Kardinal Müller: Bedarf dieses Pontifikat „theologisch zu struktuieren“

Kardinal  Gerhard Müller
Kar­di­nal Ger­hard Müller

(Paris/Rom) Die Tages­zei­tung der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz La Croix ver­öf­fent­lich­te am ver­gan­ge­nen 29. März ein Inter­view mit Glau­bens­prä­fekt Ger­hard Kar­di­nal Mül­ler, das im Gegen­satz zu ande­ren, die der deut­sche Kar­di­nal der­zeit mit hoher Fre­quenz gibt, weni­ger inter­es­sant schien. Die Fra­gen der Jour­na­li­sten gin­gen vor­wie­gend in Rich­tung Welt­frie­den, Welt­ein­heit und Kol­le­gia­li­tät. Als Auf­ga­be von Papst Fran­zis­kus wur­de genannt, die Welt zu einen.

Gestern kam Andrea Tor­ni­el­li, der Hof­va­ti­ka­nist von Papst Fran­zis­kus noch ein­mal mit Kri­tik auf die­ses Inter­view zurück und lenk­te den Blick auf eine Aus­sa­ge des Kar­di­nal­prä­fek­ten. Kar­di­nal Mül­ler zeig­te einen Man­gel die­ses Pon­ti­fi­kats auf und beton­te eine zen­tra­le Auf­ga­be der Glaubenskongregation.

 

Häufige Äußerungen Kardinal Müllers, weil Pontifikat theologischen  Mangel aufweist?

Tor­ni­el­li schrieb auf Vati­can Insi­der: „Der deut­sche, von La Croix inter­view­te Pur­pur­trä­ger erklär­te: ‚Die Bestei­gung der Kathe­dra Petri durch einen Theo­lo­gen wie Bene­dikt XVI. ist wahr­schein­lich eine Aus­nah­me. Auch Johan­nes XXIII. war kein Berufs­theo­lo­ge. Papst Fran­zis­kus ist auch mehr pasto­ral und die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on hat eine Auf­ga­be ein Pon­ti­fi­kat theo­lo­gisch zu strukturieren.‘

Laut dem, was Mül­ler erklärt, muß das Ex-Offi­zi­um das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus ‚theo­lo­gisch struk­tu­rie­ren‘. Wahr­schein­lich aus die­sem Grund nimmt der Prä­fekt so oft öffent­lich Stel­lung, wie es zuvor nie der Fall war. (…)“, so Tornielli.

Die Auf­ga­ben­ver­tei­lung zwi­schen Papst und Glau­bens­prä­fekt wur­de bis­her als Unter­stüt­zung des Pap­stes ver­stan­den. Kar­di­nal Mül­ler scheint die Not­wen­dig­keit zu sehen, dar­über hin­aus­ge­hen zu müs­sen. Die theo­lo­gi­schen und dok­tri­nel­len Schwä­chen die­ses Pon­ti­fi­kats sind seit dem Amts­an­tritt von Papst Fran­zis­kus bekannt. Eine so offe­ne Beto­nung durch den Glau­bens­wäch­ter der katho­li­schen Kir­che miß­fällt den über­zeug­ten Ber­go­glia­nern. Tor­ni­el­lis Arti­kel gel­ten in Rom als Sprach­rohr des Pap­stes und sei­nes eng­sten Umfeldes.

Torniellis Vorwurf: Will sich Glaubenspräfekt über Papst erheben?

In der Apo­sto­li­schen Kon­sti­tu­ti­on Pastor Bonus von Johan­nes Paul II. aus dem Jahr 1988 über die Römi­sche Kurie heißt es im Arti­kel 48: „Die beson­de­re Auf­ga­be der Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re ist es, die Leh­re über Glau­be und Sit­ten auf dem gan­zen katho­li­schen Erd­kreis zu för­dern und zu schüt­zen; fer­ner kommt ihr alles zu, was die­se Mate­rie in irgend­ei­ner Wei­se berührt.“ Und im Arti­kel 51: „Um die Wahr­heit des Glau­bens und die Unver­sehrt­heit der Sit­ten zu schüt­zen, trägt sie dafür Sor­ge, daß nicht Glau­be und Sit­ten durch all­ge­mein ver­brei­te­te Irr­tü­mer irgend­ei­nen Scha­den nehmen.“

Tor­ni­el­li hält Kar­di­nal Mül­ler ent­ge­gen mit sei­nem Anspruch das Pon­ti­fi­kat „theo­lo­gisch zu struk­tu­rie­ren“, sich über den Papst zu erhe­ben. Die­sem allein ste­he es aber zu, der gesam­ten Kurie in sei­ner Funk­ti­on als „Ober­ster Hir­te und Leh­rer aller Gläu­bi­gen“ vorzustehen.

Unter Franziskus „verabsolutierte Pastoral“

Der römi­sche Blog Chie­sa e post­con­ci­lio weist Tor­ni­el­li dar­auf hin, daß die Kir­che sich immer um die Seel­sor­ge geküm­mert habe, da die­se zu den ersten Auf­ga­ben des Kle­rus gehört. „Nie zuvor wur­de dies jedoch auf so hin­ter­li­sti­ge Wei­se ver­ab­so­lu­tiert, daß sie sogar von der Glau­bens­leh­re abge­kop­pelt wird, die der Garant für die Treue zur Wahr­heit ist.“

Die Absichts­er­klä­rung von Kar­di­nal Mül­ler ist von beson­de­rer Bedeu­tung, weil sie aus höch­stem Mun­de bestä­tigt, daß das der­zei­ti­ge Pon­ti­fi­kat unter einem theo­lo­gi­schen Man­gel lei­det. Im Glau­ben ver­an­ker­te, hell­hö­ri­ge Gläu­bi­ge „stell­ten dies sofort irri­tiert fest, wur­den aber von Kory­phä­en geschol­ten und zum Schwei­gen gebracht, die mit einem Schlag der Papo­la­trie ver­fie­len“, so Chie­sa e post­con­ci­lio.

Mit gutem Grund war es stets Pra­xis, daß sich ein Papst der besten Bera­ter und Mit­ar­bei­ter bedient, um im Stand der Gna­de dann das letz­te ent­schei­den­de Wort zu spre­chen, das frü­her auf fei­er­li­che und ange­mes­se­ne Wei­se durch den Stuhl Petri ver­kün­det wur­de. Heu­te hin­ge­gen herrscht ein aus­schließ­lich prag­ma­ti­scher Stil vor, der ledig­lich mit unge­fäh­rer theo­lo­gi­scher Genau­ig­keit arbei­tet und dar­in sogar einen cle­ve­ren Vor­teil zu sehen scheint. Wäh­rend die Ver­laut­ba­run­gen auf unan­ge­mes­se­ne Wei­se salopp und teil­wei­se fast neben­bei über die Medi­en erfolgen.

Nach der Rheinischen  Schule erledigt Rio de la Plata den Rest

“Johan­nes XXIII. hat­te noch eine gründ­li­che vor­kon­zi­lia­re Aus­bil­dung erfah­ren. Wenn er ver­schwom­men for­mu­lier­te, dann hat­te er das anders­wo gelernt. Vor allem konn­te er sich auf eine Kurie stüt­zen, die noch ganz von Pius XII. geprägt war. Heu­te hin­ge­gen hat die Rhei­ni­sche Schu­le ver­wü­stet, was noch von der einst glor­rei­chen Römi­schen Schu­le übrig war. Der Rio de la Pla­ta mit sei­nem vagen, aus­schließ­lich auf die Rän­der fixier­ten Hori­zont in einem exklu­siv post­kon­zi­lia­ren Kli­ma erle­digt nun den Rest. Selbst für jene, die nie son­der­li­che Lieb­ha­ber der Tra­di­ti­on waren, muß die­se Ent­wick­lung besorg­nis­er­re­gend sein.“

In Rom wird zuneh­mend ein Cha­rak­ter­zug von Kar­di­nal Mül­ler wohl­wol­lend betont, der ihm in Deutsch­land eini­ge Kri­tik ein­ge­bracht hat. Der deut­sche Kar­di­nal gilt nicht nur wegen sei­ner beein­drucken­den Gestalt als ein Mann, der sich nicht leicht ein­schüch­tern läßt. Auch nicht von Bot­schaf­ten, die ihm über Andrea Tor­ni­el­li aus­ge­rich­tet werden.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Chie­sa e postconcilio

55 Kommentare

  1. „Als Auf­ga­be von Papst Fran­zis­kus wur­de genannt, die Welt zu einen.“
    Alle Wet­ter und alle Alarm­si­gna­le auf rot. Was für eine Zeit und wie habe ich auf sie gewartet.
    Per Mari­am ad Christum.

  2. „Tor­ni­el­li hält Kar­di­nal Mül­ler ent­ge­gen mit sei­nem Anspruch das Pon­ti­fi­kat „theo­lo­gisch zu struk­tu­rie­ren“, sich über den Papst zu erhe­ben. Die­sem allein ste­he es aber zu, der gesam­ten Kurie in sei­ner Funk­ti­on als „Ober­ster Hir­te und Leh­rer aller Gläu­bi­gen“ vorzustehen.“ -

    Wenn man denn Ber­go­glio für den Papst hal­ten will — Tor­ni­el­li hat abso­lut recht und argu­men­tiert voll­kom­men und unbe­zwei­fel­bar im Sin­ne der über­lie­fer­ten Leh­re: Nicht das Hei­li­ge Offi­zi­um „struk­tu­riert“ die Leh­re des Pap­stes „theo­lo­gisch“, son­dern der Hei­li­ge Geist wirkt direkt auf einen recht­mä­ßi­gen Papst ein — ggf. auch gegen alle Bischö­fe und Behörden:

    Aus „Pastor aeter­nus“ (Vat. I):

    „Simon Petrus allein end­lich ver­lieh Jesus nach sei­ner Auf­er­ste­hung die ober­ste Hir­ten- und Füh­rer­ge­walt über sei­ne gan­ze Her­de mit den Wor­ten: „Wei­de mei­ne Läm­mer. Wei­de mei­ne Schafe.“ 

    Und unter „Irri­ge Ansich­ten“ fin­den wir:

    „Wenn daher jemand sagt, der hei­li­ge Apo­stel Petrus sei von Chri­stus dem Herrn nicht zum Für­sten aller Apo­stel und zum sicht­ba­ren Haup­te der gan­zen kämp­fen­den Kir­che ein­ge­setzt wor­den, oder er habe von Jesus Chri­stus, unserm Herrn, bloß einen Ehren­pri­mat, nicht aber den wah­ren und eigent­li­chen Regie­rungs­pri­mat direkt und unmit­tel­bar erhal­ten, so sei er im Bann.“

    „Wenn also jemand sagt, der römi­sche Papst habe bloß ein Amt der Über­wa­chung oder einer gewis­sen Lei­tung, nicht aber die vol­le und höch­ste Juris­dik­ti­ons­ge­walt über die gesam­te Kir­che, und das nicht nur in den Fra­gen des Glau­bens- und Sit­ten­le­bens, son­dern auch in allem, was zur Auf­recht­erhal­tung der Ord­nung (Dis­zi­plin) in der Kir­che und zu ihrer Regie­rung auf der gan­zen Welt gehört (…): der sei im Bann“

    Es ist also schon bereits ein Bestand­teil des Glau­bens­ab­falls, wenn eine römi­sche Behör­de (mit Unter­stüt­zung des „Pap­stes“ Woity­la) sich soweit auf­schwin­gen konn­te zu glau­ben, sie hät­te ein Recht, sich über das zu stel­len, was der Papst ver­lau­ten lässt.

    Wer das Doku­ment „pastor aeter­nus“ liest, muss sofort erken­nen, dass Mül­ler sich hier ein­deu­tig häre­tisch äußert.

    Auch ist es nicht ein Kri­te­ri­um, ob jemand „Berufs­theo­lo­ge“ ist, son­dern allein dies, dass er Papst ist. Er erhält sei­ne „sapi­en­tia“ nicht durch ein welt­li­ches Stu­di­um oder eine welt­li­che aka­de­mi­sche Kar­rie­re, son­dern allein durch den Hei­li­gen Geist. DAS ist Leh­re der Kirche.
    In der Argu­men­ta­ti­on oben aber gewinnt man den Ein­druck, zum Papst sei­en aka­de­mi­sche Kar­rie­ri­sten am mei­sten berufen.
    Lässt aber Gott die Welt­wei­sen nach der Schrift nicht zu Toren wer­den und gibt Er sei­ne Weis­heit nicht denen, die von aller Welt als Toren erach­tet werden?

    • wenn ein Papst sich defi­ni­tiv lehr­amt­lich äußert, steht er über der Kon­gre­ga­ti­on, da der der­zei­ti­ge Papst sich aber defi­ni­tiv nicht lehr­amt­lich äußert, sich sogar die mei­sten der päpst­li­cher Insi­gni­en ablehnt, hat Kar­di­nal Mül­ler recht

      • Ja, das behaup­tet man heu­te immer, aber es steht im Wider­spruch zu dem, was dog­ma­tisch ein für alle­mal defi­niert wur­de. Bit­te — lesen Sie doch noch mal, was ich oben zitiert habe:

        „…und das nicht nur in den Fra­gen des Glau­bens- und Sit­ten­le­bens, son­dern auch in allem, was zur Auf­recht­erhal­tung der Ord­nung (Dis­zi­plin) in der Kir­che und zu ihrer Regie­rung auf der gan­zen Welt gehört…“

        Ihre Aus­sa­gen rücken Sie viel­mehr in die Nähe derer, über die der Bann­fluch gespro­chen wur­de. Der Papst ist immer und in allem der, der die Lei­tungs­ge­walt hat. Tut mir leid. Etwas anderss wur­de vor dem Kon­zil nicht gelehrt. Der Papst hat sei­ne Voll­macht auch nicht von der Kir­che, son­dern direkt von Chri­stus. Weder wird er geweiht noch gesalbt oder der­glei­chen. Er wird gewählt — wobei der Wahl­mo­dus nicht gött­li­chem Recht unter­liegt. Sei­ne Voll­macht ent­springt kei­nem Sakra­ment, son­dern der direk­ten Ein­set­zung durch Chri­stus, den er ab dann sicht­bar macht. Der Papst muss nicht mal ein Prie­ster sein, wenn er aus­ge­wählt wird, soll sich aber anschlie­ßend wei­hen lassen.

        All das weist uns dar­auf hin, dass sei­ne Stel­lung sich in kei­ner Wei­se von der Kir­che her­lei­tet und daher außer­or­dent­lich und hei­lig ist. Wer so schmäh­lich auf die­se Hei­lig­keit pfeift, indem er unbe­irrt sei­ne Hät­re­si­en auf­recht hält, ist nicht der Papst. Andern­falls müss­te ich glau­ben, dass Chri­stus ein Lüg­ner ist, und das darf nie­mals geschehen.

        Aber soweit sind wir heu­te: wir neh­men all dies gar nicht mehr ernst, sehen es nur for­mal oder im Sin­ne des „gelernt ist gelernt“.
        Mit fdem Über­na­tür­li­chen rech­nen wir nicht mehr — vor allem, wenn es nüch­tern bleibt.

        Das heißt nicht, dass er sich nicht auch raten oder im Extrem­fall mah­nen las­sen müss­te. Das geschieht aber vor einer Ent­schei­dung und all­ge­mei­nen Äuße­rung und nicht her­nach! Aber was er dann ent­schei­det, was er sagt, das steht über allem ande­ren. Punkt. Wer was ande­res lehrt, lehrt häretisch.

        Wenn aber das, was er in die­ser Rol­le sagt, offen­kun­dig nicht über­ein­stimmt mit der bereits defi­nier­ten Leh­re, dann ist er selbst Häre­ti­ker und man darf ihm nicht folgen.
        Wenn er vor­her schon häre­ti­schen Leh­ren anhing (was allen Päp­sten seit Johan­nes XXIII. ein­deu­tig nach­weis­bar ist), kann er erst gar nicht recht­mä­ßig zum Papst gewählt wor­den sein.

        Mül­ler ist daher schon voll­kom­men im Häre­ti­schen angesiedelt.
        Es genügt ein­fach nicht, nur beim 6. Gebot „treu“ zu bleiben.
        das ist nichts wei­ter als pha­ri­sä­isch: die blei­ben auch damals beim 6. Gebot auch so treu und anson­sten nagel­ten sie den Sohn Got­tes ans Kreuz.

      • Sie sehen das mit der Lei­tungs­ge­walt m.E total verkehrt.
        Der Papst ist ledig­lich der Platz­hal­ter Christi.
        Und er hat nur dann ver­bind­lich was zu sagen, wenn er das aus­drück­lich sagt, sprich von sei­ner Unfehl­bar­keit in Glau­bens udn Sit­ten­leh­rern aus­drück­lich Gebrauch macht.
        Anson­sten hat der Christ sein Gewis­sen an den nor­ma­len, päpst­li­chen, lehr­amt­li­chen Äuße­run­gen zu schär­fen, aber die Ver­pflich­ten nicht unter Sünde.

        Also der Papst kann in sei­ner ange­droh­ten Umwelt­en­zy­kli­ka grad schrei­ben was er will, da ist er ein­fach nicht zuständig.
        Auch sei­ne Pre­dig­ten in Sanc­ta Mar­tha zäh­len ganz offi­zi­ell zu sei­ner Pri­vat­mei­nung, die kann man also getrost igno­rie­ren oder eben zuhö­ren, wie man sei­nem alten Onkel eben zuhört.

      • die Sache ist den­noch die, dass der der­zei­ti­ge Papst die Kathe­dra Petri noch nie besetzt hat, und des­halb alles was er bis­lang so gemacht hat, nicht unter die Defi­ni­tio­nen des 1. Vati­ka­nums fallen.

      • Sie haben ganz offen­bar „Pastor aeter­nus“ nicht gelesen!
        Denn was tut eigent­lich ein Papst Ihrer Mei­nung nach den lie­ben lan­gen Tag, wenn er nicht gera­de die „cathe­dra Petri“ besetzt, was aber nur etwa alle 50 Jah­re vorkommt?

        Wozu braucht man ihn?

        Und was fan­gen Sie an mit der Leh­re, dass er unmit­tel­bar von Chri­stus ein­ge­setzt ist — nicht von der Kir­che! — und ihn unmit­tel­bar und immer vertritt?

        Ihre Defi­ni­ti­on hat offen­bar bereits meh­re­re Lagen von mar­xi­sti­schen Fil­tern durchquert.
        Sie ver­ste­hen aber das Papst­tum erst dann wirk­lich, wenn Sie begrei­fen, dass es mon­ar­chisch kon­zi­piert ist und war und immer sein wird. Er stellt das König­tum Chri­sti dar.

        F. ist kein Papst, weil er ein Häre­ti­ker ist — er wider­spricht bereits defi­nier­ten Leh­ren. Das muss er auch nicht ex cathe­dra tun — es genügt, dass er es tut.
        Auch Sie und ich sind in dem Moment kei­ne Katho­li­ken mehr, in dem wir Häre­si­en anhän­gen — ob und wie wir das kund­tun, ändert dar­an nun mal nichts.

      • wenn ich davon aus­ge­hen, dass pastor aeter­num so zu ver­ste­hen ist, dass der Papst immer und egal wo, sozu­sa­gen Chri­stus immer und unmit­tel­bar, unfehl­bar, abso­lut wei­se und immer recht habend, über allen Strei­te­rei­en ste­hend, unpar­tei­isch, erleuch­tet und sowei­ter ist, ja dann haben wir noch nie einen Papst gehabt!

      • Zu die­sem Urteil sind Sie aller­dings nicht berech­tigt und kön­nen es auch nicht belegen.

        Es lohnt sich aller­dings nun auch nicht, die­se Debat­te müh­sam auf­zu­rol­len — sie wur­de bereits wäh­rend des Vati­ca­num I und davor aus­führ­lich von Beru­fe­ne­ren als uns geführt und führ­te zu der Defi­ni­ti­on, die man im übri­gen dif­fe­ren­ziert lesen muss, aber nicht in dem Sinn, dass der Papst nur nach gusto und bei dog­ma­ti­schen Defi­ni­tio­nen ernst­zu­neh­men ist.

        Es ist über­haupt selt­sam, dass auch ein anschei­nend so kon­ser­va­ti­ver Papst wie Ratz­in­ger v.a. als Pri­vat­mann auf­trat — ein höchst pri­va­tes Jesus­buch (Tri­lo­gie) ver­fass­te, dies auch noch aus­drück­lich. Allei­ne die­ser Rück­zug aufs Pri­va­te steht einem Papst nicht an. Und das unse­li­ge, schwam­mi­ge Inter­view­we­sen hat nicht F., son­dern Ratz­in­ger angefangen…

        Das wäre so, als wür­de ein Fir­men­chef die ihm über­tra­ge­ne Ver­ant­wor­tung immer abwei­sen, sich stets zurück­zie­hen dar­auf, dass er nur eine Mei­nung unter vie­len von sich gibt und anson­sten jede kla­re Ent­schei­dung scheut. dafür tritt er labenrd in allen mög­li­chen Talk­shows auf und sagt hin­ter­her, man habe ihn falsch verstanden.…

        Und dann lamen­tiert er auch noch her­um, dass kei­ner ihm folgt.

        Allei­ne die­ses Ver­hal­ten eines „Pap­stes“ soll­te einen schon stut­zig machen.
        Die Her­ren sind näm­lich die­je­ni­gen, die ihr Amt selbst nicht ergrif­fen haben.
        Sie sind allei­ne schon des­we­gen nicht Papst, weil sie nicht Past sein wol­len — nicht so, wie spä­te­stens 1869/70 definiert.

        F. schießt dabei bis­lang den Vogel ab: er will ganz offen­sicht­lich kein Papst sein, son­dern „nur“ Bischof von Rom. Schon bei ratz­in­ger konn­te man sehen, dass er sich nie deut­lich dazu bekann­te, DER Papst zu sein, der Stell­ver­tre­ter Christi.

        Wie­so soll­te ich dann die absur­de­sten Ver­bie­ge­un­gen vor­neh­men, nur um das „Papst­tum“ die­ser Schar­la­ta­ne und Feig­lin­ge zu rechtfertigen?
        Ich den­ke ja gar nicht dran!
        Ent­we­der einer nimmt die ihm von Gott auf­er­leg­te Auf­ga­be getreu­lich an oder er hat sein Amt nie­mals angetreten.

      • rich­tig, auch ein Bene­dikt XVI hat vie­les von dem was er gesagt und geschrie­ben hat, defi­ni­tiv als Pri­vat­mann geschrieben.
        Ob das nun so gut war, das ist eine ande­re Diskussion.
        Fakt ist, Papst war er trotz­dem, auch die Päp­ste die sich mehr um ihre Gelieb­ten küm­mer­ten, waren den­noch Päpste.
        Ein Urban VI der miss­lie­bi­ge Kar­di­nä­le so fol­tern lies, dass er sich an ihren Schrei­en ergöt­zen kön­ne, war Papst.
        Ein geld­ver­un­treu­en­der Cal­lix­tus II war Papst.
        Ne Men­ge selt­sa­mer Gestal­ten, die sich eher um ihre pri­va­ten Ange­le­gen­hei­ten küm­mer­ten, sich eher um den Macht­zu­wachs der eige­nen Fami­lie, denn um die Kir­che küm­mer­ten, waren Papst.
        Rich­tig ist, dass es bes­ser wäre ein Papst wäre sich bewusst, dass er auch unter der Dusche Papst ist, dass er sich eben nicht sei­nen Hob­bys widmet.
        Aber es gibt und gab genug Fir­mens­chefs die sich um alles Mög­li­che küm­mern, nur nicht um ihre Aufgabe.
        Also nur dass einer sein Amt wider­wil­lig, schlecht und ungern aus­übt, macht noch nicht, dass er das Amt nicht hat.
        Neh­men wir das an, sind wir beim Pro­te­stan­tis­mus mit sei­ner Idee einer Art pneu­ma­ti­schen Kir­che, die eben unab­hän­gig von der sicht­ba­ren, ver­fass­ten Amts­kir­che existiert.
        Oder anders gefragt, wenn weder Fran­zis­kus, noch Bene­dikt Papst sind und waren, und kein Kon­kla­ve tagt, wer ist dann Papst?
        Das ist von daher eine inter­es­san­te Fra­ge, weil die Gül­tig­keit der gespen­de­ten Sakra­men­te davon abhängt, dass sie in Ein­heit mit dem Papst gespen­det wer­den, wes­we­gen der auch zwin­gend im Hoch­ge­bet erwähnt wer­den muss.
        Gibt es kei­nen Papst, gibt es auch kei­ne Sakra­men­te, wobei man in Zei­ten des Sedis­va­kanz, wohl dar­uf ver­traut, dass die Sakra­men­te den­noch gül­tig sind, wohl weil man denkt der alte (übli­cher­wei­se, ver­stor­be­ne Papst) garan­tie­re das.
        Nach Ihrer Ansicht haben wir nun aber fast 10 Jah­re lang kei­nen gül­ti­gen Papst mehr, von daher ist es dann doch frag­lich, wie es mit den Sakra­men­ten ist.

      • Sie unter­schei­den nicht zwi­schen einem Papst, der pri­vat sün­digt und einem Papst, der regel­rech­ten Lehr­irr­tü­mern anhängt und die­sel­ben auch offen oder ver­steckt als Leh­ren­der äußert.

        Wäh­rend erste­res noch nicht als Nicht­papst (bzw. Nicht­ka­tho­lik) qua­li­fi­ziert, tut dies aber das zwei­te Merk­mal ein­deu­tig und zwingend.

        Was Sie über die Gül­tig­keit der Sakra­men­te sagen, ist falsch: Ohne Papst sind selbst­ver­ständ­lich schon immer die Sakra­men­te gül­tig gewe­sen, sofern man annahm, dass ein Papst in poten­tia exi­stiert bzw, wie­der exi­stie­ren wird.
        Wie Sie zu Ihrer kir­chen­recht­lich fal­schen Ansicht kom­men, ist mir schleierhaft.
        So hat auch die Amts­kir­che for­mu­liert, die Bischofs- und Prie­ster­wei­hen Lef­eb­v­res sei­en uner­laubt, aber den­noch gül­tig. Ich weiß, dass unbe­ru­fe­ne Gei­ster da in letz­ter Zeit die Pfer­de scheu machen — allei­ne: das Recht gibt es, es ist kodi­fi­ziert und gilt, gleich, was man­che Leu­te an Gerüch­ten in die Welt setzen.

        Ein ande­res Exem­pel geben die Zei­ten, in denen zwei oder sogar drei Päp­ste exi­stier­ten — auch nach dem Kon­stan­zer Kon­zil wur­den die getä­tig­ten Wei­hen der ver­schie­de­nen Bischö­fe der ver­schie­de­nen Obö­di­en­zen nicht ange­zwei­felt: sie waren defi­ni­tiv gültig!

        Außer­dem dif­fe­ren­zie­ren Sie nicht, von wel­chen Sakra­men­ten Sie reden:
        Tau­fe kann im Not­fall sogar von einem Nicht­chri­sten wel­chen Geschlech­tes auch immer gespen­det wer­den — gültig!
        Die Ehe wird vom Ehe­mann und der Ehe­frau gespen­det — also den Braut­leu­ten selbst. Der Prie­ster assi­stiert nur.
        Wei­hen wer­den von Bischö­fen gespen­det — auch dann gül­tig, wenn sie uner­laubt erfolgen.
        Das Hei­li­ge Mess­op­fer wird immer gül­tig gespen­det, sofern der Prie­ster gül­tig geweiht wur­de (wenn auch uner­laubt) und die Form und Inten­ti­on aufweist.
        Die Beich­te kann auf pri­va­te Anfra­ge auch von einem exkom­mu­ni­zier­ten Prie­ster abge­nom­men wer­den und er kann absolvieren.

        Es ist anders, als Sie den­ken — zum Glück! Gott sei Dank hat uns der Him­mel ein paar Schlupf­lö­cher gelas­sen — nicht seit 10, son­dern schon seit min­de­stens 50 Jahren!

      • wie sie schon sagen, es gibt Schlupf­lö­cher, Stich­wort Begier­de­tau­fe und so Din­ge, aber im Grun­de braucht es den Papst, damit die Kir­che funk­tio­niert und die Sakra­men­te, (alle) gespen­det wer­den können.
        weil auch der Hei­de der nottauft muss wol­len was die Kir­che will.…
        Kir­che ohne Papst ist kei­ne KIr­che, und noch­mal Papst Fran­zis­kus äußert sich oft grenz­wer­tig, aber er tut es nicht als Papst , will hei­ßen er ver­pflich­tet uns nicht dar­auf schlam­pi­ge Lit­ur­gien zu lie­ben und Was­ser­bäl­le anstatt Blu­men an Mari­en­al­tä­re zu legen.

      • Der Papst äußert sich immer als Papst, wenn er als Papst auf­tritt. Ich äuße­re mich auch immer als Mut­ter, wenn ich als Mut­ter auf­tre­te. Mei­ne Güte — oder soll mein Kind selbst ent­schei­den, wann man mich als Mut­ter ernst­neh­men muss und wann nicht?
        Wer sei­ne Rol­le so ein­nimmt, braucht sich nicht zu wun­dern, wenn eines Tages das Jugend­amt vor der Tür steht…

        Papst ist einer immer! Ein Papst ist immer im Dienst! Und wenn er meint, zu Glau­bens­fra­gen reden oder schrei­ben zu sol­len, wird er von aller Welt als „der Papst“ gehört. Machen wir uns doch nix vor! Und irgend­wie muss es mensch­lich blei­ben, das alles! Woher sol­len die Leu­te wis­sen, dass der Papst jetzt gera­de nicht als Papst auf­tritt und ein­fach ein biss­chen Mist labern will?! Ich bit­te Sie…
        Blei­ben wr doch mensch­lich — oder ist der Papst zwi­schen­durch bei ihnen ein Zom­bie? Und dann wird er respaw­ned bis zum Ver­lust des näch­sten Lebens, oder wie oder was?

        Sie haben ein rich­tig vir­tu­el­les Papst­bild. Man könn­te ein Cyber-Game draus machen: der Papst ist mal der Papst, mal ein Papst­z­om­bie, und man muss höl­lisch auf­pas­sen, wann er was ist, sonst ver­liert man selbst ein Leben für immer, wäh­rend er respaw­ned wer­den kann.

        O man…

        Im übri­gens sag­te ich: man kann ohne Papst Sakra­men­te spen­den, wenn man annimmt, dass es in poten­tia — IN POTENTIA! — einen Papst gibt. Damit war doch mei­ne Prä­mis­se ein­deu­tig, oder nicht?

      • Nun, geehr­te zeit­schnur, dann dan­ken Sie Gott dafür, dass Sie so gesund und nor­mal sind, und legen Sie bit­te in Ihrem Gebet ein gutes Wort für mich ein, damit er mir hel­fen möge, von mei­ner „Hyste­rie“ loszukommen.

      • Jede Mut­ter ist immer Mut­ter,. was sie aber nicht dar­an hin­dert manch­mal auch Unfug zu reden bzw dem Kind Din­ge zu erklä­ren die ver­kehrt sind.
        Und so ist es eben auch mit dem Papst.
        NUr mit dem Unter­schied, dass dem Papst in man­chen Fäl­len eben die Unfehl­bar­keit zuge­spro­chen ist, was für Müt­ter nicht gilt.
        Und so wie die fehl­ba­ren Müt­ter zu ehren sind, sind wir auch einem fehl­ba­ren Papst ver­pflich­tet, nur eben anders

      • Alles klar — Sie wol­len ein­fach das, was die Kir­che über den Papst defi­niert hat, nicht anneh­men. was das heißt, habe ich Ihnen oben bereits war­nend vor Augen gehal­ten. Das ist hier kein läp­pi­sches Spielchen. 

        Ihr Mut­ter­bild ist so platt wie Ihr Papstbild. 

        Ein Feh­ler, ein kurz­fri­sti­ges Aus­glei­ten ist „im Amt“ immer mög­lich, aber nicht ein Behar­ren im Irren und Zer­stö­ren. Und um letz­te­res geht es.

        Viel­leicht sind des­halb heu­te so vie­le Kin­der total kaputt — wenn man ein sol­ches Bild von der Mut­ter hat… und vom Vater auch… und erst recht vom „Hei­li­gen Vater“.

        Irgend­wie total infan­til, ohne Ernst, ohne Wür­de und ohne die Absicht zur Selbstzucht.

      • Müt­ter und Päp­ste sind zual­lerst Men­schen, was bedeu­tet dass sie Feh­ler machen und Din­ge ver­kehrt sehen.
        natür­lich sehnt sich jeder von uns, nach der guten, lie­ben, wei­sen, güti­gen, und immer rich­tig lie­gen­den Eltern­fi­gur, allei­ne sowas fin­det sich auf die­ser Erde nicht, und auch die Kir­che lehrt das nicht.
        Sie lehrt dass der Hei­li­ge Geist sei­en Kir­che durch den jewei­li­gen Papst trotz oder mit des­sen Feh­ler lehrt, indem sel­bi­ger dafür sorgt, dass sei­ne Fehl­ent­schei­dun­gen nicht die Sub­stanz ver­let­zen, aber dass der Papst kei­nen Unfug reden und befeh­len kön­ne, ja wie kom­men Sie denn dadrauf?
        Dage­gen sprich ein Blick in ein nor­ma­les Geschichtsbuch.

      • … und das habe ich auch nicht behaup­tet. Lei­der kön­nen oder wol­len Sie weder mich noch „Pastor aeter­nus“ und die ein­hel­li­ge Lhre der Päp­ste des 19. Jh verstehen.

        Durch Ver­plat­tung, ein salop­pes „Nobo­dy-is-per­fect“ und die Lächer­lich­ma­chung all jener, die sich empor seh­nen und nach Läu­te­rung und Neu­wer­den in Chri­stus mit­hil­fe der gott­ge­ge­be­nen Insti­tu­tio­nen stre­ben (und das soll ein Katho­lik VOR allem andern), stem­men Sie sich gegen die­se Wahr­heit. Ganz im Geist der Zeit…

        Scha­de.

      • …und das mit den Geschichts­bü­chern wür­de mich doch ein wenig kon­kre­ter inter­es­sie­ren: die­se Fra­ge hat man auch beim Vati­ca­num I aus­führ­lichst debattiert.

        Wie erklä­ren Sie es sich, dass damals den­noch eine Mehr­zahl der größ­ten Theo­lo­gen durch­aus nicht zu den bana­len theo­lo­gi­schen Ergeb­nis­sen kam, die Sie als „Wahr­heit“ ausgeben?

        Bit­te listen Sie mir die lehr­amt­li­chen Irr­äu­ße­run­gen und Fehl­ent­schei­dun­gen, den mas­sen­haf­ten Unfug und die lehr­mä­ßi­gen Irr­tü­mer der Päp­ste ein­mal auf! (Und bit­te jetzt nicht wie­der mit pri­va­ten Sün­den der Päp­ste kom­men! Es sei denn Sie kön­nen zei­gen, dass sie sie der gan­zen Kir­che emp­foh­len haben!)

        Fer­ner wür­de mich inter­es­sie­ren, wo der Hl. Geist dann ein­ge­grif­fen hat und den Papst dann TROTZ sei­nes Irr­tums gelei­tet hat!
        Sowas möch­te man dann doch immer ger­ne anhand eines hand­fe­sten Bei­spiels wissen!

        Und wei­ter: Wo lehrt die Kir­che, dass der Hl. Geist dem Papst TROTZ des­sen noto­ri­schen Fehl­ent­schei­dun­gen beisteht?

      • sehens SIe gnä­di­ge Frau und hier wei­chen Sie immer aus.
        Ich sagen „Bei Fran­zis­kus ist lehr­amt­lich alles im grü­nen Bereich“ weil er sich gar nicht lehr­amt­lich äußert und sei­ne Vor­gän­ger übri­gens auch recht selten“
        Sie wer­den wüten­de und zitie­ren Kon­zils­do­ku­men­te über die Unfehl­bar­keit, die Rol­le des Pap­stes, ich zitie­re New­mann „Erst das Gewis­sen, dann den Papst“ und dann ver­lan­gen Sie Bewei­se für Fehl­ent­schei­dun­gen, mas­si­ve, lehr­amt­li­che der ver­gan­ge­nen Päpste.
        Die gibt es dem hei­li­gen Geist sei Dank, nun genau nicht.

        Jedoch das Ver­hal­ten der Päp­ste als Für­sten, Kir­chen­staat ent­sprach wohl dem aller Für­sten der dama­li­gen Zeit, und war, nach heu­ti­ger Sicht inkor­rekt, oder?

        Dass der Papst , gen­au­os wie jeder ande­re Mensch danach zu stre­ben habe, so gut wie mög­lich zu sein, ist rich­tig, wenn er es erreicht, ist er ein Hei­li­ger, eine Gabe Got­tes, ein Wunder .…
        Ist er SÜn­der, (in Gedan­ken, Wor­ten und Wer­ken) scha­det er, wie jeder ande­re Christ, dem LIcht der Völ­ker, aber auf­hö­ren zu schei­nen tut es damit nicht.

      • Jedes Schrei­ben eines Pap­stes an Bischö­fe oder die gan­ze Kir­che, auch an ein­zel­ne Per­so­nen, sofern er das öffent­lich tut, ist eine lehr­amt­li­che Äuße­rung. F. hat mit „Evan­ge­lii gau­di­um“ min­de­stens ein umfang­rei­ches lehr­amt­li­ches Schrei­ben veröffentlicht. 

        Dass sol­chen Schrei­ben, die nicht „ex cathe­dra“ for­mu­liert wer­den, nicht die­sel­be Unfehl­bar­keit zukommt, wie einer Dog­men­ver­kün­di­gung, darf nicht den Fehl­schluss erlau­ben, der Papst kön­ne sich pro­blem­los per­ma­nent und beharr­lich in Lehr­fra­gen regel­recht irren, sprich: häre­tisch leh­ren. Damit wür­de man das Kon­zept des „Stell­ver­tre­ters Chri­sti“ voll­kom­men pervertieren!
        Zumal ein Häre­ti­ker ohne­hin nicht Papst sein kann.

        In vie­len Akten hat er sich aber auch expli­zit auf sei­ne Auto­ri­tät als Stell­ver­tre­ter Chri­sti zumin­dest der For­mel nach bezo­gen, z.B. bei den frag­wür­di­gen Hei­lig­spre­chun­gen und auch allen weni­ger fragwürdigen.

        Es gibt ja in der Leh­re nicht „Ent­we­der Dog­ma und unfehl­bar“ oder „kein Dog­ma und fehlbar“.

        Das ist der Irr­tum, dem Sie aus uner­klär­li­chen Grün­den anhängen.

        Es gibt Gewiss­heits­gra­de nach der Leh­re der Kir­che. „De fide“ sind die Din­ge mit der höch­sten Glau­bens­ge­wiss­heit. Dazu zäh­len die Dog­men und die Irr­tums­lo­sig­keit der Hei­li­gen Schrift sowie­so. Danach gibt es eine abstei­gen­de Hier­ar­chie von Gewiss­hei­ten. Das kann man bei Ott in der Dog­ma­tik ganz vor­ne nachlesen.

        Schwä­che­re Gewiss­heit heißt aber nicht, dass die Kir­che eines Tages das Gegen­teil behaup­tet. Es heißt nur, dass etwas noch prä­zi­siert wer­den kann oder muss.

        Wenn ein Papst in sei­nen Leh­r­äu­ße­run­gen (und dazu zäh­len Kate­che­sen, Schrei­ben etc.) an die Kir­che Din­ge sagt, die bis­he­ri­ge Defi­ni­tio­nen unter­lau­fen, ihnen wider­spre­chen, sie ver­bie­gen oder umdeu­ten, dann ist er ein­deu­tig häre­tisch. Er muss das nicht extra noch „ex cathe­dra“ sagen.

        Dass ein Papst sich mensch­lich irren kann oder dass er gar pri­vat sün­digt ist etwas völ­lig ande­res als die Tat­sa­che, dass die Päp­ste seit Johan­nes XXIII. aus­drück­lich und fort­ge­setzt in vie­len ein­zel­nen Punk­ten „unter der Schwel­le“ der dog­ma­ti­schen Aus­sa­ge Din­ge ver­kün­den, die zuvor als Irr­tü­mer und Häre­si­en beur­teilt wor­den sind.

        Wie Pius X. es in „Pas­cen­di“ erklär­te, ist es ja gera­de die Stra­te­gie die­ser Leu­te, mit­hil­fe der Ver­mei­dung eines kla­ren Systems nach außen hin, nach innen hin alles auf den Kopf zu stellen:

        „Weil es aber der Moder­ni­sten – so wer­den sie mit Recht im Vol­ke genannt – schlaue­ster Kunst­griff ist, ihre Leh­ren nicht in metho­di­scher Ord­nung und als, geschlos­se­nes System vor­zu­füh­ren, son­dern immer nur ein­zel­ne, ver­spreng­te Stücke, die ihnen den Anschein des Schwan­ken­den und Fah­ri­gen geben, wäh­rend sie doch tat­säch­lich fest und behar­rend sind…(…) “

        Bit­te den­ken Sie doch ein­fach mal in Ruhe und mit Ernst und Muße nach über das alles — das sind schwer­wie­gen­de Fra­gen, an denen das See­len­heil vie­ler Men­schen hängt.

      • doch Ver­ehr­te­ste genau­so wie Sie hier schreiben:
        .…Es gibt ja in der Leh­re nicht „Ent­we­der Dog­ma und unfehl­bar“ oder „kein Dog­ma und fehlbar“…
        Genau­so ist es nämlich.
        Und Evan­ge­li­um Gau­dii ist noch nicht mal eine Enzy­kli­ka, son­dern nur eine apo­sto­li­sche Exho­ra­ti­on, also man hat, im Gegen­satz zur Enzy­kli­ka, noch nicht mal sein Gewis­sen dran zu schärfen!
        Und die geplan­te Unwel­ten­zy­kli­ka kann man auch getrost igno­rie­ren, weil sie ein The­ma betrifft, wo der Papst nicht zustän­dig ist!
        Ver­gan­ge­ne Päp­ste haben ihre welt­li­che Macht durch­aus lehr­amt­lich unter­schied­lich ver­stan­den, die welt­li­che Macht der Päp­ste ist ver­gan­gen, von daher irr­ten schon die­je­ni­gen, die lehr­amt­lich behaup­te­ten, wel­che zu haben.
        Natür­lich waren ver­gan­ge­ne Päp­ste klü­ger, in dem sie mehr geschwie­gen, mehr gebe­tet und Mes­se gefei­ert haben, als unse­re moder­nen Päpste.
        Weil man bei jeman­dem, der sich eh nicht äußert, mehr inter­pre­tie­ren kann, als bei jeman­den und in einer Zeit, wo jeder Bemer­kung sofort um die Welt geht.
        Aber die Idee, dass jemand, je höher er in der kirch­li­chen Hier­ar­chie steht, des­do hei­li­ger, rich­ti­ger in der Beur­tei­lung der Din­ge, und theo­lo­gisch ver­sier­ter ist, die ist bestimmt nicht katholisch!.
        Trotz­dem gilt der Gehor­sam gegen­über den Hir­ten, auch und wenn das Kata­stro­phen sind.
        Das 4. Gebot gilt ja auch nicht nur bei tol­len Eltern, son­dern bei allen Eltern.
        Wobei man bei den einen, wie den ande­ren nicht zum Gehor­sam ver­pflich­tet ist, eher im Gegen­teil, wenn die­se einem dazu ver­pflich­ten wol­len zu Sündigen!
        Da muss man dann sich wei­gern, aber die Per­son, bzw das Amt wei­ter ehren!
        P.S. es hat kei­ner behaup­tet dass Katho­lisch sein ein­fach wäre

      • Das ist alles durch­ein­an­der, aus dem Bauch gesagt, aber ohne sach­li­che Schär­fe und weicht der Prü­fung an der Leh­re und der phi­lo­so­phi­schen Über­prü­fung aus.

        Ich emp­feh­le Ihnen Ott, Grund­riss der Dog­ma­tik und einen Grund­kurs in Aussagenlogik.

        Das bringt sonst nichts.
        Damit ist die Debat­te für mich zu Ende!

      • wer­te Frau Zeit­schnur, so eine Kir­che wie Sie es ger­ne hät­ten gibt es nicht und so einen Papst wie Sie ihn ger­ne hät­ten gibt es auch nicht!
        Es gibt in der Kir­che ein Geheim­nis das besagt, dass sie besteht aus den letz­ten Loo­sern (Sün­dern sagt Jesus Chri­stus , die, die nichts sind in den Augen der Welt sagt Pau­lus, das ist doch eine Skla­ven­re­li­gi­on sagt rich­tig, der noch unhei­li­ge Augu­sti­nus.….…) , aber den­noch dem Petrus, der dem gan­zen fer­ti­gen Hau­fen vor­steht, die Schlüs­sel des Him­mel­rei­ches gege­ben sind, dass die Kir­che der Weg zu Gott ist und zwar der ein­zi­ge. Alle ande­ren Wege zu Gott exi­stie­ren nur dank der Kirche.
        Es erfor­dert eine wah­re Demut dazu zu gehö­ren, und ein­zu­se­hen, dass genau dar­in die Lie­be Got­tes besteht, weil wenn die Kir­che nur aus den super­tol­len bestün­de , könn­ten Sie und ich nicht dazu gehö­ren und wären auf ewig verloren.
        Ich lese ihre Bei­trä­ge ger­ne, fin­de ihre Kri­tik (meist) tref­fend und rich­tig, nur zie­hen Sie mei­nes Erach­tens gno­sti­sche Schlüs­se, indem sie davon aus­ge­hen, dass die Kir­che und je höher die Hier­ar­chie des­do mehr, per­fekt zu sein hat und ist sie (bzw der Amts­trä­ger) es nicht, so gehört er, laut Ihnen, nicht dazu.
        Genau hier­in liegt der Denk­feh­ler. Um geret­tet zu wer­den muss man sich, gemein­sam mit all den schlech­ten Fischen im Netz der Kir­che fan­gen las­sen, die Tren­nung erfolgt dann im Tod. Man muss genau­so wie das Unkraut wachsen.….…
        Rich­tig ist, und da haben Sie 100% recht, dass sich einen Ten­denz ein­ge­schli­chen hat, das Böse gut zu nen­nen, die schlech­ten Fische als gute zu bezeich­nen und das Unkraut zu loben, (um im Bild zu bleiben) .
        Das erken­nen Sie sehr gut, aber anson­sten bleibt Fran­zis­kus der Papst, auch wenn ihm jeder lit­ur­gi­sche Hand­lung zu wie­der ist, und waren die Vor­gän­ger Papst.

  3. Kar­di­nal Mül­ler erfüllt die ihm auf­ge­tra­ge­ne Ver­ant­wor­tung als Glau­bens­wäch­ter. Als Hüter des Glau­bens han­delt er gem. den Mah­nun­gen des hl. Vin­zenz‘ v. Lerin ( gest. vor 450 ), die die­ser in sei­ner Schrift „Com­mo­ni­to­ri­um“ nie­der­ge­schrie­ben hat:
    -
    [.…]
    „Die Kir­che Chri­sti aber, die eif­ri­ge und sorg­sa­me Wäch­te­rin der bei ihr hin­ter­leg­ten Glau­bens­leh­ren, ändert an ihnen nie­mals etwas, nimmt nichts hin­weg und tut nichts hin­zu; sie schnei­det Not­wen­di­ges nicht ab und fügt Über­flüs­si­ges nicht bei; sie läßt das Ihri­ge nicht fah­ren und eig­net sich Frem­des nicht an; sie ist viel­mehr mit aller Sorg­falt nur dar­auf bedacht, das Alte treu und wei­se zu ver­wal­ten, und zwar das, was von alters her unge­formt und keim­haft über­lie­fert war, genau­er zu gestal­ten und zu fei­len, was schon gehö­rig aus­ge­drückt und ent­wickelt war, zu kräf­ti­gen und zu sichern, was schon klar- und fest­ge­stellt war, zu bewahren.

    Was hat sie denn auch je ande­res durch die Beschlüs­se der Kon­zi­li­en bezweckt, als daß das, was frü­her mit Ein­falt hin­ge­nom­men wurde,später mit mehr Bestimmt­heit geglaubt wer­de; was frü­her läs­si­ger gepre­digt wur­de, spä­ter nach­drück­li­cher ver­kün­digt wer­de; was man frü­her ruhig bewahr­te, spä­ter sorg­sa­mer aus­ge­bil­det werde? 

    Das und nichts anderes, 
    sage ich, 
    hat die katho­li­sche Kir­che immer, 
    durch die Neue­run­gen der Häre­ti­ker veranlaßt, 
    mit ihren Kon­zils­be­schlüs­sen erreicht, daß sie das, 
    was sie frü­her von den Vor­fah­ren nur durch­münd­li­che Über­lie­fe­rung emp­fan­gen hatte, 
    spä­ter den Nach­kom­men auch schrift­lich und urkund­lich hinterließ,
    indem sie in weni­ge Wor­te vie­les zusam­men­faß­te und oft zum Zwecke des kla­re­ren Ver­ständ­nis­ses einen nicht neu­en Glau­bens­sinn mit einem pas­sen­den neu­en Aus­druck bezeichnete.“
    [.…]

  4. Ich möch­te an die­ser Stel­le auf eine Repor­ta­ge des NDR-Fern­se­hens auf­merk­sam machen, die zwar nichts mit dem oben genann­ten Arti­kel zu tun hat, aber doch inso­weit inter­es­sant für vie­le Leser sein könn­te, inso­fern sie Aus­kunft über das Niveau des moder­nen Fern­seh­jour­na­lis­mus im Umgang mit Glau­bens- und Sit­ten­fra­gen gibt.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/Die-Schwulenheiler‑2,sendung370984.html

    Zudem sieht man sehr gut, wie die Medi­en durch die Mach­art Stück für Stück Mei­nungs­ho­hei­ten erzeu­gen wol­len, um dann ein­sei­ti­ge „Ansich­ten“ dok­tri­när durch­zu­set­zen. Das ist mei­nes Erach­tens mili­tan­te Propaganda.

  5. Kar­di­nal Mül­ler, Kar­di­nal Bur­ke, ande­re Kar­di­nä­le wie auch die pol­ni­schen Bischö­fe tun gut dar­an, den Kas­pers und Mar­xens in die Spei­chen zu grei­fen. Wer die wah­re, lie­be­vol­le und gerech­te Leh­re Chri­sti, der Kir­che, zu Moral und Ehe­fra­gen unter­mi­niert, ist ein Weg­be­rei­ter nicht nur von „Sodom und Gomor­rha“, son­dern auch des sog. Islam. Man kann sogar sagen, daß der Islam durch­aus Ähn­lich­kei­ten mit „S. u. G.“ hat.
    Denn nichts ande­res als ein ver­kapp­ter Sex­Göt­ze ist der isla­mi­sche Allah. Dar­um wer­fen sie sich auch vor ihm nie­der und beten ihn wenns sein muß auf offe­ner Stra­ße an. Denn sie wis­sen, daß sie es mit ihm an der Hand nach­her sozu­sa­gen „trei­ben“ kön­nen- ganz offi­zi­ell erlaubt mit 4 Frau­en und mehr, wenn das Geld dafür langt. Von Zucht, Keusch­heit und Demut ist weder bei sei­ner Grün­der­ge­stalt (wenns kei­ne nach­träg­li­che Erfin­dung ist) noch in des­sen (angeb­lich) hin­ter­las­se­nen Schrif­ten die Rede.
    Und was ist von den ver­schlei­er­ten Islam­frau­en zu hal­ten?- Es ist alles eine Täu­schung für uns, christ­li­che Men­schen. Sau­ber siehts aus und fromm und demü­tig, aber damit hats kaum etwas zu tun. 

    Islam heißt gewiß auch, daß wenn die Frau nicht so will oder kann, der „Ehe­mann“ (bes­ser ihr Eigen­tü­mer) sie jeder­zeit ver­sto­ßen kann, sie sogar ermor­den las­sen kann.
    Islam ist durch­aus ein ande­res Wort für (von „Allah“ erlaub­te) Sex­be­ses­sen­heit bzw. Hin­füh­rung dazu. Und weil Sex- egal mit wie­viel Frau­en usw.- schnell in Gewaltsex, Ver­ge­wal­ti­gung mün­det, reicht das alles nicht mehr aus und man geht zum Mord an Chri­sten, Juden und „Hei­den“ über. So und nicht anders ist die Geschich­te des Islam. Mit Gott hat das alles ja nichts zu tun. Aber man hat sich einen erfun­den, der das dann alles genehmigt.

    Das darf die Kir­che nicht mit­ma­chen- und es ist alles schon zu weit gedie­hen. Die sog. Königs­stei­ner Erklä­rung hat die Tür für Ehe­bruch, Abtrei­bung und Homo­se­xua­li­tät weit geöff­net. Sogar die „Pil­le danach“ wur­de vor 2 Jah­ren von der DBK gebilligt.

  6. Es wäre die hei­li­ge Pflicht aller noch halb­wegs recht­gläu­bi­gen Kar­di­nä­le die­sen argen­ti­ni­schen Spuk ein Ende zu berei­ten, und Ber­go­glio zum sofor­ti­gen Amts­ver­zicht auf­zu­for­dern, um wei­te­re schwer­ste Schä­den von der Kir­che abzu­wen­den. Soll­te er die­ser Auf­for­de­rung nicht nach­kom­men, was in die­sem Fal­le wahr­schein­lich wäre, sehe ich nur eine Lösung im Schis­ma, also in der Wahl eines Gegen­pap­stes. Erst dann wür­de bei den Kon­zils­ver­blen­de­ten ein Licht­lein auf­ge­hen. Doch lei­der sind die­se satu­rier­ten Her­ren Kar­di­nä­le viel zu fei­ge dazu. Ohn­mäch­tig ste­he ich wei­nend vor die­ser fort­schrei­ten­den Zer­stö­rung, wel­che ich ver­stärkt seit dem unse­li­gen Pon­ti­fi­kat Pauls VI. mit tief­sten Schmerz mit­er­le­ben muß. Gott hel­fe. Amen.

    • Es ist nicht aus­ge­schlos­sen @Reichsroemer, daß es ein jüdi­sches Kom­plott gibt, die Kir­che und die Chri­sten­heit ver­schwin­den zu las­sen. Die „Wei­sen Isra­els“ beherr­schen teil­wei­se die­se Welt und es gibt für sie nur einen ernst zu neh­men­den Geg­ner: die Kir­che Christi.
      Es ist bekannt, daß der IS sowohl von den jüdisch gelenk­ten USA wie auch von Isra­el auf­ge­baut wur­de. Die anhal­ten­den Mor­de an den Chri­sten gehen ein­deu­tig auf das Kon­to der Len­ker (auch hin­ter den Kulis­sen) die­ser bei­den Staa­ten. Bei­de Staa­ten sind ein enger Ver­bün­de­ter des isla­mi­schen König­rei­ches Sau­di-Ara­bi­en, das ein Chri­sten­feind par excel­eln­ce ist und welt­weit den Ter­ror gegen Chri­sten finanziert.
      Die for­cier­te mos­le­mi­sche Ein­wan­de­rung nach Deutsch­land und West­eu­ro­pa ist eben­falls die­sem Ansin­nen, dem Ver­schwin­den der Chri­sten­heit, geschul­det. Die Bun­des­kanz­le­rin wie auch die deut­schen Medi­en ste­hen ein­deu­tig unter jüdisch-frei­mau­re­ri­schem Ein­fluß. Das ist über­haupt kein Thema.

      Obwohl Papst Bene­dikt XVI. ein wirk­li­cher Freund Isra­els und des jüdi­schen Vol­kes ist, wur­de er von den ein­fluß­rei­chen heu­ti­gen Pha­ri­sä­ern wohl als Geg­ner betrachtet.
      Inwie­weit Papst Fran­zis­kus für die­se Krei­se der rich­ti­ge Papst ist, ist schwer zu sagen, aber sei­ne Äuße­run­gen und sei­ne Poli­tik schei­nen eher im Ein­klang mit deren Inter­es­sen zu ste­hen. Wer weiß!

      • … jetzt wüss­te man nur gar zu gern, wo Sie die­sen Ver­schwö­rungs­ro­man gele­sen haben und wie Sie so weit­rei­chen­de Behaup­tun­gen (um nicht zu sagen: Ver­leum­dun­gen) bewei­sen wollen.
        Auf jeden Fall haben wir so die Welt ganz ein­fach erklärt. Bra­vo! Das hat­ten wir alles schon mal…und die jüdi­sche Welt­ver­schwö­rung hat es selt­sa­mer­wei­se schon 1942 nicht geschafft, die Ihren zu ret­ten. Aber auch dar­auf wuss­te der from­me Zyni­ker eine Ant­wort: die Juden machen alle paar Jahr­hun­der­te eine Selbst­rei­ni­gung und opfern ein paar Mil­lio­nen Menschen.
        Alles klar, Herr Kommissar?
        Das wah­re Opfer ist also der wah­re Täter.
        Wel­co­me in diavolo’s wonderland…

  7. @ Reichs­roemer:
    Das sehe ich auch so.
    Letzt­lich kann man, wenn man dem gan­zen Thea­ter etwas Posi­ti­ves abge­win­nen will, nur fest­stel­len, dass ange­sichts die­ser Bedro­hun­gen der eige­ne Glau­be wie­der bewuss­ter erlebt und wird und das Gebet sich über den eige­nen Kum­mer erhe­ben kann. Man muss auf­pas­sen, dass man nicht im Ärger über die­se Machen­schaf­ten versinkt.
    Oremus.

  8. Die mei­sten Juden haben mit die­sen Frei­mau­rer­tä­tig­kei­ten nichts zu tun und nichts im Sin­ne @zeitschnur. Also unter­stel­len Sie mir bit­te nicht sol­chen Quatsch!
    Mir gehts um die Ein­fluß­rei­chen- und die gibts. Einer davon war Karl Marx, der so viel Unheil über die Chri­sten gebracht hat­te mit sei­ner anti-christ­li­chen Ideo­lo­gie. Auch weit über­durch­schnitt­lich vie­le der „russ­si­chen“ Bol­sche­wi­ki waren Juden. Ein­fach Fak­ten sind das. Also bit­te zur Kennt­nis neh­men wol­len. Die­se haben Ruß­land gründ­lichst zer­stört. Von mehr als 60 Mil­lio­nen Toten wäh­rend der mar­xi­stisch-kom­mu­ni­sti­schen Ter­ror­herr­schaft spricht Alex­an­der Sol­che­nyzin. Also ein­fach mal ohne Scheu­klap­pen infor­mie­ren @zeitschnur und nicht die Unschuld vom Lan­de spielen. 

    Ande­re ein­fluß­rei­che Juden zie­hen seit Jahr­hun­der­ten im sog. Westen mit (also nicht allein) die Fäden. Also chri­sten­freundlcih sind und waren die­se nie. Ganz im Gegen­teil. Die Zer­stö­rung Deutsch­lands und Euro­pas war in der Ver­gan­gen­heit (2 Welt­krie­ge!) ganz im Sin­ne der jüdi­schen und/oder frei­mau­re­ri­schern Herr­schafts­eli­te des sog. Westens. Dar­an hat sich bis heu­te nichts! geän­dert. Die Zer­stö­rung Deutsch­lands wie auch des Vati­kans wird mit aller Macht vorangetrieben.

    Der IS ist von maß­geb­li­chen Stel­len der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka und Isra­els wie Sau­di-Ara­bi­ens auf­ge­baut wor­den. Solan­ge die­se Kil­ler „nur“ gegen christ­li­che Syrer und Prä­si­dent Assad ihr Unwe­sen trie­ben, wars kom­plett in Ord­nung. Dann aber wech­sel­ten sie in den Irak, um dort die schlimm­ste Chri­sten­ver­fol­gung bis­lang in die­sem Jahr­hun­dert „ein­zu­läu­ten“. Auf ein­mal kom­men Kro­ko­dils­trä­nen vom mos­le­mi­schen US-Prä­si­den­ten und ande­rer Mit­ver­ant­wort­li­cher an den grau­si­gen Ermor­dun­gen und Massakern.
    WO BLEIBT ISRAEL, das sich selbst immer nur aus­schließ­lich als Opfer sieht? Der israe­li­sche MP Netan­ja­hu kann nach Belie­ben mit dem US-Prä­si­den­ten tele­fo­nie­ren, im Kon­gress reden wie und was er will, usw.
    Wie­so @zeitschnur? Klä­ren Sie mich und uns mal bit­te auf!
    Es gibt ganz klar eine Ach­se des Bösen zwi­schen ein­fluß­rei­chen Juden, (sun­ni­ti­schen) Mos­lems und nicht-jüdi­schen Hochlogen.
    Sind Sie eben­falls in Frei­mau­rer­krei­se „ver­wickelt“ @zeitschnur?

    • Ziem­lich ver­wirr­tes und bos­haf­tes Zeug!
      Davon abgesehen:
      Es gibt ein 8. Gebot, und Sie ope­rie­ren auf rein ver­leum­de­ri­schem Niveau.

      Was Sie mir unter­stel­len, ist nur Beweis für den Ungeist, der aus Ihren Wor­ten hustet: ich weiß selbst am besten, wo ich ste­he und ver­wah­re mich gegen Ihre Ver­leum­dung mei­ner Person.
      Ob Sie es glau­ben oder nicht: ich geneh­mi­ge mir eine unab­hän­gi­ge Mei­nung zu den Din­gen und gehö­re kei­ner Ihrer Ver­schwö­run­gen an.

      Bewei­se für Ihre Het­ze gegen rei­che und ein­fluss­rei­che Juden, Sun­ni­ten, Isra­el und den angeb­li­chen Mus­lim Oba­ma blei­ben Sie nach wie vor schuldig.
      Dass die USA eini­ge leu­te erst auf­bau­en und dann kip­pen, ist nicht Oba­mas Pro­blem — das haben auch sei­ne Vor­gän­ger schon gemacht.
      Die­ses Fak­ten las­sen aber kei­nen ein­zi­gen Ihrer wei­te­ren Ver­leum­dun­gen zu.
      Sie faseln von „Fak­ten“, stel­len aber fak­tisch nur Behaup­tun­gen auf.
      Wo sind die Belege?
      War­um kön­nen Sie dar­auf nicht ein Wort antworten?

      was soll man machen, wenn einer prä­zi­se­res nach­fra­gen, genau­es Den­ken bereits als „Scheu­klap­pen“ auffasst?
      Scheu­klap­pen gegen die­ses ent­fes­sel­te Hetzdenken?

      Und vor allem: ist es Sache eines Katho­li­ken, sich hier abzuarbeiten?

      • Lie­be zeit­schnur: den letz­ten Satz: „Sind Sie eben­falls in Frei­mau­rer­krei­se „ver­wickelt“ @zeitschnur?“ neh­me ich hier­mit zurück und bit­te um Ver­zei­hung. Das war sicher nicht gut.

        Was ande­res betrifft, da weiß ich echt nicht, war­um Sie sich da so auf die Füße getre­ten füh­len. Es geht ja um Tat­sa­chen und um Wahrheit.
        Wenn Sie das alte Frei­mau­rer­kom­plott (war­um sol­len da kei­ne Juden drun­ter sein?; Karl Marx ist einer mit eng­sten Bin­dun­gen zu Logen­brü­dern in Lon­don) oder die gno­sti­schen Irr­leh­ren nicht zur Kennt­nis neh­men wie es aus­sieht, dann ist das ihre Sache.
        Wenn Sie die Wor­te Mari­as in Amster­dam nicht zur Kennt­nis neh­men wol­len (Auf­deckung und Ent­lar­vung des sata­ni­schen Unwe­sens, der Frei­mau­re­rei bei den Hoch­lo­gen), dann ist das Ihre Sache. 

        Ein Satz von Ihnen: „Und vor allem: ist es Sache eines Katho­li­ken, sich hier abzu­ar­bei­ten?“ Den möch­te ich mal unkom­men­tiert so ste­hen lassen.

      • Wo ope­reirt Herr Fran­zel „auf ver­leum­de­ri­schem Niveau“, bittesehr?
        Wo hetzt Herr Franzel?
        Sie neh­men sich viel heraus.
        Herr Fran­zel hat Ihnen sehr sanft­mü­tig geantwortet.
        Um nur einen Punkt her­aus­zu­grei­fen, Prä­si­dent Obama.
        Viel­leicht schau­en Sie sich mal die­ses Video an:
        „Oba­ma Admits He Is A Muslim“
        https://youtu.be/tCAffMSWSzY
        Es wur­de mehr als 12 Mil­lio­nen mal abgerufen.
        Wenn es ver­leum­de­risch wäre, dann wäre es längst gelöscht.
        You­tube fackelt da nicht lange.

      • @ Fran­zel

        Okay mit der Entschuldigung!

        Ich habe nicht bezwei­felt, dass „auch Juden“ an irgend­wel­chen Kom­plot­ten betei­ligt sein können.

        Aller­dings waren Juden selbst bis weit ins 20. Jh in Frei­mau­rer­lo­gen nicht zugelassen!
        Ich habe das viel­fach gele­sen — z.B. hier: http://www.freimaurerei.de/uploads/media/glsonne.pdf

        Immer­hin hat man mit den­sel­ben Argu­men­ten, die Sie anfüh­ren, das gesam­te Juden­tum unter Gene­ral­ver­dacht gestellt in der Geschich­te und mehr als ein­mal ver­folgt und ermor­det. Es fun­gier­te als regel­rech­ter Sün­den­bock für die Ver­ge­hen ganz ande­rer Grup­pen und Per­so­nen — auch in vie­len Logen!.

        Allei­ne von daher wäre ein wenig Beson­nen­heit in allem, was man dazu sagt, angebracht.

        An die Frau aller Völ­ker glau­be ich nicht!

        Ich stel­le immer wie­der mit einer gro­ßen Fas­sungs­lo­sig­keit fest, wie Katho­li­ken sich von sol­chen Räu­ber­pi­sto­len her­trei­ben las­sen wie eine blö­ken­de Schaf­her­de, ohne zu beden­ken, das der Wolf, wäh­rend alle auf den ver­meint­li­chen Feind im Dun­keln star­ren, von einer ganz ande­ren Sei­te her angreift.

        Das Frei­mau­rer­ge­fa­sel tönt schon seit 200 Jah­ren durch die katho­li­sche Welt und es wur­de ein Hor­ror­buch nach dem andern pro­du­ziert. In aller Regel wird mit der Frei­mau­rer­pa­nik auch noch alles mög­li­che ande­re wei­ter­ge­tra­gen, das weder katho­lisch noch ver­nünf­tig ist.

        Den­noch: Natür­lich gibt es sie, und natür­lich haben sie ihre gehei­men Ideen und Plä­ne. Aber wel­cher Art ihre Ver­bin­dun­gen unter­ein­an­der, ihre gemein­sa­men Ziel­set­zun­gen sind — das ist schwer zu durchschauen.

        In Hei­del­berg, wo ich auch stu­dier­te, leb­te der in Frei­mau­rer­lo­gen sehr enga­gier­te Staats- und Völ­ker­rechts­pro­fes­sor Blunt­schli. Es heißt über ihn: 

        „Er trat auf den Groß­lo­gen­ta­gen für die Ein­heit der deut­schen Frei­mau­rer unter einer deut­schen Ein­heits­gro­ß­lo­ge ein. Ein kon­kre­ter Ent­wurf, den er auf dem Groß­lo­gen­tag von 1878 vor­leg­te, stieß aller­dings auf wenig Zustim­mung.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Caspar_Bluntschli

        Er hat auch an Pius IX. einen offe­nen Brief geschrie­ben wegen der Frei­mau­rer-Ver­ur­tei­lung. Er ist oben in dem Frei­mau­rer-Link-PDF ab S. 15 zu lesen.

        Die Katho­li­ken waren, auch wenn man als Katho­lik aus den Grün­den, die uns Blunt­schli selbst , die päpst­li­che Leh­re para­phra­sie­rend, vor­trägt, selbst­ver­ständ­lich nicht fol­gen kann, so ver­blen­det durch die­se Hyste­rie, dass sie den rea­len Gefah­ren der Zeit nichts ent­ge­gen­zu­set­zen hat­ten. Weder durch­schau­ten sie, dass auch ihre gelieb­ten faschi­stisch-katho­li­schen Füh­rer womög­lich aus den gefürch­te­ten Krei­sen finan­ziert wer­den könn­ten, noch ver­stan­den sie, dass der Kom­mu­nis­mus die Welt zer­stö­ren wür­de und Mil­lio­nen Tote for­dern wür­de. Unter den Nazis wur­den Frei­mau­rer ver­folgt, ihre Tem­pel zerstört.
        Die Panik­ma­che vor den „Frei­mau­rern“ war eines der gro­ßen Katho­li­ken­fang­net­ze Hitlers.…
        In der UdSSR wur­den die Frei­mau­rer ver­folgt — per Gesetz und mit plau­si­blem Grund (lesen Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Freimaurerei#Verbot_in_kommunistischen_Staaten)

      • Was das Video „Oba­ma admits he’s a mus­lim“ betrifft:

        Er „gibt“ NICHT „zu“, dass er ein Mus­lim ist! Er wür­digt ledig­lich isla­mi­sche Men­schen und Kul­tur. Da haben Sie viel­leicht die Zita­te falsch ver­stan­den oder in den fal­schen Hals bekommen.

        Er ist Kind eines Mus­lims, der aller­dings nicht gläu­big war, und einer Chri­stin, die ihn allei­ne auf­ge­zo­gen hat. Er hat sich dazu fol­gen­der­ma­ßen geäußert:

        „Mein Vater stammt aus Kenia und vie­le Leu­te in sei­nem Dorf waren Mus­li­me. Er prak­ti­zier­te den Islam nicht. Die Wahr­heit ist: Er war nicht son­der­lich reli­gi­ös. Er traf mei­ne Mut­ter. Mei­ne Mut­ter war Chri­stin aus Kan­sas. Sie hei­ra­te­ten und lie­ßen sie sich schei­den. Ich wur­de von mei­ner Mut­ter groß gezo­gen. Also bin ich immer Christ gewe­sen. Die ein­zi­ge Ver­bin­dung, die ich zum Islam hat­te, ist die, dass mein Groß­va­ter väter­li­cher­seits aus die­sem Land kam. Aber ich habe den Islam nie aus­ge­übt. … Eine Wei­le leb­te ich in Indo­ne­si­en, weil mei­ne Mut­ter dort unter­rich­te­te. Das ist ein mus­li­mi­sches Land. Und ich ging zur Schu­le. Aber ich habe ihn nicht prak­ti­ziert. Aber ich den­ke, es gibt mir Ein­sicht in die Denk­wei­se die­ser Men­schen; Teil des­sen, wie ich glau­be, ist, dass wir eine bes­se­re Bezie­hung zum Nahen/Mittleren Osten schaf­fen kön­nen, die uns hilft siche­rer zu sein, wenn wir ver­ste­hen, wie sie über die­se Fra­gen den­ken.“ http://de.danielpipes.org/5299/war-barak-obama-muslim

        Sie ste­hen in den Start­lö­chern und heiß­hung­rig auf jeden Pups, der Ihnen das bestä­tigt, was Sie aus eige­ner Dun­kel­heit bereits zuvor unter­stel­len. Ich fin­de so etwas schwie­rig. Man mag Oba­mas Mei­nung nicht tei­len — aber man darf ihn nicht ohne siche­re Bewei­se verleumden.

        Oba­mas Fall stellt sich nach dem, was er sagt, anders da. Er ist auf einem völ­lig ande­ren Damp­fer als Sie!
        Er will sei­ne gemisch­te Her­kunft „nut­zen“, um die Nah­ost­pro­ble­ma­tik ganz beson­ders gut zu verstehen.
        Dabei folgt er einem rela­tiv ober­fläch­li­chen Ver­ständ­nis von Reli­gi­on. Man mag es für naiv hal­ten, für fahr­läs­sig, für blauäugig.
        Aber das wäre was anders!
        Er will den Islam und die Mus­lims ver­ste­hen und wür­di­gen in ihrem Bei­trag für den Frie­den der Welt. Er will ver­mei­den, sie zu frustrieren. 

        Ich per­sön­lich glau­be nicht, dass das Kon­zept funk­tio­niert, ken­ne aber eini­ge sol­cher Men­schen, die mehr von mensch­li­chen und ästhe­ti­schen Begeg­nun­gen aus­ge­hen als von der phi­lo­so­phi­schen Ver­tie­fung der Din­ge und den Islam in eher mil­dem Licht sehen, weil die Leu­te auch nur gewöhn­li­che Men­schen sind, vie­le davon eben­so naiv und ängst­lich wie wir und wohl­mei­nend in ihrem Horizont.

        Ihnen und vie­len fehlt es an Empa­thie — was für ande­re deren nor­ma­les All­tags­emp­fin­den ist, ist für Sie bereits ein hin­ter­li­sti­ger Offenbarungseid.

        Nicht jeder, der sich über etwas irrt, ist bereits ein hin­ter­häl­ti­ges Schwein, das Böses plant!

      • Ich habe mich noch ein wenig kun­dig gemacht , was Oba­ma betrifft:

        Man wür­de ihn völ­lig falsch ein­ord­nen, wenn man in ihm einen „Mus­lim“ sehen wollte.

        Er hat nicht nur nur eine mul­ti­eth­ni­sche, son­dern auch eine mul­ti­re­li­giö­se Her­kunft und einen glo­ba­len Lebensweg.

        Er ist damit der Pro­to­typ des­sen, wovon Les­sing und Men­dels­sohn geträumt haben.
        Er wür­de sich selbst nie fest­le­ge, wie das ein Mus­lim macht. Zudem ist er tat­säch­lich getauft und Kir­chen­mit­glied, wie es doch allen Quel­len zufol­ge aussieht.

        Auf­schluss­reich ist dies­be­zügl. sein Inter­view mit der einem Repor­ter der Chi­ca­go Sun-Times von 2010 (hier auf der etwas selt­sa­men Web­site, aber das Inter­view ist den­noch echt: https://glaubereal.wordpress.com/2015/01/17/ist-barack-hussein-obama-der-antichrist‑3/)

        Man soll­te also nicht stän­dig eine neue Sau durchs Dorf jagen, son­dern mit offe­nen Augen das zur Kennt­nis neh­men, was Oba­ma selbst kund­tut — und das ist kei­nes­wegs ange­neh­mer als die Vor­stel­lung, dass er angeb­lich „Mus­lim“ sei.

        Er will sich nicht fest­le­gen, fühlt sich als Christ, aber hat wert­vol­le Impul­se aus dem isla­mi­schen Umfeld erhal­ten, und jüdisch fühlt er sich auch und über­haupt — er gewinnt allem etwas ab.

  9. Dass es seit Jahr­hun­der­ten so etwas wie „jewish con­spi­ra­cy“ gibt, dafür spre­chen eine Men­ge Fakten.
    Frei­lich gibt es auch ande­re Ver­schwö­run­gen. Ein­fach mal nach­for­schen unter „anglo-saxon world con­spi­ra­cy“, „Jesu­it con­spi­ra­cy“ oder „jesu­it secret plan“, „Vati­can con­spi­ra­cy“, „Sata­nic world con­spi­ra­cy“, „maso­nic con­spi­ra­cy“, „Illu­mi­na­ti con­spi­ra­cy“, „White Dra­gon Socie­ty Con­spi­ra­cy“, u. dgl. m.
    Mir scheint, es gibt meh­re­re welt­wei­te Ver­schwörer­grup­pen, die zum Teil mit­ein­an­der, zum Teil gegen­ein­an­der agie­ren. Ein­fach mal dar­über nach­den­ken, wer am mei­sten besitzt auf die­ser Erde und trotz­dem am wenig­sten in die­sem Zusam­men­hang genannt wird. Das sind sicher die Roth­schilds und Rocke­fel­lers dabei, aber da dürf­te auch die römisch-katho­li­sche Kir­che ein ernst­haf­ter Mit­spie­ler sein.
    Der gemein­sa­me „Vater“ aller die­ser Grup­pen ist nie­mand anders als der Fürst die­ser Welt (das Horus-Auge in der Spit­ze der Pyramide).
    Über die­ses The­ma han­delt auch seriö­se Wis­sen­schaft, als Spe­zi­al­the­ma der Sozio­lo­gie, näher­hin Eli­te­so­zio­lo­gie, unter dem Titel „Power Struc­tu­re Research“.

    • Ja, und Sie wis­sen hof­fent­lich genau­so gut wie ich, dass es sol­che „For­schung“ auch schon vor Jahr­zehn­ten gab. Gele­gent­lich flie­gen dann wie­der mal groß ange­leg­te Fäl­schun­gen auf. Auch Freund Adolf hat­te es ganz dick mit sol­cher „For­schung“. Und es ist ein­fach nur him­mel­schrei­end, dass gera­de die frömm­sten Katho­li­ken sich mit sol­chem Bull­shit das Leben zur Höl­le machen. es gibt böse Absich­ten, aber der Böse wäre nicht der Böse, wenn er nicht auch hier sein hand­werk ver­stün­de und die Sen­sa­ti­ons­lust und Hyste­rie der dap­pi­gen Gläu­bi­gen scham­los ausnutzte!

      Für einen seriö­sen Gläu­bi­gen bleibt: ent­we­der ich weiß Din­ge wirk­lich und defi­ni­tiv und kann sie hieb- und stich­fest nach­wei­sen (was auch Sie offen­sicht­lich nicht kön­nen!!!), oder ich soll­te mein Mund­werk halten.

      Ver­ges­sen wir nicht, dass der Hohe­rat auch Jesus unter­stellt hat, er sei Bestand­teil eines Ver­schwö­rungs­netz­wer­kes. Und wir ken­nen Jesu abso­lut nüch­ter­ne Ant­wort dar­auf… nein?

      Der Böse kann mit sol­chen hyste­ri­schen Wahn­ideen Men­schen auch gera­de in die Irre führen.

      Wäh­rend Sie sich die Augen wund­le­sen über Ihren ame­ri­ka­ni­schen Räu­ber­pi­sto­len, spa­ziert der Feind unbe­hel­ligt durch die Haus­tür in Ihr Haus. Und Sie haben ihm auch noch die Tür geöffnet.

      „Power struc­tu­re rese­arch“ ist was erheb­lich ande­res als die­se Apo­ka­lyp­se-now-Blogs, die Sie so häu­fig und mit immer neu­en Final News zitieren.
      Um den Kome­ten vor einem Jahr oder so sind wird dannn doch her­um­ge­kom­men, obwohl man erst mal alle Welt scharf­mach­te, dass es bald tod­si­cher den Big­bang gibt, und nur böse Ver­schwö­rer die­se Nach­richt den Men­schen vorenthalten.…
      Bis es zu einem ech­ten Pro­blem kom­men wird, haben Sie und Ihres­glei­chen zuvor so infla­tio­när die Men­schen in Angst und Schrecken ver­setzt mit immer neu­en Hor­ror-News, dass Sie mit­schuld sind, wenn am Ende kei­ner mehr das ernst­nimmt, was mit ver­nünf­ti­gen und ratio­na­len Grün­den jeder ernst neh­men sollte.

      Dass ver­schie­de­ne Grup­pen um die Macht kon­kur­rie­ren, ist banal — das weiß man auch so. Und dass ein paar rei­che Leu­te auch Macht mit ihrem Geld ver­bin­den, ist eben­so banal. Ob einer ger­ne in den Medi­en erscheint oder nicht, kann tau­send Grün­de haben. Viel­leicht hat er ein­fach die Nase voll und will in Ruhe sei­nen Früh­stück­s­tee trin­ken. Manch­mal ist die Welt bana­ler als man denkt.

      Und vor allem sagt schon das Sprich­wort: Erstens kommt es anders und zwei­tens als man denkt.

      Sei­en wir also auf zwei­tens gefasst.

      • Mei­ne Ant­wort an Sie ist falsch gelan­det, wei­ter oben auf der Sei­te. Ich wie­der­ho­le sie aber nicht. Lei­der stel­le ich zum x‑ten Mal fest, dass Sie maß­los über­trei­ben und nicht nur über­trei­ben, son­dern auch ver­dre­hen oder direkt die Unwahr­heit schrei­ben, obwohl Sie es bes­ser wis­sen müssen.
        Wo —-zum Bei­spiel— hat „man“ alle Welt scharf­ge­macht, dass es bald tod­si­cher den Big­bang gibt? Wobei das Wort Big­bang im Zusam­men­hang mit einer even­tu­el­len Kome­ten-Ein­wir­kung sowie­so ver­fehlt ist. Das wis­sen Sie natür­lich. Trotz­dem stel­len Sie es so hin, als hät­te „man“ es getan, in Wirk­lich­keit tun Sie es.
        Was bezwecken Sie damit? Wol­len Sie damit Ihren Lesern ver­mit­teln, wie blöd „man“ ist? Schade.
        Seit kur­zem lese und schrei­be ich in einer Face­book-Grup­pe, einer evan­ge­li­schen Brü­der­ge­mein­schaft in der Tra­di­ti­on von Dar­by. Der christ­li­che Umgangs­ton dort ist eine wah­re Lab­sal für die See­le. Dort zer­reißt man sich nicht gegen­sei­tig, man macht sich nicht gegen­sei­tig nie­der, son­dern baut ein­an­der auf. Die gemein­sa­me Grund­la­ge, auf der so etwas offen­sicht­lich mög­lich ist, ist die Aner­ken­nung des Wor­tes Got­tes und die Bezie­hung zu Jesus Christus.

      • Ein biss­chen Ehr­lich­keit wäre schon ange­bracht, Verehrtester.
        Sie haben damals ziem­li­che Hor­ror­vi­de­os ver­linkt, die immer­hin die Aus­lö­schung eines Drit­tels oder Vier­tels (das weiß ich nicht mehr sicher) der Mensch­heit in Aus­sicht stellten.
        Ist das kein Bigbang?
        Nein — für Sie immer noch übertrieben?
        Das klingt nach „to much games“, sorry.

        Sie wer­den es nicht glau­ben — ich geh oft den haar­sträu­ben­den Links nach, die Sie ange­ben, die teil­wei­se auch schon auf­gin­gen, wenn man Ihren Nick­na­me anklickte.

        Viel­leicht hat die­ses gan­ze Zeug, was Sie da in so gro­ßem Maß ver­lin­ken, in Ihrem Gedächt­nis aus Effi­zi­enz­grün­den eine extrem kur­ze Halb­werts­zeit — das wür­de die Sache jedoch noch schlim­mer machen.

        Nicht ich über­trei­be, son­dern das Zeug, das Sie regel­mä­ßig zur Kennt­nis geben und in aller Regel aus evan­ge­li­ka­len Quel­len stammt , ist übertrieben.

        So ist mir eben­falls schon mehr­fach auf­ge­fal­len, dass Sie das Ver­link­te auch noch auf­bau­schen oder ein n=1 gleich für eine sta­ti­sti­sche Grö­ße angeben.

        Da Sie sich deut­lich und aus­drück­lich dem Pro­te­stan­tis­mus zuge­wandt haben und ent­spre­chen­de „Gemein­de­ver­samm­lun­gen“ besu­chen, muss man sich ohne­hin fra­gen, wer da eigent­lich auf Sie Ein­fluss nimmt.

        Ich ver­ste­he, wir leben in einer wir­ren Zeit und will damit kei­nen per­sön­li­chen Vor­wurf aus­spre­chen. Den­noch hät­te dies zu gesün­de­ren Zei­ten dafür gesorgt, dass Sie exkom­mu­ni­ziert sind. Ich möch­te dar­auf in Ruhe hin­wei­sen: es hat Fol­gen, wenn wir unser geist­li­ches Ohr einem Geist lei­hen, den die Kir­che abge­lehnt hat.

        Ob und wie oft Vide­os ange­klickt wer­den, hat doch kei­ner­lei Wahrheitswert!?!?
        Mehr und mehr ent­setzt mich das — Sie müss­ten doch wis­sen, was eine seriö­se Quel­le ist…

      • zeit­schnur
        Mein Besuch bei der evan­ge­li­schen Brü­der­ge­mein­de ist vir­tu­ell, bei face­book. Damit ver­let­ze ich kein Gesetz der Kir­che, das mich viel­mehr dazu ermu­tigt, Kon­tak­te mit nicht­ka­tho­li­schen Chri­sten zu pfle­gen, sie­he http://www.stjosef.at/dokumente/oekumenisches_direktorium.html
        Im rea­len Leben besu­che ich täg­lich ein römisch-katho­li­sches Klo­ster und neh­me dort an der Hei­li­gen Mes­se teil. So soll das auch blei­ben, solan­ge ich mit mora­li­scher Gewiss­heit anneh­men kann, dass Jesus Chri­stus in der Eucha­ri­stie dort wirk­lich und wahr­haft gegen­wär­tig ist. Wenn der Herr sich nicht zu scha­de ist, dort zu sein, dann neh­me ich das dank­bar an, solan­ge es mög­lich ist.
        Woher wol­len Sie übri­gens wis­sen, dass der Betrei­ber des von mir ver­link­ten Blogs iden­tisch mit Leo Laemm­lein ist? Schon mal was von Neti­quet­te und Schutz der Anony­mi­tät im Inter­net gehört? Ich den­ke doch. Dann, bit­te, ach­ten Sie die­se Regel.
        Wenn Sie die Bei­trä­ge auf estomiles.wordpress.com so abscheu­lich fin­den, dann mei­den Sie sie doch einfach.
        Ein Wort zum Schluss. Wenn die Abdrift in den Sedis­va­kan­tis­mus dazu führt, dass man in sei­nem Stil ver­wil­dert, dann soll­te das ein War­nungs­zei­chen sein, dass die­ser Weg nicht der rich­ti­ge ist, auch wenn man noch so vie­le ratio­na­le Grün­de dafür anführt, recht zu haben.

      • zeit­schnur
        Es wider­strebt mir, alle Ein­zel­hei­ten Ihrer Ant­wort durchzugehen.
        Sie wis­sen doch, was Wör­ter bedeu­ten. War­um wol­len Sie unbe­dingt recht behal­ten, wenn Sie das Wort Big­bang auf den Impact eines Him­mels­kör­pers anwen­den? Nein, das wäre dann kein Big­bang, und das wis­sen Sie.
        Bit­te wen­den Sie die Ehr­lich­keit und Sau­ber­keit, die Sie von andern ver­lan­gen, sel­ber auch an, dann brau­chen Sie sie viel­leicht nicht so oft einzufordern.
        Der Herr hat im Evan­ge­li­um auf­ge­for­dert, auf die Zei­chen der Zeit zu ach­ten. Er hat auch die­je­ni­gen selig geprie­sen, die das Buch der Offen­ba­rung lesen und es beach­ten. Außer­dem hat Gott gesagt, dass Er zuvor ankün­digt, was Er tut. Joel hat pro­phe­zeit, dass in der End­zeit die Jun­gen Visio­nen und die Alten Träu­me haben wer­den. (Petrus zitiert das in sei­ner Pfingst­pre­digt.) Und wenn der Herr wie ein Dieb in der Nacht wie­der­kommt, dann nur für die­je­ni­gen, die dar­auf nicht vor­be­rei­tet sind. Für Sei­ne Braut will Er nicht wie ein Dieb kom­men, son­dern als der­je­ni­ge, der von ihr erwar­tet und ersehnt wird.
        Was also ist so Schreck­li­ches dar­an, wenn ein Blog­ger aktu­el­le pro­phe­ti­sche Bot­schaf­ten und aktu­el­le Gescheh­nis­se von even­tu­ell pro­phe­ti­scher Rele­vanz betrach­tet? War­um sehen Sie nur das Nega­ti­ve? Ist Ihnen nicht auf­ge­fal­len, wo Sie ja anschei­nend mit­le­sen, wie­vie­le evan­ge­li­sti­sche Bei­trä­ge dort zu fin­den sind, die zur Umkehr und zum Glau­ben an Jesus Chri­stus auf­ru­fen, Bei­trä­ge, die Mut machen, sein Ver­trau­en auf Gott zu set­zen und sich nicht vor den Din­gen zu fürch­ten, die in der Tat auf uns zukommen?

      • @ Leo Lämmlein

        Ich bezog mich dabei auf Ihre Besu­che die­ser russ­land­deut­schen, evan­ge­li­ka­len Gemein­de letz­tes Jahr. Ihrer eige­ne Aus­sa­ge nach besuch­ten Sie die­se Gemein­de regel­mä­ßig und fan­dens toll dort. Sie besuch­ten die­se Leu­te leib­haf­tig, nicht virtuell.
        Außer­dem ver­tei­di­gen Sie sehr oft pro­te­stan­ti­sche Stand­punk­te oder haben Sie sich deren Theo­lo­gie zu eigen gemacht…

        Ich muss Sie doch ernst neh­men kön­nen in dem, was Sie sagen… 

        Zur Stil­fra­ge: Was stört Sie? Dass ich nicht her­um­schlei­che und nicht die Wahr­heit der Diplo­ma­tie opfere?
        War der Stil, in dem fast alle lehr­amt­li­chen Schrei­ben gehal­ten waren bis ca. 1950 etwa auch „ver­wil­dert“.
        Ja, wir leben in einer Zeit, die kla­re und deut­li­che Sät­ze nicht mehr erträgt.
        Stil, Ton, Gefühl, Cha­ris­ma, Visio­nen und Erschei­nun­gen oder Wachs­wei­che — das ist das Getue heu­te. Und wer klug ist, der weiß, dass das der Stil der Dik­ta­to­ren ist. Ob Ihre Dar­by-Gemein­de nicht auch von dem Geblüt ist?
        Und Ihr eige­ner Stil?
        Auch Jesus muss­te sich ohr­fei­gen las­sen, weil sein Stil angeb­lich zu unver­schämt sei — aber Er wies die­se Debat­te ab: ent­we­der etwas ist wahr, oder es ist nicht wahr.
        Das soll­te die Ebe­ne des Katho­li­ken sein.
        Wer auf die Sti­le­be­ne aus­weicht, ist nicht aufrichtig.

        Über Stil wird immer dann dis­ku­tiert, wenn einer etwas Unbe­que­mes sagt.…

  10. Es ist unver­kenn­bar, daß die sog. Neue Welt­ord­nung der USA gera­de auch von ein­fluß­rei­chen Juden mit­ent­wor­fen und mit­in­iti­iert ist- eine frei­mau­re­ri­sche Bedro­hung für die gesam­te Menschheit.

    Der Ein­fluß von Juden, nicht der Juden all­ge­mein, auf die US-Poli­tik ist nicht von der Hand zu wei­sen. Des­halb kann auch der israe­li­sche Mini­ster­prä­si­dent Netan­ja­hu einen US-Prä­si­den­ten in des­sen eige­nem „Revier“, dem Kon­gress, auch kri­ti­sie­ren. Das ist eine völ­li­ge Unmög­lich­keit. Kein ande­rer Staats­mann dürf­te nur mal an so etwas über­haupt den­ken geschwei­ge denn tun. Das muß ja nicht falsch sein, was Ben­ja­min Netan­ja­hu sagt: der Iran ist gewiß eine Bedro­hung für Isra­el, aber was ist mit dem IS und der schwe­ren Christenverfolgung? 

    Auch der Ein­fluß von Juden auf die rus­si­sche „Revo­lu­ti­on“ 1917/18 ist unver­kenn­bar- als hät­ten sie Karl Marx Lügen stra­fen wol­len, der über­all, aber nicht in Ruß­land eine „pro­le­ta­ri­sche“ Revo­lu­ti­on erwar­te­te. Ohne Juden hät­te es die­sen Umsturz wahr­schein­lich nicht (so) gegeben.

    Nach wie vor scheint Ruß­land soz. nur teil­wei­se bekehrt zu sein, und Mos­kau scheint eine Schlüs­sel­rol­le zu spie­len in der glo­ba­len Machtau­sein­an­der­set­zung. So gese­hen wür­de das die Rol­le und Macht der west­li­chen Logen in ein ande­res Licht rücken, mini­mie­ren. Denn Prä­si­dent Putin durch­schaut die west­li­chen Logen (mit jüdi­schem Hin­ter­grund auch) und durch­kreuzt ihr „Spiel“. Das jeden­falls ist unver­kenn­bar und des­we­gen auch die bösen Wor­te gegen ihn in fast allen west­li­chen Medien.

    Jeden­falls erge­ben die Wor­te der Mut­ter­got­tes in Fati­ma bzgl. Ruß­lands wahr­schein­lich nur dann einen Sinn, wenn man sie nicht allein als Bekeh­rung der „rus­si­schen Bauern/Chrestjani“, der soz. histo­risch christ­li­chen Rus­sen, son­dern auch der jüdi­schen Eli­te Ruß­lands begreift, die nach wie vor vie­le Fäden in der Hand hat. Prä­si­dent Putin, offi­zi­ell rus­sisch-ortho­do­xer Christ, hat nach­weis­lich ein spe­zi­el­les, enges Ver­hält­nis zu den Juden und zum Staat Israel.
    Wenn Ruß­land, das gan­ze Ruß­land (das christ­li­che wie jüdi­sche!) sich bekehrt, dann gibt es einen all­ge­mei­nen Frie­den in der Welt. So muß man wohl die Wor­te der Mut­ter­got­tes in Fati­ma verstehen. 

    Für Deutsch­land war und ist die Shoa ver­häng­nis­voll. Gera­de die Juden hat­ten, seit 1812 als gleich­be­rech­tig­te Bür­ger in Preu­ßen aner­kannt, bis in die 1930er Jah­re einen bekann­ter­ma­ßen gro­ßen Bei­trag in Wis­sen­schaft, Bil­dung und Kul­tur erbracht. Albert Ein­stein, unser Lands­mann, steht für viele.

    • Es war gera­de neu­lich vor der UNO ein Israe­li, der mas­siv auf die Chri­stent­ver­fol­gung hinwies…

      Und Russ­land ist nicht bekehrt! Wo denn? Die Abtrei­bungs­zah­len dort (das The­ma ist Ihnen doch sonst ein Seis­mo­graph!) sind nach wie vor hoch. Putin ist ein undurch­schau­ba­rer Spie­ler, geschie­den und soll mit Freun­din leben. Sei­ne Aktio­nen in und um die Ukrai­ne sind unsau­ber. Das sieht doch jeder sofort. Dar­aus kan man auch nicht schlie­ßen, dass die EU und die USA kei­ne Feh­ler machen wür­den oder nicht genau­so unsau­ber wären…

      Das abend­län­di­sche Schis­ma ist kei­nes­wegs gelöst — im Gegen­teil, die Ortho­do­xie erhebt For­de­run­gen über For­de­rung und ist doch selbst in einem Glau­bens­ab­fall und in gro­ßer Zer­split­te­rung begriffen.

      Nost­al­gie macht noch kei­nen Glauben!

      Was die Got­tes­mut­ter in Fati­ma mein­te? Das, was sie sag­te natür­lich. Sie sag­te: „Russ­land“, also nicht ein­zel­nen Men­schen oder die und die Volks­grup­pen, son­dern die Füh­rung, den Staat und sei­ne Erschei­nung in der Welt. Zu den „Irr­tü­mer „Russ­lands“ gehört nicht nur der Kom­mu­nis­mus, son­dern auch das ortho­do­xe Schis­ma samt allen Fol­gen, die erst noch genau anzu­schau­en wären. Damit ist der gute Glau­be des ein­zel­nen Rus­sen über­haupt nicht in Fra­ge gestellt!
      Seit dem Vati­ca­num II dazu nur: Einheitsbrei.

      Die Sache ist nicht ausgestanden.
      Dass aber die Juden als altes Bun­des­volk in sei­ner Tra­gö­die die Ver­hei­ßung hat, bis ans Ende der Zeit zu über­le­ben, um sich dann zu bekeh­ren, als letz­tes Glied im Reich Got­tes, das ist Schriftwort.
      Und ab und zu darf man mer­ken, dass es sie gibt, dass sie leben und irgend­wie agie­ren — ob gut ob schlecht, so wie alle eben…

      In den USA haben auch die Mor­mo­nen gewal­ti­gen Ein­fluss auf die Regie­rung. Eben­so diver­se evan­ge­li­ka­le und cha­ris­ma­ti­sche Sek­ten. Das ist von hier aus nicht zu durchschauen!

  11. Der gei­sti­ge Ein­fluß der Juden, ob im Posi­ti­ven oder Nega­ti­ven, ist durch­aus nicht zu unter­schät­zen; ganz im Gegenteil.
    Die ersten Chri­sten sind ja Juden, wie auch Jesus selbst und sei­ne und unse­re Mut­ter, die seli­ge Jung­frau und Got­tes­ge­bä­re­rin Maria, Juden waren/sind.
    Wenn man an den hl. Apo­stel Pau­lus denkt wie an alle übri­gen: welch gro­ße Lie­be führ­te sie doch zur Evan­ge­li­sie­rung der Völ­ker, der Hei­den! Und wel­che Lei­den hat­ten sie dabei erdul­det!; sie, die Juden für unser Heil.

    Heu­te aber ist es an der Zeit m.Er., daß die Juden Teil des Neu­en Got­tes­vol­kes, der Kir­che von Jesus Chri­stus wer­den. (Dabei kann man an Edith Stein den­ken). Das ist ja alles im Rat­schluß Got­tes. Man kann nur hof­fen und dafür beten.
    Es wäre das Beste für die Juden selbst, daß sie end­lich die wah­re Hei­mat fin­den. Ob das der Staat Isra­el wie er heu­te ist, das wirk­lich ist, ist nicht sicher. Gera­de ortho­do­xe Juden tun sich damit schwer. Die Grün­dung des Staa­tes Isra­el, ein Segen für die Ver­folg­ten und Über­le­ben­den der Shoa, geschah den­noch unter frei­mau­re­ri­schen Vor­zei­chen und nicht ohne Grund war die dama­li­ge Sowjet­uni­on (ein Frei­mau­rer­staat par excel­lence) einer der ersten Staa­ten, die die­ses neue Isra­el diplo­ma­tisch aner­kann­ten. Vie­le sozia­li­stisch-frei­mau­re­risch gepräg­te Juden benah­men sich offen­kun­dig teil­wei­se wie „Her­ren­men­schen“.
    „Und Jah­we schämt sich sei­nes Vol­kes“, sag­te die Mut­ter­got­tes in Amster­dam mög­li­cher­wei­se dar­auf anspielend.

    Gut, daß die Kir­che nach den Schrecken der Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger ein neu­es Kapi­tel zum Volk Isra­el auf­ge­schla­gen hat. Aber schon wäh­rend des Krie­ges lei­ste­te Papst Pius XII. Groß­ar­ti­ges zum Schutz der Juden.
    Mei­nes Erach­tens wur­de Papst Bene­dikt XVI. auch des­we­gen so bedrängt, weil er noch fast über sei­nen Vor­gän­ger, Papst Johan­nes Paul II., hin­aus die Juden zum bes­se­ren eige­nen Ver­ste­hen führ­te (man den­ke an sei­ne Jesus-Bücher) und auch die Kir­che noch mehr für das wah­re Isra­el sen­si­bi­li­sier­te. Das war den vie­len Frei­mau­rern nicht will­kom­men, weil wenn sie soz. Isra­el ver­lie­ren, ver­lie­ren sie alles.

    • Gott hat Sei­ne eige­nen Heils­plä­ne — was wir erach­ten für Isra­el ist viel­leicht nicht das, was Er erach­tet. Im Römer­brief aber wur­de uns kund­ge­tan, dass Isra­el sich am Ende der Zei­ten bekeh­ren wird — als letz­tes Glied im Reich Got­tes. Damit schließt sich der Kreis. Sie waren die ersten und wer­den die letz­ten sein.

      Wann aber die­ses Ende sein wird, liegt nicht in unse­rem Ermes­sen. Wir sol­len es aber per­sön­lich immer erwarten.

      Das Wort Jesu von den Ersten und Letz­ten hat eine tie­fe Bedeu­tung, nennt Er sich doch selbst den Ersten und den Letz­ten, das Alpha und das Omega.

      Wie wir vom hl. Pau­lus ler­nen, ist Gott auch Sei­nem alten Bund treu. Aber nicht in der nach­kon­zi­lia­ren Les­art, dass die Juden einen Son­der­weg hät­ten und ncht der Tau­fe bedürf­ten. Das ist Blöd­sinn, denn die ersten Chri­sten waren Juden und wur­den alle getauft. Und war­um hät­ten sich Ratis­bon­ne oder die erwähn­te Edith Stein tau­fen las­sen sol­len, wenn das plötz­lich für Juden gar nicht mehr rele­vant sein soll?

      Das Heil in Chri­stus gilt unter­schieds­los allen Men­schen: In Chri­stus — NUR in Ihm — ist nicht mehr Jude noch Grie­che. Ohne Tau­fe hiel­te man sie vom Heil ab, schlös­se sie aus aus der Kirche. 

      Im übri­gen muss ich Ihre Mei­nung, Karl Marx sei ein Jude gewe­sen, kor­ri­gie­ren. Marx war getauft und glaub­te noch bei sei­nem Abitur an Jesus Chri­stus. Dar­über schrieb er auch in sei­nem Abitur-Auf­satz. Was zu sei­nem Glau­bens­ab­fall führ­te, ist nicht recher­chiert. Er nahm jeden­falls im Alter um die 20 eine radi­ka­le Wen­de vor. In jedem Fall aber war er zuvor Christ.

      Wenn es Juden gibt, wer­den sie auch sicht­bar sein und ihren Bei­trag zum Welt­ge­sche­hen lie­fern. Das ist so nor­mal wie es banal ist.

      Wer das beson­ders her­aus­streicht, hat ein gestör­tes Ver­hält­nis zum Juden­tum. Wie ich oben sag­te, neh­men auch ande­re Grup­pie­run­gen auf die US-Poli­tik mas­siv­sten Einfluss. 

      Es sind v.a. auch evan­ge­li­ka­le Grup­pie­run­gen, die Isra­el mas­siv unter­stüt­zen. Es gibt dage­gen auch ultra-ortho­do­xe Krei­se im ame­ri­ka­ni­schen Juden­tum, die den Zio­nis­mus ableh­nen. Man müss­te da wirk­lich genau recher­chie­ren und nicht irgend­wel­che „gefühlt-plum­pen“ Mei­nun­gen reproduzieren.

      Die ver­schie­de­nen Frei­mau­rer-Logen erge­ben kein ein­heit­li­ches Bild. Die päpst­li­chen Ver­ur­tei­lun­gen bezie­hen sich v.a. auf die Geheim­bün­de­lei und eine bestimm­te Inter­pre­ta­ti­on der Reli­gi­on. Tat­sa­che ist aber auch, dass lan­ge Zeit in Logen kei­ne Nicht-Chri­sten zuge­las­sen waren, teil­wei­se bis in die spä­ten Jahr­zehn­te des 20. Jh. 

      Für mich steht ohne­hin in Fra­ge, ob das Mau­rer­tum heu­te über­haupt noch das­sel­be ist wie das zur Zeit Pius IX. — und nicht jeder post­mo­der­ne Geheim­bund lässt sich ande­rer­seits über­haupt dem Frei­mau­rer­tum zuordnen.

      Lei­der hat die katho­li­sche Hyste­rie eine ver­nünf­ti­ge Unter­su­chung erschwert. Vor lau­ter absur­den Vor­ur­tei­len, Halb­wahr­hei­ten und Behaup­tun­gen ist kaum noch recher­chier­bar, um was es eigent­lich wirk­lich geht. Zuviel Müll ist auf dem Markt, zu wenig sau­be­re Recherche.

      • Fr. Zeit­schnur: besten Dank für die­se Ent­blät­te­rung von Hyste­rien, Beschul­di­gun­gen und Behaup­tun­gen, die auch für jene inter­es­sant ist, die nicht sol­chen Wahn­vor­stel­lun­gen unterliegen.

    • Isra­el hat das Hei­li­ge Land von Gott für alle Zei­ten zuge­spro­chen bekommen.
      Für sei­nen Abfall wur­de es bestraft, gemäß dem Fluch, der ihm von Gott im Buch Deu­te­ro­no­mi­um vor­ge­legt wur­de. Es wur­de aber auch wie­der gesam­melt und hat einen Staat gegrün­det, wie eben­falls prophezeit.
      Immer mehr Juden in Isra­el und welt­weit erken­nen Jesus als Mes­si­as und Sohn Got­tes, aber es ist eine Min­der­heit. Man schätzt sie auf eini­ge zehn­tau­send in Israel.
      Nach der Bibel wird das Volk Isra­el aber erst nach einer wei­te­ren Drang­sal („Es ist eine Zeit der Drang­sal für Jakob; doch er wird aus ihr geret­tet wer­den“, Jer 30,7) Jesus als Mes­si­as mehr­heit­lich erken­nen, die­je­ni­gen, die dann übrig­ge­blie­ben sind.

  12. Sie müs­sen ja nicht an die Erschei­nun­gen der Mut­ter­got­tes in Amster­dam und anders­wo glau­ben lie­be zeit­schnur. Scha­de aber…
    Es geht ja nicht allein um Glau­ben, son­dern schlicht um Wis­sen und Erken­nen. Wer könn­te die Men­schen bes­ser leh­ren als die himm­li­sche Mama, die „Frau aller Völ­ker“ in Amster­dam oder Maria von Gua­de­lu­pe (Mexi­ko) usw.? 

    Sie haben so viel Talent, aber ver­ste­hen nicht, was gläu­bi­ge christ­li­che Men­schen begreifen.
    Glau­be, christ­li­cher Glau­be und Erken­nen, ist kein kal­ter Ratio­na­lis­mus, kei­ne „höhe­re Mathe­ma­tik“. Sie schei­nen das ein­fach nicht zu verstehen.
    Ich möch­te jetzt nicht, daß Sie mir hier­auf ant­wor­ten, höch­stens wenn sie schrei­ben und ver­spre­chen, täg­lich in Lie­be den Rosen­kranz zu beten und unterm Kreuz des Herrn zu wachen. Also.

    • Was wis­sen denn Sie über mei­nen Glau­ben?! Und woher wis­sen Sie, ob ich den Rosen­kranz bete!? Ich bete sogar noch viel mehr, auch das Brevier…

      Bevor Sie mir mit sol­chen Unter­stel­lun­gen und Distanz­lo­sig­kei­ten kom­men, wäre es ange­bracht gewe­sen, mich mal zu fra­gen: Zeit­schnur, beten Sie eigent­lich den Rosen­kranz? Und wenn ich „nein“ gesagt hät­te, dann und nur dann, könn­ten Sie mir so kommen.

      Die Tat­sa­che, dass ich auch die Ver­nunft aus­gie­big gebrau­che, soll Sie weder mit Neid erfül­len noch glau­ben las­sen, mir sei des­halb der Glau­be verschlossen.

      Viel­leicht erschließt er sich mir des­halb beson­ders tief? Woher wis­sen Sie etwas drü­ber? Nur weil ich nicht an jede zwei­fel­haf­te Mari­en­er­schei­nung oder den Pater Pio glaube?

      Ich sage Ihnen etwas: Ich rufe täg­lich mehr­fach die Got­tes­mut­ter an — die ech­te. Um Hil­fe und Schutz in die­ser gro­ßen Ver­wir­rung. Denn wer wüss­te heu­te noch so ein­fach wo es lang geht? Ohne Ver­nunft aber geht es genau­so wenig und noch weni­ger als je zuvor. Den­ken Sie drü­ber nach…

      Das gan­ze Amster­dam-Getau­mel wur­de über Jahr­zehn­te weg vom Hl. Offiz­um eben­so wie von der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on ver­bo­ten, abge­lehnt, auch vom dama­li­gen Orts­bi­schof. Aus vie­len ver­schie­de­nen und ver­nünf­ti­gen Grün­den! Man soll­te da nüch­tern blei­ben. (Gut zusam­men­ge­tra­gen hier: https://charismatismus.wordpress.com/?s=amsterdam). Es ist wie bei Pater Pio — auch der wur­de erst nach dem Kon­zil nach jahr­zehn­te­lan­ger Zurück­wei­sung durch den Vati­kan plötz­lich „aner­kannt“. Das­sel­be ist es mit Sr. Fausty­nas „Visio­nen“ vom „Barm­her­zi­gen Jesus“ und dem kit­schi­gen Barm­her­zig­keits-Sonn­tags-Ster­be­tag-Rum­mel um Johan­nes Paul II, der bei Licht betrach­tet nichts wei­ter als eine kras­se Kon­kur­renz zur Herz-Jesu-Ver­eh­rung gewor­den ist und letz­te­re inzwi­schen total zum Ver­schwin­den gebracht hat — auch in from­men Kreisen.

      Nein, mein Lie­ber, da blei­be ich reserviert!

      Den­noch ist Maria mei­ne Mut­ter und hat anläss­lich von ver­läss­li­che­ren Gele­gen­hei­ten weni­ges, das dafür aber wahr gespro­chen. Allei­ne schon die­ses Aus­ufernd-Cha­ris­ma­ti­sche und Visio­nä­re ist schon selt­sam und unglaub­wür­dig — es kenn­zeich­net Fausty­na eben­so wie Ida Peer­dam oder den Mega-Wun­der-Visio­när Pio oder auch Leu­te wie Adri­en­ne von Speyr.

      Soviel Visi­on und Wun­der­ga­be gibt es gar nicht — nicht mal in der Bibel.

      Gott sei Dank gehö­ren Glau­be UND Ver­nunft zusammen!

  13. Sehr schö­ne Nach­richt: Isra­els Prä­si­dent Riv­lin hat sei­nen Wil­len zum Schutz der Chri­sten im Hl. Land bekun­det. Er wer­de auch beim Gedenk­got­tes­dienst anläß­lich des 100. Jah­res­ta­ges der Ermor­dung der Arme­ni­er in der Gra­bes­kir­che anwe­sen sein.

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