­de­rung. Ekkle­sia bedeu­tet ja dem inne­ren Wort­sinn nach die her­aus­ge­ru­fe­ne (Ver­samm­lung). Das zieht sich durch von Gene­sis bis Apo­ka­lyp­se.

  3. Es gibt ja nur zwei bzw.drei Mög­lich­kei­ten: ent­we­der ist er ein Lügner/Betrüger oder schi­zo­phren oder er hat einen Dop­pel­gän­ger.

    • Oder ein Wasch­pul­ver-Ver­käu­fer, der jetzt aus Ver­se­hen ein ande­res Pro­dukt an die Kund­schaft ‎bringen muss?‎

  4. An die­ser Stel­le eine Kurz­zu­sam­men­fas­sung über die häre­ti­schen „Leh­ren“ der von Papst Fran­zis­kus mit Kuss ihrer „Bibel“ gewür­dig­ten Wal­den­ser:

    Nein
    — zur Kir­che als dem mysti­schen Leib Chri­sti
    Dar­aus­fol­gend 
    nein 
    — zu den hl. Sakra­men­ten
    — zum beson­de­ren Prie­ster­tum ( durch die hl. Prie­ster­wei­he )
    — zur Hier­ar­chie der Kir­che und somit zum Papst­amt
    — zur Leh­re über das Fege­feu­er
    — zur Hei­li­gen­ver­eh­rung
    — zur Gewäh­rung von Abläs­sen

    Es gibt aber auch ein 
    „Ja“.…
    zur von der Kir­che ver­bo­tene­nen 
    „Lai­en­pre­digt“ !

    • Hät­te sich im 19. Jahr­hun­dert ein Papst gewagt, so zu han­deln, hät­te es einen welt­wei­ten Auf­schrei der Gläu­bi­gen gege­ben, daß man es hier mit einem Häre­ti­ker zu tun habe, der folg­lich kein Papst mehr sein kön­ne. Heut­zu­ta­ge wird das hin­ge­gen vom Neo­mo­der­nis­mus begrüßt als ein Zei­chen von „Welt­of­fen­heit“. Seit wann haben reli­giö­se Irr­leh­ren Ehr­er­bie­tung ver­dient?

  5. Frei­mau­rer sind nun wirk­lich nicht SO schwer als sol­che zu erken­nen, denn mitt­ler­wei­le ver­stecken sie sich ja nicht mehr so (wie frü­her).

    Auf die Hand­zei­chen ach­ten, mit denen sie sich begrü­ßen, oder in der Öffent­lich­keit auf­tre­ten!

    Und da bleibt lei­der bei F. kein Zwei­fel offen: Er muss die­sem „erleuch­te­ten“ Ver­ein wohl schon vie­le Jah­re ange­hö­ren… (das erklärt auch so eini­ges im Vati­kan, denn natür­lich ist er nicht allei­ne).

    (Und wo ver­steckt man sich am aller­be­sten? Dort, wo nie­mand ver­mu­tet, also öffent­lich, indem man z.B. fest „schimpft“ über die­se Sek­te aus der Unter­welt.)

  6. Was Fran­zis­kus mit sei­nen sehr dis­kre­pan­ten und nicht sel­ten total kon­tra­dik­to­ri­schen Aus­sa­gen betrifft, den­ke ich immer mehr an die alte Bör­sia­ner­weis­heit (ich weiß, den Kapi­ta­lis­mus hat er auch schon ver­teu­felt, aber für das Groß­ka­pi­tal wur­de doch eine Fê­te ver­an­stal­tet auf dem Dach des Apo­sto­li­schen Palasts):
    „Hin und Her macht Taschen leer“.
    Man soll­te am Ende dann doch sein Kapi­tal dort nicht ange­legt haben.

    Was die Wal­den­ser betrifft:
    die Wal­den­ser wur­den gera­de nach dem zwei­ten Welt­krieg von den deut­schen Pro­te­stan­ten mit sehr viel Sym­pa­thie und mit Geld-und Sach­hil­fe unter­stützt.
    Die deut­sche Pro­te­stan­ten, die sich im Drit­ten Reich schwerst kom­pro­mit­tiert hat­ten, fan­den hier ein idea­les Feld um ihre Jugend­li­chen erneut zu begei­stern, dar­über hin­aus in Aktio­nen die mit­tel­bar und medi­al leicht wirk­sam gegen den Römisch-Katho­li­zis­mus gin­gen.
    Eini­ge der hier gepräg­ten Jugend­li­chen wur­den in den wir­ren 68er Jah­ren evan­ge­li­sche Pfar­rer, mit (qua evan­ge­li­schem Glau­bens­in­halt) sehr dubio­sem Gedan­ken­gut und in einem Fall auch mit aus­ge­präg­ter Satans­fi­xie­rung.
    Noch immer sind Rei­sen von evan­ge­li­schen Ver­ei­nen zu den Wal­densern in Nord­ita­li­en hoch im Kurs; die Rei­se­pro­spek­te lie­gen in den evan­ge­li­schen Bil­dungs­häu­sern zahl­reich her­um.

    An die Land­flucht in den Tälern von West­pie­mont hat dies nichts ver­än­dert:
    die Natur holt sich dort immer mehr den frü­he­ren Raum zurück ( star­ke Zunah­me der Wöl­fe, vie­le Schlan­gen die auch tags­über auf dem Weg oder den Pfa­den son­nen).
    Eine klei­ne ver­schwo­re­ne Gemein­schaft, unter reli­gi­ons­so­zio­lo­gi­schem und kul­tu­rel­lem Druck ste­hend, sehr lan­ge nicht mis­sio­nie­rend, lauft immer die Gefahr sich ande­ren Grup­pen die mäch­tig oppo­nie­ren gegen die Kir­che in die Armen zu wer­fen.
    Am Ende bleibt dann etwas tra­di­tio­nel­le Folk­lo­re zurück.
    Und gera­de dem­ago­gi­sche Natu­ren spie­len ger­ne mit etwas Folk­lo­re.

    „Tra­di­di quod acce­pi“: „Ich habe durch­ge­ge­ben was ich bekom­men habe“:
    das war die Devi­se vom Erz­bi­schof Msgr. Lef­eb­v­re;
    Zual­ler­erst eine Ver­pflich­tung, aber zugleich ein tie­fer Dank für die Wahr­heit und die Schön­heit des Glau­bens und zugleich die Impli­ka­ti­on, daß auch die nach­kom­men­de Genera­tio­nen auf dies Wahr­heit und Schön­heit ein Anrecht haben.
    Das hat jedoch mit Folk­lo­re nichts zu tun.

    • Nach dem zwei­ten Welt­krieg?

      Die Wal­den­ser sind vor Jahr­hun­der­ten nach Deutsch­land gekom­men und beka­men — wie die Huge­not­ten — von ein­zel­nen pro­te­stan­ti­schen Lan­des­für­sten Asyl.

      Die Bezie­hun­gen zwi­schen ihnen und den deut­schen Pro­te­stan­ten bestan­den von da an!
      Die mei­sten Wal­dens­er­sied­lun­gen erkennt man noch an den Namen, aber die Wal­den­ser sind schon im 19. Jh nach der Säku­la­ri­sa­ti­on in die evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen ein­ge­gan­gen.

      Die Bezie­hun­gen zwi­schen Wal­densern im Aus­land und deut­schen Pro­te­stan­ten brach trotz­dem nicht ab — sind doch die­se deut­schen Pro­te­stan­ten teil­wei­se selbst wal­den­si­scher Her­kunft.

      Der Zusam­men­hang, den Sie da kre­ieren, ist daher etwas sehr gewollt.

  7. Das Drit­te Geheim­nis von Fati­ma ist fol­gen­des:
    „der letz­te Papst wird unter der Kon­trol­le Satans sein“

    • Stel­la
      Das lese ich zum ersten Mal in die­sem Zusam­men­hang, aber es klingt für über­ra­schend plau­si­bel und wür­de das hart­näcki­ge Schwei­gen der Päp­ste seit 1960 bes­ser erklä­ren als alles ande­re. Woher haben Sie die­se Infor­ma­ti­on?

      • @ Leo Laemm­lein:
        Sagt Ihnen Mala­chi Mar­tin etwas?
        Eine viel­leicht etwas schil­lern­de Per­sön­lich­keit aber mit einem Insi­der­wis­sen wie kein zwei­ter!
        Lei­der geht der Arti­kel nicht zu verlinken,aber goo­geln Sie „Mala­chi Mar­tin PDF“ ‚der Arti­kel heißt „das Ende der Reli­gi­on“.
        Auch sein Buch „Der letz­te Papst“ ist unglaub­lich spannend,fast alles dort gesag­te hat sich bewahr­hei­tet!

      • Stel­la,
        inter­es­sant in dem von Ihnen zitier­ten Papier ist die Stel­le, in der Mar­tin fol­gen­des sagt:
        „Meint etwa Dr. Mar­tin, dass die luzi­fe­ri­schen Kräf­te schon gewon­nen haben?
        ï‚· „Nein, Nein, nein“, betont Dr. Mar­tin. „Dies ist nur ein Zwi­schen­be­richt. Mein Buch hat ein offe­nes Ende -.. alle war­ten“.
        Das nennt man wohl, den „Euro­päi­schen Schluß – das Gegen­stück zum ame­ri­ka­ni­schen Schluß, dem Hap­py-End, wo alles gut aus­geht. Dann heißt es plötz­lich: „Der Teu­fel; oh, ich mei­ne der Her­aus­ge­ber hat das von mir ver­langt“.
        ï‚· „Der Ver­le­ger sag­te, ‚hören Sie, die Geschich­te ist noch nicht abge­schlos­sen“, sagt Dr. Mar­tin.
        „Ich hat­te einen schö­nen, glanz­vol­len Abschluss. Ich hat­te eine Visi­on. Es ging um eine wun­der­ba­re Sache – jen­seits der Alpen. Er hat es raus­ge­nom­men.““

        Jen­seits der Alpen also … Da schaut Mar­tin in sei­ner Visi­on die­se glanz­vol­le, wun­der­ba­re Ret­tung der Kir­che …

  8. Eine Dis­kus­si­on über die Wal­den­ser heu­te bringt uns im Glau­ben offen gesagt nicht wei­ter. Ist ja schön, dass es Leu­te gibt, die hier Kennt­nis­se haben, aber cui bono est ?

  9. Stel­la
    Dan­ke für die Aus­kunft. Ja, „Der letz­te Papst“ habe ich gele­sen und auch den älte­ren Vati­kan-Roman, der schon bei Papst Pius XII. ein­setzt. Ich kann kei­ne Lösung der ver­fah­re­nen Situa­ti­on erken­nen, glau­be aber fest, dass der Herr­gott alles unter Kon­trol­le behält und dass alles Teil sei­nes gro­ßen Pla­nes ist.

  10. Den Papst Fran­zis­kus kann man nicht ein­schät­zen.
    Wie kann man die gan­ze Freimaurerei/Waldenserei mit Wor­ten demas­kie­ren und einen Tag- oder so- spä­ter sie gera­de­zu hofie­ren?! — „Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein.“
    Ich weiß, ich soll­te das alles als Christ nicht sagen, denn es ist schon zuviel gesagt.
    Es ist der Teu­fel, der einen zu ver­füh­ren sucht, wenn man die­sen Papst kri­ti­siert. Die­ser Papst „lebt“ gewis­ser­ma­ßen ein ziem­li­ches Stück weit von der guten und wahr­haf­tig, ehr­li­chen Kri­tik. Und er wen­det die Kri­tik gegen den Kri­ti­ker, und der wohl­mei­nen­de Kri­ti­ker steht dann wie über­führt und nackt und bla­miert da. Das mei­ne ich mit „von der Kri­tik leben“. — Das jeden­falls darf man so offen sagen. Das darf man dem Papst so offen und ehr­lich in die Augen sehend sagen: „den Mund las­se ich mir von Ihnen nicht ver­bie­ten“- oder so ähn­lich.

    Man soll­te für die­sen Papst Fran­zis­kus immer beten und beten, jeden Tag, und in Lie­be. Zumin­dest dürf­te man dann „sein Talent“ wohl „wenig­stens“ auf „die Bank gebracht haben“, so daß man im Gericht Got­tes dann letzt­lich bestehen kann.

Kommentare sind deaktiviert.