Katholische Frauenbewegung Österreichs im Netzwerk von Abtreibungslobby und Gender-Ideologie

Katholische Frauenbewegung Österreich (kfbö) aktiv beteiligt an "Mutternacht"
Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Öster­reich (kfbö) aktiv betei­ligt an „Mut­ter­nacht“

(Wien) Die Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Öster­reichs (kfbö) macht gemein­sa­me Sache mit Abtrei­bungs­lob­by­isten und Gen­der-Ideo­lo­gen. Die öster­rei­chi­sche Platt­form „Mut­ter­nacht“ for­dert in per­ver­ser Ver­knüp­fung mit dem Mut­ter­tag „siche­re“ Abtrei­bung für alle Frau­en welt­weit. Die 2011 gebil­de­te Platt­form, mit dem – ange­sichts töd­li­cher Ziel­set­zun­gen – sin­ni­gen Namen „Mut­ter­nacht“, weiß von „290.000 Frau­en“ zu berich­ten, die „jedes Jahr an Kom­pli­ka­tio­nen durch Schwan­ger­schaft und Geburt“ ster­ben wür­den. Auf der Inter­net­sei­te der Katho­li­schen Frau­en­be­we­gung ist zu „Mut­ter­nacht“ sogar von 350.000 Frau­en die Rede. Offen­sicht­lich han­delt es sich dabei um gewag­te Schät­zun­gen. Jeden­falls sei des­halb die „Selbst­be­stim­mung von Frau­en“ zu för­dern, selbst über ihren Kör­per bestim­men zu können.

kfbö als Teil des Abtreibungsnetzwerks

Die mei­sten die­ser Todes­fäl­le wären, laut „Mut­ter­nacht“, durch „bes­se­re Gesund­heits­ver­sor­gung, Bil­dung – damit ein­her­ge­hend spä­te­re Schwan­ger­schaf­ten – und den Zugang zu Ver­hü­tungs­mit­teln ver­meid­bar“. Denn schuld am Tod von Frau­en sei­en unter ande­rem „unsach­ge­mä­ße Schwangerschaftsabbrüche“.

Das Reiz­wort Abtrei­bung wird von der Platt­form weit­ge­hend gemie­den. Bevor­zugt wird das Wort „Schwan­ger­schafts­ab­bruch“. Noch häu­fi­ger ver­wen­det wird die Chif­fre „repro­duk­ti­ve Gesund­heit“, die Abtrei­bung, künst­li­che Befruch­tung in allen Vari­an­ten und Ver­hü­tung meint, ohne es zu sagen. Ein ver­schlei­ern­der Begriff, der von der Katho­li­schen Frau­en­be­we­gung völ­lig unkri­tisch über­nom­men wird.

„Mut­ter­nacht“ for­dert für alle Frau­en, welt­weit, „Zugang zu einem siche­ren Schwan­ger­schafts­ab­bruch“, oder wie der ORF die For­de­run­gen von „Mut­ter­nacht“ wie­der­gibt: „lega­le, medi­zi­nisch betreu­te Mög­lich­kei­ten zu Abtrei­bun­gen“. Denn: „Frau­en müs­sen die Mög­lich­keit haben, selbst über die Anzahl und den Zeit­punkt ihrer Nach­kom­men zu ent­schei­den und dür­fen dabei nicht in die Ille­ga­li­tät getrie­ben wer­den. Gesund­heits­be­treu­ung bei Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen ist zu gewähr­lei­sten“, wie­der­holt „Mut­ter­nacht“ eine Stan­dard­pro­pa­gan­da der Abtrei­bungs­lob­by. Das Kind wird nie erwähnt. Es exi­stiert ein­fach nicht. Sein Schick­sal ist gna­den­los der siche­re Tod.

"Mutternacht" 2015: Muttertag mißbrauchen, um weltweite Legalisierung der Abtreibung zu fordern
„Mut­ter­nacht“ 2015: Mut­ter­tag miß­brau­chen, um welt­wei­te Lega­li­sie­rung der Abtrei­bung zu fordern

Erschüt­ternd ist, daß sich die Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Öster­reichs in das Netz­werk der Abtrei­bungs­lob­by und der Gen­der-Ideo­lo­gen ein­reiht und mit den men­schen­ver­ach­ten­den Ziel­set­zun­gen soli­da­ri­siert und offen­sicht­lich identifiziert.

Für die Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Öster­reichs gilt die För­de­rung der „repro­duk­ti­ven Gesund­heit“ als ein „wesent­li­cher Bei­trag zu mehr Gerech­tig­keit und einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung“, wie deren Gene­ral­se­kre­tä­rin Anja Appel beton­te. Bei 18 Pro­zent aller Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beits-Pro­jek­te, die von der kfbö vor allem durch ihre „Akti­on Fami­li­en­fast­tag“ unter­stützt wer­den, gehe es um Gesund­heits­the­men. Das „Ziel“ sei es, so Appel, eine „ganz­heit­li­che Ermäch­ti­gung“ der Frau­en zu errei­chen, die auch die Fähig­keit mit ein­schlie­ße, „für sich selbst und den eige­nen Kör­per Sor­ge zu tragen“.

Die Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Öster­reichs begrün­det ihre Abkehr vom christ­li­chen Men­schen­bild damit, daß man „nicht nur mit kirch­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen koope­rie­re“, son­dern sich zum Grund­satz: „Wir sind mit den Frau­en“ beken­ne. Mit ande­ren Wor­ten: die links­li­be­ra­le Abtrei­bungs-Men­ta­li­tät hat im Zwei­fels­fall Vor­rang vor der christ­li­chen Leh­re. Die kfbö bedient sich dazu einer Wort­wahl, die eigent­lich für poli­ti­sche Ideo­lo­gen typisch ist.

Lesbe als Wortführerin der Anti-Kind-Politik

Zur „Mut­ter­nacht“ 2015 erklär­te die Spre­che­rin Petra Bayr: „Zugang zu effek­ti­ven Ver­hü­tungs­mit­teln ist das Um und Auf für Frau­en, um selbst­be­stimmt zu ent­schei­den, wann und wie vie­le Kin­der sie bekom­men möch­ten. Welt­weit kön­nen 225 Mil­lio­nen Frau­en nicht ver­hü­ten, obwohl sie das ger­ne wür­den.“ Woher die SPÖ-Bereichs­spre­che­rin für glo­ba­le Ent­wick­lung die­se Zah­len hat, bleibt ihr Geheim­nis. Die „Mut­ter­nacht“ will, so Spre­che­rin Petra Bayr, „vor dem Mut­ter­tag auf die Schat­ten­sei­ten von Schwan­ger­schaft und Geburt auf­merk­sam“ machen. Womit sich die Fra­ge auf­drängt, war­um aus­ge­rech­net eine Les­be sich seit Jah­ren mas­siv für eine Anti-Kind-Poli­tik einsetzt.

„Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist“, hielt bereits Goe­the fest. Ein Blick ins Impres­sum von „Mut­ter­nacht“ legt offen, mit wem die kfbö umgeht. Medi­en­in­ha­be­rin der Platt­form ist die SPÖ-Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te Petra Bayr und die Sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Par­la­ments­frak­ti­on. Petra Bayr gehört zu den aktiv­sten Abtrei­bungs­lob­by­istin­nen Öster­reichs und bestä­tigt anhand ihrer Per­son die star­ke Kor­re­la­ti­on zwi­schen Homo-Lob­by­isten und Abtreibungsbefürwortern.

Petra Bayr, Abtreibungs- und Homolobbyistin

Petra Bayr, Initiatorin und Sprecherin von "Mutternacht"  lesbische Netzwerkerin der Abtreibungs- und Homolobby
Petra Bayr, Initia­to­rin und Spre­che­rin von „Mut­ter­nacht“ les­bi­sche Netz­wer­ke­rin der Abtrei­bungs- und Homolobby

Petra Bayr hat eine lupen­rei­ne rote Par­tei­kar­rie­re hin­ter sich, die sie im Alter von 14 Jah­ren begann. 1996 wur­de sie von der SPÖ in den Wie­ner Land­tag ent­sandt und sitzt seit 2002 für die Par­tei im Natio­nal­rat. Seit 2003 ist sie im Par­la­ment Vor­sit­zen­de des Ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Unter­aus­schus­ses, wo sie sich für die Lega­li­sie­rung der Abtrei­bung und die Durch­set­zung der Homo- und Gen­der-Ideo­lo­gie in den Ent­wick­lungs­län­dern stark macht. 2007 wur­de Petra Bayr als bra­ve rote Par­tei­sol­datIn bereits im Alter von erst 39 Jah­ren mit dem Gro­ßen Gol­de­nen Ehren­zei­chen für Ver­dien­ste um die Repu­blik Öster­reich ausgezeichnet.

Seit 2009 gehört sie zum Vor­stand des Euro­pean Par­lia­men­ta­ry Forum on Popu­la­ti­on and Deve­lo­p­ment (EPF), einem Netz­werk von Abge­ord­ne­ten der EU-Mit­glieds­staa­ten zur „För­de­rung der repro­duk­ti­ven Gesund­heit und der Fami­li­en­pla­nung in der inter­na­tio­na­len Ent­wick­lungs­agen­da“, mit ande­ren Wor­ten unter ande­rem zur welt­wei­ten Abtrei­bungs­för­de­rung. Der­zeit beklei­det Bayr das Amt der EPF-Vizepräsidentin.

Seit 2012 ist Bayr Kura­to­ri­ums­mit­glied des Komi­tees Lamb­da-Öster­reich für homo- und bise­xu­el­le sowie tran­s­i­den­te Frau­en und Män­ner. Ent­spre­chend gehört Bayr auch der SPÖ-Orga­ni­sa­ti­on SoHo Sozi­al­de­mo­kra­ti­scher LGBTI an. Seit 2015 sitzt sie zudem im Vor­stand der Par­lia­men­ta­ri­ans for Glo­bal Action (PGA) und ist „Co-Obfrau“ des Equa­li­ty and Popu­la­ti­on Pro­gram­me. Von den PGA wur­de die homo­phi­le Glo­bal Par­lia­men­ta­ry Cam­pai­gn Against Discri­mi­na­ti­on based on Sexu­al Ori­en­ta­ti­on and Gen­der Iden­ti­ty initiiert.

2012 erklär­te Bayr, daß „lega­le, siche­re, kosten­gün­sti­ge“ Abtrei­bun­gen nicht nur „ein Frau­en­recht“ sei­en, son­dern „ein Muß“ sind (Der Stan­dard). Gegen Lebens­schüt­zer for­dert sie „ein­heit­li­che Schutz­zo­nen-Regeln“, die vor Abtrei­bungs­kli­ni­ken errich­tet wer­den soll­ten. Das staat­li­che Gewalt­mo­no­pol soll­te, laut Bay­er, gegen Lebens­schüt­zer ein­ge­setzt wer­den, um das Tötungs­ge­schäft der Abtrei­bungs­kli­ni­ken nicht zu stören.

Hinter der Idee „Mutternacht“ steht internationale Abtreibungslobby IPPF

"Mutternacht": tödliche Milleniumsziele 5
„Mut­ter­nacht“: töd­li­che Mil­le­ni­ums­zie­le 5

So erstaunt es nicht, daß die Idee zur Platt­form von Petra Bayr zusam­men mit der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Fami­li­en­pla­nung (ÖGF) „nach Öster­reich geholt“ wur­de. Nach­zu­le­sen auf der Inter­net­sei­te von „Mut­ter­nacht“. Die ÖGF ist der öster­rei­chi­sche Able­ger der Inter­na­tio­nal Plan­ned Paren­t­hood Fede­ra­ti­on, des welt­größ­ten Abtrei­bungs­lob­by­isten. Dort sind die füh­ren­den öster­rei­chi­schen Abtrei­ber ver­sam­melt. Rech­nungs­prü­fer der Gesell­schaft ist Chri­sti­an Fia­la, der Betrei­ber der größ­ten Abtrei­bungs­kli­nik Österreichs.

Für den Inhalt der Inter­net­sei­te von „Mut­ter­schutz“ zeich­net die Evan­ge­li­sche Frau­en­ar­beit in Öster­reich ver­ant­wort­lich. „Aktiv betei­ligt“ an der Platt­form sind unter ande­rem fol­gen­de Orga­ni­sa­tio­nen: die ehe­ma­li­ge Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Amnes­ty Inter­na­tio­nal — Netz­werk Frau­en­rech­te, die Abtrei­bung als „Men­schen­recht“ for­dert; die SPÖ-Frau­en; die SPÖ-Par­la­ments­frak­ti­on; wei­te­re SPÖ-Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen; Die Grü­nen; die libe­ra­le Par­tei Neos; die ÖGF; das Hilfs­werk Brot für die Welt der Evan­ge­li­schen Kir­che Öster­reichs; die Öster­rei­chi­sche Bun­des­ju­gend­ver­tre­tung (BJV) als „Inter­es­sen­ver­tre­tung der Kin­der und Jugend­li­chen in Öster­reich“; CARE Öster­reich; die Evan­ge­li­sche Frau­en­ar­beit in Öster­reich; die femi­ni­sti­sche Pro-Abtrei­bungs-Orga­ni­sa­ti­on frau­en­so­li­da­ri­tät; die lin­ke Ent­wick­lungs­hil­fe­or­ga­ni­sa­ti­on Süd­wind; das Natio­nal­ko­mi­tee Öster­reich von UN Women, einer Pro-Abtrei­bungs-Unter­or­ga­ni­sa­ti­on der UNO; die Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Öster­reichs (kfbö); WIDE, ein „ent­wick­lungs­po­li­ti­sches Netz­werk für Frau­en­rech­te und femi­ni­sti­sche Pro­jek­te“; das von der rot-grü­nen Wie­ner Stadt­re­gie­rung finan­zier­te Pro­jekt Wie­ner Pro­gramm für Frau­en­gesund­heit und die christ­li­che Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on World Visi­on Öster­reich.

Kurz­um ein Netz­werk lin­ker Par­tei­en und deren Vor­feld- und Kli­en­tel­or­ga­ni­sa­tio­nen in den Berei­chen Frau­en, Gesund­heit und Ent­wick­lungs­hil­fe sowie als Fei­gen­blatt eini­ge ver­wirr­te christ­li­che Organisationen.

Katholische Frauenbewegung: Subventionen und ideologische Übereinstimmung

Es ist in Rech­nung zu stel­len, daß die christ­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen nicht vom Topf der staat­li­chen Sub­ven­tio­nen aus­ge­schlos­sen wer­den wol­len und daher das Lied des „Her­ren“ sin­gen. Eine Ent­schul­di­gung kann das nicht sein für die Tat­sa­che, daß die Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung einem Abtrei­bungs­netz­werk ange­hört. Die „akti­ve Betei­li­gung“ an „Mut­ter­nacht“ ist viel­mehr die logi­sche Fol­ge einer Selbstent­christ­li­chung, die in der kfbö seit Jah­ren statt­fin­det. Auf der Inter­net­sei­te der Katho­li­schen Frau­en­be­we­gung kann man zwar viel lesen, aber kaum Christ­li­ches und noch weni­ger genu­in Katholisches.

Tat­säch­lich geht es letzt­lich bei „Mut­ter­nacht“ auch ums „lie­be“ Geld. So wer­den mehr Gel­der für die „Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit“ gefor­dert, sprich Geld für die Kli­en­tel­or­ga­ni­sa­tio­nen der Links­par­tei­en. Geld, das auch für die Ver­brei­tung von Abtrei­bung, Homo­se­xua­li­tät und Gen­der-Ideo­lo­gie in den Ent­wick­lungs­län­dern ein­ge­setzt wird.

70 Jahre nach Kriegsende verlangt Mutternacht ein „Recht“ auf Massenmord

Auf der Sei­te der unge­bo­re­nen Kin­dern ste­hen Öster­reichs „katho­li­sche“ Frau­en und die Platt­form „Mut­ter­nacht“ jeden­falls nicht, denn die will man gna­den­los der Tötung aus­lie­fern. Auch in Öster­reich ist Abtrei­bung seit 40 Jah­ren der größ­te Mas­sen­mord in der Geschich­te des Lan­des. Eine Dimen­si­on des Ver­bre­chens, das „Mut­ter­nacht“ auch ange­sichts von 70 Jah­re Kriegs­en­de unge­rührt läßt.

Zeit­gleich mit dem Geden­ken an das Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges for­dert „Mut­ter­nacht“ und damit auch die Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung kfbö die mil­lio­nen­fa­che Ermor­dung von Kin­dern. Eine Kalt­schnäu­zig­keit von erschrecken­dem Aus­maß, denn der Mas­sen­mord an unge­bo­re­nen Kin­dern tobt auch in Öster­reichs Städten.

Letzt­lich ent­puppt sich der Name Mut­ter­nacht ange­sichts der Ziel­set­zun­gen der Platt­form als tref­fen­des, aber düste­res Wort­spiel zum Mut­ter­tag. Die Ziel­set­zun­gen bedeu­ten durch den Tod der Kin­der und die Ver­nich­tung der Mut­ter­schaft tief­ste Fin­ster­nis für die unge­bo­re­nen Kin­der und die Frauen.

Text: Mar­tha Weinzl
Bild: Mutternacht/kfb/petrabayr (Screen­shots)

13 Kommentare

  1. Mit „Mut­ter­nacht“ hät­te ich nor­ma­ler­wei­se die Vor­stel­lung ver­bun­den, dass die Mut­ter in der Nacht am Bett ihres kran­ken, kei­nen Schlaf fin­den­den Kin­des sitzt, um es zu trö­sten und ihm das Gefühl des Ver­las­sen­seins zu nehmen.

    Die Angst vor der Dun­kel­heit der Nacht dem Kind neh­men — nicht es in die Nacht stürzen!

  2. Daß eine „katho­li­sche“ Orga­ni­sa­ti­on mehr oder weni­ger offen den Mord an unge­bo­re­nem Leben gut­heißt, künst­li­che Ver­hü­tung pro­pa­giert usw., ist nur ein Sym­ptom der gro­ßen Apost­asie. Es fängt damit an, die Selb­stof­fenba­rung Got­tes in der Hei­li­gen Schrift in Fra­ge zu stel­len. Die Anhän­ger von Urknall- und Evo­lu­ti­ons­theo­rie wer­den nicht mehr durch die päpst­li­che Auto­ri­tät gerügt. Das führt in die Leug­nung von Dog­men wie etwa der Gött­lich­keit Jesu, der Jung­frau­en­geburt und all­ge­mein in die Gering­schät­zung der Hei­li­gen Schrift als Samm­lung from­mer Geschich­ten, die ledig­lich Sym­bol­cha­rak­ter besä­ßen. Damit ist bereits der Weg geeb­net, gleich auch das wah­re Lehr­amt der Kir­che nicht mehr zu beach­ten. Da die katho­li­sche Kir­che kei­ne Gemein­schaft von Häre­ti­kern und Irr­leh­rern ist, sind die Ver­ant­wort­li­chen der KFBÖ bis zur öffent­lich erklär­ten Reue wegen ihrer Häre­si­en nicht als recht­gläu­bi­ge Katho­li­ken zu betrachten.

  3. Die auf dem Papier „Katho­li­sche“ Frau­en­be­we­gung“ — aber in Wirk­lich­keit wie aus dem Arti­kel ersicht­lich „huma­ne“ See­len­ver­schmut­ze­rin — beeilt sich in „poli­tisch kor­rek­tem“ Ver­rat ! Unter dem Lock­ruf „Mut­ter­nacht“ wer­den die Net­ze der „huma­nen“ Lüge aus­ge­wor­fen und dem Mas­sen­mord an unge­bo­re­nen beseel­ten Kin­dern wird „Anstän­dig­keit“ zugesprochen.
    Schon im Jah­re 1837 war in der Zeit­schrift „Der Katho­lik“ zu lesen, was heu­te im Kult des Todes „human zele­briert“ wird;
    -
    „Ihr sehet oder höret aber auch, 
    wel­che trau­ri­ge Fol­gen dar­aus entspringen, 
    daß näm­lich da, wo der 
    hei­li­ge Glau­be verl­äug­net, die Leh­ren, Gebo­te, Ermah­nun­gen, Ver­hei­ßun­gen und Dro­hun­gen der hei­li­gen Kir­che und ihrer Diener
    mit kecker Unver­schämt­heit nicht gehört 
    und befolgt werden, 
    die Lei­den­schaf­ten und Begier­den des von Natur aus ver­derb­ten Menschenherzens 
    mit toben­der Wuth hervorbrechen, 
    alle Schran­ken öffent­li­cher Zucht 
    und guter Sit­te darniederwerfen, 
    alle Lei­bes — und See­len­kräf­te lähmen,
    jede gesell­schaft­li­che Ord­nung in ihren Grund­pfei­lern erschüttern, 
    und Ruhe und Sicher­heit gefährden, 
    so daß Laster und Ver­bre­chen ohne Scheu 
    vor Gott und Men­schen began­gen werden, 
    „die unter Chri­sten nicht einmal 
    dem Namen nach bekannt seyn sollten.
    [.…]
    -

    „so daß Laster und Ver­bre­chen ohne Scheu vor Gott und Men­schen began­gen wer­den, die unter Chri­sten nicht ein­mal dem Namen nach bekannt seyn sollten.“

    Das ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ge Ver­bre­chen ( Kate­chis­mus) der Abtrei­bung wird heu­te unter den „Zeit­geist-Katho­li­ken“ längst als „gesell­schafts­kon­form“ angesehen.
    Die inne­ren Fein­de der Kir­che und somit Chri­sti sind mit­un­ter die gefährlichsten !

    • Genau genom­men han­delt es sich nicht um inne­re Fein­de, da sie als Häre­ti­ker und Irr­leh­rer den objek­ti­ven Selbst­aus­schluß aus der Kir­che voll­zo­gen haben. Es sind äuße­re Fein­de, die sich als Wöl­fe im Schafs­pelz eines angeb­li­chen Katho­li­zis­mus anschleichen.

  4. Der Papst macht es doch vor, wenn er die mäch­tig­sten Pro-Abtrei­ber und Bevöl­ke­rungs­kon­trol­leu­re der Welt im Vati­kan will­kom­men heißt, sie­he die­sen Kom­men­tar von The Rem­nant Video, wor­in der gemä­ßig­te Tra­di­tio­na­list Micha­el Matt zum katho­li­schen Wider­stand auf­ruft: http://youtu.be/_r_AW1R0pBY. Heu­te ist ein häß­li­cher Abgrund zwi­schen dem, was die Kir­che Jesu Chri­sti sein soll und was Rom ist. Ver­schwö­rung ist Rea­li­tät, kei­ne blo­ße Phan­ta­sie. Kein Wun­der, dass ein Raul Castro von einem sol­chen Papst („Jesus II.“) beein­druckt ist und es sich laut über­legt, in eine sol­che Kir­che ein­zu­tre­ten: http://www.marketwatch.com/story/impressed-by-pope-raul-castro-may-rejoin-church-2015–05-10–2015-05–10.

    • Bei den Män­nern, die als zeit­ge­schicht­li­che Päp­ste daher­kom­men, gibt es etli­che Aus­sa­gen und Hand­lun­gen, die im offe­nen Wider­spruch zum wah­ren Lehr­amt der Kir­che stehen.

    • @ Leo Laemm­lein — 11. Mai 2015 um 8:44
      Habe mir das beein­drucken­de Video von Micha­el Matt angesehen.
      Was kön­nen wir tun außer beten & opfern ?
      Die Ber­ge sind hoch und der Vati­kan ist weit weg…
      Peti­tio­nen etc. und auf die „Demo für Alle“ gehen (sie­he mein Link unten).

      • Jean­ne d’Arc
        Mei­ne erste Ant­wort unten (mit Tablet und Fehlern).
        Hier noch etwas: Nicht den Mut verlieren.
        Manch­mal weiß man vor Schmerz und Trau­er nicht aus noch ein, aber der Herr sagt uns, dass wir unser Haupt erhe­ben sol­len und uns freu­en, denn sein Kom­men ist nah.
        Für jene, die treu sind und aus­har­ren bis zum Ende, ist es ein gro­ßes Pri­vi­leg, in die­ser Zeit leben zu dürfen.
        Auf uns kommt die größ­te Fin­ster­nis der Men­scheits­ge­schich­te zu, und doch ist es eine glor­rei­che Zeit für die, die sich in der Prü­fung bewäh­ren. Der Tri­umph des Bösen ist kurz, und nie­mals total.
        Chri­stus Sie­ger, Chri­stus König, Chri­stus Herr in Ewigkeit!

      • @Leo Laemm­lein
        Ja — vie­len Dank ! Ich emp­fin­de es genau­so. Das Ver­trau­en in den Herrn ist das Wich­tig­ste. Die Ver­hei­ßung war ja: „…am Ende wird mein unbe­fleck­tes Herz tri­um­phie­ren !“ (Fati­ma) und im 1. Brief des Johan­nes heißt es: „…denn ER, der in euch ist, ist grö­ßer als jener, der in der Welt ist.“ (1 Joh 4,4).
        Was auch sehr gut tut ist, wenn man in Got­tes­dien­sten und Gebets­tref­fen mit Gleich­ge­sinn­ten sich aus­tau­schen kann und merkt, dass man nicht allei­ne ist.

  5. Jean­ne d’Arc
    Wachen, beten, am Bekennt­nis zu Jesus und an den Gebo­ten fest­hal­ten, vor allem dem Haupt­ge­bot, wis­sen für wen man sich ent­schie­den hat, sich bereit hal­ten zur Begeg­nung mit dem Herrn. Sie haben recht, mehr kann man nicht tun.

  6. Rei­ne Frau­en­be­we­gun­gen waren mir schon immer suspekt, erst recht wenn es um Geburt geht, soll­ten eigent­lich Fami­li­en, auf jeden Fall aber Ehe­paa­re gemein­sam arbei­ten, um glaub­wür­dig zu sein!

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