Der demokratische „Selbstmord“ der Deutschen

Selbstmord eines Volkes
Selbst­mord eines Volkes

Gedan­ken von Till Dettmer

(Ber­lin) Wenn sich die selbst­ver­stüm­meln­de Aus­rich­tung der Poli­tik und der dahin­ter­ste­hen­den „Kul­tur“, neu­er­dings euphe­mi­stisch „Will­kom­mens­kul­tur“ genannt, nicht ändern soll­te, wer­den Deutsch­land und Öster­reich und ande­re euro­päi­sche Staa­ten wie Frank­reich, Ita­li­en und Groß­bri­tan­ni­en in den kom­men­den 50/​60 Jah­ren zu isla­mi­schen Kolo­nien wer­den. Jeden­falls wird nur mehr der Staats­na­me an die ein­sti­gen Völ­ker erin­nern, denn es wird dann weder ein staats­tra­gen­des deut­sches noch ein fran­zö­si­sches oder ita­lie­ni­sches Volk mehr geben. Deut­sche, Fran­zo­sen, Eng­län­der und Ita­lie­ner wer­den nur mehr Min­der­hei­ten in ihren Län­dern sein, was auch bedeu­tet, daß Poli­tik, Gesell­schaft, Kul­tur und For­men des Zusam­men­le­bens maß­geb­lich von ande­ren bestimmt werden.

„In 12 Generationen sind wir Deutschen ausgestorben“

Schon 2006 konn­te die Bild-Zei­tung schrei­ben: „In 12 Genera­tio­nen sind wir Deut­schen aus­ge­stor­ben“. Inzwi­schen weiß man, daß es noch schnel­ler gehen könn­te. Und es meint vor allem nicht, daß wir noch zwölf Genera­tio­nen Zeit hät­ten und alles so wei­ter geht, wie bis­her. Das bedeu­tet zunächst vor allem, daß wir in nur andert­halb Genera­tio­nen Min­der­heit im eige­nen Land sind.

Aus der dra­ma­ti­schen Geschich­te der christ­li­chen Völ­ker Euro­pas, die im Lau­fe der Geschich­te vom Islam erobert und beherrscht wur­den, wur­de nichts gelernt. Doch aus der Geschich­te lernt man bekannt­lich nie etwas wie Holo­caust und Baby­caust tra­gisch unter Beweis stel­len. Nur Gut­men­schen­tum und Dumm­heit machen Schule.

Das demo­kra­ti­sche Par­la­ment, das die Abtrei­bung straf­frei stell­te, indem es die Fah­ne des 68er Culok­ra­ten Her­bert Mar­cu­se hiß­te, kann nur Ver­ach­tung ver­die­nen. Die Poli­ti­ker von heu­te sind anzu­kla­gen, weil sie syste­ma­tisch die alar­mie­ren­den Sta­ti­sti­ken miß­ach­ten, die seit Jahr­zehn­ten das Aus­ster­ben des eige­nen Vol­kes vorhersagen.

Eine Welt ohne zeugungsfreudige Karnickel

Die demo­kra­tisch Gewähl­ten schwät­zen hei­ter und ver­gnügt wei­ter. Die nack­ten Zah­len aber wie­der­le­gen die poli­ti­sche Illu­si­on durch die besorg­nis­er­re­gen­de, har­te und nie­der­schmet­tern­de Rea­li­tät. Zah­len sind kein poli­tisch hei­te­res Jon­glie­ren der Berufs­po­li­ti­ker und ihrer Strip­pen­zie­her, son­dern Fak­ten. 1901 wur­den im dama­li­gen Deut­schen Reich 2.010.626 Kin­der gebo­ren. 2012 waren es nur 673.544. Die Anti­na­ta­li­sten-Gurus Geor­ges Soros und Bill Gates, Gut­men­schen, die sich von einem gan­zen Lakai­en­heer beweih­räu­chern las­sen, froh­locken. Die sodo­mi­ti­schen Ves­pa­si­en­nes erleuch­ten sich. Die Nihi­li­sten sin­nie­ren über die himm­li­schen Aus­sich­ten einer Welt ohne zeu­gungs­freu­di­ge Karnickel.

Seit 2005 zählt die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land weni­ger als 700.000 Gebur­ten im Jahr. Sogar im ersten Nach­kriegs­jahr 1946 wur­den mit 922.000 Gebur­ten deut­lich mehr Kin­der gebo­ren. 1960 waren es 1.261.614. Seit 1972 wer­den in Deutsch­land weni­ger Men­schen gebo­ren, als ster­ben. Mit ande­ren Wor­ten: Seit 43 Jah­ren stirbt das deut­sche Volk an „Selbst­mord“.

1970 hat­ten BRD und DDR zusam­men 78,1 Mil­lio­nen Ein­woh­ner, 2013 waren es laut Sta­ti­sti­schem Amt 80,7 Mil­lio­nen. Das klingt auf den ersten Blick doch beru­hi­gend. Soll es wohl auch. Was die bei­den neben­ein­an­der gestell­ten Zah­len nicht aus­sa­gen: im sel­ben Zeit­raum fand eine gigan­ti­sche Bevöl­ke­rungs­ver­schie­bung statt.

Zahlen, vor denen die Politik die Bürger „schützen“ will

Die seit 1972 auf­tre­ten­den Lücken wur­den durch Zuwan­de­rung aus dem Aus­land auf­ge­füllt. Laut Sta­ti­sti­schem Amt wur­den 1991 13,4 Pro­zent aller Kin­der in Deutsch­land von aus­län­di­schen Müt­tern gebo­ren. 2003 waren es bereits 17,6 Pro­zent. 2015 dürf­ten es schät­zungs­wei­se 24 Pro­zent sein. Von den 673.544 im Jahr 2012 gebo­re­nen Kin­dern hat­ten laut Sta­ti­sti­schem Amt wahr­schein­lich nur zwei Drit­tel deut­sche Eltern (Unsi­cher­heit herrscht, wo Anga­ben zum Vater feh­len). Fast zehn Pro­zent aller gebo­re­nen Kin­der hat­ten aus­län­di­sche Eltern. Mehr als 20 Pro­zent zumin­dest einen aus­län­di­schen Elternteil.

In den Sta­ti­sti­ken wer­den Ein­bür­ge­run­gen nicht berück­sich­tigt. Wer die deut­sche Staats­bür­ger­schaft erwirbt, gilt für die eta­ti­stisch fixier­te Sta­ti­stik auto­ma­tisch als Deut­scher. Allein in den ver­gan­ge­nen 15 Jah­ren wur­den durch­schnitt­lich im Jahr 120.000 Aus­län­der ein­ge­bür­gert. Aus die­sem Grund ist der Anteil an deut­schen Kin­dern in Wirk­lich­keit noch nied­ri­ger anzu­set­zen. Vom Geburts­jahr­gang 2015 dürf­ten von höch­stens 60 Pro­zent der Kin­der bei­de Eltern Deut­sche sein.

Die staat­li­chen Sta­ti­sti­ken tun ihr Mög­lich­stes, um die Zusam­men­hän­ge zu ver­schlei­ern und jeden eth­nisch-kul­tu­rel­len Durch­blick zu ver­hin­dern. Unter „Migra­ti­ons­hin­ter­grund“ wer­den alle seit 1950 Zuge­wan­der­ten ver­zeich­net. So eta­ti­stisch kor­rekt das sein mag, erscheint die undif­fe­ren­zier­te Bezeich­nung sowohl eines deut­schen Schle­si­ers als auch eines ein­ge­bür­ger­ten Tür­ken, als „Deut­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund“ wenig auf­schluß­reich, um nicht zu sagen ziem­lich irreführend.

Massenhafte Abtreibung für Merkel eine „tragbare Lösung“

Hin­zu kommt der Greu­el der Abtrei­bung. Errech­net man die Opfer des Baby­caust, kommt man zu erstaun­li­chen Ergeb­nis­sen. Sie ent­spricht fast haar­ge­nau der Zahl der Zuwan­de­run­gen. Wer dar­in kei­nen Zusam­men­hang sehen will. Laut offi­zi­el­len Sta­ti­sti­ken, las­sen wir die Dun­kel­zif­fern ein­mal bei­sei­te, wird jedes fünf­te unge­bo­re­ne Kind in Deutsch­land durch Abtrei­bung getö­tet. Der ehe­ma­li­ge slo­wa­ki­sche Innen­mi­ni­ster Vla­di­mir Pal­ko zitiert in sei­nem bemer­kens­wer­ten Buch „Die Löwen kom­men. War­um Euro­pa und Ame­ri­ka auf eine neue Tyran­nei zusteu­ern“ die erschreckend kal­te Reak­ti­on von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel, als sie von der evan­ge­li­schen Pres­se­agen­tur Idea damit kon­fron­tiert wur­de: „Ich den­ke, nach einem lan­gen Kampf in der Fra­ge des Para­gra­phen 218 sind wir zu einer Lösung gekom­men, die trag­bar ist.“ Wor­te, die nicht nur von einer bru­ta­len Käl­te gegen­über dem mil­lio­nen­fa­chen Mord an den Kin­dern des Vol­kes kün­det, das sie ver­tritt, son­dern auch von einer erschrecken­den Gleich­gül­tig­keit, da mit die­sem Kin­der­mord gleich­zei­tig, das von Mer­kel & Co. noch nie the­ma­ti­sier­te Ster­ben des deut­schen Vol­kes zusammenhängt.

Da Deutsch­land eben Deutsch­land und nicht Pal­am­pur oder Kalat, heißt, und auf dem Reichts­tag in Ber­lin noch immer „Dem deut­schen Vol­ke“ geschrie­ben steht, die­ses Land eine eige­ne Geschich­te, eine eige­ne Spra­che und eine eige­ne Kul­tur hat, soll­te es – möch­te man mei­nen – auch ein eige­nes Volk haben. Doch aus dem Volk scheint längst nur mehr eine Bevöl­ke­rung gewor­den zu sein. Bevöl­ke­rung aber ist im Gegen­satz zu Volk unde­fi­niert. Wäh­rend erste­rer Begriff Gemein­sam­kei­ten betont, bezieht sich letz­te­rer nur auf eine Sum­me belie­bi­ger Men­schen, die sich mehr oder weni­ger zufäl­lig gera­de irgend­wo aufhalten.

Im Galopp der UNO-Rhetorik in den Abgrund: Der Mensch ist ja schließlich ein Krebsgeschwür

Was hier am deut­schen Volk auf­ge­zeigt wird, gilt nicht min­der für ande­re Völ­ker Euro­pas. Hier soll aber spe­zi­fisch vom eige­nen Volk die Rede sein. Wür­den die Sta­ti­sti­ken nur den Gesund­heits­zu­stand des deut­schen Vol­kes inner­halb der Bevöl­ke­rung Deutsch­lands erhe­ben, wür­de sich das erschrecken­de Bild eines rapi­de über­al­tern­den, kin­der­schwa­chen, ster­ben­den Vol­kes zei­gen. Das betäub­te und sei­ner Abwehr­kräf­te beraub­te deut­sche Volk galop­piert in Rich­tung Aus­ster­ben. In die­sel­be trau­ri­ge Rich­tung, in die ande­re Völ­ker in der Geschich­te bereits gegan­gen sind. Ange­steckt von der UNO­sia­ni­schen Rhe­to­rik, ver­wan­delt die poli­ti­sche und kul­tu­rel­le Macht die Deut­schen in schutz­lo­se und kastrier­te Karnickel.

Die Krei­se, die in Deutsch­land wirk­li­che Macht haben, sind in ihrem Den­ken nicht weit ent­fernt von der schril­len Dumm­heit aus dem brei­ten Mund jener berühm­ten ame­ri­ka­ni­schen Schau­spie­le­rin, die behaup­te­te, daß der Mensch das Krebs­ge­schwür der ihm über­le­ge­nen Natur sei (Humans are Can­cer!“). Nicht „der“ Mensch ist ein „Krebs­ge­schwür“, son­dern nur jene Men­schen, die den neu­en Feu­dal­her­ren lästig sind. Denn sie­he da, die gro­ßen Über­be­völ­ke­rungs­au­gu­ren mit ihren Mil­li­ar­den für eine neo­mal­thu­sia­ni­sche Dezi­mie­rungs­po­li­tik durch Kin­der­lo­sig­keit und Zwang zur Ein-Kind-Fami­lie haben alle erstaun­lich vie­le Kin­der. Geor­ges Soros hat fünf Kin­der, Ted Tur­ner hat fünf Kin­der, David Rocke­fel­ler hat sechs Kin­der, Bill Gates hat drei Kin­der, War­ren Buf­fett hat drei Kin­der. Nur die dum­men, nutz­lo­sen Mas­sen, die den Her­ren die Luft zum Atmen steh­len und damit „sinn­los“ Res­sour­cen ver­brau­chen, die sol­len kin­der­los blei­ben oder sich nur in dem Maße fort­pflan­zen, wie es die Feu­dal­her­ren gera­de brau­chen. Die Erde könn­te ein Viel­fa­ches der heu­ti­gen Welt­be­völ­ke­rung ernäh­ren. Doch die Anti-Nata­li­sten geben seit Jahr­zehn­ten den Ton an auf den Chef­eta­gen der Glo­bal Play­ers und damit auch bei den Medien.

Auflösung mit Islamisierung?

Wenn sich die sui­zi­da­le Aus­rich­tung in Gesell­schaft, Kul­tur und Poli­tik nicht ändert, wird auch Deutsch­land sta­ti­stisch in 50/​60 Jah­ren eine isla­mi­sche Kolo­nie sein. Laut Pew Forum on Reli­gi­on & Public Life wer­den 2020 fünf Mil­lio­nen Mos­lems in Deutsch­land leben. Doch bestimm­te Sta­ti­sti­ken lei­den unter „poli­ti­scher Kor­rekt­heit“. So muß­te schon 2009 das Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF) die Mos­lem­zah­len in Deutsch­land von 3,1–3,4 Mil­lio­nen auf 4,3 Mil­lio­nen nach oben kor­ri­gie­ren. Als Bür­ger reibt man sich die Augen und es beginnt spä­te­stens jetzt zu däm­mern, wes­halb die Grü­nen bereits 1987 einen Feld­zug gegen die Volks­zäh­lung führ­ten. Wie rüh­rend, daß die­sel­ben Grü­nen, inzwi­schen an den Fut­ter­trö­gen ange­kom­men, kei­ne Ein­wän­de mehr gegen den EU-Zen­sus von 2011 hat­ten, der aller­dings mit den frü­he­ren Volks­zäh­lun­gen wenig gemein hat.

Und die täg­li­che Zuwan­de­rung geht wei­ter. Mer­kel spielt alles her­un­ter. Die Grü­nen froh­locken. Ber­go­glio ist begei­stert. Die Jour­na­li­sten applau­die­ren. Der Steu­er­zah­ler zahlt. Dazu ist er ja erfun­den wor­den. Die Unter­welt heißt mit offe­nen Armen „will­kom­men“ und macht ihre eige­nen Rech­nun­gen. Der Ter­ro­ris­mus rekru­tiert. Und die Deut­schen? Hal­ten die Luft an und wis­sen an lich­ten Momen­ten nicht, wie ihnen geschieht. Zumin­dest bis ihnen die Main­stream-Medi­en wie­der die täg­li­che Dosis Beru­hi­gungs­pil­len ver­ab­reicht haben.

Päderastisches Frohlocken über NS-Besetzung Frankreichs

Und in den sodo­mi­ti­schen Ves­pa­si­en­nes liest man wei­ter­hin erregt die Zei­len des für den Main­stream unver­däch­ti­gen Jean Paul Sart­re über die aus­ge­las­se­ne Freu­de der fran­zö­si­schen Päd­era­sten über die natio­nal­so­zia­li­sti­sche Beset­zung. Die Beschrei­bung Sar­tres über das päd­era­sti­sche Froh­locken im Pari­ser Som­mer von 1940, soll­te Poli­ti­ker und Kul­tur­schaf­fen­de eigent­lich zum Nach­den­ken brin­gen, die bis­her den engen Zusam­men­hang zwi­schen Päd­era­stie und der „Lie­be“ für die Bru­ta­li­tät der Erobe­rer nicht sehen wol­len. Homo­se­xua­li­tät garan­tiert Kin­der­lo­sig­keit, Leih­müt­ter-Mode hin oder her. Das erklärt die Finan­zie­rung der Homo-Lob­by durch die Über­be­völ­ke­rungs­ideo­lo­gen. Jeder spielt sein eige­nes Spiel.

Grund­sätz­lich wäre es den­noch Zeit dar­über nach­zu­den­ken, was zuerst war. Die Über­be­völ­ke­rungs­pro­pa­gan­da, die För­de­rung einer Ver­hü­tungs- und Abtrei­bungs­men­ta­li­tät, die trü­ge­ri­sche Über­hö­hung der Arbeits­welt oder der Ent­schluß (nicht Wunsch) von immer mehr Frau­en, kin­der­los zu blei­ben. Hin­zu­kommt noch das Rät­sel einer immer wei­te­re Tei­le der Bevöl­ke­rung erfas­sen­den unge­woll­ten Kin­der­lo­sig­keit durch Unfruchtbarkeit.

Wäh­rend des­sen legt sich der Schat­ten Moham­meds oder der vie­len klei­nen Moham­meds, die der Islam immer wie­der her­vor­bringt, dun­kel über Euro­pa. Schuld dar­an ist weni­ger der Islam, son­dern unse­re Gut­men­schen, die den Bela­ge­rern die Tore öff­nen. Und die Ver­tei­di­ger der Bela­ger­ten beschimp­fen. Die­sen Zusam­men­hang zu erken­nen, wäre nütz­lich, um kei­ne unan­ge­mes­se­ne Front­stel­lung gegen den Islam als sol­chen ent­ste­hen zu lassen.

Kein Volk, das Glauben verlor, hat ihn wiedergefunden

Die Din­ge ste­hen so wie sie ste­hen. Sie sind kein Zufalls­pro­dukt, son­dern das Ergeb­nis geziel­ter Ent­schei­dun­gen von Men­schen, die dafür Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men haben. Für einen Chri­sten fällt es nicht schwer, den eigent­li­chen Grund die­ses zer­set­zen­den Durch­ein­an­ders aus­fin­dig zu machen. Wir haben Jesus Chri­stus aus den Augen ver­lo­ren. Juan Dono­so Cor­tes schrieb bereits vor mehr als 160 Jah­ren in sei­ner Rede über die Dik­ta­tur, er habe vie­le Men­schen gese­hen, die wie­der zum Glau­ben gefun­den haben, nach­dem sie ihn ver­lo­ren hat­ten. Er ken­ne aber kein Volk, das wie­der zum Glau­ben gefun­den habe, nach­dem es ihn ver­lo­ren hat. Ein dunk­les Mene­te­kel, das über Euro­pa lastet. Die Völ­ker haben den Glau­ben noch nicht ganz ver­lo­ren, aber sie sind nahe dran. Soll­te Cor­tes Beob­ach­tung zutref­fend sein, wäre es ein Schritt ohne Rück­kehr. Das Ende die­ser Völ­ker wäre damit besie­gelt. Auch unse­res deut­schen Vol­kes. Ein trau­ri­ger Gedanke.

Bleibt abschlie­ßend noch die ban­ge Fra­ge, wel­chen „Fort­schritt“ es wohl bedeu­ten mag, wenn das eige­ne Volk sich abschafft? Die Völ­ker sich auslöschen?

Text: Till Dettmer

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