Noch einmal zum „Fall Volpi“ und den Franziskanern der Immakulata

Papst Franziskus und Kommissar Volpi
Papst Fran­zis­kus und Kom­mis­sar Volpi

(Rom) Nach­dem der Histo­ri­ker Rober­to de Mattei den Arti­kel „Ära Volpi“ bei Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta zu Ende – Was wird Hei­li­ger Stuhl nun tun? ver­öf­fent­licht hat­te, tauch­te auf der Inter­net­sei­te der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta eine selt­sa­me Erklä­rung auf, die mit „Pater Fidenzio“ unter­zeich­net ist.

Dar­in erklärt der Apo­sto­li­sche Kom­mis­sar, am 29. April einen Schwä­che­an­fall erlit­ten zu haben, doch habe sei­ne „Gene­sung“ begon­nen und er sei „wie­der im Begriff“, sei­ne nor­ma­le Arbeits­tä­tig­keit auf­zu­neh­men. Vor allem aber heißt es, er habe wie­der „die vol­le Aus­übung sei­ner Lei­tungs­funk­tio­nen“ im Orden über­nom­men.

Die „Erklärung“ von „Pater Fidenzio“

„Aus Respekt vor sei­ner Per­son und zur Wah­rung sei­ner Pri­vat­sphä­re ver­bie­tet es sich uns, nähe­re Infor­ma­tio­nen zum wirk­li­chen Gesund­heits­zu­stand zu ver­öf­fent­li­chen. Wir kön­nen aber erneut bestä­ti­gen, daß sich Pater Volpi auf­grund sei­nes Schlag­an­falls in einer Reha-Kli­nik befin­det und der­zeit weder phy­sisch noch psy­chisch imstan­de ist, irgend­wel­che Auf­ga­ben wahr­zu­neh­men.“, so Rober­to de Mattei zur Erklä­rung.

Die ordens­ei­ge­ne Inter­net­sei­te ist eine Domä­ne von Pater Alfon­so Bru­no, dem Kopf jener Hand­voll Dis­si­den­ten, die sich 2011 gegen Ordens­grün­der Pater Ste­fa­no Maria Manel­li stell­ten, nach­dem der Orden vom neu­en zum über­lie­fer­ten Ritus gewech­selt hat­te. Nach­dem die Ordens­kon­gre­ga­ti­on mit einem Schlag die gesam­te Ordens­lei­tung abge­setzt und den Kapu­zi­ner Fidenzio Volpi als Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar ein­ge­setzt hat­te, wur­de Alfon­so Bru­no vom Kom­mis­sar zu des­sen rech­ter Hand ernannt und als Gene­ral­se­kre­tär des Ordens ein­ge­setzt. Er ist damit ordens­in­tern der gro­ße Nutz­nie­ßer des Kahl­schlags.

Die erstaun­lich vie­len Pres­se­er­klä­run­gen und Kla­ge­dro­hun­gen gegen Kri­ti­ker der kom­mis­sa­ri­schen Ver­wal­tung gehen auf ihn zurück. Erklä­run­gen, die jedoch sel­ten in sei­nem Namen ver­öf­fent­licht wur­den, son­dern im Namen des Kom­mis­sars. Es wird daher nicht aus­ge­schlos­sen, daß auch die jüng­ste Erklä­rung aus der Feder von Pater Alfon­so Bru­no und nicht des gesund­heit­lich schwer ange­schla­ge­nen Kom­mis­sars stammt.

Schlaganfall könnte unerwartet Karten neu mischen

Der uner­war­te­te Schlag­an­fall von Kom­mis­sar Volpi könn­te die gesam­ten Kar­ten rund um den Orden neu mischen und die Posi­ti­on von Alfon­so Bru­no gefähr­den. Die Erklä­rung scheint von die­ser Sor­ge gelei­tet und daher dar­auf abzu­zie­len, Sta­bi­li­tät und Kon­ti­nui­tät zu signa­li­sie­ren.

Ob dem so sein wird, ent­schei­det aller­dings die Ordens­kon­gre­ga­ti­on. Da Papst Fran­zis­kus der kom­mis­sa­ri­schen Ver­wal­tung aus­drück­lich zuge­stimmt und der abge­setz­ten Ordens­lei­tung jede Rekurs­mög­lich­keit ver­wei­gert hat­te, ist davon aus­zu­ge­hen, daß es Kon­sul­ta­tio­nen zwi­schen Kar­di­nal­prä­fekt Joà£o Braz de Aviz und dem Papst geben wird.

Dem Vati­kan ste­hen meh­re­re Mög­lich­kei­ten offen. Die kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung könn­te been­det und ein Gene­ral­ka­pi­tel zur Neu­wahl einer Ordens­lei­tung ein­be­ru­fen wer­den. Da eine kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung in der Regel min­de­stens drei Jah­re dau­ert und der Kom­mis­sar das Gene­ral­ka­pi­tel ein­be­ruft und über des­sen Ver­lauf wacht, ist damit nicht zu rech­nen. Kom­mis­sar Volpi wur­de im Juli 2013 ernannt. Sei­ne Amts­zeit dau­er­te nur 20 Mona­te. Aller­dings eine aus­rei­chend lan­ge Zeit, um den Orden schwer zu schä­di­gen, zah­len­mä­ßig zu dezi­mie­ren, des­sen Cha­ris­ma zu ersticken und zahl­rei­che Klö­ster zu schlie­ßen.

„Wird die Ordenskongregation von der Absicht ablassen, den Orden zu liquidieren?“

Die Ordens­kon­gre­ga­ti­on könn­te einen neu­en Kom­mis­sar ernen­nen, der bis auf wei­te­res die Kon­trol­le über den Orden aus­übt. Im Vati­kan könn­te man aber auch einen drit­ten Weg wäh­len und Kom­mis­sar Volpi still­schwei­gend im Amt belas­sen, auch wenn er sei­ne Auf­ga­be nicht oder nur mehr ein­ge­schränkt wahr­neh­men könn­te. Nomi­nell wäre Pater Volpi wei­ter­hin der Ordens­obe­re, tat­säch­lich wür­den jedoch ande­re in sei­nem Namen den Orden lei­ten. Gene­ral­se­kre­tär Alfon­so Bru­no wäre damit end­gül­tig der star­ke Mann des Ordens. Eine Kon­stel­la­ti­on, wie sie fak­tisch bereits seit Beginn der kom­mis­sa­ri­schen Ver­wal­tung herrscht. Hin­ter allen Ent­schei­dun­gen Volpis war mehr oder weni­ger die Hand­schrift Alfon­so Bru­nos zu erken­nen.

Wie auch immer sich die Ordens­kon­gre­ga­ti­on in die­sem für das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus emble­ma­ti­schen Kampf gegen einen blü­hen­den, weil glau­bens­treu­en und alt­ri­tu­el­len Orden ent­schei­den soll­te, die „Ära Volpi“ ist jeden­falls zu Ende. „Das wirk­li­che Fra­ge, die sich für die Nach-Volpi-Zeit stellt, ist eine ande­re: Wird die Ordens­kon­gre­ga­ti­on an ihrer Absicht fest­hal­ten, die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta und die Fran­zis­ka­ne­rin­nen der Imma­ku­la­ta zu liqui­die­ren? Oder wird sie von die­ser Absicht ablas­sen und sich der kata­stro­pha­len Ergeb­nis­se die­ser Ope­ra­ti­on bewußt wer­den?“, so Rober­to de Mattei.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Ripo­ste Catho­li­que

12 Kommentare

  1. Alles Spe­ku­la­tio­nen, Spe­ku­la­tio­nen, Spe­ku­la­ti­on. Irgend­wie ist es degou­tant, wenn sich De Mattei als gehei­mer Exper­te für Volpis Gesund­heits­zu­stand dar­stellt — ent­ge­gen der eige­nen Dar­stel­lung auf der Web­site der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta.
    Aber aus Respekt vor der Per­son des Erkrank­ten darf der gehei­me Alles­wis­ser nichts wei­ter sagen — abge­se­hen davon, dass er schon mal kurz fest­ge­stellt hat, dass die „Vor­se­hung“ hier das erle­digt hat, was die Ordens­kon­gra­ga­ti­on hät­te tun sol­len: näm­lich Volpi abset­zen.

    Ob hier nicht eher der Wunsch Vater des Gedan­kens ist als die Rea­li­tät?

    Ist das ein ver­lo­ge­ner Zin­no­ber — nicht nur auf vati­ka­ni­scher, son­dern auch auf de Matt­eis Sei­te.

    Wie­so nicht ein­fach schwei­gen zu etwas, wor­über man jetzt nicht reden kann und darf?!

    Es gibt übri­gens drei Schwe­re­gra­de von Schlag­an­fäl­len — und auch bei einem gro­ßen Schlag­an­fall, wenn man schnell inter­ve­niert, bestehen gute Hei­lungs­chan­cen.
    Was man den Wor­ten auf der Web­site ent­neh­men kann, ist zumin­dest der Wil­le und die Absicht, dass Volpi nach der The­ra­pie wei­ter­macht.

    Punkt.
    Alles wei­te­re zu gege­be­ner Zeit und mit Hand und Fuß — wie es sich für auf­rich­ti­ge Katho­li­ken gehört!

    • zeit­schnur, Sie haben schon recht damit, dass man nicht zu viel in etwas hin­ein­ge­heim­nis­sen soll­te.
      Den­noch, man darf sich schon Gedan­ken dar­über machen, dass Kom­mis­sar Volpi gera­de jetzt einen Schlag­an­fall erlit­ten hat.
      Es gibt ein­fach Din­ge, die sich erst im Nah­hin­ein erklä­ren las­sen und einen Sinn erge­ben.
      Möge es Pater Volpi in den Tagen der Krank­heit und der mög­li­chen Hei­lung gelin­gen, auch sein Vor­ge­hen ein­mal selbst­kri­tisch in den Blick zu neh­men, ob als Bestim­mer oder nur als Befehls­emp­fän­ger.

      • Bei allem Respekt, Mari­en­zweig — ich kann Ihnen nicht zustim­men!

        Mit dem­sel­ben Argu­ment machen sich ande­re, wie @ car­lo neu­lich zu Recht fest­stell­te, viel­leicht Gedan­ken dar­über, war­um Mario Palma­ro so früh ster­ben muss­te… das ist sogar zynisch!

        Wir dür­fen in die­sem Fall aber auch nicht über­se­hen, dass wir alles nur aus zwei­ter Hand wis­sen. Wir haben kei­ne Ahnung, was hier eigent­lich wirk­lich hin­ter den Kulis­sen vor­ging.
        Es kann sein, dass das Ver­fah­ren gegen die FI total unge­recht ist. Da wir aber nichts Genau­es wis­sen, muss man auch offen­las­sen, ob Din­ge mit­hin­ein­spie­len, über die wir erschrecken wür­den, wenn wir sie wüss­ten — selbst die Welt weiß, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Es hat dies­bezgl. ja mehr als einen Skan­dal gera­de bei den ganz From­men gege­ben.

        Vor­sicht! Vor­sicht!
        Nicht, dass uns eines Tages der Spruch trifft „Mit dem­sel­ben Maß, mit dem Ihr messt…“

        Die Din­ge sind so ver­fah­ren! Und auch die erz­kon­ser­va­ti­ve Sze­ne hat eine eige­ne Les­art der Din­ge gebil­det und lei­det teil­wei­se — nicht anders als die geschol­te­ne „Lügen­pres­se“ — unter einem min­de­stens eben­so signi­fi­kan­ten Rea­li­täts­ver­lust.

        Ich darf auch nicht zu Gericht über den mir völ­lig unbe­kann­ten Volpi sit­zen und sagen „Möge ihm gege­ben sein, mal in sich zu gehen etc.“

        Das steht uns doch über­haupt nicht zu!
        Sei­en wir besorgt um unser eige­nes Seelemn­heil — da gibt es bei jedem von uns Not genug — und die ist uns meist ganz genau bekannt!

  2. //Nachdem die Ordens­kon­gre­ga­ti­on mit einem S c h l a g die gesam­te Ordens­lei­tung abge­setzt und den Kapu­zi­ner Fidenzio Volpi als Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar ein­ge­setzt hat­te, wur­de Alfon­so Bru­no vom Kom­mis­sar zu des­sen rech­ter Hand ernannt und als Gene­ral­se­kre­tär des Ordens ein­ge­setzt. Er ist damit ordens­in­tern der gro­ße Nutz­nie­ßer des Kahl s c h l a g s .//

    —>

    //Es wird daher nicht aus­ge­schlos­sen, daß auch die jüng­ste Erklä­rung aus der Feder von Pater Alfon­so Bru­no und nicht des gesund­heit­lich schwer ange s c h l a g enen Kom­mis­sars stammt.//

    //Der uner­war­te­te S c h l a g anfall von Kom­mis­sar Volpi könn­te die gesam­ten Kar­ten rund um den Orden neu mischen und die Posi­ti­on von Alfon­so Bru­no gefährden.//

    Wie immer man es deu­tet — es ist nicht zu bestrei­ten:
    dem S c h l a g des Kom­mis­sars gegen den Orden folg­te ein R ü c k s c h l a g auf sei­ne Gesund­heit.
    Ich deu­te es als eine Barm­her­zig­keit Got­tes: Gott gibt dem Pater eine Chan­ce zur Umkehr.

    • Es IST zu bestrei­ten, weil Gott, selbst wenn er so han­deln soll­te, ganz gewiss nicht zu uns Unbe­tei­lig­ten dar­über sprä­che, son­dern allen­falls zu Volpi selbst und sei­nen eng­sten Ver­trau­ten!

      Gott gibt, davon abge­se­hen, jedem von uns täg­lich die Chan­ce zur Umkehr — hal­le­lu­ja!

      Wir kön­nen, vor­aus­ge­setzt wir haben über­haupt einen sach­ge­mä­ßen Ein­blick in die Cau­sa, Pater Volpis Taten, Mei­nun­gen und Ideen kri­ti­sie­ren.

      Hüten wir uns vor sol­chen Urtei­len, die sich anma­ßen, die Gesten Got­tes im frem­den Leben deu­ten zu wol­len!

  3. Was in der gan­zen Geschich­te der Drang­sa­lie­rung der Fran­zis­ka­nen (und noch viel schlim­mer und unge­rech­ter: der Fran­zis­ka­ne­rin­nen) der Imma­cu­la­ta) auf­fällt, ist die gewal­ti­ge Geheim­nis­krä­me­rei sei­tens des Vati­kans und der von oben ein­ge­setz­te Ordens­ver­wal­tung.
    Bis jetzt weiß kein Mensch was die­sem Orden vor­ge­wor­fen wird, war­um der Stif­ter P. Manel­li unter Haus­ar­rest steht, war­um den Ange­hö­ri­gen v. P. Manel­li Ver­un­treu­ung v. Gel­dern und Immo­bi­li­en vor­ge­wor­fen wur­de (was zu einer Ver­leum­dungs­kla­ge und einer abzu­se­hen­den Nie­der­la­ge v. P. Volpi führ­te, und dann zu einem Ver­gleich mit Ent­schä­di­gungs­zah­lung (Ver­leum­dungs­süh­ne) von 20 000,-€ führ­te),…
    Es ist eine äusserst ita­lie­nisch­spra­chi­ge Geschich­te;
    und die Evo­lu­ti­on der Home­page der Fran­ce­sca­ni del­l’Im­ma­co­la­ta spricht Bän­de und des sehr gif­ti­gen Blogs http://www.veritacommissariamentoff.wordpress.com eben­falls.
    Sehr typisch das Feh­len des Impres­s­ums, einen sehr genau­en Hass auf bestimm­te Per­so­nen (z.B. der Lati­fun­di­sta Anto­nio Mar­ghe­ri­ti v. dem Blog „La cuc­cia del masti­no“ (Die Hun­de­hüt­te des Wach­hunds); oder- sehr wenig christ­lich und einem Ordens­mann wür­dig- auf Pater Sera­fi­no Lan­zet­ta, der wegen sei­nes Wer­kes über das 2. Vat. Kon­zil allein schon mit 80 Zei­len Blog bedacht wird.) Trans­pa­renz über die jet­zi­ge Ordens­lei­tung : null, und dies gera­de in einer Peri­ode wo die­ser Orden schwe­re Zei­ten durch­macht.
    Aber, beste @ Zeit­schnur, alles ist in Ord­nung: Pater Fidenzio ist nicht tot, son­dern wird wie alle Tot­ge­sag­te län­ger leben (sic der Blog verit­a­comm.) und er betet täg­lich für uns alle und beson­ders für die Bekeh­rung sei­ner Geg­ner.
    Und vice­ver­sa betet Prof. de Mattei (und ich gleich mit) für P. Volpi und sei­ne bal­di­ge Gene­sung.

    In der Sache hat Prof.Mattei voll­kom­men recht.
    Eine vaso­va­ga­le Syn­ko­pe dau­ert nur eine gerin­ge Zeit; bei der hier vor­lie­gen­den lan­gen Zeit muß von etwas sehr Schwer­wie­gen­des aus­ge­gan­gen wer­den.
    Schlag­an­fäl­le wer­den in 6 Gra­de nach der NIHSS ein­ge­teilt; ana­tomo­pa­tho­lisch in Trom­bo­sen, Blu­tun­gen und Embo­lien, wobei gera­de Embo­lien nicht sel­ten durch sekun­dä­re Blu­tun­gen kom­pli­ziert wer­den, beson­ders unter gerin­nungs­hem­men­den Medi­ka­men­ten.
    Die Reva­li­die­rung ist, beson­ders bei schwe­ren Schlag­an­fäl­len, sehr lang­wie­rig und müh­se­lig.
    Wenn jetzt, 3 Wochen nach dem Ictus, noch immer tota­le Geheim­nis­krä­me­rei getrie­ben wird, ist die Situa­ti­on mit Sicher­heit nicht gut.
    Dar­über­hin­aus sind auch die unge­fäh­re Schlag­an­fall­ge­fähr­dungs­scores v. P. Volpi nicht gut: es besteht eine hohe Rezi­div­ge­fahr.
    Das ist kein Zin­no­ber; es ist ein­fach Neu­ro­lo­gie und Hämo­sta­seo­lo­gie.
    Trans­pa­renz: das fehlt in die­ser Cau­sa ganz.

    • Ja, Trans­pa­renz — das fehlt über­haupt ganz oft „ganz“…
      Umd Impres­sa — mei, wie oft feh­len die, v.a. bei den ganz schwar­zen Tra­di-Blogs… oder sie sind erfun­den irgend­wo auf den Salo­mo­nen…
      Hach.

      Sei­en Sie mir nicht böse: ich habe mich inzwi­schen dran gewöhnt, dass man unter Katho­li­ken nach dem Prin­zip „Willst Du nicht mein Bru­der sein, dann hau ich Dir den Schä­del ein“ ope­riert.

      Allei­ne schon der unmög­li­che Umgangs­stil, v.a. unter Tra­dis, der immer gleich per­sön­lich und respekt­los wird, der kei­ne Kri­tik aus­hält und keu­len­schwin­gend auf jedes noch so unkla­re Gerücht ein­steigt, wenn es nur ins Welt­bild passt — das ist nicht anders als in der „Lügen­pres­se“!

      Ich war da mal gut­gläu­bi­ger, bin aber von den Tra­dis eines Bes­se­ren belehrt wor­den über den Zustand ihrer Fröm­mig­keit. Noch nir­gends habe ich soviel unver­hoh­le­ne Ver­leum­dung, einen so leicht­fer­ti­gen Gebrauch von per­sön­li­cher Nie­der­ma­che anstel­le von Argu­men­ten und so viel per­sön­li­che Selbst­ge­rech­tig­keit und Bigot­te­rie erlebt! Ich ver­ste­he inzwi­schen, war­um mei­ne Groß­el­tern mit der Kir­che schon vor dem Kon­zil nichts mehr zu tun haben woll­ten unt er die­sen Umstän­den. genau die­ser unmög­li­che und wahr­haft anti­christ­li­che Umgangs­stil wur­de mir näm­lich genannt von ihnen samt einer Nei­gung zur per­ma­nen­ten Lüge, nur um alles mög­li­che zu ver­tu­schen — selbst­re­dend nuuuur im gehor­sam gegen Obe­re!

      Die Pro­gres­si­ven tra­fen doch einen per­fekt orga­ni­sier­ten Ver­tu­schung- und Geheim­hal­tungs­ap­pa­rat an — es galt nur noch, ihn neu zu beset­zen!

      Glau­ben Sie mir — ich wünsch­te, das wäre anders!
      Sie sind viel­leicht gezeich­net von ent­spre­chen­den nach­kon­zi­lia­ren Eska­la­tio­nen in Ihrer Hei­mat­diö­ze­se und Natio­nal­kir­che — aber oft den­ke ich, dass die „pro­gres­si­ve“ Sei­te sich genau­so wider­lich auf­führt ist nur ein zeit­ver­setz­ter Spie­gel des­sen, was ihre schärf­sten Geg­ner schon vor ihnen taten.

      Und ich blei­be dabei: die­se FI-Geschich­te ist ins­ge­samt undurch­sich­tig! INSGESAMT! Trotz die­ser Gerichts­ver­hand­lung.
      Wir haben nicht die Ein­blicke, um hier eine Opti­on zu ergrei­fen.
      Ich mache das nie mehr!
      Schnell hat man sich da durch ein vor­schnel­les Urteil für die ver­meint­lich Guten die Fin­ger ver­brannt!

      Denn eines muss einem in jedem Fall zu den­ken geben:
      Wie­so äußern sich die FI nicht offen?
      Und nun kom­me mir nie­mand mit dem idio­ti­schen Gehor­sams­ge­fa­sel!
      Wenn der „Gehor­sam“ letzt­end­lich zur Selbst­zer­stö­rung oder aber der Ver­tu­schung aller mög­li­chen Untie­fen führt — nee dan­ke!
      Mit über­zeu­gend katho­lisch hat das nichts zu tun.
      Inso­fern braucht sich kein Tra­di über die Geheim­bün­de auf­re­gen — offen­bar frönt er doch selbst einem sol­chen Modell!

  4. Zum Kom­men­tar von „zeit­schnur“, 19.5.15, 18.48 Uhr
    Lie­be zeit­schnur, es war rich­tig, dass Sie mich dar­auf hin­ge­wie­sen haben, nicht zu Gericht zu sit­zen.
    Wie Sie auch rich­tig sagen ist dies, dass wir in die­ser Sache nicht über alles infor­miert sind.
    Aber dies trifft ja auch auf so vie­le ande­re Din­ge zu ‑ob poli­tisch, ob gesell­schaft­lich- und die wir je indi­vi­du­ell ein­zu­ord­nen ver­su­chen und unse­re dabei gewon­ne­ne Ansicht dar­über mit­tei­len, ob pri­vat oder in einem Forum.
    Solan­ge wir nicht ver­dam­men und üble Nach­re­de prak­ti­zie­ren , kann ich nichts Schlim­mes dar­an fin­den.

    Lie­be zeit­schnur, mir ist schon des öfte­ren auf­ge­fal­len, dass Sie „Tra­dis“ recht häu­fig tadeln.
    Es mag Selbst­ge­rech­te unter ihnen geben, aber gibt es sie nicht auch in jeder ande­ren Grup­pie­rung?
    Ich stu­fe mich als „gemä­ßig­te Tra­di“ ein und ich hof­fe sehr, dass ich nicht selbst­ge­recht und über­heb­lich bin.
    Könn­ten bei­de Untu­gen­den nicht auch oder eher mit dem per­sön­li­chen Cha­rak­ter eines jeden zu tun haben und weni­ger mit des­sen reli­giö­sem Stand­ort?
    Als ehe­ma­li­ge PGR war ich ‑zusam­men mit vie­len ande­ren- Emp­fän­ge­rin von Rund­mails eines mitt­ler­wei­le pen­sio­nier­ten Prie­sters.
    Er gehört dem pro­gres­si­ven „Lager“ an, ist Frau­en­prie­ster­tum-Befür­wor­ter. Fast jede sei­ner Mails ent­hiel­ten Nadel­sti­che gegen die katho­li­sche Kir­che, gegen Papst Bene­dikt, übri­gens auch sei­ne Sonn­tags­pre­dig­ten.
    Er ver­sand­te Kar­ri­ka­tu­ren und Fotos, die ich häu­fig genug als zumin­dest frag­wür­dig, manch­mal auch als belei­di­gend emp­fand.
    Irgend­wann sand­te ich ihm eine Mail und begrün­de­te dar­in sehr sach­lich mei­ne Kri­tik.
    Der Prie­ster ant­wor­te­te und ver­si­cher­te, dass ich die ein­zi­ge sei, die sich je beschwert habe.
    Ein recht pro­mi­nen­ter Mann unse­rer Gemein­de ‑libe­ral ein­ge­stellt und defi­ni­tiv kein Tra­di- sag­te mir aber auch ein­mal, dass ihn die Inhal­te der Mails eben­falls recht oft stö­ren wür­den.
    Was will ich damit sagen?
    Pfar­rer N.N. war kein „böser“ Tra­di, er war libe­ral, manch­mal schmerz­haft pro­gres­siv. In sei­ner Ant­wort­mail schrieb er u.a., er sei ein Zyni­ker.
    Ich war zutiefst bestürzt.
    Prie­ster und Zyni­ker — das passt nicht zusam­men, es ist für mich ein Wider­spruch.
    Es gibt also sol­che und sol­che, in jedem Lager.
    Wenn also Tra­dis auf­grund ihrer Glau­bens­ver­or­tung der Annah­me sein soll­ten, sie wären die bes­se­ren Men­schen, so trifft dies sicher auch auf vie­le ‑nicht alle- Moder­ni­sten zu.
    Lan­ger Rede kur­zer Sinn: Ich glau­be wirk­lich, dass For­men von Über­heb­lich­keit, Hoch­mut und Selbst­ge­rech­tig­keit u.a. auch eine Fra­ge des Cha­rak­ters sind und nicht ein­zig den Tra­di­tio­na­li­sten zuzu­wei­sen.

    • Lie­be Mari­en­zweig,

      natür­lich gibt es sol­che „Zyni­ker“ in jedem Lager. Ich könn­te Ihnen da Erfah­run­gen mit amts­kirch­li­chen Pha­ri­sä­ern „lin­ker“ Cou­leur erzäh­len aus mei­nem aben­teu­er­li­chen Leben… das ging so weit, dass ein Prie­ster offen­bar gar nicht inter­es­siert dar­an war, dass eine wie ich zurück­kehrt in die Kir­che und ich eher das Gefühl hat­te, abge­hal­ten als ein­ge­la­den zu wer­den — mit tau­send Nadel­sti­chen gegen Johan­nes Paul II etc.

      Als ich aber dann die­se Hür­de pas­siert und ein paar Jähr­chen Amts­kir­che hin­ter mir hat­te und unglück­lich all die Zustän­de dort war, muss ich aber den­noch sagen, dass man noch irgend­wie „nor­mal“ und distan­ziert mit­ein­an­der umging. Halt ober­fläch­lich, aber nicht so wür­de­los.

      Der abso­lu­te Kul­tur­schock war für mich dann das Tra­di­la­ger — locker wird man dort dämo­ni­siert, wenn man nicht Gewehr bei Fuß steht, ich kann Ihnen nicht sagen, was ich für unver­schäm­te Emails bekam und bekom­me. Hier auf Katho­li­sches tob­te sich letz­tes Jahr die­se unge­zo­ge­ne Frak­ti­on ja eben­falls aus. Man kann mit die­sen Leu­ten über­haupt nicht reden. Die wis­sen nicht nur nicht, was Fein­des­lie­be ist, son­dern sie haben offen­bar nicht gelernt, wie man zivi­li­siert mit­ein­an­der dis­ku­tiert, wenn man nicht über­ein­stimmt.
      Und in aller Regel sitzt das tie­fer bei die­sen Leu­ten, die nicht gera­de sel­ten sind: vie­le pfle­gen rechts­ra­di­ka­les oder faschi­sti­sche Gedan­ken­gut und mer­ken nicht mal, dass das nicht zur Leh­re der Kir­che gehört. Und wehe, man macht dar­auf auf­merk­sam — die Auf­for­de­rung, sich exor­zie­ren zu las­sen ist Ihnen dann sicher. So ein­fach ist das Welt­bild die­ser Leu­te — und so gefähr­lich. Wenn die­se Meu­te könn­te, wür­de sie Schei­ter­hau­fen auf­stel­len, Frau­en das Stu­die­ren ver­bie­ten und Juden ins Ghet­to ver­ban­nen.
      Den lie­ben lan­gen Tag sit­zen sie zu Gericht über ande­re, geben hämi­sche Sprü­che von sich und klop­fen sich selbst für ihren rech­ten Glau­ben auf die Schul­ter. Ich habe ein gan­zes Dos­sier unver­schäm­ter Zuschrif­ten… Pro­to­typ sol­cher Irr­gei­ster ist Bischof Wil­liam­son. Was nützt es, groß gegen Abtrei­bung auf­zu­trump­fen, wenn man zugleich einen Völ­ker­mord leug­net?!

      Es ist die katho­li­sche Tra­gik, dass die Reste an Über­lie­fe­rung aus­ge­rech­net von sol­chen Hor­ror­ge­stal­ten auf­ge­grif­fen und an sich geris­sen wor­den sind … und total ver­frem­det wur­den.
      Denn eines weiß ich sicher: mit dem, was auch noch mir aus älte­rer Zeit über­lie­fert wur­de in der Fami­lie, hat die­se Sor­te Tra­di­ti­on abso­lut nichts zu tun!

      Sie haben recht: nicht alle sind so. Das habe ich auch nicht gesagt. Den­noch ist der Man­gel an den ele­men­tar­sten Benimm­re­geln im Tra­di­la­ger extrem ver­brei­tet. Ich erhal­te sel­ten auch von auf­ge­hetz­ten Lin­ken oder Athe­isten sol­che Zuschrif­ten. In aller Regel aber sind es Tra­dis.
      Wor­an das liegt?
      Dar­an, dass sie im Wahn leben, sie hiel­ten als ein­zi­ge das „Wah­re“ auf­recht.
      Das macht ver­mes­sen und ver­blen­det die Her­zen — aber es fehlt ein­fach auch an (Herzens-)Bildung und Ver­stand in vie­len Fäl­len.
      Es ist zum Mäu­se­mel­ken.

      • Dan­ke für Ihre Erklä­run­gen, @zeitschnur!

        Im ver­gan­ge­nen Jahr habe ich mich wohl unbe­dacht­er­wei­se auf einen Athe­isten-Blog gewagt und mich als Chri­stin, sogar als Katho­li­kin bekannt.
        Lie­be zeit­schnur, Sie kön­nen sich kaum vor­stel­len, wie mich die Kom­men­ta­to­ren in jenen Tagen vor sich her­ge­trie­ben haben.
        Ich fühl­te mich mehr und mehr wie ein gejag­tes Wild.
        Sie hät­ten sich ver­mut­lich bes­ser geschla­gen, weil ich inzwi­schen mit­be­kom­men habe, dass Sie über ein gro­ßes theo­lo­gi­sches Wis­sen ver­fü­gen.
        Ich hat­te mich nur mit mei­nem Her­zen und mei­nem tie­fen Glau­ben ein­ge­setzt und dies immer sach­lich.
        Nur ein ein­zi­ger der Dis­ku­tan­ten wuss­te sich zu beneh­men und hat mir Respekt ent­ge­gen­ge­bracht, trotz sei­ner gegen­tei­li­gen Posi­ti­on.
        Am Schluss konn­te ich nicht mehr, habe regel­recht gezit­tert und bin des­halb aus­ge­stie­gen.
        Ich habe mich höf­lich und freund­lich ver­ab­schie­det und dabei nicht ver­schwie­gen, dass mich die ver­ächt­li­che Art ihres Umgangs mit mir getrof­fen hat.
        Wahr­schein­lich war dies naiv, aber egal. Ich muss­te es ein­fach sagen.
        Sehen Sie, was Ihnen wider­fah­ren ist, ist umge­kehrt mir wider­fah­ren, nur von ande­rer Sei­te.
        Ich lese und schrei­be auch gele­gent­lich in welt­li­chen Zei­tun­gen. Lesen Sie bit­te ein­mal die Bei­trä­ge der dor­ti­gen Kom­men­ta­to­ren, wenn es um die Kir­che geht.
        Es ist teil­wei­se schockie­rend!
        Des­halb noch ein­mal mei­ne Ansicht: Es ist auch eine Fra­ge des Cha­rak­ters, wie man mit­ein­an­der umgeht.
        Denn ich weiß, dass auch unter den­je­ni­gen, die der Kir­che ableh­nend gegen­über­ste­hen und Athe­isten gute Men­schen sind, die eben­so nach dem Guten stre­ben wie wir.
        Ich wür­de mir so sehr wün­schen, lie­be zeit­schnur, dass Sie „Tra­dis“ in ihrer Gesamt­heit etwas gnä­di­ger beur­tei­len könn­ten, trotz oder gera­de wegen Ihrer nega­ti­ven Erfah­run­gen.
        Ich bin ja auch eine, wenn auch eine gemä­ßig­te.
        Got­tes Segen für Sie!

      • Gra­ti­as ago tibi Mari­en­zweig!

        Kann ich gut ver­ste­hen, was Sie berich­ten. Auch das habe ich schon erfah­ren.

        Nur eines bit­te ich doch zu beden­ken: Von Glau­bens­brü­dern soll­te man das nicht erwar­ten — dass die andern all­er­gisch reagie­ren und zor­nig kann man ja nach­voll­zie­hen. Ich bin sogar mal aus einer Künst­ler­grup­pe des­we­gen aus­ge­tre­ten. Also — ich weiß, was Sie da mei­nen, sehr gut und auch exi­sten­ti­ell. Denn man ist frei­schaf­fend ange­wie­sen auf sol­che Grup­pen.

        Ich den­ke inzwi­schen, ein ech­ter Katho­lik kann kein Tra­di­tio­na­list sein oder sonst irgend­ein „-ist“. Es gibt kei­ne „Lager“. Sag­te nicht Pau­lus, es sei furcht­bar, dass die einen Apol­los und die näch­sten einem ande­ren fol­gen, als hät­ten wir kei­nen Herrn!?
        Lef­eb­vri­sten, Anti­mo­der­ni­sten, Tra­di­tio­na­li­sten — all das ist völ­lig vor­bei an dem, was wir sein sol­len.

        Ich fra­ge mich; Wie soll ich Jesus nach­fol­gen, wenn ich erst mal mit mei­nem „Lager“ abklä­ren müss­te, ob es der Füh­rung zustimmt, die Jesus vor­hat mit mir?
        Ein Recht hät­te an mir nur ein recht­gläu­bi­ger Papst, ein Hei­mat­bi­schof und ein geist­li­cher Beglei­ter — aber die lei­te­ten sich frü­her mal aus der Hier­ar­chie her — nicht aus einem Lager. Und man hät­te, falls jene sich miss­bräuch­lich ver­hiel­ten, inen­rhalb der Hier­ar­chie auch weh­ren kön­nen — was aber auch damals schon oft nicht gelang, weil auch damals schon das welt­li­che Geschäft für vie­le wich­ti­ger war als das geist­li­che.
        Aber immer­hin gab es real noch die­se recht­gläu­bi­ge Hier­ar­chie bis hin­auf zum Papst!

        Wenn ich Sie schät­ze, Mari­en­zweig, dann dafür, dass ich bis­her nie­mals dar­über nach­den­ken muss­te, wel­chem Lager Sie wohl ange­hö­ren, son­dern dass Sie ein ernst­haf­ter Mensch sind, der sich sei­ne eige­nen Gedan­ken nicht spa­ren will und daher Din­ge auch aus­rei­fen lässt, ohne sich von einem Lager abhän­gig zu machen, der den Weg gehen will, der für Mari­en­zweig vor­ge­se­hen ist und kei­nen ande­ren — und so soll­te es doch sein!

  5. zeit­schnur, am 21.Mai 2015, 19.11 Uhr

    Ich dan­ke Ihnen, lie­be zeit­schnur, für Ihre guten Wor­te!
    Mei­ne Selbst­ein­schät­zung als Tra­di möch­te ich nicht fei­ge zurück­neh­men, doch ich möch­te sie ger­ne in dem Sin­ne ver­stan­den wis­sen, dass ich zutiefst glau­be, was ich als Kind ein­mal auf­ge­nom­men habe und mir ins Herz gesenkt wur­de. Dass ich glau­be, was in Bibel und Kate­chis­mus steht, dass ich ganz fest an Jesus Chri­stus glau­be und buch­stäb­lich an Ihm hän­ge.
    Dass ich die­ses Glau­bens­gut noch vor Jah­ren nicht genü­gend zu schät­zen wuss­te und es bei­na­he ver­lo­ren hät­te, das ist lei­der so.
    Gott sei wirk­lich von Her­zen gedankt, dass ich noch recht­zei­tig die „Kur­ve gekriegt“ habe.
    Aus der Erin­ne­rung her­aus möch­te ich Augu­sti­nus zitie­ren:
    „Die Welt ver­än­dert sich, der Glau­be bleibt!“
    Das ist es, was ich mit Tra­di sein ver­bin­de und mei­ne.
    Nun geht wie­der ein Tag, eine Zeit­span­ne, zu Ende.
    Wie­der ein Tag näher zu Gott!
    Kein beäng­sti­gen­der, son­dern ein stär­ken­der Gedan­ke!
    In die­sem Sin­ne: Eine gute Zeit für Sie, für mich und für uns alle!

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