Tausende Lebensschützer protestieren gegen Einrichtung von Abtreibungszentrum

Lebensschützer protestieren gegen Errichtung eines Abtreibungszentrums
Lebens­schüt­zer pro­te­stie­ren gegen Errich­tung eines Abtreibungszentrums

(New York) Am letz­ten Diens­tag, 3. März 2015, haben fast 2.000 Lebens­schüt­zer im Rah­men einer Ver­samm­lung des Stadt­ra­tes von El Cen­tro in Kali­for­ni­en gegen die Ein­rich­tung eines Abtrei­bungs­zen­trums von „Plan­ned Paren­t­hood“ im „El Cen­tro Regio­nal Medi­cal Cen­ter“ pro­te­stiert. „Plan­ned Paren­t­hood“ sorg­te 2013 für mehr als 327.000 Abtrei­bun­gen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Gleich­zei­tig wur­de das Unter­neh­men mit mehr als einer hal­ben Mil­li­ar­de Dol­lar staat­lich unterstützt.

In einem von KPBS, einer loka­len Fern­seh­sta­ti­on im Süden Kali­for­ni­ens, ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel heißt es: „Jene, die an der Ver­samm­lung teil­nah­men, erhe­ben aus mora­li­schen Grün­den Ein­spruch gegen Abtrei­bung. Sie beschwer­ten sich auch über das, was sie als Man­gel an Trans­pa­renz bezeich­ne­ten hin­sicht­lich des Pro­zes­ses, ein staat­lich vor­ge­schrie­be­nes Trans­fer­ab­kom­men zu geneh­mi­gen, das not­wen­dig ist, um in der Kli­nik Abtrei­bun­gen vor­zu­neh­men. Sie rie­fen den Stadt­rat dazu auf, ein­zu­schrei­ten und die Ent­schei­dung über das Trans­fer­ab­kom­men dem Vor­stand der Kli­nik abzunehmen.“

Die Anwäl­tin der Stadt El Cen­tro, Kris Becker, sag­te vor der öffent­li­chen Anhö­rung, dass der Stadt­rat im Jahr 1986 die Füh­rung des stadt­ei­ge­nen Kran­ken­hau­ses einem Kura­to­ri­um über­tra­gen habe, wobei es die Stadt­ver­ord­nung nicht erlau­be, Hand­lun­gen der Kli­nik­mit­ar­bei­ter zu annu­lie­ren. Man wer­de, so Becker, unab­hän­gi­gen Rechts­bei­stand beauf­tra­gen, die Optio­nen der Stadt zu überprüfen.

Text: Katholisches.info/b360s
Bild: KPBS (Screen­shot)

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